Archiv der Kategorie: Vaterschaft

Endsieg des Feminismus‘: Das Band zwischen Vater und Kind zerreißen

Feministen wollen das „Patriarchat“ überwinden. Damit ist die Abschaffung des Vaters gemeint, denn seine Existenz ist verantwortlich für alle Übel der Welt. Dabei stört aber, dass sich zuviele Kinder nach ihrem Vater sehnen:

Wenn der leibliche Vater aus dem Leben eines Mädchens oder eines Jungen verschwindet oder herausgedrängt wird, hinterlässt er eine Wunde, die niemand schließen kann und die zeitlebens blutet. Keine Mutter, kein noch so liebender Stiefvater, kein Großvater, kein Partner – niemand kann Heiler sein, maximal Trostpflaster.

Es soll anders sein. Das Kind soll den Vater nicht lieben. Das Kind solle den Vater hassen. Noch besser: Dem Kind soll der Vater gleichgültig sein. Am besten: Der Vater existiert gar nicht, dann hat das Matriarchat seinen Endsieg errungen. Den Endsieg über den Mann, über den Vater, der ausgelöscht wird, zum Beispiel Rolf:

Wie schrieb mir meine mittlerweile 24jährige Tochter: ich hatte von kleinauf keinen Vater, ich habe den nie vermisst, weil ich nicht weiß, was ein Vater ist…

Der Vater wurde vernichtet. Er wird nicht geliebt. Und er darf nicht lieben. Das ist für einen Vater die Hölle. Der Leidensdruck unter Trennungsvätern, die erleben müssen, dass sie ihren Kinder entfremdet werden, ist so enorm, dass deren Selbstmordrate beim sechsfachen der der Männer liegen, die sich sowieso schon öfter als Frauen das Leben nehmen.

Aber auch Kinder leiden darunter, von ihren Vätern getrennt zu werden – und wenn sie dann von einer monströsen Mutter den psychoterroristischen Befehl erhalten, den innig geliebten Vater zu hassen, sind alle Anlagen gelegt für eine lebenslang geschädigte Psyche. Kinder ohne Vater sind:

• 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
• 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
• 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
• 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
• l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
• 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
• 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
• 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
• 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein

Das aber wird totgeschwiegen. Ginge es auch nur ansatzweise um das „Kindeswohl“ und nicht um den Willen der Mutter, man würde das nicht länger tolerieren oder dazu anstiften, man würde reformieren, z.B. hin zum Wechselmodell als Regelfall in einer Gesellschaft, in der jeden Tag 400 Kinder Gefahr laufen, den Vater endgültig zu verlieren.

In einem Matiarchat treten solche Störungen nicht auf, wie im Beispiel Rolfs oben. Dort existiert von vornherein kein Vater, also hinterlässt er auch kein Loch. Damit gibt es im Matriarchat weniger Liebe – zu Männern, von Männern – und ist damit eine subtil brutale Gesellschaft besonders für das entsorgbare Geschlecht.

Bei uns allerdings wird das Band nicht ganz zerschnitten: Er soll für die Familie, von der er nichts mehr hat, aus der er ausgegrenzt wurde, weiterhin sorgen. So auch Rolf, dessen Tochter ihn nicht liebt:

Zahlen darf ich bis heute noch, mein „Menschenrecht auf eine Familie“, daß ich lt.Grundgesetz habe, wurde mir verwehrt…

Das ist ein wesentliches Merkmal des Matriarchats. Zwar genießen Väter nicht das geringste Recht, zugleich aber sollen sie mit ihrer Arbeit die Gesellschaft und damit natürlich auch die vaterlosen Familien ernähren, am Leben halten, unterhalten – auch bei uns wird der Vater, obwohl rechtlos, zu Unterhalt verpflichtet. Er soll also das Lebenmodell jener Frau, die mit einem Erwachsenen als Partner nicht zurechtkommen kann oder will, finanzieren, die dann ihre absolute Allmacht über das Kind ausleben kann; die die einzige Bezugsperson für ihr Kind sein will, die einzige Göttin, die keine anderen Götter neben sich duldet – für diese Selbstsucht soll der Vater zahlen – Mütter haben die Macht, und wie verhalten sie sich? Wie die letzten Säue.

Es gibt aber weitsichtige Feministen, die auch das als Problem erkennen, dass ein individueller Vater zahlen muss, denn damit besteht immer noch eine Verbindung zwischen Vater und Kind, und die wollen Genderfaschisten wie Antje Schrupp auslöschen: Ihnen zufolge sollen Väter gänzlich entrechtet werden und Kindererziehung über Steuern finanziert werden. Damit wäre das Matriarchat perfekt: Es zahlt kein individueller Vater sondern der kollektive Mann als Steuerzahler, denn selbstverständlich hat man nicht den Anstand, Frauen ihr Eigentumsrecht am Kind selbst über eine Frauensteuer zahlen zu lassen. Aber: Das ist nicht der Fall, also leitet sich daraus auch ein Recht für Männer ab, denn wo Pflichten, da auch Rechte, hier das Recht, seinen Kindern ein Vater sein zu dürfen, genauso wie eine Frau ihren Kindern eine Mutter sein darf.

