Archiv der Kategorie: Privilegien

Obdachlose und Chefs ganzheitlich betrachtet

Der Feminismus kann nur erklären, warum Männer (scheinbar) mehr verdienen und häufiger Chefs sind, aber er kann nicht erklären, warum Männer soviele Nachteile erleiden, wie etwa Suizid oder Obdachlosigkeit, was aber kaum Mitgefühl erregt.

Ein ganzheitlicher Ansatz kann das, und der lautet:

Die Menschen kümmern sich mehr um Frauen als um Männer.

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…deshalb müssen Männer anders als Frauen erfolgreich sein.

So sind Männer in der traditionellen Rollenverteilung bereit für die Frau zu sorgen. Kein junger Mann, der die Schule abgeschlossen hat und nun studieren oder sich ausbilden lassen will, denkt sich: „Und dann, wenn die Kinder kommen, bleibe ich zu Hause und lasse die Frau arbeiten“. Er tut es deswegen nicht, da er genau weiß, dass keine Frau dies mitmachen würde. Die Frauen sind mit der traditionellen Rollenverteilung – Frau am Herd, Mann im Bergwerkhöchst einverstanden, und das sind sie deswegen, weil Arbeit nur selten „Selbstverwirklichung und Karriere“ bedeutet, wovon privilegierte Frauen in Amüsierberufen ständig faseln sondern Mühsal, Entbehrung und Maloche – auch als Chefs übrigens, denn Chefsein erfordert jahrzehntelange Arbeit in Übervollzeit, ein Opfer, das Frauen weitaus seltener bereit sind zu erbringen. Feministen selbst räumen ein, dass Frauen mehr wert legen auf die „Work-Life-Balance“, also nicht soviel arbeiten wollen. Da Männer für Frauen sorgen, sind letztere weniger genötigt, sich in einer 70 bis 100-Stundenwochen zu verausgaben, um mal im Vorstand zu sitzen. Ein Privileg also sorgt für einen vermeintlichen Nachteil, eine weibliche Unterrepräsentanz in Chefpositionen, auch in der Politik, übrigens. Auch die Annahme, dass Frauen als Mütter durch Kinder „gehindert“ werden erweist sich als falsch, wie bereits Joan Bitterman als auch Birgit Kelle aufzeigten. Tatsächlich sorgen selbst beitragsfreie Kitas nicht zu mehr berufstätigen Frauen, was einfach daran liegt, dass entgegen der feministisch-neoliberalen Propaganda Arbeit kein Vergnügen ist – letztlich wollen Frauen seltener als Männer Chefs werden.

Da der Mann also nicht erwarten kann, dass ihm eine Frau das Leben unterhält, und es an ihm liegt, den Löwenanteil der Lebensgrundlage seiner Familie zu erwirtschaften, ist er einem erhöhten Druck zu arbeiten ausgesetzt. Wenn aber eine Gruppe einem erhöhten Druck ausgesetzt ist zu arbeiten, bedingt das, dass sie sich beruflich stärker engagiert und dass diese Gruppe dann eben auch mehr verdient und höher aufsteigt.

Ein weiterer Punkt ist, dass nur der erfolgreiche Mann attraktiv auf Frauen wirkt. Der Loser bekommt keine ab. Esther Vilar merkte mal an, wenn das nicht gelte, würde es auch mal vorkommen, dass eine schöne Frau auch mal einen armen Rentner heiraten würde, das aber passiert nie. Das ergibt einen weiteren Anreiz für den Mann, sich stärker zu engagieren als jede Frau und sich dem mörderischen Konkurrenzkampf mit anderen Männern auszusetzen.

Diese Bereitschaft der Männer für Frauen zu sorgen, führt dann auch dazu, dass eine Frau weniger gefährdet ist, bis ganz nach unten abzustürzen; die männliche Bereitschaft zur Sorge bildet einen weiteren Faden im sozialen Netz der Frauen, weshalb sie seltener durch die Maschen fallen, obdachlos werden oder in völlig ausweglosen Situation stranden, in welchen sie sich das Leben nehmen. Männer sind ein Segen für Frauen.

Diese Sorge trägt nicht nur individuell, in Form der Ernährerrolle, sondern auch kollektiv. Der Mann nimmt es klaglos hin, dass es unzählige Hilfs- und Förderprogramme nur für Frauen gibt, Frauenbeauftragte, Frauenquoten, ein ganzes Ministerium für alle außer Männer – auch ein Grund, warum Frauen seltener abstürzen, aber wohl nur folgerichtig in einer Gesellschaft, in der Frauen die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen. Männer finanzieren das alles, sie füllen die Kassen, während Frauen sie leeren. Weiterhin akzeptieren sie, dass die familiäre Macht bei den Müttern liegt, was auch nicht dadurch wett gemacht wird, dass Männer angeblich die „Macht im Berufsleben“ hätten, denn die meisten sind schlicht Befehlsempfänger. Das wiegt die ungeheure Macht, auch gegen den Willen des anderen Elternteiles entscheiden zu können, in welch familiären Verhältnissen man lebt – mit wem und mit wem nicht – bei weitem nicht auf. Frauen haben die Macht, und zwar auch die institutionelle.

Diese ganzheitliche Betrachtung kann also erklären, was die feministische Theorie nicht kann: Warum Männer sowohl ganz oben als auch ganz unten dominieren; ausführliche Fassung.

Die böse böse Norm

Lieber Leser,

…uuuuuund Stopp!

Um gleich zu dem Kern des Problems vorzudringen: Wenn ich dich als „lieber Leser“ anspreche, dann könnte das bei dir und bei mir dazu führen, dass unter „Leser“ nicht das behinderte, multisexuelle, grüne Alien mitgedacht wird, und das ist höchst beunruhigend, nein: Eine Katastrophe gar, denn hier zeigt sich das Patriarchat mit all seiner Infamie!

Denn unter „Leser“ stellt sich jeder nur die Norm vor, also den nichtbehinderten, heterosexuellen, weißen Mann, und diese Norm ist für behinderte, multisexuelle, grüne Aliens ein Problem. Die Norm nervt, also soll sie weg die Norm. Ist das Projekt „Gender“ abgeschlossen, dann sind behinderte, multisexuelle, grüne Aliens genauso normal wie ein nichtbehinderter, heterosexueller, weißer Mann.

