Archiv der Kategorie: Propaganda

Sexismus mit Rassismus kontern: Gewusst wie!

Auf Twitter.

Wenn dir das nächste mal wieder einer erzählt, dass jeden dritten Tag eine Frau von einem Mann ermordet wird, dann frag ihn, ob da die Ehrenmorde schon mit drin sind.

Weiterlesen: Jeden dritten Tag, oder sollte man Totschlag wie Mord behandeln?

Weiterlesen: Apokolokynthose – Femizid

Propaganda von Ayliva

Im Hintergrund läuft ein Musikvideo. Ich werde aufmerksam, denn dort heißt es: „Deine Schuld“. Der Song vermittelt die Botschaft, dass die Schuld und Verantwortung für Missverhältnisse allein – ganz allein – bei dem anderen lägen. Ich höre und gucke weiter, da ich neugierig bin, ob sie noch einen plausiblen Grund dafür liefert, warum sie zu der guten alten Regel: „Zu einem Streit gehören immer zwei“ die Ausnahme bildet; warum sie nicht einfach nur eine Narzisstin auf dem Level „Du hast aber angefangen!“ eines Kleinkindes ist. Ich werde enttäuscht, diesen Grund liefert sie nicht, dafür aber die Propaganda von den armen misshandelten Frauen – von Männern misshandelt, wohlgemerkt.

Alles Bullshit. Alles. Erstmal geht im häuslichen Bereich mehr Gewalt von Frauen aus, nur dass die das dürfen. Es besteht eine gigantisch klaffende Lücke zwischen Hell- und Dunkelfeld, Frauengewalt spielt sich viel öfter im Verborgenen ab. Frauen dürfen beinahe nach Belieben Kinder, Pflegebedürftige und Männer misshandeln, ohne dass einer einschreitet. Wenn ein Kind stirbt, ist sein Mörder in aller Regel die eigene Mutter, was aber Humanisten und Feministen nicht interessiert und auch kein Anlass für Hasspropaganda ist mit Plakaten, auf denen düstere, bedrohliche Frauenfiguren vor verängstigten Kinder zu sehen sind – solche Hetze bleibt für den Mann reserviert.

Die Propaganda, wonach nur einer allein Täter ist, ist beliebt, geht aber meilenweit an der Wirklichkeit vorbei. Solche Gewalt findet eingebettet in einer Beziehungsdynamik statt, in der sich die Beteiligten gegenseitig hochschaukeln; beide haben ihren Anteil daran. Deswegen können vor Männerhass triefende Konzepte auch nicht wirksam helfen, da die Mitverantwortung von Frauen nicht gesehen, sondern geleugnet wird. So bleiben die Gewaltursachen erhalten und als einzige Lösung bietet sich dann nur noch die Vernichtung der Familie an, die bei Feministen besonders beliebt ist und worunter besonders Kinder und Männer zu leiden haben, wobei erstere an die Schlägerin gehen. Ein Trennungsvater berichtet, wie ihm seine Tochter sagte: „Das, was Mama früher mit dir gemacht hat, macht sie heute mit mir.“ Aber solche Menschen bleiben allein, für sie gibt es keine Hilfe. Ganzheiltiche Ansätze, z.B. in Gewaltschutzhäusern, die beiden Geschlechtern offenstehen, beziehen alle Familienmitglieder mit ein und arbeiten nicht mit simplen Täter-Opfer-Narrativen, mit strunzdummen, einseitigen Verurteilungen wie in Frauenhäusern oder wie in diesem Video hier:

Über Hasspropaganda

In meiner Schulzeit wurde mir und meinen Klassenkameraden ein Nazifilm aus dem dritten Reich vorgeführt. Unseren Lehrern war es wichtig, dass wir – die zukünftigen Gesellschaftslenker – erkennen, wie Hasspropaganda arbeitet. Wir sollten geimpft werden gegen totalitäre Ideologien, damit ein solcher GAU, wie er die Naziherrschaft darstellte, niemals wieder möglich sein könnte: „Nie wieder“, wie es auf einem Mahnmal in mehreren Sprachen heißt.

Der Film „I spit on your grave“ erfreut sich unter Jugendlichen besonderer Beliebtheit. Auch und gerade unter solchen, die weit unter 18 sind. Sie können nicht erkennen, dass es sich hier um Hasspropaganda handelt, sie sind vielmehr begeistert über die bestialischen Szenen, in welchen Männer abgeschlachtet werden, wobei der Sadismus seine Grenzen nur in einem beschränkten Einfallsreichtum findet, wie man jemanden hinrichten kann, ansonsten: Splatter! Splatter! Splatter!

Dieser Film, der nur beispielhaft für eine ganzes Genre – dem Frauenkrimi – steht, gliedert sich in zwei Teile. Im ersten wird eine junge Frau auf das brutalste Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Im zweiten Teil nimmt sie dann grausame Rache an ihren Peinigern. Der Film ist deshalb Hasspropaganda, da er den Hass gegen Männer schürt.

Um zu erkennen, dass es sich hier tatsächlich um Feindbildpropaganda handelt, lohnt es sich, die rassistische Analogie zu bilden. Man stelle sich einen Film vor, in welchem ein weißer Deutscher das Opfer eine Türkengang wird, also auf das brutalste von Monstertürken misshandelt wird, woraufhin das Opfer einen Tätertürken nach dem anderen abgeschlachtet, möglichst kreativ und grausam in den Tötungen – und ganz zurecht natürlich, denn schließlich erhalten hier die „Bösen“ nur ihre gerechte Strafe. Ein solcher Streifen wäre nur auf Nazi-Parties der Bringer, jeder andere würde den Rassismus sofort erkennen. Wenn es hingegen gegen Männer geht, dann ist es auf einmal in Ordnung, ja begründet ein ganzes Genre, wofür abgeschwächt „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ stellvertretend steht.

