Archiv der Kategorie: Propaganda

Illerkirchberg

 

Ich bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen.

Und Ach Ja: Zu den deutschen Straftätern siehe hier.

Der Anteil von Ausländern bei Straftaten wird übrigens nicht mehr erhoben, von daher die Angaben von 2017.

Philipp Leeb macht aus Opfern Täter

Jungen sind häufiger als Mädchen von Gewalt betroffen. Das Stück Schei… äh, der wertvolle Mensch Leeb zeigt schön auf (via), was dabei das große Problem im gesamten Geschlechterpolitbetrieb ist: Obwohl Männer mehr als genug – auch tödliche – Probleme haben, erhalten sie Hilfe nur, wenn sie das Problem sind, nicht haben. Steuerliche Mittel für Männer, die zu Opfern ihrer Frau werden gibt es nicht, sie müssen die Täter sein, dann kommen die „Männer gegen Männergewalt“.

Genauso Leeb: Er kann Burschen, die Gewalterfahrungen machen, nicht voll und ganz als Opfer anerkennen. Stattdessen rückt er sie und das ganze männliche Geschlecht in die Täterecke. In die der privilegierten noch dazu. Sicher, sicher: Der Bub, der die Schule ganz ohne Abschluss verlässt, was Burschen ungemein häufiger passiert als Mädels, bildet sich ein, an der Macht zu sein und zudem der Überlegene, weil ihm das „eingeflüstert“ würde. Mit so einem Diskurs wird sich nichts, aber auch gar nichts an dem massiv jungenzerstörenden System ändern, denn einem privilegierten Machthaber hilft man nicht, den stürzt man. Und deshalb wird es immer so weiter gehen.

Auch ansonsten lügt das Leeb wie gedruckt. Er will vorgeben, nicht zu wissen, dass  Gewalt gegen Kinder – auch Mord und Totschlag – am häufigsten von den Müttern ausgeübt wird. Es sind die Hände der Mütter, durch die die meisten Menschen ihre ersten Gewalterfahrungen machen, und wenn ein Kind gewaltsam stirbt, dann ist sein Mörder in der Regel die eigene Mutter. Und erst wenn man dann noch dazu nimmt, dass Mütter die Gewalt oft delegieren, stimmt das Bild. Dieser Satz ist ein Klassiker: „Warte nur bist dein Vater daheim ist!“ Mit anderen Worten: Gewalt wird durch die Mutter an die nächste Generation weitergegeben – darum kümmert sich aber niemand.

Ich finde das inzwischen etwas zu kurz gegriffen, denn wenn man sich etwa mit der Maskulinistenszene auseinandersetzt, wird klar, dass die nicht alle Gewalterfahrungen haben – sondern sie trainieren, erlernen Gewalt. Es geht auch nicht nur um körperliche Gewalt, sondern psychische Gewalt. Protagonisten der sogenannte Pick-up-Szene wenden psychische Gewalt an, um eine Frau zu vergewaltigen, das sind neue Formen von Gewalt.

Bin ich absolut dabei. Hier zum Beispiel. Jeder sieht sofort, dass ich absolut dafür bin, dass Männer ihre Exfrauen bei lebendigen Leibe verbrennen. Da ich aber schlampig gearbeitet habe, könnte manch einer denken, dass dahinter eine ganz andere Logik steckt. Nämlich, dass ich mit Gewaltverherrlichung in der feministischen Szene ein Problem habe, die Geschlechter tausche um vorzuführen, wie scheiße das ist, um so zum Fazit zu gelangen, dass Gewaltverherrlichung durch Verdienstordensträger scheiße ist. Könnte man…

Ansonsten würde ich gerne wissen, wo in der „maskulinistischen“ Szene Gewalt trainiert und erlernt wird. Da möchte ich mitmachen. Vorher muss natürlich das ganze System geändert werden, denn derzeit wird allein Männergewalt verfolgt, bekämpft und betraft, während Frauen beinahe nach Belieben Gewalt ausüben dürfen: Gegen Alte, Pflegebedürftige, Kinder, Männer. Denn was nutzt es, Gewalt zu trainieren, wenn man sie nicht mal anwenden darf?!

Ok, auch ansonsten bleibt das Leeb im Vagen. Wer genau lehrt als PickUp-Artist, Frauen mit psychischer Gewalt zu vergewaltigen? Der bekannteste Verführungscoach in Deutschland ist Maximilian Pütz, der könnte aber wohl juristisch dagegen vorgehen, wenn man sowas an ihn adressieren würde.

