Archiv der Kategorie: Sexismus

Matze über nicht naive Männerfreunde in antisexistischen Zeiten

Matze:

Der Teaser (eines männerfreundlichen Videos, Anm. yx) ist sehr vielversprechend und man sieht das da keine Naivlinge am Werk sind, wenn sie fast nur Frauen zu Wort kommen lassen. Würden nur Männer interviewt, Männer die etwas für Männer tun wollen, würde man sie nur mit Spott überziehen. „Die haben Angst vor starken Frauen/Angst vorm Verlust von Privilegien“, Bodyshaming, Vorwürfe des Frauenhass (weil man etwas für Männer tun möchte). Wir kennen das ja schon. So läuft das eben im Patriarchat.

Billy Coen über die unterschiedliche Bewertung von Sexismus und Rassismus

Billy Coen:

Danke, dass du die Analogie zur Ausländerfeindlichkeit gezogen hast. Dann muss ich das nicht schon wieder übernehmen.

Aber es ist eben unübersehbar, wie gleiche Dinge völlig ungleich betrachtet werden. Man würde es Niklas dem Neonazi nie als Entschuldigung für seinen gruppenbezogenen Menschenhass durchgehen lassen, dass er (vermeintlich) jahrelang auf dem Schulhof von Ali, Murat und Erkan drangsaliert worden ist. Selbst wenn diese ihn mehrmals krankenhausreif geprügelt hätten, würde man es nicht als legitim abtun, wenn er diese Erlebnisse schlank auf alle Türken projiziert. Dieselbe Extrapolation von Einzelerlebnissen auf alle Männer hingegen ist nicht nur legitim, sie ist geradezu eine Art gesellschaftliche Übung geworden. Man könnte in unserer Gesellschaft fraglos keine andere geschlechtlich oder rassisch definierte Gruppe derart widerspruchslos mit den Worten „Alle xxx sind Schweine!“ kombinieren, wie man es mit Männern kann. Eine solche Aussage gilt dann wahlweise als „satirisch“ oder gar als progressiv.

Ohne Julia hier in eine „Guilt by Association“ verstricken zu wollen – ich habe jetzt keine Lust ihre Artikelvita zu checken – aber gerade die taz, für die sie auch mal publizierte, ist ein Musterbeispiel für diese Doppelmoral. Auf der einen Seite kriegt man sich dort beständig nicht wieder ein vor Empörung über Rassismus (natürlich nur gegen Nichtweiße) oder über das, was man inzwischen dazu hochstilisiert, aber gleichzeitig ist diese Postille das Organ, welches, trotz der im deutschen Medienmarkt diesbezüglich übermächtig stark erscheinenden Konkurrenz, quantitativ wie qualitativ für die hochfrequenteste Schlagzahl im Pumpen regelrecht pathologisch anmutenden Männerhasses verantwortlich ist. Ich kann mir also schwer vorstellen, dass ihr diese Zustände verborgen geblieben sein können.

Hier in einem inhaltlich der Männerrechtsszene zuzuordnenden Forum einzuwerfen, bevor man sich darüber beschwere, dass manch Frau alle Männer Scheiße findet, man erst einmal zur Kenntnis nehmen müsse, dass sich unter den Männern eben auch einzelne befinden, die tatsächlich Scheiße sind – was hier ganz nebenbei nie jemand infrage gestellt hat, wo wir mal wieder beim Thema „Strohmann“ wären – dann ist das das absolut selbe, als würde man Ausländern sagen, bevor sie sich über rechte Hetze gegen ihre Gruppe beschweren, sollten sie erst einmal anerkennen, dass es unter ihnen eben auch einen Anteil Asozialer und Krimineller gibt.

Billy Coen: Die Kleinkinderlogik der Antisexisten und -rassisten

Billy Coen:

Schon interessant, wie sich die zirkulären Allzeit-Selbst -Immunikatoren fanatischer Ideologen gleichen. Als Beispiel hier das Gequake einer „Anti“-Rassistin und das mal verglichen mit dem Bullshit aus feministischen Kreisen.

Man brüllt eine möglichst beleidigende Anklage gegen eine ganze, durch für die Individuen unveränderliche Kriterien definierte Gruppe in den Raum und hat, egal was passiert, immer Recht.

„Alle Männer sind Sexisten / Alle Weißen sind Rassisten!“

a) ein Mann / ein Weißer bestätigt dies und gesteht seinen tief verwurzelten Sexismus / Rassismus = er gibt es sogar zu und somit habe ich Recht
b) ein Mann / ein Weißer widerspricht der Aussage = er verleugnet seinen Sexismus / Rassismus, was ihn zu einem ganz besonders schlimmen Sexisten / Rassisten macht und somit habe ich Recht
c) ein Mann / ein Weißer reagiert verärgert auf eine solche Beleidigung = und schon kehrt er seinen ganzen Hass auf Frauen / Schwarze nach außen und somit habe ich Recht
d) ein Mann / ein Weißer reagiert gekränkt und mit Trauer auf eine solche Beleidigung = Ich kann ihm an den Kopf knallen: „Oooooooh! Mimimi! Masculinity / Whiteness so fragile!“… ach ja, und natürlich habe ich Recht

Und sie alle fühlen sich so unglaublich schlau, so dermaßen überlegen mit solchen Zirkelargumenten, bei denen JEDE Reaktion immer nur zu einer Bestätigung der eigenen Meinung führt, dabei verwenden schon Kinder im Kindergartenalter solche Argumentationsmuster. Nur dass die dann spätestens bei Übergang von der Grundschule zur Mittelstufe begreifen, dass und auch warum so etwas nicht clever sondern einfach nur armselig und intellektuell unlauter ist.