Krieg ist angeblich eine reine Männerangelegenheit, wie man besonders bei der Schwarzer nachlesen kann. Frauen sei sowas fremd – aber nicht Feministinnen. Denn den Gegner – hier den Mann – zum Täter, Vergewaltiger und Monster zu stilisieren ist das Grundprogramm von Kriegspropaganda. Der andere ist der Feind, das Monster und überhaupt hat er auch zuerst angegriffen, man wehre sich nur: Es wird nur (!) zurückgeschossen, wie bereits und nicht nur die Nazipropaganda verkündete. Jeder wehrt sich nur, keiner ist von sich aus der Aggressor.

Das Interessante hierbei ist, dass Feministinnen stets behaupten, dass a) die Gesellschaft von Männern dominiert sei, und b) Männer Frauen hassen würden. Das Bemerkenswerte hieran ist, dass es hier keine Ressourcen gibt, um Hasspropaganda gegen Frauen zu verfilmen. Es gibt keine Filme, in welchen Frauen und Mütter als Monster gezeichnet werden, um sie daraufhin in aller Rechtschaffenheit abzuschlachten. Das ist kein Zufall, auch die Hasspredigerin Alice Schwarzer hat es offenkundig zur Millionärin geschafft, während die Männerfreundin Esther Vilar aus Deutschland fliehen musste. Es gibt nur ein Genre „Frauenkrimi“, in welchen Männer hingeschlachtet werden, aber kein Gegenstück dazu mit getauschten Geschlechtern.

Da sitzt sie also, die Feministin, schaut sich einen teuer produzierten Film an und stellt sich keine Sekunde lang die Frage, wie sowas eigentlich möglich sein kann, in einer Gesellschaft, die so ist, wie sie von Feministinnen gezeichnet und interpretiert wird – denn hätten Feministinnen Recht, wäre sowas nunmal nicht möglich.

Tatort: Borowski und die Angst der weißen Männer

So, dann werde ich mir mal den Tatort ansehen, der Antifeministen, PickUp-Artists und Incels ins Visier nimmt. Schon der Titel: „Die Angst der weißen Männer“ ist richtig leckerschmecker. Meinen Kommentar zur Angst der Männer vor empauerten Frauen habe ich hier aufgeschrieben.

Ich werde nur ein paar lose Anmerkungen raushauen parallel zum Filmgeschehen.

Vorher:

Was sind Incels? Nach dem Mainstream sind das gefährliche Frauenhasser, die Frauen deswegen hassen, da sie die Incels nicht – überspitzt ausgedrückt – heiraten wollen. Incels würden sich einbilden, sie hätten ein Recht auf Frauen, das ihnen vorenthalten würde. Daher der Hass.

Mann kann aber auch anders mit diesen tief unglücklichen Jungs umgehen.

Zum Beispiel so:

If you want to know why young men are broken, ask them.

oder so:

„Was sollten wir mit den gefährlichen Incels tun? Vielleicht ihnen helfen“

Was sind PickUp-Artists? Dass sind Männer, die gerne Frauen kennenlernen wollen, gute Frauen, und die sich dafür soziale Kompetenzen aneignen. PuAs werden gehasst, da sie sich eine Souveränität darüber bewahren, mit wem sie sich einlassen. Ein PuA lässt sich von einer Frau nicht schlecht behandeln, er sucht sich einfach eine Neue, während sich der durchschnittliche Mann alles gefallen lässt.

Ich wage eine Vorhersage zum Film, lehne mich aus dem Fenster. Der Film wird zeigen dass: PickUp-Artists, Incels sind mindestens rechts(1), wenn nicht Nazis(2); fürchten um ihre Privilegien(3), (die darauf zurückzuführen sind, dass sie ihr ganzes Leben lang hart arbeiten, was aber unterschlagen wird(4)), also diese Privilegien durch Männerbündelei erhalten(5), wobei aber immer mehr Pauerfrauen ihnen diese Privilegien rauben – zu Recht natürlich. Berechtigte Anliegen der Männer – Väter, die ihre Kinder nicht sehen dürfen; Jungen, die ins Prekariat abgeschoben werden; Beschneidung und damit Folter von Jungen und Säuglingen; Obdachlosigkeit und Selbstmord, wo man also einfach helfen sollte, genauso selbstverständlich, wie man auch Frauen hilft -, werden nicht präsentiert(6). Incels, Antifeministen und Männerrechtler sind einfach Frauenhasser(7) und wollen zurück in die 50er(8), wo sie sich auf dem Schlachtfeld abschlachten lassen wollen, so wie Nazis eben sind: Kinder zur Mutter, Männer zum Kriegszwangsdienst. Ja! So sind wir! Das Narrativ von diesem Tatort wird sein: Das Patriarchat wird durch Pauerfrauen zu Fall gebracht und frauenhassenden Männer, Antifeministen haben deshalb Angst und gehen in reaktionären Abwehr(9). Ist ja auch gut nachzuvollziehen, meinen Chefposten bin ich wegen der blöden Weiber auch schon los. PickUp-Artists manipulieren und wollen nur Frauen ficken, die sie verachten, aber keine erfüllenden Beziehungen finden.(10)

Zehn Punkte also sage ich voraus. Mal sehen, mit welchen ich steche, und was ich vergessen haben.

Und schon die Namen: Mario Lohse, klingt nach Loser. Der frauenverachtende Antifeminist Hank Massmann, klingt wie Hassmann. Das kann ja spaßig werden.