PickUp-Artists sind deshalb so verhasst, weil sie die Spielregeln ändern. Es ist ein armer Tropf, der in einer eigentlich schlechten Beziehung ausharrt, weil er Angst hat, sonst keine andere zu finden. Ein PickUp-Artists hat dieses Problem nicht: Wenn sie ihn schlecht behandelt, sagt er Tschüss und geht zu Nächsten. Diese Souveränität ist es, die Feministen nicht ertragen, die unbewusst wissen, dass in der traditionellen Rollenverteilung die Frau die Mächtige ist, mit dem Vorrecht, ihn schlecht zu behandeln, ihre Launen an ihm auszulassen.

Traumjob Prinzessin

Äh, nein. Einfach nur nein. Prinzessin ist der absolute Traumjob. Man ist wunderschön. Man wird geliebt und verehrt. Man ist reich. Man hat keine ernsten Sorgen. Man gehört zum Adel. Man wird mal einen Prinzen heiraten. Man muss nicht arbeiten.

Warum also feinden nicht nur die Stinker von „pink stinks“ Mädchen an, die gerne Prinzessin spielen?: „Du stinkst!“ Warum wollen sie Frauen ihr Glück streitig machen? Denn oh ja: Die Frauen werden unglücklicher mit der um sich greifenden Wucherung des Feminismus‘, denn mehr und mehr Frauen ereilt das alte Schicksal der Männer: Sie müssen arbeiten. Also richtig jetzt und nicht nur in der Familie sein, was als „Arbeit“ gewertet wird.

Weil sie einen schweren Minderwertigkeitskomplex pflegen. Der Mann steht nämlich entgegen der Propaganda ganz gut da. Ach was: Neben diesem Weltenbauer und Sternenfahrer verblasst das weibliche Geschlecht, das höchstens mal Huckepack mitdarf. Und da für Feministen die weibliche Würde erst dann hergestellt ist, wenn die Frau dasselbe leisten wie der Mann, muss man Männer schon als Jungen sabotieren und Frauen zur Maloche zwingen:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

Die Prinzessin leistet zu wenig, erfindet zu wenig, bedeckt sich mit zu wenig Ruhm indem sie gegen den Drachen kämpft, um im Märchenbild zu bleiben. Der Prinz kämpft gegen den Drachen – und das soll in Zukunft die Frau selber machen. Also jetzt nicht in echt. Bestrebungen Frauen dorthin zu bringen, wo es wirklich gefährlich ist, gibt es nicht. Männer bleiben unter sich, wo es schmutzig und hart zugeht, wo man aufgerieben wird. Frauen putzen die Klos, Männer die Kanäle, aber dafür ist neuerdings deren Chef eine Frau.

Also in echt jetzt kämpfen Frauen nicht gegen den Drachen. Aber es gibt ja auch noch die Sagenwelt, die Mythen und die phantasievollen Erzählungen. Es gibt Hollywood. Da rettet dann die Prinzessin den Prinzen und kämpft selbst gegen den Drachen. Sie posen also nur in woken Gutenachtgeschichten und vor der Kamera. In echt setzen sie sich nicht der Gefahr aus, schwere Verbrennungen zu erleiden. In der Wirklichkeit sieht das dann so aus, dass sie als Quotenoffizierin auf der Landkarte den Ort markiert, wo dann Männer, und nur Männer, ihre Unversehrtheit riskieren. Das ist Gerechtigkeit im Matriarchat, in dem die Frau aber kaum mehr ist als ein elender Kretin.

Volksverhetzung: Ermittlungen bei Verdacht auf Planung [Update]

Eine der Hauptstrategien von Propaganda ist es, die Verbrechen des Feindes zu betonen. Ob die wahr sind oder nicht, ist dabei nachrangig. Feministen tun ja auch nichts anderes, als ständig über die Verbrechen von Männern zu sprechen. Mit der (künstlichen) Empörung über die Schlechtigkeit, die Bestialität des Feindes lässt sich die Bevölkerung mobilisieren, aufbringen, aufhetzen, so dass diese bereit ist, dem Regime in den Krieg zu folgen und im Winter zu frieren.

Was da nicht passt, ist, wenn es Leute gibt, die die Propaganda als Propaganda zurückweisen: „Dieses Verbrechen hat es nicht gegeben“.

Das stört. Und was stört, dagegen geht man vor. Ich hatte hier schon angesprochen, dass das „Leugnen von Kriegsverbrechen“ künftig unter Strafe steht. Was ich da aber noch nicht auf dem Schirm hatte, war (Bezahlschranke):

Die Überwachung von Telekommunikation (Telefon, Whatsapp, Postverkehr, Chatgruppen, EMails, usw.) durch die Nachrichtendienste kann bereits dann angeordnet werden, wenn der Verdacht besteht, dass jemand so eine „Volksverhetzung“ plant.

