Archiv der Kategorie: Privilegien

Herr Majurani ist leider, leider kein Opfer mehr – Mitleid!

Es wurde ein Mail geleakt, wonach der gute Herr Majurani nicht mehr als Opfer anerkannt wird und damit all seinen Privilegien verlustig geht. Machen wir einen Spendenfond für ihn auf?

Hier die Mail:

Sehr geehrter Herr Majurani,

leider müssen wir, das Professionell Opfern Collective (POC)©, ihnen mitteilen, dass ihnen ihr Opferstatus aberkannt wird, da Sie als zu hellhäutig eingestuft wurden. Dies bedeutet der sofortige Verlust aller Ehren und Rechte, die mit dem Opferstatus einhergehen.

Bitte beachten Sie, dass das weitere Konsequenzen für Sie hat, unter anderem:

1. Sie haben bei Rassismusdiskussionen nur noch zuzuhören und Lernbereitschaft zu zeigen.
2. Sie haben sich anerkannten PoCs gegenüber unterwürfig und kriecherisch zu verhalten.
3. Sie gelten ab sofort als Rassist bis zum Lebensende.
4. Sie haben aber die Möglichkeit, sofern Sie vor anerkannten PoCs hingebungsvoll zu Kreuze kriechen, in den Status einer Süßkartoffel aufzusteigen, mit dem Sie einen Gutschein über einen Keks erhalten, einzulösen bei unserer Ally*In_x Antje Schrupp.

Zuwiderhandlung führt zur fristlosen Kündigung ihres aktuellen Arbeitsverhältnisses mithin sozialer Vernichtung.

Mit freundlichen Grüßen

Sei keine Süßkartoffel

Es sind hässliche Menschen, voller Ressentiments, vor Rassismus stinkend, wie die hier:

Und sie sagen, Sie als Deutscher wären Rassist. Sie sollen sich ihre Privilegien bewusst machen, um zu einer „Süßkartoffel“ zu werden, wie es selbst die Bundeszentrale für politische Bildung fordert (Bild). Die deutsche Lust an Selbsterniedrigung ist weltweit einmalig.

Aber seien Sie keine Süßkartoffel. Sagen Sie den Rassisten, dass Sie ihnen nichts schulden. Rassismus gibt es überall, auch in Afrika, wenn Sie mal dorthin kommen. Seien Sie eine selbstbewusste Kartoffel, keine süße; eine sexy, keine mit Minderwertigkeitskomplex. Denn Sie werden von den Rassisten niemals Respekt erfahren, egal, wie sehr Sie zu Kreuze kriechen – im Gegenteil, mit dieser Selbstdemütigung ermuntern Sie sie nur. Verlangen Sie Respekt für die deutsche Gesellschaft, die so gastfreundlich und aufnahmebereit ist wie sonst keine auf der Welt.

Was notwendig wäre, um meine Meinung zu ändern

Ich habe mir ja mal die Frage gestellt, wie ich entgegen dem Mainstream glauben könnte, dass die Frau und nicht der Mann das bevorzugte Geschlecht ist und wie sich die Wahrheit erkennen ließe. Jetzt schreibt Schneider, wie man prüfen könnte, ob man mit seiner Überzeugung nicht nur einer Ideologie anhängt. Er schlägt eine Art Falsifikation vor, nämlich:

Stellen Sie sich die Frage: Welche konkrete Information würde mich vom Gegenteil überzeugen? Falls Ihnen nichts einfällt, ist Ihre Meinung keine Meinung sondern Ideologie oder Glaube. Die zweite Frage, die Sie beantworten müssen: Was wäre, wenn ich nicht recht hätte? Je dramatischer die Folgen, desto besser sollte Ihre Begründung ausfallen.

Ok, es gibt viele Indizien, woraus ich ableite, dass Frauen bevorzugt sind, dass die gesamte Gesellschaft zu ihren Gunsten funktioniert, weniger hart zu ihnen ist. Wenn sich z.B. Mädchen und Frauen in der Folge einer solchen Härte öfter umbringen würden, Feministen würden uns erklären, dass man genau daran erkennen könnte, wie brutal das „Patriarchat“ zum weiblichen Geschlecht ist, und sie hätten Recht. Jetzt ist es aber umgekehrt, und dann greifen viele Strategien der Leugnung und Umdeutung: Männer könnten nicht um Hilfe fragen bzw. Frauen würden öfter Selbstmordversuche verüben, was erstens ein Widerspruch in sich ist und wobei es sich zweitens um Mythen handelt. Aber gut, in diesen einem Punkt müsste mir bewiesen werden, dass es sich nicht um Mythen handelt. Man müsste mir beweisen, dass Feministen Recht damit hätten, Männer wären an der Not, die sie erfahren, selbst schuld.

