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Ist das „weiß“ in „weißer Mann“ notwendig?

Als ich hier einen Verweis einfügte, fragte ich mich, ob das „weiß“ in „Alter weißer Mann“ notwendig wäre. Das hier ist ein maskulistischer Blog, Rassismus ist eher ein Randthema und von männlichen Problemen wie dem Empathygap sind auch farbige Männer betroffen.

Beim Nachsinnen darüber ging mir auf, dass mir der Rassismus geradezu aufgenötigt wird. Ja, es wird oft einfach nur „der Mann“ angefeindet. Oft genug aber eben auch der „weiße” (wobei Verbrechen wie Vergewaltigung, für die der weiße Mann gehasst wird, überproportional oft von farbigen Männern begangen werden, wofür man sie von pseudolinker Seite aus aber nicht anfeindet).

Der durchschnittliche Mann wird auf zwei Ebenen attackiert, auf der sexistischen wie der rassistischen. Von daher ist das Unterstreichen, dass man den „weißen Mann“ gegen Attacken verteidigt, absolut berechtigt. Sich gegen Attacken gegen den alten weißen Mann zu stellen, birgt aber die Gefahr, dass man eine Verherrlichung des Weißsein betreibt. Zu erst kommt ein Journalist um die Ecke und meint, alte weiße Männer wären scheiße, und als Reflex betet man runter, was weiße Männer alles leisten, was Weiße leisten – und das birgt die Gefahr, dass man ins rassistische abgleitet. Das ist entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Der „antirassistische“ (in Wirklichkeit ein rassistischer) Diskurs züchtet Rassisten dort heran, wo man sich nicht gefallen lassen will, als Weißer rassistisch erniedrigt zu werden.

Black Lives Matter – korrupt. Und ein Nachtrag zu George Floyd

Allein diese Grafik widerlegt die gesamte BLM-Bewegung, mehr ist eigentlich nicht zu sagen. Der Einspruch lautet hierzu, dass die schwarzen Morde an Weißen nicht aus rassistischen Motiven erfolgen. Nun, das tun die tödlichen Fälle durch Polizeigewalt auch nicht und zweitens: Doch, es gibt sowas wie schwarzen Rassismus. Und es gibt eine Ideologie, die schwarzen Rassenhass von Schwarzen gegen Weiße fördert, und das sieht dann auch mal so aus:

Eine der seltenen Täter-Memoiren beschreibt ein solches Verbrechen in Virginia. Der Autor, damals ein Teenager, hielt sich eines Nachmittags mit seinen Freunden an einer Ecke in seiner Nachbarschaft auf, als sie »einen weißen Jungen« sahen, »der etwa 18 oder 19 Jahre alt zu sein schien und gemütlich auf seinem Rad durch die Nachbarschaft radelte.« Einer aus der Gruppe machte die anderen auf den Jungen aufmerksam, beschimpfte ihn und merkte an, dass er verrückt sein musste, hierher zu kommen. Die Reaktion der Gruppe »kam automatisch«. Sie rannten los, rissen ihn vom Rad und schlugen ihn bewusstlos, während Autos vorbeifuhren. Sie traten gegen seinen Kopf, bis Blut aus seinem Mund kam, und versuchten, seine Genitalien zu verletzen. Der Autor berichtet, dass er sich zurückgezogen habe, als er merkte, wie schwer das Opfer verletzt war. Andere taten es ihm gleich, doch einer aus ihrer Gruppe ließ nicht ab, »als wäre er durchgedreht«, und setzte der Episode die Krone auf, indem er das Fahrrad nahm und mit aller Kraft auf das Opfer niederkrachen ließ. Der bewusstlose Junge auf dem Boden zuckte nicht einmal.

