Archiv der Kategorie: Sex

Crumar: Seine Verantwortung, ihr Urteil

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

In dem Vorgang, dass er postkoital fragt und sie antwortet sind zwei Grundüberzeugungen enthalten, nämlich die der aktiven Rolle des Mannes in der Sexualität und dass letztlich Sex etwas ist, was „Mann“ will und dessen Qualität „Frau“ postkoital zu urteilen hat.
Wer im Nachhinein Noten über eine vorher zu erbringende Arbeit eines anderen verteilen kann, ist m.E. klar im Vorteil und der zugrunde liegende Vorgang weist auf ein Machtgefälle hin, welches konträr zu feministischen Voraussagen entstanden ist.

Aus diesem Machtgefälle und Grundschullehrerin-Bedürfnis wiederum entstehen dann weibliche Bücher a la „Meine 10 schlechtesten sexuellen Erlebnisse“.
Auf eine bizarre Art und Weise ist die Eingangsvoraussetzung solcher Frauenliteratur „vergessen“ zu haben, dass 50% von „sexuelle Erlebnisse“ aus der Autorin bestanden haben.
Dass zwischen sexueller Selektion und postkoitaler Bewertung eine gewisse – nun ja – zeitliche Deckungslücke besteht und sich nichts, rein gar nichts ändern wird, wenn Frau auf anwesende Abwesende plädiert, wird sich irgendwann herumsprechen.
Hoffe ich.

Und wenn bspw. Männer höflich darauf verzichten würden, ihr eigenes Bedürfnis nach gelungener partnerschaftlicher Sexualität mit einem Brettspiel zu verwechseln und lernen würden, eigene Ansprüche und Bedürfnisse zu thematisieren sowie die Partnerin ermutigen, solche zu artikulieren, dann könnten wir einen Schritt gemeinsam nach vorne gehen.

Magarete Stokowski: „Diversität im Schlafzimmer“

Magarete-„Frauen-wollen-ihre-Vulva-zurück“-Stokowski, die sehr gut darin ist, feministische Totalitarismen zu verschleiern und damit ihre Leser in die Irre zu führen:

Petersons claim to fame ist es, dass er [Jordan Peterson] sich 2016 von den Plänen der kanadischen Regierung unterdrückt fühlte, ein Gesetz einzuführen, das Transgender vor Diskriminierung durch falsche Bezeichnungen schützen soll. Peterson befand sich davon in seiner Redefreiheit eingeschränkt. […] Stattdessen viel Platz für Beobachtungen wie diese: „Aber gerade die radikale Linke hat einen Knoten in der Unterhose wegen der sexuellen Übergriffe. Die #MeToo-Bewegung ist überall. In 20 amerikanischen Staaten haben wir Gesetze, die die ausdrückliche Zustimmung zu Sex regeln.“ Ja, grausame Zeiten, in denen man Leute nicht ungefragt vögeln darf.

…hat einen neuen Coup gelandet:

Während Transsexuelle vor falscher Anrede geschützt werden und verschiedene Städte das bloße Mitmeinen der halben Bevölkerung in der Amtssprache unterbinden, sieht es in vielen Schlafzimmern immer noch so aus, als ob wir uns im dritten Reicht befänden, unter der Herrschaft von Nazis, die die vielfältigen, diversen Geschlechter auf zwei reduzierten und damit eine binäre Ordnung durchzusetzten. […] Es ist falsch, Transsexuelle oder Frauen sprachlich zu diskriminieren und genauso ist es falsch, die heteronormative Zwangssexualität im Bett zu reproduzieren. […] Hier im Schlafzimmer, beim Liebesspiel, das für viele Frauen weniger Vergnügen als ein Joch ist, wird die letzte Schlacht geschlagen, gewinnen die diversen Geschlechter abseits der Binarität an Leben. Wenn hier, im Intimen, die Alternativen zur Zweigeschlechtigkeit nicht durchgesetzt werden, sind sie auch im Alltäglichen chancenlos. Insofern ist es nur konsequent, für den Sex die Anwesenheit mindestens eines Trans- oder Intersexuellen vorzuschreiben. Die Klage der Mimosenmänner, die sich jetzt schon von selbstbewusst-sexuellen Frauen bedroht sehen, und ihre Angst, nicht mehr den einzigen Ständer im Raum zu haben, wird natürlich nicht lange auf sich warten lassen, kann aber getrost ignoriert werden.

Männer in Reizwäsche

Mann in Pin-Up-Frauenpose

Der Künstler, von dem dieses Kunstwerk rechts stammt, hat ein wichtiges Anliegen: Er will auf Sexismus aufmerksam machen. Deshalb stellt er Männer in Frauenposen dar, was dazu führen soll, dass der Beobachter seinen Sexismus reflektiert. Denn Männer in Frauenposen wirken: Lächerlich. Und damit sei es frauenfeindlich, Frauen in Frauenposen darzustellen, denn diese würden dadurch auch lächerlich gemacht und erniedrigt werden.