Aber ein ganz zentraler Sachverhalt wäre: Arbeit. Denn Arbeit ist Scheiße. Was z.B. arbeitet ein Millionär? Als Busfahrer, acht Stunden oder mehr am Tag oder auch nur im Büro? Die Frau genießt das ultimative Privileg, erstens weniger Zeit für die Arbeit aufbringen zu müssen und zweitens auch angenehmere Arbeiten wie z.B. als Erzieherin ausüben zu können. Das ist ein Privileg, nein: das Privileg, das sich durchs ganze Leben zieht, denn Arbeit bedeutet Mühsal, Entbehrung, Leid. Schon Adam (und jeder andere Mann) wurde dafür, dass er von der verbotenen Frucht kostete, dazu verurteilt, sich seinen Lebensunterhalt im Schweiße seines Angesichts zu erarbeiten, anders als im Paradies, wo man nicht arbeiten muss. Die Erkenntnis, dass Arbeit Leid bedeutet, zeigt sich auch daran, dass sich Menschen aller möglichen Kulturen Sklaven nehmen, um diese für sich arbeiten zu lassen. Es zeigt sich daran, dass Straftäter zur Strafe in Arbeitslager gesteckt werden. Es zeigt sich daran, dass man Arbeitslose in Verdacht hat, sie würden es sich in der „sozialen Hängematte“ bequem machen, dass also ein Leben am Existenzminimum immer noch besser wäre als eines in Arbeit. Es zeigt sich daran, dass man sich auf Wochenende und Urlaub freut und nicht auf den Montag. Es zeigt sich daran, dass man die Zeit, in der man nicht arbeiten muss, „Freizeit“ nennt, man also frei ist. Es zeigt sich daran, dass Feministen davon sprechen, Mütter, die bei ihren Kindern sind, würden „unbezahlte Care-Arbeit“ leisten, was somit also kein Privileg sondern ein Nachteil wäre, weil: Arbeit (Feministen führen gerne an, dass die Hausfrau von ihrem Mann abhängig wäre; das ist ein Abhängigkeit wie die eines Königs von seinen Bauern und Arbeitern. Und tatsächlich kämpft jede scheidungswillige Mutter darum, über Unterhalt weiterhin von ihrem Mann abhängig zu sein und die „Care-Arbeit“ weiterhin ausüben zu können – schon die Hohepriesterin Simone de Beauvoir stellte fest, dass man Frauen verbieten müsste, zu Hause bei den Kindern zu bleiben, damit sich etwas ändern würde). Der, der arbeitet, ist eher ausgebeutet als privilegiert; die Frau beutet den Mann aus.

Wie sich Feministen Arbeit vorstellen.

Damit ich meine Meinung ändern würde, müsste man mir beweisen, dass der durchschnittliche Mann mit einem Leben ganz in Vollzeit oder sogar in Übervollzeit das bessere Los gezogen hat als die Frau, die gar nicht oder nur in Teilzeit arbeitet.

Und der zweite Punkt, also was sich für mich ändern würde, wenn ich im Unrecht bin, welche Folgen das für mich hätte: Nun, ich könnte – vorausgesetzt ich bin nicht allzu unansehnlich und zudem wert, geliebt zu werden – eine Ernährerin finden, die es mir ermöglicht, ganz bei den Kindern zu bleiben, bis sie aus dem Gröbsten raus sind, und anschließend entspannt Teilzeit zu arbeiten – was also für viele Frauen die Lebenswirklichkeit darstellt.

Ich halte nichts vom feministischen Mainstream, der ständig von „Selbstverwirklichung und Karriere“ faselt; ein Diskurs, der nur zeigt, dass seine Akteure ganz besonders privilegiert sind, nicht wirklich arbeiten müssen und zugleich in ihren Elfenbeintürmen den Bezug zur Arbeiterklasse verloren haben. Und für den Fall, dass sich ein Feminist hierhin verirren sollte: Was bräuchte es, damit Sie ihre Meinung ändern würden? Und was würde das für Sie bedeuten? Ihr ganzes Leben eine Lüge?

Die Hausfrauenneurose

[ebook] Farrell, Warren - Mythos Männermacht1

So souverän wie obige Madamme können nicht alle Frauen damit umgehen, dass sie und nicht er die Privilegierte in der traditionellen Rollenverteilung ist, dass sie und nicht er ein Leben führt wie ein reicher Bürger, das heißt vom Übel der Arbeit befreit.

Esther Vilar diagnostizierte bei Hausfrauen die „Hausfrauenneurose“. Sie führte das darauf zurück, dass es einen Widerspruch gab zwischen der Geschichte, die die Medien, die Gesellschaft den Frauen erzählten – sie sei unterdrückt und benachteiligt – und der Wirklichkeit – sie ist privilegiert und weiß das auch ganz genau: Dieser Widerspruch führe zu einer Neurose.

So sehr ich Vilar schätze, möchte ich hier doch widersprechen. Die Ursache für die Hausfrauenneurose ist eine andere: Nämlich der Umstand, dass die Hausfrau ihren Mann und die Gesellschaft darüber täuschen muss, wie privilegiert sie ist – spätestens wenn die Kleinen größer werden, gerät sie unter Rechtfertigungsdruck; sie muss simulieren, sie arbeite viel und hart. Das berichtete bereits Joan Bitterman: Frauen heben sich die Haushaltsaufgaben bis zum Abend auf, damit der Mann den falschen Eindruck bekommt, nämlich sie wäre mit Haushalt und Kindern ausgelastet bzw. überlastet. Ich hatte mal eine interessante Erfahrung: Ein Karrieremann erklärte mir mal, während seine Frau daneben stand, was er alles im Job zu leisten hätte – sie sagte nichts sondern stierte nur ins Leere.

