Archiv der Kategorie: Propaganda

Der macht mir Angst

Hier der Link, falls das Video nicht eingebunden wird.

Man beschwöre eine existenzielle Gefahr herbei durch eine schwammig definierte Gruppe, gegen die man dann mit „allen Mitteln“ vorgehen kann. Hass und Morddrohungen wird es immer geben, jeder bekommt sie, der sich als prominente Person an kontroversen Themen beteiligt – es bräuchte einen totalitären Staat, um das abzustellen. Und ist Hass eigentlich immer was schlechtes? Ist Hass gegen Hitler was schlechtes? Ja, und zwar in Nazideutschland. Die Strategie: Man betreibe eine repressive Politik, die Menschen wehren sich – also braucht es noch mehr Repression. Scholz sieht sich als Verfechter der wehrhaften Demokratie, ich sehe so langsam die Bedingungen von Art. 20 Absatz 4 erfüllt.

Lustig auch das hier:

“Wir werden alles tun, was notwendig ist, es gibt da für die Bundesregierung keine roten Linien. Die Bundesregierung wird nicht einen einzigen Augenblick ruhen, und wir werden jeden nur möglichen Hebel bewegen, bis wir alle unser früheres Leben und alle unsere Freiheiten zurückbekommen haben.”

Soll heißen: Wir nehmen dem Volk alle Freiheiten, bis auch der Letzte zwangsgeimpft ist. Da damit die Pandemie nicht überwunden sein wird, wird grad so weiter gemacht – warum hatet man da bloß? ScienceFiles kommentiert:

In einer Demokratie sind rote Linien gemeinhin durch individuelle Rechte gezogen.

Einmal Tagesschaudesinformation bitte!

Don’t trust TV. It takes your brain.

Ich gucke eigentlich kein Fernsehen mehr – seit Jahren.

Ich war aber neugierig, wohin sich dieses Medium, insbesondere die ÖR, hinbewegt hat und wollte gestern, den 13.12. dem Abendprogramm meine Aufmerksamkeit schenken.

Um 17:00 Uhr dann die tagesschau, eingeläutet mit majestätischer Musik, ich fühle mich genötigt, meinen Respekt zu bekunden und aufzustehen, wie wenn eine Richter, ein König oder ein anderer Würdenträger den Saal betritt.

Zügig kommt es zum Bericht über das Impfen von Kindern. Das findet man toll, obwohl – was nicht gesagt wird – die Gefahr, dass ein Kind ernsthaft erkrankt, in etwa so groß ist, wie von einem Blitz erschlagen zu werden und Geimpfte genauso ansteckend sind wie Ungeimpfte. – das heißt: die Kinder sind einem völlig unnötigem Risiko ausgesetzt, aber: Die Kleinen wären aber durch die Impfung nicht gefährdet, so heißt es.

Weiterhin interessant fand ich den Beitrag über Telegram, ein freies Medium, welches nicht wie youtube Tausende, wenn nicht Millionen von kritischen Stimmen, Videos löscht und auf’s erbittertste bekämpft wird. Die Tagesschau legt die Betonung auf rechte Gewalttäter, die das Medium für illegale Machenschaften nutzen, weshalb es sich den *hust* demokratischen Regeln der demokratischen Regime zu unterwerfen hätte. Dass Telegram auch ein Konkurrent für das Systemmedium ARD ist, fällt unter den Tisch. Witzig: Man habe schon millionenschwere Bußgeldbescheide nach Dubai geschickt, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, aber die Schlingel dort hätten einfach nicht reagiert. Ich hoffe, sie bleiben standhaft.

Dann wird ein Konflikt mit Russland beschworen, wobei ukrainische Soldaten und deutsche Politiker so tun – ganz wie die Tagesschau – Russland wolle Krieg, und es nur noch darum ginge, wie man das Land davon abhalten könne, z.B. mit Wirtschaftssanktionen. Diese Technik ist allgemein bekannt: „Seit 5:45 Uhr wird zuückgeschossen!“ Witzig daran: Gerade erst einen ungemein sehenswerten Beitrag des Historikers Daniele Ganser gesehen, der erklärte, wenn es darum ginge wieder einen kalten Krieg vom Zaun zu brechen, die Medien könnten sowas problemlos heraufschreiben, z.B. indem sie darüber berichten, wie sich Soldaten an den Grenzen gegenüberstehen. Ich weiß nicht, wie weit die das treiben wollen, aber ich glaube, das Imperium will Krieg (bzw. Sanktionen gegen einen Konkurrenten).

