Archiv der Kategorie: Schule

Mein lieber Junge, Du hast das System gegen dich.

Die Nobelpreisträgerin Doris Lessing (†) berichtet, wie sie mal eine Schule besuchte und eine Lehrerin Beifall heischend vor der Klasse erklärte, dass Kriege auf die Gewalttätigkeit der Männer zurückzuführen wären: „Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.“

Dass dem so ist, liegt daran, dass eine gesamtgesellschaftliche Männerfeindlichkeit – über die Lessing sagte, sie sei so selbstverständlich geworden, dass man sie gar nicht mehr wahrnehme –  auch in die Schulen einsickert; so bezeichnete das GEO-Magazin diese Bildungeinrichtungen als „jungenfeindliche Biotope“.

Diese Jungenfeindlichkeit im Schulsystem hat verschiedene Aspekte und Ursachen. So wird jungentypisches Verhalten – Raufen, Toben, Kräftemessen – nur als Störung betrachtet. Anstatt dass man Jungen ihre natürlichen Verhaltensweisen in einem geordneten Rahmen ausleben lässt, wird ihr Verhalten kriminalisiert, bestraft: Typisch männliches wird als „toxisch“, gewalttätig oder schädlich diskreditiert. Oder auch: Jungen erhalten für die gleichen Leistungen schlechtere Noten.

Was den letzten Punkt angeht, so kam niemand geringeres als das Bundesministerium für Bildung und Forschung in einer eigenen Studie zu diesem Ergebnis. Und wie reagierten die korrupten Frauen an der Macht in diesem Ministerium? Taten sie das, was das Selbstverständlichste in der Welt und auch ihre verdammte Pflicht wäre, nämlich diesen Sexismus zu bekämpfen? Nein, stattdessen versuchten sie die Studie verschwinden zu lassen; eine Anstrengung, die aber gar nicht nötig war, denn niemand interessierte sich für den Skandal.

Feministen sprechen immer von Strukturen, können aber selten genau angeben, was sie meinen, sie sind halt unsichtbar… Aber hier haben wir Strukturen: Im Bildungssystem; Strukturen, die dich benachteiligen; Strukturen gebildet von Männerfeinden an der Macht, die bestimmen, wie der Laden läuft. Und das ist auch von „Erfolg“ gekrönt: Weniger Jungs auf dem Gymnasium, dafür mehr, viel mehr auf den Sonderschulen und auch die männlichen Jugendarbeitslosigkeit übertrifft die der Mädchen bei weitem. Das wird als Erfolg verstanden:

Die Konsequenzen liegen auf der Hand. Nach Prof. Markus Meier in „Lernen und Geschlecht heute“ (2015) sind mittlerweile mehr als ein Viertel aller jungen Männer in Deutschland funktionelle Analphabeten. Ein Zustand, der in einem Land, in dem Bildung der wichtigste volkswirtschaftliche Faktor darstellt und in dem die politisch Verantwortlichen andauernd über einen angeblichen Fachkräftemangel klagen, eigentlich höchste Alarmstufe auslösen müsste. Der zunehmende Gender Education Gap und die höhere männliche Jugendarbeitslosigkeit wird aber von den politisch Verantwortlichen nicht als Problem, sondern als positive, ja sogar erfreuliche Rückmeldung einer Geschlechterpolitik gesehen, die sich auch heute trotz Gender Mainstreaming ausschließlich auf die Frauenquote reduziert. Und jeder Junge, der im Bildungssystem scheitert und arbeitslos auf der Straße landet, ist pragmatisch gesehen natürlich ein Gewinn für die Frauenquote.

oder:

„Köhler sowie Tischner gehen davon aus, dass diese Benachteiligung von manchen Politikerinnen im Sinne einer positiven Diskriminierung von Mädchen bewusst in Kauf genommen wird.

Wenn Du aussortiert wirst, ist das ein Erfolg für die Frauenpolitik und es gibt viele Frauenpolitikerinnen. Das Aussortieren beginnt bereits in einzelnen Familien, so fängt z.B. eine Schwangere an zu weinen, weil sie erfahren musste, dass sie einen Jungen austrägt, und eine andere Mutter gibt einen Einblick, wie sie mit ihrem Sohn umgeht:

„Sie [die kleinen Jungen] müssen zurückstecken lernen, verunsichert werden, sich in sich selbst und ihrer bisherigen männlichen Rolle in Frage stellen lassen. […]
Den kleinen Buben soll der kalte Wind um die Ohren blasen, sie haben den kleinen Mädchen Platz zu machen. […]

Dennoch geht es ihm [dem Sohn] schlechter als seinen Schwestern, und das muss auch so sein […]

Weil ich eben bei fast keiner Sache, die den Sohn stark macht, Solidarität zeigen kann und/oder fühle. Überspitzt gesagt: Die Entwicklung der Töchter zur Frau schafft mir gelegentlich Konkurrenz- und Neidgefühle. Die Entwicklung des Sohnes zum Mann bedroht mich existentiell. Da möchte ich, ehrlich gesagt, nicht Kind sein. […]

Und trotzdem: Wir müssen den Söhnen die Privilegien nehmen! Wir können nicht Männermacht bekämpfen und die Augen vor den eigenen Söhnen verschließen. Wir haben keine neutralen Wesen an unseren alternativen Busen genährt, sondern die Patriarchen von morgen, wenn wir ihnen diese Sicherheit nicht rauben – ganz persönlich. Wir müssen unseren männlichen Kindern etwas wegnehmen, sie unterdrücken. […] Praktisch heißt das zum Beispiel, solange es also die Mutter entsetzt ablehnt, ihrem Sohn die Nachthemden der älteren Schwester anzuziehen, obwohl sie ja noch so schön sind, wird sich bei den Männern nichts ändern. […]
Ich vermute, dass ich – Feministin hin oder her – dennoch nicht in der Lage wäre, die Entwicklung meines Sohnes zu einem Versager in der Männerwelt tagtäglich zu beobachten – wenn ich nicht zwei Töchter hätte. Das macht es leichter.“

