Archiv der Kategorie: Sex

Der Sexismus des weißen Ritters

Bei diesem weißen Ritter ist mir hinterher noch was aufgefallen, was eigentlich den ganzen Feminismus durchzieht, nämlich das Anwenden komplett unterschiedlicher Maßstäbe auf Mann und Frau.

Am Beispiel Küssen und Sex:

Der weiße Ritter will diktieren, dass der Mann vorher um Erlaubnis zu fragen hat, wenn er die Frau küssen will. Dann berichtet er, wie in einem Club eine Unbekannte ihr Gesäß an seinem Schritt rieb, so dass er einen Ständer bekam.

Er erwartet nicht von der Frau, dass sie um Erlaubnis fragt, bevor sie sexuell wird. Er legt also unterschiedliche Maßstäbe an die beiden Geschlechter an und betrachtet sie aus völlig verschiedenen Blickwinkeln. Sie als verletzbares Geschöpf, dem man sich nur mit größter Vorsicht nähern darf, und die mit Annäherungsversuchen schnell überfordert ist; er hingegen als starker Mann, dem man ohne Nachfrage sexuell angehen kann; Männer sind halt robuster als Frauen und sie wollen und können eh immer – ein eindeutig sexistischer Blick auf Mann und Frau also, der auch noch der traditionellen Sichtweise entspricht, mit ihm als stark und ihr als schwach.

Was den Punkt mit Wollen und Können angeht, so hat sich bereits zu dem einen oder anderen Feministen rumgesprochen, dass diese Annahme sexistisch ist, denn weder wollen noch können Männer immer. Weiterhin sexistisch ist die Beurteilung der Geschlechter, dass man bei ihm auch mal hart baggern darf während man sich bei ihr nur wie auf Eierschalen zu bewegen hat. Wo ist da die Pauerfrauenfraktion, die Grrrls, die sich über den Typen schlapp lachen, dass er sie für so zerbrechlich hält?

Man will beides. Einerseits die Superfrau, die alles kann wie ein Mann – Ach was! Zehnmal so gut! – andererseits aber auch die Möglichkeit, ihn wegen eines unerwünschten Kompliments, eines Blickes oder eines Annäherungsversuchs sozial zu vernichten unter der Prämisse, dass sie als extrem zerbrechliches Geschöpf von all dem zutiefst traumatisiert ist, weshalb es Schutzräume und Triggerwarnungen braucht.

Eine kleine Kotzkrücke und die Verantwortungsverschiebung

Heute spreche ich über eine kleine Kotzkrücke, auf die ich aber nicht verlinke, denn sie genießt noch Welpenschutz.

Die Kleine mach Videos zur Geschlechterdebatte und da stellt sich die Frage: Was hatten wir noch nicht, noch nie? Was wäre neu? Was wäre originell? Richtig: Auf Männer scheißen, das hat ja gerade mal Jahrhunderte auf den Buckel, das ist sensationell brandneu! Sie strotzt also nur so vor Kreativität und ruft nicht nur altbekannte Muster ab, die erlaubt und erwünscht sind.

Von ihren vielen feministischen Statements will ich nur auf drei Punkte eingehen. So fragt sie sich, wer Männer ganze Länder regieren lässt, wenn diese sich angesichts eines kurzen Rocks nicht unter Kontrolle hätten. Das ist die typische Machtausübung der Feministen, bzw. der Frauen. Frauen dürfen sich so sexuell aufreizend geben wie sie wollen, dem Mann aber wird das Recht abgesprochen, darauf auch zu reagieren, er hat das nicht zu kommentieren, wenn sie ihre Brüste in Gesichter und Kameras hält. Das ist pure Macht auf Seite der Frauen. Wenn aber der Mann darauf reagiert hat das nicht unbedingt etwas mit Kontrollverlust zu tun: Ich habe mich voll unter Kontrolle, wenn ich einer Frau hinterher pfeife, das ist ein gewolltes Statement, auf das manche Frauen sehr positiv reagieren; umgekehrt beschwerte sich mal eine bei mir, dass ihr nie einer hinter gepfiffen habe. Die nächsten zwei Punkte sind schöne Beispiele für den feministischen Dauerbrenner der Verantwortungsverschiebung. Zum einen unterstellt sie einem Lehrer, er würde kleine Mädchen sexualisieren wenn diese Reizwäsche tragen. Ein Klassiker: Frauen sexualisieren sich, aber der Verantwortliche ist der Mann, niemals die Frau. Beliebte Verantwortungsverschiebung. Aber: Es sind Frauen, die ihre sexuellen Reize betonen, die Verantwortung liegt also bei ihnen und nicht bei den Männern oder „der Gesellschaft“ – und das gilt auch für minderjährige Teenagerinnen und es ist bösartig, einem Mann Pädophilie zu unterstellen, wenn er das anspricht. Da gibt es doch diese Shows in den USA, in denen kleine Mädchen mit Tonnen von Makeup zugekleistert werden und die dann entsprechend als Prinzessinnen posieren. Die Veranstalter unterstellen Kritikern dieser Frühsexualisierung pädophil zu sein, denn sonst würden sie es ja nicht merken…

