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„Nur Ja heißt Ja“

„Du Raffnix! Deute doch mal die Signale richtig. Wenn Du fragst, ruiniert das die Stimmung!“

kriegt ein Feminist zu hören, der bei einer Frau das nicht sogenannte „Aussprechprinzip“ anwendet (nur ein ausgesprochenes Ja gilt als Zustimmung), das Feministen zwingend für die ganze Bevölkerung vorschreiben wollen, und dies in manchen Ländern wie Schweden oder Spanien schon erreicht haben. Das ist nicht neu, dies – in wesentlich schärferer Form – gibt es an einigen US-Universitäten schon seit Jahrzehnten, Matussek berichtet:

Wer aber befolgt denn eigentlich die Regeln der neuen Keuschheitspolitik? Fogarty zuckte mit den Achseln. «Ich weiß es wirklich nicht.» Fogartys Verwirrung wurde auf dem Campus geteilt. «Hoffentlich keiner», sagte Sarah, die gerade damit beschäftigt war, ihren Bauchnabelring zu reinigen. Als sie einmal von einem Jungen gefragt wurde «Habe ich dein Einverständnis?», hatte sie einen Lachanfall bekommen. Dorte, eine Austauschstudentin aus Tübingen, sagte mir, sie fände es «entwürdigend, einem Jungen dauernd zu erklären, was er zu tun hat». Dennis dagegen war vorsichtiger geworden. Randys Beispiel [der als Vergewaltiger bezichtigt wurde] hatte ihn alarmiert. «Ich lasse jetzt die Frau die ersten fünfzehn Schritte machen. Einfach, um auf Nummer Sicher zu gehen.» Wieder andere nutzten den politisch korrekten Jargon für eine erotische Metasprache. Die neue Anmache auf dem Campus lautet: «Hast du Lust, die <Politik> mit mir zu vollziehen?»

Dieses Aussprechprinzip wird aggressiv und verlogenerweise „Konsensprinzip“ genannt – „Nur Ja heißt Ja!!“, womit die Lüge verbreitet wird, es gäbe sowas wie den ganz alltäglichen, nonverbalen Konsens nicht – also unausgesprochene Zustimmung, wie ihn Millionen täglich praktizieren -, und diese Behauptung stammt direkt aus der Höllenküche des Feminismus‘, aus der auch Statements wie diese stammen:

Nehmen wir die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die sagte: „Sexualität ist Gewalt.“ Oder Andrea Dworkin: »Physisch ist die Frau beim Geschlechtsverkehr besetztes Gebiet, im wahrsten Sinne des Wortes ein Territorium, das im wahrsten Sinne des Wortes eingenommen wird: eingenommen auch dann, wenn es keinen Widerstand gegeben hat, keine Gewalt; ja sogar wenn die eingenommene Frau sagte ja bitte, ja schnell, ja mehr.« Coletta Reid hingegen befindet: »Wenn die Ehe legalisierte Prostitution ist, dann ist Heterosexualität gesellschaftlich befürwortete Vergewaltigung.« Dass Vergewaltigung und Sex praktisch ununterscheidbar sind, erklärt Hodee Edwards: »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.« Einen scharfen analytischen Blick zeichnet auch Susan Griffin aus: »Die Grundelemente von Vergewaltigung sind in allen heterosexuellen Beziehungen zu finden.« Kurz und knackig bringt es Marilyn French auf den Punkt: »Alle Männer sind Vergewaltiger und sonst gar nichts.«

Wenn man Feministen gewähren lässt, ist das der Tod jeder Erotik, jeder Liebe zwischen den Geschlechtern, und das ist gewollt, denn dann werden Frauen davon abgehalten, die falsche Entscheidung im Leben zu treffen, also mit einem Mann Kinder zu kriegen und zu erziehen.

