Archiv der Kategorie: Unterhalt

Verlassen (von Frauen)

Aus Gründen der Anonymisierung wird der Autor nicht genannt:

Ich hatte im Frühjahr einen ziemlich heftigen Herzinfarkt, an dem die völlig überzogenen finanziellen Forderungen meiner Exfrau (trotz vorheriger Einigung, sie hat ihre Forderungen dann einfach mal verzehnfacht) nicht ganz schuldlos sind. Erstaunt haben mich aber die Reaktionen und die Unterschiede bei männlichen und weiblichen Freunden. Der erste Schock war bei allen ähnlich groß, danach habe ich von den meisten weiblichen „Freunden“ nicht mehr viel gehört. Eine hat sich nach 30 Jahren komplett verabschiedet. Aber was auffiel, ich bin persönlich mit meinem Lebenswandel daran Schuld. Dabei nie geraucht, eher wenig getrunken, mich durchaus bewegt und auch die Ernährung war nicht vollkommen daneben. Ist egal.
Bei den Männern kommt auch mal eine Nachfrage wie es geht, einer hat bald geheult letztens. Und freuen sich, dass es mir besser geht.
Ich erwarte jetzt keine Betreuung und will auch nicht jeden Tag gefragt werden, wie es mir geht, aber die Tendenz ist schon sehr auffällig.
PS: Meine Ex hat in 4 Monaten nicht einmal gefragt, wie es mir geht. Trotz friedlicher Trennung und reibungsloser Scheidung. Die Geldwünsche kamen erst später.

Matze: Fallbeispiel eines Unterhaltssklaven

Matze:

„I just want the money that is due to me“

Aber ihr Ex ist krank und Sklave der er ist, gibt er ihr schon all sein Geld. Nur hat er keinen Job in dem er 40h Woche arbeiten kann, also kommt er ins Gefängnis.
Ich hoffe die Frau ist glücklich darüber.
Und dann das große Rätsel warum die Selbstmordrate bei Männern so hoch ist.

Scheidung und Unterhalt in den USA

Matze:

„In weiten Teilen der USA scheint es üblich zu sein, dass Ehefrauen sich von Ihren Männern scheiden lassen, sobald diese ihren Job verlieren.“

Es gab/gibt einen Artikel in der Süddeutschen zur Wirtschaftskrise, ich finde ihn bloß nicht wieder. In den USA richtet sich der nacheheliche Unterhalt in einigen Staaten an dem was der Partner in den letzten Monaten verdient hat. Als sich die Wirtschaftskrise anbahnte, haben die Frauen ihre Männer daher nicht verlassen, sobald sie ihren Job verloren hatten, sondern schon als sich abzeichnete das sie bald ihren Job verlieren. So stand ihnen dann ein höherer Unterhalt von ihrem arbeitslosen bald Mann zu, für den er, wenn er ihn nicht bezahlt, auch ins Gefängnis kommen kann.

In guten wie in schlechten Zeit, bis das der Tod uns scheidet.

Wer als Mann in den USA heiraten, steigt zu einem sporadisch gefütterten Tiger in den Käfig.

Wenn man nun aber Frauen fragt, warum das i.O. ist sich von seinem Mann scheiden zu lassen, weil er den Job verloren hat, hat natürlich der Mann selbst schuld, weil er ja angeblich nicht mit der Situation klar kommt, kein Geld mehr nach Hause zu bringen.

Ich erwarte da keine Einsicht. Was hilft, ist das in den USA immer mehr Frauen mehr verdienen wie Männer. Mit immer mehr Frauen die Unterhalt zahlen müssen, ist damit zu rechnen das diese Gesetze geändert werden.

Die Liebe des Vaters als Schlüssel zu seiner Ausbeutung

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Homer gefangen an seinem Arbeitsplatz, der Hölle. Warum lässt er das mit sich machen?

