Archiv der Kategorie: Politik

Politikerinnen begreifen Männer und Frauen als Feinde

Politikerinnen – womit ich alle politischen Akteure wie z.B. auch Aktivistinnen oder Journalistinnen meine – gehen davon aus, dass Mann und Frau Feinde wären, dass sie ein Nullsummenspiel spielen würden. Das ist ein Spiel, bei dem Verluste und Gewinne Null sind, es also immer Verlierer gibt: Der Verlust des einen, z.B. die Kinder, sind der Gewinn des anderen. Nichtnullsummenspielen haben die Eigenart, dass alle gewinnen, wie es z.B. in einer intakten Familie der Fall ist.

Eine Aktivistin hingegen kann sich hinstellen und verlauten lassen, dass es ihr im Traum nicht einfalle, ihrem Mann eine gute Ehefrau zu sein. Man stelle sich vor, welches Echo ein Mann erhalten würde, wenn er erklärt, dass er nicht vorhabe, seiner Frau ein guter Ehemann zu sein. Denn für ihn ist das genaue Gegenteil selbstverständlich: Dass er seiner Frau ein guter Mann ist, was bedeutet, dass er ihr vollkommen selbstverständlich Zugriff auf sein erarbeitetes Geld gibt, dass das, war er verdient, ganz selbstverständlich der Familie gehört.

Feministen aber begreifen die eigentlich privilegierte Frau als unterdrückt, benachteiligt vielleicht sogar der Gewalt ausgesetzt. Ihr Ziel ist es, dass die Frau „sich befreit“, also den Mann entsorgt, aber natürlich nach wie vor auf seine Kosten lebt: Das zuvor unsichtbare Privileg des Geldstroms von Mann zu Frau heißt dann Unterhalt, nur dass der Mann nunmehr keine Gegenleistung mehr erhält in Form von familiärer Nestwärme, aber gezwungen ist, zu zahlen, für das selbstsüchtige Lebensmodell der Alleinmachtigen zu arbeiten, was die Definition von parasitär erfüllt – willkommen im Matriarchat.

Was feministisch erleuchtete Politikerinnen bewegt, erfuhr die Mutter eines Bloggers bei der SPD:

Sie wird heute immer noch wütend, wenn sie von dem erzählt, was sie da erlebte. Die offene Verachtung für Männer, der demonstrative Ekel vor ihnen, ständige „Männer sind Schweine“-Sprüche – aus ihrer Sicht war die Atmosphäre so primitiv und aggressiv, dass sie nach wenigen Treffen niemals wieder dabei war.

Das heißt, wir haben hier Hass vorliegen; Hass, der Politik macht. Feministen sprechen oft in zynischer Weise vor der „heilen Familie“, von der „Familienidylle“, die übrigens, wenn man sie erreichen kann, dem Leben einen Sinn geben kann, die Glück bedeutet. Dieser Zynismus sieht eine Familie, in der der Vater noch nicht entsorgt wurde, als Unterdrückung der übrigen Familienmitglieder an und entsprechend wird die Politik gestaltet. Es ist keine Politik, die Familienzusammenhalt stärkt, Politik bewirkt das Gegenteil (was vielleicht auch aus machtpolitischer Sicht gewollt ist: Jemand ohne starke Familie im Rücken, kann kaum Widerstand leisten). Die große Reform, die das Schuldprinzip abschaffte, zementierte die Schuld in Wirklichkeit auf den Mann. Jetzt ist er immer der Schuldige. Vorher konnte eine Frau schuldig geschieden werden. Heute kann sie sich wie das letzte Aas aufführen, Fremdgehen, sich wie eine Familienterroristin aufführen, die Kinder und den Mann misshandeln. Wenn es zur Trennung kommt, wird der Mann stets so behandelt, als hätte man ihn wie vor der Reform schuldig geschieden – er verliert die Kinder und wird zugleich zu Unterhalt verpflichtet, und muss mit ansehen, wie die Vertreterin der besseren Menschen die Kinder foltert. Mit anderen Worten: Die Frau macht reiche Beute damit, die Familie zu zerstören, womit es ihr nicht so schon leichtfällt, sie wird auch noch regelrecht dazu angestachelt. Die ganze Verachtung gegen den Mann zeigt sich aktuell an Lambrecht, die es fertigbringt, kurz hintereinander Vätern Gleichberechtigung zu verweigern, ihnen aber gleichzeitig per Unterhaltserhöhung noch mal tiefer in die Tasche zu greifen und gleich darauf eine Frauenquote durchzusetzen – es ist faszinierend, wie man Männern ins Gesicht spucken kann.