Feministische Argumentationsformen: „Frauen werden als verfügbar dargestellt“

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Macht: Ich habe was, was Du so sehr willst. Frage: Ist dieses Modell verfügbar?

Eine häufig gehörte Klage ist, dass Frauen, die z.B. in der Werbung als sexy und attraktiv dargestellt werden, zu Sexobjekten reduziert und zudem als „verfügbar“ präsentiert werden – dies sei „sexistisch“ und „frauenfeindlich“. Nur in zwei Sätzen: Das Abbilden von Menschen als sexy ist kein Sexismus. Wirklich feindselige Propaganda – wobei Feindseligkeit eine Voraussetzung dafür ist, um von Sexismus zu reden – stellt die Angefeindeten nicht als attraktiv dar sondern als eklig, abstoßend und hässlich, wie zum Beispiel in der väterfeindlichen Edeka-Werbung.

Aber kommen wir zum Vorwurf, die sexy Frau in der Werbung sei „verfügbar“. Ja, so muss es wohl sein: Jeder Mann der eine entsprechende Werbung sieht, denkt sich, dass er die Werbeträgerin vögeln könnte wenn er nur wollte. Nein, die Realität sieht mal wieder ganz anders aus. Ein Mann – besonders wenn er PickUp betreibt und deshalb gewohnt ist, Körbe einzustecken – ist sich im Klaren darüber, dass dieses Wesen, dessen Nähe er gerne suchen würde, unerreichbar fern ist. Und für den Nicht-PUA gilt das nicht nur für das Modell in der Werbung sondern auch für jede Frau, der er im Alltag begegnet.

Kein Modell fühlt sich ausgeliefert sondern sie ist sich sehr bewusst, dass sie als begehrenswerte Person in einer Machtposition befindet. Sie allein entscheidet darüber, wer mit ihr ins Bett geht; kein Mann hat das Recht oder befindet sich in der Machtposition, auf diese vermeintlich „verfügbare“ Frau gegen ihren Willen zuzugreifen – erst recht nicht der, der vor dem Werbeplakat steht, für ihn ist sie vollkommen außerhalb seiner Reichweite.

Wenn Feministinnen, die häufig selbst nicht das Geringste zum Sexobjekt mitbringen, davon reden, dass Frauen „verfügbar“ seien, meinen sie Sex. Und Sex und Vergewaltigung ist aus feministischer Sicht oft gar nicht voneinander zu trennen: »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.« Der Clou an der Sache ist aber, dass genau das zutreffen muss, was Feministen so leidenschaftlich ablehnen: Die Frau (und der Mann) muss tatsächlich verfügbar sein, damit eine Vergewaltigung eben nicht vorliegt. Denn wenn ein Mensch nicht verfügbar ist, es dann aber dennoch zum Sex kommt, ist dieser Sex gegen seinen Willen und wohl auch mit Gewalt durchgesetzt, also eine Vergewaltigung.

Als Fazit lässt sich sagen: Das feministische Gerede von der „Verfügbarkeit“ bzw. dem „Sexobjekt“ ist u.a. der leidenschaftlichen Ablehnung von Heterosex geschuldet, und das wiederum des leidenschaftlichen Hasses auf den Mann. Im feministischen Dunst, der Sex mit Männern auch schonmal als „Kollaboration mit dem Feind“ sieht, ist „sexy“ gleich „sexistisch“, und der Erfolg dieser Bewegung führt zu einem Ausverkauf der Erotik.

 

Fallbeispiel für toxische Weiblichkeit und Häusliche Gewalt

Sandra Hermann, die sich auch für männliche Opfer häuslicher Gewalt einsetzt, berichtet in dem gänzlich empfohlenem Sammelband „Gleichberechtigung beginnt zu zweit“ von einem drastischen Fall:

So konnte zum Beispiel einer der Männer, die sich an mich wand-
ten, über mehrere Jahre lang seine Wohnung nicht mehr verlassen. Er
litt an einer degenerativen neurorogischen Erkrankung und war auf
den Rollstuhl angewiesen. Seine Frau nahm ihm den Rollstuhl weg (er
war ihr im Weg), demütigte ihren Mann fortlaufend, bezeichnete ihn
unter anderem als „unnützen Krüppel“, der ihr nur noch auf der Ta-
sche liege und ihr keinen Nutzen mehr bringe. Um sich fortzubewegen
musste er durch die Wohnung robben, zuletzt nur noch in Unterhosen,
weil sie seine Wäsche nicht mehr mit wusch, sondern entsorgte. War-
um solle sie ihn unterstützen und versorgen, er würde sich ja auch
nicht um sie kümmern, sei kein richtiger Mann, sondern ein Versager
und nur noch eine Last Er war ihr komplett ausgeliefert. Oft schlug sie
in ihrer Wut und Überforderung auf ihn ein. Als er diese jahrelange
Demütigung nicht mehr ertragen konnte und Gegenstände nach ihr
warf, um sie von sich fern zu halten, holte sie die Polizei; Sie fühle sich
von ihm bedroht, und die Kinder hätten Angst vor ihm. Sie ließ ihm
einen Platzverweis erteilen und erwirkte ein Kontaktverbot. Obwohl es
wohl das Beste war, was ihm passieren konnte, empfindet er es als
Strafe, fühlt sich schuldig, als Versager (tertiäre Viktimisierung) und
würde lieber wieder heute als morgen zurück zu seiner Frau und na-
türlich zu seinen Kindern – die sie ihm seither vorenthält.