In Spanien wurde dieses Prinzip jetzt festgelegt, heißt, jetzt kann ein Mann – von einer Frau ist nicht die Rede – für bis zu 15 Jahre in den Knast gehen, weil er zwar einverständlichen Sex hatte, aber es unterließ, einen verbalen Vertrag zu schließen – als ob Falschbeschuldigung nicht jetzt schon ein Problem wäre. Denn darauf läuft es hinaus: Alle Facetten menschlicher Kommunikation mit all ihren Unwägbarkeiten, mit der erotischen Spannung im Flirt, wo Körpersprache, Gestik, Mimik, Tonalität der Stimme einfließen, wird reduziert darauf, dass ein mündlicher Vertrag geschlossen wird.

Der hier war bei Goebbels in der Lehre und will einem diese neue Unfreiheit als Freiheit verkaufen. Wenn er es selbst so halten will im Sex, soll er und jeder andere Feminist es halt so machen. Das reicht aber nicht, sie wollen auch andere dazu pressen, zu diesem totalitären Ansinnen, den Menschen im Schlafzimmer vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten haben.

Eine Rechtfertigung lautet darauf, dass man damit Vergewaltigung im epidemischen Ausmaß bekämpfen wolle, was aber nur Propaganda ist.

Ausufernde Definitionen führen zu ausufernden Fallzahlen.

Nicht immer, aber oft läuft ein Flirt so ab: Der Mann baggert, die Frau bremst. Er treibt voran, will küssen, streicheln und schließlich die Vereinigung, die Frau lässt sich verführen, was aber noch lange nicht heißt, dass sie nach der ersten Kontaktaufnahme einfach Ja sagt. In diesem Spiel sagt sie auch mal Nein, was aber nichts heißen muss, der Kerl flirtet halt weiter und versucht es später noch mal, z.B. das Küssen. Es ist eine schrittweise Annäherung, die der Mann initial übernimmt und bei dem er auch mal ein Nein übergeht, das nicht so gemeint war, und was von der Frau dann honoriert wird. Es sind Legionen von Männern, die „Loser“, die sich bei manchen Erzählungen über Sex denken, dass sie besser auch mal ein Nein gebrochen hätten. Einer von vielen Gründen, warum eine Frau Nein sagt, aber Ja meint, ist, dass sie nicht den Eindruck erwecken will, leicht zu haben zu sein; auch ein Grund, weshalb man das Wort Schlampe aus seinen Wortschatz streichen sollte.

Es berichtet hierzu ein Maskulist (offline):

Die folgende kurze Erzählung ist nach besten Kräften des Gedächtnisses im Original wiedergegeben. Doch auch ohne diese Zusicherung würde der Leser die Authentizität ihres weiblichen Ursprungs leicht erkennen. Darin wird das Bedauern über das Scheitern einer noch nicht so recht begonnenen Beziehung ausgedrückt. Das Zitat beschreibt eine endlich erste, aber leider auch letzte Begegnung einer Frau mit einem über lange Zeit von ihr umworbenen Mann: „Als wir uns dann endlich trafen und er andeutete, daß wir miteinander schlafen sollten, sagte ich plötzlich ’nein’… Aber verstehe, ich sagte ’nein‘ und ich meinte ‚ja‘; ich sagte ’nein‘, weil er mir viel bedeutete… Er aber hat es nicht verstanden und fühlte sich an der Nase herumgeführt… Wir sahen uns wieder erst viele Jahre später…“

Und damit zu spät. Schade! Doch daß der Mann in diesem Zitat die Bedeutung der vorgemachten Ablehnung ’nicht verstand‘, macht ihn nicht zur großen Ausnahme. Zum Glück dürfte ich selbst lächelnd zunicken, als ich von der erzählenden Person gefragt wurde: „Verstehst Du das?“ Viele Männer aber haben dergleichen nicht verstanden – zumindest nicht gleich zu Beginn ihrer Beziehung. Andere haben es falsch verstanden und als einen nicht weiter bedeutsamen, launischen Einschub interpretiert. Manche haben es erst verstanden, als es zu spät war!

Wieso, weshalb, warum will ich nicht weiter ausführen. Leider kann man über das Thema nicht vernünftig sprechen: Wenn man die Botschaft überbringt, dass Frauen selbst oft angeben, Nein zu sagen, aber Ja zu meinen, dass also das Dogma „Nein heißt Nein, immer“ schlicht nicht stimmt, wird man flugs als Vergewaltiger niedergeschrien – #soerlebt.