Das muss man sich mal klar machen: Damit ist jeder zum Ausspionieren freigegeben, der nicht stramm auf Linie des Regimes ist. Denn wer schon dahingehend störrisch war, nicht in den „Putin = Hitler“-Tenor einzustimmen, der steht selbstverständlich auch im Verdacht, so ein „Verbrechen“ zu planen – die Geburt des Gedankenverbrechen. Und vielleicht findet man dann bei so einem Störenfried anderes belastendes Material, wegen dessen man ihn drankriegen könnte. Das Gesetz wurde nicht umsonst in einer buchstäblichen Nacht-und-Nebel-Aktion durchgedrückt:

Was der Bundestag am vergangenen Donnerstag gegen 23 Uhr (!) ohne jede öffentliche Anhörung (!) , ist deshalb nicht weniger als eine kleine Revolution im Strafrecht. Bestraft wird nach dem neuen Absatz 5 in Paragraf 130 StGB in Zukunft das Leugnen oder gröbliche Verharmlosen eines jeden Völkermordes, Verbrechens gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechens – und erst einmal unabhängig davon, an welchem Ort oder zu welcher Zeit es stattgefunden hat. Es drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen.

Weiterlesen: Wenn ein Regierungsvertreter das Vorwort zu „1984“ schreibt…

[Update] Ganz so schlimm ist es wohl doch nicht, sollte Kommentator Renton Recht behalten, siehe unten.

Was den Krieg angeht, so hast Du alle Freiheit, die Version des Regimes nachzubeten

Meines Wissens war es nicht verboten, die illegalen Überfälle des Imperiums auf diverse Länder gutzuheißen, also ein Verbrechen zu billigen. Mit dem Ukrainekrieg ist das anders, hier wird in der Meinungsbildung straff durchgegriffen – wer das Narrativ von „Putin = Hitler“ verlässt, läuft Gefahr, recht willkürlich des Gutheißens einer Straftat, hier des Krieges, angeklagt zu werden. So weiß zum Beispiel kaum jemand, dass die Ukraine seit einem guten Jahrzehnt die Zivilbevölkerung vom Donbass beschießt mit tausenden von Todesopfern. Ingbert Jüdt berichtet zu einer Journalistin, die dieses Verbrechen zur Sprache bringt:

Im StGB gibt es den § 140: »Belohnung und Billigung von Straftaten«. Die Deutschrussin Alina Lipp wird unter diesem Paragraphen von der Staatsanwaltschaft Lüneburg angeklagt, weil sie als Journalistin unter Gefahr für Leib und Leben im Donbass über die Standpunkte der dortigen Bevölkerung zum Krieg in der Ukraine berichtet, was ihr als »Solidarisierung mit dem russischen Angriffskrieg« ausgelegt wird, womit sie aber hinsichtlich sachlicher Berichterstattung nur leistet, wozu unsere sogenannten »Qualitätsmedien« zu opportunistisch und zu feige sind!

Jetzt wurde ein weiteres Gesetz erlassen, bzw. der Gummiparagraph der Volksverhetzung wurde erweitert.

Um die Natur dieses Gesetzes zu verstehen: Wenn wer in der Tagesschau sagt, die AfD führe zu „Endstation Buchenwald“, dann ist das keine Volksverhetzung. Wenn hingegen eine Demonstrant ein Schild mit dem Slogan „Maske macht frei!“ trägt, dann ist das Volksverhetzung.

Jetzt kommt hinzu, dass „das öffentliche Billigen, Leugnen und gröbliche Verharmlosen von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen unter Strafe [gestellt wird], wenn die Tat in einer Weise begangen wird, die geeignet ist, zu Hass oder Gewalt aufzustacheln und den öffentlichen Frieden zu stören.“

Das heißt aber natürlich nicht, dass das Leugnen der Verbrechen der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung im Donbass verboten wird, nein, nein, wo denkst Du hin. Das ist nicht der Sinn dieses Gummiparagrafen. Man soll vielmehr nicht mehr über gefälschte Satellitenbilder berichten, die Zweifel an russischen Kriegsverbrechen aufkommen lassen könnten.

Deutschland führt als Vasall des Imperiums (Medien-)Krieg, und ein Land, das Krieg führt, kann es sich nicht leisten, dass die eigene Bevölkerung etwas gegen diesen Krieg hat, das haben die USA im Vietnamkrieg gelernt, und oh ja, sie haben gut gelernt. Keine Demokratiedarstellung kann sich freie Meinungsäußerung leisten.

Weiterlesen: Internetsperre zu RT umgehen.

