Archiv der Kategorie: Quote

„Frauen werden nur bei gleicher Qualifikation bevorzugt“ – Ach ja?!

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Eines der am häufigsten zu hörenden Mantren im Feminismus lautet darauf, dass Frauen per Frauenquoten nur dann bevorzugt werden, wenn sie „gleich qualifiziert“ seien.

Nun, wenn dem so wäre, braucht man auch keine Quoten; da der Umstand der gleichen Qualifikation so gut wie nie auftritt, kann man einfach den Besten nehmen.

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Nun gibt es aber überall dort, wo die „Arbeit“ lukrativ ist, Quoten: an den Unis, in der Politik, den Parteien, im öffentlichen Dienst, in den Aufsichtsräten oder Vorständen. Eine Quote hat nichts mit Ehre und Anstand zu tun, sie ist Ausweis von Korruption, und das spielt hinein in die Frage, ob man sich auch gewissenhaft, akkurat an die Regel hält, Frauen nur bei „gleicher Qualifikation“ zu bevorzugen. Nein, falsch: Diese Frage stellt sich nicht mehr. Diese gern angeführte Propaganda wurde bereits höchstrichterlich einkassiert, Michail berichtet:

„Die [EU]Kommission begrüßte das Urteil des Europäischen Gerichtshofs in der Rechtssache C-407/98 (Abrahamsson und Anderson/Elisabeth Fogelqvist)“, lesen wir auf den Seiten der Kommission. Worüber freut sich die Kommission so? Es begann mit der „Berufung einer ausreichend, aber weniger gut qualifizierten Frau auf den Lehrstuhl für Hydrosphärologie an der Universität Göteborg, die zum Nachteil des höher qualifizierten Mannes erfolgte.“ Der von der schwedischen Gleichstellungsvorschrift (SFS 1995:936) – nach welcher die Einstellung der unterrepräsentierten Frauen Vorrang vor der besseren Qualifikation männlicher Bewerber hat(!) – übergangene Mann, Herr Anderson, wandte sich offensichtlich an den EuGH, der zwar das schwedische Urteil als nicht im Einklang mit dem Gemeinschaftsrecht erklärte. Denn nach der EU-Richtlinie (so die Kommission) gilt: „Der automatische und absolute Vorrang für Bewerber des unterrepräsentierten Geschlechts, die eine ausreichende, aber niedrigere Qualifikation aufweisen, ist… ein Verstoß gegen das Prinzip der Gleichbehandlung.“

Nicht so sah es die schwedische Vorschrift. Obwohl der „betraute Berufungsausschuß (im Jahr 1997) entschied, daß der Unterschied zwischen den Qualifikationen von Herrn Anderson und Frau Fogelqvist „erheblich war„, fand es der betraute Berufungsausschuß „schwierig zu beurteilen, ob dieser Unterschied [der ja erheblich war] so groß war, daß der Vorzug einer weniger qualifizierten Person eine Verletzung des Prinzips der objektiven Beurteilung darstellen würde.“ Also „ernannte“ der Dekan der Universität den erheblich geringer qualifizierten Bewerber, Frau Fogelqvist „und wies darauf hin, daß der Unterschied zwischen den Qualifikationen nicht so erheblich sei, daß die bevorzugende Maßnahme nicht mehr anwendbar wäre.“

Frauenquote2Ein weiteres Beispiel, in welchen schlechter qualifizierte Frauen bevorzugt werden, liefert die Wiener Medizin-Uni. Hier mussten Bewerberinnen für einen der heiß begehrten Studiumsplätze weniger Punkte als männliche Bewerber im Zulassungstest erreichen. Eine massive Diskriminierung jener männlichen Studenten, die zwar noch besser als eine Bewerberin sind, aber nicht gut genug, um die Frauenbevorzugung zu kompensieren. Allerdings wäre es ja auch sexistisch, anzuerkennen, dass Männer auf jenen Gebieten über die größeren Kompetenzen verfügen, die für ein Medizinstudium nötig sind.