Nach der Tagesschau wird mit beschieden, dass ich aus rechtlichen Gründen von der nachfolgenden Sendung ausgeschlossen bin, was mich erlöst.

Intensivbettenbelegung

Irgendein Politiker, ich glaube Spahn, sagte, am liebsten würde all die Impfwiderständler -verweigerer auf die Intensivstationen des Landes zerren, um denen mal zu zeigen, was Sache ist.

Der Blogger Beweis hat dazu ein Schaubild eingestellt, das ich zunächst für Fakenews hielt, denn mir dröhnt das Geheul in den Ohren, dass die Intensivstationen wegen Corona aus allen Nähten platzen, also so wie im Balken links:

Ich habe dazu mal was recherchiert, und zwar die tagesaktuelle Intensivbettenbelegung veröffentlicht im DIVI Intensivregister. Wenn ich richtig rechne, dann gilt laut dem DIVI Report vom 01.12.2021, dass von 22.200 Betten 4.960 mit Covidpatienten belegt sind, also ~21%. Von allen Intensivbetten sind ~10% frei, hinzu kommt eine 7-Tage Notfallreserve von 8.605 Plätzen, und wenn man diese zu der Gesamtzahl der Betten hinzurechnet, dann sind nur noch ~15% der Intensivbetten mit Covidpatienten belegt, ohne Berücksichtigung des Abbaus von Betten, welcher nicht angegeben wird. Würde man diese auch noch in die Berechnung einfließen lassen, würde der Prozentsatz der Intesivcovidpatienten noch mal sinken. π*Daumen dürfte das obige Diagramm also die Tatsachen vom angegebenen Tag abbilden.

Was den Abbau abgeht: Laut Faktencheck gäbe es keinen Abbau von Intensivbetten, es sei nur so, dass immer mehr Personal ausfiele und dann die Betten nicht zu nutzen wären. Allerdings wurde eine Personaluntergrenze für die Betten festgelegt, heißt bei gleichem Personal können weniger Betten betrieben werden. Auch eine Schraube, an der man drehen kann um die Situation künstlich zu verschärfen.

„Die Frauen von Stepford“ (2004)

Den Film müssen Sie sich nicht ansehen, und noch weniger müssen Sie Geld für ihn ausgeben, es handelt sich um Propaganda, aber: Spoilerwarnung.

Der Film erzählt die schon endlos erzählte Geschichte, dass die Hausfrau und Mutter auf das übelste unterdrückt ist – ist natürlich Humbug, in Wirklichkeit beuten die Frauen die Männer aus, nicht umgekehrt. Die Frauen im Film, die alle wirken, als seien sie einem Küchenmaschinenkatalog aus den 50ern entsprungen, wurden durch Roboter ersetzt*, die nichts weiter sind als dumme Heimchen am Herd, die willigen Diener ihrer Herren – so würde sich der Mann seine Ehefrau wünschen. Das ist die Botschaft.

Nun, in den heutigen Zeiten ist es natürlich ein Unding, von einem Mann zu verlangen, seiner Frau ein guter Ehemann zu sein von einer Frau zu verlangen, ihrem Mann eine gute Ehefrau zu sein. Stellt sich nur die Frage, wie die Alternative aussieht. Das wäre dann eine völlig vermüllte Wohnung, wie sie auch im Film vorkommt, aber dafür ist die Frau emanzipiert – was natürlich nicht bedeutet, dass er seinerseits vom Arbeiten und Geldverdienen befreit wäre. Es fällt auf, dass diese Botschaft – die gute Ehefrau als versklavte Ehefrau, und zur Befreiung gehört Verwahrlosung – nur in Funktion als Hausfrau und Ehegattin, aber nicht als Mutter vermittelt wird. Es kommen so gut wie keine Kinder in dem Film vor, sie geraten aus dem Blick. Schade eigentlich. Warum nicht noch die Botschaft oben drauf packen, dass eine gute Mutter eine versklavte Mutter ist, dass sie völlig befreit werden sollte von der Pflicht zu Kindssorge – zu Lasten der Kinder? Schon andere Feministinnen äußerten sich in dies Richtung. Aber den Zuschauerinnen wären freie Mütter als schlechte Mütter, die ihre Kinder in einem Sau**stall verwahrlosen lassen, wohl nicht zuzumuten, es würde die Perfidie entlarven.