Was ließe sich darauf entgegnen? Nun: Erstens interessiert bei der Bezeichnung „Leser“ nur ein Aspekt: Nämlich der einer Person, der einen Text liest. Die Funktion als solche steht im Vordergrund nicht Merkmale wie Geschlecht oder Hautfarbe. Ob der Leser ein nichtbehinderter, heterosexueller, weißer Mann oder ein behindertes, multisexuelles, grünes Alien ist, interessiert schlicht nicht. Die Kategorien der Hautfarbe, der sexuellen Orientierung oder whatever spielen keine Rolle, solange ich sie nicht ins Spiel bringe um etwa den Konflikt aufzuzeigen, der von der einen Gruppe mit Minderwertigkeitskomplex angeheizt wird.

Der zweite Punkt ist, dass die Annahme, ich meine den nichtbehinderten, heterosexuellen, weißen Mann, wenn ich einfach von „Leser“ rede, schlicht falsch ist. Nehmen wir an, ich will dem nichtbehinderten, heterosexuellen, weißen Mann sagen, dass er nicht auf behinderte, multisexuelle, grüne Aliens hören soll, dann muss ich den nichtbehinderten, heterosexuellen, weißen Mann auch entsprechend adressieren, weil sich sonst alles mögliche Gesocks angesprochen fühlen kann, und das obwohl ich die doch ausgrenzen will!

Ein weiterer, oft gehörter Vorwurf ist, dass behinderte, multisexuelle, grüne Aliens „marginalisiert“ werden. Denn wenn man nur von „Lesern“ spricht, werden sie unsichtbar gemacht, man „reproduziere alienphobe, heteronormative Strukturen“. Auch das ist Nonsense, man macht Minderheiten nicht aktiv unsichtbar, sie sind weniger sichtbar, weil sie seltener sind – um etwas zu erklären, was jedem außer vielleicht Gender-Studenten auch ohne Erklärung einsichtig ist.

Die maskulistische Revolution

Nach 100.000 Jahren Matriarchat ist nun die Zeit gekommen, diese Tyrannei zu stürzen und ein Patriarchat zu errichten, in welchem die Frauen ihre alten Schulden abzuarbeiten haben. Das heißt, Frauen gehen ihr Leben lang malochen und geben die Kinder und das Geld, welches sie verdienen, dem Vater.

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Nach der Revolution Frauensache

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In der neuen, besseren, gerechteren Gesellschaft werden die Frauen die harten, schmutzigen, schlauchenden Arbeiten übernehmen, etwa als Müllfrauen, Kanalarbeiterinnen oder Gerüstebauer. Auch viele Chefposten  – mit Plackerei verbunden – werden von Frauen besetzt sein, das macht aber nichts, denn diese Frauen werden einer Gehirnwäsche unterzogen, schon als Kinder durch den Vater, so dass sie ihre Macht als Männerdiener nutzen, sich als Verbündete der Männer begreifen, denen geholfen werden muss, da sie es ja so schwer haben in einer von fiesen, toxischen Frauen beherrschten Welt. So wird sie bspw. als Frau an der Macht Gesetze verabschieden, die Beschneidung von Jungen verbieten aber von Mädchen erlauben. Oder Gesetze, die unwillkommenes Verhalten von Frauen gegenüber Männern verfolgen und deren Karriereende bedeutet sowie Verlust jeglicher Reputation. Wenn eine Frau bei der Arbeit stirbt, wird das kein Thema sein. Fühlt sich aber ein Mann durch eine Frau belästigt wird das breit diskutiert und Anti-Belästigungs-Gesetze werden verabschiedet.

Die Kinder werden von den Vätern großgezogen. Den Mädchen bleut man ein, das sie ihr Leben der Gesellschaft, also den Männern und ihren Kindern zu opfern haben. Das heißt, sie arbeitet ihr Leben lang und stellt damit den Vater von der Arbeit frei. Sollte es zur Trennung kommen, muss die Mutter dennoch weiterzahlen und malochen, selbst wenn sie erleben muss, dass ihre Kinder zum Hass gegen sie erzogen werden.

Allgemein werden Männer als bessere Menschen gelten. Frauen hingegen werden als toxisch angegriffen. Da Frauen im Patriarchat – welches aber nur „Matriarchat“ genannt wird, in welchem alles zu Gunsten der Frau ausgerichtet sei – größeren Belastungen ausgesetzt sind und weniger Hilfe erhalten, weil sie grundsätzlich weniger Empathie genießen, stellen sie auch die Mehrheit und den Drogenkranken, Selbstmördern und Obdachlosen. Dies wird aber so ausgelegt werden, dass Frauen aufgrund ihrer Toxizität selbst schuld daran seien, sie müssten nur diese schädlichen Charaktereigenschaften ablegen.

Männer dürfen nahezu beliebig ihre Frauen misshandeln, die allgemeine Propaganda aber verbreitet das Bild von der brutalen Frau, unter der Männer und Kinder zu leiden haben und gegen die vorgegangen werden muss. Auch werden Frauen gezwungen, im Kriegsfall ihr Leben und Unversehrtheit zu opfern, was man aber in der Propaganda so auslegen wird, dass sie kriegsgeil wären, und deshalb Kriege führen würden, obwohl sie geführt werden.

Diese Patriarchat, Pardon: „Matriarchat“ wird das Paradies. Zwar nicht für Frauen, aber die haben ja auch eine jahrtausendealte Schuld abzutragen.