So denken aber nicht viele, erst recht nicht viele Frauen. Sie halten es für die natürliche Ordnung der Dinge, dass er verpflichtet aber nicht berechtigt für sie zu sorgen habe. Diese Denke ist auch nicht sonderlich neu, so schreibt Bernhard Lassahn:

Einen Sündenfall der besonderen Art finden wir in dem Buch „Das Verdienst der Frauen. Warum Frauen würdiger und vollkommener sind als Männer“ von Modesta Fonte. Der Ton kommt uns inzwischen bekannt vor. ….  Das Buch stammt aus dem Jahre 1600…. Das Buch wurde jüngst in einem angesehenen Verlag neu aufgelegt. In einer Besprechung wird es als »feinsinnig« gelobt. Es gewähre uns, so heißt es da, den Blick auf eine »lange Tradition weiblicher Gelehrsamkeit«. ……Männer werden einfach ausgegrenzt. … Modesta Fonte fragte sich: »Könnten wir uns die Männer denn nicht vom Hals schaffen (…) und dieser Last ein für alle Mal ein Ende bereiten? Könnten wir nicht ohne sie leben?«

Möglicherweise.Die Frauen hatten Sklaven, von denen sie sich bedienen ließen. Auch Männer hatten sie bisher als Sklaven angesehen. … »Denn sieht man nicht deutlich, dass es ihre Aufgabe ist, für die Arbeit das Haus zu verlassen und sich abzumühen, um das Geld heranzuschaffen, als wären sie Verwalter, nur damit wir in dem Haus bleiben, unser Leben genießen und wie Hausherrinnen befehlen können. Nur deshalb sind sie von Natur aus robuster und stärker als wir, damit sie die Mühen in unseren Diensten ertragen können.«

(Bernhard Lassahn – „Frau ohne Welt – Trilogie zur Rettung der Liebe – Teil 1 – Der Krieg gegen den Mann“ Seite 79)

Männer sind nicht liebenswert, Wert, geliebt zu werden, sondern bloße Nutzobjekte. Sie kriegt die Kinder und er hat ihr dafür zu dienen, so ist die matriarchale Weltordnung. Unverholen wird dabei der Mann als Zuchbulle gesehen, bei dem man sich an den „guten Genen“ orientieren soll:

Die Tricks, die von der Zeitschrift empfohlen werden, um sich als Frau und Mutter einerseits ganz selbst zu verwirklichen, sich aber andererseits nicht mit einem erwachsenen Gegenüber, einem Partner auf gleicher Ebene, herumquälen zu müssen, sind durchaus kreativ: »Suchen Sie sich einen verheirateten Liebhaber, der auf keinen Fall die Scheidung will. Besonders geeignet sind Ehemänner, die schon wunderbare Kinder haben. Das lässt auf gute Gene und Zeugungsfähigkeit schließen.« Gesegnet sei die Frucht. Dieselbe Bewegung, die die Reduzierung der Frau auf eine »Gebärmaschine« zu Recht als faschistisch brandmarkte, sieht in männlichen Wesen ganz unverhohlen nur Samenspender und Zahlväter. (Arne Hoffmann – „Sind Frauen bessere Menschen?“ Seite 66)

Für Genderfaschisten wie Schrupp sind Kinder keine Kinder der Liebe. Sie werden nicht in Liebe gezeugt, von zwei Menschen, die sich lieben und die später gemeinsam ihr Kind lieben. Die Vereinigung hat nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern wird entwertet zu einer mechanischen Nummer. Der Vater ist nur noch der „Spermageber“ (Schrupp) oder auch „biologische Erzeuger“, wovon viele Mütter gerne sprechen, womit der entsprechende Vater reduziert wird auf seine biologische Funktion. Allerdings irren sich hier die Feministen, die sich gerne wie Stoverock auf die Natur berufen, denn: Vaterschaft ist in der Natur angelegt, sogar beim Menschen – der Vater ist eben mehr als Spermageber und viel mehr als seinen bloßen Samen trägt er bei. Aus allem gesagten ergibt sich: Männer haben das Recht zu lieben und geliebt zu werden. Das aber wäre das Ende des Matriarchats, das Feministen anstreben.

„Entschuldigen Sie bitte“

Ich bin unachtsam und kollidiere mit einem Mann. Der mit Kindern unterwegs ist. Er wird etwas laut. Ich könnte jetzt auch laut werden, sage stattdessen aber nur leise: „Entschuldigen Sie bitte.“ Ich lasse ihm den Sieg.

In dem wunderbaren Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ wird eine Gastwirtin so vorgestellt: Sie möge es nicht, wenn in ihrem Café Väter vor ihren Kindern gedemütigt werden. Wirklich ein wunderbarer Film – wenn man eine romantische Ader hat, nix für jeden.

Guter Film: „Zack Snyder’s Justice League“ – väterfreundliches Popcornkino.

Beweis: Die vaterlose Gesellschaft

Ein Kommentar zu schön, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Die LINKE hat im Februar einen Antrag zu „reproduktiver Gerechtigkeit“ in den Bundestag eingebracht. Dieser Antrag verfolgt unter anderem das Ziel, die Reproduktion der Menschen ohne beteiligte Männer möglich zu machen und so Kinder ohne Väter zu schaffen. Es steht nicht so explizit drin, ist aber die Konsequenz.

Zusammengefasst sind die Forderungen:

Das Recht auf künstliche Befruchtung mit anonymen Spendersamen für alle Menschen mit ungewollter Kinderlosigkeit und deren Finanzierung durch die gesetzliche Krankenkasse.
Dieses geforderte Recht kann nur für die gemeint sein, die wir gemeinhin als Frauen bezeichnen. Denn meiner Kenntnis nach ist es bisher noch nicht gelungen, Menschen anders herzustellen. Die LINKE nennt das „gebärfähige Körper, in der überwiegenden Mehrzahl Frauenkörper“.

Die Abschaffung der biologischen Eltern als primäre Eltern und die Abschaffung der Vaterschaft.
Dazu schreibt die LINKE:

Es sind nicht immer nur die biologischen Eltern, die wichtige Bezugspersonen für Kinder sind, und die Festschreibung, dass Eltern immer nur zwei Personen sein müssen, hat angesichts sich wandelnder Beziehungsmuster und Lebensweisen immer weniger Sinn.