Wenn man also den Mutteraspekt weglässt, läuft die Propaganda rund. Dann erhält die Frau das Rüstzeug und die Rechtfertigung, sich auf einen selbstsüchtigen Egotrip zu begeben, die Familie zu zerstören mit der monströsen Macht, mit der Frauen im Westen ausgestattet sind, und sich dabei voll im Recht zu fühlen. Die Macher des Films dürfen stolz auf sich sein. Sie haben dazu beigetragen, dass noch mal ein paar Kinder mehr die Trennungshölle durchleben durften. Schön, wenn man die Welt besser macht. Von den Männer will ich gar nicht erst anfangen, denn die sind sowieso nur: „Schweine, eklige, verängstigte, widerwärtige Ratten“, wie mit Inbrunst vorgetragen wird, aber das haben die Kerle ja auch verdient, denn die wünschen sich ja einen guten, angenehmen Ehepartner, die Ratten! Das ist etwas, was mir oft in neuen Film- und Fernsehproduktionen auffällt: Die Frauen behandeln die Männer so richtig mies, sind aber zugleich welche von den Guten. Der Mann soll sich alles gefallen lassen, sonst kommt gleich die Anklage, dass man mit „starken Frauen“ überfordert wäre, die aber einfach nur schlechte Gesellschaft sind.

*Der Film kann sich nicht entscheiden, ob die Frauen nun Roboter sind oder doch aus Fleisch und Blut mit implantierten Gehirnkontrollchips.

**nix gegen diese sympathischen Tiere.

Sexismus mit Rassismus kontern: Gewusst wie!

Auf Twitter.

Wenn dir das nächste mal wieder einer erzählt, dass jeden dritten Tag eine Frau von einem Mann ermordet wird, dann frag ihn, ob da die Ehrenmorde schon mit drin sind.

Weiterlesen: Jeden dritten Tag, oder sollte man Totschlag wie Mord behandeln?

Weiterlesen: Apokolokynthose – Femizid

Propaganda von Ayliva

Im Hintergrund läuft ein Musikvideo. Ich werde aufmerksam, denn dort heißt es: „Deine Schuld“. Der Song vermittelt die Botschaft, dass die Schuld und Verantwortung für Missverhältnisse allein – ganz allein – bei dem anderen lägen. Ich höre und gucke weiter, da ich neugierig bin, ob sie noch einen plausiblen Grund dafür liefert, warum sie zu der guten alten Regel: „Zu einem Streit gehören immer zwei“ die Ausnahme bildet; warum sie nicht einfach nur eine Narzisstin auf dem Level „Du hast aber angefangen!“ eines Kleinkindes ist. Ich werde enttäuscht, diesen Grund liefert sie nicht, dafür aber die Propaganda von den armen misshandelten Frauen – von Männern misshandelt, wohlgemerkt.

Alles Bullshit. Alles. Erstmal geht im häuslichen Bereich mehr Gewalt von Frauen aus, nur dass die das dürfen. Es besteht eine gigantisch klaffende Lücke zwischen Hell- und Dunkelfeld, Frauengewalt spielt sich viel öfter im Verborgenen ab. Frauen dürfen beinahe nach Belieben Kinder, Pflegebedürftige und Männer misshandeln, ohne dass einer einschreitet. Wenn ein Kind stirbt, ist sein Mörder in aller Regel die eigene Mutter, was aber Humanisten und Feministen nicht interessiert und auch kein Anlass für Hasspropaganda ist mit Plakaten, auf denen düstere, bedrohliche Frauenfiguren vor verängstigten Kinder zu sehen sind – solche Hetze bleibt für den Mann reserviert.