Die hier zum Beispiel ist auch so eine, die nicht wirklich Nein meinte. Denn wenn sie Nein gemeint hätte, hätte sie das auch so kommuniziert, und dann hätten die Männer, die keine Vergewaltiger waren, das Baggern eingestellt. Hoffmann schreibt:

Kate Fillion betont, wie wichtig es für Frauen ist, eindeutig klar zu machen, was sie eigentlich wollen. Da unerwünschtem Sex in aller Regel eine Phase einvernehmlichen Austauschs von Zärtlichkeiten vorausgeht und oft auch Alkohol dabei eine Rolle spielt, mangelt es oft an dieser Eindeutigkeit. Fillion gibt unter Bezugnahme auf verschiedene Untersuchungen den folgenden Rat: »Die beste Methode, einen Mann dazu zu bringen aufzuhören, noch bevor er überhaupt angefangen hat, ist, von Anfang an sehr direkt zu sein: Ich werde heute nacht mit dir keinen Sex haben. Und die erfolgreichste Reaktion, wenn er dann doch versucht, die von dir gezogenen Grenzen ein wenig zu erweitern, solange er nicht gewalttätig wird, ist, jegliche sexuelle Aktivität abzubrechen und klar und unmissverständlich dein mangelndes Einverständnis zu erklären. Wenn er hartnäckig bleibt, ist das Vernünftigste, so weit weg von ihm zu kommen, wie es nur geht, während du laut und deutlich >nein< sagst und um Hilfe rufst, falls er unbeeindruckt erscheint. Wenn er >nein< als Antwort nicht akzeptiert und zu körperlicher Gewalt und Einschüchterung greift, gibt es keinen Grund, sich etwas vorzumachen: Er ist ein Vergewaltiger.«

Das ist aber heutigen Frauen nicht mehr zuzumuten. Anders als die Frauen von früher, die ganze Frauen waren, sind die heutigen Produkte im Knast aus Triggerwarnungen und Schutzräumen nicht mehr in der Lage, ihr Nein zu äußern. Sie werden zu Haustieren erzogen im Zuge eines um sich greifenden Staates, der in immer mehr Lebensbereiche hineindrängt, zwischenmenschliche Beziehungen reguliert und einem zugleich immer mehr Härten zumutet. Die Zeiten werden härter und der repressive Zugriff des Regimes genauso.

Dann sitzt da so eine Feministin in einer Talkshow und erklärt, dass sie sich nicht „zieren“ würde – aber nicht anerkennt, dass das andere Frauen sehr wohl machen – sondern Nein meint wenn sie Nein sagt. Ja! So verbiestert, wie sie da sitzt und bei der Gewalt, die von ihr ausstrahlt, ist das auch sonnenklar. Was aber, wenn ich eine Frau küssen will, sie sich wegdreht, dabei aber lacht, mir spielerisch den Arm boxt und mich frech nennt? Dann wird weitergebaggert und etwas später ist es vielleicht genau der richtige Moment.

Die Verschärfung des Sexualstrafrechts in Spanien ging übrigens auf eine Gruppenvergewaltigung zurück, auf die das spanische Gesetz nicht vorbereitet war – was für Männer spricht, finde ich. Jedenfalls haben die Feministen an der Macht mit dem Schließen der Gesetzeslücke gleich die Gelegenheit ergriffen und konsensuellen Sex strafbar gemacht für Männer (von Frauen ist nicht die Rede, ich könnte aber unzureichender Berichterstattung aufgesessen sein), heißt: bis zu 15 Jahre als Vergewaltiger. Amnesty International, dafür bekannt, Unschuldige aus Gefängnissen herauszuholen, unterstützt so eine Politik, will also Unschuldige in den Knast reinbringen – naja, man braucht etwas Abwechslung im Leben und sind eh nur weiße Männer. Nein, das zeigt mal wieder, Feminismus ist sowas wie ein umgekehrter König Midas: Alles was er anfasst, wird zu Scheiße.