Weiterhin werden von Seiten der Regierung Millionenbeträge an Schmiergeldern – um Klartext zu reden – Richtung Universitäten gepumpt, wenn sie Frauen als Professorinnen berufen. Naiv, wer glaubt, dass hier Qualität gewahrt bleibt bei dem chronischen Finanznotstand der Unis.

Das sind drei Beispiele aus dem universitären Leben, die sagen, dass man keinen Respekt gegenüber Professorinnen üben muss; es sind nur Quotenfrauen. Zumal im wissenschaftlichen Bereich niemals von „gleicher Qualifikation“ gesprochen werden kann, Ulfig führt aus:

Zwei Wissenschaftler wären dann gleich qualifiziert, wenn sie gleiche Rezensionen, Aufsätze und Bücher geschrieben, gleiche Vorträge gehalten und gleiche Veranstaltungen gemacht hätten. Ein solcher Fall ist mir aus der Wissenschaftsgeschichte nicht bekannt und ich glaube nicht, dass er jemals eintreten wird. Wissenschaftliche Qualifikationen sind viel zu komplex, um in ihrem Fall von Gleichheit zu sprechen. Wissenschaftler sind immer unterschiedlich qualifiziert. „Gleichheit von Qualifikation“ ist in der Wissenschaft demnach eine Chimäre, also etwas, was es dort gar nicht geben kann.

und weiter: Ähnliches gilt für die allermeisten Berufe, wie zum Beispiel Unternehmer, Ärzte, Juristen, Journalisten und Politiker.

In der Privatwirschaft ist es jetzt schon so, dass die Unternehmen unter Druck stehen, das begehrte Geschlecht in Führungspostionen präsentieren zu können. Deshalb gibt es Headhunter, die sich auf weibliche Führungskräfte spezialisiert haben. Näheres zu der Korruption dahinter hier: Frauenquoten und Erfolg der Unternehmen

frauenanteil-partei-bundestagWomit wir zur Politik kommen und die naheliegende Frage stellen: „Was bedeutet Qualifikation – die da mindestens gleich sein soll – in der Politik?“ Ein abgeschlossenes Studium der Politikwissenschaft? Oder doch Jura, wenn man Justizministerin werden will? Verschiedene Parteien verfügen über Frauenquoten, was zum paradoxen Ergebnis führt, dass Frauen im Bundestag im Vergleich zu den Parteimitgliedschaften nicht unter- sondern überrepräsentiert sind, also bevorzugt und nicht benachteiligt, wie es die tägliche Propaganda will. Und damit haben wir Frauen an der Macht, die in „Ministerien für alle außer Männer“ arbeiten, und sich einen Dreck dafür interessieren, wenn Männer obdachlos unter der Brücke krepieren. Allerdings sollte das kein Grund zur Freude für Frauen sein (herrjeh, habe ich ein schlechtes Frauenbild), denn Frauenfrauen machen nicht unbedingt frauenfreundliche Politik. Denn sie sind verhinderte Geschlechternationalistinnen, die aus einem Minderwertigkeitskomplex heraus ihren Geschlechtsgenossinnen die Kinder wegnehmen und zur Arbeit nötigen wollen, ganz der großen Feministin Simone de Beauvoir entsprechend, wonach keine Frau das Recht haben sollte, zu Hause zu bleiben und die Kinder groß zu ziehen – was gesunde Frauen zum Anlass nehmen sollten, sich politisch zu engagieren.

Zurück zu den Quotenpolitikerinnen: Wenn man sich diesen Frauenhaufen anguckt, kann man ernsthaft davon ausgehen, dass eine wie auch immer geartete Qualifikation bei ihren Vorziehen gewahrt bleibt? Und wie sieht eine solche „gleiche Qualifikation“ eigentlich bei einer Beamtenlaufbahn aus? Welt berichtet: „Seit Juli gilt in der Landesverwaltung, dass Frauen bei Beförderungen selbst dann männlichen Mitbewerbern vorgezogen werden, wenn die Frau etwas schlechter qualifiziert ist.“ Der Beamtenstatus per Quote, das ist wahrlich kein kleines Geschenk! Aber was red ich patriarchal-chauvinistischer Macho da von „Qualifikation“? Das ist doch nur ein Konstrukt, um Frauen auszugrenzen, wie die Genderstudies lehren.