Die Propaganda, wonach nur einer allein Täter ist, ist beliebt, geht aber meilenweit an der Wirklichkeit vorbei. Solche Gewalt findet eingebettet in einer Beziehungsdynamik statt, in der sich die Beteiligten gegenseitig hochschaukeln; beide haben ihren Anteil daran. Deswegen können vor Männerhass triefende Konzepte auch nicht wirksam helfen, da die Mitverantwortung von Frauen nicht gesehen, sondern geleugnet wird. So bleiben die Gewaltursachen erhalten und als einzige Lösung bietet sich dann nur noch die Vernichtung der Familie an, die bei Feministen besonders beliebt ist und worunter besonders Kinder und Männer zu leiden haben, wobei erstere an die Schlägerin gehen. Ein Trennungsvater berichtet, wie ihm seine Tochter sagte: „Das, was Mama früher mit dir gemacht hat, macht sie heute mit mir.“ Aber solche Menschen bleiben allein, für sie gibt es keine Hilfe. Ganzheiltiche Ansätze, z.B. in Gewaltschutzhäusern, die beiden Geschlechtern offenstehen, beziehen alle Familienmitglieder mit ein und arbeiten nicht mit simplen Täter-Opfer-Narrativen, mit strunzdummen, einseitigen Verurteilungen wie in Frauenhäusern oder wie in diesem Video hier:

Über Hasspropaganda

In meiner Schulzeit wurde mir und meinen Klassenkameraden ein Nazifilm aus dem dritten Reich vorgeführt. Unseren Lehrern war es wichtig, dass wir – die zukünftigen Gesellschaftslenker – erkennen, wie Hasspropaganda arbeitet. Wir sollten geimpft werden gegen totalitäre Ideologien, damit ein solcher GAU, wie er die Naziherrschaft darstellte, niemals wieder möglich sein könnte: „Nie wieder“, wie es auf einem Mahnmal in mehreren Sprachen heißt.

Der Film „I spit on your grave“ erfreut sich unter Jugendlichen besonderer Beliebtheit. Auch und gerade unter solchen, die weit unter 18 sind. Sie können nicht erkennen, dass es sich hier um Hasspropaganda handelt, sie sind vielmehr begeistert über die bestialischen Szenen, in welchen Männer abgeschlachtet werden, wobei der Sadismus seine Grenzen nur in einem beschränkten Einfallsreichtum findet, wie man jemanden hinrichten kann, ansonsten: Splatter! Splatter! Splatter!

Dieser Film, der nur beispielhaft für eine ganzes Genre – dem Frauenkrimi – steht, gliedert sich in zwei Teile. Im ersten wird eine junge Frau auf das brutalste Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Im zweiten Teil nimmt sie dann grausame Rache an ihren Peinigern. Der Film ist deshalb Hasspropaganda, da er den Hass gegen Männer schürt.

Um zu erkennen, dass es sich hier tatsächlich um Feindbildpropaganda handelt, lohnt es sich, die rassistische Analogie zu bilden. Man stelle sich einen Film vor, in welchem ein weißer Deutscher das Opfer eine Türkengang wird, also auf das brutalste von Monstertürken misshandelt wird, woraufhin das Opfer einen Tätertürken nach dem anderen abgeschlachtet, möglichst kreativ und grausam in den Tötungen – und ganz zurecht natürlich, denn schließlich erhalten hier die „Bösen“ nur ihre gerechte Strafe. Ein solcher Streifen wäre nur auf Nazi-Parties der Bringer, jeder andere würde den Rassismus sofort erkennen. Wenn es hingegen gegen Männer geht, dann ist es auf einmal in Ordnung, ja begründet ein ganzes Genre, wofür abgeschwächt „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ stellvertretend steht.