Und los geht’s: Der Film beginnt mit einem Incel – Lohse -, der PickUp betreibt und dabei eine Niete ist: „Du hast das Glück, mich heute kennenlernen zu dürfen!“ Der Spruch zieht nicht. Die, die er so angesprochen hat, lässt sich dann doch noch auf ihn ein, stirbt dann aber an drogeninduzierten Herzstillstand.

Lohse hört auf den PickUp-Guru und Coach Massmann, der sehr fragwürdiges zu lehren hat, eigentlich Anleitungen zum vergewaltigen. Auch ist er rechts, wenn nicht ein Nazis, der die Frauen verhöhnt, die beschützt werden wollen – von weißen Männern vor nichtweißen Männern. Die weißen Männer aber wollen nicht. Sie wurden von den Frauen gedemütigt und herabgesetzt. Aber sie haben vor zurückzukommen – im Stechschritt ahnt man. Dieser Haufen, vor dem das gepredigt wird, wirkt dann auch ganz besonders ekelhaft und reaktionär.

Massmann ist auch in einer Talkshow zu sehen. Es ging um Jungen. Das ist besonders infam. Denn den Jungen muss wirklich geholfen werden. Wer aber dafür eintritt ist ein Frauenfeind, dubioser Männercoach, der zu Übergriffen anleitet und ein Rechtsgesinnter. Damit ist klar: Wer Interesse an Jungen hat, will die wohl am liebsten in die Hitlerjugend stecken. Merke: Nur rechtsradikale, frauenverachtende Arschlöcher behaupten, dass Jungen gefördert werden müssen.

Oder auch: Der gute Kommissar betreibt kritisches Nachfragen: „Woher haben sie die Statistik, wonach geschiedene Männer oft mit finanziellen Problemen zu kämpfen hätten?“ – Ja, das kann natürlich nur fiese maskulinistische Propaganda sein, Trennungsvätern geht es bestens.

Und die Incels? Ja, die erfreuen sich an krassen Bildern von toten Mädchen.

Lohse will zum Ende amoklaufen, tötet eine Frau und wird selbst niedergestreckt.

Ok, einige Punkte habe ich getroffen:
Teils getroffen habe ich 3,5,10
Genau getroffen habe ich 1,4,6,7,9

Der Film ist infam. Besonders ekelerregend war die Verhandlung des Schicksals der Jungen – sie hätten nur die Arschlöcher auf ihrer Seite. Aber auch der Seitenhieb auf getrennte Väter war nicht ohne. Fazit des Films: Wer sich auf die Seite von Jungen und Männern stellt, ist: Der letzte Dreck.

Billy Coen: „Jahrelange Propaganda wirkt!“

Billy Coen:

„Jahrelange Propaganda wirkt!“

Ja, leider. Arne verlinkte heute auf einen Spiegelbeitrag zu [den Morden in] Mexiko. Ich bin über die dortigen Kommentare ehrlich fassungslos. Gleich mehrere Kommentatoren, vor allem mit weiblichen Usernamen, sind erstens, obwohl dies mit nichts belegt werden kann, davon überzeugt, dass die 10 % Frauen unter den dortigen Mordopfern wegen ihres Geschlechts getötet werden, und zweitens die 90 % der Männer, weil sie ja alle kriminelle Gangmitglieder sind, und somit selbst Schuld an ihrem Tod. Da tun sich Abgründe auf und für mich wird es immer wichtiger, weite Teile der feministischen Ideologie als faschistische Bewegungen unter Verfassungsschutzaufsicht zu stellen. Denn das sind die Blüten, die eben diese beständige gequirlte Scheiße treibt, die man den Menschen pausenlos in die Köpfe presst. Hier vor allem „Femizid“. Würde jemand in einem Beitrag über Bandenkriminalität in den USA ähnliches über Schwarze statt über Männer schreiben, würde der Beitrag umgehend gelöscht und der User gesperrt. Aber selbiges Gehetze gegen hier sogar ermordete Männer? Kein Problem!

Man beachte hierbei auch die geile Logik: Es gibt zwar nichts als Beleg, dass die Frauen getötet wurden, weil sie Frauen sind, aber man bezeichnet es halt als Femizid. Und wenn jemand auf die männlichen Opfer hinweist, dann sind die eben nicht so schlimm, weil die wurden ja im Gegensatz zu den Frauen nicht wegen ihres Geschlechts ermordet. Und woran sieht man, dass die Frauen ermordet wurden, weil sie Frauen waren? Na weil es doch ein Femizid war; informier dich doch mal auf Wikipedia, was das ist, du Trottel!

Ich weiß nicht, was ich an solchen Auswüchsen schlimmer finde: die widerliche Selbstgerechtigkeit, das faschistoide Gruppendenken oder die abartige Melange aus Arroganz und unfassbarer Dämlichkeit, die feministisch indoktrinierte Deppen immerzu gemeinsam haben?

Nochmal: Die Anti-Gewaltkampagne

Auf allen Kanälen, sei es TV oder soziale Medien wird man aktuell mit der feministischen Propaganda überschwemmt: „Keine Gewalt gegen Frauen!!!“ Heißt wohl, Gewalt gegen Kinder und Männer ist in Ordnung. Ach nein: Wer genauer hinschaut, sieht auch kurz mal ein Plakat mit der Aufschrift „Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ aufblitzen, das passt, die meisten Mordopfer unter Kindern sind Jungs.

