Archiv der Kategorie: Suizid

Der Mythos um die „gescheiterten“ Selbstmordversuche

Wenn man Feministen damit konfrontiert, dass sich Männer öfter umbringen als Frauen, ein deutlicher Hinweis auf die strukturelle Gewalt gegen Männer, reagieren sie reflexhaft damit, dass Frauen öfter Selbstmordversuche begehen würden, also eine halbe Stunde, bevor der Mann nach Hause kommt, die Tabletten einwerfen. Ok, das war zynisch. Sicher sind Menschen, die zu solchen Mitteln greifen, um Aufmerksamkeit zu erhalten, hilfsbedürftig und man sollte ihnen helfen. Dennoch handelt es sich bei dem Glauben, Frauen würden beträchtlich öfter solche Versuche unternehmen um einen Mythos, wie John Davis ausführte und dessen politisch unkorrekte Seite nicht mehr online ist. Deshalb hier noch mal der Text:

Myth: Women Attempt Suicide More Often than Men

This myth developed from a distortion of survey information obtained from physicians and emergency rooms. It is difficult to trace the actual origin of this myth because it has been so widely disseminated in feminist (and feminist medical) literature that the actual origin of the myth is unclear.

The source of the myth appears to be a 2009 study completed in Europe, and, analyzed by the Psychiatry Department of the University of Leipzig. The report is: Hegerl U1, Wittenburg L, Arensman E, Van Audenhove C, Coyne JC, McDaid D, van der Feltz-Cornelis CM, Gusmão R, Kopp M, Maxwell M, Meise U, Roskar S, Sarchiapone M, Schmidtke A, Värnik A, Bramesfeld A., “Optimizing Suicide Prevention Programs and Their Implementation in Europe (OSPI Europe): an evidence-based multi-level approach,” BMC Public Health 2009, 9:428 23 November 2009.

The data collection on the study was very good to excellent. Consequently, the data is sound. However, like much of feminist advocacy research, the article draws some specious and spurious conclusions regarding the rate at which “women” as a gender, attempt suicide. It is clear from the analysis in the report that the authors intended, when they set out to write the article, to conclude that although men are more likely to engage fatal suicide methods, women (as a gender) are three times more likely to attempt suicide, therefore, women represent the most victims of clinical depression and suicidal ideation.

The actual data does not support those conclusions.

First, the data counted suicide attempts by the same woman more than once. If a woman attempted suicide 6 times, unsuccessfully, the researchers counted that as 6 suicide attempts by women. Women tend to use equal lethal means of killing themselves, such as drug overdoses, the same as men. There is, however, a high probability that a person who ingests a drug overdose will be discovered before they die, and, given treatment, or, that they will change their minds and seek treatment. Men tend to use less tentative means. In the U.S. they use firearms (which may be an indication that men suffer much more seriously than women when they form suicidal ideation). In Europe men are most likely to hang themselves which is almost as irrevocable as the use of a firearm.

Since women choose revocable methods of suicide, it should be obvious that they will survive suicide attempts. If they survive suicide attempts, then, the same women are making the suicide attempts over time, instead of more women attempting suicide than men.

Second, the data is confused and non-homogenous. In some cases, the data collected was not how many actual suicide attempts were made (the data from emergency rooms adequately shows actual number of suicide attempts when the victim seeks treatment). Some of the data sources, however, were not SSA’s [Serious Suicide Attempts] — they were merely reports to physicians that the woman had attempted suicide, rather than an actual documented event of suicide (such as we would receive from emergency rooms).

The study’s conclusions that women “attempt” suicide more often than men (as a gender), therefore, are highly questionable.

If we remove multiple suicide attempts by women from the data, and, remove suicide attempts that are merely reported to physicians by women rather than actually verified SSA’s, then, women actually commit less suicide attempts than men.

Checkout John’s author page:

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Hengameh Yaghoobifarah findet Selbstmord extrem langweilig – meistens

Jetzt“ hat jetzt die Feministin Yaghoobifarah im Interview und steigt gleich mit einer sexistischen und rassistischen Beleidigung ein:

„Ich finde die meisten Geschichten über weiße cis hetero Leute extrem langweilig“

…so die Autorin, die einen Roman geschrieben hat, in dem es auch um Selbstmord geht. Jetzt ist es so, dass sich mehr Männer als Frauen umbringen – das aber findet die Autorin langweilig, sie findet das Thema nur spannend, wenn es farbige und quere Menschen trifft – aber Hey! Das ist kein Rassismus, denn Rassismus ist so definiert, dass er nur Farbige treffen kann.