Geleaktes Dokument legt offen, wie die Bundesregierung Gleichschaltung betreibt

Eigentlich muss man die beiden   Artikel auf den Nachdenkseiten selbst lesen, wem das zuviel ist, hier:

tl;dr: (und ist immer noch lang)

Teil Eins:

Den NachDenkSeiten wurde exklusiv ein internes Dokument der Bundesregierung zugespielt. Wir konnten das Papier verifizieren und uns ist auch die Identität des Whistleblowers bekannt. Das Dokument gibt einen erhellenden Einblick in das Ausmaß der horizontalen und vertikalen Strukturen der, man kann es nicht anders sagen, bundesdeutschen Staatspropaganda, insbesondere was die behördliche Einbindung von Medien (z.B. Spiegel und Stern), westlichen Social-Media-Konzernen, Bildungseinrichtungen und den sogenannten „Faktencheckern“ angeht. Selbst Grundschulkinder werden ins Visier genommen. Aus all dem ergibt sich der konzertierte Versuch einer Informations-Gleichschaltung durch die Bundesregierung.

Der erste Punkt in diesem „Plan“ ist die konzertierte „Verlinkung zu Faktencheckern auf den Webseiten der Bundesregierung“. Private und hauptsächlich vom US-Milliardär und eBay-Gründer Pierre Omidyar finanzierte „Faktenchecker“ wie Correctiv oder beitragsfinanzierte wie der ARD-Faktenfinder sollen massiv durch die „Webseiten der Bundesregierung“ beworben werden. So viel zur postulierten „Staatsferne“ und „Unabhängigkeit“ der Faktenchecker.

Besonders aufschlussreich ist auch der 5. Punkt im „Resilienz-Plan“, dieser widmet sich der Zusammenarbeit mit der Presse. Erwähnt wird beispielsweise ein „Spiegel-Hintergrundgespräch“ am 31.03. und die Vorbereitung von Namensartikeln und Interviews mit Innenministerin Faeser, explizit wird in diesem Zusammenhang auf STERN und Tagesspiegel verwiesen. Ebenso wird erwähnt, dass es gelungen sei, den Begriff „Task Force gegen Desinformation“ in der Berichterstattung zu etablieren. Unter (russischer) „Desinformation“ wird im Dokument pauschal alles verstanden, was einer Wiedergabe der offiziellen russischen Position entspricht. Und dies ausschließlich in Bezug auf die russische Seite. Weder offizielle ukrainische oder US-amerikanische Sichtweisen auf den Krieg in der Ukraine werden von der Bundesregierung in gleicher Weise per se als „Desinformation“ bewertet.

Ein weiterer aufgeführter Aspekt des Plans ist der „Outreach in den parlamentarischen Raum“, also die Einflussnahme auf Abgeordnete in Bundestag und Landesparlamenten. Kein unproblematisches Vorhaben, eingedenk einer eigentlich existierenden Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Legislative.

Nicht minder problematisch erscheint der Plan, Einfluss auf die „Curricula in den Schulen sowie unter Einbindung der Volkshochschulen und ehrenamtlicher Strukturen“ zu nehmen.

Neben dem Innenministerium tritt das Auswärtige Amt (AA) in dem Dokument als Protagonist im postulierten „Kampf gegen (russische) Desinformation“ auf. Dabei fällt auf, dass bei dem gesamten Maßnahmenkatalog des AA ausschließlich von „russischer Desinformation“ die Rede ist und nachdrücklich der Eindruck erweckt wird, es käme „Desinformation“ und Narrativpflege weltweit nur aus einem einzigen Land.

Abschließend wird in dem Dokument aufgeführt, dass die Vize-Regierungssprecher regelmäßig im „bilateralen Austausch mit Google/YouTube, Twitter, Meta, Tiktok und LinkedIn“ stehen, um die „jeweiligen Strategien der Plattformen zur Bekämpfung von Desinformation, insbesondere im Kontext des Krieges in der Ukraine“ zu besprechen.

Das heißt, laut dem Dokument haben sowohl das Innen- und Außenministerium als auch das Bundespresseamt jeweils regelmäßige bilaterale Treffen (auf Staatssekretär-Level) mit den großen Plattformbetreibern zu „russischer Desinformation“ im Kontext des Ukraine-Krieges. Den dadurch aufgebauten Konformitäts- und Zensurdruck kann man wohl als signifikant bewerten.

Ein weiterer bedeutender Akteur ist die direkt dem Kanzler unterstellte „Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ (BKM), Claudia Roth. Sie verfügt über ein Budget von über zwei Milliarden Euro, 400 Mitarbeiter und trägt die Verantwortung für die Medienpolitik der Bundesrepublik (und finanziert in diesem Rahmen unter anderem den deutschen Auslandssender Deutsche Welle).