Eine Liste von Benachteiligungen als Mann – mal wieder

  1. Bildungsbenachteiligung von Jungen, vom Alter von 5 Jahren an bis zur Universität.  In UK gibt es heute ~35% mehr Absolventinnen pro Jahr als Männer, und der Unterschied wächst. In den USA und Kanada nähern sich Studentinnen der doppelten Zahl von Männern. In den USA, Kanada und Schweden wurde häufig eine positive Diskriminierung praktiziert, um Frauen bei der Besetzung von Hochschulposten zu begünstigen.
  2. Fehlende Anerkennung oder Unterstützung für männliche Opfer von Partnermissbrauch.
  3. Die ca. 5 Jahre kürzere Lebenserwartung von Männern. Eine kürzere Lebenszeit einer sozialen Gruppe gilt weltweit als Indikator eines geringeren Lebensstandards.
  4. Es gibt deutlich weniger Forschungsmittel für reine Männerkrankheiten als für reine Frauenkrankheiten: z.B. töten sowohl Brustkrebs als auch Prostatakrebs jeweils ~10.000 Menschen pro Jahr in Großbritannien, aber letztere erhalten ein Drittel der Mittel von ersteren. Prostatakrebs hat im Gegensatz zu Brustkrebs kein nationales Vorsorgeprogramm
  5. Die Selbstmordrate bei Männern ist, gemittelt über alle Altersklassen, 3,8 mal höher als bei Frauen, wobei Selbstmord die häufigste Todesursache bei Männern unter 45 Jahren ist. Die meisten toten Jugendlichen sind Jungen, da es deutlich härter ist, ein Mann zu werden, als für eine Mädchen, eine Frau zu werden.
  6. Männer haben praktisch keine Vaterschaftsrechte oder andere reproduktive Rechte, so daß Zwangsvaterschaft für viele Männer eine gelebte Realität ist.
  7. Vaterschaftsbetrug ist weit verbreitet, schädlich für Männer, aber die Gesellschaft hält ihn für gut.
  8. Die Familiengerichte diskriminieren Väter unverschämt.
  9. Falsche Anschuldigungen werden häufig als Taktik gegen Männer vor den Familiengerichten verwendet.
  10. Nach englischem Recht ist Vergewaltigung definiert als unkonventionelle Penetration mit einem Penis, weshalb Frauen nicht vergewaltigen können. Auch in Deutschland wird erzwungener Sex mit Penetration deutlich härter bestraft als erzwungener Sex ohne Penetration. Dies privilegiert Frauen, die Männer vergewaltigen.
  11. Frauen initiieren die Scheidung in 2 von 3 Fällen und erhalten in 90% der Fälle die Wohnhaft für die Kinder. 40% der geschiedenen Frauen geben zu, dass sie nicht die Absicht haben, ihrem Ex zu erlauben, ihre Kinder jemals wiederzusehen. Jeder dritte Vater lebt nicht mit seinen Kindern zusammen, meist gegen ihren Willen. Frauen nutzen das oft aus, indem sie von den Vätern deutlich höhrere als die gesetzlichen Unterhaltsraten verlangen, mit der Drohung, sie würden ihre Kinder sonst niemals wiedersehen. Dennoch setzen viele Frauen alles daran, ihre Kinder ihren Vätern zu entfremden. Letzteres steht nicht unter Strafe.
  12. Jedes vierte Kind in Großbritannien wird in einem Alleinerziehendenhaushalt aufgezogen, in dem 90% der Eltern die Mutter sind. Diese Kinder besuchen dann eine Grundschule mit wenigen, möglicherweise nicht vorhandenen männlichen Lehrern. Schon in der Sekundarschule gibt es inzwischen doppelt so viele Lehrerinnen wie Lehrerinnen. Riesige Mengen von Kindern, sowohl Mädchen als auch Jungen, wachsen auf, nachdem sie noch nie eine persönliche Beziehung zu einem erwachsenen Mann hatten. Die Auswirkungen der Erziehung in einer Alleinerziehendenfamilie auf die Kinder sind für alle Metriken ernsthaft nachteilig: Bildungsgrad, Beschäftigungsaussichten, Belastung durch Missbrauch, Beteiligung von Banden, Kriminalität und Drogenkonsum. Das Phänomen der abwesenden Väter wird oft den Männern selbst angelastet („deadbeat dads“).
  13. Die Messlatte wird immer niedriger gelegt, was als sexueller Übergriff von Männern auf Frauen gilt, während die Strafen immer strenger werden. Das Ergebnis ist, dass Frauen die Macht haben, einen Mann für kleinere Delikte oder Wahrnehmungsprobleme zu zerstören.
  14. Im Gegensatz dazu bleibt der sexuelle Übergriff auf Männer (jeden Alters) durch Frauen von der Gesellschaft und der Strafrechtspflege weitgehend unberücksichtigt – sowohl im Strafmaß wie auch in der Strafverfolgung.
  15. Grosse Ungleichbehandlung von Männern und Frauen im Strafrechtssystem. Drei von vier Männern im Gefängnis wären nicht da, wenn sie wie Frauen behandelt würden.
  16. Während wir viel über das „Lohngefälle“ hören, sind es Frauen, die den größten Teil des Geldes ausgeben, wer es verdient. Männer werden doppelt so häufig entlassen wie Frauen (Daten aus UK).
  17. Für Vollzeitbeschäftigte unter 40 Jahren ist das geschlechtsspezifische Lohngefälle vernachlässigbar.
  18. Für Vollzeitbeschäftigte, unter Berücksichtigung aller Altersgruppen, ist das geschlechtsspezifische Lohngefälle nach Einkommensteuer etwa Null.
  19. Bei Teilzeitbeschäftigten begünstigt das geschlechtsspezifische Lohngefälle die Frauen (etwa 5%).
  20. Männer arbeiten 609 Millionen Stunden pro Woche, verglichen mit 394 Millionen Stunden bei Frauen. Männer arbeiten auch über einen längeren Zeitraum im Leben. Daher arbeiten Männer mehr und sind weniger zu Hause – das ist ein Beitrag, kein Privileg. Dennoch gelten die schweren und schmutzigen Arbeiten im Haus, die meistens Männer ausführen, nicht als Beitrag zur Hausarbeit.
  21. Männer sind 96% der Todesfälle am Arbeitsplatz und haben eine weitaus höhere Wahrscheinlichkeit, am Arbeitsplatz Verletzungen zu erleiden oder arbeitsbedingte Krankheiten zu bekommen als Frauen.
  22. Frauen streben „Gleichstellung“ mit Männern nur in wünschenswerten Berufen (Berater, Professoren, Vorstandsmitgliedern, Abgeordneten usw.) an, nicht in den Berufen, die 99% der Männer ausüben – den bösen, schmutzigen, gefährlichen Berufen, die zu den oben genannten Todesfällen führen.
  23. Männer (oder Jungen) sind eher Opfer von Gewalt als Frauen (oder Mädchen) – trotz der ständigen Ermahnungen, dass wir die Gewalt gegen Frauen „beenden sollten“. Insbesondere Pädophilie betrifft in der Regel Jungen, für deren Leiden sich niemand interessiert.
  24. Etwa 90% der Obdachlosen sind Männer, für Frauen gibt soziale Auffangprogramme oder Männer, die für Frauen bezahlen. Kein Mann hingegen kann erwarten, daß eine Frau für ihn bezahlt oder ihn vor der Obdachlosigkeit rettet. Denn was immer einem Mann zustößt, wird als gerechte Folge seines eigenen Versagen angesehen, eine Frau wird nie für ihre eigenen Probleme verantwortlich gemacht.
  25. 99% der Kriegstoten und -opfer sind Männer. Männer beschützen Frauen oft unter Einsatz ihres Leben, eine Frau würde das für einen Mann nie tun.
  26. Weibliche Genitalverstümmelung ist illegal und wird allgemein geschmäht. Die männliche Genitalverstümmelung gilt auch dann, wenn sie nur aus ästhetischen Gründen ausgeführt wird, als völlig akzeptabel und ohne Nachteile für den Mann (das ist sie nicht). Eine halbe Million afrikanischer Jungen, die in den letzten acht Jahren durch verpfuschte Beschneidungen getötet oder verstümmelt wurden, bleiben unbemerkt. Im Vereinigten Königreich sind 5% der Bevölkerung Juden oder Muslime, aber 16% der Männer sind beschnitten. In den USA sind 2,7% der Bevölkerung Juden oder Muslime, aber 56% der Männer sind beschnitten.
  27. Weibliches Leiden ist berichtenswert, männliches Leiden nicht (z.B. Boko Haram – wie viele Menschen wissen, dass ihre Haupttätigkeit das Töten von Jungen ist?). Frauen gelten in den meisten Gesellschaften als wertvoller als Männer und oft gilt dieser Wertigkeitsunterschied als Indikator eines überlegenen zivilisatorischen Niveaus.
  28. Frauen sind als Hochschulabsolventinnen in den Bereichen Lehre, Krankenpflege, Recht, Psychologie, Veterinärmedizin, Sprachen und Medizin massiv dominierend. Es mangelt an Maßnahmen zur Unterrepräsentation von Männern in bestimmten Berufen, im Gegensatz zu dem großen Fokus auf die Unterstützung von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (z.B. STEM, obwohl Frauen heute bei STEMM dominieren).
  29. Nur männliche Organisationen sind systematisch verpflichtet, Frauen aufzunehmen, während das Gegenteil der Fall ist.
  30. Höflichkeit für den Mann bedeutet, daß er sich zugunsten anderer Menschen zurücknimmt und sich kostenlos in ihren Dienst stellt. Höflichkeit für Frauen bedeutet, daß sie sich artig für die männlichen Dienste bedankt, selbst aber nichts macht.
  31. In Notsituationen müssen nur Männer Hilfe leisten, Frauen beschränken sich darauf, jemanden zu benachrichtigen, der dann Hilfe leistet. Männer würden für so ein Verhalten strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden, während die Gesellschaft Frauen keinerlei Risiko zumutet.
  32. Für Frauen, die – zu Recht oder zu Unrecht – über Nachteile von Frauen sprechen, interessiert man sich, sie gelten als emanzipiert, mutig, intelligent und vorwärtsgewandt. Männer, die – zu Recht oder zu Unrecht – über Nachteile von Männern sprechen, gelten als Frauenhasser, als dumme Versager, Weicheier und unfähige Volltrottel, mit denen niemand seine Zeit verschwenden sollte.
  33. Als Mann ist man nirgendwo gerne gesehen. Man wird sofort verdächtigt, etwas Böses im Sinn zu haben und nur dann, wenn man sich kostenlos für andere nützlich macht, wird man geduldet. Ansonsten kann man als Mann nur auf Gleichgültigkeit hoffen, denn in der Regel erntet man Verachtung unabhängig davon, was man so tut. Bei einer Frau hingegen verhält es sich genau umgekehrt.