Die Kotzkrücke simuliert dann Sex und was Frauen dabei denken, zum Beispiel an die Einkaufsliste, weil der Mann so ein schlechter Liebhaber ist und schließt damit, dass sie es wohl lieber mit einer Frau probieren sollte. Meine Liebe: Du kannst Verantwortung dafür übernehmen, dass der Sex gut ist, anstatt dich einfach nur vom Mann bedienen zu lassen. Das hat Tradition: Er bemüht sich, sie bewertet; wieder mal: Feminismus ist nicht die Überwindung des Systems sondern seine Fortführung. Lass‘ doch einfach mal die verstaubten Rollenbilder hinter dir, übernimm Initiative und führe ihn zu einen Höhepunkt, an den er sich noch lange erinnern wird, und kümmer dich um deinen eigenen Orgasmus! In einer lesbischen Beziehung würde man das auch von dir erwarten.

Kann man das Wort „Schlampe“ wertneutral gebrauchen?

Ein Youtubeblogger spricht davon, dass eine Frau, die mit 100 Männern geschlafen hat, eine Schlampe wäre. Das sei halt so, und das habe auch nichts mit Ekel zu tun oder so.

Das Problem ist aber, dass Schlampe ein negativ besetzter Begriff ist. Ähnlich wie Nigger. Die lassen sich nicht neutral gebrauchen, sie transportieren die Abwertung der so bezeichneten bereits mit. Wenn man also solche Frauen, die einfach gerne Sex haben und nichts als Gegenleistung verlangen (z.B. lebenslange Alimentierung), nicht abwerten will, sollte man von promiskuitiven Frauen und nicht von Schlampen sprechen.

Weiterlesen: Schlampe.

Wenn noch einmal einer Schlampe sagt, werde ich zum Feministen. Das habt ihr dann davon. Und Star Wars I ist der beste Star Wars aller Zeiten.

Frauen und die Angst vorm Altern

Auf Jetzt.

die Welt ist grausam und dumm. Der Beweis: Sie hat das Konzept der MILF hervorgebracht. Also eine Bezeichnung für Frauen, die in einem Alter sind, das gemeinhin als Mütter-Alter gilt, also mindestens über 40, und – festhalten – trotzdem körperlich attraktiv sind! Wörtlich übersetzt: Die man (trotz ihres Alters) f****n würde. Aus Sicht nicht weniger Männer eine der höchsten und seltensten Auszeichnungen für eine Frau.

Frauen über 40 können nicht mehr schwanger werden, deshalb macht es aus evolutionärer Sicht keinen Sinn, dass der männliche Sexualtrieb auf dann unfruchtbare Frauen zielte – denn damit werden keine Kinder gezeugt, die das genetische Erbe weitertragen.

Und ja: Die Welt ist ungerecht. Der Beweis: Erfolglose und hässliche Männer werden von Frauen nicht mit dem Arsch angesehen, weshalb sie eine trostlos-verbitterte Existenz als Incel führen müssen und dafür noch angefeindet werden während man Frauen mit Mitgefühl begegnet.

In einer Studie der Universität von Chicago etwa wurde gut belegt, dass die Attraktivität von Gesichtszügen bei Frauen nach der Menopause von Männern als deutlich geringer wahrgenommen wird als vor der Menopause. Im Vergleich dazu war dieser Unterschied kleiner bei der Bewertung von männlichen Gesichtern der entsprechenden Altersgruppen durch Frauen. Heißt: Männer scheinen im Schnitt länger als hot zu gelten als Frauen.

Evolution. Ältere Männer können noch Kinder zeugen und die Ernährerrolle übernehmen.