Die Folgen sind wenig überraschend: Der zutiefst verunsicherte Junge zeigt alle Symptome eines psychisch leidenden Kindes wie Bettnässen, Stottern etc…

Wenn schon Mütter zu Monstern mutieren und ihre Söhne im Interesse einer politischen Ideologie misshandeln und sabotieren, wie steht es dann erst um Lehrerinnen oder Ministerinnen, die in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu dir stehen, der Du aber von ihrer Politik betroffen bist? Du bist ihnen scheißegal, wenn sie nicht gerade Scheiße nach dir werfen, z.B. als „kriegslüstern“.

Schon Männer in der Politik kümmern sich nicht um Männer, aber Frauen in der Politik kümmern sich nicht nur ausschließlich um Mädchen sondern hindern die Jungen zusätzlich noch, wo sie z.B. Bildungsministerinnen sind. Die damalige Jugendministerin Ursula von der Leyen sagte: „Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen. Wenn es den Mädchen schlechter gehen würde, krähe kein Hahn danach”. Den Jungs wird das ganze Leben versaut, aber ihr als Jugendministerin ist es einfach scheißegal – genau das ist mein Problem mit Frauen in der Politik. Die, die für dich da sein sollten, dich unterstützen sollten auf deinem Weg, sind deine Feinde. So ist das System.

Und was ist jetzt mit den Vorwürfen gegen Männer? Ist da was dran? Ist das männliche Geschlecht das böse, das kriegslüsterne? Erstmal führen Männer keine Kriege sondern werden geführt – und wer sich weigert, wird erschossen. Zweitens werden diese Männer von Müttern erzogen – sie legen den Grundstein dafür, ob sich ein Mann abschlachten lässt oder nicht. Meine z.B. hat mir beigebracht, dass ich nicht mein Leben für eine Obrigkeit opfern soll, die sich einen Dreck für mich interessiert – viele machen es anders, und das bedeutet: Drittens war kein Krieg jemals möglich ohne die wirtschaftliche, logistische und vor allem: ideelle Unterstützung von Frauen – die Frauen in Nazideutschland lagen Hitler zu Füßen, haben ihn angebetet und ihm bereitwillig ihre Söhne für seine Kriege geschenkt. Auf solche Frauen wirken Männer in Uniform besonders sexy und sie üben enormen Druck aus auf Männer, die keine Uniform tragen, die keinen Kriegsdienst leisten. Solche Frauen überreichen Männern zum Zeichen ihrer „Schande“ eine weiße Feder oder inserieren in Zeitungen:

Jack FG. Wenn du nicht bis zum 20. in Uniform bist, dann existierst du für mich nicht mehr. Ethel M.

Und auch heute werden hier und da die Rufe lauter, dass Männer Frauen wieder beschützen sollen. So läuft das: Erst werden Männer in den Kriegsdienst gepresst, dann, wenn sich der Zeitgeist ändert und Krieg als eine Verbrechen verstanden wird, werden sie als kriegsgeil angeprangert.

Männer sind nicht das gewalttätige Geschlecht, denn Gewalt und Mord gegen Kinder z.B. geht überwiegend von Frauen aus. Die meisten Menschen machen ihre erste Gewalterfahrung durch die Hände ihrer Mütter, während Feministen davon schwadronieren, Gewalt wäre ein Phänomen, das von Vater zu Sohn vererbt werden würde. Häusliche Gewalt geht überwiegend von Frauen aus, was aber totgeschwiegen wird und nicht im geringsten Anlass ist, dafür Mädchen zu beschämen.

Männlichkeit ist nicht das, als was sie verhetzt wird: „toxisch“. Blick dich einfach mal um. Alles von Männern ersonnen und erbaut. Darin zeigt sich das tpyisch Männliche, das Alltägliche: Männer sind das kreative, das erschaffende Geschlecht. Das ist es, was den Mann auszeichnet. „Irgendwas-mit-Medien“-Mädchen zeigen nicht die geringsten Ambitionen, sich das zum Vorbild zu nehmen – und das wird noch teuer, denn diese Mädchen werden nicht das Fundament legen, auf dem die Gesellschaft ruht. Man ist gerade dabei, der Gesellschaft mit den Jungen ihr wertvollstes Zukunftspotential abzukastrieren.

Über das, was Männer leisten, wofür sie tatsächlich stehen, werden sie nicht beurteilt. Auch bedankt man sich nicht bei ihnen für etwas, was ebenfalls typisch männlich ist: Die Sorge für andere, z.B. ihren Frauen. Männer gehen klaglos ihr ganzes Leben lang arbeiten und geben den Löwenanteil ihres Lebenseinkommen an Frau und Kinder ab – etwas, wozu Frauen nicht bereit sind. Keine Frau heiratet nach unten; von ihr erwartet man nicht, dass sie das Familieneinkommen stemmen muss – das macht schon der Mann. Und das bedeutet für dich, dass Du dich über eine Ehe nicht absichern kannst. Wenn Du schlecht in der Schule bist, kannst Du – anders als eine Frau – nicht in einen angenehmen, höheren sozialen Status einheiraten. Frauen können das, und auch das ist eine Struktur, die beträchtlich Härte aus dem Leben für Frauen rausnimmt. Für Frauen wird gesorgt, Männer müssen sich um sich selbst kümmern und andere versorgen, wo sie eine Familie gründen. Dass Männer für Frauen arbeiten, d.h. ihnen ihr Leben unterhalten, hat z.B. die große Männerfreundin Esther Vilar herausgearbeitet. Lass dich nicht belügen – sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der Politik sind Frauen bevorzugt; und wenn sie weniger verdienen, dann deshalb, weil sie weniger und weniger hart arbeiten, weil sie Amüsierberufe ausüben – schön sitzend im bequemen Sessel im vollklimatisierten Büro in Kaffeemaschinenreichweite.