Dass es auch Frauengewalt gibt, scheint unmöglich. Wie unmöglich durfte ich jetzt in einem besonders irritierendem Beispiel erfahren. Ich führte zu einer dieser Studien an, mit denen die exorbitant hohe Rate von betroffenen Frauen zusammengeklaubt wird, dass zum einen nur Frauen und keine Männer befragt und zum anderen leichte („Schupsen“) und schwere Formen von Gewalt dreist zusammengemischt wurden.

Wie könnte man solche Untersuchungen also besser durchführen? Du hältst die Antwort auf diese Frage für einfach? Ich auch, überschätzte damit aber den Intellekt eines Diskutanten, der mir antwortete:

2018-11-25-Gewalt-Umfragen-Frauen-Männer

Es ist zum verzweifeln. Auf die naheliegende Antwort, dass man Männer zu ihren Gewalterfahrungen befragen sollte, kommt er nicht. Man ist vollkommen ideologisch verbohrt, kommt keinen Zentimeter raus aus dem Weltbild, das einen die Leidmedien Tag für Tag einhämmern. Es ist erschreckend.

Es wird also eine Propagandakampagne gefahren, nach der Männer Monster sind und Frauen wie Jesu am Kreuz zu leiden haben. Ähnlich der Propaganda, wonach wir in einer „Rape-Culture“ leben, was dazu führte, dass die Gesetze nach feministischen Vorgaben verschärft wurden und somit Frauen die Macht genießen, ihre Sexualpartner für Lappalien als Vergewaltiger verurteilen zu lassen. Mal sehen, ob jetzt weitere Gesetzesinitiativen auf den Weg kommen, sie zu ermächtigen und ihn ihrer Willkür auszuliefern. Es rächt sich, Feministen nicht ernst zu nehmen.

One Billion Rising – Feminismus zum Valentinstag: Liebe durch Hass ersetzen

Es ist ein sechsjähriges Mädchen. Dieses wird regelmäßig von seiner Mutter gefickt. Das kommentiert das Mädchen so: »Mutti bekommt ihr Gummigesicht« Dieses Mädchen hat leider keine Lobby. Es gibt eine Lobby, die sich gegen Gewalt – auch sexuelle – einsetzt. Allerdings nur dann, wenn die Opfer und die Täter das richtige Geschlecht haben. Das Opfer muss weiblich sein. Und der Täter männlich. Dann singen und tanzen gute, edle Menschen rund um den Globus gegen Gewalt. Ist das nicht liebreizend?

Die Femoperversen nennen sich „Onebillionrising“ und wollen am Tag der Liebe, dem Valentinstag, ihre vor Hass triefende Anklage tanzend darstellen: Die Anklage gegen das Schwein, dem Mann, der ein Täter ist, denn:

ONE BILLION RISING … zeigt, wie viele wir sind, die sich weigern, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als unabänderliche Tatsache hinzunehmen.

Blickwechsel: Die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling kritisierte mal eine ebenfalls recht einseitige Kampagne, deren Slogan lautete: „Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte“. Denn es ist so: Ebeling ist eine Humanistin, und Für Humanisten ist Gewalt schlecht. Für Feministen ist Gewalt gegen Frauen schlecht. Diese Kritik wurde aufgegriffen und verdreht von einer entweder völlig inkompetenten oder aber bösartig lügenden Professorin, die anführte, dass doch wohl keiner ein Problem mit Kritik an Gewalt haben könnte. Das war aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, das mit dem ursprünglichen Slogan Gewalt gegen Männer sowie Gewalt, die von Frauen ausgeübt wird, ausgeblendet wurde – genau dasselbe also, was auch „OneBillion“ verbricht.

Denn die Anklage gegen Männer allein mit „Mädchen und Frauen“ als Anklägerinnen ist in allen Punkten zurückzuweisen. So werden Jungen häufiger zu Opfern von Gewalt, auch durch Frauen. Auch was sexuelle Gewalt angeht, werden Jungen zu Opfern und Frauen zu Tätern. Selbst als Erwachsene werden Männer in einem ähnlichen Ausmaß Opfer sexueller Gewalt. Gewalt gegen Kinder, Alte und Pflegebedürftige geht überwiegend von Frauen aus. Auch bei Mord und Totschlag von Kindern liegen Mütter vorn. Und was häusliche Gewalt angeht: Hunderte von Studien kommen international zu dem Schluss, dass Frauen genauso gewalttätig sind wie Männer, und diese sind in ihrer Brutalität auch nicht zu unterschätzen. Auch generell ergeht es Jungen in Sachen Gewalterfahrung nicht besser als Mädchen.

Wenn ich also von Femoperversen spreche, hat das seinen Grund. Es ist pervers, Kinder von Anteilnahme, Mitgefühl und schlussendlich Hilfe auszuschließen, nur weil sie das falsche Geschlecht haben. Und da diese Perversion im Namen der Frauen betrieben wird, nenne ich das eine Femoperversion – wofür mir eine Feministin bereits rechtliche Schritte angedroht hat.

Diese Femoperversion, dass sie überhaupt möglich ist, hat etwas mit dem Empathiedefizit gegenüber Männer zu tun. Frauen sind die neuen Arierinnen, sie sind die höherwertigen, kostbareren Menschen, weshalb hier und da bereits Gesetze verabschiedet werden, wonach der Mord an einer Frau härter bestraft wird als der Mord an einem Mann und männliche Mordopfer ausgeblendet werden. Diese inhumane Haltung ist aber nichts, was erst mit Feministinnen in die Welt kam. Sie ist jahrhundertealt; Feministinnen führen also nur weiter, was seit langem zum guten Ton der Gesellschaft gehört.

