Archiv der Kategorie: Politik

Männer, Frauen, Koalitionsvertrag

Der neue Koalitionsvertrag ist raus und er enthält: Noch mehr Frauenpolitik.

Also wird man z.B. das Thema Obdachlosigkeit angehen? Würde man, wenn diese Not weiblich wäre. Und bei Jungenpolitik kommt mir das Grausen: Schon jetzt werden Jungen unter feministischer Regie zu Analphabeten und Verlierern erzogen und jetzt will man damit weitermachen nach dem Motto: Mehr desselben. Den Jungen und Männern soll ausgetrieben werden gegen ihre Diskriminierung aufzubegehren, sie sollen akzeptieren, dass sie zu Verlierern gemacht werden.

Sprich Quoten und Frauenförderung. Weiter läuft die Schließung der sogenannten „Lohnlücke“ darauf hinaus, dass Frauen mehr kriegen als sie verdienen, da sie weniger und weniger hart arbeiten – der Grund für die „Lohnlücke“. Und warum keine Berichte darüber, wieviele Kinder ohne ihren Vater aufwachsen? Ach ja: Grüne kriegen beim Gedanken an Väterrechte Lachanfälle, wie ein Vertreter des VafK erleben durfte.

Der Kommentator WiPoEthik zieht nach einer Durchsicht des Koalitionsvertrag das Fazit:

Ich denke, dass ich nicht erwähnen muss, dass das Wort „Männer“ im Gleichstellungskontext eigentlich nie bedeutet, dass sich irgendetwas für Männer verbessert. Es geht darum die Frauen den Männern gleichzustellen – aber natürlich nur, wenn es Dinge geht die man – aus welchen Gründen auch immer – für wünschenswert hält.

Das Wort Frau: 36 mal
Ich habe mir nicht jede einzelne Nennung angeschaut, aber hier geht es generell um die Besserstellung der Frau – anders als bei den Männern, bei denen die Verbesserung ihrer Situation ca. 2 thematisiert wird.

Billy Coen: Kleinemädchenpolitik

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

[Kontext: Es geht um das infantile Verhalten von Nachwuchspolitikerinnen]

„Die hat sich aber nicht geändert, mit 18 gibt sie immer noch den gleichen Bullshit von sich.“

Warum sollte sie auch???

Das dürfte in die Richtung gehen, welche oben auch schon „zehnter Ochse“ beschrieben hat, was aber hier auch schon bei anderen Themen vielfach angeschnitten wurde: die Resonanz des sozialen Umfeldes. Wie wird solch ein Bullshit und vor allem auch die Art, wie dieser rübergebracht wird, vom Umfeld aufgenommen und gespiegelt?

Bei Greta: ein Mädchen ohne Lebenserfahrung und – machen wir uns nichts vor – abseits von Binsenweisheiten und wilden, einseitigen Verstiegenheiten (recht typisch für ihre Krankheit – zusätzlich zur Jugend) auch eigentlich ohne wirkliche Ahnung von dem Thema, zu welchem sie so emotionalisierte Kanzelpredigten hält. Und was erfährt sie? Dass sie sich vielleicht doch mal etwas kompexer und differenzierter schlau machen sollte, bevor sie solche peinlichen Auftritte abliefert? Dass ihr ganzer Habitus psychotisch und verstörend wirkt? Dass das alles einfach nicht gesund für sie selber ist und sie mal dringend therapiert werden müsste?

NEIN!!!

Die Staatschefs dieser Welt, Männer und Frauen fortgeschrittenen Alters, gestandene Berufspolitiker, liegen vor ihr im Staub und bitten sie um Erleuchtung. Und auch, wenn die allermeisten dies nur tun, weil sie befürchten, sonst schlechte Presse zu kriegen oder einfach blöd rüberzukommen, wenn sie einer geistig beeinträchtigten Jugendlichen widersprechen, weil sie einfach mal ein Bisschen mit ihrer Tugendhaftigkeit wedeln wollen, all das ist egal, denn bei Greta kommt nur eines an: uneingeschränkte Bestätigung!

