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Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – Die Hölle für Frauen?

So stirbt die Liebe.

Der Pate der Männerbewegung, Warren Farrell, warb in „Mythos Männermacht“ (kostenloser Download) um Verständnis für Frauen, die sich am Arbeitsplatz sexuell belästigt fühlen. Das entspricht seinem Verständnis, dass er dort Feminist ist, wo Frauen benachteiligt sind, und dort Maskulist, wo Männer benachteiligt sind. Dennoch hat er hier einen Bock geschossen, indem er dem Märchen aufgesessen ist, dass Frauen ausschließlich über ihr Äußeres beurteilt würden und permanent sexueller Belästigung ausgesetzt wären.

Es ist die Hölle.

Er führt dazu Beispiele an, um dieses angebliche Drama den Männern verständlich zu machen:

  1. Zum Beispiel den Vater, der sich von einer Sozialarbeiterin beurteilen lassen muss, ob er ein guter Vater sei, die ihm dann aber Komplimente wegen seinen starken Händen macht, die gut zum Handwerk geeignet wären (aber nicht zur Säuglingspflege).
  2. Oder wo Männer zur Demonstration vor ein Tribunal allein aus Frauen gestellt werden, die sie abfällig und allein über das Äußere beurteilen – und die dann in Tränen flüchten.
  3. Oder der Kollege, der PinUps in seinem Büro hängen hat. Manche Frauen hängen dann in Reaktion darauf Bilder von durchtrainierten Männern mit Waschbrettbauch auf, was aber ein Fehler sei, es bestätige Männer in ihrer Einschätzung. Sinnvoller wäre es, so Farrell, Bilder von erfolgreichen, sehr reichen Männern aufzuhängen, zum Beispiel von Steve Jobs oder Bill Gates. Dann könnten Männer das Gefühlt der Unzulänglichkeit, das Frauen angesichts von PinUps befiele, nachempfinden.

Denn wenn 1. die Sozialarbeiterin auch würdigt, dass der Vater den Säugling gut wickelt, ist das Kompliment über männliche Hände kein Problem mehr. Und wenn die Zustände so schrecklich sein sollten, dass Männer tränenaufgelöst flüchten, wenn sie dieses harte Los selbst zu spüren bekommen, dann würden Frauen öfter zu Alkohol greifen, öfter Selbstmord begehen und sich ganz gewiss nicht sexy geben mit figurbetonter Kleidung, die mehr enthüllt als verdeckt und auch ansonsten nicht ein offensiv sexuelles Verhalten an den Tag legen – auch am Arbeitsplatz; Mobbing gibt es genauso gegen Männer. Auch würden Frauen den Männern nicht sagen: „Macht uns Komplimente, sagt uns, dass wir schön sind! Wir mögen das!“ und zwar als Antwort auf Feministinnen, die Männern verbieten wollen, „Äußerungen über das Äußerliche zu machen“. Auch reduziert sich der gesamte Umgang miteinander nicht allein auf solche Äußerungen sondern macht nur einen kleinen Teil aus. Komplimente sind eingebettet in sonstiger zwischenmenschlicher Interaktion, in der auch ihre sonstige Arbeit entsprechend gewürdigt wird. Sie wird also nicht ausschließlich über das Äußere beurteilt – oder gibt es da sonst nichts anderes?

Und was das dritte Beispiel angeht: Natürlich, wenn mir das Bild eines Milliardärs vorgehalten wird von einer Frau, an der ich vielleicht auch noch Interesse habe, dann ist das Scheiße für mich, aber sollte ich das Recht haben, ihr das zu verbieten oder noch besser mit einer Schmerzensgeldklage Erfolg haben? Sollte sie gefeuert werden? Oder ist das einfach eine Härte im Leben, die man akzeptieren muss, so wie es eben Härten gibt, wie zum Beispiel, dass bestimmte andere Menschen einen höheren Wert auf dem Partnermarkt haben? Und dass Männer nicht das geringste Problem damit haben, wenn Frauen ihrerseits Bilder von durchtrainierten Typen aufhängen, zeigt ja auch, dass dahinter keine böse Absicht steckt.

Bevor die Hysterie der sexuellen Belästigung die Welt eroberte, gingen sehr viele Eheschließungen auf Kennenlernen am Arbeitsplatz zurück, und dabei wird man auch „geshakert“ haben. Heute unterbinden das viele Unternehmen aus Angst vor horrenden Geldstrafen: So stirbt die Liebe, die Geschlechter entfremden sich, es baut sich eine unsichtbare Mauer zwischen ihnen auf; die Folge dessen, dass Männer aus Sicherheitserwägungen auf Abstand gehen, sich nicht mehr unbefangen mit Frauen auseinandersetzen können, denn das könnte sie vernichten. Farrell berichtete schon vor Jahrzehnten, wie die Definitionsmacht in Sachen sexueller Belästigung – sexuelle Belästigung ist das, was die Frau als sexuelle Belästigung empfindet – Einzug in die Rechtsprechung hielt:

Von Männern weitgehend unbeachtet, dehnte der Staat die rechtliche Definition von sexueller Belästigung weiter aus: Von jetzt an galt alles als »feindselige Arbeitsatmosphäre«, was eine Frau als solche definierte. Männer verschlossen die Augen davor, bis der Fall von Clarence Thomas sie zwang, den Kopf aus dem Sand zu ziehen. Sie mußten nun feststellen, daß eine Unterhaltung über Pornographie bereits als sexuelle Belästigung definiert werden konnte. Wer einen schmutzigen Witz erzählte, eine Angestellte »Schätzchen« nannte oder einen längeren Blick auf den kurzen Rock einer Kollegin richtete, machte sich bereits schuldig. Verstößt das Erzählen eines schmutzigen Witzes bereits gegen das Gesetz? Ja. Und ein Blick? Ja, auch. Und eine Angestellte mit »Schätzchen« anreden? Ja. All das ist wider das Gesetz, wenn es einer Frau gegen den Strich geht und wenn es ein Mann ist, der das »Delikt« verübt. Gelten die rechtlichen Vorgaben denn nicht für beide Geschlechter gleichermaßen? Manche ja, viele nicht.

Und Arne Hoffmann hält fest:

Dass Frauen das Recht haben, wie eine Lady behandelt zu werden (so sie es denn wollen), auch wenn sie sich nicht wie eine Lady benehmen, ist inzwischen auch gerichtlich gestützt. 1987 entschied ein Berufungsgericht der USA, dass von einer Frau verwendete »obszöne Ausdrucksweise mit einem sexuellen Unterton« sie nicht daran hindere, gegen dasselbe Verhalten von Männern Beschwerde einzulegen. Die Klägerin war eine Flugbegleiterin, die ebenso für ihre »offene Ausdrucksweise« wie für ihre kleinen Scherze bekannt war, etwa einen Dildo in den Briefkasten ihres Vorgesetzten zu legen, einem Kollegen eine Tasse Urin als Drink zu servieren oder mit einer eindeutigen sexuellen Einladung in den Schoß eines Piloten zu greifen. Sie legte Beschwerde wegen sexueller Belästigung ein, nachdem ein Pilot, mit dem sie zu tun hatte, schmutzige Limericks vortrug und vor ihr auf die Knie ging, während er so tat, als würde er an ihrem Schoß schnuppern. Die juristische Botschaft solcher und ähnlicher Entscheidungen ist klar: Da nur das jeweilige »Opfer«, also in der Regel die Frau, das Recht hat zu entscheiden, ab wann eine Grenze überschritten ist und wann noch nicht, kann sie jederzeit beschließen, dass ihr Kommentar noch innerhalb dieser Grenzen lag, aber seiner nicht mehr. Den meisten Frauen ist diese Doppelmoral selbst klar, und einige benutzen sie, um ihre männlichen Kollegen damit aufzuziehen: »Ich kann Dinge sagen, die du nicht sagen kannst, nicht wahr?« Weniger lustig ist es, wenn gegen Männer Ermittlungen eingeleitet werden, weil sie schmutzige Witze erzählten, die man Frauen ohne weiteres durchgehen lassen würde – wie im Fall eines Kapitäns der US-Küstenwache, der aufgrund kriminalpolizeilicher Ermittlungen wegen von ihm erzählter Witze Selbstmord beging. („Sind Frauen bessere Menschen?“ Seite 227)

Lose Gedanken zu einer schönen Frau, die sich sexy gibt

Nehmen wir diese schöne Frau – Kimberly Williams, Schauspielerin und Regisseurin – auf dem roten Teppich, die Begehren auslöst, da sie sich sexy gibt. Sexy kommt von Sex und führt dazu.

Und hierzu klingeln mir die Ohren von dem feministischem Gezeter, wonach Frauen sexualisiert werden. Dass sie sexuell aufgeladen gelesen werden; dass bereits Blicke sexuelle Belästigung wäre oder was auch immer.

Von Feministen werden zwei Sachen behauptet. Erstens: Die Beziehung zwischen Mann und Frau wäre aufgeladen von sexualisierter Gewalt, beginnend mit Belästigung und vernichtet endend mit Vergewaltigung. Zweitens: Alles Sexuelle – wobei Sex, heteronormativer Heterosex kaum zu unterscheiden wäre von Vergewaltigung – geht allein vom Mann aus, er sexualisiert die arme Frau, die nicht weiß, wie ihr geschieht, sich umringt sieht von lüsternen, haarigen Viechern. Feministen hassen es, wenn Mann und Frau sich lieben, auch großartigen Sex haben, weshalb sie die Liebe zwischen ihnen vergiften müssen.