Aber, wohlgemerkt: Hier ist ja auch nur die Rede von körperlicher Attraktivität – es ist damit längst nicht gesagt, dass Männer in jedem Alter 20-jährige Partnerinnen wollen.

Das Ideal ist, wenn man sich jung findet und dann das Leben bis zum gemeinsamen Familiengrab teilt. Der Mann liebt dann die ganze Persönlichkeit der Frau und nicht nur ihr Äußeres. Aber heutzutage erzählen Feministen Frauen, sie könnten die Partnersuche nach hinten verschieben und sollten sich erstmal ihrer heiligen Karriere widmen und überhaupt ist eine Frau ohne Mann wie ein Fisch ohne Fahrrad, weshalb Feministen aktiv in Familien reingehen und sie zerstören.

Während wir selbst unsere Bierbäuche vor uns her schleppen und uns dabei für George Clooney halten?

Wenn so ein Mann über Kohle verfügt wie ein George Clooney kann er sich das auch leisten. Im übrigen es es nur ein männerfeindliches Klischee, dass für bzw. bei Männern Aussehen unwichtig wäre:

«Als der Psychologe Barry Glassner in einer Studie 256 nichtmuskulöse männliche Jugendliche untersuchte, stellte er fest, dass jeder einzelne von ihnen entweder Stimmungs- oder Verhaltensstörungen aufwies, die mit Minderwertigkeitsgefühlen zusammenhingen. Und eine landesweite Untersuchung der Zeitschrift »Psychology Today« an 62.000 Lesern ergab einen direkten Zusammenhang zwischen Selbstwertgefühl und Körperbau: Je muskulöser nach eigener Einschätzung der Körper, desto größer das Selbstwertgefühl.»

Weiter:

Oder arbeitet ihr darauf hin, euren Selbstwert komplett vom männlichen Blick unabhängig zu machen?

Das wäre dann weibliches MGTOW. MGTOW unter Männern wird übrigens von Feministen… äh… „kritisch“ gesehen.

Als ich da so vor dem Spiegel stand, krochen in mir zwei Gedanken hoch. Erstens: Der Verfall setzt ein. Zweitens: Eigentlich könnten wir auch heiraten.

Für den zweiten Gedanken schäme ich mich in diesem Kontext ein bisschen, aber er war nun mal da. Die Logik dahinter geht ungefähr so: ‚Du wirst jetzt alt und unattraktiv und das erträgt sich leichter, wenn man in einer stabilen Beziehung ist – und nicht mehr nach einem Partner suchen muss.‘ Denn dabei spielen optische Merkmale (Haarfülle, Straffheit, Körpergewicht) ja traditionell eine wichtige Rolle. Ich war in diesem Moment also einfach extrem dankbar, schon in einer guten Beziehung angekommen zu sein – wo Äußerlichkeiten inzwischen nicht mehr so wichtig sind.

Sag ich doch. Mal sehen ob sie’s wieder einreißt.

Ich gebe übrigens (mindestens) einem Mann die Mitschuld daran, dass ich denke, man hätte es mit mehr Cellulite und grauen Haare auch automatisch schwer, Liebe zu finden. Mein Vater funktionierte nämlich so, wie ihr das oben beschreibt: Jüngere Frauen fand er schön, ältere Frauen nicht schön. Meine Mutter jedenfalls hielt er nicht lange für eine MILF. Er suchte sich jüngere Frauen und kommentierte immer wieder, dass unsere Mutter eben schon lange nicht mehr richtig in Schuss sei.

Die Geschichte muss man wohl so glauben. Jedenfalls hatte die Mutter ihre Schäfchen bereits ins Trockene gebracht, wenn sie mit dem Vater verheiratet ist, denn das bedeutet die Ehe heutzutage für Frauen – die Rundumalimentierung. Ansonsten habe ich an anderer Stelle die Frage gestellt:Er ist also gegangen? Warum denn dieses? Wurde er nicht geliebt?“ Oder ist es vielleicht so, dass hier das oberflächlich-sexuelle von tiefgehender Liebe zu unterscheiden ist. Nursex mit jungen Dingern aber Lieber für die Mutter seiner Tochter? Eine Mutter, die ihrer Tochter nicht lehrte, ihren Vater zu lieben, wie es Mütter heutzutage so machen?

