Archiv der Kategorie: Sexuelle Belästigung

Meine Doppelmoral und sexuelle Belästigung

Wenn ich obiges Bild präsentiere, werden diejenigen, die nicht auf meiner Seite sind, wohl reflexhaft denken, ich wäre ein verdammter Heuchler, denn ich bin ja ein Frauenfeind, was also kümmert es mich, wie Muslime mit Frauen umgehen?

Also: Ich bin dafür, dass sich Frauen so anziehen dürfen, wie sie wollen. Das Problem geht da los, wo man in unserer Gesellschaft dem Mann verbieten will, darauf zu reagieren. Die Frau kann ihre Sexualität leben, sich sexy geben, aber der Mann darf daraufhin z.B. keine anzüglichen Witze reißen, oder es wird ihm vorgeworfen, dass er ihr in den Ausschnitt guckt. Sie darf ihren Atombusen in Kameras und Gesichter halten, er muss so tun, als ob nichts wäre und wenn doch, macht er sich der sexuellen Belästigung schuldig: „Heißes Fahrgestell hast Du da, Süße!“ – und er ist seinen Job los. Allen ernstes gibt es Initiativen, die Erwachsenen verbieten wollen, über Sex zu sprechen, wobei natürlich – NATÜRLICH! – Frauen sich weiterhin so anziehen dürfen, wie sie wollen!

Davon abgesehen, habe ich kein Problem mit Frauen. Ich bin für Gleichberechtigung und auch kein Frauenfeind, ich sehe Frauen nur nicht durch die feministische Brille oder halte sie für die besseren Menschen – dies bildet einen Kontrast zum Mainstream, der Frauen für die besseren Menschen hält und so scheint es dann, ich wäre ein Frauenfeind. Nochmal: Ich bin für Gleichberechtigung. Das Problem ist, dass es Feministen nicht sind.

Sei ein Gentleman: Versende Duckpics

Eine empörte Trulla war mal empört über Dickpics, die sie erhielt und entschied zurückzuschlagen: Sie versendete Pussypics. Die Jungs waren am Boden zerstört und gelobten Besserung begeistert. Solche Männer denken, dass Frauen wie Männer ticken, also über solche Aufmerksamkeiten begeistert sind. Oder es heißt LmaA.

Meine Leser sind bekanntlich die Größten, Schönsten, Schlauesten. Und sie sind wahre Gentlemen, weshalb sie nervenden Feministinnen Duckpics zusenden, um sie zu ermuntern, ihre Einstellungen zu hinterfragen. Wie z.B. dieses hier:

Billy Coen: Rechtsprechung um sexuelle Belästigung als Gefahr für unsere freiheitliche Grundordnung

Ein Kommentar, zu kostbar, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Sexuelle Belästigung oder Belästigung allgemein lässt sich schwer konkret fassen, weil es immer eine stark subjektive Komponente beinhaltet. Daher ist eine GUTE Rechtsprechung mit viel Fingerspitzengefühl bei dem Thema eigentlich extrem wichtig.