Da nur Väter aber niemals Mütter ihren Kindern schaden würden, ist es nur gerecht, dass nur unverheirateten Mütter aber niemals Väter automatisch das Sorgerecht erhalten.

Solche Frauen betreiben Politik und sie begreifen den Mann als Feind, den man bekämpfen muss – sogar schon als Jungen, denen man die ganze Zukunft versaut. Solchen Frauen sind nur Frauenquoten wichtig während Männer obdachlos unter der Brücke krepieren, wofür sie schon mal verhöhnt werden; solche Frauen sehen ihren Geschlechtsgenossinnen nicht in der Pflicht, dass wenn sei heiraten, ihren Männern auch gute Ehefrauen zu sein. Schon allein wie komisch wenn nicht falsch sich diese Selbstverständlichkeit anhört – eine Frau hat ihrem Mann einen gute Ehefrau zu sein – zeigt, wie weit die Vergiftung der Gesellschaft bereits fortgeschritten ist. Man muss Frauen wieder wie Erwachsene behandeln, die an ihre Entscheidungen und (Ehe-)Verträge gebunden sind. Dazu gehört auch, dass die Kinder bei demjenigen bleiben, der die Ehe nicht aufkündigt (man beachte die geschlechtsneutrale Formulierung; ich bin – im Gegensatz zu Feministen – für Gleichberechtigung). Man darf gehen, aber man darf nicht die Kinder mitnehmen – wenn es keine triftigen Gründe gibt; damit wären auch die Zustände überwunden, dass der Vater in einer Hölle von Ehe aushält, weil er seine Kinder nicht mit einer Schlägerin allein lassen will.

Männerfeinde in der Politik, die so besoffen von ihrem Hass sind, dass sie tatsächliche Frauenfeinde zu Millionen ins Land holen, haben verbrannte Erde hinterlassen, zerstörte Familien, worunter besonders Kinder und Männer zu leiden haben, aber auch Frauen, die zwar ihren Willen bekommen, aber kein besseres Leben, denn sich allein kümmern ist nunmal schwerer als sowas zu zweit als Team anzugehen. Die Kinder von Alleinmächtigen erleiden massive Nachteile, wie man seit langem weiß, oder wissen könnte, wenn man sich nicht einzig und allein dazu bemüßigen würde, Egoistinnen ihren Willen zu lassen.

Wir müssen weg von einer Politik, die Frauen und Männer als Feinde ansehen, die den Mann dämonisiert und die Frau zu Hass gegen ihn anstachelt. Mann und Frau sollten einander lieben.

Oft ist der Bruder und nicht eine wildfremde Frau die bessere Wahl.

Feminismus und die Sozialdemokratie

Erinnerst Du dich an die SPD? Sozial-Demokratie? Sozial-Demokratie? Sozialdemokratie!

Ja, das war mal, diese Partei ist inzwischen nur noch ein menschenfeindlicher Zirkus der Grotesken, grotesk im Vergleich zu ihrer Tradition. Eine Tradition, die sich den Arbeitern verpflichtet fühlte und den sozial Benachteiligten. Das war mal, eine Feminisierung hat die Partei befallen, in Form einer feministischen Orientierung, wie sie sich im Grundsatzprogramm zeigt: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“

Wer überwunden ist, das ist der Obdachlose, und da kann man auch schön ablesen, was Feministen vorhaben mit Männern, wenn die Zukunft erst mal weiblich ist.

Die Situation von Obdachlosen, die zu ca. 90% von Männern gestellt werden, sieht so aus:

Viele Obdachlose hätten keinen Zugang zur Regelversorgung und kämen mit oft schwe­ren Krankheiten und Verletzungen in Rettungsstellen, um anschließend gleich wieder auf der Straße zu landen. Betroffene litten unter offenen Beinen, Knochenbrüchen, Läusen, Hautkrankheiten oder Bronchitis, aber auch unter psychischen Erkrankungen und Angststörungen. Hinzu kämen Drogen und Alkohol.