Nun: Dass sich deine Figur umgebracht hat, liebe Hengameh, liegt daran, dass sie ihr toxisches Farbigsein nicht überwunden hat; sie hätte nur ihre toxischen Charaktereigenschaften, mit denen sie sich und anderen schadet, ablegen müssen, und alles wäre in Butter gewesen. Der Mainstream – für den du stehst – ist sich einig darüber, dass es sich genauso verhält, wenn es weiße Männer sind, die sich das Leben nehmen – was hier bei Migranten als kaltschnäuzig gewertet werden würde, ist bei Männern die allgemeine Erklärung – womit das langweilige Thema abgehakt ist.

Yaghoobifarah will aufklären, zum Beispiel über sexuelle Gewalt. Was wissen wir ohne ihre Arbeit darüber? Genau: Sexuelle Gewalt ist ein schweres Verbrechen, das die Opfer ein Leben lang traumatisieren kann. Auch das ist Mainstream. Was nicht Mainstream ist, was ein wirkliches Tabu ist, ist sexuelle Gewalt von Frauen gegen Männer, oder Missbrauch durch Frauen. Hier könnte man Aufklärungsarbeit leisten, die wirklich notwendig wäre. Aber dann muss man damit leben, dass man nicht gefeiert wird, sondern geblockt – vom Frauenministerium, einer mächtigen Institution also. Was das über gesellschaftliche Strukturen aussagt und wie diese Missbrauch verhandeln und bekämpfen, möge sich jeder selbst denken.

Ähnlich verhält es sich mit dem Thema Rechtsextremismus. Yaghoobifarah trägt nichts Neues zu diesen Debatten bei, sie gibt nur den allgemeinen langweiligen Konsens in den Mainstreammedien wieder, weshalb sie von diesen als „Reizfigur“ gefeiert wird. Würde sie sich mit echten Tabuthemen befassen, würde man sie totschweigen, bzw. ihr würde ein Molotococktail in die Wohnung fliegen, mit freundlichen Grüßen von der Antifa.

So aber wird sie, die nur den herrschenden Zeitgeist bedient, gefeiert, da sie provoziert und zu „Kontroversen“ anregt, während im Diskussionsbereich der jubelnden Medien massiv zensiert wird, jede Auseinandersetzung und Kontroverse unterbunden; ein zensierter Kommentar:

Die Ironie, dass ihr unter einem Artikel, in dem ihr eine kontroverse „Reizfigur“ feiert, jede Kontroverse mit massiver Zensur unterbindet, ist euch aber schon bewusst, oder?

Qualität von Literatur lässt sich nur schwer messen, dass aber dieses Buch außerhalb der queren Szene als gut empfunden wird (merke: Gefühle sind wichtiger!) in Zeiten, in denen renommierte Verlage Machwerke mit Titeln wie „Ich hasse Männer“ veröffentlichen… ist leider Gottes anzunehmen, denn diese Szene dominiert den Mainstream.

Die maskulistische Revolution

Nach 100.000 Jahren Matriarchat ist nun die Zeit gekommen, diese Tyrannei zu stürzen und ein Patriarchat zu errichten, in welchem die Frauen ihre alten Schulden abzuarbeiten haben. Das heißt, Frauen gehen ihr Leben lang malochen und geben die Kinder und das Geld, welches sie verdienen, dem Vater.

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Nach der Revolution Frauensache

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In der neuen, besseren, gerechteren Gesellschaft werden die Frauen die harten, schmutzigen, schlauchenden Arbeiten übernehmen, etwa als Müllfrauen, Kanalarbeiterinnen oder Gerüstebauer. Auch viele Chefposten  – mit Plackerei verbunden – werden von Frauen besetzt sein, das macht aber nichts, denn diese Frauen werden einer Gehirnwäsche unterzogen, schon als Kinder durch den Vater, so dass sie ihre Macht als Männerdiener nutzen, sich als Verbündete der Männer begreifen, denen geholfen werden muss, da sie es ja so schwer haben in einer von fiesen, toxischen Frauen beherrschten Welt. So wird sie bspw. als Frau an der Macht Gesetze verabschieden, die Beschneidung von Jungen verbieten aber von Mädchen erlauben. Oder Gesetze, die unwillkommenes Verhalten von Frauen gegenüber Männern verfolgen und deren Karriereende bedeutet sowie Verlust jeglicher Reputation. Wenn eine Frau bei der Arbeit stirbt, wird das kein Thema sein. Fühlt sich aber ein Mann durch eine Frau belästigt wird das breit diskutiert und Anti-Belästigungs-Gesetze werden verabschiedet.