Das weibliche Anerkennen, dass es sein Opfer ist, welches ihr ein besseres Leben ermöglicht, gefährdet ihr Privileg. Deswegen muss sie betrügen und lebt ständig damit, dass sie auffliegen könnte. Das ist der Grund für die Hausfrauenneurose.

Billy Coen: Verdrängung der Klassenfrage durch Intersektionalismus, oder wie Privilegierte mit gutem linken Gewissen privilegiert werden

Billy Coen:

Ich kann mir vorstellen, dass sich in den Kreisen der nicht wenigen linken Akademiker bzgl. der eigenen Position und Rolle in der Gesellschaft ein Unwohlsein eingenistet hatte. Auf der einen Seite fand man Marx toll, sah aber auch, dass man selbst zu denen gehörte, die über Einfluss und nicht selten Wohlstand verfügten. Eine „linke“ Ideologie, die dann darauf abhebt, dass viel wichtiger als die Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Klassen / Schichten in Wahrheit die Zugehörigkeit zu irgendwelchen mehr oder weniger willkürlichen Gruppen ist, aus denen sich angeblich individuelle Privilegien oder auch Diskriminierungserfahrungen ergeben, kann da als persönlich sehr entlastend wirken. Entweder kann man sich so auf einmal sogar selbst als ganz doll unterdrückt darstellen (Ich habe zwar zig Millionen auf dem Konto und für mich arbeiten 20 000 Menschen, aber ich bin eine schwarze, lesbische, muslimische Rollstuhlfahrerin; bitte unterstützt mich in meinem harten Los!) oder sich wesentlich einfacher, weil oft nur rein virtuell stattfindend, als tugendhafter Unterstützer inszenieren, ohne sich dabei selbst existentieller Bedrohung ausgeliefert sehen zu müssen.

Ein Einfallstor, zumindest in Europa, dürfte dabei tatsächlich die irrige Ansicht gewesen sein, Feminismus sei links, so dass sich mit dieser Ideologie erstmals im linken Lager eine eindeutig auf biologistischem Essentialismus aufbauende Weltsicht ausbreiten konnte (Männer unterdrücken Frauen). Schon damals wurde dabei standhaft der offensichtliche Widerspruch dieses Gemeinplatzes zur traditionell linken Klassenfrage ignoriert, gewiss nicht ohne teils erhebliches Bewältigen kognitiver Dissonanzen. Die Frage, wie ein männlicher Tagelöhner denn bitte die Gattin eines Bankchefs unterdrücken solle, war so naheliegend und derart entwaffnend, dass sie einfach nicht mehr gestellt werden durfte, sobald es um die „Geschlechterfrage“ ging.

Durch die nunmehr nahezu vollständig stattgefundene Importierung weiterführender intersektionalistischer Biologismen aus den USA, stehen Identitätslinke endgültig nicht mehr vor der Aufgabe, diesen Widerspruch verleugnen zu müssen. In ihrem Weltbild wurde die traditionell linke Klassenfrage unter derart viel Bullshit begraben, dass sie quasi nonexistent geworden ist. Identitätslinke müssen keine kognitiven Dissonanzen mehr auflösen, um die offenen Widersprüche ihres biologistischen Essentialismus‘ zur Klassenfrage zu bewältigen, sie sehen diese Widersprüche einfach nicht mehr, weil das Konzept von Klasse in ihren Überlegungen gar nicht mehr auftaucht.

Es ist also wohl eher keine „böse Absicht“, sondern eher eine Entwicklung aus Bequemlichkeit heraus. Der Intersektionalismus ist ein klares Kind elitärer Kreise. Auch in diesen Kreisen ist es schick, sich selbst als links zu bezeichnen, weil links irgendwie allgemein als „gut“ gelabelt wird. Der Intersektionalismus als „linke“ Ideologie bringt nun aber direkt mit sich, dass sich Leute, die nach traditionell linker Sichtweise klar zu den „Privilegierten“ zählen, sich nicht mehr als solche fühlen und hinterfragen müssen. Der Intersektionalismus hält für viele Dinge bereit, dank derer sie sich an sich selbst etwas suchen können, um sich trotz allem Wohlstands und gesellschaftlichem Einflusses als irgendwie doch eigentliches Opfer darstellen zu können. So kann man sich auch als reiche Bankierstochter links fühlen, ohne sich aufgrund der eigenen Überzeugungen hinterfragen zu müssen.

Und selbst jene, für die der intersektionale Opferkatalog kein Kriterium bereithält, können Abbitte leisten, ohne wirklich schmerzhaft ans Eingemachte gehen zu müssen. Zumindest bis jetzt reicht es für jene aus, sich einfach ab und zu via Twitter ob ihrer weißen Männlichkeit verbal zu geißeln, um sich auch weiterhin als einer von den Guten fühlen zu können.