Diese Liste ist selbstverständlich offen und ich erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Wem weitere Punkte einfallen, den fordere ich explizit auf, sie in die Kommentare zu schreiben.

Nachtrag:

  • 34. Frauen dürfen bei Auswahltest wesentlich weniger leisten (z.B. Polizei, Bundeswehr) als Männer. Fallen zuviele Frauen bei der Studienplatzvergabe durch, bekommen sie, wie in Wien geschehen die Medizinstudenten-Anwärterinnen leichtere Tests als Männer, bis halt die “Quote” wieder stimmt!
  • 35.Fragebogen bezüglich Unterhaltsvor- bzw. zuschuss sind für Frauen gnädiger gehalten, als für Männer. Das bestätigte ausdrücklich eine Frau, die hinsichtlich einer paritätischen Einkommensbeurteilung “versehentlich” den Vordruck für Männer bekam und sich beim Jugendamt beschwerte. Dieses entschuldigte sich für diesen Fauxpas mit der o.g. Begründung. Der Scan war im gesperrten Bereich des mittlerweile gelöschten Forums des Familienhandbuch einsehbar.

jungs & mädchen

Eine informative Liste von geschlechtsspezischen Nachteilen, um die es der Männerbewegung geht, habe ich auf dem ausgezeichneten blog empathygap gefunden, und drucke sie hier noch einmal ab. Nur in wenigen Punkten habe ich die Liste noch einmal erweitert.

Ursprünglichen Post anzeigen 1.290 weitere Wörter

Crumar: Opfer-Olympiade

Ein Kommentar, zu wertvoll um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Es ist nicht nur so, dass sie vom „Lagerdenken“ erfüllt sind, sondern ihr komplettes Denken basiert auf einer faulen, merkbefreiten Kopie einer US-Theorie, die nicht nur nicht auf deutsche Verhältnisse passt, sondern auch noch völlig absurd und unpolitisch ist. Ihre „Opfer-Olympiade“ gibt bereits vor einem Wettkampf kund, wie sie sich die Besetzung des Treppchens vorstellen: ganz oben kommt „race“, dann kommt „sexual orientation“, dann kommt „gender“. Dass da „class“ nicht steht ist kein Wunder, sondern Ausdruck der sozialen Schicht, aus der die Theoretiker/-innen stammen, die die Theorie der „triple oppression“ pervertiert haben.

Diesen Merkmalen wird per se unterstellt, irgendwie widerständig zu sein – obwohl man in mindestens 2 von den 3 Merkmalen einfach hineingeboren wird. Es sind biologische Merkmale, die nicht – bzw. mit einem Höllenaufwand s. Trans – reversibel sind.

Wenn im Artikel ernsthaft kritisiert wird: „Eine verkürzte Kapitalismuskritik ersetzt eine umfassende Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse.“, dann hat sie meinen Beitrag nicht verstanden. Die „gesellschaftlichen Verhältnisse“, die mit der Opfer-Olympiade  hergestellt werden, entstammen direkt aus der Biologie, der unterstellt wird, für die Individuen Schicksal zu sein. Dieser biologistische Determinismus wird hier so dargestellt: „Nur sind weiße, heterosexuelle Männer nunmal strukturell nicht von Diskriminierung betroffen, da sie Teil der weißen Mehrheitsgesellschaft sind.“

Mir „verkürzte Kapitalismuskritik“ vorzuwerfen (ein Ausdruck, der von Antideutschen erfunden worden ist) ist komisch, denn sie ersetzt gesellschaftliche Verhältnisse durch biologische. Bevor Gesellschaft, deren Sozialstruktur, analysiert wird, ist diese Gesellschaft bereits fein säuberlich auf der Basis der „Biologie“ sortenrein sortiert.
DAS sind ihre „gesellschaftlichen Verhältnisse“ – ohne Beruf, Einkommen usw.
Also gar keine.