Gleichzeitig hat es mir auch die Gegenseite belegt: Männer müssen sich wenig Sorgen machen, schon mit 40 altersbedingt ausrangiert zu werden. Dass ihr das bei Frauen anders handhabt und der weiblichen Attraktivität – wenn auch unbewusst – ein Verfallsdatum aufstempelt, finde ich natürlich nicht besonders prickelnd.

Männer werden nach anderen Kriterien aussortiert. Und nicht Männer sondern die Natur verpasst den Frauen diesen Stempel.

Es gibt aber auch die guten Momente: Die, in denen ich mit Ver- und Bewunderung für mich selbst feststelle, dass mir Äußerlichkeiten insgesamt jährlich egaler werden. Wie hätte ich die Falten am Hals sonst so lange übersehen können? Seit ich mich erwachsen fühle, schaue ich seltener in den Spiegel, stelle ich mich kaum mehr auf die Waage. Wenn eine Hose zu eng wird, hungere ich mich nicht zurück in sie hinein, wie ich es als unsicherer Teenie getan hätte. Ich gehe los und kaufe eine größere. Und ob ihr mich dann weniger gut finden könntet – daran denke ich meistens überhaupt nicht mehr. Je reifer ich werde, desto mehr schließe ich auch Frieden mit mir. Ähnliches habe auch schon von vielen anderen Frauen gehört.

Schön.

Was ich dagegen noch nie gehört habe: Dass irgendeine von uns den Wunsch hätte, noch ein paar Jahre länger von Männern sexualisiert zu werden. Auch und vor allem nicht als MILF.

Erstmal sexualisieren Frauen sich selbst und werden nicht sexualisiert. Und zweitens wird mit diesem Statement Sex zu einer rein männlichen Sache erklärt (in der Realität haben auch Frauen Lust auf und Spaß am Sex), und das kommt in der Regel von genau den Frauen, die nicht das geringste zum Sexobjekt mitbringen.

Der Liebesakt als heiliger Akt – und Vergewaltigung als seine Besudelung

Couple holding walking hand in hand

Gott ist etwas vorbehalten, was Menschen, nach seinem Bild geschaffen, nicht gegeben ist: Leben zu schöpfen. Gott kann es als einzelner, Menschen können es nur zu zweit. Die ungeheure Macht der Schöpfung liegt auf vier Schultern – denn sie sind nur Menschen. Neues Leben wird idealerweise in Liebe geschöpft, jedes Kind sollte ein Kind der Liebe sein. Und damit ist der heilige Akt, mit dem man neues Leben schöpft, ein Liebesakt – er hat viel mit Zärtlichkeit zu tun

Deshalb finden Männer eine Vergewaltigung auch so schlimm. Man muss schwere Wahrnehmungsstörungen haben, wenn man annimmt, Vergewaltigung wäre für Männer eine Kavaliersdelikt. Wenn man einer Frau gegenübersitzt, von der man weiß, dass sie vergewaltigt wurde, fühlt man sich ganz elend, vielleicht kann sie nie mehr die Liebe des Akts genießen, der Liebesakt wurde besudelt, und dafür soll der Kerl büßen – Vergewaltiger stehen in der Knasthierachie ganz unten, gerade noch über Kinderschändern – so sind sie, die Männer.

Auch Feministen besudeln den Liebesakt. Etwa wenn sie den Vater als „biologischen Erzeuger“ oder „Samengeber“ abwerten – damit ist das Kind kein Kind der Liebe mehr. Stattdessen wird aus dem Liebesakt eine kalte mechanische Nummer. Auch träumen Feministen davon, ohne Hilfe des verhassten Mannes schwanger werden zu können, also göttliche Macht zu erlangen. Nun, selbst wenn dies irgendwann möglich wird, so würde das doch nur durch männliche Technik möglich – es wäre eine verkrüppelte Göttinnenschaft, auf Krücken angewiesen.

Auch wenn Feministen alle möglichen sexuellen Handlungen – nein: Sex selbst – als Vergewaltigung definieren, – »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.« – nehmen sie nicht nur eine Besudelung sondern auch eine Verschiebung des Heiligen vor: Nicht mehr die Vereinigung ist heilig, sondern die Frau. Und da sie (schein)heilig ist, schlägt ihr Empfinden, ihre Definitionsmacht die rationale objektive Betrachtung einer Handlung – so sind auch Nichtvergewaltigungen (nach rationalen Maßstäben) Vergewaltigungen, weil sie einen schlechten Tag hatte, denn ihre Einschätzung ist als Einschätzung einer Göttin über jedes profane Urteil erhaben. Deswegen gibt es aus feministischer Sicht sowas wie Falschbeschuldigung auch nicht. Er hat sich ihr nicht in der Ehrerbietung, wie sie einer Göttin gebührt, genähert oder sie glaubt das, also soll er büßen!