Das schießt nahtlos an an die Theorie, dass sämtliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozial konstruiert seien – einschließlich der Heterosexualität. Linguisten – von denen solch kruden These stammen – haben somit offenbar keine Ahnung etwa von Evolution, in welcher Heterosexualität zu Fortpflanzung und damit zur Erhaltung der Art führt – und zwar so einer Art, die eben heterosexuell ist. Deshalb unterscheiden sich die Geschlechter – auch was ihre Wahrnehmung betrifft. Wenn ein Weibchen ihren Hintern in einer aufreizenden Pose präsentiert, ist das für Männer sexy – das kommt von Sex und führt zu Sex. Weibliche Sexualität hingegen ist etwas anders gestrickt, vermutlich weil für sie Fortpflanzung wesentlich aufwendiger und auch riskanter ist – wenn der Lebensunterhalt nicht gesichert ist, kann man schon mal verhungern – womit es für Frauen nicht so sinnvoll ist, ohne weiteres auf einen hingehaltenen Männerhintern drauf zu springen. Nein: Wenn Frauen so wie Männer ticken würden, dann hätten sich Männer – die Chance nutzend, eine Frau ins Bett zu kriegen – immer schon in Pin-Up-Posen gezeigt, ganz selbstverständlich, und dann würden sie darin auch nicht „schwul“ oder lächerlich wirken.

Jetzt gibt es ein Unternehmen, dass Reizwäsche für Männer anbietet, und damit wirbt, dass diese von immer mehr Männern „entdeckt“ wird. Nun, wenn sich manche Soziologiestudenten, die Männlichkeit „dekonstruieren“ wollen, zum Affen machen, dann ist das ihr Ding. Etwas anderes kotzt mich an, wie zum Beispiel bei dieser Berichterstattung hier, dort heißt es:

An sich ein guter Gedanke, wenn man bedenkt, dass wir in unserer Gesellschaft alles daran setzen, Frauen die gleichen Rechte und Möglichkeiten wie Männern einzuräumen. Andersrum sollte Gleichberechtigung schließlich auch funktionieren.

Was für eine bodenlose Heuchelei! Wenn es diesen angeblichen Männerfreunden wirklich um Gleichberechtigung ginge, dann würden sie mal thematisieren, dass Jungen im Schulbetrieb systematisch abgehängt werden. Sie würden mal kritisch anmerken, dass es ein Widerspruch ist, dass Männer angeblich bevorzugt seien, aber die große Masse der Selbstmörder stellen. Sie würden die Benachteiligung der Väter im Sorgerecht anprangern. Ich stellte hier schon mal die Frage, warum es diesen Anhängern der „Gleichberechtigung“ eigentlich scheißegal ist, wenn ein Mann obdachlos unter einer Brücke krepiert, sie aber voller Leidenschaft dabei sind, wenn es um das Recht der Männer geht, auch Röcke zu tragen. Um mich zu wiederholen: Das liegt daran, dass der Mann mit der Verweiblichung der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Seine Erniedrigung ist es, was die Freude auslöst. Ein Mann, der sich in Reizwäsche kleidet, markiert die dekonstruierte Männlichkeit und ist damit höchstes Ziel der Genderisten.

Flirten und Sex: Ein totalitärer weißer Ritter will das „Richtige“ durchsetzen

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Im Jugendableger der Süddeutschen erzählt ein weißer Ritter, wie er es mit dem Flirten hält. Er beschreibt hierzu die prickelnde Spannung und die Zweifel darüber, ob der jetzige Zeitpunkt der richtige ist, sie zu küssen, so wie das nunmal ist in einem mit erotischer Spannung geladenen Flirt, der auch Unwägbarkeiten enthält, und in dem man durchaus auch dem Risiko ausgesetzt ist, einen Schritt zu früh zu gehen. Das gehört dazu.

Jetzt ist unser weißer Ritter aber ein Anhänger des „Aussprech-Prinzips„, das heißt er fragt um Erlaubnis, ob er sie küssen darf. Ihre Reaktion darauf sagt alles über Feminismus und Frauen, ihre Beziehung zueinander und wie gut der Feminismus Frauen kennt und sie respektiert:

„Du Raffnix! Deute doch mal die Signale richtig. Wenn Du fragst, ruiniert das die Stimmung!“

Damit wäre eigentlich alles gesagt: Die Frauen empfinden das „Konsensprinzip“ als Stimmungstöter und wollen es nicht anwenden. Diese weibliche Reaktion auf das merkwürdige Verhalten von Feministen in der Paarungszeit ist nicht neu: Unlängst beklagte eine Nina Pauer, dass die „Schmerzensmänner“ von heute in Sachen Annäherung nichts mehr auf die Reihe kriegen. Sie selbst will als Frau nicht den nächsten Schritt tun. Sie sendet aber Zeichen, dass er nun doch bitte mal… aber ach, die Männer von heute haben keine Eier mehr.