Sexuelle Belästigung ist zunächst einmal erfolgt, wenn sich jemand in seiner Intimsphäre belästigt, übergriffig angegangen fühlt. Nur darf man natürlich nie den Aspekt aus den Augen verlieren, dass wir hier immerhin von einer final gar strafbaren Sache reden und wer sich von was wann und unter welchen Umständen sexuell belästigt fühlt, variiert von Mensch zu Mensch. Deshalb sollte es im Sinne eines sozial friedlichen Miteinanders, ohne eine ständige „I’m gonna sue your ass!“-Mentalität, im Sinne aller sein, Einzelfälle immer fair und ohne Vorverurteilungen daran zu bemessen: wie lässt sich das subjektive Belästigungsempfinden objektivieren? Soll heißen: wie wahrscheinlich ist es, dass sich Menschen – also auch andere Menschen als der Kläger – von dem angezeigten Verhalten/Erlebnis sexuell belästigt fühlen könnten. Dieser Aspekt ist eigentlich ein elementar wichtiger für eine Justiz innerhalb dessen, was sich noch als Rechtsstaat verstanden sehen möchte, weil es schlicht auch die Perspektive des Beklagten nicht außer Acht lässt, ihm immerhin das Recht zugesteht, nicht im Umgang mit anderen Menschen mit einem sechsten Sinn ausgestattet sein zu müssen. Um im Sinne einer fairen, rechtsstaatlichen Justiz zu operieren, müssen Straftatbestände zumindest soweit umrissen sein, dass für jeden Bürger das Überschreiten der Grenze zum Strafbaren Handeln nach menschlichem Ermessen erkennbar und nachvollziehbar sein muss. Folgt die Justiz hingegen tendenziell den subjektiven, vermeintlichen Empfindungen des Klägers, stößt sie damit nicht mehr nur an die Grenzen der Willkürjustiz, sondern sie stellt bereits selbst eine perfekte Definition dieses Begriffes dar. Zum einen macht sie für jeden einzelnen Bürger jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt zu einem Minenfeld, in dem sich niemand sicher sein kann, für eigentlich aus jeder normalen Sicht betrachtet vollkommen sozialadäquates Verhalten doch auf einmal angezeigt und verurteilt zu werden. Und zum anderen ist es offensichtlich, dass dies Tür und Tor öffnet, die Justiz schlicht und ergreifend zu missbrauchen, um unliebsamen Mitmenschen mit großer Erfolgsaussicht mal so richtig einen reinzuwürgen.

Es kann nicht sein, dass eine Frau Recht bekommt, Opfer sexueller Belästigung geworden zu sein, weil ihr ein Kollege ein Kompliment zu ihrer neuen Bluse gemacht hat (ich könnte mich noch darauf einigen, das gelten zu lassen, wenn sie schon darauf hingewiesen hat, dass sie derlei Komplimente nicht mag und es trotzdem oder gar erst recht dann weitergeschieht, aber keinesfalls darf so etwas instant, ohne Vorwarnung zu einer für den Beklagten folgenreichen Angelegenheit werden). Nicht zuletzt wenn, was bei derlei Vorwürfen nicht gerade selten der Fall sein dürfte, der wesentliche Grund für ihr subjektives Empfinden der Belästigung darin liegt, dass ihr derjenige, der ihr das Kompliment gemacht hat, als höchst unattraktiv erscheint. Wenn wir hier schon Schneeflöckchen spielen wollen, sollte dann nicht viel eher die Frau wegen „Lookism“, also wegen Diskriminierung wegen des Aussehens, angezeigt werden? 😉

Selbstverständlich geht die feministische Definition von sexueller Belästigung umfassend nur auf die subjektiven Wahrnehmungen des „Opfers“ ein – sofern dieses eine Frau ist (!) – und es wird sehr vehement und leider auch nach meinem Empfinden erfolgreich darauf hingearbeitet, die Gesetzgebung und Rechtsprechung auf diese hundertprozentig willkürliche Deutung zu trimmen. Einer der zahlreichen Gründe, warum ich diese Ideologie, betrachtet man ihre sozial feste Verankerung und Akzeptanz, für eine der größten Gefahren für unsere freiheitlliche Grundordnung halte.

Aber um etwas heiterer zu enden, hier für dich noch einmal ein sehr guter „Lehrfilm“ zum Thema sexuelle Belästigung:

Stürmisch.

In der Komödie „Bettgeflüster“ ist eine Szene zu sehen, die sich schön zur Analyse der Entwicklung des Geschlechterverhältnisses über die Jahrzehnte eignet.

Und zwar sitzt Day mit ihrem Filmpartner, der in seiner Rolle für sie in Liebe entbrannt ist, im Auto und er unternimmt Annäherungsversuche. Damals hätte man wohl gesagt, er sei stürmisch, heute wäre er ein Vergewaltiger oder zumindest übergriffig.

Seine Annäherung ist derart offensiv, dass sogar mir mulmig wurde. Mehrmals packt er zu und versucht Day zu sich heran zu ziehen und zu küssen. Und sie? Ruft um Hilfe Stößt ihn zurück. Drei oder Vier mal bis er schließlich aufgibt. Sie macht ihm aber keine Vorwürfe; weder sie noch der Film klagt den Mann dafür an, dass er so aufdringlich war, während man ihn heute metoon und canceln würde.