Ein weiteres Projekt, welches Fragen aufwirft, ist der nicht weiter konkretisierte Einsatz von Kinderreportern ab 6 Jahren gegen „Desinformation“. Im Dokument heißt es dazu unter anderem:

„Kinderreporter – Stärkung Nachrichtenkompetenz und damit Resilienz gegenüber Desinformation 6-14-Jähriger durch aktive Medienarbeit.“

Abschließend wird auf das Projekt „Künstliche Intelligenz gegen Desinformation“ (KID) der Deutschen Welle verwiesen. Dabei sollen „KI-Module der „Digitalen Forensik“ zur Verbesserung der (teil)automatisierten Identifizierung von Manipulationen und konzertierter Desinformationskampagnen“ eingesetzt werden. Brave new world…

Der Whistleblower hat uns gegenüber auch dargelegt, was ihn zu diesem Leak motiviert hat. Gegenüber den NachDenkSeiten erklärte er, dass er, als dieses Dokument auf seinem Arbeitsrechner eintraf, zutiefst erschrak. Für ihn sei dies „der konzertierte Versuch einer Narrativ-Gleichschaltung“. Weiter führte er aus:

„In meinen Augen ist es ein Blick in den Abgrund der gebündelten Aktivitäten einer horizontalen (ressort-übergreifenden) und vertikalen Integration moderner Staatspropaganda. Von den Ministerien und ihren Partnerschaften mit transatlantischen Denkfabriken wie dem ISD bis hinab in die Presse, “Faktenchecker”, Social Media, “Multiplikatoren”, “kritische Zivilgesellschaft” und so weiter. Selbst vor der Einbindung von Schulen und Kindern im Grundschulalter machen Sie nicht halt.“

Teil Zwei:

Das FDP-geführte BMDV (Ministerium wird derzeit vom ehemaligen FDP-Generalsekretär und Richter Dr. Volker Wissing geleitet) ist innerhalb der Bundesregierung zuständig für den „Rechtsrahmen für digitale Dienste“ und steht laut dem Dokument im besonders „regelmäßigen Austausch mit den Online-Plattformen zum Engagement bei der Bekämpfung von Desinformation“. Das heißt, es gibt laut dem internen Papier derzeit vier Bundesbehörden (BMI, AA, BPA und BMVD), welche auf hochrangiger Ebene (zumeist die zuständigen Staatssekretäre) sich jeweils regelmäßig, und dem Anschein nach ohne Absprache untereinander, mit den großen Social-Media-Konzernen zum Thema „Engagement gegen Desinformation“ treffen.

Zudem wird betont, dass das Ministerium plant, beim „G7 Safety Summit“ im November 2022 (im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft) das Thema „Desinformation“ einzubringen, unter anderem mit Fokus auf den Einsatz von „softwarebasierten Technologien zur Bekämpfung von Desinformation.“

Dem Dokument zufolge ist das BMVD innerhalb der Bundesregierung auch für die „Durchsetzung des Verbreitungsverbotes von RT und Sputnik“ zuständig und erhält dabei Unterstützung von der Bundesnetzagentur, welche zum Beispiel die Listen „der zu sperrenden Webseiten“ regelmäßig aktualisiert und an die „von der Sanktionsverordnung adressierten Internetzugangsanbieter aus dem Telekommunikationsbereich“ übermittelt.

Man muss sich dies nochmal bewusst vor Augen führen: Die Bundesregierung in Form des BMVD ordnet folglich höchstpersönlich an, welche nicht genehmen Nachrichten-Plattformen in Deutschland zu sperren sind.

Als weitere Aktivitäten führt das Familienministerium ein „Toolkit für die Arbeit mit Jugendlichen zum Thema Verschwörungstheorien“ an, welches Jugendliche im Umgang mit Verschwörungstheorien „stärken“ solle.

Als letzter Punkt im Maßnahmen-Katalog gegen „russische Desinformation“ wird ausgerechnet auf die Bildungsstätte Anne Frank und das dort angesiedelte Projekt „The Game is not Over“ verwiesen. Dazu heißt es weiter im geleakten Dokument, dass sich die Kinder („Gamerinnen und Gamer“) „mit den Erklärungsmustern, psychologischen Wirkungsweisen und der sozialen Dimension von Verschwörungsfantasien auseinandersetzen und lernen, diesen Prozessen in ihrer Peer Group zu begegnen.“

Ganz kurz: Warum Russland die Pipelines nicht gesprengt hat [Nachtrag 2]

Zu der ganzen Propaganda, die gerade läuft, zitiere ich Kommentator Renton:

Mein einer arabischer Kollege sagt zu Wahlergebnissen von arabischen Diktatoren von 99,9% immer, dass sie die Wähler nicht nur bescheißen, sondern ihnen auch noch den Stinkefinger zeigen. Ungefähr das machen diese Politiker und Journalistendarsteller auch.