Manche Obdachlose seien hoch verschuldet und auf der Suche nach Hilfe mit der Büro­kratie überlastet. Auch in Obdachlosenheimen sei die Situation oft sehr schwierig. Die Ärztin versicherte nach langjähriger Erfahrung, kein Mensch sei freiwillig auf der Straße.

Eigentlich müsste man von Linken und Sozialdemokraten erwarten, dass sie solidarisch sind, dass sie alles unternehmen, dieses harte Schicksal der Ärmsten der Armen zu lindern, ihnen zu helfen. Und die Flüchtlingskrise, in der jeder Migrant ein Dach über’m Kopf erhielt, hat gezeigt, dass man den Obdachlosen ebenfalls eine Unterkunft verschaffen könnte, wenn man nur wollte – man will nur nicht, es sind nur Männer.

Hohe Erwartungen an Sozialdemokraten also. Und wie äußerte sich eine solche? So:

„Frauen würden sich ihrer Obdachlosigkeit schämen und verstecken, sagt Renate Kaufmann. ‚Männer hingegen feiern ihr Schicksal quasi mit einem Doppelliter in der Öffentlichkeit‘, überspitzt die Bezirksvorsteherin von Mariahilf (SP) die Tatsache, dass obdachlose Frauen viel weniger sichtbar sind.“

Ein schönes Beispiel, wie Feminismus zur Pervertierung führt. Aus „Menschen in Not“ wird „Frauen in Not“ – und die Männer werden verhöhnt. Aber wenn Frauen sich an einen Ort zurückziehen, dann haben sie einen Rückzugsort, den Männer nicht haben. Warum kann man sich nicht einfach darauf einigen, wie es für Sozialdemokraten selbstverständlich sein sollte, all diesen Menschen in der Not zur Hilfe zu eilen? Warum darf so ein Monster sich so zynisch äußern, ohne dass das ein Parteiausschluss zur Folge hat? Die Antwort liegt im Feminismus, der sowas wie ein umgekehrter König Midas ist: Alles war er anfasst, wird zu Scheiße. Er vergiftet die Beziehung zwischen den Geschlechtern, er vergiftet die Institutionen wie eben die Parteien, die in der Folge Menschenwürde nur noch Frauen zukommen lassen. Kein Grund aber, als Frau ruhig zu schlafen – was sie aber tut. Denn die Tyrannei bleibt auf lange Sicht nicht allein auf Männer beschränkt, zum Beispiel folgt auf der Entrechtung der Väter auch die Entfremdung von der Mutter, die ins Arbeitsleben gepresst wird und gezwungen, ihre Kinder in die staatliche Fremdbetreuung zu geben, wo sie zu braven Bürgerleins erzogen werden. Oder ein weiteres Beispiel: Anarchie bedeutet „Keine Macht für niemanden!“ Feministisch pervertierte Anarchie, wie sie etwa von Antje Schrupp betrieben wird, lautet: „Alle Macht den Frauen“. Eine solche Pervertierung hat auch die Sozialdemokratie erfasst, das ist der Grund, warum sie heute tot ist.

Ich halte Feminismus für eine direkte Ursache dessen, dass die altehrwürdige Sozialdemokratie zu einem schlechten, traurigen Witz verkommen ist.

Nachtrag: Die EU will bis 2030 Obdachlosigkeit abschaffen. Man darf gespannt sein, bin aber pessimistisch.

Wählt als Väter

Eine Mutter entführt das Kind auf 500 bis über 1000 km und entzieht es damit dem Vater – nichts geschieht, außer dass ihr eventuell das Alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht in einer Einstweiligen Anordnung hinterhergeworfen wird.

Ein Vater fährt mit dem Kind in den vorher zwischen den Eltern vereinbarten Urlaub – er wird völlig schuldfrei, nur aufgrund einer emotionalen Störung der Mutter, von einem SEK gejagt und auf der Autobahn gestellt. (Und natürlich bezahlt der Steuerzahler – also mehrheitlich wir arbeitenden Väter – den ganzen Wahnsinn!)

Eine Mutter verprügelt täglich die vier Söhne – in der Verhandlung beim OLG wird darüber gesprochen – nichts geschieht.