Ich denke, das zeigt sehr schön auf, dass die Frauen in den angeblich so rückständigen 50ern emanzipierter waren als jene von heute, die eine nationale Debatte wegen erfrorener Obdachlosen unwillkommener Komplimente lostreten.

Das Verlogene dabei ist, dass parallel die Superfrau von Hollywood & Co. beschworen wird. In der Entertainmentvision ist die Frau überlegen, stark und rockt den ganzen Laden, während man ihr in der Realität nicht zutraut, mit sexuellen Avancen umzugehen. Anders in den 50ern: Er ist stürmisch, sie weist ihn ab. Keine große Sache, kein Drama, kein Skandal. Ich würde hier gerne schreiben, sie wäre damit eine „starke Frau“, aber diese Begrifflichkeit ist in unseren Zeiten nur zu eine Groteske ihrer selbst geworden, also vielleicht so: Sie ist ein ganzer feiner Kerl.

Der Sexismus des weißen Ritters

Bei diesem weißen Ritter ist mir hinterher noch was aufgefallen, was eigentlich den ganzen Feminismus durchzieht, nämlich das Anwenden komplett unterschiedlicher Maßstäbe auf Mann und Frau.

Am Beispiel Küssen und Sex:

Der weiße Ritter will diktieren, dass der Mann vorher um Erlaubnis zu fragen hat, wenn er die Frau küssen will. Dann berichtet er, wie in einem Club eine Unbekannte ihr Gesäß an seinem Schritt rieb, so dass er einen Ständer bekam.

Er erwartet nicht von der Frau, dass sie um Erlaubnis fragt, bevor sie sexuell wird. Er legt also unterschiedliche Maßstäbe an die beiden Geschlechter an und betrachtet sie aus völlig verschiedenen Blickwinkeln. Sie als verletzbares Geschöpf, dem man sich nur mit größter Vorsicht nähern darf, und die mit Annäherungsversuchen schnell überfordert ist; er hingegen als starker Mann, dem man ohne Nachfrage sexuell angehen kann; Männer sind halt robuster als Frauen und sie wollen und können eh immer – ein eindeutig sexistischer Blick auf Mann und Frau also, der auch noch der traditionellen Sichtweise entspricht, mit ihm als stark und ihr als schwach.

Was den Punkt mit Wollen und Können angeht, so hat sich bereits zu dem einen oder anderen Feministen rumgesprochen, dass diese Annahme sexistisch ist, denn weder wollen noch können Männer immer. Weiterhin sexistisch ist die Beurteilung der Geschlechter, dass man bei ihm auch mal hart baggern darf während man sich bei ihr nur wie auf Eierschalen zu bewegen hat. Wo ist da die Pauerfrauenfraktion, die Grrrls, die sich über den Typen schlapp lachen, dass er sie für so zerbrechlich hält?

Man will beides. Einerseits die Superfrau, die alles kann wie ein Mann – Ach was! Zehnmal so gut! – andererseits aber auch die Möglichkeit, ihn wegen eines unerwünschten Kompliments, eines Blickes oder eines Annäherungsversuchs sozial zu vernichten unter der Prämisse, dass sie als extrem zerbrechliches Geschöpf von all dem zutiefst traumatisiert ist, weshalb es Schutzräume und Triggerwarnungen braucht.

Helfen Sie nicht diesem Mann!

Nehmen wir diese Frau da oben, die auf eine Weise übergriffig ist, für die ein Mann ein metoo an der Backe hätte: Sie spielt mit diesem Mann, wobei sie ihn auch antatscht, was, wie jeder von uns von Feministen gelernt hat, ein absolutes Nogo ist in einer Welt, in der bereits Blicke und Sprüche eine nicht zu tolerierende Unverschämtheit sind. Ihr liegt auch nichts an ihm, sie sucht nicht Nähe oder gar eine Beziehung zu diesem Mann. Er hat einen miesen Job, ist nicht wohlhabend, sieht nicht gut aus und verfügt zudem – KO-Kriterium – noch nicht mal über eine starke männliche Persönlichkeit. Sie spielt nur mit ihm, um anschließend in die Kamera zu grinsen – sie demonstriert Macht, nicht nur ihm gegenüber sondern ganz besonders auch gegenüber dem Zuschauer. Ok, das nehme ich gleich wieder zurück: Nur Männer üben Macht aus, Frauen emanzipieren und empauern sich.