Die armselige Erbärmlichkeit der Feministen, die davon labern, Männer würden Frauen mit sexualisierten Blicken betrachten, wird deutlich anhand der alltäglichen Realität, nach der Frauen genau dazu einladen – wie Williams oben. Niemand zwingt sie, sie tut es mit Lust, womit auch der feministische Mythos widerlegt ist, dass Frauen ständig belästigt werden, denn wenn es so wäre, sie würden eher zur Burka als bauchfreiem Top tendieren. Frauen werden nicht sexualisiert, sie sexualisieren selber, aus sich heraus, und zwar den Mann und das bereitet ihnen Freude: „Hättest Du nicht gerne so eine scharfe Braut wie mich?“. Es gefällt ihnen, wenn sich ein Mann nach ihnen umdreht, daher die Redewendung: Jemanden den Kopf verdrehen, was heißt, dass man dabei ist jemanden zu verführen. Erbärmlich deshalb, weil jene, die sich Feministen nennen, und damit behaupten, besonders gut über Frauen Bescheid zu wissen, nicht in der Lage sind, sexuell aufgeladene Beziehungen zwischen Frauen und Männern richtig zu deuten. Nochmal: Frauen sexualisieren selbst, sei es einfach so in der Öffentlichkeit, auf dem roten Teppich oder auch bezahlt als Modell

Weniger humorvolle Männer könnten dann auch von sexueller Belästigung sprechen: „Wie kommt die dazu, mich ungefragt sexuell zu erregen?“ Ein Leidensgenosse kommt vor solcher geballter Belästigung kaum zum Arbeiten:

Kennt Ihr auch diese Haltung im Büro, wenn junge Frauen sich recken? Kopf hoch, Arme hoch, Titten raus, Hohlkreuz, Arsch raus, Oberteil gibt Blick auf Bauch und Taille frei, und der Hosenbund entfernt sich soweit vom Körper daß man die Marke der Unterwäsche erkennen kann.

Ich sitze grade als senior scientist in einem Viererbüro mit drei Doktorandinnen/Studentinnen. Alle 10 Minuten streckt sich eine. Ich werd hier noch wahnsinnig.

Tja, was soll man tun? Wenn man reagiert: „Heißes Fahrgestell, Süße!“ ist man seinen Job los. Eine Machtdemonstration von weiblicher Seite also?

Es stellt sich die Frage nach ihren Motiven. Mag sie Männer und willen ihnen deshalb gefallen? Oder ist es das Kalkül, sich einen finanziell potenten Ernährer zu angeln? Dann tritt für Männer das leidvolle Phänomen auf, dass es nach der Eheschließung keinen Sex mehr gibt. Sie hat nur geheuchelt. Dass sie Spaß an Sex hätte. Dass sie ihn liebt. Das tritt so oft auf, dass es einen eigenen Namen dafür gibt: Sex stops after marriage. Damit ist der Mann in eine wirklich böse Falle getappt, er hat keinen Gewinn, keine Liebe sondern nur Kosten, da er ihr nun jetzt und über die Scheidung das Leben zu unterhalten hat, ihr dienen muss, ihr Sklave ist.

Ich will’s aber nicht so negativ enden lassen. Es gibt solche und solche Frauen. Alleinerzogene Töchter sollte man meiden, die werden selbst auch zu Alleinmächtigen, d.h. ein Vater bleibt auf der Strecke. Lebe vor der Eheschließung mehrere Jahre mit ihr zusammen. Führt sie eine liebevolle Beziehung zu ihrem Vater? Und wie spricht sie über ihre Exfreunde? Wenn sie an diesen kein gutes Haar lässt, nur schlecht über sie redet… renn, und such dir eine, die es wert ist. Es gibt sie: Anständige Frauen.

Don’t stare at my boobs!

Feministen und Humor sind ein Thema für sich. Dazu gibt es einen Witz, der geht so:

Frage: „Wieviele Frauen braucht man, um eine Glühbirne einzudrehen?“

Antwort: „Eine –

UND DAS IST NICHT WITZIG!!!!“

Oder man nehmen nur mal diesen Schwätzer (via), der ganz tief empört ist, dass mancher Mann oben ohne unterwegs ist, da ist keine Keule groß genug, also z.B.:

„Dass maskuline Menschen ihren Oberkörper jederzeit entblößen können, ohne dabei sexuell gelesen zu werden, demonstriert Überlegenheit. Sie beanspruchen dadurch den öffentlichen Raum für sich und zeigen gleichzeitig, dass sie mehr Freiheiten besitzen als weibliche Personen, die das eben nicht überall können. Diese Zurschaustellung von zweierlei Maß festigt die darunter liegende Ungerechtigkeit.“

Ein Mann! Oben ohne! Übt Macht aus! Vergast ihn!!!

Nee, Scherz beiseite. Vor Jahren bin ich mal über ein weibliches Original gestoßen, das mir bis heute in Erinnerung ist. Sie hatte einen wirklich mächtigen Vorbau. Dazu trug sie ein T-Shirt mit der Aufschrift:

Don’t stare at my boobs!