Kurz: Die Russen hätten nur sich selbst ins Knie geschossen, wenn sie die Pipelines gesprengt hätten.

Es heißt, Russland wolle Angst und Schrecken verbreiten. Wenn es aber so wäre, könnte Russland einfach den Gashahn zudrehen, was die nette Option offenhält, ihn wieder aufdrehen zu können, wenn es ihnen ins Kalkül passt. ScienceFiles führt aus:

Mit Nordstream I und II hatte Putin zwei perfekte Hebel, um Druck auf die EU und Deutschland im Besonderen auszuüben. Einerseits konnte er mit dem Gashahn spielen und Verhaltensweisen Deutschlands mit mehr oder weniger Gaslieferung belohnen, andererseits konnte er sich zurücklehnen und den wachsenden Unmut, der in Tauenden Demonstranten, die die Öffnung von Nordstream II fordern, seinen Niederschlag findet, genießen. Warum sollte er sich diese beiden Möglichkeiten durch einen höchst sinnlosen Akt, der ihm jedes Leverage, wie wir im englischen sagen, jenen Hebel, mit dem er seine Interessen amplifizieren kann, nimmt, warum sollte er also russisches Eigentum zerstören?

Und Russia Today bezieht sich auf einen US-Moderator – Tucker Carlson (Internetsperre umgehen), dass Biden die Zerstörung angekündigt habe:

Er erinnert an eine Äußerung Bidens auf einer Pressekonferenz Anfang Februar dieses Jahres. Auf die Frage einer Journalistin, wie die zuvor geäußerten Andeutungen Bidens zu verstehen seien, „Nord Stream 2 ein Ende zu setzen“, ergänzte der US-Präsident zu dieser Bitte um genauere Erläuterung:

„Wir werden – das verspreche ich ihnen – in der Lage sein, es zu tun.“ […]

und weiter heißt es zu einer Politikerin im US-Außenministeriums:

Neben dem US-Präsidenten hätte sich zudem auch Victoria Nuland, US-Politikerin im Außenministerium, etwa zeitgleich in diesem Sinne geäußert. Für Carlson ist Nuland „seit jeher eine Cheerleaderin des Krieges“, was er seinen Zuschauer damit belegt:

„Sie hat schon an der Invasion im Irak mitgewirkt, sich nie entschuldigt und immer weitergemacht. Sie half bei der Planung des Staatsstreichs, der vor einigen Jahren die ukrainische Regierung stürzte. Sie ist zu so etwas fähig.“

Nuland hatte nämlich im Januar dieses Jahres – ähnlich wie der US-Präsident – bereits angedeutet: „Wenn Russland auf die eine oder andere Weise in die Ukraine einmarschiert, wird Nord Stream 2 nicht weitergeführt“

Carlson macht auch deutlich, dass die Sabotage für Russland nicht den geringsten Sinn ergibt, da die Russen damit ein erhebliches Druckmittel aus der Hand gegeben hätten.

[Nachtrag]

Zum Motiv der USA:

Eine Aussage des US-Aussenministers Antony Blinken lässt die Spekulationen jetzt neu aufflammen. Am Freitag hatte Blinken an einer Pressekonferenz gesagt, die Nordstream-Explosionen erwiesen sich als «grossartige Gelegenheit». Die USA sei nun der wichtigste Lieferant von Flüssiggas nach Europa. Nun habe man die Chance, «die Abhängigkeit von russischer Energie ein für alle Mal zu beenden und damit Wladimir Putin die Möglichkeit zu nehmen, Energie als Druckmittel zur Durchsetzung seiner imperialen Pläne zu nehmen».

Und ZG-Blog:

Und warum?

  • Deutschland muss völlig überteuertes LNG aus den USA kaufen.
  • Deutschland kann nicht mehr »umfallen« und NS2 trotzdem aufmachen, wenn es im Winter richtig ernst wird mit der Energieversorgung.
  • Deutschland wird wirtschaftlich schwächer (ein Konkurrent weniger).
  • Noch viel mehr Firmen wandern in die USA ab, weil dort die Energiepreise günstiger sind als in Deutschland.
  • Die USA schaffen hier Fakten.

Ergo: es waren die Russen!

[Nachtrag 2]

Ansonsten gilt wohl, dass die linke Hand der USA nicht wusste, was die rechte tut.

Hin zu einer maskulistischen Filmkritik „The King’s Man The Beginning“ (2021)

Mit Edward Snowden wurde ein Schlaglicht auf die Geheimdienste geworfen, das äußerst ungünstig für sie war: Nämlich, dass sie uns anlasslos ausspionieren. Der Skandal war aber schnell vergessen, Snowden ist umsonst geflohen und hat sein bisherigen Leben umsonst geopfert.