Hier blitzt das künftige Leitbild von der Solomutter oder der Regenbogenfamilie unter Leitung der Frauen durch.

Die komplette Legalisierung des Schwangerschaftsabbruches bis hin zur Last-Minute-Tötung im Geburtskanal.
Diese Abtreibung soll nur auf Wunsch derer erfolgen dürfen, die das Kind in sich tragen, formerly known as Frauen. Altes Thema.

Die LINKE fordert also vom Bundestag…

das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das Recht, selbst zu entscheiden, ob ein Mensch ein Kind bekommt oder nicht, sowie das Recht auf ein gutes und sicheres Leben mit Kindern zum Regierungsziel zu erklären und reproduktive Gerechtigkeit umzusetzen

Was nirgends erklärt wird: Wie soll das ablaufen, wenn ein Mann entscheidet, ein Kind zu bekommen, aber keine Frau hat, die ihm eines macht? Hat er dann einfach Pech und kein Recht auf Reproduktion? Oder kriegt er eine Gebärmaschine, so wie die Frau anonymen Spendersamen?

Ich frage mich grundsätzlich bei dem Antrag, was da unter „Menschen“ gerechnet wird. Männer offenbar nicht.

Abschließend Frau(?) Möhring von der LINKEN:

Die Linke will reproduktive Gerechtigkeit für alle. Es geht uns also um weit mehr als um die Durchsetzung individueller Interessen. Wir wollen, dass die reproduktive Gerechtigkeit als politisches Ziel verankert wird und politisches Handeln sich damit an dem folgenden Dreiklang orientiert: erstens dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen, zweitens dem Recht, dass jede Person selbst entscheiden kann, ob sie ein Kind bekommt oder nicht, und drittens dem Recht auf ein gutes Leben mit Kindern, also auf ein materiell abgesichertes Leben in Würde und Sicherheit mit Kindern, die der Gesellschaft willkommen sind.
(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

http://www.cornelia-moehring.de/fuer-das-leben-koerperliche-und-sexuelle-selbstbestimmung-sichern/

Die AfD hat den Antrag im Bundestag kommentiert, aber mit einer etwas anderen Akzentuierung. (Obacht: Hinter dem Link lauert Beatrix von Storch)

Wählt als Väter

Eine Mutter entführt das Kind auf 500 bis über 1000 km und entzieht es damit dem Vater – nichts geschieht, außer dass ihr eventuell das Alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht in einer Einstweiligen Anordnung hinterhergeworfen wird.

Ein Vater fährt mit dem Kind in den vorher zwischen den Eltern vereinbarten Urlaub – er wird völlig schuldfrei, nur aufgrund einer emotionalen Störung der Mutter, von einem SEK gejagt und auf der Autobahn gestellt. (Und natürlich bezahlt der Steuerzahler – also mehrheitlich wir arbeitenden Väter – den ganzen Wahnsinn!)

Eine Mutter verprügelt täglich die vier Söhne – in der Verhandlung beim OLG wird darüber gesprochen – nichts geschieht.

Ein Vater gibt seinem 9-jährigen Sohn, der seine 4-jährige Schwester geschlagen hat, eine Ohrfeige – er kommt nur mit einer Strafzahlung von 3000 Euro, beschädigt als Gewalttäter, aus dieser Sache raus.

Eine defizitäre nicht eheliche Mutter hat schon einmal bei einem Kind gezeigt hat, dass sie nicht sorgefähig ist – beim nächsten Kind bekommt sie die Alleinige Sorge, nur, weil sie weiblich ist.

Der Vater des Kindes bekommt NICHTS, weil die Mutter das nicht will.

Ich könnte ein Buch nur mit solchen Diskriminierungstatbeständen füllen, denn sie sind politisches Programm in dieser BRD.

Und für alle oben geschilderten Fälle habe ich griffige Beispiele mit allen Namen und Fakten.

[…]

Beobachtet die Sexistinnen und Sexisten in den Parteien, im Bundestag, in den Ämtern und Organisationen, unter den Professionen und gebt ihnen die Beachtung in allen Medien, die sie brauchen und die sie sich redlich verdient haben.

Es ist nicht zielführend, immer wieder sein Leid über die sexistische Diskriminierung zu klagen. Bringt euere Macht da an, wo sie am effektivsten wirkt: Am Wahltag!

Dazu ist aber notwendig, dass ihr euch als Männer und Väter nicht mehr über euer Dasein als Arbeitnehmer definiert. Macht euer Vatersein – wie Frauen ihr Muttersein – zum wichtigsten Element eueres Lebens und

WÄHLT NUR NOCH ALS VATER!

Seht genau hin, wer etwas für euch als Väter tut und wer euch nur betrügt, quält und entrechtet – und das seit Jahrzehnten. Jede wichtige Veränderung, wie z.B. das Sorgerecht für nicht eheliche Väter, kam von außen, in diesem Fall vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Und alle – Bundesverfassungsgericht und Politik – spielten in diesem Fall eine erbärmliche Rolle.

Gerade werdet ihr wieder betrogen – die längst überfällige und deshalb in der Koalitionsvereinbarung vor 7 Jahren festgeschriebene Familienrechtsreform wurde eben erst von der SPD gekippt. Statt Väter endlich ebenfalls wertzuschätzen, sollen soziale Mütter als lesbische „Mitmutter“ mit dem Gemeinsamen Sorgerecht bedacht werden.

Das ist die konstante Abwertung, die deutsche Politik für euch übrig hat.

REAGIERT ENDLICH DARAUF!

Zeigt, dass euer Stolz noch nicht gebrochen ist, zeigt Rückgrat und zahlt es denen heim, die das organisieren, planen und machtpolitisch in die Tat umsetzen.