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Parité: Quote im Bundestag

Stapel Chips auf Twitter:

Zu #Parité ein Thread.

Der Frauenanteil sollte, laut der Grünen Bundestagsfraktion, _mindestens_ 50% betragen. Warum? Man weiß es nicht. Dabei wird allerdings übersehen, dass wir in einer Demokratie leben. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus (GG Art.20 (2)). Das heißt: wir, das wahlberechtigte Volk, entscheiden. Wir bestimmen in allgemeinen, freien, _gleichen_, geheimen Wahlen unmittelbar selbst, wer unsere Repräsentanten sein sollen. Und wir wählen diese Repräsentanten aus unseren eigenen Reihen unter denen aus, die sich dazu bereit erklären. Man nennt dies auch das aktive und das passive Wahlrecht. Beides ist geschlechtsunabhängig und daher gleichberechtigt. Damit ist an dieser Stelle der Staatsauftrag zur Gleichberechtigung aus Art3 (2) erfüllt. Eine Regelung,die das Ergebnis geschlechtsabhängig machen würde, würde gegen exakt diesen Artikel verstoßen. Auch wenn es Leute gibt, die von einem Gleichstellungsauftrag sprechen, so muss man ihnen vorhalten, dass davon nichts in Art. 3(2) steht, es Art. 3(3) Satz 1 widersprechen würde („Niemand darf wegen seines Geschlechtes, […] benachteiligt oder bevorzugt werden.“), dem Wesen eines Grundrechtes (Freiheits- und Individualrecht) widersprechen würde und gegen Art. 33 Absatz 1 und 2 unseres Grundgesetzes

(„(1) Jeder Deutsche hat in jedem Lande die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten. (2) Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.“)

verstoßen würde. Gleichstellungspolitik wird von unserer Verfassung buchstäblich untersagt. Zudem sei angemerkt, dass diese Politik seitens der Bevölkerung gar nicht erwünscht ist. Bei der letzten Bundestagswahl wurden 709 Sitze vergeben. 420 davon gingen an CDU/CSU, FDP und AfD. Das sind 59,2% der Sitze. Und es sind alles Parteien die zum Zeitpunkt der Bundestagswahlen Gleichstellungspolitik nicht verfolgten oder gar ablehnten. Aber auch die profitierende Gruppe von Gleichstellungspolitik (Frauen) haben sich nicht pro Gleichstellungspolitik ausgesprochen.

29.8% der Frauen wählten die CDU,

20.5% die SPD,

10,2% Die_Gruenen,

9,7% FDP,

9,2% AfD

und 8,8% Linksfraktion

mit ihrer Zweitstimme. Der Rest ging an sonstige Parteien. Das macht 55,3% der weiblichen Zweitstimmen an Gleichstellungspolitik-nicht-aufgeschlossenen Parteien und 39,5% auf gleichstellungsbefürwortende Parteien. Wenn man sich jetzt überlegt, dass das Argument in etwa so ist: Frauen sind 50% der Bevölkerung, sie sollten auch mit 50% im Bundestag vertreten sein, weil sie sonst unterrepräsentiert sind; dann offenbart sich bei diesen Zahlen der ganze Unsinn dieser Argumentation. Wenn das prozentuale Geschlechterverhältnis einer Repräsentantengruppe so wichtig wäre, dann hätten Frauen überwältigend Die Gruenen gewählt, da diese zum Zeitpunkt der BTW17 den höchsten Frauenanteil von knapp 39% hatten. Sie sind aber hinter der SPD  (33,2% Frauenanteil Platz 3) und CDU/CSU  (26,1% bzw 20.3% Platz 4 & 6 im Frauenanteilsranking). Womit diese Grundannahme schon nicht stimmen kann. Dies wird weiter dadurch untermauert, dass die Linksfraktion  zwar mit 36,8% Frauenanteil den zweithöchsten hat, aber sogar 0,4 Prozentpunkte hinter der AfD  geblieben ist, die mit 16% Frauenanteil den niedrigsten hat. Der Wunsch von Frauen von einer bestimmten Partei repräsentiert zu werden korreliert also NICHT mit dem Frauenanteil in der Partei. Die Annahme, dass dies aber im Bundestag so sein sollte, ist also in jeder hinsicht widerlegt und auch nichts anderes als eine Nachricht an Frauen, die da lautet:

 

„Euer Wunsch ist uns egal. Smash Democracy!“

 

Quellen:

https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/3f3d42ab-faef-4553-bdf8-ac089b7de86a/btw17_heft3.pdf

https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/e0d2b01f-32ff-40f0-ba9f-50b5f761bb22/btw17_heft4.pdf

https://www.bundestag.de/abgeordnete/

In Ausführlicher Form mit noch mehr Daten und Fakten findet man diese Ausarbeitung auch hier: https://allesevolution.wordpress.com/2018/09/20/brief-zu-den-plaenen-den-frauenanteil-bei-wahlen-durch-aenderungen-des-wahlrechts-zu-erhoehen/

Und noch mein eigener Senf:

Frauenquote: Repräsentiert die Kanzlerin etwa nur die halbe Bevölkerung?

Carnofis und Billy Coen: Frauenquoten und Erfolg der Unternehmen

Kommentare, zu schön, um sie in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Carnofis:

„Eine überdurchschnittliche Frauenquote an der Firmenspitze sorgt für eine bessere Aktienkursentwicklung als eine unterdurchschnittliche Quote.“

Ist sogar ein Stückweit nachvollziehbar.
Soweit ich richtig informiert bin, dürfen Firmen von überregionalen Ausschreibungen der öffentlichen Hand ausgenommen werden, wenn sie bestimmte Vorgaben über die Frauenquoten in der Firmenspitze nicht erfüllen. Erfüllen sie sie, steigen also ihre Chancen auf lukrative öffentliche Aufträge, was zu einer positiveren Bewertung der Aktien führt.
Die Firmen können also sogar weniger profitabel sein und dabei trotzdem erfolgreicher.
Allerdings auch genau nur solange, wie der marktverfälschende Passus der Frauenquote für Führungskräfte in den Ausschreibungsbedingungen steht.

Billy Coen:

Klingt tatsächlich plausibel. Aktienkurse richten sich zudem ja nicht nur an der bisherigen Entwicklung eines Unternehmens, sondern verhalten sich gerne auch prospektiv, berücksichtigen also Variablen, die unter Umständen in naher Zukunft Auswirkungen haben könnten. Das heißt große Firmen, die aufgrund ihres geringen Frauenanteils in der Chefetage für öffentliche Aufträge gar nicht in Frage kommen, könnten sogar schon an den Börsen schlechter antizipiert werden. So bekommt die Sache erst recht ein übles Geschmäckle. Dieselben Knallchargen, die die sexistische Quote eingeführt haben, setzen sich dafür ein, dass Unternehmen, die diese erfüllen, von staatlicher Seite bei der Auftragsvergabe bevorteilt werden, was sich positiv auf den Aktienwert auswirken kann und diese selbst geschaffene Kursentwicklung verkauft man dann als Beleg dafür, dass Frauen Firmen voran bringen. GENIUS!!!

Wobei ich das Henne / Ei-Prinzip für signifikanter erachten würde, sprich: Firmen, die ohnehin sehr gut laufen, können sich weitgehend von Qualifikation entkoppelte Frauenbevorzugung weit eher leisten, als wirtschaftlich klamme Unternehmen. Aber dennoch ein sehr interessanter Gedanke von dir.

Crumar zu Diversity und dem ihn zugrundeliegenden Essentialismus

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen.

@Christian

„Gut, die Frage wäre, welche Art von Feministinnen das hier gefordert haben. Bei Differenzfeministinnen wäre es wenig überraschend, dass sie zB eine essentialistisches Weltbild vertreten.“

Differenzfeministinnen vertreten ein offen essentialistisches = biologisch/biologistisches Weltbild.
Betrachtet man den Begriff der „Diversität“ (diversity) in diesem Kontext, dann wird klar, die Integration von unterschiedlichen Sichtweisen nach Geschlecht beruht auf der Voraussetzung, dass diese Sichtweisen sich aus dem Geschlecht ableiten lassen.

