Archiv der Kategorie: Satire

Roter Alarm: Frau wird aufmüpfig!

Geehrte Patriarchen, liebe Genossen,

die Einschläge kommen näher. Freies Menstruationsblut, Verleumdungen und dann noch das: Einem Genossen ist Furchtbares widerfahren, wie dieses Video dokumentiert:

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Er wird gerade behandelt. Wie das medizinische Team mitteilt, ist sein Zustand kritisch aber stabil.

Ich weiß, wenn die Weiber aufmüpfig werden, dann stellen sich existentielle Fragen. Wird Vergewaltigung strafbar? Verdienen Frauen dann eigenes Geld? Werden sie gar Chefs? Ist dies das Ende des Patriarchats? Oder können wir den Untergang abwenden? So manch einer wird daran denken, sich dieser Hölle durch Freitod zu entziehen, aber noch gibt es Hoffnung.

Die Patria-Kommission hat eine Task-Force eingerichtet, um die Terroristin aufzuspüren. Da aufgrund der schwanzwegschwätzenden Schlampe der Notstand ausgerufen wurde, wird sie bei Ergreifung ohne weitere Verhandlung standesrechtlich hingerichtet.

Bis dahin fordere ich Sie auf: Die Lage ist ernst, aber bewahren Sie Ruhe.

Liebe Schwarze: Ihr habt die Straßenseite zu wechseln

[Nachträgliche Vorbemerkung] Es gibt Feministen, die Männer auffordern, die Straßenseite zu wechseln, wenn ihnen eine Frau entgegenkommt, da Männer Gewalttäter und Vergewaltiger seien. Dieser Text parodiert diese Forderung, indem er sie auf Schwarze bezieht.

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Lieber Schwarzer,

Du bist eine Bedrohung. In letzter Zeit eskaliert dein Hass gegen Weiße, der dich zu einer Gefahr macht. Du nimmst Teil an Hetzjagden, und damit meine ich nicht so einen Larifari wie in Chemnitz, wo ein Typ einem anderen Typen 10 Meter hinterherrennt. Ich meine Hetze. Hetze, bei der ein Mob von Schlägern gemeinsam auf Weiße losgehen, deren einziges Verbrechen es ist, die falsche Hautfarbe zu haben. Schläger, die auf Weiße einprügeln und eintreten, während sie bereits am Boden liegen; ein Fieber, angeheizt durch einen Hass, wonach man Weiße zusammentreten soll; angefacht durch die Massenmedien und Institutionen, die dir bescheinigen, Opfer zu sein von Weißen, die allesamt Rassisten seien. Ein Erfahrungsbericht:

Eine der seltenen Täter-Memoiren beschreibt ein solches Verbrechen in Virginia. Der Autor, damals ein Teenager, hielt sich eines Nachmittags mit seinen Freunden an einer Ecke in seiner Nachbarschaft auf, als sie »einen weißen Jungen« sahen, »der etwa 18 oder 19 Jahre alt zu sein schien und gemütlich auf seinem Rad durch die Nachbarschaft radelte.« Einer aus der Gruppe machte die anderen auf den Jungen aufmerksam, beschimpfte ihn und merkte an, dass er verrückt sein musste, hierher zu kommen. Die Reaktion der Gruppe »kam automatisch«. Sie rannten los, rissen ihn vom Rad und schlugen ihn bewusstlos, während Autos vorbeifuhren. Sie traten gegen seinen Kopf, bis Blut aus seinem Mund kam, und versuchten, seine Genitalien zu verletzen. Der Autor berichtet, dass er sich zurückgezogen habe, als er merkte, wie schwer das Opfer verletzt war. Andere taten es ihm gleich, doch einer aus ihrer Gruppe ließ nicht ab, »als wäre er durchgedreht«, und setzte der Episode die Krone auf, indem er das Fahrrad nahm und mit aller Kraft auf das Opfer niederkrachen ließ. Der bewusstlose Junge auf dem Boden zuckte nicht einmal.

Du und die anderen Hater seid potentielle Gewalttäter. Da Du eine Bedrohung bist, ist es deine Pflicht, nicht unangenehm auf deine Mitmenschen zu wirken. Es ist deine Pflicht, den Menschen, denen Du im Alltag begegnest, zu signalisieren, dass Du keine Gefahr darstellst. Deshalb hast Du die Straßenseite zu wechseln, wenn dir ein Mensch entgegenkommt.

Ich freue mich auf den Tag und bin schon ganz gespannt darauf, wenn wir uns unter Umständen begegnen, unter denen Du keine Bedrohung mehr bist und ich auch keine Angst mehr vor dir haben muss, aber angesichts sowas, wird das wohl noch dauern:

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(Scheiße, fühle ich mich schäbig, sowas zu schreiben. In was für einer Verfassung müssen eigentlich Feministen sein, die so an Männer herantreten – und es ernst meinen?)

Interessante Frauenkolumne auf „Jetzt.de“

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Ich bin über eine interessante Reihe auf „Jetzt.de“ gestoßen; ich kopiere mal einen Artikel auszugsweise rein:

Die Frau von heute muss kein Heimchen am Herd mehr sein. Stattdessen kann sie einen Mann auch aus Liebe heiraten und nicht nur, weil er ein guter Ernährer ist. Wir fragen Frauen, was für sie Weiblichkeit im neuen Jahrtausend bedeutet.

Was bedeutet für dich Frausein im Jahr 2020?

Es ist eine großartige Zeit, eine Frau zu sein. Endlich können wir toxische Weiblichkeit, die Männer als Geldobjekte und Kinder als Eigentum begreift, hinter uns lassen. Die Frau von heute kann ein nützliches, produktives Mitglied der Gesellschaft sein, ihren Mann stehen und Liebe geben.

Kritische Frauenforschung hat viel dazu beigetragen, zerstörerische Aspekte von Weiblichkeit, die als Sklavenhalterinnenmentalität den Planeten zugrunde richtet, zu benennen und zu überwinden, das ist herausragend und kann vielleicht die Welt retten.

Wie stehst Du zu #you_kill_children_too?

Dieser Hashtag ist einfach nur noch historisch. Dass sich bereits mehrere Frauen das Leben nahmen, weil sie unter ihm angeklagt wurden, zeigt, dass sie sich ihrer Schuld zumindest ansatzweise bewusst sind.

Auch mir hat es geholfen, mich selbst und meine Weiblichkeit kritisch zu hinterfragen. Ich habe noch nie Kinder oder Männer misshandelt oder getötet, aber ich muss mich fragen: Bin ich dazu nicht doch fähig; wie schnell könnte ich zur Täterin werden? Warum kennen nur Männer aber nicht Frauen den Ehrenkodex, keine Gewalt anzuwenden? Das ist natürlich ein schmerzhafter Prozess der Selbsterkenntnis, aber bitter notwendig. Durch diese Bewegung werden die Strukturen aufgebrochen, die Frauengewalt erst möglich machen.

Habt ihr weitere so schöne Fragen für mich, die mir die Möglichkeit geben, mich selbst zu erniedrigen? Darf ich die Scheiße von euren Schuhen lecken?

Weitere Kolumnen auf Jetzt.de.