So: Bin ich jetzt dafür, dass der Staat hingeht und sich einmischt? Dass er sagt: „Ich beschütze jetzt diesen Mann vor Übergrifflichkeiten durch andere Menschen?“

Nein, bin ich nicht. Dieser Mann muss sich selbst helfen. Er kann die Hand nehmen und sie zurückstoßen. Er kann ihr im Extremfall eine Ohrfeige verpassen.

Ok, kann er nicht. Man siehe ihn sich an: Er ist schwach. Er ist mit der Situation völlig überfordert.

So ist das nun mal im Leben. Man macht gute Erfahrungen und schlechte. Aber nur die schlechten ermöglichen es uns, daran zu lernen und zu wachsen. Anders als im neuen Star Wars, in dem die weibliche Hauptfigur von Anfang an alles besser kann. Man macht im Leben eine Entwicklung durch, wozu genauso gehört, dass man auch mal der Unterlegene ist. Man kann sich im Nachhinein die Situation betrachten und sich vornehmen, es das nächste Mal besser zu machen, sich zu behaupten.

Es ist gefährlich, wenn der Staat das Interagieren der Menschen regulieren will, wenn er sich in die Beziehungen einmischt. Das führt ins Totalitäre, dahin, dass er einem selbst im Bett noch vorschreibt, wie man sich zu verhalten hat.

Erwachsenen verbieten über Sex zu sprechen

Na also, geht doch.

Feministen sind mächtig und sie wollen Macht ausüben. Sie markieren ihre Reviere mit Gendersprech, wollen Männer vorschreiben, wie sie zu sitzen haben (Vorwurf des manspreading), wie sie zur reden haben (Vorwurf des mansplaining) und natürlich wie sie zu flirten haben. Sie wollen den Mann regulieren, beherrschen, wobei sie das dann auf den Mann projizieren: Ein Mann, der sich annähert ist nicht auf der Suche nach einer Beziehung –Welcher Mann will denn schon belästigen?”-, sondern will Macht ausüben – vom Mann nehmen wir stets das mieseste und niederträchtigste an – ohne dass der Gesetzgeber gegen solch einen Sexismus aktiv wird, wie er es nur für Frauen wird.

Diese blöde Kuh – ach Mist, jetzt fange ich schon an, Kühe zu beleidigen – will mit ihrer Petition „sexualisierte Anfeindungen“ bzw. „verbale sexuelle Belästigung“ unter Strafe stellen (und schon hier lügt sie, es geht um viel, viel mehr, siehe unten) – sonstige „Anfeindungen“ sollen demnach weiter erlaubt sein, warum eigentlich? Weil sich hier kein Frauenopfersermon anstimmen lässt?

Dabei hängt sie einem recht einfach strukturierten Weltbild an, in dem ausschließlich Männer Täter und Frauen Opfer sind. Nun, die Studienlage sagt was anderes. Und auch ich wurde schon von Frauen belästigt, nur dass ich deswegen nicht nach dem Staat rufe, der mich beschützen soll – weil ich keine erbärmliche Mimose bin. Auch tat mir mal eine ihre Empörung über ein „Nein“ kund. Sie – nicht unattraktiv – ging mal auf einen Mann zu, den sie lecker fand und fragte ihn, ob er mit ihr schlafen wolle. Eine andere beschwerte sich mal bei mir, dass ihr noch nie ein Kerl hinterher gepfiffen hätte: „Was ist bloß los mit euch Männern?!“ Und nicht nur Bascha Mika beklagte sich mal darüber, dass mit dem Alter das sexuelle Interesse der Männer nachlasse – man werde „unsichtbar“; nicht belästigt zu werden, schmerzt. Man kann die Sache also differenzierter betrachten.

Im Interview wendet diese Tussi die Strategie Vorhof und Burg an. Erst werden Fälle präsentiert, in dem jeder für ein Verbot ist (Burg): Zum Beispiel ein sexueller verbaler Übergriff auf ein 11-jähriges Mädchen. Dann wird einem die weiter reichende Forderung untergeschoben: Strafbar soll jedes sexuelle Gespräch werden, alles, was einen „sexuellen Bezug“ hat (Vorhof), wenn sie es gerade nicht will (wenn sie es doch will, kann man das in ihren Gedanken lesen). Sie will Erwachsenen verbieten, über Sex zu sprechen.