Die nächste Bundestagswahl muss an einem Sonntag zwischen dem 29.08. und dem 25.10.2021 stattfinden. Wenn wir den 29.08. als ersten möglichen Termin annehmen, haben wir ab heute noch 307 Tage Zeit. Das ist genug, um uns zu organisieren und unsere Kräfte zu bündeln.

Aufruf

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Elternrechte: Katastrophe einer Reform und ein Aufruf

(via Genderama)

Franzjörg Krieg:

7 Jahre SPD-geführte Dominanz im Bundesjustiz- und Bundesfamilienministerium führte zur Katastrophe einer Reform, die keine werden soll und die sowohl Väter als auch Kinder verarscht.

Ich will jetzt keinen Hickhack von Kritikern unserer SPD-geführten Gesellschaftpolitik untereinander, sondern eine deutliche und entschiedene GEMEINSAME Allianz gegen diese verfehlte Politik.

Eine Partei, die so was als Ergebnis jahrelanger Politik anbietet, muss die Quittung dafür bekommen.

14% sind 2 x 5% Prozent zuviel – die ersten 5%, um die GenossInnen einstellig werden zu lassen, d.h., zur Randparteil abzugraden und die zweiten 5%, um den GenossInnen eine schöpferische Pause zu gewähren, damit sie endlich die „Erneuerung“ schaffen, die sie uns seit Jahren immer wieder verkaufen wollen.

Die Aktion ES REICHT! nimmt Gestalt an. Ich will aber eine breite Allianz, die noch etwas Zeit braucht. Ihr könnt schon mal das Logo breit streuen. Wir arbeiten an markanten Forderungen, die alles beinhalten, was wir seit vielen Jahren haben wollen. Das muss überall in der BRD immer wieder zu sehen sein.

Wenn wir die nächste Wahl nachhaltig beeinflussen wollen, müsst ihr diesen Ball aufnehmen. Das Logo und die Botschaft ES REICHT! müssen ab sofort überall auftauchen. Die Leute müssen neugierig werden auf den Inhalt, den wir sicher liefern werden.

Teilt das auf allen Portalen und in allen Sozialen Medien!

Facebook

Meldet euch unter krieg@vafk-karlsruhe.de bei mir, damit ich die bisherige Konzeption der Reaktion auf die derzeitige Familienpolitik mit euch teilen und gemeinsam festlegen kann. Ich suche nur Personen, die Ahnung von den Inhalten der Fortschreibung des Familienrechts und von den politischen Abläufen haben und auch wirklich etwas tun möchten.

Ich bitte auch um Personen, die auf anderen Plattformen unterwegs sind (Twitter etc.) und die die Aktion ES REICHT! auch dort einbringen und administrieren können. Auch solche sollten sich bei mir per Mail melden.

Es gibt viele, die von mir über Facebook nicht erreicht werden. Vielleicht kennt ihr solche und könnt auch diese auf meine Aktion aufmerksam machen. Ich möchte nicht, dass diese Aktion nur eine von mir bleibt, sondern dass sie eine breite Aktionsbasis findet. Über Kontakte konnte ich feststellen, dass eine hohe Bereitschaft besteht, das mit zu gestalten und mit in die breite Gesellschaft zu streuen.

Es müssen bundesweit Aktionen dazu laufen mit überall gleichen Signalen. Das funktioniert aber nur, wenn auch viele an der Konzeption beteiligt sind.

Facebook.

Billy Coen antwortet auf den Angriff der „Zeit“ gegen Väter

[Kontext] Jochen König fordert in der „Zeit“, Vätern, die nicht genug Elternzeit nehmen, das Sorgerecht zu entziehen.

Billy Coen:

Ja, es ist einfach nur noch ekelerregend, mit welcher Selbstverständlichkeit und Vehemenz der Anteil männlicher Sorgearbeit für die Familien permanent schlechtgeredet wird, einfach nur, weil es von Männern gemacht wird. Hätten wir eine Situation, in der der Teilzeitanteil von Männern und Frauen umgekehrt wäre, Frauen – je nach Statistik – zwei Drittel bis drei Viertel des familiären Einkommens erwirtschaften, während Männer überwiegend zu Hause wären und gleichzeitig 80 % des Einkommens ausgeben, ich denke uns allen ist klar, wie Idioten wie dieser „Journalist“ dann ebenso nur über die Männer herziehen und die armen Frauen ob ihrer unglaublichen Opfer betrauern würde.

Wer allen Ernstes denkt, Erwerbsarbeit sei im Vergleich zu Haushalt und Kinderpflege ein Zuckerschlecken oder eine geradezu erstrebenswerte Option, der ist in seinem ganzen Leben sicher noch keine Woche in Vollzeit einer echten Erwerbstätigkeit nachgegangen. Es ist schließlich kein Zufall, dass in früheren Zeiten, als die Bedingungen für Arbeiter noch weit schlechter waren in Ermangelung gesetzlicher Regelungen und sozialer Absicherungen, diese Arbeit zu fast 100 % von den Männern verrichtet wurde. Ebenso ist es kein Zufall, dass diese Männer mit Nachdruck über Organisation und Parteienbildung dafür stritten, dass ihnen über staatliche Eingriffe in die Rechte der Arbeitgeber Möglichkeiten gegeben wurden, von ihren Frauen und vor allem Kindern mal mehr zu haben, als sie lediglich am Sonntag mal nicht nur schlafend am frühen Morgen oder späten Abend anzutreffen. Und dieser Kampf ging noch weit bis in das 20. Jahrhundert hinein, als Gewerkschaften dafür stritten, den Samstag als üblichen arbeitsfreien Tag zu installieren (Slogan sehr vielsagend: Am Samstag gehört mein Papa mir!). All das geschah, weil Männer darunter litten, von ihren Familien entfremdet zu sein. Weil sie nicht mehr das Heranwachsen ihrer Kinder in wöchentlichen Eintagesetappen miterleben wollten.