Ein Vater gibt seinem 9-jährigen Sohn, der seine 4-jährige Schwester geschlagen hat, eine Ohrfeige – er kommt nur mit einer Strafzahlung von 3000 Euro, beschädigt als Gewalttäter, aus dieser Sache raus.

Eine defizitäre nicht eheliche Mutter hat schon einmal bei einem Kind gezeigt hat, dass sie nicht sorgefähig ist – beim nächsten Kind bekommt sie die Alleinige Sorge, nur, weil sie weiblich ist.

Der Vater des Kindes bekommt NICHTS, weil die Mutter das nicht will.

Ich könnte ein Buch nur mit solchen Diskriminierungstatbeständen füllen, denn sie sind politisches Programm in dieser BRD.

Und für alle oben geschilderten Fälle habe ich griffige Beispiele mit allen Namen und Fakten.

[…]

Beobachtet die Sexistinnen und Sexisten in den Parteien, im Bundestag, in den Ämtern und Organisationen, unter den Professionen und gebt ihnen die Beachtung in allen Medien, die sie brauchen und die sie sich redlich verdient haben.

Es ist nicht zielführend, immer wieder sein Leid über die sexistische Diskriminierung zu klagen. Bringt euere Macht da an, wo sie am effektivsten wirkt: Am Wahltag!

Dazu ist aber notwendig, dass ihr euch als Männer und Väter nicht mehr über euer Dasein als Arbeitnehmer definiert. Macht euer Vatersein – wie Frauen ihr Muttersein – zum wichtigsten Element eueres Lebens und

WÄHLT NUR NOCH ALS VATER!

Seht genau hin, wer etwas für euch als Väter tut und wer euch nur betrügt, quält und entrechtet – und das seit Jahrzehnten. Jede wichtige Veränderung, wie z.B. das Sorgerecht für nicht eheliche Väter, kam von außen, in diesem Fall vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Und alle – Bundesverfassungsgericht und Politik – spielten in diesem Fall eine erbärmliche Rolle.

Gerade werdet ihr wieder betrogen – die längst überfällige und deshalb in der Koalitionsvereinbarung vor 7 Jahren festgeschriebene Familienrechtsreform wurde eben erst von der SPD gekippt. Statt Väter endlich ebenfalls wertzuschätzen, sollen soziale Mütter als lesbische „Mitmutter“ mit dem Gemeinsamen Sorgerecht bedacht werden.

Das ist die konstante Abwertung, die deutsche Politik für euch übrig hat.

REAGIERT ENDLICH DARAUF!

Zeigt, dass euer Stolz noch nicht gebrochen ist, zeigt Rückgrat und zahlt es denen heim, die das organisieren, planen und machtpolitisch in die Tat umsetzen.

Die nächste Bundestagswahl muss an einem Sonntag zwischen dem 29.08. und dem 25.10.2021 stattfinden. Wenn wir den 29.08. als ersten möglichen Termin annehmen, haben wir ab heute noch 307 Tage Zeit. Das ist genug, um uns zu organisieren und unsere Kräfte zu bündeln.

Aufruf

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djadmoros zu Frauenquote unter Abgeordneten

[Kontext] Es geht um die Forderung, 50% der Sitze im Bundestag an Frauen zu verteilen, da sie 50% der Bevölkerung stellen.

djadmoros:

Das »repräsentativ« in »repräsentative Demokratie« bedeutet nicht, dass die Struktur der Bevölkerung repräsentiert werden soll. Es soll einzig und allein der Wille des Wählers repräsentiert werden. Etwas anderes würde auch nicht funktionieren! Denn sobald man damit anfängt, ein askriptives Merkmal wie Geschlecht als Grundlage einer strukturellen Repräsentation auszuwählen, stellt sich die Frage, warum nicht andere askriptive Merkmale wie Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, Kleinwüchsigkeit ebenfalls berücksichtigt werden sollen.

Das würde im Endeffekt bedeuten, die Zusammensetzung des Parlaments in die Hände von Sozialtechnologen zu legen, die darüber entscheiden, welches komplexe Quotenmodell die Struktur der Gesellschaft am saubersten abbildet. Darum habe ich diese Idee oben ad absurdum geführt. Denn wenn ich damit anfange, anteilig zu quotieren, dann dürfen die jeweiligen Quoten weder zu klein noch zu groß sein, damit ich keinen der anderen zu quotierenden Anteile benachteilige.