Die Kinder werden von den Vätern großgezogen. Den Mädchen bleut man ein, das sie ihr Leben der Gesellschaft, also den Männern und ihren Kindern zu opfern haben. Das heißt, sie arbeitet ihr Leben lang und stellt damit den Vater von der Arbeit frei. Sollte es zur Trennung kommen, muss die Mutter dennoch weiterzahlen und malochen, selbst wenn sie erleben muss, dass ihre Kinder zum Hass gegen sie erzogen werden.

Allgemein werden Männer als bessere Menschen gelten. Frauen hingegen werden als toxisch angegriffen. Da Frauen im Patriarchat – welches aber nur „Matriarchat“ genannt wird, in welchem alles zu Gunsten der Frau ausgerichtet sei – größeren Belastungen ausgesetzt sind und weniger Hilfe erhalten, weil sie grundsätzlich weniger Empathie genießen, stellen sie auch die Mehrheit und den Drogenkranken, Selbstmördern und Obdachlosen. Dies wird aber so ausgelegt werden, dass Frauen aufgrund ihrer Toxizität selbst schuld daran seien, sie müssten nur diese schädlichen Charaktereigenschaften ablegen.

Männer dürfen nahezu beliebig ihre Frauen misshandeln, die allgemeine Propaganda aber verbreitet das Bild von der brutalen Frau, unter der Männer und Kinder zu leiden haben und gegen die vorgegangen werden muss. Auch werden Frauen gezwungen, im Kriegsfall ihr Leben und Unversehrtheit zu opfern, was man aber in der Propaganda so auslegen wird, dass sie kriegsgeil wären, und deshalb Kriege führen würden, obwohl sie geführt werden.

Diese Patriarchat, Pardon: „Matriarchat“ wird das Paradies. Zwar nicht für Frauen, aber die haben ja auch eine jahrtausendealte Schuld abzutragen.

Über Selbstmord und echt schäbigen Feminismus

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Telefonseelsorge

Nummer gegen Kummer

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Wenn sich Frauen öfter als Männer das Leben nehmen würden, dann wäre für jede Feministin klar – und sie würde damit auch keine „Opferideologie“ betreiben – dass dies an der strukturellen Benachteiligung der Frauen liegen würde, und sie hätte recht. Da aber nun Männer häufig betroffen sind, geht man ganz anders mit dem Thema um, das Blog „Kritische Wissenschaft“ zieht das Fazit:

Wären die Verhältnisse umgekehrt und Frauen begingen so viel häufiger Selbstmord als Männer, die unterschiedlichen Kompetenzzentren für Gender Mainstreaming und Diversity stünden Schlange, um eine Förderung der so wichtigen Erforschung des gesellschaftlich so unhaltbaren Zustands hoher Selbstmordraten von Frauen zu erhalten, Sozialwissenschaftler würden sich in staatstragender Manier des Missstands annehmemn. und Ministerien würden bereitwillig finanzieren, was auch immer zu den Selbstmorden geforscht werden soll. Es begehen aber mehr Männer als Frauen einen Selbstmord. Entsprechend ist eine Erforschung der Ursachen keine Frage der Gleichheit und schon gar nicht dringend geboten:

Jetzt begehen also mehr Männer Selbstmord, und somit macht der Feminismus nun jede Menge Ausflüchte: Maskulisten, die das thematisieren, würden eine „Opferideologie“ betreiben, das „Patriarchat“ sei eben auch schädlich für Männer und diese könnten nicht um Hilfe fragen um erst mal nur drei zu nennen.

Und um den letzten Punkt aufzugreifen: Wenn, bzw. dass es Männern schwer fällt, um Hilfe zu fragen, ist nur ein Symptom ihrer strukturellen Benachteiligung im Matriarchat. Die männliche Arbeitsdrohne hat zum Zweck der maximalen Ausbeutung zu funktionieren, zu arbeiten. Deshalb wird ihr Emotionalität genauso aberzogen wie eben Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Mann hat Ressourcen zu schaffen und nicht zu verbrauchen, was der Fall wäre, wenn er um Hilfe fragen würde. Wenn der Mann genauso wie die Frau die Renten- und Gesundheitskassen belasten würde, das ganze System würde zusammenbrechen, der Mann füllt diese Kassen, während die Frau sie leert.