Dasselbe dürfte auf ein dunkelhäutiges Mädel im ideologischen Dunstkreis der Grünen erst recht zutreffen. Die ist in ihrem ganzen Alltag nie mit Leuten konfrontiert, die sich mal erdreisten, anderer Meinung zu sein als sie, weil dies alleine ja schon ein Akt übelster Unterdrückung wäre, sie als Frau und als „PoC“ in ihrer Sichtweise infrage zu stellen. Die wird nie mit anderen Perspektiven konfrontiert, als jenen, die sie eh schon hat. Die muss nie über die Grütze, die sie vertritt auch nur eine Sekunde mal nachdenken, denn alle sagen ihr ja, wie brillant das ist. Das führt nahezu zwangsläufig zu geistiger Trägheit. Wo andere Menschen ihre Überzeugungen ausdifferenzieren, ihren Blick erweitern, wird so jugendliche bis kindliche Einfalt zum Wesenszug verfestigt. Man lernt auch nie, andere Meinungen als andere Meinungen zu erkennen, sondern versteht jede andere Meinung sofort als Angriff auf sich selbst. Man hat ja schließlich noch nie erfahren, wie es ist, mit offen geäußerten anderen Meinungen konfrontiert zu werden. Und wenn einem auch noch beigebogen wird, dass die eigene Meinung nicht nur brillant sondern vor allem GUT ist, verkommt natürlich auch noch gleich jede Diskussion vom ersten Moment an zum Kampf Gut gegen Böse.

Besorgniserregend, dass gerade ganze Heerscharen solcher verdummten, selbstgerechten Mädchen, vor allem über die Grünen, in die Parlamente gespült werden. Die werden künftig nicht nur von der Politik hofiert, die SIND die Politik…

Wagenknecht liest der Linken die Leviten

Wagenknecht: “Wähler, die von uns zur AfD gewechselt sind, sind keine Rassisten”

Frau Wagenknecht, haben Sie damit gerechnet, dass es mit dem Wiedereinzug der Linke in den Bundestag so eng wird?

Sahra Wagenknecht: Naja, völlig überraschend ist das schlechte Ergebnis leider nicht. Die Umfragewerte und die schwachen Wahlergebnisse der vergangenen Jahre waren ein Warnsignal, dass wir mit unserer Politik immer weniger Menschen überzeugen.

Sie prangern schon länger an, dass die Linke den Kontakt zu vielen potenziellen Wählerinnen und Wählern verloren hat. Fühlen Sie sich nun in Ihrer Kritik am Kurs der Partei bestätigt?

Darum geht es nicht. Ich wäre sehr froh, wenn das Wahlergebnis anders ausgefallen wäre. In der aktuellen Situation wäre meiner Meinung nach ein zweistelliges Ergebnis durchaus möglich gewesen. Weder sind die anderen Parteien mit besonders überzeugenden Kandidaten angetreten, noch hatte die SPD mit Olaf Scholz ein klares soziales Profil. Trotzdem sind wir abgestürzt. Ein Grund dürfte sein, dass wir in den letzten Jahren mehr und mehr zu einer Partei des gutsituierten akademischen Fridays-for-Future-Milieus geworden sind. Das ist eine schmale Zielgruppe, die zudem großenteils dann doch die Grünen wählt. Wenn wir versuchen, grüner als die Grünen zu wirken, verprellen wir viele unserer traditionellen Wähler. So sollten wir nicht weitermachen, denn das gefährdet unsere Existenz.

Wie wollen Sie denn die urspüngliche Klientel – Arbeitnehmerinnen, Abgehängte, Rentner – künftig wieder für die Linke gewinnen?

Indem wir soziale Fragen konsequent in den Mittelpunkt stellen und uns an den Problemen und der Sprache normaler Menschen orientieren. Wir müssen außerdem darauf achten, dass wir mit überzogenen Positionen die Zustimmung nicht verspielen, die wir mit guten Forderungen nach einem höheren Mindestlohn und gerechterer Steuerpolitik gewinnen können. Nehmen wir als Beispiel die Klimadebatte. Natürlich ist Klimapolitik ein wichtiges Thema. Es macht aber keinen Sinn, die Forderungen der Grünen zu kopieren und immer noch eins drauf zu setzen: Noch früher raus aus der Kohle, noch schneller den Verbrennungsmotor verbieten…

War das Wahlprogramm der Linke also zu grün?