Dennoch sind es nach wie vor überwiegend Männer, die einen großen Teil der Woche getrennt von ihren Frauen und Kindern verbringen, um z. B. dafür zu sorgen, dass das Kind im Hintergrund des Bildes auch weiterhin Spielsachen gekauft bekommt, mit denen es sich vergnügen kann.

Diese Denkfaulheit ist einfach unfassbar. Diese Unfähigkeit zu erkennen, dass das ach so vorbildliche „immer für die Kinder da Sein“ der „Super“-Muttis nur funktionieren kann, wenn da jemand ist, der durch viele Stunden gezwungener Abwesenheit dafür sorgt, dass auch stets das Geld in die Kassen fließt, mit dem „Super“-Mutti das „immer für die Kinder da Sein“ finanziert.

Aber was soll man auch von jemandem halten, der nicht dazu in der Lage ist, zu begreifen, dass der deutlich stärkere Erwerbseinsatz der Väter auch dazu führt, dass sich die meisten Familien gar nicht leisten könnten, dass der mal eben für sieben Monate oder länger in Elternzeit geht. Auf ein Drittel des mütterlichen Nettoeinkommens können viele Familien noch gerade so verzichten, aber bei einem Drittel des väterlichen Anteils weniger, würde es da schon weit heftiger im Getriebe knirschen.

Aber über so etwas muss man sich als aufrechter lila Pudel natürlich keine Gedanken machen. Egal, was ist, in jedem Fall sind Männer Schweine und an allem irgendwie Schuld, weil sie ja solche Schweine sind und Schweine immer an allem Schuld sein müssen. Und deshalb muss man sie eben über solche Dinge zu Maßnahmen zwingen. Ist ja für die Mamis. Dass die von diesen Maßnahmen auch nur Nachteile hätten, da muss nicht drüber nachgedacht werden. Hauptsache der Pudel fühlt sich gut, wenn er Maßnahmen verlangt, die in bester Manier totalitärer, faschistischer Regime in die Privatangelegenheiten von Millionen von Familien reinregeln sollen. Und natürlich immer mit der einseitigen Androhung und somit auch dem einseitigen Vorwurf gegen ausschließlich die Väter.

Widerliche Subjekte, solche Typen…

Und der Vater, der liebt…

In unserer Gesellschaft kommt es oft vor, dass Väter aus dem Leben ihrer Kinder ausgelöscht werden. Dies ist auch für Kinder enorm nachteilhaft, wie es bereits vor Jahrzehnten diagnostiziert wurde. Seitdem gab es nur graduelle Verbesserungen, welche von einer feministischen Mütterlobby an jeder Realität vorbei so interpretiert wurde, dass man Vätern alle Rechte einräumen würde, während den Müttern allein die Pflichten blieben. Für sie haben Männer kein Recht auf Gleichberechtigung, und das baut auf dem Mythos auf, wonach der Vater relativ unwichtig für seine Kinder sei.

  1. Vaterschaft, natürliche
  2. Die bestialische Lehre der Gabriele Uhlmann

Vaterschaft, natürliche

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Vaterschaft und Mutterschaft unterscheiden sich scheinbar existentiell schon in der Biologie, also der Natur. Wo ein Mann ein paar Sekunden braucht, um sich fortzupflanzen, dauert das bei einer Frau neun Monate. Daraus wird gefolgert, dass die Mutter wichtig und der Vater unwichtig sei – die biologische, also „natürliche“ und mütterliche Bindung sei wichtiger und stärker. So habe sich der Säugling während der Schwangerschaft an seine Mutter gewöhnt. Das lässt sich in Zweifel ziehen, denn erstens klingt die Stimme im inneren eine Körpers anders aus im äußeren – man bedenke, wie fremd sich die eigene Stimme anhört, wenn man sie auf Tonaufnahmen vernimmt -, und zweitens dürfte auch der Geruch durch z.B. äußerlichen Schweiß sich vom Geruch des Fruchtwassers unterscheiden. Bei der Annahme einer natürlichen, engen Bindung zwischen Mutter und Kind handelt es sich um eine Fehlannahme:

Und ebensowenig wie diese Veränderung der sozialen Wirklichkeit wurde bislang zur Kenntnis genommen, was die moderne Kinderpsychologie über die Rolle des Vaters in der Entwicklung vor allem von Kleinkindern zutage gefördert hat: Die weitverbreitete und noch tief verwurzelte Vorstellung, es gäbe ein besonderes, einzigartiges und biologisch determiniertes Band zwischen Mutter und Kind, hat sich schlicht als falsch erwiesen. Diesen Befund lieferten Psychologen und Sozialforscher mit solcher Klarheit erst in den letzten Jahren. … Geradezu von einer „Renaissance der Kinderforschung“ spricht der Münchner Kinderpsychologe Wassilios E. Fthenakis (siehe Interview Seite 55). Unumstößlich, so der Münchner Forscher, sei nunmehr die „wissenschaftliche Erkenntnis, daß die allgemein verbreitete Annahme einer ausschließlichen Mutter-Kind-Bindung im ersten Lebensjahr des Kindes nicht zutreffend ist“.