Nun könnte der weiße Ritter daraus lernen und in Zukunft darauf verzichten. Aber nein: Stattdessen macht er mehr desselben und legt jetzt erst richtig los:

Es gibt genau ein eindeutiges Signal und das ist ein klares Ja auf eine klar definierte Äußerung meiner Absichten.

Es gibt nur eine richtige Möglichkeit, basta!

Dem lässt sich entgegenhalten: Grenzen müssen überschritten werden und beim Deuten der Signale, wie es oben seine Flirtpartnerin nennt, kann man schon mal falsch liegen, aber: Das ist vollkommen in Ordnung. Sie kann damit umgehen, es ist keine Katastrophe, es gehört dazu.

Anstatt aber eine solch entspannte Haltung zu entwickeln, wird unser weißer Ritter noch rabiater: Jetzt will er sein Konzept auch verpflichtend für andere Männer vorschreiben. Dabei geht er so vor, dass er in einem Schwarz-Weiß-Bild zwei Varianten gegenüberstellt. Hier er, der Frauen respektiert (nicht wirklich, siehe unten), keine Grenzen überschreiten und nicht überrumpeln will, und dann die ganzen anderen Männer, die es nicht so halten und die er in die Nähe von Vergewaltigern rückt:

Die Alternative ist nämlich ziemlich beschissen: Die Auffassung, dass ein Mann sich den Kuss eben nehmen muss. Und die Frau lässt es mit sich machen oder muss sich wehren. Diese Geisteshaltung ist eine Schwundstufe toxischer Maskulinität und führt zu elenden Komplikationen. Und zu Männern und Frauen, die meinen, Grenzüberschreitungen zu forcieren oder zu dulden gehöre zur Anbahnung von Intimitäten dazu. Das muss verdammt noch mal anders werden!

Ganz normaler, einvernehmlicher Sex ist auf diese Weise eigentlich Vergewaltigung: „Sie muss sich wehren“. „Sie lässt was mit sich machen“. Sagte nicht Andrea Dworking: „All sex is rape!“? Nach dieser Lesart schon.

Es muss also etwas anders werden: Die Männer sind so wie die Juden damals alle toxisch, und müssen umerzogen werden. Wer nicht spurt, und sich nicht an die totalitären Regeln hält, die fürs Flirten und fürs Schlafzimmer vom Feminat vorgeschrieben werden, geht als Vergewaltiger in den Knast, in Schweden, in Deutschland, denn Femischisten sitzen in den Machtpositionen, entsprechende Gesetze zu verabschieden.

Aber nicht nur die Männer, auch bei Frauen bildet sich der Feminist ein, es besser zu wissen und die Frau von ihrer dummen Naivität befreien zu müssen:

Denn ich frage zwar vor allem aus Prinzip. Ein ganz bisschen aber auch aus erzieherischen Gründen.

Hach, wie sehr er sie respektiert, will sie erziehen!

Im Text wird schön die Doppelmoral deutlich, wie sie typisch ist für einen Feminismus, der nichts anderes als ganz vulgären Sexismus darstellt: So berichtet der weiße Ritter, wie im Club eine Bekannte ihr Gesäß an seinem Ständer reibt. Sie hat nicht um Erlaubnis gefragt, dies ist aber kein Grund, ihr toxische Weiblichkeit zu unterstellen und diese Annäherung zu verurteilen, die nicht nach den Regeln ablief, wie sie für Männer zu gelten haben. Dieser Sexismus konterkariert aber jenen Feminismus, der Frauen mental betrachtet für genauso stark hält wie Männer (was sie auch sind). Denn wenn ich hier bei Frauen besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen muss, um sie ja nicht versehentlichen zu verstören, zum Opfer zu machen, sie – siehe Schweden – „unachtsam“ zu vergewaltigen, dies bei Männern aber nicht einfordere, weil sich kein Mensch vorstellen kann, dass ein ungewollter Kuss für einen Mann ein ernstes Problem darstellt, dann zementiert dies das Bild von der schwachen Frauen und dem starken Mann, das also, was Feminischisten überwinden wollen. Dieser paternalistische, Frauen bevormundender und Männer bestrafender Feminismus reproduziert das Bild vom schwachen Weibchen mit ihr als Prinzessin, die vom ihm, dem Helden gerettet werden muss. Als das sieht er sich: Als der bessere Mann, der sie beschützt vor den ganzen toxischen Männern, dafür wirft er sich als weißer Ritter in die Schlacht, denn ohne ihn ist sie unrettbar verloren.

Andere Männer sind toxisch und Frauen müssen erzogen werden. Was ein Held.