Du bist mehr auf dich allein gestellt, für dich gibt es weniger Hilfe und weniger Mitgefühl. Die Folge: Selbstmord und Obdachlosigkeit zum Beispiel sind männlich, und mit der Diskriminierung in der Schule bist Du nochmals stärker gefährdet obdachlos zu werden – was keine Sau interessiert. Oder nehmen wir dieses schöne Plakat:

Obwohl Jungen genauso oder stärker von Gewalt betroffen sind, sieht man sie nicht als schutzwürdig an – hier zeigt sich die strukturelle Gewalt schon gegen Kinder, der Empathygap, besonders deutlich. Mit so einer Botschaft lässt sich das ganze perverse Land pflastern, ohne dass es zu einem Aufschrei kommt. Es ist ihnen egal ob Du lebst (unter der Brücke) oder stirbst (weil Du dir den Strick nimmst).

Also: Streng dich in der Schule an, schluck deinen Ärger runter – gegen das System kommst Du sowieso nicht an – und erlerne dann einen guten Beruf, z.B. ein Handwerk. Das ist krisensicher denn sowas wird immer gebraucht, und gut verdienen kann man damit auch. Halt die Ohren steif.

Abiturprüfung: Hamse jedient im Genderkrieg?

Hey, psst! Frauen werden hierzulande unterdrückt! Das weiß jeder, da es jeder in der Schule lernt und es täglich in der Zeitung liest.

Zur diesjährigen Abiturprüfung wurde Schülern ein Text einer heuchlerischen Kriegstreiberin vorgelegt, die vorgibt, mit einem Geschlechterkrieg nichts am Hut zu haben, bzw. keinen zu sehen. Dabei schreibt sie aus einer exklusiven Position heraus, in der das Niedermachen von Männer erlaubt und gewollt ist. Dass sie keinen Krieg sieht, liegt daran, dass sie das Thema aus der Perspektive der Gewinner behandelt, die bekanntlich die Geschichte schreiben. Denn sie ist es nicht, die erleben muss, aufgrund ihres Geschlechts von ihren Kindern getrennt zu werden. Sie muss nicht erleben, dass Bestien, die zur systematischen Mütterentsorgung anleiten, mit ihren Steuern gefördert werden. Sie muss auch nicht erleben, dass ein Ministerium für alle außer Frauen Hetzkampagnen fährt, in denen düstere Frauengestalten vor verängstigten Kindern zu sehen sind unter dem Motto: „Der gefährlichste Ort für ein Kind ist bei seiner Mutter“; begleitet von einem repressiven Klima, in dem immer mehr und mehr Mütter nicht mehr unbefangen mit ihren Kindern umgehen können.

All dies trifft sie nicht, sie ist eine Kriegsgewinnlerin, die geschützt vom dominierenden Zeitgeist ordentlich austeilen darf, aber nicht einstecken muss. Sie kann das männliche Geschlecht als das gewalttätige zeichnen oder anmerken, dass für sie das größte Problem bei Männervernichtung wäre, dass es nicht (immer) klappen würde. Und natürlich wird eine Politik, die dafür sorgt, dass sexuell aktive Männer mit einem Bein im Knast stehen, von ihr verteidigt, da sie keine Ahnung von zwischenmenschlichen Beziehungen hat, wo es so etwas wie nonverbale Zustimmung gibt:

„Ja, grausame Zeiten, in denen man Leute nicht ungefragt vögeln darf.“

So heizt sie einen Krieg an, in welchem Männern unterstellt wird, sie würden Frauen benachteiligen, zu gering entlohnen oder misshandeln. Ein Mord an einer Frau ist kein Beziehungsdrama sondern ein Femizid! Basta! Und was ist der Mord an einem Mann? Notwehr? Tyrannentötung? Auf jeden Fall kein Andrizid.

Und sowas wird nun einem Abiturienten zur Analyse vorgelegt. Die Frage ist, ob der junge Mann gegen die Intention des Textes aufbegehren darf. Das ist zu bezweifeln in Zeiten, in denen Studenten erklären müssen, dass sie keine Studierenden sind, da sie gerade Erklärende sind, damit aber zu erkennen geben, nicht auf Linie zu sein und Sanktionen befürchten müssen. Der Junge muss also den Dreck, der über seinem Geschlecht ausgekübelt wird, honorieren und die Kriegstreiberin als Friedensengel ehren – pervers. Wie sollte er es auch vorher wissen können? Kann er den Prüfer fragen: „Muss ich ihr Recht geben?“ – an Gymnasien, auf denen Jungen aufgrund systematischer Benachteiligung die Minderheit stellen, und wo sie dann von den daran schuldigen Institutionen solche Texte vorgelegt bekommen, als würde es sich um große Literatur handeln. Daran zeigt sich der Krieg, die Repression, für die auch Stokowski steht: Eine bestimmte politische Meinung vertreten müssen, der herrschenden Klasse nach dem Maul reden, weil man sonst Probleme bekommt.

Schullektüre: „Der Besuch der alten Dame“

Die Auswahl der Lektüre für Schüler ist eine Qual besonders für Jungen – deren Interessen und Neugier werden am wenigsten bedient, was zur Freude der Feministen Konsequenzen hat. Ich kann mich noch an das todlangweilige „Gestern war heute“ erinnern, das ich trotz schulischem Zwang nicht vollständig gelesen habe.