Schon Esther Vilar hielt fest: Männer sind bescheiden. Sie brauchen nicht viel im Leben an Geld und Gütern um glücklich zu sein. Der Radikalmaskulist Eugen Prinz haut in dieselbe Kerbe: Als Mann habe man alles Notwendige mit vier Stunden Arbeit den Tag, kein Grund also, mehr zu arbeiten.

Warum malochen Männer dann doch wie die Verrückten, ihr Leben lang? Antrieb hierfür ist die Liebe zu ihren Kindern. Väter wollen, dass es ihre Kinder gut haben, und ein gutes Leben ist abhängig von Sicherheit, garantiert durch ein stabiles Einkommen. Dass Väter zum Beispiel mehr arbeiten, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist, liegt nicht daran, dass die Männer vor den Babys flüchten würden, sondern um das nötige Kleingeld zu verdienen – Arbeit bedeutet auch für die meisten Männer nicht „Karriere und Selbstverwirklichung“ sondern Entbehrung, Leid, Mühsal. Einer Alice Schwarzers größte Kraftanstrengung besteht darin, einen Kulli zu halten – sie würde anders über die Nurhausfrauen schreiben, wenn sie zum Beispiel unter Tage malochen müsste,  und wenn sie unter diesen Umständen überhaupt noch Zeit und Nerven für die Schriftstellerei finden würde.

Die Liebe zu ihren Kindern geht für die Väter bis zur Grenze der Selbstzerstörung und darüber hinaus – selbst dann noch, wenn sie ihren Kindern keine Väter mehr sein dürfen. Viele Mütter treffen die Entscheidung, den Vater aus dem Leben ihres Eigentums zu löschen, sich aber eben dieses Leben von dem zum Unterhaltssklaven degradierten Vater finanzieren zu lassen, indem sie die Kinder als Geiseln nehmen und damit den Geldfluss erpressen. Bemerkenswert ist übrigens, mit welcher Selbstverständlichkeit Mütter nehmen, sich einbilden, sie hätten ein moralisches Recht darauf. Ein deutliches Zeichen, dass wir in einem Matriarchat leben. Und die Väter machen das mit!

Warum?

Aus demselben Grund, aus dem heraus auch eine Familie das Lösegeld zahlen würde, um ein entführtes Kind zurück zu bekommen. Sie lieben ihre Kinder. Und keiner will sich später vom Kind anklagen lassen, dass er sich nicht gekümmert habe.

Aber Halt! Drücken sich Väter nicht oft um den Unterhalt? Ein bösartiger Giftbeutel von Ministerin glaubte dieses Märchen und wollte „zahlungsunwilligen“ Vätern den Führerschein wegnehmen lassen. Das Ganze verlief im Sande, da die Forschung zu anderen Ergebnissen über die vermeintlichen „Unterhaltspreller“ kam, Arne Hoffmann im gänzlich lesenswerten „Lexikon der Feministischen Irrtümer“:

Die Behauptung, „eine der wichtigsten Ursachen ist die Zahlungsunwilligkeit der ehemaligen Partner“, hatte sich der namentlich wie so häufig nicht genannte Tagesschau-Redakteur anscheinend nur ausgedacht. Entgegen den Behauptungen des ARD-Flaggschiffs gibt es keinerlei entsprechende Anhaltspunkte; Hartmann selbst legt mit seinen Ausführungen nahe, dass die betreffenden Väter schlicht zu wenig verdienen, um Unterhalt leisten zu können. Nachdem Klein den tatsächlichen Sachverhalt aufgedeckt und öffentlich gemacht hatte, musste die Tagesschau ihre Behauptungen zurücknehmen und um Verzeihung bitten:
„Insofern ist die Schlussfolgerung, dass der Nicht-Erhalt des Unterhalts auf
Zahlungsunwilligkeit zurückgehe, unzulässig. Wir bedauern diese Verkürzung und danken unseren Lesern für entsprechende Hinweise.“
In der Tat sind ausbleibende Unterhaltszahlungen vielfach keineswegs Böswilligkeit zu verschulden. „Vielen Vätern bleiben derzeit nur 1100 Euro zum Leben – dieser Selbstbehalt ist bundesweit einheitlich festgelegt“, berichtet der Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Josef Linsler. In ländlichen Regionen wie dem Bayerischen Wald komme man damit wahrscheinlich noch gut zurecht, in Großstädten wie Hamburg dagegen kaum. „Viele Väter krebsen am Existenzminimum – das bedeutet, dass viele den Unterhalt nicht zahlen können, obwohl sie wollen.“