»Weiße Jungs so aufzumischen gab uns ein gutes Gefühl«, schreibt er und fügt hinzu, dass sie beim Weggehen lachten und prahlten, wer den meisten Schaden angerichtet hatte. Er erinnert sich an den Angriff: »Jedes Mal, dass ich meinen Fuß in seine Eier rammte, fühlte ich mich besser«. Als sein Bruder den Führerschein bekommen hatte, fuhren sie mit der Gang in weißen Vierteln herum, suchten sich leichte Opfer heraus und schlugen sie fast tot. …

Aber Hey! Das ist kein Rassismus, denn Rassismus ist weiß!

Hierbei handelt es sich aber nicht um eine empirische Beobachtung sondern um eine politische Forderung, womit die Durchschlagskraft des Begriffs „Rassismus“ politisch vereinnahmt und als Opferabo genutzt werden soll, weshalb Rassismus gegen Weiße keiner wäre, sondern nur „Diskriminierung“, denn Rassismus, das ist: Bämm!, Diskriminierung hingegen ist nur so: Nicht schön.

Wenn man also dahinkommt, dass es mehr rassistische Morde an Weißen durch Schwarze gibt als umgekehrt, müsste sich BLM eigentlich auflöse oder Weiße integrieren. So aber ist die Bewegung korrupt und das sieht man besonders schön an ihrer Chefin, Patrisse Khan-Cullors, die sich als Sozialistin bezeichnet. Die kaufte sich sich eine Luxusvilla in einem exklusiven Viertel von Los Angeles. Ich weiß ja nicht: Aber Microsoft oder Apple, die in Millionenhöhe an BLM spendeten, hatten gewiss nicht das im Sinn, genauso wenig wie die vielen kleinen Spender. Die dachten sicher nicht, dass sie das private Immobilienglück dieser ansonsten sicher höchst integren Frau ermöglichten.

Die wurmstichige Korruption kristallisierte sich auch an dem Tod George Floyds heraus, durch den BLM so richtig Fahrt aufnahm. Der hatte laut Obduktionsbericht 11 ng/ml Fentanyl im Blut. Zum Vergleich: Es sind schon Menschen mit einer Dosis von 0,75 ng/ml daran verstorben. Es ist ungemein schwer, dazu verlässliche Informationen zu finden, besonders weil viele umkippen: Ein typisches Statement ist, dass Floyd zwar eine tödliche Dosis Fentanyl im Blut hatte, aber nicht daran verstorben sei – verstehe das, wer will.

George Floyd, den man nach der ganzen Geschichte auch aus Bildern kennt, in welchen er als Engel dargestellt wird, war ein Schwerverbrecher. Unter anderem hielt er einer Schwangeren eine Waffe an den Bauch. Eines dieser Gemälde, das ihn als Heiligen präsentiert, wurde durch einen Blitzschlag zerstört, worin Donald Trump jr. ein Zeichen sah.

Die noblen Antirassisten. Ein zutiefst korrupter Haufen.

Der Drang, zu widerrufen…

Die Aufklärer damals, die sich mit so einem gottlosen Verein anlegten, hatten es nicht einfach. Ein falscher Satz, und man wurde verbrannt. Deshalb beteuerten sie seitenweise in ihren Schriften, dass sie nicht auch nur den geringsten Zweifel an heiligen Dogmen übten und erst recht nicht schüren wollten, bevor sie dann ganz leicht an ihnen rüttelten.

Die neuen heiligen Dogmen sind Rassismus und Sexismus, wobei Rassismus Sexismus sticht: Vergewaltigt ein Farbiger eine Frau, dann wird das sofort entschuldigt bzw. relativiert; für etwas also, wofür man weiße Männer hasst und in Kollektivhaft nimmt.

Wenn Du länger hier mitliest, weißt Du, dass ich kaum diese Praxis ausübe, zu beteuern, ich wäre keiner von den Bösen Rassisten und Sexisten. Ich pöbele rum, und gerate damit in den Verdacht, Rassist und Sexist zu sein.