Ich könnte noch von vielen weiteren solcher perfiden Tragödien
berichten. Das Ergebnis war und ist so gut wie immer dasselbe.

Häusliche Gewalt wird leider bisher immer noch nur einseitig be-
trachtet. Es herrscht nach wie vor die Meinung, dass die Männer im-
mer Täter und die Frauen immer Opfer sind.

Das ist in gleich mehrerer Hinsicht typisch:

1. Der Mann wird zum Täter  gemacht völlig unabhängig von der tatsächlichen Gewaltrichtung. MANNdat hat mehrere ähnliche Fälle dokumentiert, in welchen er die Polizei zu Hilfe rief, dann aber gegen ihn als vermeintlicher Gewalttäter vorgegangen wurde, ein Polizist wird mit den Worten zitiert: Natürlich nehmen wir erst mal den Mann mit“ Der Satz „Ruf doch die Polizei, die glauben dir eh nicht“ fällt oft aus weiblichen Mund.

2. Der Vorwurf der Gewalt, um über das weibliche Eigentum, die Kinder allein verfügen zu können. Kinder als Eigentum anzusehen ist typisch für toxische Weiblichkeit.

3. Auch zeigt sich hier ein weiterer, tabuisierter Aspekt toxischer Weiblichkeit, nämlich einen Mann allein anhand seines Nutzwertes zu beurteilen. Hat er keinen Nutzen für die Gesellschaft – also das kollektiv Weibliche – oder einer Partnerin, ist er einfach Abfall: #menaretrash.

4. Entgegen der alltäglichen Propaganda, ist sie es, die die Macht hat. Sie hat die Macht, den Mann aus der Familie zu entfernen und aus dem Leben seiner Kinder auszulöschen. Gerade deswegen ist Sexismus gegen Männer, z.B. dass Väter relativ unwichtig oder gar schädlich für Kinder seien oder dass immer nur er der Täter bei häuslichen Konflikten wäre, äußerst potent. Er ist mit der Macht der Frau verbunden, wonach – nicht nur hier übrigens – die Formel gilt: Sexismus = Diskriminierung plus Macht.

Übrigens arbeiten Feministen daran, den Tatbestand des „Tyrannenmordes“ einzuführen, das heißt, dasss eine Frau, die angibt, von ihrem Mann, den sie ermordet hat, unterdrückt worden zu sein, straffrei ausgeht. Wenn man sich ansieht, dass die Institutionen (siehe auch institutionelle Macht) wie die Polizei männliche Opfer wie Täter behandelt, läuft das darauf hinaus, dass Frauen ein Tötungsrecht erhalten.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Deutschland gibt 120 Millionen Euro zur Bekämpfung häuslicher Gewalt aus: Punkt 2.

Weiterlesen: Grundsätzliches zu Häusliches Gewalt.

Wie kann man nur sowas schreiben?

Letzte Woche veröffentlichte ein Frauenhasser einen Artikel, der mich sprachlos zurückließ. Mit seinem Hass, der totalen Kaltschnäuzigkeit, mit der er über die Opfer schwerer Vergewaltigungen hinwegtrampelte, diese sogar begrüßte – „Eine Frau kann mit einer Vergewaltigung einfach gebrochen werden? Ein großes Versprechen!“ – nahm er mir die Worte, mit denen ich sowas kommentieren könnte. Und das auf einer Plattform, die Tausende wenn nicht Millionen erreicht – jede Woche darf er dort seinen Frauenhass ausbreiten – gut bezahlt.

Dabei sind seiner Logik nach die vergewaltigen Frauen selbst schuld. Sie sind in seinen Augen Ekelpakete, die man zu Recht mit einem traumatisierenden Überfall aus dem Weg räumt. Dabei geht er davon aus, dass sich die Männer stets die richtigen vornehmen, die Tat rechtfertigt sich selbst: Vergewaltigt = schuldig = zu Recht kaputt gemacht. Dass es unschuldige Frauen treffen könnte, die sich nichts zu Schulden kommen ließen, kommt in seiner Welt nicht vor. Dieser äh… Mensch strotzt nur so vor kalter Verachtung für das weibliche Geschlecht, die die heiße Wut, den lodernden Hass schon lange hinter sich gelassen hat. Wenn Frauen leiden, ist dies für ihn ein Beitrag für eine bessere Welt.

Die Frage ist: Woher? Woher dieser Hass? Sicher, Frauen regieren und sie tun es nicht gut. So behandeln sie Kinder wie Eigentum. Eigentum, das man abtreiben, töten, misshandeln, weggeben oder dem Vater vorenthalten kann. Sie heucheln Liebe um Männer abzuzocken, die so dumm waren, mit ihr zum Standesamt zu gehen. Sie werden nicht zur Rechenschaft gezogen, wenn sie Männer vergewaltigen.