Ein weiteres Stück, das ich lesen musste, und welches ich nicht hinterfragte, war „Der Besuch der alten Dame“, mit der korrekten politischen Botschaft, wonach der Mann, der nicht für eine Frau sorgt, ein Verbrecher ist, der auch mal ermordet wird; sein Verbrechen: Er hatte die alte Dame – die als Milliardärin zurückkehrt und dann Rache nimmt – in jungen Jahren geschwängert, dann aber nicht geheiratet.

Nur: Warum sollte er das nicht tun? Das war damals finstersten Patriarchat. Dass irgendwas zum Nachteil des Mannes gewesen sein könnte, ein Mann also irgendwelche Vorbehalte gegen eine Ehe haben könnte, ist vollkommen ausgeschlossen:

Selbst bei Zwangsehen weiß doch jeder, dass das nur ein Problem für Frauen aber nicht für Männer ist. Wenn also keine Nachteile damit verbunden sind, für eine Frau und ihr Eigentum zu sorgen, warum sollten ein Mann das ablehnen? Moment! Sorgen? Ist alles vielleicht ganz anders? Bedeutet Vaterschaft für einen Mann, sein Leben lang zu malochen? Sein Geld der Frau zu geben, was zu einem gigantischen Geldstrom führt, der als unsichtbares Privileg der Frau praktischerweise keine Namen hat, erst nach der Trennung „Unterhalt“ heißt? Bedeutet Ehe und Vaterschaft massive, lebenslange Verpflichtung, wie es bereits Esther Vilar formulierte?

Eine Verpflichtung, die auch dann nicht aufgehoben wird, wenn der Unterhaltssklave die Vorteile einer Familie – Nestwärme – nicht mehr erfährt; er also weiterzahlen muss, selbst wenn er von seinen Kindern gehasst wird aufgrund des psychoterroristischen Befehls der Mutter, den einst geliebten Vater zu hassen? Warum eigentlich sollte so einer nicht mal die Gerechtigkeit in die eigenen Hände nehmen? Warum nicht ein etwas mehr an die Realität angelehntes Stück schreiben, in welchem sie ihn entsorgen will und er dann zurückschlägt woraufhin sich selbst ihre Kinder gegen sie stellen: „Nur eine tote Frau ist ein gute Frau“ – als Bestseller aus den Regalen gerissen und alsbald vom Staatsfunk verfilmt und gesendet? Und natürlich als Schullektüre den Kleinen vorgesetzt.

Crumar über die TIMMS-Studie zum Zurückbleiben deutscher Schüler und Jungen

Das wird noch mal richtig böse für Deutschland:

TIMMS 2019 ist erschienen und der Tagesspiegel titelt noch wohlwollend: „Grundschüler fallen international zurück – Laut der internationalen Timss-Studie liegen Grundschüler aus Deutschland in Mathematik und Naturwissenschaften im Mittelfeld“
Der Abstand zur Spitzengruppe: „Singapur liegt rund hundert Punkte vor Deutschland – das entspricht eigentlich fast drei Lernjahren.“
Getestet wurden (überwiegend) Viertklässler.
Mit drei Lernjahren Rückstand.
Noch Fragen?

Das hier ist mehrfach falsch: „Könnte Deutschland von den Ländern Ostasiens etwas lernen? Studienleiter Knut Schwippert, Erziehungswissenschaftler an der Uni Hamburg, zeigte sich da skeptisch. In diesen Staaten würde Kindern vielleicht energischer Fehler im Unterricht ausgetrieben. Aber ob man das oft auf Drill ausgerichtete System in einer offenen Gesellschaft wie der deutschen wirklich übernehmen wollen würde, müsste man zumindest hinterfragen.“
Diese Schüler sind nicht nur in der Reproduktion von Fakten besser, sondern auch in der Problemlösekompetenz – es liegt erkennbar nicht am „Drill“.
Zweitens ist der Abstand zu Russland in den Naturwissenschaften 567 zu 518 Punkte und in Mathematik 567 zu 521 Punkte. Auch das ist jeweils deutlich mehr als ein Lernjahr Unterschied und es handelt sich um kein Land „Ostasiens“.

Nun zu den Geschlechter- und Klassenaspekten:
Wie ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe, wird m.E. „grade inflation“ betrieben, d.h. die Ansprüche an gute oder sehr gute Leistungen werden künstlich abgesenkt, speziell um Mädchen zu begünstigen.

In Mathe: Stehen in TIMMS 32,1% der Mädchen und 38,7% der Jungen auf den Kompetenzstufen V und IV, so haben 48,8% der Mädchen und 54% der Jungen im Zeugnis die Schulnote 1 und 2.
Laut TIMMS haben die Kompetenzstufen I-III 67,8% der Mädchen, 51,2% landen in der Notenskala zwischen 3-5. Bei Jungen befinden sich 61,4% in den Kompetenzstufen I-III und 46% landen dort (Rundungsfehler bitte ignorieren).

In Naturwissenschaften gelingt eine Umkehrung der Testergebnisse im Verhältnis zu den Schulnoten (plus grade inflation):
Stehen in TIMMS 35% der Mädchen und 37,9% der Jungen auf den Kompetenzstufen V und IV, so haben 64,1% der Mädchen und 58,7% der Jungen im Zeugnis die Schulnote 1 und 2.
Laut TIMMS haben die Kompetenzstufen I-III 65% der Mädchen, 35,5% landen in der Notenskala zwischen 3-5. Bei Jungen befinden sich 62,1% in den Kompetenzstufen I-III und 41% landen dort.