Was den Sexismus angeht: Ich habe drei Typen von Frauenfeinden ausgemacht (über die schreibe ich noch mal*), und einer ist gar kein Frauenfeind, und das ist so einer wie ich: Der Realist. Der Mainstream verherrlicht Frauen, der Realist betrachtet sie nüchtern und erkennt so: Sie sind privilegiert und haben das nicht verdient – die Dividende im Patriarchat wird nicht an Männer sondern an Frauen ausgezahlt. Ganz schön frauenfeindlich, was?

Oder Rassismus: Genau dieselbe Nummer. Obwohl: Langsam werde ich zum Rassisten, das heißt, ich entwickle eine Voreingenommenheit gegen Farbige, da mir Rassisten kontinuierlich ans Bein pinkeln. Vermutlich steckt eine Agenda dahinter. Dabei wird geleugnet, dass es Rassismus von Farbigen gebe, genauso wie es heißt, jeder Weißer wäre ein Rassist – und das ist rassistisch. Mit Folgen: Es ist ein Hassideologie und ich denke, es bringen mehr Schwarze Weiße aus Rassenhass um als umgekehrt. Da die Rassisten aber den Diskurs beherrschen, dürfen solche Verbrechen nicht rassistisch genannt werden, womit sie auch nicht weiter verhandelt werden, sondern zu den Akten gelegt, womit das Morden weitergeht: „Das war kein Rassismus und jetzt Themenwechsel“.

Und es ist eine brutale, stickige Atmosphäre, die man besonders merkt, wenn man sich exponiert. Die Drohungen, bis hin zu Gewalt und Folter sind kaum verhohlen. Wen würdest Du öffentlich lieber beleidigen: Die Gruppe der Frauen oder die Gruppe der Männer? Die Gruppe der Farbigen oder die der Weißen? Was ist riskanter, und was sagt das über die Machtverhältnisse aus?

Könnte sich ein Chefredakteur oder Politiker solche Äußerungen umgekehrt über Frauen leisten? Bliebe er im Amt? Ginge es in Ordnung, wenn ich z.B. festhalte, dass Kanacken peinlich sind? So wie Almans peinlich sind…? Wobei, das sind letztere ja tatsächlich.

Nun aber zum Punkt der mir wichtig ist: Da ich oft mit Wut schreibe, geht viel Geschirr zu Bruch. Aber ich kenne Frauen wie Farbige, die ich respektiere. Wenn ich z.B. hier schreibe, dass Farbenblindheit die höchste Form des Antirassismus präsentiert, dann geht aus dem Kontext hervor, dass ich Rassismus ablehne. Oder wenn ich meine Traumfrau beschreibe – die eine starke Frau ist, wobei Femischisten Stärke mit Gewalt verwechseln. Dieser Absatz muss dem Drang, zu widerrufen, geschuldet sein, laut zu sagen: Frauen und Farbige sind in Ordnung

(wenn sie einen nicht gerade anpissen).

Nützen tut es natürlich nichts.

*Die Erfahrung zeigt, dass die Umsetzung solcher Ankündigungen schon mal ein Jahr dauert.

Rassismus in der Steinzeit

Da Rassisten ihre hässliche rassistische Fratze nicht im Spiegel sehen wollen, behaupten sie, ihr Rassismus wäre gar kein Rassismus. Rassismus wäre eine Erfindung von Weißen, um Schwarze zu versklaven und zu unterdrücken – mit dieser Ideologie rechtfertigen Farbige ihren Rassismus.

Und das ist Bullshit. Von dem Moment an, als der erste Steinzeitmensch einen anderen Steinzeitmenschen gesehen hat, der anders aussah, gab es Rassismus. Das hat viel mit Xenophobie zu tun: Wenn man Fremden gegenüber nicht wachsam war, konnte es schon mal passieren, dass man überfallen wurde, die Männer getötet, die Frauen vergewaltigt und die Kinder versklavt. Vor Fremden, Andersartigen auf der Hut zu sein war ein evolutionärer Schlüssel zum Überleben.