„Nein heißt Nein“

Bevor ich zum Thema komme, ein Anmerkungen zur feministischen Streitkultur. Auf Twitter wurden die stigmatisierenden und vernichtenden Vorwürfe gegen mich erhoben, ich sei ein Vergewaltiger oder „legitimiere“ Vergewaltigung, da ich dem feministischen Dogma widersprochen habe, dass „Nein heißt Nein“ immer und absolut gilt. Die Ankläger haben mich dann geblockt, was nach der Twitter-Zensur-Struktur bedeutet, dass  ich mich nicht gegen diese vernichtenden Bezichtigungen wehren kann, aber für alle weiterhin sichtbar sind. Mit anderen Worten: Ich werde angeklagt, ein Ungeheuer zu sein, aber man spricht mir das Recht auf eine Verteidigung ab. Ein solcher Menschenschlag war es, der im Stalinismus oder in Nazideutschland die Ankläger und Richter spielten in Schauprozessen, bei denen das Urteil schon vor Prozessbeginn feststand, der Abschaum der Menschheit also – hier im Namen des Feminismus, welcher landläufigen Meinungen nach ja ganz harmlos sei und nur Gerechtigkeit wolle. Man vergleiche hierzu auch meinen Artikel zur Verschärfung des Sexualstrafrechts.

ShootMessenger

Ich wurde auf Twitter mit der Behauptung „Nein heißt Nein. Punkt“ konfrontiert. Alle meine Einwände wurden nur mit diesem Mantra beantwortet, man ging kaum auf das ein, was ich sagte. Als erstes: Diese Behauptung ist rein faktisch falsch. In SFBM? wird ein eigenes Kapitel bemüht, um diesen Femo-Mythos zu widerlegen. In Befragungen dazu räumen Frauen immer wieder ein, schon „Nein“ gesagt aber „Ja“ gemeint zu haben – für einige gehört es zur Standartroutine im Liebesspiel. Die Motivation für ein falsches „Nein“ sind unterschiedlich. Sie will zum Beispiel nicht den Eindruck erwecken, eine Schlampe zu sein oder leicht zu haben. Sie will romantisch erobert werden. Sie will die Männlichkeit des Kerls testen. Sie will sich davon freisprechen, für Sex die (Mit-)Verantwortung zu tragen.

neinnein

Arne Hoffmann – „Sind Frauen bessere Menschen?“

Und hier geht den FeministInnen die Fantasie durch: Weil ich dieses Dogma – „Nein heißt Nein“ –  in Frage stelle, weil ich auf das verdammte Fakt hinweise, dass es schicht nicht wahr ist, muss ich ein Vergewaltiger sein, der über eine Frau herfällt und sie zutiefst traumatisiert. Um den Vorwurf zurückzuweisen:

Wenn ich zu einer Frau gehe, und sie ansatzlos küssen will, funktioniert das nicht, klar. Man wird erst im Gespräch, welcher ein Flirt sein sollte, so richtig warm, so dass irgendwann der Zeitpunkt eintritt, bei der ein Kuss erwünscht und erlaubt ist. Wenn ich mich jetzt langsam vorbeuge und sie küssen will, kann es zu verschiedenen Reaktionen kommen: Wenn sie es zulässt, alles supi. Interessant wird es, wenn sie ausweicht oder auch verbal „Nein“ sagt. Das kann bedeuten, dass man chancenlos ist, dann sagt man freundlich „Tschüss“ und geht zur Nächsten. Oder es liegt daran, dass sie einen zwar sympathisch findet, für einen Kuss aber noch nicht so weit ist. In dem Fall lässt sich aus einem „Nein“ ein „Ja“ machen indem man einfach weiter flirtet – es ist ein Unterschied, ob eine aggressiv reagiert, oder sie einem lachend und spielerisch den Arm boxt und einen als „frech“ bezeichnet. Eben noch war es zu früh, eine halbe Stunde später ist es vielleicht genau der richtige Zeitpunkt – ich meine also nicht, dass ich – wie mir unterstellt – ich das „Nein“ ignoriere und sie trotzdem küsse und dann vergewaltige.

Ein weiteres Beispiel liefert der Chefaufreißer Maximilian Pütz: Er berichtet, wie er bei einer Frau fünf Anläufe brauchte, bis sie sich küssen ließ. Als er sie später fragte, warum sie fünfmal „Nein“ gesagt hat, antwortete sie: „Max, Du kannst jede Frau hier haben, ich wollte mir sicher sein, dass Du es ernst mit mir meinst“.

Eventuell wird jetzt der eine oder andere einwenden, dass man doch einfach fragen könnte: „Darf ich dich küssen?“. Das funktioniert nur in der feministischen Fantasie. Um es einleuchtend zu beschreiben: In der Cosmopolitan fand sich mal ein Artikel, in welcher die Autorin schrieb, wie abenteuerlich, anregend kurz: leidenschaftlich es sei, wenn er ihr die Kleider vom Leib reißt. Und jetzt stelle man sich vor, er würde gemäß dem feministischen Konsensprinzip vorher um Erlaubnis fragen: „Darf ich dir die Kleider vom Leib reißen?“ – es wird wohl jeder einsehen, dass damit jede Leidenschaft zerstört ist: Die Frage um Erlaubnis zerstört die erotische Spannung. Ähnlich verhält es sich mit „harmloseren“ Fragen, wie der, ob man sie jetzt küssen darf: Selbst wenn sie dazu bereit war, ist sie es nach dieser abtörnenden Frage in der Regel nicht mehr. Das Konsensprinzip funktioniert nur in der feministischen Filterbubble.