Prozentuale Differenzen der Ergebnisse von TIMMS zur Note – also getestete Kompetenzstufe zu Schulnote im Zeugnis:
Mädchen Mathe
V/IV zu 1/2: +52,1%
Jungen Mathe
V/IV zu 1/2: +39,5
Mädchen Naturwissenschaften
V/IV zu 1/2: +83,1%
Jungen Naturwissenschaften
V/IV zu 1/2: +54,9%
Das zeigt sehr deutlich, wem diese „grade inflation“ nützt.

Ihr werdet viele mediale Tränen zu Boden plätschern hören, wenn es um die Diskriminierung in Sachen Gymnasialempfehlungen der Lehrkräfte (die zu 87% Frauen sind) aus sozialen Gründen oder wg. „Migrationshintergrund“ geht, nicht jedoch in Sachen Geschlecht, was ich hier nachhole.

Der „Schwellenwert“ für eine Gymnasialempfehlung liegt im Schnitt bei 549 Punkten in Mathe und 552 Punkten in Naturwissenschaften.
Nicht jedoch wenn es sich um ein Mädchen handelt, dann reichen 535, bzw. 540.
Bei Jungen ist ist die erforderliche Punktzahl in Mathe 562 und 563 Punkte in den Naturwissenschaften.
D.h. das übliche Spiel: Mädchen reichen -27 Punkte in Mathe und -23 Punkte in den Naturwissenschaften gegenüber Jungen für das gleiche Ergebnis.
Jungen brauchen +12 und +11 Punkte über dem Schnitt für eine Gymnasialempfehlung.
Dass Mädchen „doppelt so hart arbeiten müssen“ ist eine Lüge.

Die Klassendifferenzen sind in der Tat eklatant; reichen der Lehrkraft (m/w/w/w/w/d) bei Eltern aus den „Oberen Dienstklassen“ 518 und 506 Punkte, so ist das verlangte Niveau bei elterlichen „Facharbeitern“ bereits 562 und 567 Punkten.
Erkennbar ist „intersektional“ gesehen, der Anspruch lässt sich in Bezug auf Jungen mit dieser sozialen Schicht vergleichen, während Mädchen sich drei soziale Schichten darüber ansiedeln.
Eine Klasse für sich, sozusagen.

Unabhängig von Klasse und Geschlecht sehe ich schwarz für die Zukunft Deutschlands.
Der Anteil (sehr) guter Schüler und Schülerinnen in Mathe und Naturwissenschaften ist im internationalen Vergleich gering, gesondert gefördert werden sie nicht. Es ist auch gar kein Personal da, das dies leisten könnte – die Fortbildungsquote der Lehrkräfte ist im internationalen Vergleich ebenfalls mies. Die offensichtliche Diskriminierung von Jungen in der Schule ist das Sahnehäubchen auf diesem Kackhaufen.

Quellen: https://www.tagesspiegel.de/wissen/timss-studie-zeigt-schwaechere-leistungen-grundschueler-fallen-international-zurueck/26693702.html
TIMMS Studie 2019, Tabellen 8.1-8.2 sowie 11.7

Jungen, der Krieg gegen sie und eine selbsterfüllende Prophezeiung

Junge-Müllkippe-2

Es ist ein Experiment, das veranschaulicht, wie fließend die Grenzen zwischen schulischen Erfolg und Misserfolg sind. Intelligenzforscher unterzogen Schulkinder einem angeblich neuen Test. Dann informierten sie die Lehrer darüber, dass von bestimmten Schülern bald eine Verbesserung ihrer Leistungen zu erwarten sei. Diese Vorhersage trat dann auch ein: Die genannten Schüler verbesserten sich tatsächlich. Der entscheidende Punkt hierbei ist aber, dass der Test nur vorgetäuscht war und man die Schüler zufällig ausgewählt hatte.

Es war jetzt nicht so, dass die Lehrer die zufällig ausgewählten Kinder nun besonders förderten. Vielmehr führte die Erwartungshaltung, wonach die Kandidaten sich bald verbessern würden, zu subtilen, unbewussten Änderungen im Verhalten gegenüber den entsprechenden Kindern. Zum Beispiel äußerten sie mehr positives Feedback, was wiederum motivierend auf die Schüler wirkte – die Prophezeiung über die sich verbessernde Kinder war eine sich selbst erfüllende.

Szenenwechsel: Wenn es um Jungen geht, fallen wir zurück in die Zeiten der schwarzen Pädagogik – Die Schule ist richtig, das Kind ist falsch. Die Jungen würden im Bewusstsein leben, dass ihnen später mal sowieso alles einfach so in den Schoß fallen würde. Und so würden sie die von Feministen so verhassten Machos und Patriarchen markieren, die sich von Frauen – Lehrerinnen – nichts sagen lassen würden. Das sei der Grund für ihr Zurückbleiben, während parallel behaupte wird, jeder Schultag sei ein „Boys Day“, unbenommen der Tatsache, dass Jungen die Minderheit auf Gymnasien und die Mehrheit auf Sonderschulen stellen. Gesamttenor: Dass Jungen schlechter abschneiden, sei ihre eigene Schuld.

Das ist genau das Gegenteil einer motivierenden Botschaft, die als positives Feedback verstanden werden kann. Erwachsene hetzen hier gegen Kinder, die eigentlich aus einer erwachsenen Perspektive die Verantwortung für diese Kinder zu übernehmen haben, anstatt diese den Jungen zuzuschieben – denn das ist ein fundamentaler Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen: Letztere trage die Verantwortung für Erstere. Eine erwachsene Haltung zum Thema feindet Kinder nicht als „Jungmachos“ an und arbeitet mit Schuldzuweisungen, sondern stellt die Frage, wie man sie erreichen kann, wie sie sich motivieren lassen.