(touch them)

Ich war damals leider nicht mutig genug, sie anzusprechen. Ich vermute eine wunderbare Frau hinter solchem Humor. Sie widerlegt quasi im Alleingang den ganzen Feminismus, das ganze Geschwätz über die unterdrückte Frau, die sich nicht auf die Straße traut schon allein wegen der Blicke oder was weiß ich. Ja! Männer gucken gerne und mehr! Kein Grund, ihnen das übel zu nehmen. Ob sie sich das heutzutage noch traut sei dahingestellt; in den letzten Jahren nahm das Sicherheitsgefühl der Frauen rapide ab, um diesen Artikel ganz und gar nicht lustig schließen zu lassen.

Sie will sich aufregen. Sie will hassen. Sie will ein Opfer sein. Sie will es.

Liebe Feministin! Der Kerl meint es nicht böse!

Im Internet gibt es das Phänomen, dass manche Kerle sogenannte „Dick-Pics“ verschicken, das heißt Bilder von ihrem Lümmel, und nach dem, was man so vernimmt, sind die so Beglückten keineswegs glücklich darüber.

Hierzu erinnere ich immer wieder gerne an jenes Mädel, die es den Kerlen mal so richtig zeigen wollte, und ein Vagina-Pic verschickte, um zu demonstrieren, wie daneben ist. Die Reaktionen fielen aber gänzlich anders aus als erwartet: Statt reumütiger Einsicht zeigten die Jungs Begeisterung.

Meditiere darüber mal ein paar Minuten: Wenn Du einem Mann ein Vagina-Pic zuschickst, wird er sich dadurch nicht angegriffen fühlen. Er wird dir nicht unterstellen, dass Du eine miese Sexistin bist, die ihn kleinhalten will. Okay, hin und wieder kann ein Dick-Pick das grafische Äquivalent eines „Du kannst mich mal“ darstellen, zum Beispiel in einem Streitgespräch. Wenn Du ihm aber so ein Pic schickst, wird er sich drüber freuen und Du wirst bei ihm einen ganzen Film zum laufen bringen: Nämlich den, dass er Sex mit dir haben könnte, und das wird ihn scharf machen.

Dass Männer Dick-Pics versenden, ist also auf ein Missverständnis zurückzuführen, welches darauf basiert, dass Männer glauben, dass Frauen genauso wie sie selbst ticken, die Geschlechter aber in der Frage höchst unterschiedlich gepolt sind, auch wenn das Genderisten nicht hören wollen. Ein Mann denkt sich (in der Regel) nicht, dass er die Empfängerin damit angreift, sondern dass es sie anturnen könnte. Er will Sex und wird sexuell. Es ist nicht bös gemeint.

Screenshot_2019-05-26 mensch aber männlich on Twitter

Wichtig: Das Verschicken von Dic-Pics ist strafbar.

Ein kaputter Typ

Zum Thema sexuelle Belästigung lässt sich festhalten, dass erstens auch Frauen belästigen, und zweitens, dass die Meisten, die belästigen, in der Regel gar nicht belästigen wollen, sondern einfach nur Nähe suchen; eine meine Interviewpartnerinnen brachte das mal mit der griffigen Formel auf den Punkt: „Welcher Mann will denn schon belästigen?“

Jetzt berichtete in einem sozialen Medium eine Frau von einer besonders unangenehmen Begegnung. Beim Einkaufen habe sie sich feuchtes Toilettenpapier in den Einkaufswagen gelegt, woraufhin ein ungepflegter Mann auf sie zugekommen sei, und „Da biste sauber wie geleckt.“ von sich gab. Natürlich war sie davon nur noch angeekelt.

Um das mal zu analysieren, stellen sich die Fragen: „Was will er?“ und „Wie will er es erreichen?“.

Die mangelnde Körperpflege lässt schließen: Vermutlich ein Arbeitsloser ohne Familie und Freunde, ein Alkoholiker, der verwahrlost. Wahrscheinlich einsam, ganz allein. Als so einer sucht er menschliche Nähe, um die erste Frage zu beantworten, geht dabei aber größtmöglich ungeschickt an die Sacher heran. Wenn er so kaputt ist, dass er sich auch nur die kleinste Chance ausrechnet, mit solchem Verhalten eine positive Reaktion zu ernten, ist er noch kaputter als er sowieso schon den Eindruck macht. Vielleicht ist er sich aber auch bewusst, dass die Reaktion auf so einen Spruch nur negativ, nur schockiert ausfallen kann. Negative Aufmerksamkeit ist aber immer noch Aufmerksamkeit, und Ablehnung zu erfahren ist immer noch eine Form zwischenmenschlicher Interaktion, was für ihn vielleicht immer noch besser ist, als von jeglichem Umgang mit anderen Menschen ausgeschlossen zu sein.