Mit James Bond und auch „The King’s Man“ wurden die Geheimdienste rehabilitiert. Sie sind die guten, die für Gerechtigkeit und Freiheit kämpfen, so auch der neue King’s Man, der zur Zeit des ersten Weltkrieges spielt, wobei dieser Krieg das Ergebnis übler Machenschaften einer schurkischen Geheimorganisation ist, angeführt von „dem Hirten”.

So wie so Geheimdienste verherrlicht werden, werden auch monarchische Herrschaftsstrukturen verklärt, wobei Könige bzw. Zaren gut und schlecht sein können. Der deutsche Kaiser ist dumm und einfältig, der englische König und der russische Zar sind gutmütige, edle Herrscher und um das Wohl ihrer Untergebenen besorgt. Lenin, auch eine Schachfigur des Hirten, stürzt den Zar, was als Verbrechen geschildert wird – sprich: Monarchie war gut, die Tyrannei, die durch eine andere Tyrannei abgelöst wurde, war über jeden Zweifel erhaben; der Zar wird als Menschenfreund präsentiert.

In der Ukraine dürfen Männer bekanntlich nicht das Land verlassen, sie werden in den Kriegsdienst gepresst. Auch hierzulande sind einige Pazifisten umgekippt und fordern Waffenlieferung an die Ukraine, welches in der westlichen Propaganda als Unschuld vom Lande dargestellt wird, weil sich wohl kein Pazifist denken konnte, dass auch mal Länder überfallen werden. Damit knüpfe ich an die Handlung des Films an, in der zwei Hauptakteure auftreten: Vater und Sohn. Der Vater ist Pazifist und verwehrt es seinem Sohn, in den Krieg zu ziehen. Diesem wurde als Zeichen seiner Schande eine weiße Feder überreicht. Diese Praxis hat einen realen Hintergrund: Frauen beschämten so wehrtaugliche Männer, die sie in Zivil antrafen. Der Mann hat im Patriarchat halt sein Leben zu geben, für das Heimatland – welches demnach eines der Frauen ist – und da es dem Mann sehr wichtig ist, was die unterdrückten und vergewaltigten Frauen von ihm halten, kann man ihn auf diese Weise nachhaltig dazu motivieren, das wertvollste zu opfern, was der Mensch besitzt. Der Vater erklärt aber seinem Sohn, dass diese Schande weit weniger schwer wiegt, als eben körperliche und seelische Gesundheit zu verlieren. Der Sohn will sich damit aber nicht abfinden, und trickst sich an die Front.

Dort darf er erfahren – während er eine Heldentat ausführt – was sein Vater meinte. Das Grauen des Krieges nimmt ihn nachhaltig mit und er weint in den Armen eines Veteranen. Schließlich stirbt er, aber nicht durch die Hand des Feindes, sondern weil man ihn für einen Spion hält, ein Missverständnis, das zu spät aufgeklärt wird, wonach ihm noch posthum ein Verdienstkreuz verliehen wird, das der Vater erhält. Damit macht der Film einen Bogen um den eigentlichen Grund, warum Männer im Krieg sterben müssen – für Frauen, die das ganz selbstverständlich einfordern.

Am Ende des Films sagt der Oberschurke dem Vater, dass dieser ihn nicht töten könnte, da er ja Pazifist sei. Daraufhin antwortet der Vater: „Sie loszulassen wäre falsch, nur ist jetzt endlich der Mensch aus mir geworden, der mein Sohn gewesen wäre!“ und vollzieht mit dem Viktoria-Verdienstkreuz das Todesurteil des Schurken. Diese symbolisch enorm aufgeladene Szene sagt also, der Sohn war ein Held, es ist richtig, im Krieg zu sterben, und der Vater war ein Feigling, der sich dann aber noch eines besseren besonnen hat.

Wir haben hier also eine Propaganda vorliegen, die Herrschaftsstrukturen ebenso verklärt wie den „heldenhaften“ Tod von Männern im Kampf für ihr Land, genauer natürlich für ihre Obrigkeit, denn: „Süß und ehrenvoll ist es, für’s Vaterland zu sterben”. Ich bin mir sicher, auch hierzulande würden es die Frauen schaffen, den Männern genau denselben Mist einzureden, nachdem sie sie nicht besser als Tiere behandelt haben, als Unterhaltssklaven, in den Ruin und in den Tod getrieben, jahrzehntelang mit Gülle beworfen – die Wehrpflicht wäre ganz schnell wieder eingesetzt. Und die Männer würden das mitmachen, woraus man lernen kann: Es gibt einfach keinen Grund, warum Frauen Männer anständig behandeln müssten.