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Aber selbst wenn es nicht so wäre, und es eine biologische Grundlage nur für Mutterschaft aber keine für Vaterschaft gäbe, wäre sie tatsächlich weniger wert als die Liebe der Mutter? Das würde bedeuten, dass sich die Liebe eines Vaters massiv von der einer Mutter unterscheidet. Die des Vater würde sich weniger durch die Biologie – das Materielle – manifestieren sondern durch den Geist. Sie wäre also viel näher an dem Konzept der Nächstenliebe; näher an Mitgefühl mit Fremden, die eine menschliche Gesellschaft, die sich auch um Schwache kümmert, erst möglich macht – eine solche Liebe sollte man nicht geringschätzen.

Auch scheint es mit der mütterlichen Liebe nicht so weit her zu sein, betrachtet man, ob getrennte Mütter ihre Unterhaltspflichten gegenüber den Kindern nachkommen – das tun sie so gut wie nie. Wenn man dann noch hinzu nimmt, dass Väter, die nicht zahlen, es deshalb nicht tun, weil sie durch die Trennung ruiniert sind (wie auch das väterfeindliche Bundesfrauenministerium einräumen musste), geht die Schere noch weiter auseinander. Für eine Restfamilie, von der man nichts mehr hat, zu arbeiten, so dumm pflichtbewusst sind nur Väter. Selbstlose Liebe findet sich also eher in Vaterschaft und nicht in Mutterschaft.

Screenshot_2020-05-10-vaterliebe

…gestorben.

Dass Vaterschaft keine biologische Grundlage habe, ist aber falsch: Sie beginnt bereits mit der Schwangerschaft der Partnerin:

Die Neuropsychiaterin hat nachgewiesen, dass [bei Männern] in diesen ersten Schwangerschaftswochen der Testosteronspiegel deutlich sinkt und das Prolaktin stark ansteigt. Prolaktin ist als das „Michbildungshormon“ bekannt und bewirkt eine erhöhte Fürsorglichkeit. Vor der Geburt eines Kindes steigert sich dieses Hormon beim Mann um bis zu 20 Prozent und beeinflusst damit auch die Funktion des Gehirns: Brizendine nennt diesen Zeitpunkt den „Übergang vom männlichen zum väterlichen Gehirn“.

Und auch nach der Geburt ist der wissenschaftliche Befund, dass Vaterschaft biologische Grundlagen hat, überwältigend. So kommt eine weitere Studie zum Ergebnis, dass bei Vätern der Testosteronspiegel im Blut sinkt. Dafür steigt umgekehrt das „Kuschelhormon“ Oxytozin – dieser väterliche Hormonspiegel unterscheidet sich nicht zu dem der Mutter. Auch zeigen sich durch gelebte Vaterschaft Auswirkungen auf das Gehirn: So entwickelt sich eine stärkere Verknüpfung der Amygdala (zuständig für Gesichtserkennung und Empathie), wenn der Vater Zeit mit der Säuglingspflege verbringt – die Vergleiche mit schwulen Paaren zeigen, dass es darauf ankommt, wieviel Zeit man mit dem Nachwuchs verbringt, und ist bei Müttern nicht von vornherein stärker ausgebildet.

Auch später sind Väter für Kinder wichtig:

„Väter sind anders“ bringt der nach seiner Rolle befragte Vater Michael M. aus Hamburg seine Situation auf den Punkt. Sie haben andere Interesse und Sichtweisen auf die Welt als die Mütter. Ganz banal bieten sie Schutz und Sicherheit und können die gestresste Mutter entlasten. Das Kind profitiert also von der anderen Sichtweise des Vaters, und die Mutter kann sich erholen, wenn sie sich zurücknimmt und das Kind dem Vater überlässt. Heute ist längst nachgewiesen, dass Kinder, deren Väter sich bei der Erziehung besonders engagiert haben, einfühlsamer, selbstbewusster und sogar intelligenter sind, als Kinder, deren Väter weniger präsent waren. … Die Familienkonstellation Vater-Mutter-Kind hat eine maßgebliche Bedeutung für das Kind. „Als so genannter Dritter verhindert der Vater eine allzu enge Bindung zwischen Mutter und Kind und vermindert die Trennungsängste, wenn das Kind die notwendige Ablösung von der Mutter vollzieht“, sagt der Psychoanalytiker Horst Petri. Fachleute sprechen auch von der Triangulierungsphase (Dreiecksphase) vom ersten bis zum dritten Lebensjahr, in der sich das Kind aus der frühen Symbiose mit der Mutter löst. Später führt der Vater das Kind an die Außenwelt heran, während er mit dem Erwachsenwerden des Kindes die Weichen für den Eintritt in die Gesellschaft stellt. Der Vater konfrontiert das Kind aktiv mit der Umwelt, ermutigt und fördert es auf eine energischere Weise als die Mutter. Dabei geht es nicht um ein besser oder schlechter der väterlichen gegenüber der mütterliche Methode, sondern um sich idealerweise ergänzende Erziehungsstile. Wie wichtig Väter sind, zeigt sich auch bei ihrer Abwesenheit: Aus Amerika sind Zahlen bekannt, wonach laut Horst Petri 63 Prozent der jugendlichen Selbstmörder, 71 Prozent der schwangeren Teenager, 90 Prozent der Ausreißer, 85 Prozent der Jungkriminellen und 75 Prozent der Drogenabhängigen aus vaterlosen Familien kommen. Trennungskinder ohne Vaterkontakt haben häufiger Beziehungsprobleme und neigen zu frühen Ehen, die oft geschieden werden. Besonders schlimm ist es, wenn die Mutter die Scheidung selbst nicht verarbeitet hat und den Vater verteufelt. Dann eignet er sich kaum mehr als positive Identifikationsfigur. Petri fordert als Konsequenz eine „Geschlechterdemokratie“, in der beide Partner gleichberechtigt anerkannt sind und ihre jeweilige Rolle ausüben.