Daher: selbstverständlich habe ich oben die Formulierungen mit Absicht gewählt, inklusive der Bezugnahme auf ein real existierendes Vorurteil über die Juden. Weil dadurch die Absurdität des Quotenarguments zutage tritt. Und da man Dir die Deutungen anscheinend hinterhertragen muss, weil Du Deine Lesekompetenz mit der Betroffenheitsmaxime verkleistert hast: selbstverständlich werde ich im Parlament lieber von einem kompetenten, gescheiten, wortgewandten, dunkelhäutigen sephardischen Juden repräsentiert als von einem bleichen, blonden, dummen und stummen Kartoffeldeutschen! Weil es eben auf die Kompetenz ankommt und nicht auf eines der askriptiven Merkmale.

[Zusatz yx] Es lässt sich auch die Frage stellen, welche Frau vertritt Frauen besser? Birgit Kelle oder doch Alice Schwarzer? Diese Fragestellung zeigt auf, dass politische Agenden und nicht Geschlechter gewählt werden.

Qui­ckie: Das grüne Frauenstatut

Wenn man wissen will, was man vom Frauenstatut der Grünen halten sollte, betrachte man folgende Anekdote:

Ein Maskulist nahm diesen Text her und schuf auf dieser Grundlage zwei neue, in dem er im Original „Männer und Frauen“ durch „Schwarze und Weiße“, sowie durch „Juden und Arier“ ersetzte. Die Konsequenz: Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eröffnet wegen Volksverhetzung. Erst als dem zuständigen Staatsanwalt zur Kenntnis gebracht wurde, wie die Hetze entstanden war, stellte er die Ermittlungen ein. Ein Verfahren gegen die Grünen gab es nicht.

Billy Coen über Frauen in der Politik

[Kontext] Es geht um die Klage über zu geringer Repräsentanz von Frauen in der Politik.

Billy Coen:

Ja ja. Und das Framing wird bereits in der Kategorisierung des Artikels vorgenommen: Gleichberechtigung. Fast als hingen an allen Parlamentsgebäuden Frauenpiktogramme an den Eingangstüren mit dem Text „Ich muss leider draußen bleiben“ darunter.

Fakt ist: Gleichberechtigung in den Parteistrukturen kann im langfristigen statistischen Mittel nur zu einer erheblichen Unterrepräsentanz von Frauen führen, denn diese besteht bekanntermaßen auch bei den Parteizugehörigkeiten. Dass tatsächlich eine mangelnde Gleichberechtigung in einigen Parteien zu bestehen scheint, aber eben in genau umgekehrter Richtung, als man es medial in Endlosschleife zu suggerieren versucht, darauf deutet hin, dass zumindest in der SPD, bei den Grünen und Linken Frauen gemessen an ihrem Anteil an den Parteimitgliedern teils sogar massiv überrepräsentiert sind. Da dies auch nicht nur temporäre Spitzen sind, sondern sich auch langfristig so niederschlägt, muss man davon ausgehen, dass bei der Vergabe von Listenplätzen sowie Fraktions- und Ministerposten Frauen dort Männern gegenüber stark bevorzugt werden, was das genaue Gegenteil von Gleichberechtigung ist.

Ein weiteres Indiz dafür ist das Alter dieser Personen. Während Männer in höheren Positionen meist bereits gesetzteren Alters sind, gibt es „erstaunlich“ viele Frauen, die bereits mit Mitte / Ende Dreißig Abgeordnetensitze in Landtagen oder gar im Bundestag innehaben und dort reihenweise Posten abgreifen – und dabei sind viele von denen, wenn man mal in ihre Vita schaut, sogar erst wenige Jahre zuvor überhaupt in die Partei eingetreten. Die von feministisch inspirierter Weiblichkeitssuprematie besoffene Presse sieht dies natürlich nur als gutes Zeichen und als Indiz für besagte Weiblichkeitssuprematie, in Wahrheit ist aber einfach nur der parteiinterne Konkurrenzkampf für Männer erheblich schwerer. Er war schon immer schwer, aber durch die immer zügellosere Frauenbevorzugung wird die Situation für Männer natürlich nur umso härter.