Früher haben Intellektuelle die linke Arbeiterbewegung philosophisch mit Ideen unterstützt, heute haben sie sie auf dem politischen Parkett weitgehend hingerichtet und ersetzt durch eine „linke“ Ideologie, mit der sie sich in erster Linie selbst aufgrund ihres eigenen gesellschaftlichen Status‘ reinwaschen können, sich nicht ob ihrer eigenen Privilegien „schämen“ müssen.

Qui­ckie: Ich habe eine geniale Geschäftsidee und brauche dazu eine Feministin

Dies ist ein Aufruf, um das große Geld zu machen. Und zwar brauche ich eine Feministin, die mir meine Privilegien erläutert, so dass ich meine patriarchale Dividende einlösen kann. Ich teile den Gewinn dann 50/50. Leute, jetzt wird richtig fett Kohle gemacht!

(Natürlich nur männlich-exklusive Privilegien, auch eine Frau kann Maschinenbau studieren und in ihr ganzes Leben in Übervollzeit malochen.)

Obdachlose und Chefs ganzheitlich betrachtet

Der Feminismus kann nur erklären, warum Männer (scheinbar) mehr verdienen und häufiger Chefs sind, aber er kann nicht erklären, warum Männer soviele Nachteile erleiden, wie etwa Suizid oder Obdachlosigkeit, was aber kaum Mitgefühl erregt.

Ein ganzheitlicher Ansatz kann das, und der lautet:

Die Menschen kümmern sich mehr um Frauen als um Männer.

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…deshalb müssen Männer anders als Frauen erfolgreich sein.

So sind Männer in der traditionellen Rollenverteilung bereit für die Frau zu sorgen. Kein junger Mann, der die Schule abgeschlossen hat und nun studieren oder sich ausbilden lassen will, denkt sich: „Und dann, wenn die Kinder kommen, bleibe ich zu Hause und lasse die Frau arbeiten“. Er tut es deswegen nicht, da er genau weiß, dass keine Frau dies mitmachen würde. Die Frauen sind mit der traditionellen Rollenverteilung – Frau am Herd, Mann im Bergwerkhöchst einverstanden, und das sind sie deswegen, weil Arbeit nur selten „Selbstverwirklichung und Karriere“ bedeutet, wovon privilegierte Frauen in Amüsierberufen ständig faseln sondern Mühsal, Entbehrung und Maloche – auch als Chefs übrigens, denn Chefsein erfordert jahrzehntelange Arbeit in Übervollzeit, ein Opfer, das Frauen weitaus seltener bereit sind zu erbringen. Feministen selbst räumen ein, dass Frauen mehr wert legen auf die „Work-Life-Balance“, also nicht soviel arbeiten wollen. Da Männer für Frauen sorgen, sind letztere weniger genötigt, sich in einer 70 bis 100-Stundenwochen zu verausgaben, um mal im Vorstand zu sitzen. Ein Privileg also sorgt für einen vermeintlichen Nachteil, eine weibliche Unterrepräsentanz in Chefpositionen, auch in der Politik, übrigens. Auch die Annahme, dass Frauen als Mütter durch Kinder „gehindert“ werden erweist sich als falsch, wie bereits Joan Bitterman als auch Birgit Kelle aufzeigten. Tatsächlich sorgen selbst beitragsfreie Kitas nicht zu mehr berufstätigen Frauen, was einfach daran liegt, dass entgegen der feministisch-neoliberalen Propaganda Arbeit kein Vergnügen ist – letztlich wollen Frauen seltener als Männer Chefs werden.

Da der Mann also nicht erwarten kann, dass ihm eine Frau das Leben unterhält, und es an ihm liegt, den Löwenanteil der Lebensgrundlage seiner Familie zu erwirtschaften, ist er einem erhöhten Druck zu arbeiten ausgesetzt. Wenn aber eine Gruppe einem erhöhten Druck ausgesetzt ist zu arbeiten, bedingt das, dass sie sich beruflich stärker engagiert und dass diese Gruppe dann eben auch mehr verdient und höher aufsteigt.

Ein weiterer Punkt ist, dass nur der erfolgreiche Mann attraktiv auf Frauen wirkt. Der Loser bekommt keine ab. Esther Vilar merkte mal an, wenn das nicht gelte, würde es auch mal vorkommen, dass eine schöne Frau auch mal einen armen Rentner heiraten würde, das aber passiert nie. Das ergibt einen weiteren Anreiz für den Mann, sich stärker zu engagieren als jede Frau und sich dem mörderischen Konkurrenzkampf mit anderen Männern auszusetzen.

Diese Bereitschaft der Männer für Frauen zu sorgen, führt dann auch dazu, dass eine Frau weniger gefährdet ist, bis ganz nach unten abzustürzen; die männliche Bereitschaft zur Sorge bildet einen weiteren Faden im sozialen Netz der Frauen, weshalb sie seltener durch die Maschen fallen, obdachlos werden oder in völlig ausweglosen Situation stranden, in welchen sie sich das Leben nehmen. Männer sind ein Segen für Frauen.