Dieser Typ hat weniger Hass verdient, zu dem Feministen tendieren, als vielmehr tiefstes Mitleid. Die einzige richtige Reaktion auf sowas ist: „Sie tun mir Leid, suchen Sie sich Hilfe.“

So stirbt die Liebe

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„Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines“ sagte Rick zu seiner Ilsa in dem Film Casablanca.“ Das aber, womit jede Liebe beginnt, ist bei Netflix nicht mehr erlaubt. Der Filmproduzent produziert vielleicht noch Romanzen, in denen sich Liebende tief in die Augen sehen, in der dogmatisch-eiskalten Realität ist das unter den Mitarbeitern des Streamingsdienstes aber verboten. Und nicht nur das, weiterhin untersagt ist das Fragen nach Telefonnummern, Umarmen und – natürlich – Flirten.

Das heißt, bei vielen – nicht nur bei Netflix – Unternehmen ist das Anbändeln, das Anbahnen von Beziehungen verboten. Mann und Frau dürfen sich nicht nahe sein, im Zuge einer Entwicklung namens „metoo“, die zur weiblichen Klage führt, dass sich gläserne Wände zu männlichen Kollegen aufbauen, während ein paar Kriegsgewinnlerinnen satte Beute durch vernichtete Männer machen. Nicht nur gehen die Männer auf Distanz, auch durch strenge Reglementierungen durch die Arbeitgeber, die sich gegen Millionenklagen absichern wollen, werden Männer und Frauen weiter getrennt – um letztere vor „sexueller Belästigung“ zu schützen. Das ist dem bösartigen Blick des Feministen geschuldet, der in jeder Zärtlichkeit Übergriffe, und in jedem sexuellen Kontakt „Vergewaltigung“ sieht – so stirbt die Liebe, nachdem sie systematisch vergiftet wurde.

Das passiert nicht nur im Berufsleben sondern auch an den Universitäten. Feministen sind schon empört darüber, wenn Angeklagten auch nur ein fairer Prozess zugestanden wird. Damit gleicht es einer Runde russischem Roulette sich auf eine Frau einzulassen – es stellt einen unkalkulierbares Risiko für Männer dar. Vor wenigen Jahrzehnten noch ging ein großer Teil der Eheschließungen auf Kennenlernen am Arbeitsplatz oder Uni zurück – das also, was heutzutage verboten ist. Dass das immer schwieriger wird, stört Feministen nicht, im Gegenteil: Es gefällt ihnen, wenn Du allein bist, meine Liebe. Denn damit wird das Risiko minimiert, dass Du die falschen Lebensentscheidungen triffst und etwa als Mutter zu Hause bleibst. Denn der Feminist weiß genau und das ist seine Agenda: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“.

Rant: Die alltägliche Doppelmoral bei sexueller Belästigung

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Pütz: „Frauen ziehen soooooooooo einen Ausschnitt an, und erwarten dann, dass ich nicht reingucke… HALLO?!“

Was bei der ganzen Debatte um sexuelle Belästigung auffällt, ist immer wieder die Doppelmoral, die einer Partei jede Sexualität erlaubt, aber der anderen diese verbietet. Frauen dürfen sexuell werden – auf typisch weibliche Weise. Sie dürfen hautenge Kleidung tragen, ein bauchfreies Top mit soooooooo einem Ausschnitt, kurzen Rock oder Hotpants, kurz: Alles an ihnen brüllt: „Sex!“. Man kann gar nicht anders als allein vom Angucken einen Ständer zu bekommen.

Aber man darf nicht. Weibliche Sexualität ist erlaubt, männliche verboten. Der Mann darf nicht reagieren, etwa indem er einen anzüglichen Spruch macht oder ihr hinterherpfeift, er hat es zu ignorieren. In Zeiten von #aufschrei und der Verschärfung der Paragrafen zu sexueller „Gewalt“ (Vergewohltätigung) und Belästigung ist er Repressionen unterworfen; „unerwünschtes“ Verhalten kann ihm nach dem Prinzip der Definitionsmacht – sexuelle Belästigung ist das, was sie als sexuelle Belästigung empfindet – als eben solche zur Last gelegt werden, selbst Blicke. Das sagt eigentlich alles über die wahren Machtverhältnisse – sie drängt sich penetrant auf, belästigt, zugleich aber befindet sie sich in einer Machtposition, die es ihm verbietet, darauf adäquat reagieren zu dürfen – das real existierende „Patriarchat“, tatsächlich ein Matriarchat. Paradebeispiel für diese Doppelmoral ist Palina Rojinski, die ständig ungefragt mit ihrem Atombusen prahlen muss, es aber unmöglich findet, wenn das kommentiert wird, weshalb sie den „Perverslingen“ einen Männerarsch als Dekolleté präsentierte. Sie hätte mal „Dann mach doch die Bluse zu“ lesen sollen. Wenn sie Dickpics erhält, ist das vermutlich als LMAA gemeint. Der größte Witz aller Zeiten ist, dass sie ausgerechnet in dem faschistoiden, Migranten niedermachenden Hetzvideo, in welchem sie sich – gut gelaunt – über Dickpics beklagt, wieder ihr Dekolleté in die Kamera halten muss.  Was für eine verlogene Scheinheiligkeit, überall halten sie ihre Brüste in Aufnahmeobjektive und Gesichter, um sich dann über die vermeintlichen Primitivlinge zu echauffieren.