Krieg ist angeblich eine reine Männerangelegenheit, wie man besonders bei der Schwarzer nachlesen kann. Frauen sei sowas fremd – aber nicht Feministinnen. Denn den Gegner – hier den Mann – zum Täter, Vergewaltiger und Monster zu stilisieren ist das Grundprogramm von Kriegspropaganda. Der andere ist der Feind, das Monster und überhaupt hat er auch zuerst angegriffen, man wehre sich nur: Es wird nur (!) zurückgeschossen, wie bereits und nicht nur die Nazipropaganda verkündete. Jeder wehrt sich nur, keiner ist von sich aus der Aggressor.

Das Interessante hierbei ist, dass Feministinnen stets behaupten, dass a) die Gesellschaft von Männern dominiert sei, und b) Männer Frauen hassen würden. Das Bemerkenswerte hieran ist, dass es hier keine Ressourcen gibt, um Hasspropaganda gegen Frauen zu verfilmen. Es gibt keine Filme, in welchen Frauen und Mütter als Monster gezeichnet werden, um sie daraufhin in aller Rechtschaffenheit abzuschlachten. Das ist kein Zufall, auch die Hasspredigerin Alice Schwarzer hat es offenkundig zur Millionärin geschafft, während die Männerfreundin Esther Vilar aus Deutschland fliehen musste. Es gibt nur ein Genre „Frauenkrimi“, in welchen Männer hingeschlachtet werden, aber kein Gegenstück dazu mit getauschten Geschlechtern.

Da sitzt sie also, die Feministin, schaut sich einen teuer produzierten Film an und stellt sich keine Sekunde lang die Frage, wie sowas eigentlich möglich sein kann, in einer Gesellschaft, die so ist, wie sie von Feministinnen gezeichnet und interpretiert wird – denn hätten Feministinnen Recht, wäre sowas nunmal nicht möglich.

Tatort: Borowski und die Angst der weißen Männer

So, dann werde ich mir mal den Tatort ansehen, der Antifeministen, PickUp-Artists und Incels ins Visier nimmt. Schon der Titel: „Die Angst der weißen Männer“ ist richtig leckerschmecker. Meinen Kommentar zur Angst der Männer vor empauerten Frauen habe ich hier aufgeschrieben.

Ich werde nur ein paar lose Anmerkungen raushauen parallel zum Filmgeschehen.

Vorher:

Was sind Incels? Nach dem Mainstream sind das gefährliche Frauenhasser, die Frauen deswegen hassen, da sie die Incels nicht – überspitzt ausgedrückt – heiraten wollen. Incels würden sich einbilden, sie hätten ein Recht auf Frauen, das ihnen vorenthalten würde. Daher der Hass.

Mann kann aber auch anders mit diesen tief unglücklichen Jungs umgehen.

Zum Beispiel so:

If you want to know why young men are broken, ask them.

oder so:

„Was sollten wir mit den gefährlichen Incels tun? Vielleicht ihnen helfen“

Was sind PickUp-Artists? Dass sind Männer, die gerne Frauen kennenlernen wollen, gute Frauen, und die sich dafür soziale Kompetenzen aneignen. PuAs werden gehasst, da sie sich eine Souveränität darüber bewahren, mit wem sie sich einlassen. Ein PuA lässt sich von einer Frau nicht schlecht behandeln, er sucht sich einfach eine Neue, während sich der durchschnittliche Mann alles gefallen lässt.

Ich wage eine Vorhersage zum Film, lehne mich aus dem Fenster. Der Film wird zeigen dass: PickUp-Artists, Incels sind mindestens rechts(1), wenn nicht Nazis(2); fürchten um ihre Privilegien(3), (die darauf zurückzuführen sind, dass sie ihr ganzes Leben lang hart arbeiten, was aber unterschlagen wird(4)), also diese Privilegien durch Männerbündelei erhalten(5), wobei aber immer mehr Pauerfrauen ihnen diese Privilegien rauben – zu Recht natürlich. Berechtigte Anliegen der Männer – Väter, die ihre Kinder nicht sehen dürfen; Jungen, die ins Prekariat abgeschoben werden; Beschneidung und damit Folter von Jungen und Säuglingen; Obdachlosigkeit und Selbstmord, wo man also einfach helfen sollte, genauso selbstverständlich, wie man auch Frauen hilft -, werden nicht präsentiert(6). Incels, Antifeministen und Männerrechtler sind einfach Frauenhasser(7) und wollen zurück in die 50er(8), wo sie sich auf dem Schlachtfeld abschlachten lassen wollen, so wie Nazis eben sind: Kinder zur Mutter, Männer zum Kriegszwangsdienst. Ja! So sind wir! Das Narrativ von diesem Tatort wird sein: Das Patriarchat wird durch Pauerfrauen zu Fall gebracht und frauenhassenden Männer, Antifeministen haben deshalb Angst und gehen in reaktionären Abwehr(9). Ist ja auch gut nachzuvollziehen, meinen Chefposten bin ich wegen der blöden Weiber auch schon los. PickUp-Artists manipulieren und wollen nur Frauen ficken, die sie verachten, aber keine erfüllenden Beziehungen finden.(10)