Diese Sorge trägt nicht nur individuell, in Form der Ernährerrolle, sondern auch kollektiv. Der Mann nimmt es klaglos hin, dass es unzählige Hilfs- und Förderprogramme nur für Frauen gibt, Frauenbeauftragte, Frauenquoten, ein ganzes Ministerium für alle außer Männer – auch ein Grund, warum Frauen seltener abstürzen, aber wohl nur folgerichtig in einer Gesellschaft, in der Frauen die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen. Männer finanzieren das alles, sie füllen die Kassen, während Frauen sie leeren. Weiterhin akzeptieren sie, dass die familiäre Macht bei den Müttern liegt, was auch nicht dadurch wett gemacht wird, dass Männer angeblich die „Macht im Berufsleben“ hätten, denn die meisten sind schlicht Befehlsempfänger. Das wiegt die ungeheure Macht, auch gegen den Willen des anderen Elternteiles entscheiden zu können, in welch familiären Verhältnissen man lebt – mit wem und mit wem nicht – bei weitem nicht auf. Frauen haben die Macht, und zwar auch die institutionelle.

Diese ganzheitliche Betrachtung kann also erklären, was die feministische Theorie nicht kann: Warum Männer sowohl ganz oben als auch ganz unten dominieren; ausführliche Fassung.

Die böse böse Norm

Lieber Leser,

…uuuuuund Stopp!

Um gleich zu dem Kern des Problems vorzudringen: Wenn ich dich als „lieber Leser“ anspreche, dann könnte das bei dir und bei mir dazu führen, dass unter „Leser“ nicht das behinderte, multisexuelle, grüne Alien mitgedacht wird, und das ist höchst beunruhigend, nein: Eine Katastrophe gar, denn hier zeigt sich das Patriarchat mit all seiner Infamie!

Denn unter „Leser“ stellt sich jeder nur die Norm vor, also den nichtbehinderten, heterosexuellen, weißen Mann, und diese Norm ist für behinderte, multisexuelle, grüne Aliens ein Problem. Die Norm nervt, also soll sie weg die Norm. Ist das Projekt „Gender“ abgeschlossen, dann sind behinderte, multisexuelle, grüne Aliens genauso normal wie ein nichtbehinderter, heterosexueller, weißer Mann.

Was ließe sich darauf entgegnen? Nun: Erstens interessiert bei der Bezeichnung „Leser“ nur ein Aspekt: Nämlich der einer Person, der einen Text liest. Die Funktion als solche steht im Vordergrund nicht Merkmale wie Geschlecht oder Hautfarbe. Ob der Leser ein nichtbehinderter, heterosexueller, weißer Mann oder ein behindertes, multisexuelles, grünes Alien ist, interessiert schlicht nicht. Die Kategorien der Hautfarbe, der sexuellen Orientierung oder whatever spielen keine Rolle, solange ich sie nicht ins Spiel bringe um etwa den Konflikt aufzuzeigen, der von der einen Gruppe mit Minderwertigkeitskomplex angeheizt wird.

Der zweite Punkt ist, dass die Annahme, ich meine den nichtbehinderten, heterosexuellen, weißen Mann, wenn ich einfach von „Leser“ rede, schlicht falsch ist. Nehmen wir an, ich will dem nichtbehinderten, heterosexuellen, weißen Mann sagen, dass er nicht auf behinderte, multisexuelle, grüne Aliens hören soll, dann muss ich den nichtbehinderten, heterosexuellen, weißen Mann auch entsprechend adressieren, weil sich sonst alles mögliche Gesocks angesprochen fühlen kann, und das obwohl ich die doch ausgrenzen will!

Ein weiterer, oft gehörter Vorwurf ist, dass behinderte, multisexuelle, grüne Aliens „marginalisiert“ werden. Denn wenn man nur von „Lesern“ spricht, werden sie unsichtbar gemacht, man „reproduziere alienphobe, heteronormative Strukturen“. Auch das ist Nonsense, man macht Minderheiten nicht aktiv unsichtbar, sie sind weniger sichtbar, weil sie seltener sind – um etwas zu erklären, was jedem außer vielleicht Gender-Studenten auch ohne Erklärung einsichtig ist.

Die maskulistische Revolution

Nach 100.000 Jahren Matriarchat ist nun die Zeit gekommen, diese Tyrannei zu stürzen und ein Patriarchat zu errichten, in welchem die Frauen ihre alten Schulden abzuarbeiten haben. Das heißt, Frauen gehen ihr Leben lang malochen und geben die Kinder und das Geld, welches sie verdienen, dem Vater.