In Wirklichkeit ist es nicht grün, sondern unehrlich, wenn man Menschen vormacht, mit den heutigen Technologien wäre es möglich, den Strom- und Energiebedarf unserer Volkswirtschaft komplett aus erneuerbaren Energieträgern zu decken. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir technologische Innovation und nicht einfach nur mehr Windräder. Wir haben da eine Debatte übernommen, die bei Wählern, die etwa auf dem Land leben und sich keinen smarten Tesla leisten können, auf Unverständnis stößt.
Weiterlesen: Web.de

Recht behalten – Migration [Korrektur]

Ich so vor der Wahl:

Das Thema Migration wird aber bis zur Wahl totgeschwiegen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Wenige Tage nach der Wahl:

[Korrektur] Ich bin auf ein falsches Zitat hereingefallen. Der Dank, darauf aufmerksam gemacht worden zu sein, gebührt Vagabund und Renton.

[Korrektur 2] Peinlicher Grammatikfehler korrigiert.

Wer die menschliche Gesellschaft will… (SPD)

… muss die jüdische überwinden.

Aber die Zeiten ändern sich. Heute sind es die Männer, die laut offiziellen Parteiprogramm der SPD überwunden werden müssen. Und wenn man damit ein Problem hat, und das anspricht wie der engagierte Väterrechtler Krieg, der jeden Tag mit überwundenen Vätern zu tun hat, das Gespräch sucht, dann fallen die Reaktionen so aus:


Von: “Team Hans-Peter Storz, MdL” info@hans-peter-storz.de

An: “Franzjörg Krieg”

Betreff: Re: Fragen an die Kandidierenden der SPD für die Landtagswahlen am 14.03.2021

braucht meines Erachtens keine Antwort, ein Pöbler.

Diese Mail hat Franzjoerg Krieg irrtümlich erhalten. Morgen sind Wahlen.

Gesamter Hintergrund: Die SPD und das Männliche.

Grün wählen? Das muss man sich erst mal leisten können! [Nachtrag]

Annalena Baerbock gehört zu den Young Global Leader des Weltwirtschaftsforum, womit sie – drastisch gesagt – eine Marionette des Großkapitals ist – was aber diejenigen, die genügend auf der hohen Kante haben, wohl nicht weiter stören wird. Die Grünen sind eine Partei der Besserverdienenden.

So soll der CO2-Preis fast verdoppelt werden, was bedeutet, dass Benzin, Diesel oder auch nur Heizen so richtig teuer wird. Wer es sich leisten kann, zahlt auch noch die Citymaut oben drauf und freut sich über freie Straßen, denn viele werden es sich nicht leisten können.

Schon ab 2030 sollen Verbrenner nicht mehr zugelassen werden. Da besteht ein massiv erhöhter Strombedarf. Nur, wie soll der gedeckt werden, wenn man neben Kohle auch noch auf Atom verzichten will? Derzeit kommen nicht mal drei Prozent der Energie aus Wind und Solar. Da möchte man in Verzweiflung geraten, wenn das Beste – also Baerbock – , das die Grünen zu bieten haben, solche Sprüche klopft:

«An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.»

Es ist alles ausgerechnet! Die – Wer? – haben das schon geregelt! Wir träumen uns eine schöne neue Welt zusammen, und Andere bauen sie auf!! In der Realität aber führt solche Politik nur zum Blackout – Sie glauben, die Stromrechnung wäre jetzt schon teuer? Sowas ist übrigens typisch für die Grünen, die eine Die-Arbeit-erledigen-andere-Partei ist:

Zu dem Narzissmus des mittelmäßigen Bürgerkinds kommt bei den Grünen noch ein zweites Prinzip, das in diesem Milieu auch über tiefe Wurzeln verfügt, und dem der Soziologe Helmut Schelsky schon in den Siebzigern einen Namen gegeben hatte: Die Arbeit tun die anderen.

Das Motto gilt aber auch im weiteren Sinn, nämlich in dem Grundvertrauen einer Annalena Charlotte Alma Baerbock und anderen, dass Deutschland ruhig seine Atom- und Kohlekraftwerke abwracken kann, und kundige Leute – keine gelobten Bürgerkinder mit PolWi-Studium – schon dafür sorgen, dass trotzdem genügend Strom fließt. So, wie sie darauf vertrauen, dass jederzeit genügend Steuergeld herangeschafft wird, das verteilt werden kann, trotz immer höherer Energiepreise. Und so, wie sie davon ausgehen, dass sie die Pflegereserve schon jetzt plündern können, und es irgendjemand hinbiegen wird, wenn es ab 2030 deutlich mehr Pflegebedürftige gibt, deutlich weniger Zahler, aber eben keinen Notgroschen mehr.