Es ist zum Heulen, alltäglicher Sex wird strafbar. Was übrigens auch mit der Entmündigung der Frau einhergeht; obige Frau kann dem Raffnix nicht sagen, dass er solche Verrenkungen nicht brauche, wenn sowas erstmal Gesetz wurde, denn dann bringt er sich damit in Gefahr.

Weiterlesen: Der Liebesakt als heiliger Akt – und Vergewaltigung als seine Besudelung

All sex is rape?!

Man nehme dieses traurige Missbrauchsopfer hier:

Zu ihm stellt ein Kommentator fest:

Also ich kann Vergewaltigung nicht stoppen, weil ich selber nicht vergewaltige und auf andere nicht so viel Einfluss hab, dass die so unbedingt auf mich hören …

Nun, ist es auch Wahnsinn, so hat es doch System. Anders als bei anderen Delikten – Raub, Mord – handelt es sich bei Vergewaltigung um ein umfassendes System, mit dem alle Männer alle Frauen in Angst und Schrecken halten, um über sie zu herrschen. Die Gendernazis bei pinkstinks zum Beispiel wissen das ganz genau, weshalb gilt: #yesallmen. So wie jeder einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, an dem er arbeiten muss, so hinterlässt jeder Mann seinen Vergewaltigungsabdruck in der Frauenwelt, an dem er arbeiten muss und kann, so wie der arme Tropf da oben; so ergibt es also Sinn: all sex is rape:

Nehmen wir die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die sagte: „Sexualität ist Gewalt.“ Oder Andrea Dworkin: »Physisch ist die Frau beim Geschlechtsverkehr besetztes Gebiet, im wahrsten Sinne des Wortes ein Territorium, das im wahrsten Sinne des Wortes eingenommen wird: eingenommen auch dann, wenn es keinen Widerstand gegeben hat, keine Gewalt; ja sogar wenn die eingenommene Frau sagte ja bitte, ja schnell, ja mehr.« Coletta Reid hingegen befindet: »Wenn die Ehe legalisierte Prostitution ist, dann ist Heterosexualität gesellschaftlich befürwortete Vergewaltigung.« Dass Vergewaltigung und Sex praktisch ununterscheidbar sind, erklärt Hodee Edwards: »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.« Einen scharfen analytischen Blick zeichnet auch Susan Griffin aus: »Die Grundelemente von Vergewaltigung sind in allen heterosexuellen Beziehungen zu finden.« Kurz und knackig bringt es Marilyn French auf den Punkt: »Alle Männer sind Vergewaltiger und sonst gar nichts.« (Deformierte Männlichkeit – Der Lustmolch in Zeiten vergifteter Sexualität)

Das übrigens eine solche Hasskampagne bei schlimmeren Verbrechen wie Körperverletzung oder Mord nicht gefahren wird, liegt allein daran, da hier der Mann nicht als Alleinschuldiger ausgemacht wird. Es fehlt das Feindbild, das man anklagen kann, der Feind, gegen den man seinen Hass ausleben kann – es ist ein Hasskampagne, und Hass ist in unseren Zeiten eigentlich geächtet; hier aber nicht, da er sich gegen die Richtigen wendet.

Dazu gab es auch mal eine Diskussion, ob diese oder jene Feministin mal „all sex is rape“ gesagt haben soll. Zugrunde gelegt wird, dass eine Frau im „Patriarchat“ wegen der ständigen Gewaltdrohung gar nicht die Freiheit besäße, ein Angebot eines Mannes zum Sex abzulehnen, womit kein Sex wirklich freiwillig und damit jeder Sex Vergewaltigung wäre. Nun, jeder der regelmäßig Frauen anspricht, da er auf der Suche nach einer erfüllenden Beziehung ist, weiß ganz genau, dass Frauen verdammt gut darin sind, Nein zu sagen; und wenn man sich anschaut, wie sie sich geben – sexy – hat man auch nicht das Gefühl, dass sie Angst davor hätten, einen Mann sexuell zu reizen, so dass er über eine herfallen könnte. Naja, das ändert sich ja gerade, was bedeutet, dass die eine oder andere mitten in der Rape-Culture an den Beschützerinstinkt der einheimischen Männer appelliert, und ich wette, er fühlt sich immer noch in der Pflicht, nachdem man jahrzehntelang Gülle über ihn ausgekübelt hat.