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Dazu passend stellt die Gesellschaft dem Mann schlicht nicht dieselben Hilfsangebote wie der Frau zur Verfügung. Während Nur-für-Frauen-Hilfsangebote mit Millionengeldern gefördert werden, gilt das für Männerstinkiativen nur, wenn der Mann das Problem ist und nicht hat, zum Beispiel „Männer gegen Männergewalt“. Man kümmert sich einfach weniger um Männer, es existiert ein Empathy-Gap, was dazu führt, dass sie nicht nur von Suizid sondern genauso auch von Obdachlosigkeit öfter betroffen sind. Und sie kommen aus dieser Hölle auch nicht dadurch heraus, indem sie um Hilfe fragen – weil es keine Hilfe gibt. Als bestes Beispiel lässt sich hierzu die Situation der Trennungsväter anführen, deren Suizidrate beim sechsfachen der der Männer liegt. Da die Institutionen wie Familiengerichte, Gutachter oder Jugendämter massiv männerfeindlich sind, geht von diesen Institutionen auch keine Hilfe aus. Die erwarten, dass der Vater den Unterhalt überweist und sich ansonsten aus dem Leben seiner Kinder verpisst, wenn die Mutter ihr Eigentum für sich allein beansprucht. Die Ursachen für diese Not liegt im herrschenden Narrativ, im Staat und seinen Institutionen sowie der ganzen Gesellschaft, und damit ist von denen auch keine Hilfe zu erwarten, Männerfeindlichkeit ist strukturell. Um nochmal Obdachlosigkeit anzuführen: In manchen Landkreisen werden Gerichtsvollzieher, die eine Zwangsräumung vornehmen und damit einen Mann dem Schicksal der Obachlosigkeit überantworten, routinemäßig von Notärzten begleitet, die vielleicht noch was retten können, wenn der Obdachlose sich seinem Schicksal durch Suizid entziehen will. Auch hier gilt: Es gibt keine Hilfe, auch wenn er danach fragt, bleibt er obdachlos. Insofern ist es blanker Zynismus, wenn das Thema Suizid bei Männern mit einem achselzuckenden „Kann nicht um Hilfe fragen“ abgetan wird und ein weiteres Symptom für den Empathy-Gap.

Ein weiteres Symptom hierfür ist, dass die Ursachen für männlichen Suizid kaum erforscht werden. Ich erinnere mich hierzu an eine Studie, in welcher deren Macher sich nicht erklären konnten, warum sich mehr Männer als Frauen das Leben nehmen, wo sie doch „bevorzugt“ seien. Sie waren unfähig, auf den naheliegenden Gedanken zu kommen, dass Männer eben nicht bevorzugt sind.

Schon Warren Farrell merkte an, dass die Männerrolle keinen Vorteil bedeutet. DaraufDlWh-YfXsAAQOdI deutet hin, dass die Suizidraten bei Mädchen und Jungen ungefähr dem gleichen Wert entspricht. Sie gehen erst auseinander, d.h. Jungen nehmen sich häufiger das Leben, wenn die Geschlechterrollen zu wirken beginnen, so schreibt der männerfreundliche Geschlechterforscher Hollstein:

Entsprechend einer kleinen Meldung des „Statistischen Bundesamtes“ (Deutschland) hat die Suizidquote von Männern seit 2009 noch einmal deutlich zugenommen (während die Suizidzahlen von Frauen weiter rückläufig sind). Da es sich „nur“ um Männer handelt, ist diese Meldung in den Medien nicht behandelt worden. Umgekehrt wäre es mit Sicherheit anders gewesen. So hat in der vergangenen Woche eine Journalistin des „Tagesanzeiger“ (Zürich) einen ganzseitigen Artikel dem Thema gewidmet, dass türkische Mädchen sich in der Schweiz öfter selber töten als schweizer Mädchen. Es war der betreffenden Journalistin nicht der Erwähnung wert, dass türkische Buben sich in der Schweiz wesentlich häufiger umbringen als türkische Mädchen. Generell liegt in den deutschsprachigen Ländern die Suizidquote von Buben achtmal höher als die der Mädchen. Das sind die offiziellen Zahlen der statistischen Ämter. Nach Zahlen von Kinderärzten dürfte die wirkliche Quote sogar um zwolfmal höher liegen, da viele Familien aus Scham den Suizid ihrer Söhne als Unfall deklarieren.

Auch dieses Beispiel ist ein erneuter Beleg dafür, wie gendereinseitig heute der öffentliche Blick auf die Probleme von Mädchen und Frauen fokussiert ist.