Das Milieu der ewig gelobten Metaebenen-Bürgerkinder, die darauf vertrauen, dass die eigentliche Arbeit anderswo stattfindet, dieses Milieu bildet mehr oder weniger die harte Grünen-Wählerschaft in Deutschland. Wer dazu gehört, kreuzt die Grünen auch an, wenn Baerbock Spitzenkandidatin bleibt.

Ob das damit zusammenhängt, dass die Grünen eine stramm femosexistische Partei sind, was in der Allgemeinheit auch nicht so bekannt ist? Die meisten denken, die Grünen stünden einfach für Gleichberechtigung, wogegen ja keiner was haben kann! Wenn aber klar wird, wie der Feminismus in dieser Partei wütet, sehen die Leute das auf einmal mit ganz anderen Augen.

[Nachtrag] Ingbert Jüdt hat interessante Erfahrungen mit Grünen gemacht – gänzlich lesenswert – und fasst sie so zusammen, Money-Quote:

Jetzt kann ich die Unterhaltung sacken lassen, und drüber geschlafen habe ich mittlerweile auch einmal. Erstens: ich bin als Mittfünfziger schon lange nicht mehr (überhaupt schon mal?) von Junggemüse in der Altersgruppe meiner Kinder so mit hoch getragener Nase und steif geschürzter Oberlippe von oben herab belehrt worden wie von diesem grün-klimabewegten Mädels-Trio. Zweitens: diesem Milieu, und insbesondere seiner nachfolgenden Generation, ist es todernst damit, dass der womöglich größere Teil des Volks ein Pöbel ist, den man aus demokratischen Entscheidungen besser draußen hält. Die Grünen und ihre Anhänger verkörpern damit ein elitistisches und expertokratisches Demokratieverständnis, das direkt aus einem konservativen und ordoliberalen Intellektuellenzirkel der Adenauerzeit stammen könnte – zum Kreis der verständigen Bürger wird nur gezählt, wer jenem bildungsbürgerlichen Milieu angehört, aus dem sie selbst stammen. Alle anderen sind »Populisten«. Wer sich gefragt haben sollte, auf welcher Grundlage Schwarz-Grün als politische Konstellation funktionieren könnte, findet hier den gemeinsamen Nenner: auf der Grundlage einer autoritären, elitären Verachtung des demokratischen Souveräns als Hindernis für eine beanspruchte höhere Vernunft, die in Wahrheit eine Glaubenslehre darstellt: was den einen der Glaube an die Unfehlbarkeit unregulierter Märkte, ist den anderen der Glaube an die Unfehlbarkeit des Klima-Aktivismus.

Warum ich als Linker die AfD wähle

Man hat mir meine Linke geraubt, und die will ich wieder. Aber bis dahin wählen viele anders, was bereits Sahra Wagenknecht zur Linksflucht feststellte, Zitat:

Wagenknecht, die innerparteilich wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik in die Kritik geraten ist, verwahrte sich in der „NOZ“ gegen „Lügen“ und „Diffamierungen“ in der Migrationsdebatte. „Wer jeden, der eine differenzierte Sicht auf Migration einfordert, in die Nazi-Ecke stellt, begreift nicht, dass er genau damit die rechten Parteien stärkt.“

Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn genau deswegen wähle ich jetzt die AfD.

Vor einiger Zeit schrieb ich, dass wenn man nicht das feministische Paket buchen will, also die systematische Diskriminierung von Männern, man keine andere Wahl als die Rechten hätte, dass man allein sie wählen könnte. Jetzt habe ich mich dazu durchgerungen, genau das auch zu tun, da noch weitere Punkte hinzugekommen sind, zu denen die AfD tatsächlich die einzige Alternative ist – ich spreche sie nur kurz an und verlinke auf weiterführendes. Im vorweggenommenen Fazit lässt sich sagen, dass sie nicht die Nazipartei ist, als welche sie dämonisiert wird; eine Dämonisierung, auf die auch ich reingefallen bin.