Waren in einem Arbeitsumfeld vorher nur Männer tätig, so handelt es sich um ein homogenes Umfeld mit demzufolge homogenen Sichtweisen.
Das ist die eigentliche, stillschweigende Grundannahme.

Angenommen es wäre wirklich so, so existierten blinde Flecke in unserer (Männer) Wahrnehmung, die zu systematischen Fehlentscheidungen führen würden.
Die Ergänzung der homogenen Sichtweisen durch die Integration anderer Gruppen, mit je eigenen Sichtweisen schafft ein vielfältiges, heterogenes Arbeitsumfeld, das solche blinden Flecken verhindert. Das ist die Hoffnung.

Das Problem ist, diesen anderen Gruppen wird damit eine andere Sichtweise unterstellt, die sie nur haben, weil sie Mitglied dieser Gruppe sind.
Qua Ergänzung der Gruppe der Männer durch eine weitere Gruppe der Frauen wird ein diverses = heterogenes Arbeitsumfeld geschaffen, weil der homogenen Gruppe der Männer die homogene Gruppe der Frauen hinzugesellt worden ist.

Nun zur Crux dieses – gut gemeinten – Ansatzes:
1. Sichtweisen eines Individuums lassen sich aus seiner Zugehörigkeit zu einer Gruppe ableiten,
2. ist die Gruppe das Geschlecht, so eben die Sichtweise aus dem Geschlecht, seiner Biologie.
3. „Diversität“ ist die Addition bestimmter, intern als homogen vorausgesetzter Gruppensichtweisen, die sich
4. unveränderlich aus eben diesen Gruppen und ihren (biologischen) Merkmalen ergeben.

Die Vielfalt der intern homogenen Gruppen von Geschlechtern beruht auf ihrer Ungleichheit, die wiederum auf ihrer Biologie basiert – das ist essentialistisch.
Wozu müsste man der als homogen vorgestellten Gruppe „der Männer“ eine als homogen vorgestellte Gruppe „der Frauen“ hinzugesellen, wenn sich diese nicht unterschieden und die andere Sichtweise „der Frauen“ sich nicht aus ihrem Geschlecht ergeben würde?

Wer die Gleichheit der Geschlechter betont wird bemerken, dass sich Vielfalt der Geschlechter in diesem Ansatz nur herstellen lässt, wenn sie ungleich sind und bleiben.
Und es gibt keinen Grund dafür, Differenzen zwischen den homogene Gruppen nach dem (biologischen) Merkmal X zu überwinden, denn diese Differenzen sind Grundlage der Theorie.

„Diversity“ ist nur vorgeblich ein sozialkonstruktivistisches Vorhaben, es ist ein verkappt biologistisches Konzept, das die Probleme eher verschärft, als ein Ansatz zur Lösung darzustellen.

Korrupte und anständige Frauen und warum letztere verpflichtet sind

Höchsten Anstand beweist einer, der es ablehnt, das anzunehmen, was ihm ungerechtfertigterweise zukommt. Solchen Anstand beweisen nun mehrere Frauen der FDP, die nicht als Frauen sondern als Menschen wahrgenommen werden wollen und deshalb Frauenfördermaßnahmen, von denen sie profitieren könnten, ablehnen – in Zeiten, in denen integre Persönlichkeiten nur noch in Film und Fernsehen vorkommen, eine echte Ausnahme. Denn in der FDP sollen nun Frauen als Frauen bevorzugt werden, was manche dieser weiblichen Mitglieder zum Anlass nehmen, tatsächlich auszutreten, ihre politische Heimat, die nun auch korrumpiert ist, zu verlassen.

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Frauen sind nicht benachteiligt sondern bevorzugt.