Doch mal von alldem abgesehen: Wenn wir in einem „Patriarchat“ leben würden, welches Männer allüberall bevorzugt, Männer würden sich in der Folge seltener das Leben nehmen, vollkommen unabhängig davon, ob sie nun um Hilfe fragen können oder nicht, denn dann würden sie gar nicht erst in solch verzweifelte Situationen geraten.

Von Feministen wird aber gerne noch ein Punkt angeführt, um ihr Weltbild zu retten: Mädchen und Frauen unternehmen öfter Selbstmordversuche [Nachtrag: Dabei handelt sich anscheinend um einen Mythos. Dazu könnte man jetzt zwei Schlussfolgerungen ziehen: Entweder sie meinen es nicht ernst, oder aber sie sind weniger fähig als Männer. Letzteres – „geringere Qualifikation“ – ist feministisch unkorrekt und auch ich vermute, dass ersteres vorliegt. Ich habe hierzu das Zitat eines Rettungssanitäters in Erinnerung, der feststellte, dass wenn sich jemand ernsthaft das Leben nehmen will, dann gelingt es ihm auch.

Es ist bekannt, dass sich Inter- und Transsexuelle häufiger das Leben nehmen. Der femischistischen Logik nach liegt das aber nicht daran, dass sie es schwerer haben, was man daran sehen könne, dass ja Mädchen und Frauen häufiger Suizidversuche unternehmen. Oder: Inter- und Transsexuelle können nicht um Hilfe fragen, brutal, oder?

Es gilt:

Frauen nutzen auch mehrheitlich Suizidmethoden, wo eine Abhilfe möglich ist, etwa Medikamente/Schlaftabletten-Überdosierung. Solche Suizidversuche werden von Therapeuten regelmäßig als extreme Hilferufe erklärt, es wird also ein Ausweg und Hilfe gesucht.

Männer hingegen wählen viel öfter Methoden, die relativ sicher endgültig sind, wie etwa Schusswaffen oder Erhängen oder aus Fenstern/von Dächern springen. Diese Menschen suchen keine Hilfe mehr, sie haben bereits abgeschlossen und sind nicht der Meinung, dass ihnen irgend etwas noch helfen kann.

Allerdings fühle ich mich beim Blick auf die Frauen nicht wohl dabei, kaltschnäuzig zu bilanzieren: „Das sind nur Fakes, Männer sind konsequent und es wäre ihren peinlich, auf die Weise um Hilfe zu betteln!“. Ich fühle mich dabei schäbig. Denn wenn jemand zu solch drastischen Maßnahmen greift, um Aufmerksamkeit zu erhalten, dann ist er ohne Zweifel in Not und brauch Hilfe. Das gilt auch für Borderliner, die emotional-moralisch erpressen. Denn auch wenn solche Menschen eine große Belastung für ihr Umfeld darstellen und dazu auch noch – oder deswegen -, extrem unsympathisch wirken, so sind sie dennoch krank, brauchen also Hilfe. Deswegen rede ich ungern über Suizid, obwohl er einer der markantesten Indikatoren für die strukturelle Benachteiligung des männlichen Geschlechts ist, für die Kälte der Gesellschaft gegenüber Jungen, Männern und Vätern. Man findet sich ganz schnell in widerlichen Schlammschlachten wieder, einer Opferkonkurrenz über Menschen, die einfach nur Hilfe brauchen.

Solche Hemmungen scheint man auf feministischer Seite weniger zu haben. Hierzu möchte ich einen Fall in Erinnerung rufen, bei dem sich ein Pilot das Leben nahm und dabei all seine Passagiere mit in den Tod riss. Dies nahm die als Heldin des Sprachfeminismus gefeierten Luise F. Pusch zum Anlass, für eine Frauenquote im Cockpit zu werben: Da sich Frauen seltener das Leben nehmen, wäre mit mehr Pilotinnen für mehr Sicherheit gesorgt.

Diese Vertreterin des empathischen Geschlecht, und als „Feministin“ auch eine Frau, die im Namen der Frauen spricht, weiß es also. Sie weiß, dass sich Männer öfter das Leben nehmen als Frauen. Das ist für sie aber kein Anlass, mal innezuhalten und mitfühlend zu reagieren. Über die Gründe zu reflektieren und die Frage, wie man hier helfen könnte. Stattdessen dreht sie aus dieser großen, tödlichen Not einen weiteren Strick für Männer: Die höhnisch grinsende Fratze des Feminismus‘ in Reinform.