Trennungsväter sind einfach sozial erledigt. Dazu gehört übrigens auch, dass sie überdurchschnittlich oft von Obdachlosigkeit und Suizid betroffen sind. Aber Empathinnen prügeln noch mal ein auf solche, die einfach nur Hilfe brauchen, und zwar dringend in einer emotionalen wie wirtschaftlichen Notlage – es ist ein Alptraum, von seinen Kindern getrennt zu werden. Naja, was soll man halten von Gesellschaften, die sich „Ministerien für alle außer Männer“ leisten.

Väter, die ihre Kinder abtreiben, wie zum Beispiel Leutnant Dino, sind selten. Er hätte keine Vatergefühle für seine Kinder, gibt er zu Protokoll und das war’s dann. Er hat kein schlechtes Gewissen, dass er keinen Unterhalt zahlt, er liebt nicht, also lässt er sich nicht erpressen. Seine Ex, die wie viele andere sich ihr selbstsüchtiges Lebensmodell von ihm finanzieren lassen wollte, hatte sich das anders ausgemalt.

Feministinnen wie Antje Schrupp wollen Väter gänzlich entrechten und Kinderaufziehen über Steuern finanzieren lassen – also der Mann als Kollektiv, nicht als Individuum soll zahlen. Das führt zur Frage, warum sich ein Mann für diese Gesellschaft krummschuften sollte. Aber wenn die Männer sich nicht mehr krummschuften, könnte das Probleme geben mit den Steuern, auf deren reichliches Sprudeln die Feministin spekuliert.

Als Beispiel könne man die „Grasfresser“ in Japan hernehmen. Junge Männer, die nur das nötigste brauchen; und dieses Nötigste ist ein leistungsstarker PC, mehr nicht. Sie ziehen sich in ihre Fantasiewelten zurück, wo sie gegen Drachen kämpfen und unbekannte Sterne erforschen. Sie leben vom Nötigsten, fressen Gras, und denken nicht im Traum daran, das Leben mit Übervollzeitarbeit zu verbringen, um Frauen zu ernähren, von denen sie nicht vorhaben, sie zu heiraten. Wie sagte Esther Vilar? Männer sind bescheiden.

Carnofis: Wie sich Umgang durchsetzen ließe

Kommentare, zu wertvoll, um sie in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Da ich die willkürliche Aufteilung in Bar- und Betreuungsunterhalt ohne kindesrelevanten Grund für grundgesetzwidrig halte, würde es reichen, wenn der Vater erklärt – und nachweisen kann – dass er das gemeinsame Kind betreuen kann und will.

Ist aus praktischen Gründen eine Aufteilung in Bar- und Betreuungsunterhalt nötig, dann besteht für mich die Barunterhaltspflicht auch dann weiter, wenn die Alten sich fetzen. Als Druckmittel bei Umgangsvereitelung ist es ungeeignet.
Deshalb würde ich eher die zuständige Justiz massiv mehr in die Pflicht nehmen. Wer Eltern in Bar- und Betreuungsunterhaltspflichtige aufteilt, der übernimmt damit einen erheblichen Anteil der Elternrechte – und damit auch -pflichten. Pflicht und Recht sind nur zwei Seiten derselben Medaille, was derzeit immer noch gern ausgeblendet wird.
Will heißen, der zuständige Richter hat den reibungslosen Umgang sicherzustellen, bis hin zu einer Ersatzhaftung für angefallene Kosten eines grundlos ausgefallenen Umgangs.
Spätestens ab dem Tag, an dem ein Vater sich 500 € aus der Gerichtskasse erstatten lässt, wird jeder Umgang reibungslos laufen, jede Wette.