Das Beispiel mit der 11-jähren macht klar: Die Petentin ist noch ein Kleinkind; also bitte Jungs, sagt ihr keine schmutzigen Sprüche. Mir wurde mal als Kind Alkohol angeboten. Also sollte man die Prohibition einführen. Und Sex gehört gleich ganz abgeschafft, weil es auch vorkommt, dass Kinder vergewaltigt werden.

Aber noch mal zurück auf den Vorhof, sie sagt:

Ich kann selbst entscheiden, wann und wo ich wie mit wem in sexuellen Kontakt treten möchte. Wenn mir dieses Recht genommen wird und ich in ein sexuell aufgeladenes Gespräch verwickelt werde, ist die Grenze überschritten.

Ja, kann sie. Und wenn ihr was nicht passt, kann sie – wie oben zu sehen – das klarmachen – und das nicht nur zu sexuellen Themen. Fettbewegte definieren es als übergriffig, wenn ihre Ärzte sie auf ihr Übergewicht ansprechen. Was wäre davon zu halten, wenn es jetzt hieße, so eine Ansprache strafbar zu machen?, denn:

Ich kann selbst entscheiden, wann und wo ich mit wem über mein Gewicht spreche. Wenn mir dieses Recht genommen wird, und Kommentare über mein Äußeres gemacht werden, ist diese Grenze überschritten.

Paradoxerweise läuft das generelle Verbot für das kleine Mädchen Antonia Quell unter „sexueller Selbstbestimmung“. Das ist es aber nicht. Selbstbestimmung erfordert einen emanzipatorischen Akt, der nicht unternommen werden kann, wenn man von allem abgeschirmt wird, was einen solchen Akt erst ermöglicht – wenn Sex verboten ist, kann man keine sexuelle Selbstbestimmung üben.

Und ach wie sie leidet:

[Sexuelle Belästigung] kann nachweislich zu körperlichem Leid führen. Es gibt Studien, in denen die Rede ist von Anzeichen von Depressionen, Essstörungen und Körperscham.

Genau! Lasst uns Fatshaming verbieten! Sagte ich ja oben schon. Nee: Die steigern sich in was rein. Es handelt sich um eine Wohlstandskrankheit von verwöhnten Tussis, denen es schlicht zu gut geht. Vielleicht kommt es irgendwann zu so einer wundersamen Heilung, wie es mit der Frauenkrankheit „Hysterie“ geschah. Wenn die Zeiten wieder härter werden.

Was hingegen nicht verboten werden soll, dass Frauen Männer sexuell reizen. Sie darf ihm ihren Atombusen ins Gesicht halten, aber er darf nicht reagieren. Wie buchstabiert man Macht?

Was für einen erbärmlichen Kretin von Frau der Feminismus da mal wieder vorführt. Kleine Mädchen, die vor allem und jedem beschützt werden müssen, vor einem bösartigen Mann, der natürlich mit voller Absicht das übelste vorhat. Die Frage: „Welcher Mann will denn schon belästigen?“ stellt sich gar nicht erst. Es vergiftet die die Liebe zwischen den Geschlechtern, es führt zu dem hier:

Aber das ist Feministen recht: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“. Kein Feminist hat auch nur das geringste Problem damit, wenn Du allein bleibst, denn so gerätst Du nicht in Gefahr, die falsche Entscheidung im Leben zu treffen, wie es die führende Feministin Simone de Beauvoir auf den Punkt brachte:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

Zensiert! Jetzt über Sexismus

Betroffener Artikel:

„Es geht darum, in sich selbst etwas zu verändern“

Zensierter Kommentar:

Fragt man Männer, ob sie bereits sexuell belästigt wurden, sagen die meisten „Nein“. Fragt man die Handlungen ab, die als sexuelle Belästigung gelten, sind auf einmal verdammt viele „Opfer“ dabei.

Aber Männer sind nicht so. Männer wissen, dass es angenehmen und unangenehme Frauen gibt. Und wenn sie mal eine unangenehme Erfahrung sammeln, sagen sie nicht: „Hilfe, strukturelle Gewalt! Diese S****ßfrauen!“ und starten eine Kampgagne gegen das weibliche Geschlecht. Männer sind nicht so.