Die Biologistin demzufolge: „Nur sind weiße, heterosexuelle Männer nunmal strukturell nicht von Diskriminierung betroffen, da sie Teil der weißen Mehrheitsgesellschaft sind.“
Was bekannterweise heißt: der weiße, heterosexuelle, obdachlose Mann soll erst man seine Privilegien checken! Deshalb wird diese Denkweise von den (kapitalistischen) Mainstreammedien einerseits hofiert und haben anderseits die „Demokraten“ in den USA die Wahl verloren. Dass Schwarze – besonders schwarze Männer – in den USA überproportional von Armut betroffen sind, steht außer Frage, aber die Mehrheit der Armen ist WEISS. In der Theorie der Autorin kann diese Realität nicht existieren, weil sie nicht existieren darf. Also muss diese Mehrheit verschwinden – das macht diese „Theorie“ als Verschwörungstheorie so nützlich.

Der – mit neoliberalem Denken völlig kompatible –Schluss der „Theorie“ ist nämlich: da die Weißen (besonders die weißen Männer) dank ihrer Hautfarbe privilegiert geboren worden sind, haben sie aus ihren Privilegien einfach nichts gemacht. Demnach sind sie bspw. an ihrer Armut selbst schuld und sind als Objekt von Hass und Hohn völlig legitim.

Nimm das, white trash! Niemand würde sich trauen, einen Menschen auf der Basis seiner schwarzen Hautfarbe als Müll zu bezeichnen – so aber funktioniert es.
Inhumanes Denken, die sadistische Freude (nicht nur die mangelnde Empathie) am miserablen Zustand anderer Menschen ist keinerlei Problem, wenn es sich gegen Weiße – vorzugsweise männlich – richtet.

Das – gelinde gesagt – Problem dieser Denkweise ist also, mit ihr kann man nicht für eine menschliche Gesellschaft kämpfen, denn sie ist reverser Rassismus und Sexismus und Beispiel für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Die Theorie hat zudem in ihrem verschwörungstheoretischen Wahn, Männer („Sie“) würden umfassend die Welt regieren – obwohl es sich bei dieser Gruppe eigentlich um Abschaum handelt – unverkennbar antisemitische Züge.

Die durch die „Theorie“ betriebene „Mitleidslenkung“ auf Frauen und gesellschaftliche Klein- und Kleinstgruppen – die ausschließlich diskriminiert werden können – hat einerseits das ökonomische Motiv, eifersüchtig Pfründe zu wahren, die eine feministische Bürokratie und der Staatsfeminismus erkämpft hat. Wenn der Staat sich zudem um Männer gar nicht zu kümmern braucht, weil die per se keine Nachteile haben können, spart man 50% an staatlichen Geldern für deren Wohlbefinden als gesellschaftliche Gruppe. Wenn man sich die Gruppe der Jungen ignoriert und sich nur um die Untergruppe der schwulen Jungen sorgt, ist das Einsparpotential 95-97%.
Win-win.

Nachdem andererseits klar ist, wer ausschließlich Opfer ist und alleinig sein kann, ist auch klar, wem Kompensation für dieses Opfer-Dasein gebührt. Die Antwort auf die Frage, warum die Autorin so eifrig eine „Theorie“ verwendet, die falsch, rassistisch, sexistisch, tendenziell antisemitisch und inhuman ist, erschließt sich, wenn man berücksichtigt: „Luka Lara Charlotte Steffen studiert Regie“.

Und nachfolgend einen Blick auf: „Pro Quote Film“ – Neue Initiative fordert Frauenquote für die Filmbranche“ wirft.
https://www.deutschlandfunk.de/pro-quote-film-neue-initiative-fordert-frauenquote-fuer-die.691.de.html?dram:article_id=409675

„Die Initiative Pro Quote Film fordert daher unter anderem eine 50 Prozent Quote mit ausgewogenen Verhältnissen, Parität in Gremien, Gendermonitoring, gerechte und gleiche Bezahlung, Genderkompetenz und Innovation gegen Stereotype, eine Aufarbeitung des Filmerbes mit Aufnahme von Frauen in den Kanon und Diversität als Erfolgsfaktor.“

Das ist – sozusagen – die ökonomische Basis ihrer Theorie.
Erst kommt die Quote, dann kommt die Moral.

Privilegiencheck für Frauen

Dieser Artikel basiert auf der Arbeit von Fiete.

Originalartikel (englisch).

Als Antwort auf die feministische „Male Privilege Checklist“ werde ich die Privilegien kodifizieren, die die meisten, wenn nicht sogar alle Frauen genießen.

1. Von einem frühen Alter an wird das andere Geschlecht angewiesen, mich nie zu schlagen, aber es kann sein, dass mir nicht die gleichen Anweisungen gegeben werden. Sollte ich jedoch Männer schlagen, kann ich erwarten, dass sie nicht zurückschlagen werden, und alle sozialen Strafen, die durch meine Handlungen entstehen, fallen tatsächlich auf den Mann.

2. Wenn ich nicht klug, aber hübsch bin, kann ich heiraten und das soziale und finanzielle Niveau meines Mannes erreichen, ohne jemals zu arbeiten.

3. Ich kann Nachkommen hervorbringen. Ein Status, der mir einen „essentiellen“ Status unter den Menschen verleiht, den der Mann nie haben kann und der mir auch im Alter nicht genommen werden kann.

4. Unabhängig davon hat die Gesellschaft Fruchtbarkeitskliniken und Sozialfürsorgeprogramme organisiert, die mir erlauben, Kinder zu haben und für sie zur Verfügung zu stellen, wenn ich beschließe, ohne einen Partner oder eine Ehe zu reproduzieren.

5. Ich habe nicht nur die wertvollere und begehrte sexuelle Identität, sondern auch die vollständige Kontrolle über meine Familienplanung und in vielerlei Hinsicht über die Familienplanung des anderen Geschlechts.

6. Ich kann jederzeit meine elterliche Verantwortung mit wenig oder gar keinem sozialen Stigma aufgeben und das Kind dem Staat übergeben oder die Schwangerschaft abbrechen. Ein Mann könnte sich nie von dieser Last befreien, wenn ich es ihm nicht gestatte.

7. Mir werden alle Rechte einer Demokratie gewährt, ohne die Lasten des Militärdienstes.

8. Mit 18 Jahren verliere ich den Schutzstatus des Kindes, behalte aber den Schutzstatus des Weibchens. Jungen im Alter von 18 Jahren verlieren den geschützten Status des Kindes und werden zu Zielen, wenn sie danach keinen Status mehr erlangen.