Aber all das erklärt doch nicht, dass nun buchstäblich alle zum Abschuss freigegeben sind, dass egal ist, welche ich mit einer Vergewaltigung breche, weil alte, weiße Frau = Abfall, der es verdient hat. Es sind doch nicht alle so! Wenn sie sich Mühe geben, können sie Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft werden.

Wer sich den Artikel antun will, ich habe diese kranke Scheiße auf mein Blog kopiert.

Die Feministin, der alte weiße Mann und der Moslem

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Die besten Geschichten, die grandioseste Ironie schreibt das Leben. Derzeit importieren wir uns eine Kultur, deren Vertreter exakt so sind, wie Feministinnen diesen Pudel, diesen weichgespülten westlichen weißen Mann beschreiben – einen Despoten eben wie es die feministischen Lieder erzählen. Wir reden hier von Männern und Frauen, die der Ansicht sind, dass z.B. die Frau dem Mann zu gehorchen hat, dass man Homosexuelle töten sollte, dass Gottesgesetz über dem Grundgesetz steht – Männer und Frauen, die einen fundamentalistischen, antidemokratischen, rechten Chauvinismus pflegen. Eine Klage über entsprechende Zustände an unseren Schulen findet sich in der EMMA (via):

In der Sekundarstufe I, also der 5. bis 10. Klasse, gibt es Klassen mit 25 bis 31 SchülerInnen. Die haben von Hause aus weder Erziehung noch Benehmen mitbe­kommen und kommen zum großen Teil völlig gehirngewaschen aus den umliegen­den Moscheen in den Unterricht. Als Lehrer merkt man sofort, welche Kinder „die Ungläubigen“ und das „westliche“ Denken ablehnen. […]

Dazu kommt die Gehirnwäsche in den Moscheen, die sie in diesem Alter bereits regelmäßig besuchen. Sobald es darum geht, was Mädchen zuhause dürfen und was Jungs dürfen, sind wir wieder voll im Mittelalter. Muslimische Jungs aus einer meiner 10. Klassen sagten ganz freimütig, dass sie regelmäßig zu Prostituierten gin­gen und einer zeigte mir sogar auf seinem Handy ein Foto von seiner „Lieblingsnut­te“ aus einem Billigpuff. Klar ist gleich­zeitig, dass jedes muslimische Mädchen, das einen Jungen nur ansieht, „die letzte Schlampe“ ist. […]

Auf extrem großen Widerstand stieß ich in dieser 10. Klasse, als ich Weltent­stehungstheorien durchnahm. Wir hat­ten einen Film über Darwin und die Evolutionstheorie gesehen und der wurde geradezu ausgebuht. Die Schüler bestan­den darauf, dass Allah die Welt erschaf­fen hat und basta. Als ich vorsichtig dar­auf hinwies, dass auch der Koran ein Menschenwerk ist und damit kritisierbar, tobte der ganze Kurs: Nein, Allah hat Mohammed den Koran in die Feder dik­tiert! Und damit gilt er unveränderlich für alle Zeiten, ein für allemal in Stein gemeißelt, bis heute.

Der Islam sei die beste Religion und stehe über dem Grundgesetz, heißt es. An dieser Mauer pralle ich ab – und zwar to­tal. Nicht der Hauch einer Einsicht, dass man den Koran vielleicht nicht mehr auf heute beziehen kann, weil er historisch zu lesen ist. Nicht der Hauch. Nur geballter Widerstand.

Unbenommen dessen, dass sich die Mädchen dieser Religion genauso verschreiben und unterwerfen – Islam heißt „Unterwerfung“ – wird diese Klage mit dem für den Feminismus typischen Männerbashing eingeleitet:

In ihrer Brennpunktschule im Ruhrgebiet unterrichtet sie Jungen [aber nicht Mädchen – Anm. uepsi], für die Allah der Größte und Darwin des Teufels ist.

…und der Junge von heute ist bekanntlich der alte Mann von Morgen – und der ist, wer wüsste es nicht, ein korrupter, privilegierter, vergewaltigender Macho. Die Feministin kultiviert den Geschlechterkrieg und ihr droht nun, diesen zwar nicht gegen den weißen Mann dafür aber umso vernichtender gegen einen anderen zu verlieren. Da steht sie also, die gewaltverherrlichende Hasspredigerin, und das, was sie sonst über den weißen Mann vom Stapel lässt, will ihr nun niemand mehr so recht abkaufen, wenn es um muslimische Männer geht.

Für die Lesbe Alice Schwarzer ist Heterosex nicht ohne Unterwerfung der Frau möglich, ist also mit Machtausübung verbunden, und jede Feministin weiß, dass es bei Vergewaltigung nicht um Sex sondern um Macht geht. Damit ist der alltägliche Sex nur noch graduell von Vergewaltigung zu unterscheiden. Und jetzt bekommen wir es mit einer Kultur zu tun, in welcher – einmal voll etabliert – es einer Frau, die eine Vergewaltigung zur Anzeige bringt, passieren kann, dass man sie tötet anstatt dass der Täter zur Rechenschaft gezogen wird. Aber wer will der Feministin noch zuhören, die zuvor die Hasspropaganda gegen den weißen Mann verbreitet hat, dieser würde als Vater seine Tochter vergewaltigen, um sie so auf ihr Rolle im „Patriarchat“ vorzubereiten; dass der weiße Mann eine „Rape-Culture“, einen Krieg gegen Frauen und gegen den Willen der Frauen führen würde? Wer hört noch zu? Die Feministin bekommt mit den Muslimen nun genau das serviert, was sie in den westlichen Mann hineinprojizierte. Und wenn sich die Frau, konfrontiert mit einer Chauvi-Kultur, an höhere Stelle wendet, erhält sie eine Abfuhr. Anders als bei jeder noch so haltlosen #metoo-Anklage wird Kritisches über Moslems nicht geduldet:

Für die Äußerungen, dass der Islam über dem Grundgesetz stehe, musste sich keiner der Schüler je bei der Schulleitung rechtfertigen. Allerdings wurde ich, die Lehrerin, zum Gespräch zitiert, weil ich gewagt hatte zu sagen, dass der Islam wie jede andere Religion auch kritisierbar sei. […]

Der Islam steht auch für die meisten muslimischen Schüler der Oberstufe bis hin zu den Abiturienten über dem Grundgesetz – was sie im Unterricht auch ganz offen sagen. […]

Die Lehrer wagen kaum noch etwas im Unterricht gegen islamistische Schüler zu sagen, weil sie dann selbst – nicht etwa die Schüler – am Pranger stehen und zur Schulleitung zitiert werden. Sie halten fortan die Klappe und sehen zu, dass sie keinen Ärger verursachen bzw. sprechen nur noch über Unverfängliches. Weil sie einfach nicht mehr können. Nur wenige Kollegen wispern sich zwischen Tür und Angel ins Ohr, dass sie das alles nicht mehr ertragen und nur noch laut schreien könnten – über unwidersprochene isla­mistische Äußerungen von Schülern und über die allgegenwärtige Feigheit der Schulleitung, die sich wegduckt.

Es ist so, dass man als Lehrer sehr ge­nau aufpassen muss, was man vor der Klasse sagt, denn alles, was man sagt, kann weitergetragen werden und den Job kosten. […]

Das System Schule ist so beto­niert, dass inner­halb dieses Systems kaum Besserung zu erhoffen ist.

Der eiskalte, dogmatische Wind, den die Feministin bislang im Rücken hatte, und der ihr das Niedermachen von Männern ermöglichte, weht ihr nun ins Gesicht. Es ist ein- und dieselbe PC-Kultur, die Hetze gegen alte weiße Männer nicht nur toleriert sondern fördert, aber auch genauso konsequent Kritik an Muslimen unterbindet. Eine schlimme Entwicklung, auch für Frauen, denen kein weißer Ritter mehr zu Hilfe kommen mag.

Ein Linker auf Abwegen.

#metoo ist in Ordnung, #120dB nicht

Die Tagesschau berichtet:

Mit einer Kampagne versuchen Feministinnen, Stimmung gegen Männer zu machen. In einem Video prangern sie Gewalt gegen Frauen an.

„Mein Name ist Mia, mein Name ist Maria, mein Name ist Ebba“: So beginnt ein Video mit dem Titel „Frauen wehrt Euch!“, das derzeit tausendfach in den sozialen Netzwerken aufgerufen und geteilt wird. Die Namen werden von verschiedenen Frauen mehrfach wiederholt und sollen stellvertretend für Frauen stehen, die von Gewalttaten betroffen sind. Genauer gesagt: Für Betroffene und Opfer von Gewalt durch Führungspersonen oder allgemein Männern. „Ich wurde in New York erstochen“, sagt eine Protagonistin, „ich wurde in Hollywood vergewaltigt“.

„Die Täter lauern überall“, heißt es weiter, ob im Büro oder auf dem Weg von der Arbeit. „Wir sind nicht sicher, weil Ihr uns nicht schützt, weil Ihr Euch weigert, unsere Probleme wahrzunehmen.“

[…]

Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich stellte fest, die Feministen bauten gezielt „essentialistische Angstszenarien“ auf. Die Aktionen verfolgten das Ziel, „dafür zu sorgen, dass möglichst viele Frauen sich in ihrer Lebensweise bedroht – von einem Mann angegriffen – fühlen. Durch das Gefühl der Bedrohung soll dann ein Bewusstsein für das Eigene – für das, was man auf keinen Fall verlieren will – und damit für die Opfer-Identität entstehen oder gestärkt werden.“

In dem Video wird dieses Konzept deutlich: Es wird zunächst ein Angstszenario aufgebaut, wonach Frauen nirgendwo mehr sicher seien. Als Feinde werden „Männer“ benannt – sowie alle die, die Frauen nicht beschützten.

 

Nein, sie berichtet natürlich nicht über #metoo sondern über #120dB, welcher exakt derselbe Dreck ist wie zu Tode hetzende #metoo-Kampagne, nur mit einem anderen Feindbild. Diesmal werden nicht Männer verfolgt sondern Migranten. Und schon geht die Neolinke auf die Barrikade: Was mit Männern erlaubt ist, ist Hassrede gegen Migranten. Diese verlogene Heuchelei erinnert an Donald Trump. Der führte mit Blick auf Muslime folgendes Bild an: Man stelle sich vor, in einer Packung M&Ms finden sich auch solche, die vergiftet sind. Und nun iss ein paar… Genauso verhält es sich mit Muslimen, weil einige Terroristen sind, ist es berechtigt, alle unter Verdacht zu stellen. Dafür handelte sich Trump den Vorwurf der Gutmenschenfraktion ein, ein Rassist zu sein, dieselbe Fraktion aus Neolinken und Feministen, die die M&M-Analogie zuvor gegen Männer eingesetzt hatte.