Kinder sind sozial – gegenüber Mitgliedern der eigenen Gruppe. Wenn man ihnen sagt, dieser oder jener gehöre nicht zur eigenen sondern zu einer anderen Gruppe, geht das Sozialverhalten drastisch zurück. Am Offenkundigsten passiert das dort, wo Vertreter einer anderen Gruppe anders aussehen – z.B. durch die Hautfarbe.

Was Fremd ist, wird erstmal mit Misstrauen betrachtet. Selbst Schwarze sind Schwarzen anderer Gruppen gegenüber voreingenommen und zwar vollkommen zu recht.

Gute politisch korrekte Witze?

Hey, psst, kennste den?

Die Eltern holen ihren Sprössling von der Schule ab. Der erklärt, er habe einen neuen Freund gefunden.

„So, wen denn?“

„Den mit den kurzen Haaren!“

„Da sind soviele mit kurzen Haaren!“

„Den mit der blauen Jacke!“

„Da sind so viele mit blauer Jacke! Wer denn nun?“

„Der, der mir gerade zuwinkt!“

„Achso, Du meinst den Schwarzen!“

Der Witz ist schlecht, nicht wahr? Und inzwischen auch überholt, Farbenblindheit gilt heutzutage auch als rassistisch, obwohl es die höchste Form des Antirassismus ist, da hier Hautfarbe eben nicht die geringste Rolle spielt. Farbenblindheit gilt deswegen als rassistisch, da sich mit ihr keine Opferpunkte mehr sammeln lassen.

Aber zurück zu dem Witz: Den habe ich früher zum besten gegeben, obwohl ich selbst kein einziges Mal über ihn gelacht habe. Ich war mal politisch korrekt. Beim Sinnieren darüber bin ich dann auf den Umstand gestoßen, dass ich keinen politisch korrekten Witz kenne, der wirklich witzig ist, bei dem ich lachen oder auch nur grinsen muss. Das trifft nur auf politisch inkorrekte zu, und ich frage mich, woran das liegt. Liegt es daran, dass ich ein verkappter Nazi bin, oder kann das woke Lager keinen echten – vor allem schwarzen – Humor hervorbringen? Wobei: Gerade schwarzer Humor ist oft mit am besten. Aber der ist ja inzwischen verboten, Witze reißen darf man nur noch über alte weiße Männer. Sowohl die Autoren von Asterix, Harald Schmidt, Michael „Bully“ Herbig und andere geben an, dass sie es immer schwieriger finden Witze zu machen bzw. keine solchen Witze mehr machen würden, wie sie es früher mal getan haben. Schlimm, Monty Python würde heutzutage vermutlich gecancelt werden.

Der Witz, der politische, ist auch eine wunderbare Waffe gegen herrschende Strukturen, denn es entweiht die höheren, heiligen Lehren und ihre Priester. Wenn man einmal richtig gelacht hat über eine heilige, zutiefst ernste Botschaft, kann man sie nicht mehr ernst nehmen:

Der Witz wird von fragilen Naturen naturgemäß besonders kritisch gesehen. Erstens wohnt ihm immer ein anarchistisches Element inne, deshalb bringt er einen ja auch zum Lachen. Jeder Witz ist zudem latent subversiv. Nichts fürchten Menschen, die für eine große Sache streiten, mehr als das Gelächter. Moral lebt vom Pathos. Der Witz erinnert daran, dass es vom Erhabenen zum Lächerlichen nur ein kleiner Schritt ist.

Ist das vielleicht der Grund warum es keine guten korrekten Witze gibt, weil es nun mal keinen Spaß macht, über die Witze der herrschenden Autorität zu lachen? Kennt jemand gute politisch korrekte Witze?

Weiterlesen: Darf Humor alles?

Wenn von einem „Mann“ die Rede ist…

Zu schön:

Wenn von einem „Mann“ die Rede ist, ist es ein Migrant. Wenn von einem „Deutschen“ die Rede ist, ist es ein Migrant mit deutschem Pass. Wenn es wirklich ein weißer Biodeutscher ist, wird der Vorname genannt. Oder ein verpixeltes Foto gezeigt, auf dem die Hautfarbe erkennbar ist.