Zum Schluss aber: Sex ist auch für Männer ein Weg, intime Nähe und Zärtlichkeit und Liebe auszudrücken. Hugh Hefner sagte „Sex ohne Liebe ist besser als gar kein Sex“, woraus folgt, dass Sex mit Liebe das höchste ist.

Deutschen Pornoseiten droht Zwangsaltersprüfung

Pornografie kann ein Mittel männlicher Autonomie sein in einer Gesellschaft, in der sonst Frauen die Ressource Sex kontrollieren und teuer verkaufen. Deshalb wird sie von Feministen gehasst. Jetzt sollen aus Jugendschutzgründen die deutschen Pornoportale zu einem Altersüberprüfung gezwungen werden.

Dazu zwei Punkte:

Erstens ist es Aufgabe der Eltern, die Internetznutzung ihres Nachwuches zu reglementieren. Es gibt Kinderschutzsoftware, die mit Black- und Whitelist den Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten blockieren. Wenn Klein-Kevin auf „SadoMasoExtrem“ unterwegs ist, haben die Sorgeberechtigten versagt.

Zweitens bringt eine Altersprüfung überhaupt nichts, wenn weiterhin ausländische Pornoseiten erreichbar sind. Der Staat müsste eine Bürgerschutzsoftware installieren, die mit Black- und Whitelist nach chinesischem Vorbild staatsgefährdende Inhalte blockieren, sprich eine Zensurinfrastruktur errichten – was bereits vorgeschlagen wurde.

Ansonsten halte ich nicht Pornografie sondern toxischen Feminismus bspw. an Schulen für das eigentliche Problem für Heranwachsende.

Sex und Party und Macht

Da hat sie eine Erfahrung gesammelt, von der Andere noch Jahre danach schwärmen würden: Backstage nach einem Konzert mit berühmten Musikern. Was läuft da eigentlich nach dem Konzert Backstage? Natürlich, das weiß jeder: Partieeeeeeeee!

Jetzt ist sie so eine traurige Kreatur, eine Feministin, und da klappt das nicht so recht:

Denn während sich zwei der berühmten Musiker an jungen weiblichen Körpern vergnügten, wurde gekokst, getrunken, geraucht, gegrapscht, gelacht und gekifft.

Fight for your right to party! Heute aber sieht sie die Sache anders. Sie sieht sich als *Trommelwirbel* Opfer! Von Machtverhältnissen und sexuellen Übergriffen, denn die berühmten Musiker haben ihr zwischen die Beine gegriffen und dabei nicht das feministische Protokoll befolgt: „Darf ich dir zwischen die Beine greifen?“, so dass sie nicht mal die Gelegenheit hatte zu sagen: „Ja, Du darfst mir zwischen die Beine greifen.“

Was lernen wir daraus? Nun, das Sex nicht etwas ist, woran auch Frauen Spaß haben, dass sie es nicht genießen, wenn ein Mann (natürlich der richtige, nicht irgendjemand dahergelaufener) sie berührt. Sex ist etwas, womit Männer beflecken. Sex ist Gewalt. Sex wird von Männern genommen und von Frauen gegeben, wofür Männer zu zahlen haben: Sei es günstig bei einer Sexarbeiterin oder extrem teuer bei der Ehegattin; Sex ist etwas, das Männer nehmen, sich greifen, rauben:

Denn diese Musiker verhielten sich ganz klar nach diesem Schema: Ich nehme mir mal und würde erst damit aufhören, wenn mir jemand „Stopp“ sagen würde (vielleicht aber nicht einmal dann).

Die gute Sascha – die die Musiker in die Nähe von Vergewaltigern rückt und sich damit als Miststück ersten Ranges outet – ist empört, dass der berühmte Musiker nicht die Hälfte seines Eigentums an sie abtreten muss – das ist es, was sie als ihre Machtlosigkeit und Macht der Männer begreift, aber solche Macht gab es da und auch sonstwo nicht: Sie hätte jederzeit gehen können, auch gegen den Willen der berühmten Musiker, denen sie übrigens ebenfalls zwischen die Beine hätte greifen können. Sie ist aber nicht gegangen: Sie hat lieber Party gemacht mit Koksen, Kiffen, Saufen und eben auch Berühren, sexuell aufgeladem Berühren, etwas, an dem Gerüchten zu Folge auch Frauen Spaß haben. Vermutlich fand sie das nicht nur „Okay“, wie sie widerwillig einräumt, sondern war ganz begeistert davon, es war eine der geilsten Nächte, die sie bis dahin erlebt hatte, aber der Opferstatus ist ach so süß.