[…]

„Nur das dir da eben das BVerfG nicht folgt.“

Noch nicht.
Die Verfassungsrichter hatten auch das Recht auf elterliche Sorge ne Väter verneint – bis sie eines Besseren belehrt wurden.
Leider wird Familienrecht recht opportunistisch bzw. feministisch ausgelegt.

„Der Richter haftet nicht für ausgefallenen Umgang.“

Zäumen wir das Pferd von der anderen Seite auf.
Irgendein OLG – leider hab ich meine Urteilssammlung dazu nicht präsent – hatte vor einigen Jahren geurteilt, dass einem Vater Umgang über das ausgeurteilte Maß hinaus verboten(!) sei. Ursprung des Urteils war die Klage einer Mutter, die sich vom Vater ständig gemaßregelt sah, weil er laufend überprüfte, ob das Kind auch genug und das Richtige zu Essen in die Schule mitbekommen hatte.
Das Gericht GARANTIERT also der Mutter, dass die Umgangszeiten buchstabengenau eingehalten werden, ggf. auch per Sanktionen gegen den Vater.
Im Umkehrschluss heißt das allerdings, und das hatten die Roben dabei wahrscheinlich nicht bedacht, dass sie die entsprechenden Umgangszeiten logischerweise auch dem Vater garantierten.
DAS allein ermöglicht natürlich – wie Du treffend bemerkt hast – noch kein Durchgriffsrecht gegen das Gericht.
Da aber das Umgangsrecht bereits mit dem genannten Urteil gesichert ist, genügt es, dass ein Vater bei behindertem Umgang zum zuständigen Gericht geht und SOFORTIGE Abhilfe verlangt. Über die geeigneten Maßnahmen, Buß-, oder Ordnungsgeld, ersatzweise Zwangshaft über das Umgangswochenende, mag die Robe entscheiden.
Wird die jetzt nicht aktiv – und ich habe da in meiner aktiven Zeit sehr viele sehr träge bis renitente Roben erlebt, dann ist das Beihilfe zur Umgangsverweigerung (beachte: das Umgangsrecht wurde bereits höherinstanzlich garantiert!) und dann sehe ich sehr wohl ein Durchgriffsrecht gegen das Gericht. Die Robe kann die eingetriebenen Auslagen des Vaters ja von der Mutter zurückholen.
Nur so sehe ich ein wirksames Instrument gegen Umgangsverweigerung – und damit wird auch die Frage obsolet, ob man Barunterhalt als Druckmittel einsetzen darf.
Umgangsverweigerung funktioniert IMMER nur mit aktiver oder passive Hilfe der zuständigen Roben.

[…]

@ pingpong

„Sobald der Richter die Sache nach dem Urteilsspruch nicht mehr zu den Akten legt, sondern er vor der Situation steht in Zukunft für seinen Richtspruch gerade stehen zu müssen, wird sich auch die spruchpraxis wie durch Zauberhand ändern.“

Da kannst Du sowas von Gift drauf nehmen. So ein Gericht besteht ja nicht nur aus der Abteilung „Familienrecht“. Wenn dann so ne Robe – ob aus feministischer Überzeugung oder aus falsch verstandener Solidarität gegenüber armer und geknechteter Mütter – dafür sorgt, dass Väter die Gerichtskasse plündern, dann werden schon die Kollegen dem Frauenversteher Beine machen.
Und „wie durch Zauberhand“ wird es auch in Echtzeit keine ruinösen und nervlich belastenden Umgangsprozesse geben.

@ EvoChris

„ist ja schlicht nicht umsetzbar.“

Ich wüsste nicht, warum nicht. Beim Barunterhalt funzt die gerichtliche Garantie seit Jahrzehnten, beim Umgang gibt es bis heute ein Gebirge an Hindernissen.
In anderen, familienrechtlich fortschrittlicheren (also fast allen) EU-Ländern klappt das ja auch.
Und gesetzlich gibt es keine Hürden, die solche Maßnahmen verhindern würden.