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Nach der Revolution Frauensache

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In der neuen, besseren, gerechteren Gesellschaft werden die Frauen die harten, schmutzigen, schlauchenden Arbeiten übernehmen, etwa als Müllfrauen, Kanalarbeiterinnen oder Gerüstebauer. Auch viele Chefposten  – mit Plackerei verbunden – werden von Frauen besetzt sein, das macht aber nichts, denn diese Frauen werden einer Gehirnwäsche unterzogen, schon als Kinder durch den Vater, so dass sie ihre Macht als Männerdiener nutzen, sich als Verbündete der Männer begreifen, denen geholfen werden muss, da sie es ja so schwer haben in einer von fiesen, toxischen Frauen beherrschten Welt. So wird sie bspw. als Frau an der Macht Gesetze verabschieden, die Beschneidung von Jungen verbieten aber von Mädchen erlauben. Oder Gesetze, die unwillkommenes Verhalten von Frauen gegenüber Männern verfolgen und deren Karriereende bedeutet sowie Verlust jeglicher Reputation. Wenn eine Frau bei der Arbeit stirbt, wird das kein Thema sein. Fühlt sich aber ein Mann durch eine Frau belästigt wird das breit diskutiert und Anti-Belästigungs-Gesetze werden verabschiedet.

Die Kinder werden von den Vätern großgezogen. Den Mädchen bleut man ein, das sie ihr Leben der Gesellschaft, also den Männern und ihren Kindern zu opfern haben. Das heißt, sie arbeitet ihr Leben lang und stellt damit den Vater von der Arbeit frei. Sollte es zur Trennung kommen, muss die Mutter dennoch weiterzahlen und malochen, selbst wenn sie erleben muss, dass ihre Kinder zum Hass gegen sie erzogen werden.

Allgemein werden Männer als bessere Menschen gelten. Frauen hingegen werden als toxisch angegriffen. Da Frauen im Patriarchat – welches aber nur „Matriarchat“ genannt wird, in welchem alles zu Gunsten der Frau ausgerichtet sei – größeren Belastungen ausgesetzt sind und weniger Hilfe erhalten, weil sie grundsätzlich weniger Empathie genießen, stellen sie auch die Mehrheit und den Drogenkranken, Selbstmördern und Obdachlosen. Dies wird aber so ausgelegt werden, dass Frauen aufgrund ihrer Toxizität selbst schuld daran seien, sie müssten nur diese schädlichen Charaktereigenschaften ablegen.

Männer dürfen nahezu beliebig ihre Frauen misshandeln, die allgemeine Propaganda aber verbreitet das Bild von der brutalen Frau, unter der Männer und Kinder zu leiden haben und gegen die vorgegangen werden muss. Auch werden Frauen gezwungen, im Kriegsfall ihr Leben und Unversehrtheit zu opfern, was man aber in der Propaganda so auslegen wird, dass sie kriegsgeil wären, und deshalb Kriege führen würden, obwohl sie geführt werden.

Diese Patriarchat, Pardon: „Matriarchat“ wird das Paradies. Zwar nicht für Frauen, aber die haben ja auch eine jahrtausendealte Schuld abzutragen.