Matze:

Und wenn die Opfer Jungen sind, wird von Kindern gesprochen. Bei Männern von Menschen. Frauen und Mädchen werden extra erwähnt, wenn sie auch Opfer wurden.

Wir leben in einem White Male Patriarchy.

Sklaverei ist bunt

tl;dr

Während Sklaverei als weiße (Erb-)Sünde gilt, handelt es sich mehrheitlich um ein Verbrechen von Farbigen und Muslimen, begangen an allen Ethnien.

/tl;dr

Nehmen wir diese Rassistin, die Schaum vor’m Maul hat:

Die meint, was Weiße zu sagen hätten, wäre wertlos, denn nur sie könnte aus einer überlegenden schwarzen Perspektive zu Themen wie Rassismus, Kolonialismus und Sklaverei sprechen. Ich werde im folgenden zeigen, dass ihre Perspektive weniger wert ist als das, was man die Toilette runterspült, denn letzteres vergiftet nicht in dem Ausmaß das Zusammenleben der Menschen. So wird bereits in EU-Richlinien festgelegt, dass man Schulkindern Schuldkomplexe gegenüber Farbigen einzutrichtern habe, wie z.B. im Bechluss: „Grundrechte der Menschen afrikanischer Abstammung“. Sie hassen, verachten Almans und blicken auf sie herab, aber der Rassist, das ist der Weiße.

Die stellt sich also hin und erklärt: Ich wurde verschleppt und versklavt, also hast Du die Klappe zu halten und mir zuzuhören! Nun, darauf könnte ich in derselben Manier antworten: „Ich habe mein Leben auf dem Schlachtfeld geopfert, um dich zu befreien und wie dankst Du es mir?!“

Denn die Weißen haben Sklaverei abgeschafft und geächtet und verurteilt. Als einzige. Muslime und Schwarze betreiben bis heute Sklaverei, was aber in der überlegenden „schwarzen Perspektive“ ausgeblendet wird. Sklaverei wäre ein weißes System, heißt es, und Rassismus das ideologische Gedankengebäude zur seiner Rechtfertigung, weshalb Rassismus weiß wäre und Stärkerpigmentierte nicht rassistisch sein könnten.

Sklaverei ist dabei kein Verbrechen, wie sie alle – auch farbige – Hochkulturen begangen haben – und das haben sie – sondern es wäre in der weißen DNA verwurzelt, im weißen rassistischen Bewusstsein, welches demnach im Vergleich zu allen anderen besonders schwerwiegend, bösartig und verwerflich wäre. Um das gleich wieder gerade zu rücken: Es waren stets die (militärisch) Stärkeren, die dieses und andere Verbrechen begangen haben, und wenn ein schwarzafrikanischer Stamm seinen Nachbarn überlegen war, hat halt er die überfallen und gemordet und versklavt. Dass Rassismus allein weiß wäre, ist keine empirische Beobachtung, sondern eine höchst profitable politische Forderung.

Denn so wird bequemerweise Sklaverei durch Farbige ausgeblendet, nicht zur Sprache gebracht. Diese Rassisten sind nicht wirklich gegen Sklaverei, denn sonst würden sie die Verbrechen der Stärkerpigmentierten ansprechen und vielleicht vor Ort dagegen kämpfen. Die sogenannten Antirassisten sind tatsächlich antiweiße Rassisten, um eine Opferrolle einzunehmen, mit der sie Anrecht auf Entschädigung, Vorzugsbehandlung und Deutungshoheit erwerben – das ist der ganze Zauber dahinter; und dieses Pack, äh, Poc hält sich für moralisch überlegen!