Um mal zynisch zu werden: Da Frauen häufiger Selbstmordversuche unternehmen, könnte man jetzt nach derselben Logik argumentieren, Frauen vom Beruf des Piloten auszuschließen, denn wenn nicht mit Schlaftabletten so könnte eine Frau doch mit einem Todesflug „erfolgreich“ sein. Aber eine solche Logik würde natürlich keine Feministin anwenden, ein solcher Dreck bleibt für Männer reserviert, womit sich wieder mal zeigt, dass es dem Feminismus nicht wie in der Wörterbuchdefinition um „Gleichberechtigung“ geht sondern dass er blanken Sexismus darstellt.

Dabei richtet sich der Hass gegen das männliche Geschlecht bereits gegen männliche Kleinkinder, so wird Pusch zitiert:

Buben sollten Wunden zugefügt werden, wenn sie sich frauenfeindlich verhielten. Diese Verletzungen heilen sowieso wieder zu schnell

Und damit haben wir den Grund, warum sich Buben und Männer häufiger das Leben nehmen: Ein kalte Gesellschaft, die u.a. solche verbale Gewalt gegen sie duldet.

Pusch ist eine Geschlechterrassistin, die es nach eigener Aussage vermeidet, mit Männern zu sprechen, die sich nicht für ihr Geschlecht schämen. Hier zeigt sich wieder mal, dass im Feminismus Projektion ein ganz große Rolle spielt: Die vom Feminismus diagnostizierte Monströsität der Männer findet sich tatsächlich bei den feministischen Akteurinnen selber. Pusch sieht Männer als Monster an, dabei ist sie das Monster. Man kann gar nicht oft genug anmerken, dass der Feminismus eine Perversion ist, die sich auch auf Kinder erstreckt. Und dass die Form, wie er existiert, ein Merkmal ist für die strukturelle Benachteiligung der Männer, welche sich nicht nur in den Suizidraten zeigt, sondern auch daran, wie über sie gesprochen werden kann, denn wenn sich ein Mann umgekehrt so über suizidale Frauen äußern oder Mädchen Gewalt androhen würde, er wäre geächtet. Feminismus stellt sich nicht gegen das herrschende Narrativ, sondern setzt es fort, macht nur, was sowieso erlaubt ist. Schon Warren Farrell merkte aus bitterer Erfahrung an, dass es viel mehr Mut und Standfestigkeit braucht, für die Sache der Männer einzutreten, als für die Sache der Frauen. Dass sich dieser schäbige Feminismus, mit seiner ganzen zynischen Grausamkeit gegen Kinder und Männer so etablieren konnte, wie er es konnte, ist der beste Beweis dafür.

[Nachtrag] Genderama zum Thema des „Schweigens der Männer“:

„Wenn Männer nur mehr reden würden, würde sich ihre psychische Gesundheit verbessern und ihre Probleme wären gelöst“ – so wird oft argumentiert. Eine solche vereinfachte Darstellung des Themas ist jedoch aus verschiedenen Gründen hochproblematisch.

Erstens vernachlässigt sie wachsende Beweise dafür, dass der soziale Kontext eine wichtige Determinante der psychischen Gesundheit ist. Zweitens gibt sie dem Opfer die Schuld und trägt so zu einem Mangel an Einfühlungsvermögen und Verständnis bei. Drittens ignoriert sie viel Forschung, die darauf hinweist, dass es verschiedene Modalitäten der psychischen Heilung gibt, von denen viele eher handlungsorientiert als gesprächsbasiert sind.

Die gesammelte Forschung zeigt, dass soziale Faktoren (und nicht schweigsame Männer) eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und dem Fortbestehen der psychischen Gesundheitsprobleme von Männern spielen. Beispielsweise sind die Selbstmordraten von Männern und der Drogenmissbrauch in ländlichen Gebieten mit hoher Arbeitslosigkeit und rückläufiger Industrie am höchsten. Dies kann zu einem Mangel an Hoffnung und Lebenssinn für viele Männer führen, insbesondere für Ungelernte und Geringqualifizierte.

Andere Untersuchungen zeigen, dass negative Lebensübergänge eine sehr schädliche Auswirkung auf die psychische Gesundheit von Männern haben können. Gut erforschte Faktoren sind das Gefühl, überflüssig geworden zu sein, Scheidungen und Trauerfälle, besonders wenn dies plötzlich und unerwartet geschieht. Falsche Anschuldigungen und nachfolgende Untersuchungen können sich auch sehr schädlich auf die psychische Gesundheit von Männern auswirken.