9. Wenn ich einen Mann mit Status heirate, kann ich seinen Namen annehmen und zu dem werden, was er jahrelang erarbeitet hat. Ich brauche nichts Besonderes zu tun, um den Ruf zu erhalten, den er sich aufgebaut hat. Wenn ich jedoch meinen eigenen Namen behalten möchte, kann ich das tun. Sollte mein Mann den Stachel dieser Beleidigung spüren, kann ich ihn einfach als Sexisten bezeichnen.

10. Die Menschen werden mir mehr helfen, wenn ich in Not bin, und ich werde keine gesellschaftlichen Sanktionen oder Stigmata dafür erhalten.

11. Wenn ich ein Date habe, werden die Kosten für mich bezahlt.

12. Wenn ich nach Arbeit suche, kann ich mir Jobs aussuchen, ohne Rücksicht darauf, ob sie einen Lohn bieten, der eine Familie ernähren kann.

13. Ich kann das andere Geschlecht rücksichtslos und ohne soziale Sanktionen diskriminieren.

14. Wenn ich heirate und meinen Job kündige und ein gemächliches Leben mit leichter Hausarbeit und später Scheidung genieße, bekomme ich die Hälfte des Eheguthabens.

15. Wenn ich ein Verbrechen begehe und verurteilt werde, bekomme ich wegen meines Geschlechts einen „Rabatt“. Wenn ich sehr hübsch bin, wird es meinen Rabatt erhöhen.

16. Wenn ich ein Komplize eines Mannes bin, werde ich wahrscheinlich wegen geringerer Verbrechen angeklagt, obwohl ich dieselben Verbrechen begangen habe, selbst wenn ich der Anführer war.

17. Ich habe die Möglichkeit, empört zu sein, wenn mein Mann mich fragt, ob mein Verhalten auf PMS [Prämenstruelles Syndrom] zurückzuführen ist, und später PMS als erfolgreiche Rechtsverteidigung für die Ermordung desselben Mannes einzusetzen.

18. Mit 18 Jahren werde ich nicht gezwungen sein, mich für den Kriegsdienst [vermutlich entsprechend Barras o. Zividienst] anzumelden, und ich werde nicht bestraft, wenn ich das nicht tue.

19. In einer Zeit des Krieges werde ich niemals eingezogen und aus meiner Arbeit, meinem Zuhause und meiner Familie gerissen und gezwungen, ein Militärsklave zu werden.

20. Meine Gefühle sind wichtiger als das Leben von Männern. Es werden alle Vorkehrungen getroffen, um mich vor Belästigungen bei der Arbeit zu schützen. Männer machen jedoch fast 100 % der Todesfälle am Arbeitsplatz aus.

21. Mein Geschlecht kontrolliert 80% der Ausgaben. Wir können unser Geld ausgeben, wenn wir welches haben, und wir dürfen das Geld unserer Männer ausgeben.

22. Die Mehrheit der Luxuskleidung wird von Frauen entworfen, vermarktet und konsumiert.

23. Siebenmal so viel Schmuck wird von oder für mich gekauft wie von oder für Männer.

24. Ich habe eine Abteilung für Frauengesundheit, während Männer keine solche Abteilung haben.

25. Mein Geschlecht genießt mehr Staatsausgaben für Gesundheit als Männer.

26. Mein Geschlecht verbraucht den Löwenanteil der Sozialprogramme, während Männer den Löwenanteil der Steuern beisteuern.

27. Wenn ich ein Kind vergewaltige oder belästige, kann ich eine mildere Behandlung vor Gericht erwarten und erhalte danach weniger soziale Stigmatisierung. Und sollte ich schwanger werden, kann ich mein Opfer auf Kindergeld verklagen, wenn es schließlich 18 Jahre alt wird.

28. Wenn ich mich von meinem Mann scheiden lasse, wird mir das Sorgerecht für meine Kinder garantiert, es sei denn, ich werde als untauglich eingestuft. Selbst wenn mein Mann „Vater des Jahres“ 10 Jahre hintereinander ist, ist es unwahrscheinlich, dass er das Sorgerecht bekommt, auch wenn ich ein mittelmäßiger Elternteil bin.

29. Wenn ich mich scheiden lasse, kann ich falsche Anschuldigungen wegen häuslicher Gewalt, sexueller Belästigung der Kinder oder Missbrauch der Kinder geltend machen, um im Gerichtsverfahren Vorteile zu erlangen. Wenn sich herausstellt, dass ich ein Lügner bin, kann ich erwarten, dass ich damit davonkomme.

30. Wenn ein Mann mich eine Schlampe nennt, wird es wahrscheinlich seinen Ruf mehr verletzen als meinen, aber auf jeden Fall wird der Schaden klein und lokalisiert sein. Wenn ich ihn jedoch als Kinderschänder bezeichne oder behaupte, dass er mich vergewaltigt hat, kann ich ihn komplett zerstören, und der Schaden kann vernichtend sein.

31. Wenn ich an meiner Karriere scheitere, kann ich der männlich dominierten Gesellschaft die Schuld geben.

32. Ich kann den Luxus haben, zu Hause zu bleiben und eine Hausfrau zu sein, aber wenn der Ehemann meiner Schwester dasselbe tut, werde ich ihn wahrscheinlich einen Versager nennen und ihr sagen, dass sie ihn verlassen soll.

33. Wenn ich mich „entscheide“, dem Militär beizutreten, werden mir die besten militärischen Posten mit der lukrativsten zivilen Ausbildung vorbehalten bleiben. Ich werde so weit wie möglich von den Kämpfen ferngehalten, bis zu dem Punkt, dass ich dreißig Mal weniger wahrscheinlich in einem Kriegsgebiet getötet werde als meine männlichen Kollegen. Ich bekomme den gleichen Lohn für weniger Risiko. Ich werde niemals mit der Tatsache konfrontiert werden, dass ich durch den Beitritt zum Militär und automatisch einen Mann aus der mir zugewiesenen Position in eine Kampfrolle zwang, die ihn sein Leben kosten könnte.

34. Wenn sich ein männlicher Soldat vor einem Einsatz verletzt, kann er verhaftet und vor Gericht gestellt werden. Wenn ich vor einem Einsatz oder sogar während eines Einsatzes absichtlich schwanger werde, werde ich neu zugeteilt und / oder aus einem Kriegsgebiet herausgenommen und bekomme dafür keine Strafe.