Man muss wohl konstatieren: Männer müssen sich nach wie vor den Weg in die politische Belle Etage lang und hart erkämpfen und werden durch Frauenfördermaßnahmen dabei auch noch in erheblichem Maße benachteiligt, während Frauen meist schon bei Parteieintritt mit dem Parteibuch zusammen direkt eine exklusive Zugangskarte zum parteiinternen Pussypaternoster ausgehändigt kriegen.

Parité: Quote im Bundestag

Stapel Chips auf Twitter:

Zu #Parité ein Thread.

Der Frauenanteil sollte, laut der Grünen Bundestagsfraktion, _mindestens_ 50% betragen. Warum? Man weiß es nicht. Dabei wird allerdings übersehen, dass wir in einer Demokratie leben. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus (GG Art.20 (2)). Das heißt: wir, das wahlberechtigte Volk, entscheiden. Wir bestimmen in allgemeinen, freien, _gleichen_, geheimen Wahlen unmittelbar selbst, wer unsere Repräsentanten sein sollen. Und wir wählen diese Repräsentanten aus unseren eigenen Reihen unter denen aus, die sich dazu bereit erklären. Man nennt dies auch das aktive und das passive Wahlrecht. Beides ist geschlechtsunabhängig und daher gleichberechtigt. Damit ist an dieser Stelle der Staatsauftrag zur Gleichberechtigung aus Art3 (2) erfüllt. Eine Regelung,die das Ergebnis geschlechtsabhängig machen würde, würde gegen exakt diesen Artikel verstoßen. Auch wenn es Leute gibt, die von einem Gleichstellungsauftrag sprechen, so muss man ihnen vorhalten, dass davon nichts in Art. 3(2) steht, es Art. 3(3) Satz 1 widersprechen würde („Niemand darf wegen seines Geschlechtes, […] benachteiligt oder bevorzugt werden.“), dem Wesen eines Grundrechtes (Freiheits- und Individualrecht) widersprechen würde und gegen Art. 33 Absatz 1 und 2 unseres Grundgesetzes

(„(1) Jeder Deutsche hat in jedem Lande die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten. (2) Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.“)

verstoßen würde. Gleichstellungspolitik wird von unserer Verfassung buchstäblich untersagt. Zudem sei angemerkt, dass diese Politik seitens der Bevölkerung gar nicht erwünscht ist. Bei der letzten Bundestagswahl wurden 709 Sitze vergeben. 420 davon gingen an CDU/CSU, FDP und AfD. Das sind 59,2% der Sitze. Und es sind alles Parteien die zum Zeitpunkt der Bundestagswahlen Gleichstellungspolitik nicht verfolgten oder gar ablehnten. Aber auch die profitierende Gruppe von Gleichstellungspolitik (Frauen) haben sich nicht pro Gleichstellungspolitik ausgesprochen.

29.8% der Frauen wählten die CDU,

20.5% die SPD,

10,2% Die_Gruenen,

9,7% FDP,

9,2% AfD

und 8,8% Linksfraktion

mit ihrer Zweitstimme. Der Rest ging an sonstige Parteien. Das macht 55,3% der weiblichen Zweitstimmen an Gleichstellungspolitik-nicht-aufgeschlossenen Parteien und 39,5% auf gleichstellungsbefürwortende Parteien. Wenn man sich jetzt überlegt, dass das Argument in etwa so ist: Frauen sind 50% der Bevölkerung, sie sollten auch mit 50% im Bundestag vertreten sein, weil sie sonst unterrepräsentiert sind; dann offenbart sich bei diesen Zahlen der ganze Unsinn dieser Argumentation. Wenn das prozentuale Geschlechterverhältnis einer Repräsentantengruppe so wichtig wäre, dann hätten Frauen überwältigend Die Gruenen gewählt, da diese zum Zeitpunkt der BTW17 den höchsten Frauenanteil von knapp 39% hatten. Sie sind aber hinter der SPD  (33,2% Frauenanteil Platz 3) und CDU/CSU  (26,1% bzw 20.3% Platz 4 & 6 im Frauenanteilsranking). Womit diese Grundannahme schon nicht stimmen kann. Dies wird weiter dadurch untermauert, dass die Linksfraktion  zwar mit 36,8% Frauenanteil den zweithöchsten hat, aber sogar 0,4 Prozentpunkte hinter der AfD  geblieben ist, die mit 16% Frauenanteil den niedrigsten hat. Der Wunsch von Frauen von einer bestimmten Partei repräsentiert zu werden korreliert also NICHT mit dem Frauenanteil in der Partei. Die Annahme, dass dies aber im Bundestag so sein sollte, ist also in jeder hinsicht widerlegt und auch nichts anderes als eine Nachricht an Frauen, die da lautet:

 

„Euer Wunsch ist uns egal. Smash Democracy!“

 

Quellen:

https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/3f3d42ab-faef-4553-bdf8-ac089b7de86a/btw17_heft3.pdf

https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/e0d2b01f-32ff-40f0-ba9f-50b5f761bb22/btw17_heft4.pdf

https://www.bundestag.de/abgeordnete/

In Ausführlicher Form mit noch mehr Daten und Fakten findet man diese Ausarbeitung auch hier: https://allesevolution.wordpress.com/2018/09/20/brief-zu-den-plaenen-den-frauenanteil-bei-wahlen-durch-aenderungen-des-wahlrechts-zu-erhoehen/

Und noch mein eigener Senf:

Frauenquote: Repräsentiert die Kanzlerin etwa nur die halbe Bevölkerung?

Crumar zur Geschlechterentwicklung in Parteien und Gewerkschaften

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Man hat mit dem politischen Ausverkauf analog zur SPD auch die identische Entwicklung bei den Mitgliedern.
Hier wird das grafisch für den DGB dargestellt:
https://www.boeckler.de/107622.htm#

Von 6,8 Millionen Mitgliedern 2005 zu knapp 6 Millionen 2017 und der Frauenanteil ist in erster Linie deshalb von 31,8 auf 33,7% gestiegen, weil in dieser Zeit mehr Männer als Frauen ausgetreten sind.

Man muss zudem in Rechnung stellen, dass ca. 25-30% aller Mitglieder bereits in Rente sind und in nicht allzu ferner Zukunft werden diese wegsterben.

Die Idee, die Gewerkschaften zu „verweiblichen“ war natürlich mit der Erwartung verbunden, ein größerer Anteil an hauptamtlich beschäftigten Frauen führe zu einem größeren Mitgliederanteil von Frauen (d.h. zu mehr Mitgliedern).
Gerade in den Dienstleistungsberufen – und das wurde im Rahmen einer künftigen „Dienstleistungsgesellschaft“ diskutiert.
Diese Erwartungshaltung wird natürlich immunisiert, wenn man allein aus Gründen der „Repräsentanz“ Frauen beschäftigt.

Und so reflektieren diese Frauen dann innergewerkschaftlich:
„Da der Frauenanteil in ver.di 51,25 % beträgt, bedeutet dies einen Anteil von Frauen in den Organen und Gremien von mindestens der Hälfte.
In den gewählten Landesleitungen in 10 von 11 ver.di-Landesbezirken sind zwei der drei Mandate mit Frauen besetzt und auch im höchsten Wahlangestellten-Organ, dem Bundesvorstand, sind sogar von 14 Mandaten 9 mit Frauen besetzt.“
https://frauen.verdi.de/themen/++co++efcfeade-1432-11e3-a745-52540059119e/

Die Entwicklung: „2001 hatte Verdi 2,8 Millionen Mitglieder, heute (Anm. 2018) sind es noch 1 987 000.“

Es ist m.E. gelungen, den frame einmal komplett umzudrehen.
Statt dass die Frauen Rechenschaft ablegen müssen über die in sie gesetzten Erwartungen, muss die Gewerkschaft sich den Erwartungen der Frauen unterwerfen.