Für diese verlogene Saubande ist ein- und derselbe Dreck, mal in Ordnung, mal Rassismus. Es hängt allein davon ab, gegen wen er sich richtet. Aber Hey! Das geht in Ordnung, da weiße Männer die Macht haben, und wer die Macht hat, kann nicht diskriminiert werden!

[Nachtrag] Siehe auch: Rassismus sticht Sexismus. Dass Feministinnen weiße Männer verhetzen, aber vor solchen mit Migrationshintergrund buckeln, ist allerfeinste Realsatire.

 

Liebe Minderheiten: Ihr seid Minderheiten, kommt klar damit.

Lange her: Ich in der Jugendherberge. Ich fange ein lockeres Small-Talk-Gespräch mit meinem Zimmergenossen an. Wir reden über dies und über das, dann frage ich ihn:

„Hast Du eine Freundin?“

Darauf er:

„Nein, aber ich bin in einer festen Beziehung.“

Es dauert ein paar Sekunden, dann endlich fällt der Groschen: Mein Zimmergenosse ist schwul.

Dass es ein paar Sekunden gedauert hat, ist darauf zurückzuführen, dass Homosexualität nicht die Norm in der Gesellschaft darstellt. 95% der Bevölkerung sind heterosexuell. Ich – wie die Meisten auch – habe nicht das Bewusstsein dafür, dass beliebige Menschen, die ich treffe, homosexuell sein könnten. Jetzt gibt es ein paar Zeitgenossen, für die das ein Problem ist. Allein deswegen, dass ich bei jeder Begegnung zum Beispiel mit einem Mann, nicht sofort denke: „Der könnte auch schwul sein“ wird mir von Minderheiten-Hysterikern unterstellt, ich sei homophob, also schwulen- und lesbenfeindlich.

Dazu gibt es den Fachausdruck „Heteronormativität“. Den Minderheiten-Hysterikern (womit nicht Angehörige einer Minderheit gemeint sind!) zufolge machen wir uns alle des Verbrechens schuldig, „Heteronormativität zu reproduzieren“. Indem wir das, was nicht der Norm entspricht, nicht ständig mitdenken und sprachlich mitnennen, reproduzieren wir diese Norm.

Unterstellt wird, dass die beiden Geschlechter (oder welche Phänomene auch immer) erst dadurch entstehen, weil wir über sie sprechen. Wenn eines schönen Tages das Projekt „Gender-Trouble“ (Geschlechter-Ärger, wie z.B. die „Zerstörung von Identität„) abgeschlossen ist, dann werden die ganzen Pseudogeschlechter von allen als genauso selbstverständlich wahrgenommen, ständig mitgedacht werden, und auch genauso „normal“ auftreten, wie es bei den beiden Heterogeschlechtern, wie wir sie kennen, heute schon der Fall ist. Homosexualität wird dann genauso normal sein wie Heterosexualität.

Das ist natürlich Humbug. Die beiden Geschlechter entstehen nicht, weil wir über sie reden, sondern wir reden über die beiden Geschlechter, weil sie tatsächlich existieren. Und auch eine trans- und intersexuelle Lesbe oder ein schwules Mädchen geht auf genau zwei Keimzellen zurück: Einem Spermium und einer Eizelle. Zwei. Und ein Vertreter irgendeines beliebigen Phantasiegeschlechts kann keine dritte Variante einer Keimzelle beisteuern.

„Heteronormativität“ oder umgekehrt „Marginalisierung“ sind keine – wie es die Begriffe unterstellen – aktive und vor allem auch keine böswillige Prozesse, sondern schlicht die Folge dessen, dass bestimmte Dinge häufiger auftreten als andere, also normal sind; und wir deswegen diese alltäglichen Erfahrungen als Muster lernen und auf neue Phänomene anwenden, wie z.B. Menschen, die wir neu kennenlernen, wie ich den Schwulen oben. Nur weil wir damit manchmal falsch liegen ist das kein Grund, diesen Mechanismus anzuklagen, denn wenn wir ständig alles neu lernen müssten, keine Erfahrungen pauschalisieren dürften, wir wären gänzlich unfähig durchs Leben zu kommen.

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Nur, weil wir nicht bei jedem Menschen mitdenken, dass unser Gegenüber vielleicht kein Mensch ist, sondern nur das Menschenkostüm eines Aliens, macht uns das nicht alienphob.

Ähnlich steht es mit Rassismus, obwohl hier der Unterschied in der Hautfarbe einem sofort ins Auge springt, anders als Homosexualität nicht „unsichtbar“ ist. Hierzu durfte ich jüngst eine „schwarze“ (ist das das richtige Wort?) Aktivistin vernehmen, die „Rassismus sichtbar“ machen will.

Ihr Problem ist also nicht:

  1. Dass sie regelmäßig als „Affe“ beschimpft wird.
  2. Dass man ihr nahelegt, Deutschland zu verlassen.
  3. Dass es gar nicht bei verbalen Übergriffen bleibt, sondern sie regelmäßig zusammengeschlagen wird.