[Nachtrag]

[Nachtrag 2] Stapel Chips über die Komplexität menschlichen Sozialverhaltens, welches sich simplen Formeln wie „Nein heißt Nein, Immer, Absolut“ entzieht.

Sexuell freizügig: Frauen sind Schlampen und Männer sind Playboys?

Zur Abwechslung mal ein Punkt, bei dem ich der feministischen Sicht auf die Dinge zustimmen kann, nämlich dem Umstand, dass Frauen, die viel Sex mit vielen Männern haben, als „Schlampen“ gelten, Männer, die umgekehrt dasselbe machen als „Playboys“ bewundert werden. Eine Metapher, die dabei häufig angeführt wird, ist die mit dem Schloss und dem Master-Key. Eine Frau, die viele Liebhaber hat, ist dabei ein „billiges“ Schloss, das durch jeden Schlüssel geöffnet werden kann. Ein Mann hat umgekehrt hingegen den „Master-Key“, welcher jedes Schloss öffnet.

Diese Sicht ist frauenfeindlich, ohne Frage, hat aber auch Ursachen. Eine auch nur durchschnittlich gutaussehende Frau hat es einfach an Sex zu kommen. Sie muss sich nur verführen lassen, was relativ einfach ist. Ein Mann hingegen muss etwas leisten, was nicht jeder kann, er kann etwas, wofür es besondere Charaktereigenschaften und Fähigkeiten braucht, um die er von anderen Männern beneidet wird. Kurz: Erobert zu werden ist einfacher als zu erobern.

Auf einer Party kam das Gespräch mal auf das Thema. Es ging um die Frage, ab dem wievielten Date Sex in Ordnung. Als eine Frau in der Runde gefragt wurde, ob sie sich Sex beim ersten Date vorstellen könne, entgegnete sie entrüstet: „Ich bin doch keine Schlampe!“.

Das ist nicht gut. Das ist schlecht [Nachtrag: Damit meine ich nicht, dass man beim ersten Date unbedingt Sex haben sollte, ich verurteile lediglich die Implikation, wonach eine Frau, die beim ersten Date Sex hat, eine Schlampe sei]. Eine solche Frau ist nicht sexpositiv. Eine solche Frau hat keinen guten Kontakt zur ihrer Sexualität. Sie unterhält keine Beziehung zu ihrer Sexualität als etwas, dass man ohne schlechtes Gewissen genießen kann. Sie ist deformiert und verbogen, und wenn man sich als Mann mit ihr einlässt, muss man sich selbst auch verbiegen. Der ungesunde Umgang mit der eigenen Sexualität betrifft auch die Sexualität des Mannes. Denn wenn die weibliche Sexualität als etwas gesehen wird, was man schützen und rationieren muss, geht das mit dem Blick auf die männliche Sexualität einher, die nimmt, befleckt und sich schuldig macht – das eine bedingt das andere. Das geht in Richtung viktorianischer Prüderie, das hat was vom Verbot vorehelichen Sex‘ – es nötigt Männer in die Ernährerrolle, welche von Frauen auch gewollt ist: „Ich bin monogam und gebe mich nur dir hin, bin keine Schlampe, und Du sorgst für mich“ (die traditionelle Rollenverteilung ist von Frauen gewollt, weshalb sie mit Einführung des Frauenwahlrechts auch nicht abgeschafft wurde).

Deshalb sollte man den Begriff „Schlampe“ tunlichst aus seinen Wortschatz streichen und Frauen meiden, die ihre Geschlechtsgenossinnen damit abwerten.

Sexuell aktive Männer in Zukunft mit einem Bein im Knast

Frau Hummel spricht von einem Missverständnis:

Karl, ein Student aus Kiel, war für ein Praxissemester zu seiner Freundin nach Graz gezogen und hatte am Nachmittag mit einer Kollegin, die er beim Praktikum kennengelernt hatte, in einem Kaffeehaus gesessen. „Als sie mich auf dem Heimweg dann gefragt hat, wo ich wohne, habe ich ihr völlig arglos das Zimmer gezeigt, das ich mit meiner Freundin zur Untermiete bewohnte. Aber kaum war die Tür hinter uns ins Schloss gefallen, erstickte sie mich mit Küssen“, erinnert sich Karl und klingt dabei immer noch verwundert.

Und jetzt stelle man sich vor, der „verwunderte“ Karl zeigt seine Kollegin an, und zwar wegen „Vergewaltigung“, sie habe nämlich „überraschend“ übergriffig gehandelt – so will es nämlich die Verschärfung des Sexualstrafrechts, über die heute im Kabinett beraten wird. (Video ~30Sekunden) Nun, einer Frau wird das natürlich nicht passieren, solch grotesken Anklagen würden nur Männer betreffen, so heißt es auch in der Tagesschau-Meldung, dass „Frauen“ – und nur diese – besser vor Vergewaltigung geschützt werden sollen. Entscheidend hierbei ist, dass in Zukunft keine Gewalt ausgeübt oder angedroht werden muss, um als Ver-gewalt-iger verurteilt zu werden. So soll es bereits ausreichen, wenn man ein „Überraschungsmoment“ ausnutzt.

