Archiv der Kategorie: SJW

„marginalisiert“

Im Femisprech werden alle geschützten (also nicht Nazis) Minderheiten als „marginalisiert“ bezeichnet.

Das heißt, ihre geringere Sichtbarkeit wäre nicht etwa darauf zurückzuführen, dass sie nun mal seltener in der Gesamtmenge aller Menschen vertreten sind, sondern darauf, dass sie aus bösartigem Ansinnen heraus totgeschwiegen würden. Der Begriff „marginalisiert“ für marginale Minderheiten setzt voraus, dass da jemand etwas aktiv tut, marginalisieren also. Es ist eine Anklage, die jeden Normalbürger unter Verdacht stellt, wo er nicht lauthals für die woke Ideologie Stellung bezieht. Denn diese Minderheiten werden nicht marginalisiert, sie sind Minderheiten – und das sollten sie akzeptieren, denn ehrlich gesagt hätte ich wegen all der Unmenschlichkeiten, die sie sich gegen die „Richtigen“ leisten, wenig Mitleid, wenn das Pendel wieder zurück schwingt.

Es ist die Verschwörungstheorie vom „Patriarchat“, in dem weiße Männer aktiv etwas tun („marginalisieren“), und nicht nur etwas sind, Arbeiter nämlich, die anders als die Frau nicht die Möglichkeit haben, sich dem Zwang zur lebenslanger Arbeit zu entziehen, und welche dieser Logik nach bekämpft gehören, was heißt, dass diskriminierende Strukturen für den Mann noch mal z.B. mit Quoten und mangelhaften Hilfsleistungen verschärft werden.

Wo jemand von „marginalisierten Minderheiten“ spricht, setzt er einen Täter voraus, gegen den dann vorgegangen werden muss; es ist eine Anklage auf die Schauprozess und Urteil folgen, die in eine Strafe münden und darin, dass der Mann strukturell benachteiligt wird, was dazu führt, dass ihm weniger geholfen wird, da jeder weiß, dass der weiße Mann als „Privilegienhengst“ vom Feld galoppiert und somit Hilfe an ihn verschwendet wäre. Wer die Begrifflichkeit „marginalisiert“ verwendet, attackiert, weshalb man das nicht tolerieren darf.

Ihre Perspektive bestimmt die sozialen Hierarchien unserer Welt.

Wie man schwache Menschen heranzüchtet

Was Haidt und Lukian­off »Safe­ty­ism« nen­nen, die rela­tiv neue Mode, Men­schen vor jeder Her­aus­for­de­rung, jedem unbe­que­men Gedan­ken, jeder Kon­fron­ta­ti­on mit unan­ge­neh­men Rea­li­tä­ten abzu­schir­men, bringt intel­lek­tu­ell und psy­cho­lo­gisch schwa­che und into­le­ran­te Indi­vi­du­en her­vor, denen die Ideo­lo­gie dann wie­der­um sagt, dass nicht ihre Schwä­che, son­dern die Bös­ar­tig­keit der Welt das Pro­blem sei. Trig­ger­war­nun­gen sug­ge­rie­ren, dass über­all Trau­ma­ti­sie­rung dro­he, und wir­ken der Hei­lung und Über­win­dung tat­säch­li­cher Trau­ma­ti­sie­run­gen ent­ge­gen.

Ganzer Artikel: Was ist mit den jungen, linken Frauen los?

homo duplex: Trojanische Pferde der Wokeness

Ein zentraler Mechanismus der Wokeness-Ideologie beruht auf dem strategischen Einsatz von Begriffen mit doppelten Bedeutungen. … Die mehr oberflächlichen, naiven Bedeutungen sind ansprechend für Neulinge und anschlussfähig an den Liberalismus; die tieferen bilden die Gedankenwelt der fortgeschrittenen Ideologen, die sich von derjenigen normaler Menschen im Liberalismus drastisch unterscheidet.

Nehmen wir den Begriff »Antirassismus« als naheliegendes Beispiel. »Antirassismus« hat eine Bedeutung, die für den Neuling verständlich und ansprechend ist, und eine andere, deutlich davon unterschiedene, weit tiefere Bedeutung für den arrivierten Gläubigen. Der Neuling denkt sich: »Antirassismus? Na, klar bin ich gegen Rassismus. Bin dabei!« In diesem Moment weiß er noch nicht, dass »Antirassismus« für fortgeschrittene Theorievertreter bedeutet, alle Weißen für Rassisten und Diskriminierung für die beste Form der Antidiskriminierung zu halten, eine authentische Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Vertretern verschiedener »Rassen« für unmöglich zu halten, sich zu einem lebenslangen Bemühen zu verpflichten, immer und überall Rassismus zu sehen, und sein liberales und humanistisches Welt- und Menschenbild zugunsten eines kollektivistischen, dystopischen und revolutionären aufzugeben.

Ganzer Artikel.