Der Liebesakt als heiliger Akt – und Vergewaltigung als seine Besudelung

Couple holding walking hand in hand

Gott ist etwas vorbehalten, was Menschen, nach seinem Bild geschaffen, nicht gegeben ist: Leben zu schöpfen. Gott kann es als einzelner, Menschen können es nur zu zweit. Die ungeheure Macht der Schöpfung liegt auf vier Schultern – denn sie sind nur Menschen. Neues Leben wird idealerweise in Liebe geschöpft, jedes Kind sollte ein Kind der Liebe sein. Und damit ist der heilige Akt, mit dem man neues Leben schöpft, ein Liebesakt – er hat viel mit Zärtlichkeit zu tun

Deshalb finden Männer eine Vergewaltigung auch so schlimm. Man muss schwere Wahrnehmungsstörungen haben, wenn man annimmt, Vergewaltigung wäre für Männer eine Kavaliersdelikt. Wenn man einer Frau gegenübersitzt, von der man weiß, dass sie vergewaltigt wurde, fühlt man sich ganz elend, vielleicht kann sie nie mehr die Liebe des Akts genießen, der Liebesakt wurde besudelt, und dafür soll der Kerl büßen – Vergewaltiger stehen in der Knasthierachie ganz unten, gerade noch über Kinderschändern – so sind sie, die Männer.

Auch Feministen besudeln den Liebesakt. Etwa wenn sie den Vater als „biologischen Erzeuger“ oder „Samengeber“ abwerten – damit ist das Kind kein Kind der Liebe mehr. Stattdessen wird aus dem Liebesakt eine kalte mechanische Nummer. Auch träumen Feministen davon, ohne Hilfe des verhassten Mannes schwanger werden zu können, also göttliche Macht zu erlangen. Nun, selbst wenn dies irgendwann möglich wird, so würde das doch nur durch männliche Technik möglich – es wäre eine verkrüppelte Göttinnenschaft, auf Krücken angewiesen.

Auch wenn Feministen alle möglichen sexuellen Handlungen – nein: Sex selbst – als Vergewaltigung definieren, – »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.« – nehmen sie nicht nur eine Besudelung sondern auch eine Verschiebung des Heiligen vor: Nicht mehr die Vereinigung ist heilig, sondern die Frau. Und da sie (schein)heilig ist, schlägt ihr Empfinden, ihre Definitionsmacht die rationale objektive Betrachtung einer Handlung – so sind auch Nichtvergewaltigungen (nach rationalen Maßstäben) Vergewaltigungen, weil sie einen schlechten Tag hatte, denn ihre Einschätzung ist als Einschätzung einer Göttin über jedes profane Urteil erhaben. Deswegen gibt es aus feministischer Sicht sowas wie Falschbeschuldigung auch nicht. Er hat sich ihr nicht in der Ehrerbietung, wie sie einer Göttin gebührt, genähert oder sie glaubt das, also soll er büßen!

Zum Schluss aber: Sex ist auch für Männer ein Weg, intime Nähe und Zärtlichkeit und Liebe auszudrücken. Hugh Hefner sagte „Sex ohne Liebe ist besser als gar kein Sex“, woraus folgt, dass Sex mit Liebe das höchste ist.

Wie kann man nur sowas schreiben?

Letzte Woche veröffentlichte ein Frauenhasser einen Artikel, der mich sprachlos zurückließ. Mit seinem Hass, der totalen Kaltschnäuzigkeit, mit der er über die Opfer schwerer Vergewaltigungen hinwegtrampelte, diese sogar begrüßte – „Eine Frau kann mit einer Vergewaltigung einfach gebrochen werden? Ein großes Versprechen!“ – nahm er mir die Worte, mit denen ich sowas kommentieren könnte. Und das auf einer Plattform, die Tausende wenn nicht Millionen erreicht – jede Woche darf er dort seinen Frauenhass ausbreiten – gut bezahlt.