Ein Beispiel für Propaganda

Propaganda gibt es über die eigene Gesellschaft, in der man lebt, als auch über den Feind. Der Staat, unter dem man lebt, wird einem dabei in aller Regel als gütig und gerecht präsentiert, während er in Wirklichkeit für die schlimmsten Gräuel verantwortlich ist, man denke bspw. an den Stalinismus oder daran, dass man in kriegerischen Konflikten nur „zurückschießt”, also der andere der „Böse“ ist, gegen den man sich nur verteidigt.

Ein Fallbeispiel für Propaganda ist die Netflixserie „Sex Education“. Hier geht es um Sex und alles vögelt fröhlich durcheinander und eine Schulaufführung singt „Fuck your pain away”. Und das ist: Propaganda. Die Propaganda besagt, dass wir in einer freien Gesellschaft leben, in der sich die Menschen frei lieben können, ähnlich wie es die 68er vorlebten. Die Wirklichkeit unterscheidet sich davon erheblich. Es gibt scharfe Gesetze gegen sogenannten „sexuelle Belästigung”, die alle bedrohen, die ihren Schmerz wegficken wollen; es gibt Bestrebungen – mit Aussicht auf Erfolg – Erwachsenen zu verbieten, über Sex zu sprechen; sexuell aktive Männer stehen mit einem Bein im Knast, und beim Streamingdienst Netflix, der schöne Geschichten über Gesellschaften mit freier Sexualität erzählt, u.a. in „Sex Education“, dürfen sich Angestellte unter Androhung drakonischer Strafen nicht in die Augen blicken, da das als sexuelle Belästigung gewertet wird.

Propaganda: Die Erzählungen besagen immer, die Menschen wären frei, während tatsächlich ein eiskalter dogmatischer Wind weht, der jede freie Regung verfolgt und unterdrückt.

Der russische Beschuss des Einkaufszentrums von Krementschug

Gestern sollen die Russen als ziviles Ziel ein Einkaufszentrum von Krementschug beschossen haben, was von der ukrainischen Führung sofort ausgeschlachtet wurde, anlässlich des G7-Gipfels mehr militärische Unterstützung zu fordern.

Die russische Perspektive weicht etwas ab. RT (Internetsperre umgehen) berichtet:

Die russische Luftwaffe hat einen Präzisionswaffenangriff auf ein Lager mit von den Vereinigten Staaten und den Staaten der Europäischen Union gelieferten Waffen in der Stadt Krementschug in der Nähe von Poltawa durchgeführt. Das verkündete der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, am Dienstag gegenüber Reportern. Er erklärte:

„Am 27. Juni haben russische Präzisionswaffen aus der Luft Hangars mit Waffen und Munition aus den USA und europäischen Ländern in der Stadt Krementschug, Gebiet Poltawa, in der Nähe der Straßenbaumaschinenfabrik Krementschug getroffen.“

Die Detonation der gelagerten Munition, die für westliche Waffen vorgesehen war, habe einen Brand in einem Einkaufszentrum in der Nähe der Anlage ausgelöst.

Auch „War on Fakes“ meldet Bedenken an über das gut besuchte Einkaufszentrum:

Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass sich etwa tausend Zivilisten im Einkaufszentrum aufhielten, der Parkplatz vor dem Einkaufszentrum jedoch praktisch leer war und nur wenige Autos darauf standen. Außerdem sieht man viele Soldaten in “Pixel”-Uniformen (normale T-Shirts der ukrainischen Streitkräfte, Tarnsäcke), von denen einige mit Maschinenpistolen bewaffnet sind, unter den Menschen, die auf dem Parkplatz herumlaufen. Gleichzeitig sind in dem von Zelensky veröffentlichten Video und in den Clips in den sozialen Medien praktisch keine Frauen zu sehen.

Es scheint, dass das Einkaufszentrum nicht einmal in Betrieb war. Auf Instagram (einem in der Russischen Föderation als extremistisch eingestuften sozialen Netzwerk) zeigt der Geotag “Amstor Shopping Centre” seit März keine Fotos von Besuchern mehr. Auch die Bewertungen auf Websites und Google Maps wurden im März eingestellt. Offenbar lagerte das Einkaufszentrum in Dormash reparierte Geräte.

Trotz der unbestätigten Aussage Selenskyjs über die tausend Besucher im Einkaufszentrum und der offiziellen Informationen über die zwei Getöteten griffen die internationalen Medien die Nachricht schnell auf, und zwar im Zusammenhang mit dem “Einschlag einer russischen Rakete in das Einkaufszentrum mit 1.000 Besuchern”.