Eine Liste von Benachteiligungen als Mann – mal wieder

  1. Bildungsbenachteiligung von Jungen, vom Alter von 5 Jahren an bis zur Universität.  In UK gibt es heute ~35% mehr Absolventinnen pro Jahr als Männer, und der Unterschied wächst. In den USA und Kanada nähern sich Studentinnen der doppelten Zahl von Männern. In den USA, Kanada und Schweden wurde häufig eine positive Diskriminierung praktiziert, um Frauen bei der Besetzung von Hochschulposten zu begünstigen.
  2. Fehlende Anerkennung oder Unterstützung für männliche Opfer von Partnermissbrauch.
  3. Die ca. 5 Jahre kürzere Lebenserwartung von Männern. Eine kürzere Lebenszeit einer sozialen Gruppe gilt weltweit als Indikator eines geringeren Lebensstandards.
  4. Es gibt deutlich weniger Forschungsmittel für reine Männerkrankheiten als für reine Frauenkrankheiten: z.B. töten sowohl Brustkrebs als auch Prostatakrebs jeweils ~10.000 Menschen pro Jahr in Großbritannien, aber letztere erhalten ein Drittel der Mittel von ersteren. Prostatakrebs hat im Gegensatz zu Brustkrebs kein nationales Vorsorgeprogramm
  5. Die Selbstmordrate bei Männern ist, gemittelt über alle Altersklassen, 3,8 mal höher als bei Frauen, wobei Selbstmord die häufigste Todesursache bei Männern unter 45 Jahren ist. Die meisten toten Jugendlichen sind Jungen, da es deutlich härter ist, ein Mann zu werden, als für eine Mädchen, eine Frau zu werden.
  6. Männer haben praktisch keine Vaterschaftsrechte oder andere reproduktive Rechte, so daß Zwangsvaterschaft für viele Männer eine gelebte Realität ist.
  7. Vaterschaftsbetrug ist weit verbreitet, schädlich für Männer, aber die Gesellschaft hält ihn für gut.
  8. Die Familiengerichte diskriminieren Väter unverschämt.
  9. Falsche Anschuldigungen werden häufig als Taktik gegen Männer vor den Familiengerichten verwendet.
  10. Nach englischem Recht ist Vergewaltigung definiert als unkonventionelle Penetration mit einem Penis, weshalb Frauen nicht vergewaltigen können. Auch in Deutschland wird erzwungener Sex mit Penetration deutlich härter bestraft als erzwungener Sex ohne Penetration. Dies privilegiert Frauen, die Männer vergewaltigen.
  11. Frauen initiieren die Scheidung in 2 von 3 Fällen und erhalten in 90% der Fälle die Wohnhaft für die Kinder. 40% der geschiedenen Frauen geben zu, dass sie nicht die Absicht haben, ihrem Ex zu erlauben, ihre Kinder jemals wiederzusehen. Jeder dritte Vater lebt nicht mit seinen Kindern zusammen, meist gegen ihren Willen. Frauen nutzen das oft aus, indem sie von den Vätern deutlich höhrere als die gesetzlichen Unterhaltsraten verlangen, mit der Drohung, sie würden ihre Kinder sonst niemals wiedersehen. Dennoch setzen viele Frauen alles daran, ihre Kinder ihren Vätern zu entfremden. Letzteres steht nicht unter Strafe.
  12. Jedes vierte Kind in Großbritannien wird in einem Alleinerziehendenhaushalt aufgezogen, in dem 90% der Eltern die Mutter sind. Diese Kinder besuchen dann eine Grundschule mit wenigen, möglicherweise nicht vorhandenen männlichen Lehrern. Schon in der Sekundarschule gibt es inzwischen doppelt so viele Lehrerinnen wie Lehrerinnen. Riesige Mengen von Kindern, sowohl Mädchen als auch Jungen, wachsen auf, nachdem sie noch nie eine persönliche Beziehung zu einem erwachsenen Mann hatten. Die Auswirkungen der Erziehung in einer Alleinerziehendenfamilie auf die Kinder sind für alle Metriken ernsthaft nachteilig: Bildungsgrad, Beschäftigungsaussichten, Belastung durch Missbrauch, Beteiligung von Banden, Kriminalität und Drogenkonsum. Das Phänomen der abwesenden Väter wird oft den Männern selbst angelastet („deadbeat dads“).
  13. Die Messlatte wird immer niedriger gelegt, was als sexueller Übergriff von Männern auf Frauen gilt, während die Strafen immer strenger werden. Das Ergebnis ist, dass Frauen die Macht haben, einen Mann für kleinere Delikte oder Wahrnehmungsprobleme zu zerstören.
  14. Im Gegensatz dazu bleibt der sexuelle Übergriff auf Männer (jeden Alters) durch Frauen von der Gesellschaft und der Strafrechtspflege weitgehend unberücksichtigt – sowohl im Strafmaß wie auch in der Strafverfolgung.
  15. Grosse Ungleichbehandlung von Männern und Frauen im Strafrechtssystem. Drei von vier Männern im Gefängnis wären nicht da, wenn sie wie Frauen behandelt würden.
  16. Während wir viel über das „Lohngefälle“ hören, sind es Frauen, die den größten Teil des Geldes ausgeben, wer es verdient. Männer werden doppelt so häufig entlassen wie Frauen (Daten aus UK).
  17. Für Vollzeitbeschäftigte unter 40 Jahren ist das geschlechtsspezifische Lohngefälle vernachlässigbar.
  18. Für Vollzeitbeschäftigte, unter Berücksichtigung aller Altersgruppen, ist das geschlechtsspezifische Lohngefälle nach Einkommensteuer etwa Null.
  19. Bei Teilzeitbeschäftigten begünstigt das geschlechtsspezifische Lohngefälle die Frauen (etwa 5%).
  20. Männer arbeiten 609 Millionen Stunden pro Woche, verglichen mit 394 Millionen Stunden bei Frauen. Männer arbeiten auch über einen längeren Zeitraum im Leben. Daher arbeiten Männer mehr und sind weniger zu Hause – das ist ein Beitrag, kein Privileg. Dennoch gelten die schweren und schmutzigen Arbeiten im Haus, die meistens Männer ausführen, nicht als Beitrag zur Hausarbeit.
  21. Männer sind 96% der Todesfälle am Arbeitsplatz und haben eine weitaus höhere Wahrscheinlichkeit, am Arbeitsplatz Verletzungen zu erleiden oder arbeitsbedingte Krankheiten zu bekommen als Frauen.
  22. Frauen streben „Gleichstellung“ mit Männern nur in wünschenswerten Berufen (Berater, Professoren, Vorstandsmitgliedern, Abgeordneten usw.) an, nicht in den Berufen, die 99% der Männer ausüben – den bösen, schmutzigen, gefährlichen Berufen, die zu den oben genannten Todesfällen führen.
  23. Männer (oder Jungen) sind eher Opfer von Gewalt als Frauen (oder Mädchen) – trotz der ständigen Ermahnungen, dass wir die Gewalt gegen Frauen „beenden sollten“. Insbesondere Pädophilie betrifft in der Regel Jungen, für deren Leiden sich niemand interessiert.
  24. Etwa 90% der Obdachlosen sind Männer, für Frauen gibt soziale Auffangprogramme oder Männer, die für Frauen bezahlen. Kein Mann hingegen kann erwarten, daß eine Frau für ihn bezahlt oder ihn vor der Obdachlosigkeit rettet. Denn was immer einem Mann zustößt, wird als gerechte Folge seines eigenen Versagen angesehen, eine Frau wird nie für ihre eigenen Probleme verantwortlich gemacht.
  25. 99% der Kriegstoten und -opfer sind Männer. Männer beschützen Frauen oft unter Einsatz ihres Leben, eine Frau würde das für einen Mann nie tun.
  26. Weibliche Genitalverstümmelung ist illegal und wird allgemein geschmäht. Die männliche Genitalverstümmelung gilt auch dann, wenn sie nur aus ästhetischen Gründen ausgeführt wird, als völlig akzeptabel und ohne Nachteile für den Mann (das ist sie nicht). Eine halbe Million afrikanischer Jungen, die in den letzten acht Jahren durch verpfuschte Beschneidungen getötet oder verstümmelt wurden, bleiben unbemerkt. Im Vereinigten Königreich sind 5% der Bevölkerung Juden oder Muslime, aber 16% der Männer sind beschnitten. In den USA sind 2,7% der Bevölkerung Juden oder Muslime, aber 56% der Männer sind beschnitten.
  27. Weibliches Leiden ist berichtenswert, männliches Leiden nicht (z.B. Boko Haram – wie viele Menschen wissen, dass ihre Haupttätigkeit das Töten von Jungen ist?). Frauen gelten in den meisten Gesellschaften als wertvoller als Männer und oft gilt dieser Wertigkeitsunterschied als Indikator eines überlegenen zivilisatorischen Niveaus.
  28. Frauen sind als Hochschulabsolventinnen in den Bereichen Lehre, Krankenpflege, Recht, Psychologie, Veterinärmedizin, Sprachen und Medizin massiv dominierend. Es mangelt an Maßnahmen zur Unterrepräsentation von Männern in bestimmten Berufen, im Gegensatz zu dem großen Fokus auf die Unterstützung von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (z.B. STEM, obwohl Frauen heute bei STEMM dominieren).
  29. Nur männliche Organisationen sind systematisch verpflichtet, Frauen aufzunehmen, während das Gegenteil der Fall ist.
  30. Höflichkeit für den Mann bedeutet, daß er sich zugunsten anderer Menschen zurücknimmt und sich kostenlos in ihren Dienst stellt. Höflichkeit für Frauen bedeutet, daß sie sich artig für die männlichen Dienste bedankt, selbst aber nichts macht.
  31. In Notsituationen müssen nur Männer Hilfe leisten, Frauen beschränken sich darauf, jemanden zu benachrichtigen, der dann Hilfe leistet. Männer würden für so ein Verhalten strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden, während die Gesellschaft Frauen keinerlei Risiko zumutet.
  32. Für Frauen, die – zu Recht oder zu Unrecht – über Nachteile von Frauen sprechen, interessiert man sich, sie gelten als emanzipiert, mutig, intelligent und vorwärtsgewandt. Männer, die – zu Recht oder zu Unrecht – über Nachteile von Männern sprechen, gelten als Frauenhasser, als dumme Versager, Weicheier und unfähige Volltrottel, mit denen niemand seine Zeit verschwenden sollte.
  33. Als Mann ist man nirgendwo gerne gesehen. Man wird sofort verdächtigt, etwas Böses im Sinn zu haben und nur dann, wenn man sich kostenlos für andere nützlich macht, wird man geduldet. Ansonsten kann man als Mann nur auf Gleichgültigkeit hoffen, denn in der Regel erntet man Verachtung unabhängig davon, was man so tut. Bei einer Frau hingegen verhält es sich genau umgekehrt.