Das ist ein Gummiparagraf, der sich nahezu beliebig interpretieren lässt. Denn strenggenommen könnte ja jeder Mann „überraschend“ gehandelt haben, wenn er z.B. vor dem ersten Kuss nicht nachgefragt hatte. Damit wird im Grunde die männliche Hälfte der Bevölkerung der weiblichen Willkür ausgeliefert, denn kaum jemand wendet das unsägliche, feministische Aussprech-Prinzip an, aus gutem Grund übrigens, denn Fragen wie „Darf ich dich küssen?“ wirken ungemein abturnend, selbst wenn die Frau vorher wollte, will sie es danach nicht mehr. Dies ist ein schönes Beispiel für den totalitären Aspekt des Feminismus: Er will selbst noch intimsten Bereich der Menschen wirken, dort seinen Willen durchsetzen, Motto: „Das Private ist Politisch“. Das hat Folgen: feministischer Sex bedeutet einen Ausverkauf der Erotik.

Schon jetzt ufern Falschbeschuldigungen aus entgegen dem Vergewaltigungsmythos, dass Frauen bei „sowas“ nicht lügen. Sie tun es eben doch, sie lügen wie gedruckt, wenn sie in ihrer Rachsucht eine Existenz zerstören wollen. Nur jemand, der dem so verbreiteten wie falschen Mythos anhängt, dass Frauen die besseren Menschen seien, kann sowas gutheißen. Nachdem im real existierenden Matriarchat Frauen bereits Herrinnen über Leben und Tod von Ungeborenen sind (und massenhaft abtöten), Herrinnen über die Familie, mit der Macht, den Vater nach Belieben zu entsorgen und auch auf die Bedürfnisse ihrer Kinder keine Rücksicht nehmen, wird dem weiblichen Geschlecht hiermit eine weitere Waffe in die Hand gegeben, mit der nun beliebig, also willkürlich, Männer vernichtet werden können.

Was bleibt, ist eine weitere Zone verbrannter Erde zwischen den Geschlechtern. Was sich bereits heute zeigt, nämlich dass sich Männer von den Frauen zurückziehen, was von diesen beklagt wird, wird sich als Trend noch verstärken. Feministinnen freilich stört das nicht, denn wie sie wissen: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“; wenn eine Frau einsam bleibt, ist das aus feministischer Sicht eine gute Sache.

Feministische Argumentationsformen (1): "Sexobjekt"

In einer Folge der „Simpsons“ verliert Homer seine geliebte Marge an einen feministisch inspirierten Professor. Homer vergeht vor Liebeskummer und schreibt seiner Marge einen Brief, in dem es heißt:

„I miss you.“

Der Feminist und neue Freund erklärt daraufhin der jungen Frau, dass das ganz und gar nicht schmeichelhaft ist, da sie in diesem Satz zum Objekt degradiert würde:

„In diesem Text bist Du das Objekt, er macht dich zu seinem Objekt!“

Damit hat er Recht, zeigt aber gleichzeitig auf, dass Objekt-Sein nichts schlimmes ist. Wir alle sind Objekte, mal in dieser, mal in jener Hinsicht.

Wenn ich jemanden liebe, ist diese Person das Objekt meiner Liebe. Wenn jetzt aber jemand behaupten würde, ich würde meine Liebe zum „Objekt“ degradieren, zum „Liebesobjekt“, wäre klar, dass er nicht viel von Liebe hält, sie nicht wertschätzt. Damit aber stände er allein auf weiter Flur. Die Liebe ist unserer Kultur nämlich hochgeschätzt, nicht nur in unzähligen Pop-Songs immer wieder besungen, sondern auch das Leitmotiv in genauso vielen Romanen, Stücken und Überlieferungen. Die Liebe wird wertgeschätzt.

Anders der Sex. Feministinnen klagen häufig darüber, dass Frauen zum „Sex-Objekt“ abgewertet würden. Das erste, was dabei auffällt, ist, dass diese Anklage häufig von Frauen kommt, die selbst nicht das Geringste zum Sexobjekt mitbringen. Und weiter: Wenn Du in verschiedenen feministischen Blogs recherchierst, wirst Du schnell feststellen, dass „Sex“ stets im negativen Kontext gehandelt wird. Es wird nicht darüber geschrieben, wie lustvoll es sein kann, Sex mit einem Mann zu haben, sondern in der Regel über die Unfälle in Sachen Sexualität: Sexuelle Belästigung und Gewalt, also Vergewaltigung. Feministinnen denken beim Stichwort „Sex“ nicht an das Kamasutra, sondern an Vergewaltigung.