35. Mein Geschlecht schaut mehr Fernsehen in jeder Stunde eines jeden Tages als jede andere Gruppe. Dieses zusammen mit der Tatsache, dass Frauen 80% der Ausgabe tätigen, bedeutet, dass die meisten Fernsehsendungen und die Reklameanzeige so gestaltet sind, um mir zu gefallen.

36. Ich kann männliche Kleidung tragen, wenn es mir gefällt, aber Männer können keine weibliche Kleidung ohne soziale Sanktionen tragen.

37. Nicht nur gibt es eine Fülle von Bekleidungsoptionen, die für mich entworfen wurden, sondern es ist wahrscheinlich, dass ich es mir leisten kann oder sie für mich bereitstellen lassen kann.

38. Ich kann behaupten, dass ein Lohngefälle besteht und dass es die Schuld des Sexismus ist, während ich gleichzeitig eine Beschäftigung suche, ohne das Einkommen als Priorität zu betrachten. Wahrscheinlich werde ich meinen Job aufgrund von Zufriedenheit, Flexibilität der Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen wählen und dann erwarten, so viel wie die Männer zu verdienen, die nachts arbeiten, draußen im Regen und in der Kälte oder Überstunden arbeiten.

39. Ich kann bigott oder sexistisch gegen Männer ohne gesellschaftliche Sanktionen sein.

40. Wenn ich eine falsche Behauptung über die Vergewaltigung eines Mannes aufstelle… aus Rache oder um mein eigenes skandalöses Verhalten zu vertuschen, kann es mir gut gelingen, beides zu erreichen und er kann Jahre im Gefängnis verbringen. Wenn sie mich entlarven, dann ist es unwahrscheinlich, dass ich angeklagt, verurteilt oder gar nicht zu irgendeiner Zeit belangt werde.

41. Wenn ich meinen Mann missbrauche und ihn körperlich angreife und die Polizei eintrifft ist es beinahe garantiert, dass er ins Gefängnis kommt.

42. Wenn ich in einer missbräuchlichen Beziehung bin, gibt es eine Vielzahl von sozialen Organisationen, die mir helfen, von ihm wegzukommen. Es gibt nur wenige für Männer in der gleichen Situation.

Ende Teil eins

43. Im Falle einer Naturkatastrophe oder eines anderen Notfalls, der eine Evakuierung erfordert, kann ich davon ausgehen, dass ich vor den Männern evakuiert werde. Dazu gehören männliche Ärzte, humanitäre Helfer, Politiker, Industrielle, Milliardäre und religiöse Führer. Ich werde keine Sozialstrafe erhalten, wenn alle diese Menschen sterben, weil ich zuerst evakuiert wurde. Sollte es ihnen jedoch gelingen, vor dem Tod von Frauen evakuiert zu werden, werden sie alle eine gesellschaftliche Sanktion erleiden.

44. Wenn jemand eine Person auf der Straße angreift, bin ich nicht verpflichtet, sie zu unterstützen, und ich erhalte keine soziale Sanktion, wenn ich nichts tue.

45. Wenn jemand meinen Kindern Schaden zufügt und ich davonlaufe und jemand anderen um Hilfe bitte, werde ich keine soziale Sanktion für meine Feigheit erhalten.

46. Ich bin immun gegen kognitive Dissonanzen.

47. Ich kann das Konzept einer Mitgift anprangern, aber ich erwarte immer noch, dass ein Mann mir einen Verlobungsring gibt, wenn er mich bittet, ihn zu heiraten.

48. Ich erwarte von einem Mann, dass er mich bittet, mich zu heiraten und das potenzielle Risiko einer Ablehnung erleidet.

49. Wenn ich lüge, dann deshalb, weil ich Opfer einer männlich dominierten Gesellschaft bin, das in schwierige Verhältnisse gezwungen wird, und nicht, weil ich ein schlechter Mensch bin.

50. Wenn mein Freund ein Kondom sabotiert, kann er mir Kindergeld für die nächsten 20 Jahre zahlen. Wenn ich heimlich nicht meine Verhütungsmittel nehme, kann mein Freund mir Kindergeld für die nächsten 20 Jahre zahlen.

51. Wäre es mir unangenehm, um mit Männern zu trainieren, könnte ich verlangen, dass ein weibliches Fitnessstudio nur für Frauen geschaffen wird. Wenn es nur männliche Fitnessstudios gibt, kann ich unter Androhung einer Klage die Mitgliedschaft beantragen.

52. Wenn meine einzige weibliche Turnhalle an der Universität beschließt, aus Sicherheitsgründen früh zu schließen, kann ich Sexismus schreien und sie zwingen, sie so lange offen zu halten, wie die Haupthalle.

53. Wenn es mir gelingt, die weibliche Turnhalle offen zu halten und ich spät in der Nacht gehe und mich nicht sicher fühle, kann ich verlangen, dass die Universität Hunderttausende von Dollar für mehr Beleuchtung und Polizeipräsenz ausgibt.

54. Wenn ich nach dem Erhalt neuer Beleuchtung und Polizeischutz beschließe, dass ich nicht mehr ins Fitnessstudio gehen will, dann ist das nur mein Vorrecht.

55. Es ist wahrscheinlich, dass ich glaube, dass, wenn eine Frau betrunken ist, sie nicht in der Lage ist, ihre Zustimmung zu geben, und wenn Sex stattfindet, ist es Vergewaltigung. Wenn aber auch ihr männlicher Partner betrunken ist, kann er zustimmen.

56. Wenn ein Mann bei der Arbeit vor mir befördert wird, habe ich das Recht, Sexismus zu vermuten, obwohl ich auch glaube, dass Männer unter widrigen Umständen besser in der Lage sind als Frauen, gute Entscheidungen zu treffen. (siehe #55)

57. Ich kann weinen und meinen Mann dazu bringen, etwas für mich zu tun, was er sonst vielleicht nicht getan hätte.

58. Ich erwarte, dass Menschen (vor allem Männer) für meine Gefühle sensibel sind.

59. Ich kann die Gefühle eines Mannes verleugnen, sie missachten oder ihn lächerlich machen, weil er sie hat – ohne soziale Sanktionen.

60. Wenn ich meinen Job verliere, dann wegen Sexismus oder der Wirtschaft. Wenn ein Mann seinen Job verliert, dann weil er ein Verlierer ist.

61. Wenn ich mit meinen Freundinnen in einen Club oder in eine Bar gehe und ich am besten aussehe, dann habe ich das Recht, genervt zu sein, wenn Männer sich mir nähern und mich an diesem öffentlichen Ort anbaggern.