Screenshot_2018-09-29 Mal bei Mama, mal bei Papa So bleiben Scheidungskids gesund

Überraschend auch, dass Kinder beim Erlernen der „Muttersprache“ erheblich von den Vätern geprägt werden. Der Befund ist also eindeutig: Väter sind zum einen wichtig und zum anderen ist ihre Vaterschaft ein in der Natur angelegtes Phänomen; der Mann wurde von der Evolution auf Vaterschaft gepolt.

Die bestialische Lehre der Gabriele Uhlmann

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Es braucht machtvolle Herrschaft, Väter und Kinder getrennt zu halten oder zu trennen.

Für das Monster Gabriele Uhlmann – deshalb ein Monster, das es ihr zufolge geboten ist, Kinder und Väter gewaltsam zu trennen, bzw. gar keine Bindung zwischen ihnen zuzulassen, was zu immensen Leid der Betroffenen führt, auch mal bis in den Suizid – ist die Vater-Kind-Bindung unnatürlich und sollte deswegen abgeschafft werden. Ich habe gerade gezeigt, dass das nicht stimmt, aber selbst wenn: Was ist das Gute an der Natur? Die Natur ist brutal, sie bedeutet ständigen Überlebenskampf. Der Mensch hat sich längst von der Natur emanzipiert. Er würde in der freien Wildbahn ohne zumindest primitiver Technologie gar nicht überleben. Und auch Uhlmann zieht ein beheiztes Haus dem Erfrieren vor.

Uhlmann investiert massiv Energie darauf, den Vater zu vernichten. Ihr zufolge hat Vaterschaft ihre Grundlage allein in Gewalt. Sie versteht nicht, dass Männer nur dasselbe wollen wie Frauen: Für ihre Kinder dasein. Als Vater, als Mutter – warum sollte das eine gewalttätig sein das andere aber nicht? Kinder, die ihre Väter liebten, litten lediglich unter dem Stockholm-Syndrom. Dies sei ein jahrtausendealtes Erbe des „Patriarchats“, welches ein friedfertiges und harmonischen Matriarchat – in dem Vaterschaft unterdrückt war; in ihm gab es keine Väter – gewaltsam gestürzt habe (ich werde auf Matriarchate noch mal zu sprechen kommen, nur soviel: Die waren nicht so friedfertig, wie es sich Matriarchatsnostalgiker zurecht biegen; vergleiche zum Beispiel Felix Stern in „Und wer befreit die Männer?“). Zwecklos dagegen anzuführen, dass Vaterschaft auch ohne Gewalt auskommt, oder dass Gewalt gegen Kinder häufiger von Müttern ausgeht  – und nicht nur psychische. Für Feministen ist die bloße Existenz des Mannes gewalttätig, wie es sich zum Beispiel darin zeigt, dass dem Mann schon bloßes Einnehmen von Raum vorgeworfen wird, also bloß in der Welt ist. Bei diesem Denken kommt weiterhin ein massive narzisstische Kränkung hinzu: Dass die Frau keine allein lebenspendende Göttin ist – das Prinzip „Du sollst keinen anderen Gott neben mir haben!“ ist verletzt. Sie muss den Vater neben sich akzeptieren und auch, dass sie im Universum des Kindes nicht allein vorkommt, dass sie nicht die einzige Bezugsperson ist, sondern dass sich seine Liebe auch auf den Vater richtet – das ist es, was Uhlmann als Gewalt wahrnimmt. Es ist ein alter Traum der Feministinnen, sich dieser Einschränkung, nicht allein göttlich zu sein, zu befreien.

Uhlmann ist stolz darauf, dass sie mit ihren Theorien mehr oder weniger erfolgreich ist, sie sieht das als Beweis für die Qualität ihrer Lehre an. Nun, in unserer Gesellschaft wird auch der blödsinnigste Schwachsinn – Hauptsache männerfeindlich – an Universitäten gefördert. Und wenn im dritten Reich die Theorie, Juden wären ein Plage, erfolgreich ist, dann sagt das weniger etwas über die Juden aus, als vielmehr über die Gesellschaft, in der sowas gelehrt wird. Würde Uhlmann so über Juden oder Farbige dozieren, wie sie es mit Männer tut – sie seien nicht zu (väterlicher) Liebe fähig, also Untermenschen – sie hätte ein Problem mit der Staatsanwaltschaft am Hals, wegen Volksverhetzung. Das ist nicht der Fall, im Gegenteil genießen Mütter im „Patriarchat“ die Macht, den Vater aus der Familie zu entfernen und den Kindern zu entfremden, ganz nach der Intention der Bestien.

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Die Liebe des Vaters als Schlüssel zu seiner Ausbeutung

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Homer gefangen an seinem Arbeitsplatz, der Hölle. Warum lässt er das mit sich machen?

Schon Esther Vilar hielt fest: Männer sind bescheiden. Sie brauchen nicht viel im Leben an Geld und Gütern um glücklich zu sein. Der Radikalmaskulist Eugen Prinz haut in dieselbe Kerbe: Als Mann habe man alles Notwendige mit vier Stunden Arbeit den Tag, kein Grund also, mehr zu arbeiten.

Warum malochen Männer dann doch wie die Verrückten, ihr Leben lang? Antrieb hierfür ist die Liebe zu ihren Kindern. Väter wollen, dass es ihre Kinder gut haben, und ein gutes Leben ist abhängig von Sicherheit, garantiert durch ein stabiles Einkommen. Dass Väter zum Beispiel mehr arbeiten, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist, liegt nicht daran, dass die Männer vor den Babys flüchten würden, sondern um das nötige Kleingeld zu verdienen – Arbeit bedeutet auch für die meisten Männer nicht „Karriere und Selbstverwirklichung“ sondern Entbehrung, Leid, Mühsal. Einer Alice Schwarzers größte Kraftanstrengung besteht darin, einen Kulli zu halten – sie würde anders über die Nurhausfrauen schreiben, wenn sie zum Beispiel unter Tage malochen müsste,  und wenn sie unter diesen Umständen überhaupt noch Zeit und Nerven für die Schriftstellerei finden würde.