Besonders in den Vordergrund gerückt und als einzige erörtert wird dabei die transatlantische Sklaverei auf dem nordamerikanischen Kontinent, von der Quentin Tarantino sagte, diese wäre mit dem Holocaust vergleichbar. Was dabei verschwiegen wird, ist, dass die Weißen in Afrika auf einen gut ausgebauten und etablierten Sklavenhandel stießen, zu dem sie nur noch als Abnehmer auftraten:

Ohne die Mithilfe jemenitischer, omanischer und libyscher Sklavenjäger, hätte es keine europäische und transatlantische Sklaverei gegeben. Muslime verkauften schwarze Sklaven an die Portugiesen, Spanier, Engländer und Holländer. … Die arabische Versklavung von Schwarzafrikanern dauert in der muslimischen Welt bis heute an, insbesondere im Sudan, im Niger und in Mauretanien.

Davon hört man überhaupt nichts. Was ist sie wert, die schwarze Perspektive?

Weiße stießen in Afrika auf einen gut ausgebauten und etablierten Sklavenhandel.

Was das angeht, wurde jüngst der Propagandafilm „The Woman King“ rausgebracht, der die Geschichte des glorreichen Widerstands gegen die weißen Kolonialisten und ihrer Sklavenhaltermentalität erzählt. Dumm nur:

Dumm nur, dass sich nicht zuletzt auch Schwarze tierisch über den Film aufregen, weil die dort so heldenhaft dargestellten Kämpfer in Wahrheit benachbarte Völker und Stämme überfallen haben, massenhafte Barbarei begingen und, last but not least, Menschen gefangen nahmen und diese als Sklaven an Europäer oder Amerikaner verkauften oder als solche selbst behielten. Oder sie wurden einfach zu Hunderten im Zuge regelmäßiger Veranstaltungen als Menschenopfer genutzt.
….
Als in immer mehr Ländern Europas die Sklaverei verboten wurde, machten die Horrorgeschichten aus Dahomey die Runde. Die Franzosen wollten den König von Dahomey verpflichten, damit aufzuhören. Als der sich weigerte, schickte man Soldaten, um die Lage da in den Griff zu kriegen.

Das war nicht das einzige Mal, dass Weiße farbige zwangen, Sklaverei aufzugeben:

Doch erst 1873 unterzeichnete Sultan Seyyid Barghash von Sansibar unter dem Druck Großbritanniens einen Vertrag, der den Sklavenhandel in seinen Herrschaftsgebieten endgültig illegal machte – allerdings wurde auch dieser zunächst nicht effektiv durchgesetzt.

Und weiter:

„Sklaverei existierte in praktisch allen Zivilisationen“, erklärt N’Diaye. So auch in Afrika, bevor Siedler von außerhalb kamen: Im zentralen Ostafrika bekriegten Volksgruppen wie die Yao, Makua und Marava einander, ganze Völker im Inneren des Kontinents betrieben Handel mit Menschen, die sie durch Kriege gefangen hatten. So trafen arabische Muslime auf bereits bestehende Strukturen, die den Einkauf von Sklaven für ihre Zwecke erleichterten.

Und was die muslimische, also ebenfalls farbige Sklavereipraxis angeht: Sie übertrifft die der transatlantische bei weiten und war auch besonders grausam: Während sich die schwarzen Sklaven in Amerika fortpflanzen konnten, gilt das nicht für die von Muslimen Verschleppten, was die Brutalität und Morderei unterstreicht; die wurden zu Tode geschunden und ich will gar nicht wissen, was die mit den Sexsklavinnen anstellten, die ja zwangsläufig schwanger wurden, also:

In other words, white Americans were, relative to the rest of the world, really nice to black Africans as measured by the bottom line number of population expansion.

That would seem to help explain why African-Americans are, by far, the most famous Africans in the world.

But, shhhh, don’t tell anybody, they don’t want to hear it.