Als da als erstes wäre die Migrationspolitik. Ich hätte kein Problem mit der Zuwanderung von Millionen Tibetern oder Juden, weil die keine toxische Kultur mitbringen. Ich habe ein Problem mit Muslimen, nicht weil ich rechts bin sondern weil der Islam rechts ist, genauer: eine chauvinistische Herrenmenschenideologie mit den Gläubigen als Ariern und den Ungläubigen als Untermenschen. Muslime wollen sich nicht integrieren sondern übernehmen, der einzige Grund, warum sie sich noch friedlich geben, ist, dass sie sich in der Minderheit befinden – auch die meisten Nazis halten sich an die Gesetze. Die verschwindend wenigen liberalen Muslime werden von ihren scheinbaren Glaubensbrüdern mit Morddrohungen überzogen; es gibt keinen liberalen, demokratischen Islam. Das Thema Migration wird aber bis zur Wahl totgeschwiegen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

 

Im Rahmen der Coronapolitik wird der große Neustart, der Great Reset angestrebt, eine totalitäre, globale Umgestaltung der Gesellschaft nach chinesischem Vorbild. Aber selbst, wenn man das als Aluhutwahn abtut, ist die AfD die einzige Partei, die das Land nicht mit Lockdowns und Impfdruck drangsalieren will. Weiterhin stellt sich sich gegen Bargeldabschaffung und grenzenloses Datensammeln und Privatsphärenverletzungen, alles Negierungen von Punkten auf der Agenda des Great Reset.

Eine gleichzeitiger Kohle- und Atomausstieg ist ein Wahnsinn, der zu einem deutschlandweiten Stromausfall und damit zur größten Katastrophe seit Hitler führen kann.

Was das Geschlechterthema angeht, so ist die AfD für Männerrechtler kaum wählbar – die anderen Parteien aber noch weniger. Sie ist halt konservativ. So lehnt sie zwar Frauenquoten und Gendersprech ab, steht aber gleichzeitig für eine Politik, nach der allein Frauen vor häuslicher Gewalt geschützt werden und Kinder zur Mutter gehören.

Wenn die Linken wieder vernünftig geworden sind und solche Formate wie die Wagenknecht als Kanzlerkandidaten aufstellen, werde ich sie wieder wählen, bis dahin ist die AfD das kleinere Übel.

Grüne: Partei der vaterlosen Gesellschaft

Die Grünen sind eine männerfeindliche Partei, eine feministische Partei. So dürfen bei ihnen keine Männer mehr reden, wenn sich keine Frauen finden lassen, die noch was zu sagen haben. Oder eine Minderheit von Frauen kann einer Mehrheit von Männern per Frauenveto ihre Politik diktieren. Geregelt ist das im „Frauenstatut“, für das man sich schon mal ein Verfahren wegen Volksverhetzung einhandelt, wenn man dort Männer und Frauen durch Schwarze und Weiße ersetzt.

Was Feindschaft gegen Väter angeht, konkret der Wunsch, den Vater zu überwinden, so folgt man der SPD – „Wer die menschliche Gesellschaft überwinden will, muss die männliche überwinden“ -, Die Grünen erreichen noch mal eine ganz neue Qualität, wie es sich auch am Beispiel Baerbock zeigte. Und zwar sprach die Kanzlerkandidatin davon, dass sie nicht einfach aufhören würde Mutter zu sein, sondern ihre Verantwortung gegenüber dem Amt auch mal zugunsten der Kinder zurückstellen würde.

Erst später begann sie zögerlich offenzulegen, dass sich der Vater um die Kinder kümmern würde. Und das ist doch: das selbstverständlichste, das klarste, das naheliegendste, wenn die Mutter Karriere machen will. Das fordern ja auch ständig Feministen: Der Mann soll beruflich kürzer treten, die Carearbeit übernehmen, damit die Frau Karriere machen kann. Die EMMA widmete mal ein ganzes Titelblatt dem Thema unter der Überschrift: „Neue Väter verzweifelt gesucht“ – aber nur vor einer Trennung. Ein Vater, der seinen Kindern auch nach der Trennung ein Vater sein will, zählt die Alice Schwarzer zur „Vätermafia“.

Diese Väterfeindlichkeit, wie sie sich nach der Trennung manifestiert, zeigt sich bei den Grünen. Lucas Schoppe schreibt hierzu (Quelle offline):

So hartnäckig wie die Grünen lehnt nämlich kaum eine andere Partei gleiche Rechte für Väter und Mütter ab. Gerd Riedmeier, der Vorsitzende des Forum Soziale Inklusion, hat einmal darüber berichtet, wie er bei der familienpolitischen Sprecherin der Grünen um ein Gespräch gebeten – und damit einen Lachanfall in ihrem Team ausgelöst habe. Dass jemand, der gleiche Rechte für Väter und Mütter fordert, bei der wichtigsten grünen Familienpolitikerin auch nur zum Gespräch erscheinen könnte, kam dort als komplett absurde Idee an.