Dass übrigens dieser Tag direkt auf den Valentinstag fällt, ist kein Zufall. Feministen streben tatsächlich an, den Tag der Liebe durch einen Tag des Hasses zu ersetzen. Aus dem Valentinstag soll der „Violenceday“ werden, der Tag der Gewalt. Denn Feministen kennen keine Liebe, sie kennen nur Hass. Sie vergiften und zerstören jede Zuneigung und Liebe der Geschlechter füreinander, sie machen aus einem Miteinander ein Gegeneinander, sie säen Feindschaft und Krieg und tragen dies in die Familien.

Noch ein Absatz zu Eve Ensler, eine der Initiatoren dieser Kampagne, ein Absatz, der zeigt, dass „Perversion“ genau das richtige Wort ist, um diese verdrehte, feministische Aktion zu beschreiben:

Kurz vor der Drucklegung dieses Buches wurde ich auf einen neuen Skandal in den USA aufmerksam. Ausgangspunkt war ein radikalfeministisches Theaterstück Eve Enslers mit dem Titel »The Vagina Monologues«. Die Frauenbewegung hat große Anstrengungen unternommen, damit dieses Stück auf möglichst jedem Campus aufgeführt wird. Allerdings kommt darin eine 24-Jährige Frau vor, die einem 13-jährigen Mädchen Alkohol einflößt und es dann zu sexuellen Handlungen verführt. Der feministischen Definition nach wäre diese Tat eine Vergewaltigung. Das Mädchen selbst aber verkündet von der Bühne herab: »Jetzt sagen die Leute, das war eine Art Vergewaltigung…. Tja, ich sage, wenn es eine Vergewaltigung war, dann war es eine gute Vergewaltigung.« Zu diesem Stück schrieb der Quotenkonservative einer Studentenzeitschrift an der Universität Georgetown, Robert Swope, einen kritischen Artikel, in dem er fragte, ob es so etwas wie eine »gute Vergewaltigung« geben kann und warum eine Vergewaltigung nur falsch sein soll, wenn der Täter männlich ist. Swopes Artikel wurde vor dem Erscheinen von der Redaktion gestrichen. Als Swope sich darüber beschwerte, wurde er gefeuert, weil er einen »Mangel an Respekt« gezeigt und »die Frauenstudien lächerlich gemacht« habe. Eine Professorin tat ihre Ansicht kund, dass Swopes Meinung kein legitimer Beitrag zur
Debatte sei. Eine andere Frau nannte Swope »hysterisch« und »bösartig« (Seite 298)

So, ich bin raus. Wenn Du für ein Mädel schwärmst, schick ihr ein paar Blumen. Wenn Du in einer festen Beziehung bist, schenk deiner Liebsten eine Rose und nimm sie in den Arm.

Laurie in Pennys Land

Laurie Penny mal wieder! Mit dem Giftbeutel habe ich mich schon mal beschäftigt. Und sie ist wieder da, war nie weg, und zwar in einem hochangesehen Magazin: »die größte politisch-wissenschaftliche Monatszeitschrift im deutschen Sprachraum« Dort schreibt sie:

Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt. Kurzum: Man hat uns angelogen.

Ahja, die Familie ist keine Einheit mehr, sie es gespaltet und die Kinder sind der Mutter zugeordnet. So ist das im Matriarchat. Frauen dürfen ihre Ungeborenen töten – „Mein Ungeborenes Bauch gehört mir!“ und später das Kind dem Vater entfremden, so wie man es mit Eigentum im matriarchalen Kapitalismus halt machen darf. Der Vater in der Familie fehlt also. Man weiß nicht, warum er nicht zur Hilfe eilt, sich um die Seinen kümmert, sie ernährt, vor Gefahren beschützt. Wir dürfen es uns denken: Der Vater? Weg? Hat er sie sitzen lassen? Schlägt die Frau und die Kinder? Zahlt keinen Unterhalt? – so wie es die feministische Propaganda tagtäglich reproduziert. Die Realität sieht anders aus: Sie, nicht er, hat die Macht, ihn aus der Familie zu entfernen. Sie rechnet sich mit Hilfe feministisch inspirierter Frauen aus, ein feines Leben auf seine Kosten führen zu können, ohne dass er Abends mit am Tisch sitzt. Die meisten Scheidungen werden von Frauen eingereicht, da ihnen fette Kriegsbeute versprochen wird, nämlich dass sie ein gutes parasitäres Leben auf Kosten ihres Unterhaltssklaven führen können, wenn sie die Kinder als Geiseln nehmen um damit Wohlverhalten und Geld zu erpressen, Macht auszuüben. Oft kommt noch ein kleiner Psychofick für die Kleinen dazu, so dass sie ihren einst geliebten Vater inbrünstig hassen lernen oder nur noch kühle Verachtung für ihn übrighaben. Der Vater hingegen steht auf einmal allein da. Er war es, der mit seiner Maloche ihr Geld verdient hat, weniger Freizeit hatte und damit auch weniger Zeit, Freundschaften zu pflegen. Ganz anders die Frau: Sie pflegt ihre Freundschaften – da sie dank seiner Maloche mehr freie Zeit zur Verfügung hatte – die dann auch seine sind, aber nur bis zu Trennung. Dann stellt sich heraus, dass seine Freunde tatsächlich ihre Freunde sind und er damit nun keine mehr hat. Getrennt von der Familie muss er nun diese Familie aber weiterversorgen, das Matriarchat will es so. Unter dieser Belastung, aus seinem Nest geworfen, entwickelt er massive Depression, kann nicht mehr den Arbeitsanforderungen entsprechen, verliert seine Arbeit. Oft bringt er sich auch um. Und damit geht die Rechnung der Alleinerziehenden manchmal nicht auf bzw. der Steuerzahler ist nun in der Pflicht, dieses Miststück zu finanzieren, welches unter selbstsüchtiger und  mutwilliger Ausnutzung eines Privilegs eine Familie zerstört hat, Menschen ins Elend trieb. Also müssen noch mehr Gelder zu den Frauen und ihren Kindern fließen, und zwar vom überwiegend männlichen Steuerzahler. Ein solch parasitäres Matriarchat wurde unlängst auch von Frau Schrupp vorgeschlagen: „Väterrechte abschaffen, Kindererziehung von Steuermitteln zahlen.