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – Die Hölle für Frauen?

So stirbt die Liebe.

Der Pate der Männerbewegung, Warren Farrell, warb in „Mythos Männermacht“ um Verständnis für Frauen, die sich am Arbeitsplatz sexuell belästigt fühlen. Das entspricht seinem Verständnis, dass er dort Feminist ist, wo Frauen benachteiligt sind, und dort Maskulist, wo Männer benachteiligt sind. Dennoch hat er hier einen Bock geschossen, indem er dem Märchen aufgesessen ist, dass Frauen ausschließlich über ihr Äußeres beurteilt würden und permanent sexueller Belästigung ausgesetzt wären.

Es ist die Hölle.

  1. Da wäre der Kollege, der PinUps in seinem Büro hängen hat. Manche Frauen hängen dann als Reaktion darauf Bilder von durchtrainierten Männern mit Waschbrettbauch auf, was aber ein Fehler sei, es bestätige Männer in ihrer Haltung. Sinnvoller wäre es, so Farrell, Bilder von erfolgreichen, sehr reichen Männern aufzuhängen, zum Beispiel von Steve Jobs oder Bill Gates. Dann könnten Männer das Gefühlt der Unzulänglichkeit, das Frauen angesichts von PinUps befiele, nachempfinden.

Wenn die Zustände für Frauen so schrecklich sein sollten, dass Männer tränenaufgelöst flüchten, wenn sie dieses harte Los selbst zu spüren bekommen, wie Farrell behautptet, dann würden Frauen öfter zu Alkohol greifen, öfter Selbstmord begehen und sich ganz gewiss nicht sexy geben mit figurbetonter Kleidung, die mehr enthüllt als verdeckt und auch ansonsten nicht ein offensiv sexuelles Verhalten an den Tag legen – auch am Arbeitsplatz; Mobbing gibt es genauso gegen Männer. Auch würden Frauen den Männern nicht sagen: „Macht uns Komplimente, sagt uns, dass wir schön sind! Wir mögen das!“ und zwar als Antwort auf Feministinnen, die Männern verbieten wollen, „Äußerungen über das Äußerliche zu machen“. Auch reduziert sich der gesamte Umgang miteinander nicht allein auf solche Äußerungen sondern macht nur einen kleinen Teil aus. Komplimente sind eingebettet in sonstiger zwischenmenschlicher Interaktion, in der auch ihre sonstige Arbeit entsprechend gewürdigt wird. Sie wird also nicht ausschließlich über das Äußere beurteilt – oder gibt es da sonst nichts anderes?

Und natürlich, wenn mir das Bild eines Milliardärs vorgehalten wird von einer Frau, an der ich vielleicht auch noch Interesse habe, dann ist das Scheiße für mich, aber sollte ich das Recht haben, ihr das zu verbieten oder noch besser mit einer Schmerzensgeldklage Erfolg haben? Sollte sie gefeuert werden? Oder ist das einfach eine Härte im Leben, die man akzeptieren muss, so wie es eben Härten gibt, wie zum Beispiel, dass bestimmte andere Menschen einen höheren Wert auf dem Partnermarkt haben? Und dass Männer nicht das geringste Problem damit haben, wenn Frauen ihrerseits Bilder von durchtrainierten Typen aufhängen, zeigt ja auch, dass dahinter keine böse Absicht steckt.

Bevor die Hysterie der sexuellen Belästigung die Welt eroberte, gingen sehr viele Eheschließungen auf Kennenlernen am Arbeitsplatz zurück, und dabei wird man auch „geshakert“ haben. Heute unterbinden das viele Unternehmen aus Angst vor horrenden Geldstrafen: So stirbt die Liebe, die Geschlechter entfremden sich, es baut sich eine unsichtbare Mauer zwischen ihnen auf; die Folge dessen, dass Männer aus Sicherheitserwägungen auf Abstand gehen, sich nicht mehr unbefangen mit Frauen auseinandersetzen können, denn das könnte sie vernichten. Farrell berichtete schon vor Jahrzehnten, wie die Definitionsmacht in Sachen sexueller Belästigung – sexuelle Belästigung ist das, was die Frau als sexuelle Belästigung empfindet – Einzug in die Rechtsprechung hielt:

Von Männern weitgehend unbeachtet, dehnte der Staat die rechtliche Definition von sexueller Belästigung weiter aus: Von jetzt an galt alles als »feindselige Arbeitsatmosphäre«, was eine Frau als solche definierte. Männer verschlossen die Augen davor, bis der Fall von Clarence Thomas sie zwang, den Kopf aus dem Sand zu ziehen. Sie mußten nun feststellen, daß eine Unterhaltung über Pornographie bereits als sexuelle Belästigung definiert werden konnte. Wer einen schmutzigen Witz erzählte, eine Angestellte »Schätzchen« nannte oder einen längeren Blick auf den kurzen Rock einer Kollegin richtete, machte sich bereits schuldig. Verstößt das Erzählen eines schmutzigen Witzes bereits gegen das Gesetz? Ja. Und ein Blick? Ja, auch. Und eine Angestellte mit »Schätzchen« anreden? Ja. All das ist wider das Gesetz, wenn es einer Frau gegen den Strich geht und wenn es ein Mann ist, der das »Delikt« verübt. Gelten die rechtlichen Vorgaben denn nicht für beide Geschlechter gleichermaßen? Manche ja, viele nicht.

Und Arne Hoffmann hält fest:

Dass Frauen das Recht haben, wie eine Lady behandelt zu werden (so sie es denn wollen), auch wenn sie sich nicht wie eine Lady benehmen, ist inzwischen auch gerichtlich gestützt. 1987 entschied ein Berufungsgericht der USA, dass von einer Frau verwendete »obszöne Ausdrucksweise mit einem sexuellen Unterton« sie nicht daran hindere, gegen dasselbe Verhalten von Männern Beschwerde einzulegen. Die Klägerin war eine Flugbegleiterin, die ebenso für ihre »offene Ausdrucksweise« wie für ihre kleinen Scherze bekannt war, etwa einen Dildo in den Briefkasten ihres Vorgesetzten zu legen, einem Kollegen eine Tasse Urin als Drink zu servieren oder mit einer eindeutigen sexuellen Einladung in den Schoß eines Piloten zu greifen. Sie legte Beschwerde wegen sexueller Belästigung ein, nachdem ein Pilot, mit dem sie zu tun hatte, schmutzige Limericks vortrug und vor ihr auf die Knie ging, während er so tat, als würde er an ihrem Schoß schnuppern. Die juristische Botschaft solcher und ähnlicher Entscheidungen ist klar: Da nur das jeweilige »Opfer«, also in der Regel die Frau, das Recht hat zu entscheiden, ab wann eine Grenze überschritten ist und wann noch nicht, kann sie jederzeit beschließen, dass ihr Kommentar noch innerhalb dieser Grenzen lag, aber seiner nicht mehr. Den meisten Frauen ist diese Doppelmoral selbst klar, und einige benutzen sie, um ihre männlichen Kollegen damit aufzuziehen: »Ich kann Dinge sagen, die du nicht sagen kannst, nicht wahr?« Weniger lustig ist es, wenn gegen Männer Ermittlungen eingeleitet werden, weil sie schmutzige Witze erzählten, die man Frauen ohne weiteres durchgehen lassen würde – wie im Fall eines Kapitäns der US-Küstenwache, der aufgrund kriminalpolizeilicher Ermittlungen wegen von ihm erzählter Witze Selbstmord beging. („Sind Frauen bessere Menschen?“ Seite 227)

Lose Gedanken zu einer schönen Frau, die sich sexy gibt

Nehmen wir diese schöne Frau – Kimberly Williams, Schauspielerin und Regisseurin – auf dem roten Teppich, die Begehren auslöst, da sie sich sexy gibt. Sexy kommt von Sex und führt dazu.

Und hierzu klingeln mir die Ohren von dem feministischem Gezeter, wonach Frauen sexualisiert werden. Dass sie sexuell aufgeladen gelesen werden; dass bereits Blicke sexuelle Belästigung wäre oder was auch immer.