Davon abgesehen ließe sich also einwenden: Warum abgewertet? Ist es nicht schön und begehrenswert, wenn man schön und begehrenswert ist? Fühlt sich eine Frau nicht vielmehr auf- als abgewertet, wenn man ihr ein Kompliment über ihre Schönheit macht?

Ein solches Kompliment kommt in der Regel vom Mann. Und das könnte ein Problem für Männerfeinde sein: Eine Frau, der es nicht egal ist, wie sie auf Männer wirkt, die gerne schön ist auch für Männer.

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt: Nämlich die Eigenschaft des weiblichen Geschlechts, sich selbst zum „Sexobjekt“ zu machen. Sorry, aber die Eigenarten der männlichen Sexualität sind allgemein bekannt: Jede Frau, die mit tiefausgeschnittenem Dekolleté unterwegs ist, weiß ganz genau, was sie macht – Frauen lieben es, Männern den Kopf zu verdrehen. Dazu behaupten FeministInnen, dass sich „frau“ eher für sich selbst und nicht für Männer rausputzen würde. Hier ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken, Frau Birgit Kelle merkte dazu spöttisch an, dass es ja auch so oft vorkomme, dass sich frau stundenlang vor dem Spiegel zurecht machen würde, um anschließend allein einen Videoabend zu verbringen. Aber sicher doch!

Frauen sind auch Sexobjekte, und somit ist ihre Darstellung als solche auch unproblematisch. Über die Darstellung von Männern auch als Sexobjekte empört sich ja auch niemand. Feindselige Propaganda arbeitet ganz anders, als das die Angefeindeten als schön und begehrenswert dargestellt werden: Sie werden als hässlich dargestellt. Femischisten beschäftigt was ganz anderes: Ihre vor Männerhass triefenden Ideologie zufolge, sollen sich Frauen von Männern abwenden: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“. Frauen sollen sich einen Dreck dafür interessieren, ob sie von Männern für schön oder hässlich gehalten werden, sie sollen den „Feind“ gänzlich aus ihrem Leben raushalten. Das Problem liegt also nicht bei der Frau, die sich gerne als sexy abbilden lässt, oder bei Männern, die sie schön finden, sondern in der überspannten Interpretation der Männerfeindin, die ein Problem damit hat, dass es Frauen gibt, die gerne schön und begehrenswert sind.

Sex auf Feministisch: "Konsens-Prinzip"

Die Sexualität den Feministinnen zu überlassen ist wie seinen Hund, wenn man in Urlaub fährt, dem Tierpräparator anzuvertrauen.”(Camille Paglia)

In diesem Artikel soll es nur um das sogenannte „Konsens-Prinzip“ gehen. Das allerdings ist kompliziert, denn das sog. „Konsens-Prinzip“ fügt sich nahtlos ein in andere feministische Theoreme, wie etwa die „Rape-Culture“, die „Definitionsmacht“ oder „Sexuelle Belästigung“, welche in der „Rape-Culture“ als Vorstufe zur Vergewaltigung betrachtet wird. Wenn ich also die feministische Forderung nach dem sogenannten „Konsens-Prinzip“ zurückweisen will, müsste ich eigentlich auch gegen alle anderen genannten Prinzipien argumentieren – das mache ich hier nicht.

Was ist das feministische „Konsensprinzip“? Es dient dem Schutz von Frauen, die nicht in der Lage sind, ihren Willen auszudrücken und mit der männlichen Sexualität überfordert sind. Das sogenannte „Konsens-Prinzip“ schreibt vor, dass man jede sexuelle Handlung vorher anzufragen hätte, und erst, wenn sie entsprechend genehmigt wurde, auszuführen sei.

Die schärfste Variante hierbei verlangt, dass ich jede sexuelle Handlung genausten zu beschreiben habe, und die Passive (in der Regel die Frau) diese auch zu bejahen habe. Ein einfaches „Willst Du mit mir schlafen?“ reicht wohlgemerkt nicht. Die Frage muss zum Beispiel lauten:

„Darf ich deine Brüste streicheln?“

Woraufhin die korrekte Antwort lautet, die die Handlung genauso benennen muss:

„Ja, Du darfst meine Brüste streicheln.“

Auf diese Weise muss jeder Schritt im Sexspiel benannt werden, bis hin zu: „Darf ich meinen Penis in deine Vagina einführen?“. Wer jetzt glaubt, dass diese Vorschrift allein im – pardon – kranken Gehirn von Feministinnen existiert, den muss ich eines besseren belehren: An verschiedenen Universitäten der USA ist diese Regelung bereits vorgeschrieben. Wer dagegen verstößt, gilt als Vergewaltiger.

Für den Fall, dass nicht gefragt wurde, ist gleich die Vergewaltigungshotline angefügt

Die feministische Perfidie hierbei liegt schon allein in der Benennung: „Konsens“. Durch diese Benennung wird unterstellt, dass nonverbaler Sex keinem Konsens entsprechen könne, also dass die von der Mehrheit der Bevölkerung praktizierte Sexualität Missbrauch oder Vergewaltigung entspräche. Würden es Feministinnen ehrlich meinen, würden sie vom „Aussprech-“ oder „Verbalisierungs-Prinzip“ sprechen – was ich im Folgendem tun werde.