Dieses Abwälzen der Verantwortung auf die Kinder ist dabei nur ein Symptom einer generell männerfeindlichen wie auch jungenfeindlichen Gesellschaft. So können Sexisten das ganze Land mit der monströsen Botschaft pflastern, wonach nur weibliche aber keine männlichen Kinder ein besonderes Recht auf Schutz vor Gewalt haben, ohne dass dies zu nennenswerten Protesten führt. Als die Terrorgruppe Boko Haram Jungen bei lebendigen Leibe verbrannte, schwieg die Weltgemeinschaft. Erst als dieselbe Gruppe Mädchen entführte, kam es zu einem Aufschrei rund um den Globus.

Ich bin mir sicher: Dahinter steckt Absicht. Wenn Frauen an der Macht, etwa als Bildungsministerinnen, Studien verschwinden lassen wollen, wonach Jungen bei gleichen Kompetenzen schlechter benotet werden und auch seltener einer Gymnasialempfehlung erhalten, dann ist das nicht einfach nur fahrlässig sondern eine Strategie im Geschlechterkrieg, in welchem Männer schon als Kinder bekämpft und sabotiert werden. Häufig bekommt man in dem Zusammenhang zu hören, dass Jungen später die Mädchen beruflich abhängen, was wohl bedeuten soll, dass man Jungen das ganze Leben versauen kann, solange Frauen nicht in Chefetagen dominieren.

In ihrem Buch „Hilfe – Mein Sohn wird ein Macker“ beschreibt eine Mutter, wie sie ihren Sohn misshandelt, um das Patriarchat zu stürzen. Sie wird zitiert:

„Sie [die kleinen Jungen] müssen zurückstecken lernen, verunsichert werden, sich in sich selbst und ihrer bisherigen männlichen Rolle in Frage stellen lassen. […]
Den kleinen Buben soll der kalte Wind um die Ohren blasen, sie haben den kleinen Mädchen Platz zu machen. […]

Dennoch geht es ihm [dem Sohn] schlechter als seinen Schwestern, und das muss auch so sein […]

Weil ich eben bei fast keiner Sache, die den Sohn stark macht, Solidarität zeigen kann und/oder fühle. Überspitzt gesagt: Die Entwicklung der Töchter zur Frau schafft mir gelegentlich Konkurrenz- und Neidgefühle. Die Entwicklung des Sohnes zum Mann bedroht mich existentiell. Da möchte ich, ehrlich gesagt, nicht Kind sein. […]

Und trotzdem: Wir müssen den Söhnen die Privilegien nehmen! Wir können nicht Männermacht bekämpfen und die Augen vor den eigenen Söhnen verschließen. Wir haben keine neutralen Wesen an unseren alternativen Busen genährt, sondern die Patriarchen von morgen, wenn wir ihnen diese Sicherheit nicht rauben – ganz persönlich. Wir müssen unseren männlichen Kindern etwas wegnehmen, sie unterdrücken. […] Praktisch heißt das zum Beispiel, solange es also die Mutter entsetzt ablehnt, ihrem Sohn die Nachthemden der älteren Schwester anzuziehen, obwohl sie ja noch so schön sind, wird sich bei den Männern nichts ändern. […]
Ich vermute, dass ich – Feministin hin oder her – dennoch nicht in der Lage wäre, die Entwicklung meines Sohnes zu einem Versager in der Männerwelt tagtäglich zu beobachten – wenn ich nicht zwei Töchter hätte. Das macht es leichter.“

Die Folgen sind wenig überraschend: Der zutiefst verunsicherte Junge zeigt alle Symptome eines psychisch leidenden Kindes wie Bettnässen, Stottern etc…

Wenn schon Mütter zu Monstern mutieren und ihre Söhne im Interesse einer politischen Ideologie misshandeln und sabotieren, wie steht es dann erst um Lehrerinnen oder Ministerinnen, die in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu jenen Jungen stehen, die von ihrer Politik betroffen sind? Die Agenda ist klar und deutlich: Weil wir in einer Männerherrschaft leben, in der alles zu Gunsten der Männer gestrickt ist, darf man bereits jene Kinder, die später mal Männer sein werden, bekämpfen im Geschlechterkrieg. Dieses Phänomen, dass eine Ideologie die Familie spaltet und als Verfeindete zurücklässt, kennt auch von anderen Totalitarismen wie Scientology, Staatskapitalismus oder dem Faschismus. Kinder werden angehalten ihre Eltern anzuzeigen oder Eltern ihre Kinder, wenn sie nicht auf Linie sind. Hier wird eine Mutter im Namen des Feminismus zur Feindin ihres eigenen Fleisch und Blutes, weil er es mal zu Unrecht einfacher haben werde – wahrlich eine liebreizende Weltanschauung.

Dass es aber den Jungen später mal einfacher gemacht wird, zu einem gutem Leben zu finden, ist ein feministischer Mythos. Tatsächlich sind Männer strukturell benachteiligt und ein junger Mann, der in der Schule scheitert, kann nicht erwarten, dass ihm mal eine Frau ein Leben unterhält auf einem sozialen Niveau, das nicht er erarbeitet hat. Frauen kümmern sich nicht auf diese Weise um Männer, wie diese es umgekehrt ganz selbstverständlich tun. Das führt dazu, dass es einen Faden weniger im sozialen Netz für Männer gibt, womit diese dann auch öfters in der Obdachlosigkeit stranden oder sich in ausweglosen Situationen das Leben nehmen. Die ganzen Sohnmütter haben ihre Söhne schon immer zu Frauendienern und nicht zu Frauenfeinden erzogen, weswegen es Frauen schon immer leichter hatten. Das zu erkennen ist die vermutlich größte Leistung für eine Feministin.