Gemeinsam ist diesen Faktoren ein Prozess des Schocks, des Verlustes und der anschließenden Erfahrung eines existentiellen (und finanziellen) Vakuums. Diese konkrete negative soziale Erfahrung ist oft die Ursache für die psychische Gesundheit der Männer, und die Konzentration auf die angebliche Unfähigkeit der Männer, sich zu öffnen, ignoriert diese grundlegenden sozialen Fragen.

(…) Dies kann zu einer schädlichen Sichtweise führen, die Männer für ihre psychischen Probleme verantwortlich macht und beschimpft, was bedeutet, dass ihr eigenes Verhalten die Ursache sei. Dieser Ansatz wird in der öffentlichen Gesundheit als „Victim-blaming“ bezeichnet und wird bei Kampagnen zur psychischen Gesundheit von Frauen, bei denen der soziale Kontext oft als Schlüsselfaktor für die psychische Gesundheit anerkannt wird, sorgsam vermieden.

Tatsächlich zeigt meine eigene Forschung, dass mediale Darstellungen von Frauen mit psychischen Erkrankungen viel einfühlsamer und sympathischer sind als Darstellungen von Männern mit psychischen Erkrankungen, die in der Regel hart und strafend sind. Der berühmte Professor Philip Zimbardo von der Universität Stanford nennt dies zu Recht eine „Empathielücke“, in der es an gesellschaftlicher Sympathie für Männer mangelt.

Diese Einfühlungslücke manifestiert sich auf verschiedene Weise. Interessanterweise haben zahlreiche Männer in meinen eigenen Forschungsstudien festgestellt, dass sie versucht haben, über ihre psychischen Probleme zu sprechen, aber nur wenige Männer oder Frauen in ihrem sozialen Umfeld waren bereit zuzuhören. Einige berichten sogar, dass Familie und Freunde ihnen einfach gesagt haben, dass sie „ein Mann sein sollen“, oder schlimmer noch, sie als schwarze Schafe geächtet haben.

Wer ist also wirklich schuld an der angeblichen Schweigsamkeit der Männer?

(…) Die Lösung der Krise der psychischen Gesundheit der Männer erfordert in der Tat Veränderungen auf verschiedenen Ebenen. Aber derzeit wird zu viel Wert darauf gelegt, das vermeintliche Schweigen der Männer zu verändern, und nicht genug darauf, die Gesellschaft und die psychiatrischen Dienste zu verändern, die der gesamten Gesellschaft dienen sollen.

Feministisches Victim-Blaming

Die Leichenfledderei, die Luise F. Pusch in der EMMA mit den Toten der zerschellten Germanwings betreibt, zwecks Instrumentalisierung für die feministische Ideologie, wurde ja schon entsprechend… äh, „gewürdigt“. Selbst die lila Leidmedien wie „Spiegel Online“ haben nur wenig Verständnis – einen guten Überblick bietet Genderama.

Was mir an diesem Fall auffällt, ist das typisch feministische Victim-Blaming. Dies bedeutet, dass Opfer zu Tätern gemacht werden; Feministinnen kennen es üblicherweise besonders bei Vergewaltigungsopfern, denen man eine Mitverantwortung für ihre Opfererfahrung unterstellt.

Suizid ist für Feministinnen in aller Regel kein Thema, da hier mehrheitlich nur Menschen der zweiten Klasse betroffen sind – Jungen und Männer eben. Hier ist der Umstand, dass Männer öfter als Frauen keinen anderen Ausweg sehen, plötzlich Thema für Frau Pusch. Nur dass das gegen Männer gerichtet wird, Motto: „Alles kann und wird gegen Sie verwendet werden!“ Üblicherweise wird an männliche Suizidale der Vorwurf gerichtet, sie könnten einfach nicht um Hilfe fragen wegen des männlichen Rollenbildes: Selbst schuld also. Zu dieser Interpretation hat sich bereits Gerhard Amendt geäußert: Es kommt nämlich auch darauf an, wie das Umfeld mit den Nöten und Sorgen von Männern umgeht, eben verständnisvoll oder kalt, Stichwort: „Male Tears“ – das geht genau in diese Richtung, wenn es auch eine Spitze darstellt. Und jetzt stellen wir uns mal vor, es wären Mädchen und Frauen, die sich häufiger umbringen würden (und eigentlich müsste es auch so sein, in einer Gesellschaft, die angeblich Männer bevorzugt). Eine Feministin könnte gar nicht soviel fressen wie sie kotzen wollte; und sämtliche gesellschaftlichen Analysen würden darauf hinauslaufen, dass man die ganze Brutalität des „Patriarchats“ gerade daran ablesen könnte, wie es Frauen systematisch in den Selbstmord treiben würde.