Das ständige Aufdrängen von weiblich-sexuellen Reizen kann als sexuelle Belästigung begriffen werden, da sie einen penetrant ablenkt und zudem frustriert, denn man wird auf einem ständigen Erregungslevel gehalten: Sexuelle Belästigung: „Kennt Ihr auch diese Haltung im Büro, wenn junge Frauen sich recken? Kopf hoch, Arme hoch, Titten raus, Hohlkreuz, Arsch raus, Oberteil gibt Blick auf Bauch und Taille frei, und der Hosenbund entfernt sich soweit vom Körper daß man die Marke der Unterwäsche erkennen kann.“ aber wehe man kommentiert das: „Hey Süße, ein heißes Fahrgestell hast Du da!“ – dann wäre man seinen Job los.

Hier noch ein Duck-Pic für Rojinski, sie hat es sich – wie alle anderen auch – redlich verdient:

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Männerwelten, oder: Männer sind keine Arschlöcher

Ich in einer Bar. Eine Frau ist zudringlich. Berührt mich immer wieder, obwohl ich sie aufgefordert habe, das sein zu lassen. Schließlich gebe ich entnervt auf und suche mir einen anderen Platz. Sie folgt mir und beschimpft mich als „Schlappschwanz“.

Was ist jetzt der Unterschied zwischen mir – oder irgendeinem beliebigen Mann – und jedem dahergelaufenen Sexisten?

Männer sind keine Arschlöcher. Deswegen generalisieren sie ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung nicht auf alle Frauen, kommen anders als Anne Wizorek nicht auf die Idee, Frauen in Kollektivhaft zu nehmen. Sie wissen: Es gibt sowohl unter Männern wie Frauen Arschlöcher wie anständige Menschen.

Der zweite Punkt ist: Man würde sie schlicht nicht ernstnehmen. Klagen und Jammern ist dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. Ein Mann, der sich beschwert, eine Frau hätte ihn „unangemessen angeblickt“, würde sich nur lächerlich machen.

Nun also eine neue Medienkampagne, in der Dreck über Männern ausgekübelt wird. Durch eine Minderheit zwar, aber einer lautstarken. Und mit einer durch die Leidmedien verzerrt dargestellten Bedeutung – denn sexuelle Belästigung ist selten, wie jeder beobachten kann, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Beispiel #Aufschrei, welcher als tausendfaches Aufbäumen gegen Belästigung gehandelt wurde. Hoffmann notierte hierzu im „Lexikon der feministischen Irrtümer“:

Erst lange nachdem die mediale Sau durchs Dorf getrieben worden war, untersuchte jemand den feministisch-journalistischen Zahlenzauber genauer: der Schriftsteller Ralf Bönt in dem von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Band „Anmerkungen zur Sexismusdebatte“ in der Reihe „Aus Politik und Zeitgeschichte“: Tatsächlich, stellte Bönt fest, hatten nicht Zehntausende von Frauen über angebliche Opfer-Erfahrungen getwittert, sondern es handelte sich um Zehntausende von Tweets, also Wortmeldungen in der entstandenen Debatte, wobei einer Stichprobe zufolge „lediglich 1,5 Prozent von ihnen der Intention von Anne Wizorek entsprachen“. 27 Prozent kritisierten die feministische Position und 32,5 beanstandeten die Einseitigkeit und den hysterischen Tonfall, mit dem die Debatte geführt wurde. „Der Rest“, so Bönt, „war Spam, Werbung, Wiederholungen.“ All diese Stimmen verzeichneten Journalisten ungerührt als Opfer sexueller Belästigung. Ein ehrliches Interesse, sich näher in die Debatte einzulesen, bestand in den Redaktionsstuben offenbar kaum – sondern eher das Interesse daran, mal wieder einen „Sexskandal“ auf die Titelseiten zu bringen und sich zugleich als moralische Instanz fühlen zu dürfen.

Solche Hetzkampagnen führen zu einer gegenseitigen Entfremdung der Geschlechter. Wo Liebe herrschen sollte, herrscht Hass und Vorurteil. Den Frauen ist damit kaum geholfen. Stattdessen erleben sie, wie sich eine „Gläserne Wand“ zu ihren männlichen Kollegen aufbaut.

Was Anne Nühm dazu meint.