Zehn Punkte also sage ich voraus. Mal sehen, mit welchen ich steche, und was ich vergessen haben.

Und schon die Namen: Mario Lohse, klingt nach Loser. Der frauenverachtende Antifeminist Hank Massmann, klingt wie Hassmann. Das kann ja spaßig werden.

Und los geht’s: Der Film beginnt mit einem Incel – Lohse -, der PickUp betreibt und dabei eine Niete ist: „Du hast das Glück, mich heute kennenlernen zu dürfen!“ Der Spruch zieht nicht. Die, die er so angesprochen hat, lässt sich dann doch noch auf ihn ein, stirbt dann aber an drogeninduzierten Herzstillstand.

Lohse hört auf den PickUp-Guru und Coach Massmann, der sehr fragwürdiges zu lehren hat, eigentlich Anleitungen zum vergewaltigen. Auch ist er rechts, wenn nicht ein Nazis, der die Frauen verhöhnt, die beschützt werden wollen – von weißen Männern vor nichtweißen Männern. Die weißen Männer aber wollen nicht. Sie wurden von den Frauen gedemütigt und herabgesetzt. Aber sie haben vor zurückzukommen – im Stechschritt ahnt man. Dieser Haufen, vor dem das gepredigt wird, wirkt dann auch ganz besonders ekelhaft und reaktionär.

Massmann ist auch in einer Talkshow zu sehen. Es ging um Jungen. Das ist besonders infam. Denn den Jungen muss wirklich geholfen werden. Wer aber dafür eintritt ist ein Frauenfeind, dubioser Männercoach, der zu Übergriffen anleitet und ein Rechtsgesinnter. Damit ist klar: Wer Interesse an Jungen hat, will die wohl am liebsten in die Hitlerjugend stecken. Merke: Nur rechtsradikale, frauenverachtende Arschlöcher behaupten, dass Jungen gefördert werden müssen.

Oder auch: Der gute Kommissar betreibt kritisches Nachfragen: „Woher haben sie die Statistik, wonach geschiedene Männer oft mit finanziellen Problemen zu kämpfen hätten?“ – Ja, das kann natürlich nur fiese maskulinistische Propaganda sein, Trennungsvätern geht es bestens.

Und die Incels? Ja, die erfreuen sich an krassen Bildern von toten Mädchen.

Lohse will zum Ende amoklaufen, tötet eine Frau und wird selbst niedergestreckt.

Ok, einige Punkte habe ich getroffen:
Teils getroffen habe ich 3,5,10
Genau getroffen habe ich 1,4,6,7,9

Der Film ist infam. Besonders ekelerregend war die Verhandlung des Schicksals der Jungen – sie hätten nur die Arschlöcher auf ihrer Seite. Aber auch der Seitenhieb auf getrennte Väter war nicht ohne. Fazit des Films: Wer sich auf die Seite von Jungen und Männern stellt, ist: Der letzte Dreck.