Es gibt Quotenfrauen, die angeben, stolz darauf zu sein, dass sie eben solche sind. Genauso gut könnten sie sagen: „Ich bin stolz, bestechlich zu sein!“, denn es bedeutet nichts anderes. Es sind korrupte Frauen, die keine Werte, keinen Anstand kennen, die aufgrund eines mächtigen Privilegs etwas einstecken, das ihnen nicht zusteht, allein um ihren eigenen weiblichen Bauchnabel kreisen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ausleben und damit eine narzisstische, tödliche Misandrie pflegen. Frauen, die bereits so bevorzugt sind wie nur wenige Menschen, aber nichtsdestotrotz schamlos das Opferabo pflegen.

Und jetzt die FDP-Frauen, die Sexismus und daraus resultierende Vorteile ablehnen. Beispiele dafür kenne ich nicht mal unter Männern. Zum Beispiel Natalie Sapir, die erklärt: „Werde mich weiter in der #FDP engagieren, aber nur unter der Bedingung, dass man mich nicht als Frau behandelt. Never ever kandidiere ich auf einem Frauenplatz. Ich lasse mich auch nicht als Frau zählen.“ sekundiert von Lian Hunold, welche anmerkt: Ich könnte mich selbst nicht ernst nehmen, wenn ich nur aufgrund einer #Zielvereinbarung im Amt wäre. Ich würde das Amt gar nicht erst wollen. #LeistungstattQuote (es ist nicht weniger Quote nur weil man es anders nennt).

Maike Wolf tritt aus und erklärt warum:

 

 

 

So löblich die Haltung dahinter ist, so falsch ist die Konsequenz. Denn:  In diesem Fall könnte man in Anlehnung an „Die Klügeren geben nach und die Dummen regieren die Welt“ sagen: „Die Guten gehen und die Korrupten beherrschen die Partei!“  In einer Welt, in der alles zum Teufel geht, sind solche Frauen ein Lichtblick, und eben deshalb dürfen sie nicht gehen. Frauen können schwerer ignoriert werden als Männer, die „sowieso nur ihre Privilegien schützen wollen.“ Frauen haben es leichter – siehe oben – und deshalb sind sie verpflichtet – auch aus ureigenem Interesse. Denn die Feministin an der Macht, die mit aller Gewalt die Frau aus der Familie raus und in die Maloche zwingen will, anstatt umgekehrt den Mann aus dieser zu befreien, ist keine Frauenfreundin – im Gegenteil. Wenn die guten Frauen gehen, heißt das, dass sich perfide Strategien etwa einer Antje Schrupp durchsetzen, wonach es keine Frauen- sondern Feministinnenquoten braucht.

Die Hälfte der Macht?

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In jüngster Zeit glänzen Prominente wie Politiker damit, unter dem Label „die Hälfte der Macht“ eine Frauenquote für das Parlament zu fordern.

Soso. Wie wäre es mit der Hälfte von Selbstmord, Obdachlosigkeit und Kindsentzug? wie wäre es mit der Hälfte von Tod am Arbeitsplatz? Wie wäre es damit, die meisten Steuern und sonstige Gelder für die Versicherungen Gesundheits- und Rentenkassen zu erarbeiten, während das andere Geschlecht diese Kassen leert? Allein diese Beispiele zeigen, dass das weibliche Geschlecht bereits an der Macht ist. Der Trick liegt darin, dass man sich nicht anschaut, welche Politik ein Politiker betreibt, sondern dass man das Geschlecht dieses Politikers in den Vordergrund rückt. Männer sind aber Frauendiener, was sowohl auf die Erziehung durch die Mutter als auch auf Evolutionspsychologie zurückgeht, deswegen gehen sie z.B. ihr ganzes Leben klaglos malochen und betreiben soweit sie können eine Frauenpolitik.

Die oben genannten Misstände sind für keinen Mann – und erst recht für keine Frau – in der Politik ein Anlass, zur Abwechslung mal was für Männer zu tun. Diese sind das entsorgbare Geschlecht, die dürfen ruhig obdachlos unter der Brücke krepieren, das ist für keine Vertreterin des besseren, sozialeren Geschlechts ein Grund, tätig zu werden.