Diese Liste ist selbstverständlich offen und ich erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Wem weitere Punkte einfallen, den fordere ich explizit auf, sie in die Kommentare zu schreiben.

Nachtrag:

  • 34. Frauen dürfen bei Auswahltest wesentlich weniger leisten (z.B. Polizei, Bundeswehr) als Männer. Fallen zuviele Frauen bei der Studienplatzvergabe durch, bekommen sie, wie in Wien geschehen die Medizinstudenten-Anwärterinnen leichtere Tests als Männer, bis halt die “Quote” wieder stimmt!
  • 35.Fragebogen bezüglich Unterhaltsvor- bzw. zuschuss sind für Frauen gnädiger gehalten, als für Männer. Das bestätigte ausdrücklich eine Frau, die hinsichtlich einer paritätischen Einkommensbeurteilung “versehentlich” den Vordruck für Männer bekam und sich beim Jugendamt beschwerte. Dieses entschuldigte sich für diesen Fauxpas mit der o.g. Begründung. Der Scan war im gesperrten Bereich des mittlerweile gelöschten Forums des Familienhandbuch einsehbar.

jungs & mädchen

Eine informative Liste von geschlechtsspezischen Nachteilen, um die es der Männerbewegung geht, habe ich auf dem ausgezeichneten blog empathygap gefunden, und drucke sie hier noch einmal ab. Nur in wenigen Punkten habe ich die Liste noch einmal erweitert.

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