Zurück nach Afrika:

Autor N’Diaye geht von 17 Millionen Afrikanern aus: „Die meisten Menschen haben immer noch den so genannten transatlantischen Handel der Europäer in die Neue Welt im Blick. Aber in Wirklichkeit war die arabisch-muslimische Sklaverei viel größer: acht Millionen Afrikaner wurden aus Ostafrika über die Trans-Sahara-Route nach Marokko oder Ägypten gebracht. Weitere neun Millionen wurden in Regionen am Roten Meer oder dem Indischen Ozean deportiert.

Dabei nahmen Muslime auch weiße Sklaven:

In Ungarn wurde über einen Zeitraum von 150 Jahren knapp 3 Millionen Menschen verschleppt, als die Osmanen Ungarn besetzt hielten, und muslimische Sklavenhändler überfielen weit über 1000 Jahre lang die europäischen Küsten, töteten, vergewaltigten und nahmen auch weißhäutige Menschen zu Sklaven.

Und wenn das arabisch-muslimische Imperium nicht mit seinen Eroberungsgelüsten am erstarkenden Europa gescheitert wäre, hätte es auch hier unzählige Weiße versklavt. Dabei ist das Prinzip der Sklaverei fest im Koran verankert, der anders als die Bibel noch als perfektes und zwingendes Wort Gottes gilt. Sklaverei zu verurteilen, heißt den Koran für fehlerhaft zu halten und seinen göttlichen Ursprung in Fragen zu stellen, und das… Tja, dafür wird man hingerichtet. Bis heute beharren Muslime wie Islamophile darauf, dass muslimische Sklavenhalter besonders liebe Sklavenhalter wären:

Noch heute tun Muslime so, als wäre die islamische Sklaverei ein Gefallen für die Millionen unglücklicher Männer, Frauen und Kinder, die gewaltsam aus ihren Heimatländern entwurzelt und in ein Leben sexueller und niederträchtiger Knechtschaft tief in der islamischen Welt geschickt wurden.

All das wird ausgeblendet zu Gunsten einer Erzählung über besonders bösartige Weiße, die sich aber tatsächlich weit weniger dieses Verbrechens schuldig machten und als Kollektiv Sklaverei ächteten – was wie gesagt Farbige bis heute nicht geschafft haben. Dabei sind die Weißen die einzigen, die wie keine andere Ethnie Selbstkritik üben, nicht rassistisch sein wollen bis zu einem Maß, das in westlich-weißen Selbsthass umschlägt, was dann von tatsächlichen Rassisten schamlos ausgenutzt wird, denen man aber eigentlich zu sagen hätte: „Ihr habt uns mit Respekt und Dankbarkeit zu behandeln.“

Während Sklaverei als eine Art Erbschuld der Weißen gehandelt wird, für die sich heute noch entschuldigen müssen, für die sie sich von vermeintlich moralisch Höherwertigen anhören müssen Rassisten zu sein, ist, war Sklaverei tatsächlich farbig und muslimisch, sowohl was die Zahlen als auch die Grausamkeit angeht.

Als Fazit:

Doch N’Diaye fordert, dass auch offen über das gesprochen werden müsse, was über Jahrhunderte hinweg in Ostafrika geschah. „Die meisten der afrikanischen Autoren haben bisher aus religiöser Solidarität kein Buch über den arabisch-muslimischen Sklavenhandel veröffentlicht. Es gibt 500 Millionen Muslime in Afrika, und da schiebt man lieber dem Westen die Schuld zu, als über die vergangenen Verbrechen der arabischen Muslime zu reden“, kritisiert N’Diaye.

 

Illerkirchberg

 

Ich bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen.

Und Ach Ja: Zu den deutschen Straftätern siehe hier.

Der Anteil von Ausländern bei Straftaten wird übrigens nicht mehr erhoben, von daher die Angaben von 2017.

„Nigger“ ist keine politisch korrekte Beleidigung – Worte und Wirkung

Frage: Wenn ich einen Schwarzen beleidigen will, warum sollte ich ihn dann auf keinen Fall „Nigger“ nennen? Warum? Weil ich damit die gesamte Gruppe der Schwarzen beleidige, und noch zu dem mit einem Wort, von dem ein Schwarzer sagte, er kenne kein brutaleres.