Dabei sind seiner Logik nach die vergewaltigen Frauen selbst schuld. Sie sind in seinen Augen Ekelpakete, die man zu Recht mit einem traumatisierenden Überfall aus dem Weg räumt. Dabei geht er davon aus, dass sich die Männer stets die richtigen vornehmen, die Tat rechtfertigt sich selbst: Vergewaltigt = schuldig = zu Recht kaputt gemacht. Dass es unschuldige Frauen treffen könnte, die sich nichts zu Schulden kommen ließen, kommt in seiner Welt nicht vor. Dieser äh… Mensch strotzt nur so vor kalter Verachtung für das weibliche Geschlecht, die die heiße Wut, den lodernden Hass schon lange hinter sich gelassen hat. Wenn Frauen leiden, ist dies für ihn ein Beitrag für eine bessere Welt.

Die Frage ist: Woher? Woher dieser Hass? Sicher, Frauen regieren und sie tun es nicht gut. So behandeln sie Kinder wie Eigentum. Eigentum, das man abtreiben, töten, misshandeln, weggeben oder dem Vater vorenthalten kann. Sie heucheln Liebe um Männer abzuzocken, die so dumm waren, mit ihr zum Standesamt zu gehen. Sie werden nicht zur Rechenschaft gezogen, wenn sie Männer vergewaltigen.

Aber all das erklärt doch nicht, dass nun buchstäblich alle zum Abschuss freigegeben sind, dass egal ist, welche ich mit einer Vergewaltigung breche, weil alte, weiße Frau = Abfall, der es verdient hat. Es sind doch nicht alle so! Wenn sie sich Mühe geben, können sie Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft werden.

Wer sich den Artikel antun will, ich habe diese kranke Scheiße auf mein Blog kopiert.

Sexuelle Gewalt im Spiegel des Feminismus‘

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Die muskelprotzende Marge nötigt ihren Mann Homer zum Sex. Mit getauschten Geschlechtern: Vergewaltigung. So rum: Lustige Einlage einer Comedy-Serie.

Männer sind Schweine, zum Beispiel erzählen sie sich immer Vergewaltigungswitze. Kennst Du den:

Der Onkel zu seinem Neffen: „Du studierst mal Knastrologie“

Der Teenager antwortet: „Kenn ich, hat was mit Vögeln zu tun!“.

Onkel: „Stimmt, da ist man gut zu vögeln!“

Ja, diesen Scherz durfte man sich in eine erfolgreichen Sitcom zu Gemüte führen. Dass Knastvergewaltigung ein ernstes Problem ist, stört dabei nicht, obwohl die Horrorverhältnisse in Gefängnissen allgemein bekannt sind. Solche Witze mit getauschten Geschlechtern wurden mir im Fernsehen noch nie präsentiert, und das in einer rape-culture…

Ein alter Bekannter von mir fühlte sich in seiner ersten Beziehung unbehaglich wenn es um Sex ging. Er war nicht bereit dazu, diese Intimität schreckte ihn ab. Sie wollte, er nicht. Was wäre bei getauschten Geschlechtern, was würde man darüber denken? Hier würde man ganz genau hinschauen.

Man nehme an, er hätte diese Erfahrung als prägend für sein ganzes Leben angenommen. Er wäre weiterhin eine höchst fragile Persönlichkeit, die so schwach wäre, dass sie nicht persönlich anreisen könnte um einen Preis entgegenzunehmen, da sie mit dem Stress, anlässlich der Preisverleihung vor einem großen Publikum zu stehen, hoffnungslos überfordert wäre. Nehmen wir weiter an, er würde seine Erfahrung generalisieren, sie allen Männern und Frauen überstülpen, um dann als Literat das Fazit zu ziehen:

„Sex ist etwas, das Frauen Männern antun“

Der also eine Opferideologie betreibt, welche alle Männer vereinnahmt und alle Frauen zu Tätern macht. „Antun“ ist Gewalt. Wenn Sex etwas ist, dass Frauen Männern antun, dann handelt es sich um sexuelle Gewalt, um Vergewaltigung, womit in dieser pauschalisierender These der Slogan „All sex is rape“ erfüllte wäre.