Aber gut: Die Hälfte der Macht für Frauen? Welche Frauen? Eva Herman, Birgit Kelle oder doch Alice Schwarzer und Antje Schrupp? Letztere erkannte in ihrer Weisheit, dass Frauen nicht unbedingt feministische Politik machen, weshalb sie eine Gesinnungsquote forderte, eine Feministinnenquote. Und auch sonst stellt sie unter Beweis, welche Berechtigung Frauenpolitik in heutigen Zeiten hat: Nicht was uns berechtigtweise zusteht, sondern was wir wollen, ist der Maßstab.

Also liebe Frauen: Nach 10.000 Jahren Matriarchat sind die Männer dran. Geht euer ganzes Leben lang malochen und gebt das Geld und die Kinder dem Vater. Auch wenn ihr eure Kinder nicht sehen dürft und diese zum Hass gegen euch erzogen werden. So eine kleine Vergewaltigung ist kein Grund, sich vor der Arbeit zu drücken!

Weiterlesen:

Macht.

Quoten für Männerfeinde.

Die Zukunft ist weiblich. Mag sein, aber was bedeutet das?

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Quoten für Männerfeinde

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In Brandenburg haben also die Mächtigen eine Frauenquote für die Wahllisten der Parteien verabschiedet – ob die Initiative die Prüfung durch des Bundesverfassungsgericht übersteht ist aber eher zweifelhaft. (Es sei denn natürlich, Feministen im BVerfG entscheiden gemäß ihrer Ideologie – Hadmut Danisch hat in „Frauenquote“ einen Fall solcher Rechtsbeugung dokumentiert.) Denn es lässt sich die 50%-Quote nur schwer rechtfertigen, da Frauen im Verhältnis zu ihren Parteimitgliedschaften nicht unter- sondern überrepräsentiert sind. Sie sind nicht diskriminiert sondern bevorzugt, vermutlich auch durch Quoten, die verschiedene Parteien längst installiert haben – so wollen’s die Mächtigen in den Parteien. Aber nur mit Frauen. Zaghafte Versuche, Männern dort mit Quoten zu helfen, wo sie unterrepräsentiert sind – unter Erziehern etwa – wurden sofort abgewehrt: Der deutsche Juristinnenbund grätschte rein und stellte klar, dass der geringe Anteil von Männern nicht auf Diskriminierung beruhe, weshalb eine Männerquote keine Option sei. Nun, dann dürfte es auch keine Frauenquote in der Politik geben, denn eine eingebildete, strukturelle Diskriminierung von Frauen in der Politik würde zu einem Frauenanteil unter den Abgeordneten führen, der drastisch unter dem Anteil der weiblichen Parteimitgliedschaften läge – und das ist offenbar nicht der Fall, im Gegenteil.

Das irritiert aber nicht: Der Maßstab sei nicht die Mitgliedschaften, sondern die Bevölkerung: 50% Frauen im Volk soll 50% Frauen im Parlament rechtfertigen. Da stellt sich die Frage: Warum nur Frauen? Was ist mit all den anderen Gruppen? Müsste man nicht auch eine Quote für Farbige einführen? Eine für HartzIV- und Rentenempfänger? Eine für Rollstulhfahrer? Eine für Angehörige der Arbeiterklasse, die die abgehobene Wolkenschlossveranstaltung im Bundestag auf den Boden zurückholt? Fehlt nicht deren Blick auch, so wie angeblich der Frauenblick fehlt?

Diese Identitätspolitik setzt voraus, dass nur angehörige Vertreter einer Gruppe eine Politik gestaltet können, die dieser Gruppe gerecht wird. Das ist Mumpitz: Anliegen solcher Gruppen lassen sich kommunizieren und debattieren. Ich bin nicht körperlich behindert, sehe aber glasklar, dass barrierefreie Busse und Bahnen für diese Menschen notwendig sind.

Auch wählen so die Menschen nicht. Die Menschen wählen eine Politik, die ihren Interessen entspricht, nicht das Geschlecht. Sie wählen nicht Männer weil sie Männer sind und auch nicht Frauen, weil sie Frauen sind (Von Sexisten abgesehen). Ein männlicher Arbeiter wählt vielleicht Sahra Wagenknecht, und dass obwohl sie eine Frau ist. Denn Wagenknecht steht für eine Politik, die sich an den Interessen der Nicht-Wohlhabenden orientiert. Ich wiederhole: Es wird eine Politik gewählt und nicht Geschlecht oder andere Merkmale eines Vertreters, der diese Politik umsetzen soll.