Jungen erhalten also vielfältig die Botschaft, dass sie falsch sind. Das demotiviert und dürfte eine der wichtigsten Ursachen für ihr Zurückbleiben sein – sofern es nicht beabsichtigt ist im Geschlechterkrieg. Demgegenüber sollte man damit beginnen, ein Wohlwollen ihnen gegenüber zu kultivieren, schon in der Auswahl jungengerechter Literatur.

Jungen und die feministische Herrschaft

Wohin die feministische Herrschaft führt:

Die Konsequenzen liegen auf der Hand. Nach Prof. Markus Meier in „Lernen und Geschlecht heute“ (2015) sind mittlerweile mehr als ein Viertel aller jungen Männer in Deutschland funktionelle Analphabeten. Ein Zustand, der in einem Land, in dem Bildung der wichtigste volkswirtschaftliche Faktor darstellt und in dem die politisch Verantwortlichen andauernd über einen angeblichen Fachkräftemangel klagen, eigentlich höchste Alarmstufe auslösen müsste. Der zunehmende Gender Education Gap und die höhere männliche Jugendarbeitslosigkeit wird aber von den politisch Verantwortlichen nicht als Problem, sondern als positive, ja sogar erfreuliche Rückmeldung einer Geschlechterpolitik gesehen, die sich auch heute trotz Gender Mainstreaming ausschließlich auf die Frauenquote reduziert. Und jeder Junge, der im Bildungssystem scheitert und arbeitslos auf der Straße landet, ist pragmatisch gesehen natürlich ein Gewinn für die Frauenquote.

Von der Lust auf Ignoranz

Feministische Argumentationsformen: Benachteiligte Jungen holen später auf

Feministische Logik: Weil viele Frauen später im Leben nicht unter den Folgen von Beschneidung zu leiden haben, ist Beschneidung in Ordnung, denn Anne wurde nie beschnitten und ist somit auch unbelastet von den Folgen.

Gut, die Benachteiligung von Jungen im Schulsystem wird – natürlich – von Feministinnen geleugnet. Was sie aber schlecht leugnen können, ist, dass Jungen gegenüber den Mädchen zunehmend zurückfallen: Jungen stellen die Minderheit auf den Gymnasien und die Mehrheit auf den Hauptschulen. Und die Mehrheit derjenigen, die das Schulsystem ganz ohne Abschluss verlassen, sind die Jünglinge.

In diesem Zusammenhang bin ich bereits mehrmals über ein geradezu klassisches, feministisches Argument gestoßen, welches ich aber immer ignorierte, da ich es für so strunzdumm hielt, dass sich eine Antwort erübrigen würde.

Dieses Argument lautet in etwa folgendermaßen:

„Das Zurückbleiben der Jungen in der Schule stellt kein Problem dar, da die Jungen später im Berufsleben die Mädchen zurücklassen.“

Ich wurde jetzt wieder damit konfrontiert, indem gesagt wurde:

Mädchen waren schon immer besser in der Schule. Das nivelliert sich aber später auch wieder. Also kein Grund daraus ein Drama zu machen.

Mit „nivelliert“ ist gemeint, dass „die Jungen“ später beruflich durchstarten, die Mädchen zurücklassen, weshalb die Diskriminierung von Jungen im Bildungssystem kein Problem darstelle.

Das ist: Strunzdumm.

Diese strunzdumme Ansicht ist einer Weltanschauung geschuldet, in welcher es nur zwei Kollektive gibt, nämlich Männer und Frauen. Wenn also Männer später im Berufsleben durchstarten, während sich Frauen in Laberfächer eintragen und auch gerne mal eine Auszeit von der harten Arbeit nehmen, stellt die Diskriminierung von Jungen im Schulsystem kein Problem dar – so die feministische Anschauung.

Nur, dass sich die Gruppe der „Männer“ nicht so vereinheitlichen lässt. Es gibt kluge und dumme Männer, große und kleine, attraktive und häßliche und auch: erfolgreiche und erfolglose.

Es gibt zum einen Jürgen, der im Schulsystem diskriminiert wird, und später mitnichten „durchstartet“, die Frauen mitnichten „zurücklässt“ sondern der zu einem Leben in materieller wie geistiger Armut verurteilt wird. Ein Verbrechen also. Und dann wäre da Andreas, dessen Eltern die Benachteiligung im „jungenfeindlichen Biotop Schule“ (GEO) kompensieren können und der später tatsächlich erfolgreich ist. Dass es Jürgen wenig bringt, dass Andreas seine Benachteiligung ausgleichen konnte, sollte eigentlich jeder einsehen können, und er oder sie sollte eigentlich auch von selbst darauf kommen.

Es ist in etwa so, als würde man anführen, es gebe in den USA keine strukturelle Diskriminierung von Schwarzen, da ja der Präsident schwarz ist – kein halbwegs gebildeter Mensch würde eine solche Argumentation akzeptieren.

Es „nivelliert“ sich also nicht, und es ist nur für Geschlechterrassistinnen kein „Drama“, weil ihnen das Schicksal von Jungen am Arsch vorbeigeht und ihr Gerechtigkeitsempfinden auch nicht anspringt, wenn es Vertreter des männlichen Geschlechts sind, die von Ungerechtigkeit betroffen sind.

Hasspropaganda gegen Kinder, Teil 2: Zartbitter e.V.