Ein weiteres Beispiel für Victim-Blaming liefert Katrin Rönicke auf Freitag, sie schreibt:

Wenn Eltern sich aber trennen und sich weiterhin gegen eine gleich verteilte Verantwortung entscheiden, trifft den sorgenden Teil (ein Kind) ein Armutsrisiko von fast 25 Prozent. Bei denen mit zwei Kindern steigt es auf 26,5 Prozent. Am höchsten ist mit 42,0 Prozent die Armutsgefährdung der Alleinerziehenden-Haushalte mit drei oder mehr Kindern.

Das ist an Hohn kaum zu überbieten. Diese Formulierung suggeriert, dass es auch in der Verantwortung der Väter liege, dass die meisten Alleinerziehenden die Mütter sind – tatsächlich aber werden die Väter von einer allmächtigen Mutter ausgegrenzt; er ist nicht an der Entscheidung beteiligt, welche ihn aus dem Leben seiner Kinder streicht. Weiterhin wird dabei ausgeblendet, dass die meisten Trennungen von den Müttern ausgehen, was ihnen leicht fällt, da sie alle Vorteile auf ihrer Seite haben: Nicht sie sind es, die die Kinder verlieren und zu Unterhalt verpflichtet werden. Kann es tatsächlich sein, dass diese saubere Feministin noch nichts von der Väterbewegung gehört hat? Das ist mal wieder eine der Aussagen, wo ich mich mal wieder frage, ob Feministinnen eigentlich bewusst lügen. Hier wird Vätern die Verantwortung zugeschoben, wo sie schlicht machtlos sind, also: Victim-Blaming. Kein Wunder, dass Freitag.de massiv zensieren und Accounts löschen muss. Dass Alleinerziehende oft von Armut gefährdet sind, liegt daran, dass sie die Kuh schlachten, die sie eigentlich melken wollen: Sie muten dem Mann, auf dessen Kosten sie ein parasitäres Leben führen wollen, soviel zu – einschließlich Kindsentzug – dass er als Unterhaltssklave ausfällt.

Auch bei männlichen Soldaten wird Victim-Blaming betrieben. Egal ob sie eingezogen oder durch eine Kriegs-Ideologie irregeführt wurden: Aus Opfer werden Täter gemacht; über diejenigen, die ins Verderben geführt werden, heißt es, dass sie „Krieg führen“ würden, und Täter und Mörder seien.

Oder auch die Lebenserwartung: In der feministisch dominierten Wikipedia heißt es dazu – genau wie bei Suizid – dass Männer selbst schuld seien, da sie unter anderem einen ungesünderen Lebensstil pflegen würden. Nur dass bei Armen und Farbigen, deren Lebenserwartung ebenfalls geringer ist, derselbe Vorwurf nicht gemacht wird – und zwar weil das ein Affront wäre.

Und Last but not Least: Das Zurückbleiben der Jungen in der Schule. Hier besteht das Victim-Blaming darin, dass den Jungen der Vorwurf gemacht wird, dass sie überholten, chauvinistischen Männlichkeitsbildern anhängen würden. Nur ist das eine reine Bankrotterklärung der Pädagogik, deren eigentliche Aufgabe darin besteht, die Schüler dort abzuholen, wo sie stehen. Und gerade in einer feindseligen Umgebung ist nicht zu erwarten, dass die Angefeindeten auch mal Schwäche zeigen, um Hilfe fragen, sondern sich einen Panzer aus „coolem“ Verhalten zulegen. Besser als ich es könnte und sehr ausführlich geht darauf Schoppe ein.

Dies alles ist Victim-Blaming: Ein Diskurs, der Notlagen unter Männern in deren Verantwortung sucht, vulgärfeministisch: „Selbst schuld“. Damit wird zugleich verhindert, solche Nachteile zu erforschen, um auf Grundlage dieser Forschung wirksame Präventionsmaßnahmen zu erarbeiten. Eine solche Forschung ist nicht erwünscht, denn sie könnte das ganze feministische Weltbild erschüttern, wonach in unserem „Patriarchat“ immer und überall Männer bevorzugt seien.

[Nachtrag] Frauen begehen häufiger Selbstmord-versuche. Nach verpuschter Logik müsste man also Frauen erst recht vom Cockpit fernhalten, weil sie sonst mit ihren Versuchen erfolgreicher sind. Es bleibt aus, dass Puscher fordern, ein Arbeitsverbot für Frauen in solchen sensiblen Bereichen zu verbieten. Solche Bösartigkeit gibst nur gegen Männer.