Die Liebe zu ihren Kindern geht für die Väter bis zur Grenze der Selbstzerstörung und darüber hinaus – selbst dann noch, wenn sie ihren Kindern keine Väter mehr sein dürfen. Viele Mütter treffen die Entscheidung, den Vater aus dem Leben ihres Eigentums zu löschen, sich aber eben dieses Leben von dem zum Unterhaltssklaven degradierten Vater finanzieren zu lassen, indem sie die Kinder als Geiseln nehmen und damit den Geldfluss erpressen. Bemerkenswert ist übrigens, mit welcher Selbstverständlichkeit Mütter nehmen, sich einbilden, sie hätten ein moralisches Recht darauf. Ein deutliches Zeichen, dass wir in einem Matriarchat leben. Und die Väter machen das mit!

Warum?

Aus demselben Grund, aus dem heraus auch eine Familie das Lösegeld zahlen würde, um ein entführtes Kind zurück zu bekommen. Sie lieben ihre Kinder. Und keiner will sich später vom Kind anklagen lassen, dass er sich nicht gekümmert habe.

Aber Halt! Drücken sich Väter nicht oft um den Unterhalt? Ein bösartiger Giftbeutel von Ministerin glaubte dieses Märchen und wollte „zahlungsunwilligen“ Vätern den Führerschein wegnehmen lassen. Das Ganze verlief im Sande, da die Forschung zu anderen Ergebnissen über die vermeintlichen „Unterhaltspreller“ kam, Arne Hoffmann im gänzlich lesenswerten „Lexikon der Feministischen Irrtümer“:

Die Behauptung, „eine der wichtigsten Ursachen ist die Zahlungsunwilligkeit der ehemaligen Partner“, hatte sich der namentlich wie so häufig nicht genannte Tagesschau-Redakteur anscheinend nur ausgedacht. Entgegen den Behauptungen des ARD-Flaggschiffs gibt es keinerlei entsprechende Anhaltspunkte; Hartmann selbst legt mit seinen Ausführungen nahe, dass die betreffenden Väter schlicht zu wenig verdienen, um Unterhalt leisten zu können. Nachdem Klein den tatsächlichen Sachverhalt aufgedeckt und öffentlich gemacht hatte, musste die Tagesschau ihre Behauptungen zurücknehmen und um Verzeihung bitten:
„Insofern ist die Schlussfolgerung, dass der Nicht-Erhalt des Unterhalts auf
Zahlungsunwilligkeit zurückgehe, unzulässig. Wir bedauern diese Verkürzung und danken unseren Lesern für entsprechende Hinweise.“
In der Tat sind ausbleibende Unterhaltszahlungen vielfach keineswegs Böswilligkeit zu verschulden. „Vielen Vätern bleiben derzeit nur 1100 Euro zum Leben – dieser Selbstbehalt ist bundesweit einheitlich festgelegt“, berichtet der Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Josef Linsler. In ländlichen Regionen wie dem Bayerischen Wald komme man damit wahrscheinlich noch gut zurecht, in Großstädten wie Hamburg dagegen kaum. „Viele Väter krebsen am Existenzminimum – das bedeutet, dass viele den Unterhalt nicht zahlen können, obwohl sie wollen.“

Trennungsväter sind einfach sozial erledigt. Dazu gehört übrigens auch, dass sie überdurchschnittlich oft von Obdachlosigkeit und Suizid betroffen sind. Aber Empathinnen prügeln noch mal ein auf solche, die einfach nur Hilfe brauchen, und zwar dringend in einer emotionalen wie wirtschaftlichen Notlage – es ist ein Alptraum, von seinen Kindern getrennt zu werden. Naja, was soll man halten von Gesellschaften, die sich „Ministerien für alle außer Männer“ leisten.

Väter, die ihre Kinder abtreiben, wie zum Beispiel Leutnant Dino, sind selten. Er hätte keine Vatergefühle für seine Kinder, gibt er zu Protokoll und das war’s dann. Er hat kein schlechtes Gewissen, dass er keinen Unterhalt zahlt, er liebt nicht, also lässt er sich nicht erpressen. Seine Ex, die wie viele andere sich ihr selbstsüchtiges Lebensmodell von ihm finanzieren lassen wollte, hatte sich das anders ausgemalt.

Feministinnen wie Antje Schrupp wollen Väter gänzlich entrechten und Kinderaufziehen über Steuern finanzieren lassen – also der Mann als Kollektiv, nicht als Individuum soll zahlen. Das führt zur Frage, warum sich ein Mann für diese Gesellschaft krummschuften sollte. Aber wenn die Männer sich nicht mehr krummschuften, könnte das Probleme geben mit den Steuern, auf deren reichliches Sprudeln die Feministin spekuliert.

Als Beispiel könne man die „Grasfresser“ in Japan hernehmen. Junge Männer, die nur das nötigste brauchen; und dieses Nötigste ist ein leistungsstarker PC, mehr nicht. Sie ziehen sich in ihre Fantasiewelten zurück, wo sie gegen Drachen kämpfen und unbekannte Sterne erforschen. Sie leben vom Nötigsten, fressen Gras, und denken nicht im Traum daran, das Leben mit Übervollzeitarbeit zu verbringen, um Frauen zu ernähren, von denen sie nicht vorhaben, sie zu heiraten. Wie sagte Esther Vilar? Männer sind bescheiden.