Doris Lessing war mal Feministin, aber keine Sexistin, weshalb die ehemalige Ikone der Frauenbewegung ihre Gesinnung änderte und deutliche Worte zum westlichen Femosexismus gegen die Männer fand. So berichtete sie über eine Erfahrung in einer Schule, in welcher die feministisch gesinnte Lehrerin ihren Schülern die Lektion erteilte, alle Verbrechen wie Kriege gingen auf das Konto der Männer:

„Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.“

Doris Lessing befindet, dass die Männer endlich anfangen sollten, sich zu wehren, und so langsam fängt das ja auch an.

Zum Beispiel gegen Propaganda mit dem Feindbild Kinder Jungen von Zartbitter e.V. wie in diesem Video vorgestellt (via).

Hierzu ein Einschub: In meiner Schulzeit wurde ich mal Zeuge, wie eine Klassenkameradin einem Klassenkameraden die Hose runterzog. Dies hatte für die „Täterin“ keine weitere Folgen (stellen Sie sich vor, was los gewesen wäre, wenn ein Junge einem Mädchen die Hose heruntergezogen hätte). Was wäre jetzt, wenn ich dieses Ereignis zu einem Politikum hochstilisieren und ein eigenes Video dazu produzieren würde? Wenn ich unterstellen würde, dass dies nicht etwa einfach nur ein unschöner Einzelfall wäre, wie sie eben so passieren, sondern dass eine Systematik dahinter steckte? Die Antwort ist einfach: Ich würde mich lächerlich machen.

Wenn es hingegen um eine Anklage gegen Jungen geht, geht sowas vollkommen in Ordnung, und niemand wundert sich. Und das selbst mit einem Szenario, wie es kaum unrealistischer sein könnte, nämlich mit öffentlichen Onanieren – etwas also, dass sich für 99,9% der Jungen schon allein wegen der Schamgrenze von selbst verbietet, nichts also, was in irgendeiner Weise für den Alltag steht, den Mädchen und Jungen erleben.

Jungen und Männer hingegen dürfen nach Belieben angegriffen und verleumdet werden, Bild: Zartbitter

Mal eine andere Frage: Warum produziert Zartbitter eigentlich keinen Film, in dem Frauen und Mütter darauf hingewiesen werden, dass sie nicht das Recht haben, „ihre“ Kinder zu misshandeln und zu töten? Das wäre nämlich angebracht angesichts dessen, dass solche Taten gegen Kinder überwiegend von Frauen begangen werden. Und Zartbitter ist bekanntlich eine Organisation, die sich dem Wohl der Kinder verschrieben hat. Also: Warum nicht? Die Antwort ist ganz einfach in dem Sinne, dass ein solche Anklage total daneben wäre. Die meisten Mütter lieben ihre Kinder, und tun nichts, was ihnen schaden würde, insofern wäre es dann auch total daneben, wenn man ihnen die Taten anderer vorhält, mit denen sie nichts zu tun haben, wofür sie nichts können – nicht das Geringste. Analoges gilt umgekehrt für das männliche Geschlecht.

Um auf obiges Hate-Video der „allgemeinschädigenden“ Organisation „Zartbitter“ zurück zu kommen: Ein Junge, der sich auf solche Weise gegenüber einer Mitschülerin verhalten würde, würde massive Reaktionen herausfordern. Seine Eltern würden von der Klassenlehrerin eingeladen werden, wo man diesen Nahe legen würde, den Delinquenten in eine Psychotherapie zu schicken – zu Recht übrigens. Das Video der allgemeinschädlichen Organisation hingegen erweckt den Eindruck, dass nichts weiter geschähe als dass sich die belästigte Mitschülerin wegsetzen würde und das solche Verhaltensweisen erstens oft vorkämen und zweitens kaum geahndet würden, dass eine Systematik dahinter steckte. Dieses Video reiht sich dann in andere ein, für die allesamt ein einziger Nenner zu finden ist, nämlich: Männerhass. Es sind stets Jungen und Männer, die sich moralisch verwerflich verhalten; somit stellt die Reihe eine Anklage gegen das männliche Geschlecht, einschließlich selbst der Kinder dar.

Hier zeigt sich wieder mal, dass es den Frauenbewegten weniger um Lösungen in realen Problemlagen geht, sondern allein um ihren Hass gegen Männer, den Willen, diese anzuklagen, selbst dann noch, wenn sie nur Kinder sind.

Teil Eins.

Studium mit Zukunft: Genderismus

Christian macht sich bei „Alles Evolution“ Gedanken darüber, welche beruflichen Aussichten die Absolventen eines Gender-Studienganges haben und äußert sich eher skeptisch.

Dieses Skepsis ist unangebracht und ein Optimismus durchaus berechtigt, wie sie hier aus zweiter Hand geäußert wird.

Denn wenn man mal bei Birgit Kelle nachschaut, dann weiß man, dass die Berufsaussichten für Genderisten hervorragend sind. Sie beschreibt unter anderem eine kleine Auswahl:

Verwaltungen sollen auf gendergerechte Sprache umstellen, Diversity-Beauftragte eingestellt, Broschüren überarbeitet, Schulbücher neu gestaltet, Kindergartenmaterial zu Schwul-lesbisch-intersexuell-transgender-transsexuell-queer-Geschlechtlichkeit erstellt werden. Lehrer, Polizisten, Kindergarten-Erzieherinnen, Pflegekräfte, Elternbeiräte, Schüler-Vertreter, Ärzte, Vereine, Verwaltung – alle sollen mit geeigneten Maßnahmen oder bereits in der Aus- und Weiterbildung ihr geschlechtssensibles Denken schulen, um es an ihre Schützlinge, Mitarbeiter und Patienten weiterzureichen.

Oh ja, die Umsetzung der Gender-Mainstreaming-Strategie benötigt viele, viele Politkommissare Gender-Experten, die in jedem Winkel der Gesellschaft den Gender-Aspekt einbringen. Die Zukunft wird spannend…