Aber jetzt? wegen des toxischen Feminismus‘ kann sie sich nicht unbefangen ins Partygeschehen stürzen, einfach Spaß haben – auch mit Sex.

„Ich habe dir meine Jugend geschenkt!“

Was für ein Satz. Dieser Satz dient dazu, eine grenzenlose, parasitäre Nehmenmentalität zu rechtfertigen: „Deshalb hast Du jetzt für mich zu zahlen!“ – wahrlich: Ein gewichtiges Geschenk.

Es ist die Bestätigung von Esther Vilar, die viel Empörung auf sich gezogen hat mit der Feststellung, dass Mädchen schon in jungen Jahren die Entscheidung treffen, die Laufbahn von Prostituierten einschlagen – in der Ehe aber sind sie die kostspieligsten und zudem die unehrlichsten. Dafür, dass sie einfach sind, nichts leisten, nichts arbeiten haben sie Anspruch auf den Sklavendienst eines Mannes, der den enormen Geldstrom zu ihr ganz real mit lebenslanger Maloche erwirtschaften muss.

Die naheliegende Frage ist natürlich, was sie sonst mit ihrer Jugend gemacht hätte? Sie hätte sie einem anderen armen Trottel „geschenkt“ – wenn aber eine Gegenleistung erwartet wird – Unterhalt vor und nach der Scheidung – dann handelt es sich nicht um ein Geschenk sondern um einen Tausch, einen Handel – womit wir wieder bei der Sexarbeit wären, der inoffiziellen. Was hätte sie sonst tun können, mit ihre Jugend? Zum Beispiel Model werden. Aber diese moderne Prinzessinnenlaufbahn ist stark begehrt, der Konkurrenzdruck ist überwältigend – trotz aller feministischer Unke erfreut sich GNT großer Beliebtheit gerade auch bei kleinen Mädchen, die entgegen der Frauenvertreter begriffen haben, dass ihre Schönheit Kapital ist, welches sie so oder so ausbeuten wollen, und wenig daran denken Maschinenbauingenieurinnen zu werden.

Und weiter: Von Liebe ist hier ebenfalls nicht die Rede? Hat sie ihn nicht geliebt, als sie ihn ehelichte? Hat sie kühl kalkuliert? Wieviele Frauen lieben ihren Mann überhaupt? Man betrachte die Scheidungszahlen – die Mehrheit aller Scheidungen werden von der Frau eingereicht.

Und hat sie keinen Spaß an Sex? Mal wieder das alte Spiel: Sex ist etwas, das Frauen geben und Männer nehmen. Damit ist er kompensationspfichtig, hat ihr zu dienen. Er hat es ihr zurückzuzahlen und wird dann vom Gericht dazu verknackt, per Zwangsarbeit für sie zu arbeiten.

Dass es sich um so ein Geschenk handelt, hätte sie mal eher gesagt.

Alltäglicher Sex wird strafbar

In Schweden und seit neuestem auch in Dänemark und in abgeschwächter Form auch in Deutschland ist Sex so, wie ihn die Mehrheit der Bevölkerung alltäglich praktiziert – mit nonverbaler Zustimmung – strafbar.

Dass nun der Sex und die Zustimmung mit einer App dokumentiert werden soll, ist so ein Fall, bei dem die Realität die Satire überholt. Besonders in Männerrechtskreisen machte man sich schon vor Jahren darüber lustig, dass zum Sex wohl bald ein notariell beglaubigter Vertrag nötig sei und dass die Anwälte mit im Bett liegen. Jetzt ist es real.