Wie jeder halbwegs einfühlsame Mensch erkennen kann, geht durch dieses Prinzip jede Leidenschaft und Spontanität verloren.

Ich lese regelmäßig auch in feministischen Publikationen mit, u.a. „Cosmopolitan“. Dort fand ich einmal einen Artikel, in welchem die Autorin ein Loblied auf leidenschaftlichen, überschwenglichen Sex schrieb, und dabei unter anderem darauf zu sprechen kam, wie heiß es doch sei, wenn er ihr die Kleider vom Leib reißt (allerdings nicht, wenn sie gerade ein teures Designer-Kostüm trägt). Wie lässt sich solches mit dem Verbalisierungs-Prinzip vereinbaren?

Nun, so:

„Darf ich dir die Kleider vom Leib reißen?“

Sie:

„Ja, Du darfst mir die Kleider vom Leib reißen.“

Leidenschaft? Romantik? Spontanität? Urteilen Sie selbst.

Tatsächlich ist es so, dass vermutlich keine einzige berühmte Sex-Szene aus Hollywood-Blockbustern dem Konsens-Prinzip entspricht – ganz im Gegenteil, man denke nur an solche Megaseller wie etwa „50 Shades of Grey“.

Ein weiteres Beispiel: Eine meine Ex-Freundinnen hatte die Angewohnheit, mir in der Öffentlichkeit in den Schritt zu greifen, in einem Raum also, wo ich nicht so konnte, wie ich gern wollte. Auf diese Weise heizte sie mir ein, wie ich es selten erlebt habe. Streng genommen – nach feministischer Anschauung – war sie übergriffig, denn korrekt hätte es so ablaufen müssen:

Sie: „Darf ich dir in den Schritt greifen und deine Genitalien stimulieren?“

Ich: „Ja, Du darfst mir in den Schritt greifen und meine Genitalien stimulieren.“

Auch hier: Erotik? Null.

Der Forderung nach dem Verbalisierungsprinzip liegt ein fatales Geschlechterbild zugrunde: Nämlich dem Bild der schwachen Frau, deren Sexualität der einer 11-Jährigen entspricht; sowie das Bild des Mannes als ein Unhold, der keine Regeln und Grenzen kennt, und über einen (einer) herfällt: der „potentielle Vergewaltiger“ eben, der durch ein strenges Reglement gebändigt werden muss.

Betrachten wir die weibliche Seite: Feministinnen sprechen gerne von „Alpha-Mädchen“, „Powerfrauen“, „F-Klasse“ oder: „Grrrls“. Letzteres ist eine Ableitung von „Girl“, wobei die vielen „R“s das „Knurren“ für Mädchen zurückbringen soll, also ihre Kampfkraft, Selbstbewusstsein und Gefährlichkeit unterstreichen soll.

Auf der anderen Seite aber werden Frauen wie kleine Kinder betrachtet, die mit der männlichen Sexualität heillos überfordert sind, weshalb man Männer einem strengen Regelwerk unterwerfen muss, um ja nicht übergriffig zu sein. Man traut der Frau nicht zu, dass sie einer sexuellen, nonverbalen Annäherung des Mannes souverän begegnen könne, entweder ablehnend oder zustimmend.

Diese feministische Hysterie führte unlängst zu Parodien, wie dass man zum Beispiel mit Anwälten ins Bett geht, um den Geschlechtsakt juristisch einwandfrei zu machen (englisch):

Das Traurige an der Sache ist, dass die Realität längst die Satire überholt hat. So gibt es tatsächlich ernstgemeinte (!) Vorschläge – von Männerrechtsseite – den Koitus per Vertrag zu regeln – zum Schutz der Männer vor Falschbeschuldigung. Sex, notariell beglaubigt, so romantisch wie ein Ehevertrag.

Hierbei zeigt sich deutlich der totalitäre Trend des Feminismus, er will in jedem Bereich wirken, nicht nur in der Sexualität sondern auch – kein Scherz – zum Beispiel in der Mathematik. In dem Augenblick, in welchem sich eine dritte Partei in eure Sexualität einmischt, sollten eigentlich sämtliche Alarmglocken schrillen; aber wenn’s „für Frauen“ ist, wird es halt durchgewunken.

Wer sich jetzt zurücklehnt und denkt, das geht ihn alles nichts an, dem muss ich sagen, dass Feministinnen sehr erfolgreich darin sind, ihre Politik durchzusetzen (welcher Politiker traut sich schon, etwas gegen „Frauenrechte“ zu sagen?). Nicht nur an US-Colleges sondern auch in der gesamtgesellschaftlichen Rechtssprechung, werden feministische Gesetze durchgedrückt. Und dieser Trend erreicht inzwischen auch Europa.