62. Obwohl Männer mehr an Prostatakrebs sterben als Frauen an Brustkrebs, kann ich erwarten, dass doppelt so viel Geld für Brustkrebs ausgegeben wird. Das Gleiche gilt für jede weibliche spezifische Krankheit oder Leiden.

63. Wenn ich aus irgendeinem Grund nicht das Sorgerecht für meine Kinder erhalte, wird von mir erwartet, dass ich weniger Kindergeld zahle als ein anderer Mann in meiner exakt gleichen Position.

64. Wenn ich meine Kinder entführe und ich schließlich erwischt werde, kann ich mich erfolgreich verteidigen, indem ich behaupte, dass ich sie vor meinem Mann beschütze – selbst wenn meine Kinder ihm gegeben wurden um sie vor mir zu schützen.

65. Mein Geschlecht macht 53 % der stimmberechtigten Bevölkerung aus, doch wenn ich mehr Männer in politischen Ämtern sehe, nenne ich das Sexismus.

66. Wenn ich verheiratet bin und Kinder habe und ich mit den Kindern zu Hause bleiben möchte, dann werde ich wahrscheinlich meinem Mann die Schuld geben, dass er nicht genug Geld gemacht hat, um mir das zu ermöglichen.

67. Ich denke, es ist mein Recht auf Arbeit, und ich bin unbesorgt, wenn der Zustrom von Frauen in die Arbeitswelt die Gesamtlöhne so weit gesenkt hat, dass es schwierig ist, eine Familie mit nur einem einzigen Einkommen zu unterhalten oder wenn es Männer daran hindert, befördert zu werden, obwohl sie es verdient haben.

68. Ich kann finanzielle Unterstützung für Studenten bekommen, ohne mich für den Kriegsdienst anzumelden.

69. Ich kann eine Anstellung bei einer Bundesbehörde bekommen, ohne mich für den Kriegsdienst anzumelden.

70. Toiletten für mein Geschlecht werden sauberer sein und eher Blumen oder andere Dekorationen haben.

71. Wenn ich mich um ein Kind kümmere, werden Toiletten für mein Geschlecht eher einen Wickeltisch für meine Bequemlichkeit haben.

72. Leute, die ich noch nie zuvor getroffen habe, öffnen mir eher Türen.

73. Leute, die ich noch nie zuvor getroffen habe, sprechen eher in der Öffentlichkeit mit mir.

74. Wenn ich in eine Bar gehe, kann ich erwarten, dass Mitglieder des anderen Geschlechts Getränke für mich kaufen.

75. Jedes Mal, wenn ich eine Organisation nur für Männer finde, kann ich sie als Sexismus anprangern.

76. Ich bin der Meinung, dass Frauen Organisationen nur für Frauen haben sollten.

77. Wenn ich einen Mann treffe, den ich mag, und ich gebe ihm meine Telefonnummer und er ruft nicht an, dann habe ich das Recht, ihn als Arschloch zu betrachten.

78. Wenn ich einen Mann treffe, den ich mag, und ich gebe ihm meine Telefonnummer und er ruft mich an, dann habe ich das Recht, ihn abzublasen oder so zu tun, als ob ich ihn nicht kenne.

79. Ich glaube, dass ich das Recht habe, in einer geordneten und sicheren Gesellschaft zu leben, aber ich fühle mich nicht verpflichtet, meine Sicherheit zu riskieren, um diese Gesellschaft zu sichern oder zu erhalten.

80. Ich mag es, wenn Bars und Clubs Getränke-Spezialitäten nur für Frauen anbieten.

81. Ich denke, dass Organisationen, die Rabatte oder Privilegien nur für Männer anbieten, ein klares Zeichen von Sexismus sind.

82. Wenn ich weiß bin, werde ich 6 Jahre länger leben als weiße Männer und 14 Jahre länger als schwarze Männer.

83. Wenn ich ermutigt werde, medizinische Versorgung zu beanspruchen, dann deshalb, weil ich es mir selbst schulde.

84. Wenn mein Mann ermutigt wird, medizinische Hilfe zu bekommen, dann deshalb, weil er es mir und den Kindern schuldet.

85. Wenn mir oder nur einer einzigen Frau etwas Schlimmes passiert, dann glaube ich, dass es ein Vergehen gegen alle Frauen ist.

86. Ich glaube, wenn einem Mann etwas Schlimmes passiert, dann weil er ein Verlierer ist.

87. Ich denke, dass Unterhalt fair ist, wenn er an eine Frau gezahlt wird, aber nicht fair, wenn er von einer Frau gezahlt wird.

88. Ich glaube eher, dass Frauen, die Verbrechen begehen, krank sind und Behandlung oder Verständnis brauchen, während Männer, die Verbrechen begehen, böse sind und für immer eingesperrt werden sollten.

89. Ich kann das andere Geschlecht ohne gesellschaftliche Nachteile kritisieren, aber wehe dem Mann, der versucht, mich oder andere Frauen zu kritisieren.

90. Ich kann einen Anfall haben und mich wie ein Zweijähriger verhalten, um das zu bekommen, was ich will, ohne meinen Partnerwert zu beschädigen.

91. Ich habe den Luxus, nicht der Filter für die natürliche Auslese zu sein.

92. Ich kann mit meinem Chef schlafen, wenn ich will, und danach kann ich ihn wegen sexueller Belästigung verklagen.

93. Ich kann verführerische Kleidung und Parfüm tragen, um einen Mann bei der Arbeit anzulocken, aber niemand wird mich der sexuellen Belästigung beschuldigen.

94. Wenn ich eine Geschichte über Darfur höre und darüber, wie Männer, die die Flüchtlingslager verlassen, um Holz zu sammeln, um zu verhindern, dass ihre Frauen vergewaltigt werden, getötet werden, dann denke ich wahrscheinlich, dass das angemessen ist, aber es ist unwahrscheinlich, dass ich Geld hinschicke.

95. Wenn ich eine Geschichte über Darfur höre und darüber, wie Frauen die Flüchtlingslager verlassen, um Holz zu sammeln, vergewaltigt werden, dann werde ich wahrscheinlich empört sein. Ich werde mich auch fragen, warum die Ehemänner dieser Frauen sie nicht beschützen.

96. Wenn ich jemals diese Geschichten über Darfur gehört habe, dann ist es mein Privileg, mich nicht darum zu kümmern oder gar zu bedenken, dass der Grund für die zweite Geschichte darin besteht, dass alle Männer in der ersten Geschichte bereits getötet wurden.

97. Es ist mein Recht, den Glauben aufrechtzuerhalten, dass Männer Frauen trotz aller gegenteiligen Beweise unterdrücken.