Was noch? Ach ja: Macht. Der Giftbeutel unterstellt Männern, dass sie in der Familie nur Macht ausüben wollen, nur deswegen gehen sie arbeiten. Das beißt sich aber damit, dass der Mann gar nicht an der Macht ist – in der Familie erst recht nicht. Dazu muss es nicht mal zur Scheidung kommen. Es ist genauso möglich, dass sie in der Beziehung diktiert, was läuft und was nicht. Dass sie als Familienterroristin ein despotisches Regime führt und ihrem Mann und den Kindern das Leben zur Hölle macht. Gewalt in Beziehungen geht genauso oft von Frauen aus, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – liegen sie vorne, ohne das Hetzkampagnen gefahren werden.

Zurück zum Vater: Dieser, liebe Frau Penny, liebt seine Kindern. Er geht deswegen malochen, damit er genug Geld verdient, um seinen geliebten Kindern ein gutes Leben und einen guten Start ins Erwachsenwerden zu ermöglichen. Deswegen nimmt er dieses Opfer auf sich, malochen zu gehen, wozu Du neben deinen sonst so stinkenden Auswürfen einmal in einem hellsichtigen Augenblick eine klare Erkenntnis hattest:

„… wenn du einen [Job] hast, bist du frei, Baby. Wer schon einmal einen Tag lang richtig malocht hat, weiß, dass das eine gigantische Lüge ist. Dennoch wurde die Frauenemanzipation umdefiniert…[dass sie Berufstätigkeit bedeutet]“

Weiterlesen bei djadmoros: Laurie Penny, Stoßarbeiterin der feministischen Bewußtseinsindustrie

Hin zu einer maskulistischen Filmkritik: „Thelma und Louise“

„Thelma und Louise“ ist ein feministischer Kultfilm, der u.a. einen Oskar für das beste Drehbuch erhielt und auch sonst einige Nominierungen erreichte. So ist das nämlich in der brutalen Männerherrschaft: Wer Männer als Schweine darstellt, wird belohnt vom „System“ – denn der Streifen wird im „Lexikon des Internationalen Films“ so beschrieben: „Das präzise Drehbuch wurde in einen gleichermaßen unterhaltenden wie systemkritischen Film umgesetzt.“

Zur Handlung: Thelma und Louise machen sich auf einen Wochenendtrip auf. In einer Bar lässt sich Thelma auf einen zwielichtigen Typen ein, der die beiden mit „Püppchen“ anredet und sich kurze Zeit später als Vergewaltiger entpuppt. Auf dem Parkplatz kommt gerade noch rechtzeitig Louise hinzu, hält dem Mann eine Pistole an den Kopf und stoppt so den Vergewaltiger. Als dieser die beiden noch vulgär beschimpft, erschießt sie ihn – „im Affekt“, wie es bei Wikipedia heißt.

Nach dieser Schlüsselszene fliehen sie, denn sie hätten keine Chance auf einen „fairen“ Prozess – das ist es wohl auch, was als „systemkrisch“ gesehen wird: Dass sie für das Töten eines Menschen zur Verantwortung gezogen werden, ist ein Unding. Unterwegs dürfen die beiden noch mehr schlechte Erfahrungen mit Männern sammeln, um schlussendlich, von der Polizei gestellt, den Freitod zu suchen.

Der Selbstmord also als letzte Möglichkeit in einer brutalen Männerherrschaft. Wen interessiert es schon, dass sich Jungen und Männer ein vielfaches so oft das Leben nehmen, ohne dahinter ein fieses weibliches System zu vermuten? Die Gesellschaft ist ganz gewiss nicht brutal zu ihnen, diese Männer können nur nicht um Hilfe fragen, weil sie überholten Rollenbildern anhängen, so das feministische Urteil über Notleidende.

Der Film soll „systemkritisch“ sein. Was ist hier das System? Das ist das „Patriarchat“, die „Rape-Culture„, das sind die Männer. Männer sind – bis auf vereinzelte Ausnahmen – Despoten, Vergewaltiger und spitznasige, gelbzähnige Juden „dicke fette Ekelpakete“, die – man weiß ja wie Männer so sind – sich einbilden mit Obszönitäten anziehend auf Frauen zu wirken. Der Zuschauer sitzt im Kinosaal, sieht dieses Zerrbild eines Mannes und denkt sich vermutlich: „Wie schlimmt die Männer doch sind. Zum Glück gibt es solche wie mich“. Denn, das hat schon Esther Vilar wunderbar erkannt, die wenigsten Männer unterdrücken irgendwelche Frauen und behandeln sie schlecht. Da sie es aber jeden Tag in der Zeitung lesen, denken sie, alle anderen würden es machen.

Das „System“ ist, dass Frauen, die einen Mann erschießen, mit juristischer Verfolgung zu rechnen haben, ganz genauso wie Männer also auch. Wenn man dieses „System“ überwinden will, heißt das wohl, dass Frauen ein exklusiv weibliches Tötungsrecht erhalten sollen. Und das ist auch kein Missbrauch zu fürchten, denn Frauen sind bekanntlich die besseren Menschen. In Brasilien ist es bereits gesetzlich so, dass die Tötung eines höherwertigen Menschen, also einer Frau, härter bestraft wird als die Tötung eines minderwertigen Menschen, also eines Mannes.