Es gibt Politikerinnen, die angeben, stolz auf ihren Quotenstatus zu sein. Es sind korrupte, feindselige Politikerinnen. Sie leben in dem Wahn, dass es einen Geschlechterkrieg von Männern gebe, dass das Geschlecht, welches sein ganzes Leben lang klaglos malochen geht, um die Früchte seiner Arbeit ganz selbstverständlich und selbstlos an Frau und Kinder abzugeben, Feinde der Frauen seien. Der Mutter. Der Ehefrau. Der Tochter. Entgegen der Propaganda, wonach Männer es lieben, Frauen zu hassen, lieben sie die Frauen und das weit mehr als sie andere Männer lieben. Und darüber hinaus lieben Männer Frauen weit mehr als es Frauen mit Männern tun. Aber für projizierende Feministen sind Männer der Feind, und so wird konsequent eine männerfeindliche Politik verfolgt. Zum Beispiel: Die Benachteiligung der Jungen in der Schule und deren folgerichtig schlechtes Abschneiden ist eine Politik, die als „Erfolg“ der Mädchenförderung interpretiert wird. Weiteres Beispiel: Die Flüchtlingskrise hat gezeigt, dass es möglich ist, die Obdachlosen von der Straße zu holen und ihnen eine Unterkunft zu bieten. Das ist aber nicht gewollt. Von den Mächtigen. Von mächtigen Frauen.

Screenshot_2019-02-05 FSI auf Twitter Skandal um Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages am 13 02 209 Zur Anhörung Wech[...]

So läuft das in der Männerherrschaft, dem „Patriarchat“

Solche Frauen haben kein Problem damit, dass Ermächtigungsgesetze die Mutter in die Position hebt, den Vater willkürlich zu entsorgen, ihn aus dem Leben seiner Kinder auszulöschen. Kein Problem damit, dass die Kinder psychisch vergewaltigt werden, dass sie unter der Trennung leiden solange die Gehirnwäsche nicht wirkt. Kein Problem damit, dass dieses selbstsüchtige Lebensmodell vom Unterhaltssklaven aus der Ferne finanziert werden soll. Viele Väter brechen unter dieser Grausamkeit zusammen. Sie bringen sich um. Sie werden depressiv und stürzen ab. Und dann kommt eine Frauenministerin, eine sozial kompetente Empathin, als welche Frauen gefeiert werden, und will ihm den Führerschein entziehen, wenn er nicht der Nutzfunktion nachkommt, die für ihn vorgesehen ist: Zu Zahlen. Mehr nicht. Sie verfolgt keine Politik, die eine liebevolle, tragfähige Beziehung zwischen Vater und Kindern auch nach der Trennung ermöglicht. In der Sklaverei werden Kinder und Eltern oft willkürlich getrennt. Das ist ein Verbrechen. In Deutschland ist es Alltag, in Deutschland, in welchem Volksparteien angeben, die männliche Gesellschaft überwinden zu wollen. Und solcher Abschaum, der sich dafür verantwortlich zeichnet, der die Grundlage schafft für die Zersetzung der Familie, nennt sich allen Ernstes und mit einem nicht zu überbietenden Zynismus „Familienministerin.“

Von Männern, die angeblich Feinde der Frauen seien, erwartet man sowas nicht. Wo ist der Mann, der für eine Politik einsteht, welche Mütter und Kinder entfremdet? Eher verabschieden sie weitere Willkürgesetze, die Frauen ermächtigen, Männer als „Vergewaltiger“ zu vernichten. Männer machen keine Männerpolitik, sie machen Frauenpolitik und Frauen machen noch mehr Frauenpolitik. Weibliche Politiker sind häufig Feministen und damit stehen sie für Ausbeutung und Entrechtung des Mannes. Quotenfrau sowieso. Die Zukunft ist also weiblich, was aber bedeutet das?