Billy Coen: „Jahrelange Propaganda wirkt!“

Billy Coen:

„Jahrelange Propaganda wirkt!“

Ja, leider. Arne verlinkte heute auf einen Spiegelbeitrag zu [den Morden in] Mexiko. Ich bin über die dortigen Kommentare ehrlich fassungslos. Gleich mehrere Kommentatoren, vor allem mit weiblichen Usernamen, sind erstens, obwohl dies mit nichts belegt werden kann, davon überzeugt, dass die 10 % Frauen unter den dortigen Mordopfern wegen ihres Geschlechts getötet werden, und zweitens die 90 % der Männer, weil sie ja alle kriminelle Gangmitglieder sind, und somit selbst Schuld an ihrem Tod. Da tun sich Abgründe auf und für mich wird es immer wichtiger, weite Teile der feministischen Ideologie als faschistische Bewegungen unter Verfassungsschutzaufsicht zu stellen. Denn das sind die Blüten, die eben diese beständige gequirlte Scheiße treibt, die man den Menschen pausenlos in die Köpfe presst. Hier vor allem „Femizid“. Würde jemand in einem Beitrag über Bandenkriminalität in den USA ähnliches über Schwarze statt über Männer schreiben, würde der Beitrag umgehend gelöscht und der User gesperrt. Aber selbiges Gehetze gegen hier sogar ermordete Männer? Kein Problem!

Man beachte hierbei auch die geile Logik: Es gibt zwar nichts als Beleg, dass die Frauen getötet wurden, weil sie Frauen sind, aber man bezeichnet es halt als Femizid. Und wenn jemand auf die männlichen Opfer hinweist, dann sind die eben nicht so schlimm, weil die wurden ja im Gegensatz zu den Frauen nicht wegen ihres Geschlechts ermordet. Und woran sieht man, dass die Frauen ermordet wurden, weil sie Frauen waren? Na weil es doch ein Femizid war; informier dich doch mal auf Wikipedia, was das ist, du Trottel!

Ich weiß nicht, was ich an solchen Auswüchsen schlimmer finde: die widerliche Selbstgerechtigkeit, das faschistoide Gruppendenken oder die abartige Melange aus Arroganz und unfassbarer Dämlichkeit, die feministisch indoktrinierte Deppen immerzu gemeinsam haben?

Nochmal: Die Anti-Gewaltkampagne

Auf allen Kanälen, sei es TV oder soziale Medien wird man aktuell mit der feministischen Propaganda überschwemmt: „Keine Gewalt gegen Frauen!!!“ Heißt wohl, Gewalt gegen Kinder und Männer ist in Ordnung. Ach nein: Wer genauer hinschaut, sieht auch kurz mal ein Plakat mit der Aufschrift „Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ aufblitzen, das passt, die meisten Mordopfer unter Kindern sind Jungs.

Dass es auch Frauengewalt gibt, scheint unmöglich. Wie unmöglich durfte ich jetzt in einem besonders irritierendem Beispiel erfahren. Ich führte zu einer dieser Studien an, mit denen die exorbitant hohe Rate von betroffenen Frauen zusammengeklaubt wird, dass zum einen nur Frauen und keine Männer befragt und zum anderen leichte („Schupsen“) und schwere Formen von Gewalt dreist zusammengemischt wurden.

Wie könnte man solche Untersuchungen also besser durchführen? Du hältst die Antwort auf diese Frage für einfach? Ich auch, überschätzte damit aber den Intellekt eines Diskutanten, der mir antwortete:

2018-11-25-Gewalt-Umfragen-Frauen-Männer

Es ist zum verzweifeln. Auf die naheliegende Antwort, dass man Männer zu ihren Gewalterfahrungen befragen sollte, kommt er nicht. Man ist vollkommen ideologisch verbohrt, kommt keinen Zentimeter raus aus dem Weltbild, das einen die Leidmedien Tag für Tag einhämmern. Es ist erschreckend.

Es wird also eine Propagandakampagne gefahren, nach der Männer Monster sind und Frauen wie Jesu am Kreuz zu leiden haben. Ähnlich der Propaganda, wonach wir in einer „Rape-Culture“ leben, was dazu führte, dass die Gesetze nach feministischen Vorgaben verschärft wurden und somit Frauen die Macht genießen, ihre Sexualpartner für Lappalien als Vergewaltiger verurteilen zu lassen. Mal sehen, ob jetzt weitere Gesetzesinitiativen auf den Weg kommen, sie zu ermächtigen und ihn ihrer Willkür auszuliefern. Es rächt sich, Feministen nicht ernst zu nehmen.