Von Feministen werden zwei Sachen behauptet. Erstens: Die Beziehung zwischen Mann und Frau wäre aufgeladen von sexualisierter Gewalt, beginnend mit Belästigung und vernichtet endend mit Vergewaltigung. Zweitens: Alles Sexuelle – wobei Sex, heteronormativer Heterosex kaum zu unterscheiden wäre von Vergewaltigung – geht allein vom Mann aus, er sexualisiert die arme Frau, die nicht weiß, wie ihr geschieht, sich umringt sieht von lüsternen, haarigen Viechern. Feministen hassen es, wenn Mann und Frau sich lieben, auch großartigen Sex haben, weshalb sie die Liebe zwischen ihnen vergiften müssen.

Die armselige Erbärmlichkeit der Feministen, die davon labern, Männer würden Frauen mit sexualisierten Blicken betrachten, wird deutlich anhand der alltäglichen Realität, nach der Frauen genau dazu einladen – wie Williams oben. Niemand zwingt sie, sie tut es mit Lust, womit auch der feministische Mythos widerlegt ist, dass Frauen ständig belästigt werden, denn wenn es so wäre, sie würden eher zur Burka als bauchfreiem Top tendieren. Frauen werden nicht sexualisiert, sie sexualisieren selber, aus sich heraus, und zwar den Mann und das bereitet ihnen Freude: „Hättest Du nicht gerne so eine scharfe Braut wie mich?“. Es gefällt ihnen, wenn sich ein Mann nach ihnen umdreht, daher die Redewendung: Jemanden den Kopf verdrehen, was heißt, dass man dabei ist jemanden zu verführen. Erbärmlich deshalb, weil jene, die sich Feministen nennen, und damit behaupten, besonders gut über Frauen Bescheid zu wissen, nicht in der Lage sind, sexuell aufgeladene Beziehungen zwischen Frauen und Männern richtig zu deuten. Nochmal: Frauen sexualisieren selbst, sei es einfach so in der Öffentlichkeit, auf dem roten Teppich oder auch bezahlt als Modell

Weniger humorvolle Männer könnten dann auch von sexueller Belästigung sprechen: „Wie kommt die dazu, mich ungefragt sexuell zu erregen?“ Ein Leidensgenosse kommt vor solcher geballter Belästigung kaum zum Arbeiten:

Kennt Ihr auch diese Haltung im Büro, wenn junge Frauen sich recken? Kopf hoch, Arme hoch, Titten raus, Hohlkreuz, Arsch raus, Oberteil gibt Blick auf Bauch und Taille frei, und der Hosenbund entfernt sich soweit vom Körper daß man die Marke der Unterwäsche erkennen kann.

Ich sitze grade als senior scientist in einem Viererbüro mit drei Doktorandinnen/Studentinnen. Alle 10 Minuten streckt sich eine. Ich werd hier noch wahnsinnig.

Tja, was soll man tun? Wenn man reagiert: „Heißes Fahrgestell, Süße!“ ist man seinen Job los. Eine Machtdemonstration von weiblicher Seite also?

Es stellt sich die Frage nach ihren Motiven. Mag sie Männer und willen ihnen deshalb gefallen? Oder ist es das Kalkül, sich einen finanziell potenten Ernährer zu angeln? Dann tritt für Männer das leidvolle Phänomen auf, dass es nach der Eheschließung keinen Sex mehr gibt. Sie hat nur geheuchelt. Dass sie Spaß an Sex hätte. Dass sie ihn liebt. Das tritt so oft auf, dass es einen eigenen Namen dafür gibt: Sex stops after marriage. Damit ist der Mann in eine wirklich böse Falle getappt, er hat keinen Gewinn, keine Liebe sondern nur Kosten, da er ihr nun jetzt und über die Scheidung das Leben zu unterhalten hat, ihr dienen muss, ihr Sklave ist.

Ich will’s aber nicht so negativ enden lassen. Es gibt solche und solche Frauen. Alleinerzogene Töchter sollte man meiden, die werden selbst auch zu Alleinmächtigen, d.h. ein Vater bleibt auf der Strecke. Lebe vor der Eheschließung mehrere Jahre mit ihr zusammen. Führt sie eine liebevolle Beziehung zu ihrem Vater? Und wie spricht sie über ihre Exfreunde? Wenn sie an diesen kein gutes Haar lässt, nur schlecht über sie redet… renn, und such dir eine, die es wert ist. Es gibt sie: Anständige Frauen.