„Der Staat kann nicht Entscheidungen an den einzelnen übertragen und ihn dann perösnlich für etwas, was man nicht vollständig übersehen kann, haften lassen.“

Den Satz versteh ich vermutlich nicht. Der Staat nimmt ja dem Einzelnen die Entscheidungsbefugnis und überträgt sie ihm nicht, lässt ihn aber trotzdem dafür haften. Genau das will ich ja überwinden. In dem Moment, wo das Gericht das Umgangsrecht regelt, beschränkt es dieses. Dann ist das Gericht in der Pflicht, diese beschränkten Rechte des Benachteiligten auch durchzusetzen – und garantiert nicht auf dessen Kosten.

Mindestens 90% der Umgangsstreitigkeiten basieren meiner Erfahrung nach auf die Eingriffe durch de Justiz. Die meisten Fälle haben den Hintergrund, den Umgang einzuschränken, um eines Teiles Barunterhalt zu erwirken und anderen Teils den Umgang vollständig zu unterbinden. Erst, wenn diese Spielchen für die Mütter mit unkalkulierbar hohen finanziellen Risiken verbunden sind, enden sie auch.
Und damit das passiert, müssen die Roben die Einsätze bezahlen, wenn sie mitspielen. Sie sind die Einzigen, die sie beenden können.

Mädchenmannschaft in den 50ern hängengeblieben

Auf Mädchenmannschaft gibt es die jämmerliche Klage, dass er nicht ausreichend im Haushalt mithilft, dass eine 50:50 Verteilung der Hausarbeit nicht oder nur selten gelingt. Darauf, dass es sich um einen längst widerlegten Mythos handelt, dass Männer faule Haushaltsmuffel seien, möchte ich auch gar nicht näher eingehen. Denn ein anderer Punkt finde ich mehr als verräterisch: Am Ende der Heularie wird mal wieder die Klage geführt, dass er – ER! Der Mann – nur selten Unterhalt zahlt.

Es kommt also im Universum dieser Mädchenmannschaft gar nicht vor, dass sie die Hauptverdienerin in der Ehe ist, sodass sie und nicht er zu Unterhalt verpflichtet wird. Sie beschweren sich darüber, dass er, der damit mehr arbeitet, sich nicht genügend im Haushalt beteiligt, nehmen aber zugleich nicht Abstand von der traditionellen Rollenverteilung.

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So halten Frauen die traditionelle Rollenverteilung am Leben.

Der Grund, warum es mit der „Gleichstellung“ nicht klappt, ist ein fatales Missverständnis im Geschlechterkrieg. Die traditionelle Rollenverteilung, in welcher sie weniger oder gar gar nicht arbeitet, ist kein Nachteil der Frauen sondern ein Privileg. Weshalb die ganzen Warnungen vor der Ehe, sei es, dass der weibliche Tätigkeitsbereich, die Küche, als „Frauenknast“ missinterpretiert wird, sei es, dass Parolen wie „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd!“ skandiert werden, nicht fruchten. Kein Mensch, der in unserer Gesellschaft aufwächst, kann der Propaganda entgehen, wonach das Hausfrauenmodell eine Knechtung  ebendieser Frau darstellt. Dennoch streben die meisten Frauen dieses Modell an, kommen gar nicht auf die Idee, das Geld selber zu erarbeiten um es dann an Mann und Kind abzugeben. Denn es handelt sich hierbei um Propaganda, die von blöden Hühnern in privilegierten Amüsierberufen verbreitet wird, die nichts mit echter Arbeit zu tun haben. Arbeiten zu müssen, wie es für die meisten Männer gilt, ist kein Privileg, sondern ein Nachteil, und Frauen, die sich diesem Zwang entziehen können, machen das natürlich.