Es zeigt, dass Slogans wie „Das Private ist politisch“ ernst genommen werden sollten – denn dann ist das Private zerstört. Dann gibt es keine Privatsphäre mehr. Der Staat regiert im Auftrag der Feministen bis ins Schlafzimmer hinein und schreibt totalitär vor, wie eine der intimsten Betätigungen zwischen den Menschen abzulaufen hat. Besonders auf die Spitze getrieben wird das sogenannte Konsensprinzip an den Universitäten der USA. Dort reicht noch nicht mal ein einfaches „Ja“ als Antwort, jede sexuelle Handlung muss abgefragt und einzeln genehmigt werden, wobei auch hier ein „Ja“ nicht ausreicht, sie muss in der Antwort benannt werden: „Darf ich deine Brüste streicheln?“ – „Ja, Du darfst meine Brüste streicheln.“

Für einen Mann wird Sex mit einer Frau zu einem unkalkulierbaren Risiko, diese Gesetze entfremden die Geschlechter. Selbst wenn eine Frau Lust auf z.B. Küssen hat, so hat sie es wahrscheinlich nicht mehr, wenn sie gefragt wird, ob er sie küssen darf, das ist nicht nur meine Erfahrung. Sex, sowieso schon eine Herausforderung, wird damit noch mal komplizierter. Allerdings ist Feministen ein Auseinanderdriften der Geschlechter nur Recht. Ihnen ist es lieber, wenn eine Frau allein bleibt, als dass sie sich einem Vertreter des Klassenfeindes verbunden fühlt: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad.“

Du bist schuldig, mein lieber BDSMler! Was Sex mit Rassismus zu tun hat

Ich weiß gar nicht, wie ich im Zusammenhang mit Rassismus darauf komme, aber: Ein Tipp für Schwulenhasser. Und jetzt eine weitere Runde dieses schönen Spiels:

Bei Missy will man, dass man sich beim BDSM-Spiel so richtig schön schuldig fühlt, dass man reflektiert, dass das Spiel „Top und Bottom“ untrennbar verbunden wäre mit der historischen Sklaverei: „Wir spielen auch mit Echos und Resten in unserem kulturellen Gedächtnis, weil die Symboliken Teil unseres Wissens sind, auch wenn wir wenig oder kein bewusst erlerntes Wissen über Dinge haben. Symbole und Rollen(-vorstellungen) sind ins kulturelle Gedächtnis eingeschrieben. … bla bla bla … Mit Sklav*innen zu spielen, ist Race-Play. Es nicht zu reflektieren, ist gefährlich und beleidigend.“

Was reflektiert werden soll, ist „Maafa“. Das steht für die Gesamtheit aller Verbrechen an Schwarzen. Wenn also Schwarze aus Rassenhass Weiße ermorden, dann spielt das für die noblen Antirassisten, die wollen, dass man zu Kreuze kriecht, bevor man sich sadomasomäßig amüsiert, keine Rolle. Es ist egal, dass mehr Schwarze Weiße töten als umgekehrt, das ist eben nicht Maafa. Ungeklärt bleibt dabei, ob es auch Maafa ist, wenn schwarze Stammeshäuptlinge Schwarze in die Sklaverei verkaufen, wozu es oft kam (und kommt?).

Zurück zu BDSM: Dort herrscht eine Beziehung zwischen Top und Bottom, die sich qualitativ von der eines z.B. muslimischen Sklavenhalters und einem Sklaven unterscheidet: Der Top übernimmt auf sehr intime Weise Verantwortung für das Wohlergehen des Bottoms. Wenn man hier seine Schuldigkeit, seine Verstricktheit in die Verbrechen gegen Schwarze eingestehen soll, Reue üben und Buße tun für Verbrechen, mit denen er nichts zu tun hat, dann macht das genauso viel Sinn, wie wenn Geschäftspartner, zwischen denen Geld den Besitzer wechselt, bedenken sollen, dass es auch Diebstahl und Raubmord gibt. Dazu wird es aber nicht kommen, denn das bedient kein Feindbild, wie das des Weißen, gegen den man seinen Hass ausleben kann. Wahrscheinlicher ist da eher, dass Männlein und Weiblein beim Sex reflektieren sollen, dass es auch Vergewaltigung gibt, was in der Rape-Culture tief ins „kulturelle Bewusstsein“ eingeprägt ist. Hier hat man ein klar umrissenes Feindbild: Den Mann, den weißen. Und tatsächlich ist ja nach Ansicht einiger Feministen Sex nicht von Vergewaltigung zu unterscheiden.

Der Autorin bescheinige ich eine gehörige Portion Rassismus, welches ihr (Selbst-)Bewusstsein konstituiert, woraus sie ihren Selbstwert zieht, sowie massiv selektive Wahrnehmung in Kombination mit Hysterie.