Diese heitere Reaktion zeigt, dass man sich bewusst ist, dass man an der Macht ist. Ein Vertreter der Väter wird im „Patriarchat“ nicht als gefährlicher, tyrannischer Feind wahrgenommen sondern als Witzfigur. Wir leben in einem Matriarchat und es ist eine Tyrannei gegen Jungen, Väter und Männern, die man ihrer Not noch verhöhnt, verspottet, auslacht. Oder glauben Sie, dass ein Trennungsvater in einen Lachanfall ausbrechen würde beim Gedanken an Grüne, die den Austausch suchen, weil die einfach nix zu melden haben?

Schoppe weiter:

Die Mutter, und niemand sonst, kümmert sich um die Kinder – und vom Vater bleibt kaum mehr als die Pflicht, das zu finanzieren, sei es direkt, sei es als Steuerzahler: Grüne Familienpolitik ist wie ein konservatives Familienmodell auf Speed.

Feministische Politik bedeutet, den Vater auszulöschen, bzw parasitär auf seine Kosten die eigenen selbstsüchtigen Lebensmodelle durchzusetzen. Parasitär deshalb, weil man die Leistung vom Vater, vom Unterhaltssklaven oder vom männlichen Steuerzahler erzwingt, ohne eine adäquate Gegenleistung zu bieten. Grüne sind keine Amazonen, die sich selbst autark versorgen, sondern Matriarchen, die Männern das Blut aussaugen. Auch das passt hervorragend zur Partei der Grünen, die eine „Die-Arbeit-machen-die-anderen-Partei“ ist.

Ein Landesverband der Grünen erklärte mal, dass die Beseitigung von Nachteilen, die Männer erleiden, nicht ihr politisches Ziel sei. Ja, schlaf doch unter der Brück; ja, verlier doch deine Kinder; ja, bring dich doch um, es ist uns nicht nur egal, wir lachen noch darüber! Es sind solch verblendete Gestalten, dass bevor sie zulassen, dass ein Kind vom Vater betreut wird, sie dieses lieber in die Fremdbetreuung abschieben, wo es ihm unmöglich ist, die für seelische Gesundheit so wichtigen Fundamente wie Urvertrauen und Urbindung auszubilden. Das Ergebnis sind schwache Menschen, einfach zu beherrschen, einfach per Great Reset in die Diktatur zu befördern – sie nehmen’s hin, leisten keinen Widerstand. Sie sind entwurzelt und damit schwach.

Von den Gründen ist keine faire Politik für Männer zu erwarten.

Nur weil sie eine Frau ist? Ja.

Sobald Frauen was nicht passt, sie Gegenwind erhalten, ziehen sie die unwürdige Nummer durch, das läge nur an ihrem Geschlecht – als ob noch nie ein Mann wegen irgendwas zurücktreten musste.

Unzählig das Maulen, Baerbock würde deshalb angegriffen, weil sie eine Frau ist. Tatsächlich verhält es sich genau anders rum: Während ein Mann wie von und zu Guttenberg gehen musste – zurecht übrigens – konnten sich Giffey und Baerbock relativ gut halten. Und bei dem inkompetenten und gefährlichen Schwachsinn, den Baerbock so von sich gibt, wäre sie als Mann längst gegangen worden.

Dieses Verweisen auf das Geschlecht befreit eine davon, sich inhaltlich auf Kritik einzulassen, sich verteidigen zu müssen, wo ein Verteidigung gegen Kritik vielleicht gar nicht möglich ist, da sie zutrifft. Weiter wird damit der Kritiker moralisch diskreditiert: Sie baut Scheiße, er weist daraufhin, sie sagt „Mäh, weil ich eine Frau bin“ und dann ist er es, der schlecht dasteht. Dabei aber beweist das das genaue Gegenteil einer frauenfeindlichen Gesellschaft. Wäre sie frauenfeindlich, könnte man mit dem Verweis auf das weibliche Geschlecht keinen Blumentopf gewinnen. Welcher Mann könnte sich denn schon damit rausreden, er werde attackiert „nur weil er ein Mann ist“? Es würde nicht interessieren, es wäre so egal wie ein toter Trennungsvater.

Aber in gewisser Weise haben sie recht:

Hofiert und umschmeichelt. Warum? Nur weil sie eine Frau ist.