Man muss aber nicht nach Brasilien gehen, um im juristischen System eine Schieflage zu Lasten der Männer erkennen. Frauen werden für dieselben Straftaten weniger hart bestraft, was schon mal dazu führen kann, dass eine Frau, die einen mit einem Messer bewaffneten Mann mit einer Maschinenpistole erschießt, wegen Notwehr laufen gelassen wird. Undenkbar bei getauschten Geschlechtern.

Nein, dieser Film ist ganz gewiss nicht systemkritisch. Systemkritisch wäre ein Film, der die Geschichte über die Leiden einer Familie unter einer Familienterroristin erzählt, dieser ausgeliefert sind und auch keine Hoffnung auf Hilfe haben, da im System allein der Mann als Gewalttäter zählt, die Frau hingegen als unschuldig und rein. Es werden nicht Gewalttäter und Gewalttäterinnen, nicht Vergewaltiger und Vergewaltigerinnen vorgeführt, sondern allein Männer als Hassenswerte. Dieser Film ist in seinem Sexismus nicht systemkritisch, sondern systemkonform. Warum nicht zur Abwechslung mal so ein Film: Ein Vater wird willkürlich von seinem Kind getrennt. Er tötet daraufhin die Mutter, die Familienrichterin, die Jugendamtsmitarbeiterin, die Anwältin und die Gutachterin, die ihm bescheinigt, ein schlechter Vater zu sein. Das ganze unter dem Titel „Nur eine tote Frau ist eine gute Frau“ und mit der Botschaft, dass es echt ein Unding ist, dass ein Vater, der Kindsräuberinnen tötet, dafür vor der Polizei fliehen muss.

Feministischer Hass im Boulevardmedium

Der vor Hass nur so geifernde Artikel „Im Westen nichts Neues – Kriegsschauplatz Frauenkörper“ erschien erst bei den Störenfriedas und dann auch in der Huffington Post, weshalb ich darauf noch mal eingehen will.

In dem Pamphlet wird der Streit über die Burka als Auseinandersetzung zweier patriarchaler Gesellschaften – der westlichen und muslimischen – gedeutet, die jeweils ihren Willen auf dem Frauenkörper durchsetzen wollen. Frauen erscheinen nicht als mündige Individuen sondern lediglich als Sklaven eines männlichen Willens. Dies ist der Hauptpunkt, vermengt mit viel feministischer Propaganda zu verschiedenen Themen wie Prostitution und Väterrechte – wobei für Feministinnen bekanntlich die reine Existenz eines Vaters bereits ein Affront ist – die allesamt auf einen Punkt hinauslaufen: Männer üben Macht aus. Über Frauen. In dem Artikel ist sovieles falsch, das ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll und ich deshalb nicht auf alles eingehe. Manipulativ und verlogen ist er zudem auch noch, so wird bspw. behauptet, Abtreibung sei verboten. Das ist nur die halbe Wahrheit, richtig ist, dass Abtreibung nach wie vor illegal ist, aber nicht verfolgt wird, was bedeutet, dass Ungeborenentötung problemlos möglich ist. Oder allen Ernstes wird behauptet, Lohfink sei wegen Falschbeschuldigung verurteilt worden, weil sie „unehrenhaft“ sei:

Sie, als „unehrenhafte“ Frau, hatte es gewagt, die Ehre von zwei Männern zu beschmutzen, auch das im Patriarchat ein unerhörter Vorgang, dem das Gericht einen Riegel vorschob.

Ja, die Anführungszeichen finden sich im Original, wer das aber gesagt haben soll, ist nicht ersichtlich. Vor allem aber: Gäbe es ein Patriarchat, Gina-Lisa wäre für mehrere Jährchen in den Knast gewandert, und nicht nur zu einer Geldstrafe verurteilt worden, denn im real-existierenden Matriarchat ist Falschbeschuldigung – die ganze Existenzen vernichten kann – ein Kavaliersdelikt. Davon abgesehen: Über keine andere Gruppe lässt sich so abfällig und feindselig sprechen wie Männer, wie es ja gerade die Störenfriedas vormachen. Niemals würde man einen solch verhetzenden Artikel über Frauen, Ausländer, Schwarze, Juden in einem Mainstreammedium dulden – es ist regelmäßig die Ehre der Männer, die beschädigt wird.

Gleich zu Beginn geht es um Väterrechte – die in Deutschland ja kaum was gegen die Mütterrechte sind. Dass „Alleinerziehende“ zu 90% Frauen sind, liegt daran, dass sie die Macht haben. Kein Vater kann sich hinstellen und sagen: „Ich entferne jetzt die Kindsmutter aus der Familie, die Kinder aber bleiben bei mir!“ – dazu hat er nicht die Macht. Ich selbst bin – anders als Feministinnen – für Gleichberechtigung. Ich sage zum Beispiel: „Beide Elternteile sollten gleichberechtigt und -verpflichtet sein“. Das ist eine geschlechtsneutrale Formulierung, steht also für Gleichberechtigung. Damit sind Feministinnen nicht einverstanden, denn es würde die Macht der Mütter beschneiden, so heißt es bei den Störenfriedas:

Das ist überhaupt das größte Problem von Männern: Sie können die Kinder, die sie doch so dringend brauchen, um einmal erhaltene Macht zu festigen, nicht selbst bekommen, sie benötigen den Körper der Frau dazu. Deshalb ist Abtreibung in Deutschland nach wie vor verboten und deshalb werden die sogenannten „Väterrechte“ aktuell staatlicherseits massiv ausgebaut. In den letzten 20 Jahren hat sich gezeigt, dass Frauen ihre Kinder, wenn auch prekär und unter großer Belastung, allein aufziehen können und damit dem Mann sein Recht auf sein Kind verwehren können – ein im Patriarchat unerhörter Vorgang. Also wird rasch postuliert, wie wichtig der Vater für das Seelenleben des Kindes ist – ein Umstand, der noch nie in der Geschichte der Menschheit eine Rolle gespielt hat, und dem Vater uneingeschränkter Zugriff selbst auf Neugeborene und gegen den Willen der Mutter gewährt.