Im gleichen Artikel süffisant bemerkt: „Bis heute ist der Verdi-Vorstand mit 14 Mitgliedern doppelt so groß wie das Führungsgremium der IG Metall. Verdi beschäftigt rund 3000 hauptamtliche Gewerkschafter, die größere IG Metall kommt mit 2500 aus.“

Und (Herv. von mir): „Die IG Metall dagegen, die sich vor knapp zehn Jahren eine Strukturreform zugunsten der Betriebsarbeit verpasst hatte, hält die Mitgliederzahl mit 2,3 Millionen ziemlich stabil.“
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/verdi-bsirske-will-die-gewerkschaft-radikal-veraendern/20843448.html

Könnte es unter Umständen damit zu tun haben, dass eine bürokratische Schicht in einer bestimmten Gewerkschaft sich zum Beispiel in erster Linie mit sich selbst beschäftigt?
Gibt es hier etwa Vermutungen über das gender dieser bürokratischen Schicht? 😉

Stapel Chips zu quotierten Listen

Ein Thread, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Stapel Chips:

Hi Parteivorstand einer demokratiefeindlichsten Parteien unseres Landes! Die Frage stelle ich mir bei Ihnen auch immer. Wie kommen sie auf das schmale Brett, dass eine Wahlmanipulation auf Basis von Geburtsmerkmalen (wie es Frau Barley vorschlug) irgendwie demokratisch vertretbar wäre?

SPD Parteivorstand:

Sie reden von quotierten Listen, um die Repräsentation von Frauen in der Politik und im Bundestag endlich gerecht zu gestalten, wie es hier beschrieben wird: sueddeutsche.de/politik/wahlre richtig?

Stapel Chips:

Ja ich rede von quotierten Listen, um… Muss ich ihnen jetzt erklären, dass wir in einer repräsentativen Demokratie leben und Frauen bereits gerecht repräsentiert sind? Sie wählen ja schließlich ihre Repräsentanten in freien, gleichen und geheimen Wahlen selbst. Nur mal ein paar Zahlen: Bei der letzten Bundestagswahl haben 2 mio mehr Frauen gewählt als Männer. Frauen als Gruppe haben 55,3% ihrer Stimmen CDU/CSU, FDP und AfD gegeben. Die Parteien die weitestgehend neutral bis kritisch gegenüber der Gleichstellungspolitik waran. Der gesamte Souverän hat dafür gesorgt, dass diese Parteien 59,2% der Sitze bekamen. Zm Vergleich: Frauen gaben der Linken, den Grünen und ihnen, der SPD insgesamt nur 39,5% der Zweitstimmen. Der Rest verfiel auf sonstige. Weder der gesamte Souverän noch Frauen als Teilmenge geben ihnen die demokratische Legitimation für einen solchen Schritt. — Unser verbietet ganz ausdrücklich eine solche Politik (Art. 3(3), Art. 20(1), Art. 33(1), Art. 38(1)) — Zudem ist es eine Fehlannahme, dass Frauen durch mehr Frauen „gerecht“ repräsentiert wären. Die Parteien mit den höchsten Frauenanteilen (Grüne 39% und Linke 36,8%) sind auf die niedrigsten Prozentzahen bei den Wahlen gekommen. Zugegeben, bei Frauen sind die Grünen immerhin auf 10,2% der Zweitstimmen gekommen und schlugen damit FDP (9,7%), AfD (9,2%) und Linke (8,8%). Die SPD mit immerhin 33,2% Frauenanteil kam auf sage und schreibe 20,5% der weiblichen Zweitstimmen. Kommen wir zur CDU (26,1% Frauenanteil) und CSU (20,3%) die gemeinsam auf 36,4% der weiblichen Zweitstimmen kommen. Diese Parteien schicken übrigens sehr viele Direktmandate in den Bundestag. 49 Frauen und 197 Männer. Davon 10 Männer und 5 Frauen von den Landeslisten. Der Rest: Direkt gewählt über die Erststimme. Es wählten 1,6mio mehr Frauen per Erststimme Kandidaten aus diesen beiden Parteien. D.h. Frauen wählten offensichtlich sehr bewusst Männer als ihrer Vertreter. Fazit: Die Wahlmanipulation hat weder eine demokratische Legitimation durch das gesamte Volk noch durch Frauen als Teilmenge. Sie hat keine Legitimation durch unsere Verfassung UND keine durch Logik. Ich vermute das „D“ in steht für Demokratiefeindlichkeit.

Quelle:

https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/e0d2b01f-32ff-40f0-ba9f-50b5f761bb22/btw17_heft4.pdf

S. 20 und 332