Ihr Problem war also kein Rassismus, der einen buchstäblich in die Fresse springt und schlägt (ich selbst habe mal meine körperliche Unversehrtheit riskiert, als ich einen schwarzen Mitbürger vor den zum Glück allein verbalen Übergriffen eines Skinheads verteidigt habe – Hach, was bin ich ein guter, edler Mensch!),  sondern ihr Problem war „unsichtbarer Rassismus“ – man ist rassistisch, ohne das man es weiß.

Sie stellte klar, dass man im Gespräch sich selbst in Frage stellen sollte. Dass man, darauf hingewiesen, in Betracht ziehen sollte, dass man ein Rassist sei, und dies auch eingestehen solle.

Hierzu ein anderes Beispiel: Eine „Schwarze“ (ich trau mich kaum, das Wort zu gebrauchen), die ihr Schlagfertigkeit unter Beweis stellte, indem sie erklärte, wie sie darauf reagiere, wenn man sie nach ihren „Wurzeln“ frage, nämlich so:

„Ich bin kein Baum.“

Gut, jetzt kann ich nachvollziehen, dass man sich vielleicht genervt fühlt, wenn man regelmäßig mit solchen Fragen konfrontiert wird. Es ist aber nicht in Ordnung, diejenigen Fragesteller als Rassisten zu verunglimpfen. Die junge Frau war hier geboren und hier sozialisiert, also waren ihre Wurzeln in Deutschland. Darauf hätte sie hinweisen können, und – wenn sie einen guten Tag hat – vielleicht noch, dass ihre Großeltern aus dem Kongo stammen.

Denn hier sind wir an dem Punkt, indem Anti-Rassismus in Leugnen umschlägt. Man soll leugnen, dass man eine andere Hautfarbe wahrgenommen hat, und dass man daraus bestimmte Schlussfolgerungen zog, die einen zu bestimmten Fragen „verleiten“. Denn es ist nunmal Fakt, dass wenn man eine dunkle Hautfarbe hat, die eigenen Ahnen nicht aus diesen Breitengraden stammen – zumindest in jüngerer Zeit. Man würde mir wohl auch keinen Rassismus unterstellen, wenn ich einen Weißen in Nigeria fragen würde, wo seine Wurzeln sind. Man soll die „Definitionsmacht“ der Schwarzen akzeptieren, also das Urteil man sei Rassist. Diese Schwarzen brauchen einen nach diesem Prinzip auch gar nicht erklären, warum man ein Rassist sein soll, man hat das Urteil genauso wie bei der feministischen Definitionsmacht zu akzeptieren. Man hat nicht das Recht, sich zu verteidigen, was sehr bequem ist für die Ankläger. Denn wenn mir die beispielhaft genannte Person mir erklären müsste, warum ich ein Rassist sei bei der Frage nach ihrer Herkunft, könnte sich herausstellen, dass nicht ich der Rassist sei, sondern sie vielmehr einen an der Waffel hat, mich dazu aufzuforden, solche Unterschiede nicht mehr wahrzunehmen.

Man ist ein Rassist, und wer sich gegen solche Anschuldigungen wehrt, ist erst recht einer. Da werden ganze Initiativen gegründet, um „unsichtbaren“ Rassismus „sichtbar“ zu machen. Sich selbst zu bezichtigen und seinen Rassismus aufzuarbeiten, ist dabei ein „lebenslanger Prozess“, wie uns ein orwellscher Queraktivist aufdrückt:

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Diejenigen, die das mit sich machen lassen, sind nun wirklich nicht das Problem.

Das kann nur nach hinten losgehen, denn um sowas breit durchzusetzen, ist nicht weniger als eine totalitäres System notwendig. Das fällt dann auf die Minderheiten zurück, wenn man anfängt, sich gegen solche hypersensiblen Hysteriker zu wehren, es werden Rassismus und andere -ismen erst recht gezüchtet. Wenn man die Menschen mit Strafandrohungen zwingt, ihre gender-selbst-gerechten Pronomen für ihre Phantasiegeschlechter zu verwenden, dann schürt das Aggressionen – genauso wie jemanden zu unterstellen, er sei ein Rassist. Daher mein Appell an Minderheiten: Meidet die, die euch feindlich gesinnt sind und seid wohlwollend, wo man euch freundlich gesinnt ist, auch wenn man vielleicht mal vor den Kopf gestoßen wird (das heißt nicht, dass man nicht um Gleichberechtigung kämpfen kann, wo es angebracht ist, wie z.B. die Homoehe). Ihr seid was Besonderes und nicht die Norm, weshalb man auf euch nicht normal reagieren wird. Kommt klar damit, dass ihr Minderheiten seid, und macht das beste draus.

Der Schwule von oben übrigens: Wir haben uns angefreundet und eine schöne Zeit zusammen erlebt, was wohl auch daran lag, dass er mir keinen Strick daraus gedreht hat, dass ich ihn nicht gender-neutral gefragt habe: „Hast Du eine Freundin* oder einen Freund*?“

Nachtrag: Zu so gut wie jeder Regel gibt es Ausnahmen. Nicht normal zu sein ist also voll normal.