Wären die Rotzlöffel der Mädchenmannschaft tatsächlich emanzipiert, und würden sie eine tatsächliche Überwindung der traditionellen, privilegierten Rollenverteilung anstreben, dann wäre es selbstverständlich, dass sie sich selbst in der Unterhaltspflicht sehen würden oder aber gleich das Wechselmodell anstreben. So emanzipiert sind sie aber nicht, – Rechte ja bitte, Pflichten Nein Danke. Und so sehen sie Weibchen und Männchen ganz in den traditionellen Rollen, in welchen sie die Kinder bekommt und er auf eine Zahlfunktion reduziert wird – nix mehr mit modernen Rollenmodellen. Denn was sich zur Dauerklage über die „Unterhaltspreller“ sagen lässt: Frauen – wenn verpflichtet – kommen ihrer Unterhaltspflicht so gut wie nie nach – für eine Restfamilie zahlen, von der man nichts mehr hat, so dumm sind nur Männer, von denen sich Frauen in Sachen selbstloser Sorge eine ganz dicke Scheibe abschneiden können.

Die Pseudoemanzipierten halten also selbst genau das am Leben, was sie vorgeben überwinden zu wollen: Das primäre Privileg der Frau, von der Arbeit freigestellt zu werden, welches der zentrale Punkt ist für die gesellschaftlichen Verhältnisse – die sekundären Nachteile – die dann von Feministen beklagt werden, z.B. dass sie in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft weniger vertreten sind oder weniger verdienen. Scheinbare Nachteile nur, denn die Männer in Chefpositionen sind Frauendiener, die bereitwillig ihr Einkommen an die Frauen abgeben.

Homer Simpson: Do it for her

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Homer Simpson: Gefangen am Arbeitsplatz, der Hölle

Der Giftbeutel Laurie Penny hatte für eine Feministin die bemerkenswerte Einsicht, dass Arbeit weder Selbstverwirklichung noch Karriere noch Befreiung bedeute: Dies sei eine riesige Lüge. Die Frage, die sich in der Geschlechterdebatte dann stellt, ist, warum Väter das auf sich nehmen, warum sie malochen gehen, wenn es doch so eine undankbare Aufgabe ist, die Ernährerrolle zu übernehmen. Der Giftbeutel hat darauf sogleich die Antwort: Macht. Es ginge den Vätern um Machtausübung über die Frau und den Kindern.

Bei einer solch widerlichen Bösartigkeit bin ich echt ein paar Sekunden dafür, so manche Feministin den Säuretod sterben zu lassen, denn da wird aus mir ein kleiner Hater – aus Gründen. Auf diese bösartige Unterstellung Pennys geh ich gleich noch mal ein.

Ich möchte hier auf eine Folge der „Simpsons“ zu sprechen kommen: „And Maggie Makes Three“. In der Folge kündigt der Familienvater Homer Simpson seinen verhassten Job im Kraftwerk um sich als Mitarbeiter in einer Bowlingbahn selbst zu verwirklichen, seinen Traumberuf auszuüben. Dann wird aber seine Frau Marge mit dem dritten Kind – Maggie – schwanger. Da der neue Job nicht das nötige Kleingeld bringt, um eine nun fünfköpfige Familie zu ernähren, muss er ins Kraftwerk zurückkehren und unter großer Demütigung seinen alten Posten wieder annehmen. Sein Arbeitgeber hängt ihn ein Schild an seinen Arbeitsplatz, welches Homer seine auswegs- und hoffnungslose Situation immer vor Augen halten soll: „Don’t forget: You’re here forever“. Als Maggie geboren wird, ist es Liebe auf den ersten Blick. Homer entscheidet sich, die trostlose Existenz im Kraftwerk für sie auf sich zu nehmen und er überklebt das Marterschild mit Babyfotos von Maggie: Do it for her.

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Mit anderen Worten: Hier liegt das exakte Gegenteil dessen vor, was die Femischistin Laurie Penny bei arbeitenden Vätern vermutet: Sie tun es aus Liebe, weil sie sich wünschen, dass es ihren Kindern gut geht; und wenn man will, dass es jemanden gut geht, ist es ein guter Anfang, sein Leben auf eine solide finanzielle Basis zu stellen – das ist der Grund, warum sich Väter beruflich mehr reinhängen.