Das Motiv der Väter ist also „Macht zu festigen“. Sie lieben ihre Kinder nicht. Ähnliches fand sich bereits bei Laurie Penny, der ich Bösartigkeit bescheinigte: Männer würden ein ganzes Leben lang buckeln, um mit den mühsam erarbeiteten Kohlen etwas Macht über Frau und Kinder auszuüben. Nur deswegen würden sie heiraten. Bei den Störenfriedas hingegen stellt sich die Frage, welche Macht Männer mit Kindern festigen wollen, wenn sie nur kleine Busfahrer und Bauarbeiter sind, also nicht mächtig sondern Befehlsempfänger – wie 99% der Männer (und Frauen).

Da es angeblich noch nie eine Rolle gespielt hat, dass Väter gut für Kinder sind (und das sind sie), soll es auch jetzt keine Rolle spielen. Nun, viele Dinge hatte der Mensch in früheren Zeiten nicht, will sie aber heute auf keinen Fall mehr missen. Im Übrigen: Viele Kuckuckskinder machen sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, weil es für sie ein existentielles Anliegen ist, zu wissen, von wem sie abstammen und eine Beziehung zu ihm zu unterhalten.

Besonders ekelhaft dann der letzte zitierte Satz: „uneingeschränkter Zugriff“ von Vätern „selbst auf Neugeborene“ und das dann auch „gegen den Willen der Mutter“. Offenbar soll die Mutter die Einzige sein, die uneingeschränkt auf das Kind zugreifen darf, und das auch gegen den Willen des Vaters. Vielleicht um ihn ein bisschen zu erpressen: „Zahl brav, sonst siehst Du es nie wieder!“. In einer solchen Logik zeigt sich der ganze Männerhass der Autorin: Der Andere, der Feind, ist eben kein potentiell liebenswerter Vater sondern der „potentielle Vergewaltiger“. Man stelle sich vor, jemand würde sich den Umstand, dass Gewalt gegen Kinder – einschließlich tödlicher Gewalt – überwiegend von den Müttern ausgeht, zunutze machen, Politik gegen Frauen, Mütter zu betreiben. Er würde nicht weit kommen, denn in unserem „Patriarchat“ würde einem solchen Hassredner die Grenzen aufgezeigt werden – wohlmöglich würde er ins Gefängnis gehen.

Oder Prostitution: Auch hier üben Männer – natürlich – Macht aus. Dass es mit Macht nichts zu tun hat, wenn man für eine Dienstleistung zahlen muss, ist Feministinnen offensichtlich zu hoch. Denn ein Mann der pleite ist, kann keine Macht mehr ausüben – bzw. wenn es sich tatsächlich um eine Machtbeziehung handelt, könnte er sich das nehmen was er wollte, auch ohne dafür zu zahlen. Oder anders gedacht: Übe ich über einen Taxifahrer Macht aus, wenn ich seine Dienstleistung in Anspruch nehme? Tatsächlich sind es Prostituierte selbst, die sich gegen eine Kriminalisierung ihrer Kunden wenden. Und Schweden hat gezeigt, dass eine Verfolgung der Freier die Situation für die Sexarbeiterinnen verschlechtert. Der Punkt ist nur, dass es den Feministinnen nicht um die Prostituierten geht, sondern um ihren Männerhass. Das Einzelbeispiel mit dem Freierforum ist eben nur das: Ein Einzelbeispiel, dem kann man entgegenhalten, dass Sexarbeiterinnen ihre Kunden schätzen.

Dann aber bricht es aus der Autorin heraus: Sexuelle Gewalt sei ein Verbrechen von „MÄNNERN AN FRAUEN“ und ich muss mir Spucke aus dem Gesicht wischen. Da interessiert es nicht mehr, dass nur eine verschwindend geringe Minderheit der Männer Täter sind und genauso wenig Frauen zu Opfern werden, ebenso, dass sexuelle Gewalt keine Einbahnstraße von Mann zu Frau ist. Hier der Andere, der übermächtige Feind der einen grausam foltert, dort „Wir“, die Geknechteten – solche Kriegslogik legitimiert Gewalt, welche dann natürlich – wie immer – lediglich Gegengewalt ist. Eine solche Hasspropaganda würde mit jeder anderen Gruppe, Juden, Ausländer, Frauen zu einem Verfahren wegen Volksverhetzung führen.

Es stellt sich die Frage, was sich ein Redakteur – wohlmöglich Familienvater – dabei denkt, solche Hasspropaganda zu veröffentlichen. Vermutlich denkt er sich, dass er ja nicht gemeint ist, denn er ist ja ein lieber Mann. Das denken alle Männer: Sie selbst wissen genau, dass sie keine Frauen unterdrücken, weil sie es aber täglich in der Zeitung lesen, glauben sie, alle anderen würden es tun. Sie selbst sind die rechtschaffenden weißen Ritter, die Guten. Nur dass es in einer solchen Hasslogik keine guten Männer gibt, sondern eben nur Männer, die Frauen vergewaltigen.