Sexistische Vorurteile und Macht

Eine beliebte These im Feminismus lautet, dass es keinen Sexismus gegen Männer gebe, da Männer an der Macht seien. Analog wird behauptet, es gebe keinen Rassismus gegen Weiße, da Weiße hierzulande in der Mehrheit wären und deswegen nicht diskriminiert werden könnten. Die These hat was, ich fürchte mich kaum vor Weißenhassern, weil diese nicht in der Position sind, mich ernsthaften Nachteilen auszusetzen. Dennoch ist es so, dass Hass auf Weiße Rassismus darstellt, denn dieser Hass ist mit einer unverschuldeten, angeborenen Eigenschaft verknüpft, die nichts über ein Individuum aussagt, welches diese Eigenschaft trägt. Es wird also rassistisch über eine Gruppenzugehörigkeit verurteilt.

Anders verhält es sich bei Sexismus gegen Männer. Denn dass Männer an der Macht sind, lässt sich leicht widerlegen mit den unzähligen Männern, die über kein bisschen Macht verfügen, sondern lediglich Befehlsempfänger sind. Und auch der Trick, mit den sich Feministinnen behelfen, nämlich zu sagen, Männer hätten die „institutionelle“ Macht, greift nicht, da die ganze Geschlechterpolitik der Institutionen klar gegen Männer und für Frauen ausgerichtet sind, siehe bspw. Frauenquoten, einseitig auf Frauen ausgerichtetes Gender-Mainstreaming oder eine Antidiskriminierungsstelle, die sich dort, wo Männer Nachteilen ausgesetzt sind, schlicht nicht zuständig fühlt. Deshalb sind sexistische Vorurteile gegen Männer nicht harmlos sondern ernstzunehmen – denn sie entfalten geradezu tödliche Wirkung.

Zum Beispiel Väter: Das sexistische Vorurteil, wonach Väter nicht sonderlich wichtig für ihre Kinder wären, das Vorurteil, Väter würden sich nicht um ihre Kinder kümmern, oder Väter wollten lediglich Macht ausüben, wie es widerwärtige Feministen wie Laurie Penny runterbeten, führt zur Ausgrenzung von Vätern. Dass 90% der Alleinerziehenden Frauen sind, ist direkte Folge dieses Sexismus und der Machtverhältnisse, die diesen Sexismus zur Entfaltung bringen. Die Folgen für Väter sind verheerend:

Denn es gibt sie durchaus: jene abgeliebten Männer, die extrem abgezockt und tief gedemütigt werden – und die über alle Maßen leiden, bis hin zur Selbstaufgabe und zum Suizid.

Einen solchen Fall schildert die Morgenpost:

Dr. Roland Rehmet (✝48) war 2013 Bundestagskandidat der Hamburger FDP, Vorsitzender der Altonaer Schützengilde von 1639 und Aktivist für Väter-Rechte: Nun hat sich der Sportschütze mit einem großkalibrigen Revolver in seiner Eidelstedter Wohnung erschossen. Mögliches Motiv: der jahrelange Psychokrieg mit der Mutter um seine zehnjährige Tochter.

Der OLG-Richter H. Schütz in Bamberg dazu:

„In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, und dies über 90%, also weit überwiegend den Vätern widerfahren, dass ihnen gegen ihren Willen und ohne ein schuldhaftes Verhalten nach einer Scheidung, die Kinder entzogen, der Umgang verwehrt wird, sie als unbescholtene Bürger und Steuerzahler wie Verbrecher behandelt werden, ihnen ihr Hab und Gut genommen und ihre Existenz bedroht wird. Und dies alles im Namen des Volkes. Die Dimension solch staatlich verordneten Leidens an den Familiengerichten hat seit vielen Jahren seelische Krüppel produziert, Existenzen vernichtet und gehört nicht in unsere staatliche Rechtsordnung. Diese massenhafte Verordnung von Leid, vor allem auch an den Kindern, sollte endlich beendet werden.“

Männerfeindliche Vorurteile entfalten hier geradezu tödliche Wirkungen, Feministinnen gehen über Leichen.

Anderes Beispiel sind die Jungen an den Schulen. Das Vorurteil lautet zum einen, dass Jungen bevorzugt wären: „365 Tage im Jahr ein Boysday“ – ungeachtet der Tatsache, dass Jungen die Mehrheit auf Sonderschulen und die Minderheit an Gymnasien stellen und die meisten Schulabbrecher ebenfalls Jungen sind. Oder das sexistische Vorurteil lautet, dass Jungen überholten Männlichkeitsidealen anhängen und sich deshalb weniger bemühen würden. Dieser Sexismus führt dazu, dass Jungen der Zugang zu Bildung erschwert wird, der Schlüssel zu Lebensqualität, oder anders ausgedrückt: Ihnen wird das ganze Leben versaut.

Es ließen sich weiter Beispiele anführen: Lebenserwartung. Obdachlosigkeit, Selbstmord. In all diesen Fällen vertreten Feministinnen eine Haltung wie Neoliberale gegenüber Armen: „Selbst schuld“. Die Leidtragenen seien selbst verantwortlich für ihre Situation, weswegen man nicht helfen und fördern müsse – geschweige denn sein Weltbild hinterfragen. An den Beispielen aber zeigt sich, dass das feministische Mantra nicht zutrifft: Es gibt Sexismus und Vorurteile gegen Männer und diese entfalten eine katastrophale Wirkung.