Diese Hysterie bleibt leider nicht auf einige bedauernswerte Feministen beschränkt, in Zeiten von #aufschrei und #metoo greift sie auf die gesamte Gesellschaft über. Lappalien werden rechtskräftig zu Vergewaltigungen erklärt, in Schweden darf das, was im Sexualleben der meisten Menschen Alltag ist – Passivität der Frau – nicht mehr als stillschweigendes Einverständnis gewertet werden, der totalitäre Staat schreibt einem vor, wie man sich im Schlafzimmer zu verhalten hat, denn er weiß wohl: „Das Private ist politisch!“ – womit das Private zerstört ist. Da jede sexuelle Interaktion, angefangen mit Blickkontakt, unter Verdacht steht, haben die Menschen immer weniger Sex (Punkt 6), sind sie sich immer weniger nah.

Vergewaltigung gilt als eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt – zumindest, wenn es von Männern verübt wird. Wenn Frauen die Täter sind, greift viel öfter der Mythos, wonach die Opfer es wollten oder genossen. Über Kindervergewaltigerinnen wird gesagt, sie hätten ihre Opfer in die Liebe eingeführt – obwohl die Opfer ihr ganzes Leben darunter leiden. Millionen von Frauen geilen sich an sexuellen Missbrauch auf, und niemand – auch kein Feminist – findet daran etwas auszusetzen. Über Männer, die von Frauen vergewaltigt wurden, heißt es schon mal, dass sie das „Glück“ gepachtet hätten und es ist überhaupt ganz „lustig,“ unbenommen dessen, dass es genauso traumatisch wirkt wie bei Frauen und dieses Trauma u.a. zu Impotenz führen kann. Bis vor zwanzig Jahren war Vergewaltigung durch Frauen nicht mal strafbar, obwohl sie ähnlich häufig vorkommt wie mit getauschtem Geschlecht.

Gerade weil sexuelle Gewalt so schwerwiegend ist, ist die Definition von Sex als etwas, dass Männer Frauen antun – ich habe oben das Geschlecht getauscht sowohl im Zitat als auch beim Urheber – so ungeheuerlich. Ich wurde schon massivst beschimpft, weil ich im Geschlechterkrieg Partei für den Mann ergreife, aber keine Tirade hat mich so sehr erschüttert wie die Unterstellung, ich würde Vergewaltigung legitimieren bzw. selbst verüben. Denn entgegen der Schwachsinnstheorie von der „rape-culture,“ nach welcher sexuelle Gewalt toleriert werde, entfalten solche Falschbezichtigungen eine katastrophale Wirkung (Punkt 10). Von daher ist es einerseits unverständlich aber andererseits auch vielsagend über die herrschenden Verhältnisse, dass eine solche Anklage – Sex als etwas, dass Männer Frauen antun – geäußert werde kann und der Ruf der Anklägerin dennoch unbeschadet bleibt, man ihr auch noch den Literaturnobelpreis zukommen lässt – Quote wirkt.

Also: Auf der einen Seite haben wir eine Verharmlosung von sexueller Gewalt vorliegen, man macht sich auch schon mal drüber lustig, und auf der anderen Seite wird so gut wie alles – All sex is rape – als Vergewaltigung hysterisiert.

Mein Bekannter also, wenn er – was er nicht hat – diese Anklage aus seiner persönlichen Erfahrung des Unbehagens heraus gegen Frauen formuliert hätte, er wäre nur auf taube Ohren gestoßen, man hätte ihn nicht ernst genommen – zu Recht. Auf der anderen Seite des Geschlechtergrabens bleibt diese „zu Recht“ aus und vergiftet damit die ganze Geschlechterbeziehung.