Aber wir können ja nicht in die Köpfe der Väter hineinsehen, vielleicht hat Laurie Penny ja doch Recht? Das lässt sich widerlegen mit einen Blick auf Unterhaltspflicht, zu der Trennungsväter verpflichtet werden. Das ganze System würde nicht funktionieren, wenn getrennte Männer nicht für geliebte Kinder sondern allein für die Ex aufzukommen hätten. Sie zahlen Unterhalt – soweit sie können, die, die es nicht tun, sind meist sozial erledigt – weil ihre Kinder in Geiselhaft genommen wurden. Ginge es Vätern allein um Macht, sie würden sich den Unterhaltsverpflichtungen entziehen und nach der Trennung einen feuchten Dreck an Frau und Kindern zahlen – denn in dieser Situation können sie nicht mehr im Geringsten Macht ausüben. Tatsächlich sind es die Mütter, die hier Macht ausüben. Sie üben Macht aus, indem sie die Kinder als Geiseln nehmen und dann Lösegeld in Form von Unterhalt erpressen – das ganze Gewäsch von wegen Männer und Macht, welches man ständig von Femischisten hört, ist reine Projektion. Und dieses Prinzip, Unterhalt mit den Kindern als Geiseln zu erpressen funktioniert nur, da der Vater seine Kinder liebt, wäre das nicht der Fall, Väter würden genausowenig Unterhalt zahlen wie Mütter. Denn wenn mal eine Mutter zu Unterhalt verpflichtet wird, kommt sie dieser Pflicht so gut wie nie nach. Aus der Ferne an eine Restfamilie zu zahlen, von der man nichts mehr hat, so loyal gegenüber ihren Kindern sind nur Männer.

„Väter wollen nur Macht ausüben“

Eines der häufigsten „Argumente“, die man hört, wenn es darum geht, Väter von ihren Kindern auszugrenzen, ist, dass diese Väter, die ihren Kindern tatsächlich Väter sein wollen, nur Macht über ihre Exfrauen ausüben wollten. Mal davon abgesehen, dass sich diese Frauen selbst viel zu wichtig nehmen, denn entgegen ihre Auffassung hat der Expartner keinerlei Interesse mehr an ihnen, verhält es sich mal wieder genau umgekehrt: In Wirklichkeit wollen Frauen Macht über ihren Exmann ausüben.

Denn sie hat etwas davon, nämlich: Geld. Wenn ein Vater seinen Willen durchsetzt, hat er „nur“ die Kinder – zumindest vorübergehend. Wenn aber eine Frau über einen Mann Macht ausübt, und ihn über das Unterhalts- und Ausbeutungssystem in die Quasileibeigenschaft presst, dann kann sie bei weniger Arbeit auf einem höheren Standard leben.

Hierzu nimmt sie die Kinder als Geisel, mit denen sie dann das Lösegeld vom Vater erpresst. Die meisten Väter spielen dieses Spiel mit so gut sie können – viele sind ruiniert. Kein Vater will sich später von seinem Kind vorhalten lassen, dass er es im Stich gelassen hat in der meist vergeblichen Hoffnung, dass das Kind die mütterliche Gehirnwäsche eines Tages allein überwindet und doch noch zu einem findet. Die wenigsten Väter sind so wie „Deutschlands dreistester Unterhaltspreller“, der sich von seinen Kindern losgesagt hat. Wenn das Geld allein an die Frauen gehen würde, das Ausbeutungssystem würde nicht funktionieren – die meisten Männer würden sich weigern, ohne jede Gegenleistung einen Großteil ihres erarbeiteten Geldes abzudrücken.

Wenn es also wieder mal heißt, Väter, die ihre Kinder sehen wollen, wollten lediglich Macht ausüben, erinnere man sich, dass es sich um Projektion handelt: Tatsächlich nehmen Frauen Kinder als Geiseln, üben so Macht aus und erpressen damit den Geldfluss.