Feministische Argumentationsformen: „Die armen Männer dürfen nicht mehr belästigen“

[ebook] Farrell, Warren - Mythos Männermacht6

Lange her und wenn’s doch nur so wäre: Tatsächlich gehen Männer im Berufsleben auf entschiedene Distanz zu ihren Kolleginnen, was ironischerweise den Frauen schadet: Frauen berichten, dass sich eine „Gläserne Wand“ zu männlichen Kollegen aufbaut.

Wenn Männerrechtler darauf zu sprechen kommen, dass ausufernde Definitionen von „sexueller Belästigung“ problematisch seien, dann werden sie gerne verhöhnt nach dem Motto:

„Die armen Männer dürfen nicht mehr belästigen!“

Das heißt, das Verhalten der Männer wird immer als „Belästigung“ definiert; wenn die Frau es so empfindet, dann ist es halt so. Schon Matussek notierte: „Früher konnten Frauen auf einen Annäherungsversuch mit „Ja“ oder „Nein“ reagieren, heutzutage können sie das Schwein zusätzlich der Belästigung bezichtigen“ (sinngemäß). Die feministische Definition von Belästigung lautet: „Belästigung ist das, was die Frau als Belästigung empfindet“. Was die eine Frau als charmanten Witz betrachtet ist für die andere übergriffig. Damit hält die absolute Willkür Einzug und es können demzufolge bereits bloße Blicke als Belästigung definiert werden, und genau das ist es, was Männerrechtler problematisch finden, und das ist noch euphemistisch formuliert, tatsächlich ist es: Der blanke Wahnsinn, der die Geschlechter, welche einander in Liebe zugetan sein sollten, voneinander trennt; eine Atmosphäre des Misstrauens zwischen ihnen schafft – und darunter leiden dann auch Frauen.

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Wie diese Willkür aussieht, wurde in einer sozialpsychologischen Untersuchung ermittelt. In dem Experiment wurden zwei Gruppen von Studentinnen ein Mann mit einer jeweils anderen Hintergrundgeschichte präsentiert. Für die einen als attraktiv für die anderen als unscheinbar. Dann erhielten die Frauen einen Text zu lesen, in welchen der Mann eine Frau, die bereits einen Annäherungsversuch von ihm abgelehnt hatte, zu einem Drink einlud. Ergebnis: Dachten die Frauen, es handele sich um den armen Schlucker, verurteilten sie sein Verhalten sehr viel öfter als „Belästigung“; auch die angeblich feststehende Regel, wonach „Nein immer Nein“ heißt, ist davon abhängig, wie attraktiv ein Mann ist. Mit anderen Worten:

Ob eine Frau die Avancen ihres Kollegen als Belästigung oder als Flirten wahrnimmt, hängt sehr stark davon ab, wie attraktiv sie ihn findet: »Wenn du den Kerl magst und denkst, der ist süß, dann flirtet er … Wenn du ihn nicht magst, belästigt er dich.«

Das ist: Willkür, denn es zeigt, es kommt nicht auf die Handlung an, sondern auf andere Faktoren, die nicht das Geringste darüber aussagen, ob sich der Mann eines Fehlverhalten schuldig gemacht hat oder nicht. Im realen Leben kann dieses „Fehlverhalten“ einem Mann die Karriere oder gar den Job kosten.

Schon sich tief in die Augen zu schauen ist solch ein „Fehlverhalten“. Bei Netflix ist es Angestellten verboten, sich länger als 5 Sekunden anzublicken. Flirten? Zuneigung? Sich verlieben? Verboten! Noch schlimmer ist da natürlich Ausgesprochenes: Man habe Kommentare über körperliche Merkmale zu unterlassen wie manche Frauen, die vorgeben im Namen der Frau zu sprechen, vorschreiben wollen. „Kommentare über das Äußere“ sind aber oft Komplimente, und diese sind – anderen Frauen zufolge – sehr erwünscht. „Liebe Kerle, sagt uns, dass wir schön sind, wir mögen das“ richtet sich etwa Tamara Wernli sinngemäß an die Männer.

Der Mann steht permanent unter Verdacht, wird mit Misstrauen betrachtet und ein Haufen von Reglementierungen ausgesetzt. Egal wie er sitzt (manspreading), guckt, redet (mansplaining) oder atmet, stets sei er aggressiv, dominant gewalttätig. Es ist ein vernichtender Blick auf dem Mann, stets nimmt man das Schlimmste von ihm an. Die Lesbe Norah Vincent, die als Mann verkleidet Frauen anflirtete, berichtet, dass diese „ihm“ immer das schlechteste unterstellten, was bei „ihm“ zu Aggressionen führte. Am Ende ihres Experiments erlitt sie einen Nervenzusammenbruch, so sehr setzte es ihr zu, von der Welt wie ein Mann behandelt zu werden. Es ist ein brutal, man geht nicht wohlwollend mit dem Mann um, dass man einfach mal einräumt: „Er sucht einfach nur was menschliche Nähe, vielleicht ist er einsam, und vielleicht ist er einfach nur ungeschickt mit der ‚Anmache’…“ Eine meine Interviewpartnerinnen fragte in diese Richtung gehend: „Welcher Mann will denn schon belästigen?“ Eben: Er meint es nicht böse, Hoffmann hält fest:

Was die Theorie einer gezielten Schikane im Gegensatz zu einem simplen Missverständnis weiterhin widerlegt, ist das Ergebnis einer Befragung, die zwei feministische Autorinnen unter einhundert Frauen durchführten, die angaben, sexuell belästigt worden zu sein. Dabei kam zutage, dass »die Männer ihr Verhalten sofort änderten und korrigierten, wenn die Frauen unmittelbar darauf hinwiesen, dass sie sich durch bestimmte Verhaltensweisen sexuell belästigt fühlten. Sie entschuldigten sich, und manche schickten der Frau Blumen.«

Aber in unserer „Rape-Culture“ steckt hinter jedem Mann ein Monster, und da immer mehr Menschen aufwachsen, ohne jemals väterliche Liebe erfahren zu haben, fällt es sehr viel leichter, einen feindseligen Blick auf Männer zu pflegen, einen kalten Blick wie ein Entomologe auf eine Fruchtfliege unter seinem Mikroskop, wie es eine Empathin empfiehlt, womit sich dieses Ressentiment noch vertieft.

Zum Schluss: Unter Menschen, die nicht die Mündel des Staates sind, sondern erwachsen, muss aufdringliches Verhalten und auch Belästigung erlaubt sein. Catherine Deneuve und viele weitere Französinnen in einem solchen Apell „Über die Freiheist aufdringlich zu sein“:Wir sind heutzutage ausreichend gut informiert, um einzuräumen, dass sexuelle Triebe von Natur aus offensiv und wild sind, aber wir sind gleichermaßen auch klarsichtig genug, um unbeholfene Anmache von sexueller Aggression zu unterscheiden.“ Denn wenn der Mensch, hier die Frau, als so schwach wahrgenommen wird, dass er mit einer unangenehmen Situation nicht allein umgehen kann, dann fordert das ein totalitäres System heraus, einen Staat, der sich zum „Schutz“ seiner Bürger immer mehr und rigider in das Zusammenleben „seiner“ Bürger einmischt. Das sieht man an den schubweisen Kampagnen gegen „Hate-Speech“, mit der Redefreiheit mehr und mehr eingeschränkt wird. Es muss eine anderer Weg gegangen werden: Wenn einer einem dumm kommt, hat man allein damit fertig zu werden, so wie Sophie Thomalla: „Da reicht ein Blick, und das war’s dann!“ Derzeit aber fährt die Gesellschaft mit voller Kraft in die entgegengesetzte Richtung, die Folge all dessen: Die Gesellschaft kühlt ab. Die Menschen sind sich immer weniger nah, haben immer weniger Sex, vereinzeln, vereinsamen. So wirkt sich der Segen des Feminismus‘ aus.

[Nachtrag] Und ach ja: Auch Frauen belästigen.

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Wir sind auf dem Weg.

Sexuelle Belästigung

Ein Kommentar, zu wertvoll um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Kennt Ihr die gestreckte Beuge? Das ist eine figurbetonte Körperhaltung bei Krankenschwestern, die sich einen Arzt angeln wollen. Samuel Shem („House of God“) hats erfunden, jetzter Arzt kennt das.

Kennt Ihr auch diese Haltung im Büro, wenn junge Frauen sich recken? Kopf hoch, Arme hoch, Titten raus, Hohlkreuz, Arsch raus, Oberteil gibt Blick auf Bauch und Taille frei, und der Hosenbund entfernt sich soweit vom Körper daß man die Marke der Unterwäsche erkennen kann.

Ich sitze grade als senior scientist in einem Viererbüro mit drei Doktorandinnen/Studentinnen. Alle 10 Minuten streckt sich eine. Ich werd hier noch wahnsinnig. Die machen sich einen Spass draus, ich bin mir absolut sicher. Einmal stand ich halt sogar neben einer und wir quatschen am Rechner über ihre Ergebnisse, geht in die gestreckte Beuge und ich musste unprofessionell ca. 5 Sekunden ihren Arsch bewundern. Hatte nen ziemlich niedlichen Pflaum am Steissbein. Ich wurde kurz unruhig, muss ich gehen.
Wie soll das auch anders gehen? Ich kann ja schlecht sagen, streck Dich nicht, das macht mich wuschig, die stehen ja innerhalb von 20 Sekunden bei der faculty-gleichstellungsbeauftragten.
Darüberhinaus machen das fast alle Frauen ständig, beispielsweise in Meetings. Alle 20 Minuten geht eine in Streckhaltung. Ist das eine biologische Notwendigkeit? Typen machen das nicht, bin ich mir sicher.
Und wie nennt man diese Körperhaltung?