„Alman“ hingegen geht in Ordnung. Das ist nicht so schlimm, also soll man sich als Kartoffel mal nicht so haben, wohingegen sich eine Rassistin schon versklavt sieht, wenn irgendjemand den Begriff „Neger“ ausspricht. Denn wenn ich heute von „Niggern“ spreche, landen wir morgen in Auschwitz, das sind nämlich die „Konsequenzen”. Das ist die ganz große Keule, mit der man mundtot gemacht wird: Heute sagt einer „Affe“, morgen kolonisieren wir Afrika. Konsequenzen auf der anderen Seite aber, dass mehr Schwarze Weiße aus Rassenhass totschlagen als umgekehrt, sind egal.

Wer politisch korrekt beleidigt, beugt sich den Zeitgeist, und der Zeitgeist will eine „diskriminierungsfreie“ Gesellschaft, frei von einer Sprache, die „immer durchzogen von Auf- und Abwertungen, versteckten Konnotationen und Traumata“ ist. Eine porentiefreine Gesellschaft wie Sprache. Nur Idioten sind bei solchen Vorhaben nicht beunruhigt.

Aber Halt! „Idiot“ ist auch Nazi, so erklärt die Politkommissarin:

Diese Zuschreibungen sind saneistisch. Das bedeutet: Sie werten Menschen systematisch ab, die nicht einer vermeintlich neuronalen Norm oder dem, was unter mentaler Gesundheit verstanden wird, entsprechen. Menschen werden als psychisch gestört, als Verrückte gebrandmarkt. Genauso wie Rassimus oder Sexismus haben auch Diskriminierungsformen wie Saneismus oder der verwandte Ableismus (der sich allgemein gegen be*hinderte Menschen richtet) politische Konsequenzen. Das zeigt der Blick in die Geschichte.“

„Wer „Idiot“ brüllt, reiht sich selbstverständlich nicht gleich in die Tradition der Nazis ein. Doch mit dieser Beleidigung wird ein Kanon der Gewalt fortgeschrieben, der Menschen mit psychischen Erkrankungen bis heute als minderwertig markiert.

Äh nein, weil kein Mensch das mehr so meint, Du Vollidiotin. Kein Mensch, der den Begriff „Idiot“ hört, wacht eines schönen Tages auf und denkt sich, man müsste diese oder jene in ein KZ befördern – wegen des Wortes. Diese Macht haben Wörter nicht, solcherlei Ambitionen entstehen auf andere Weise, werden dann aber von einer passenden Rhetorik begleitet, wenn eine entsprechende Politik gefahren wird. Wenn ich oben von der anderen Konsequenz des Weißentotschlagens spreche, dann meine ich damit nicht, dass erst das Wort „Whitey“ kommt und dann deswegen der Mord, sondern dass erst der Rassenhass kommt, der sich dann in hasserfüllten Taten und Sprachen entlädt, wobei natürlich die Sprache Vehikel für Politik und Propaganda ist. Aber Gegenmaßnahmen haben sich gegen diese Politik zu richten (wo sie den demokratischen Boden verlässt) und nicht gegen Wörter. Diese Gesellschaftsingenieure glauben, dass sie die Ursachen ändern können, wenn sie an der Wirkung (die Sprache) herumpfuschen. Das funktioniert so nicht.

Mich stört weniger das Wort „Alman“, als die Haltung, das Bewusstsein und die dazugehörige Politik, die dahinter steht: Eine Geringschätzung über Verachtung bis hin zu feindseligem Hass aufgrund eines unverschuldeten Körpermerkmals – eine Ideologie, getragen von allen großen Mainstreammedien. Wenn ich als mächtiger weißer Mann dieses Wort verbieten würde, würde der Hass davon nicht weggehen.

Versöhnlichere Töne: Der Schwarze ist der Andere.