Archiv der Kategorie: Vaterschaft

Wählt als Väter

Eine Mutter entführt das Kind auf 500 bis über 1000 km und entzieht es damit dem Vater – nichts geschieht, außer dass ihr eventuell das Alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht in einer Einstweiligen Anordnung hinterhergeworfen wird.

Ein Vater fährt mit dem Kind in den vorher zwischen den Eltern vereinbarten Urlaub – er wird völlig schuldfrei, nur aufgrund einer emotionalen Störung der Mutter, von einem SEK gejagt und auf der Autobahn gestellt. (Und natürlich bezahlt der Steuerzahler – also mehrheitlich wir arbeitenden Väter – den ganzen Wahnsinn!)

Eine Mutter verprügelt täglich die vier Söhne – in der Verhandlung beim OLG wird darüber gesprochen – nichts geschieht.

Ein Vater gibt seinem 9-jährigen Sohn, der seine 4-jährige Schwester geschlagen hat, eine Ohrfeige – er kommt nur mit einer Strafzahlung von 3000 Euro, beschädigt als Gewalttäter, aus dieser Sache raus.

Eine defizitäre nicht eheliche Mutter hat schon einmal bei einem Kind gezeigt hat, dass sie nicht sorgefähig ist – beim nächsten Kind bekommt sie die Alleinige Sorge, nur, weil sie weiblich ist.

Der Vater des Kindes bekommt NICHTS, weil die Mutter das nicht will.

Ich könnte ein Buch nur mit solchen Diskriminierungstatbeständen füllen, denn sie sind politisches Programm in dieser BRD.

Und für alle oben geschilderten Fälle habe ich griffige Beispiele mit allen Namen und Fakten.

[…]

Beobachtet die Sexistinnen und Sexisten in den Parteien, im Bundestag, in den Ämtern und Organisationen, unter den Professionen und gebt ihnen die Beachtung in allen Medien, die sie brauchen und die sie sich redlich verdient haben.

Es ist nicht zielführend, immer wieder sein Leid über die sexistische Diskriminierung zu klagen. Bringt euere Macht da an, wo sie am effektivsten wirkt: Am Wahltag!

Dazu ist aber notwendig, dass ihr euch als Männer und Väter nicht mehr über euer Dasein als Arbeitnehmer definiert. Macht euer Vatersein – wie Frauen ihr Muttersein – zum wichtigsten Element eueres Lebens und

WÄHLT NUR NOCH ALS VATER!

Seht genau hin, wer etwas für euch als Väter tut und wer euch nur betrügt, quält und entrechtet – und das seit Jahrzehnten. Jede wichtige Veränderung, wie z.B. das Sorgerecht für nicht eheliche Väter, kam von außen, in diesem Fall vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Und alle – Bundesverfassungsgericht und Politik – spielten in diesem Fall eine erbärmliche Rolle.

Gerade werdet ihr wieder betrogen – die längst überfällige und deshalb in der Koalitionsvereinbarung vor 7 Jahren festgeschriebene Familienrechtsreform wurde eben erst von der SPD gekippt. Statt Väter endlich ebenfalls wertzuschätzen, sollen soziale Mütter als lesbische „Mitmutter“ mit dem Gemeinsamen Sorgerecht bedacht werden.

Das ist die konstante Abwertung, die deutsche Politik für euch übrig hat.

REAGIERT ENDLICH DARAUF!

Zeigt, dass euer Stolz noch nicht gebrochen ist, zeigt Rückgrat und zahlt es denen heim, die das organisieren, planen und machtpolitisch in die Tat umsetzen.

Die nächste Bundestagswahl muss an einem Sonntag zwischen dem 29.08. und dem 25.10.2021 stattfinden. Wenn wir den 29.08. als ersten möglichen Termin annehmen, haben wir ab heute noch 307 Tage Zeit. Das ist genug, um uns zu organisieren und unsere Kräfte zu bündeln.

Aufruf

764309bittererealittdem

Elternrechte: Katastrophe einer Reform und ein Aufruf

(via Genderama)

Franzjörg Krieg:

7 Jahre SPD-geführte Dominanz im Bundesjustiz- und Bundesfamilienministerium führte zur Katastrophe einer Reform, die keine werden soll und die sowohl Väter als auch Kinder verarscht.

Ich will jetzt keinen Hickhack von Kritikern unserer SPD-geführten Gesellschaftpolitik untereinander, sondern eine deutliche und entschiedene GEMEINSAME Allianz gegen diese verfehlte Politik.

Eine Partei, die so was als Ergebnis jahrelanger Politik anbietet, muss die Quittung dafür bekommen.

14% sind 2 x 5% Prozent zuviel – die ersten 5%, um die GenossInnen einstellig werden zu lassen, d.h., zur Randparteil abzugraden und die zweiten 5%, um den GenossInnen eine schöpferische Pause zu gewähren, damit sie endlich die „Erneuerung“ schaffen, die sie uns seit Jahren immer wieder verkaufen wollen.

Die Aktion ES REICHT! nimmt Gestalt an. Ich will aber eine breite Allianz, die noch etwas Zeit braucht. Ihr könnt schon mal das Logo breit streuen. Wir arbeiten an markanten Forderungen, die alles beinhalten, was wir seit vielen Jahren haben wollen. Das muss überall in der BRD immer wieder zu sehen sein.

Wenn wir die nächste Wahl nachhaltig beeinflussen wollen, müsst ihr diesen Ball aufnehmen. Das Logo und die Botschaft ES REICHT! müssen ab sofort überall auftauchen. Die Leute müssen neugierig werden auf den Inhalt, den wir sicher liefern werden.

Teilt das auf allen Portalen und in allen Sozialen Medien!

Facebook

Meldet euch unter krieg@vafk-karlsruhe.de bei mir, damit ich die bisherige Konzeption der Reaktion auf die derzeitige Familienpolitik mit euch teilen und gemeinsam festlegen kann. Ich suche nur Personen, die Ahnung von den Inhalten der Fortschreibung des Familienrechts und von den politischen Abläufen haben und auch wirklich etwas tun möchten.

Ich bitte auch um Personen, die auf anderen Plattformen unterwegs sind (Twitter etc.) und die die Aktion ES REICHT! auch dort einbringen und administrieren können. Auch solche sollten sich bei mir per Mail melden.

Es gibt viele, die von mir über Facebook nicht erreicht werden. Vielleicht kennt ihr solche und könnt auch diese auf meine Aktion aufmerksam machen. Ich möchte nicht, dass diese Aktion nur eine von mir bleibt, sondern dass sie eine breite Aktionsbasis findet. Über Kontakte konnte ich feststellen, dass eine hohe Bereitschaft besteht, das mit zu gestalten und mit in die breite Gesellschaft zu streuen.

Es müssen bundesweit Aktionen dazu laufen mit überall gleichen Signalen. Das funktioniert aber nur, wenn auch viele an der Konzeption beteiligt sind.

Facebook.

Billy Coen antwortet auf den Angriff der „Zeit“ gegen Väter

[Kontext] Jochen König fordert in der „Zeit“, Vätern, die nicht genug Elternzeit nehmen, das Sorgerecht zu entziehen.

Billy Coen:

Ja, es ist einfach nur noch ekelerregend, mit welcher Selbstverständlichkeit und Vehemenz der Anteil männlicher Sorgearbeit für die Familien permanent schlechtgeredet wird, einfach nur, weil es von Männern gemacht wird. Hätten wir eine Situation, in der der Teilzeitanteil von Männern und Frauen umgekehrt wäre, Frauen – je nach Statistik – zwei Drittel bis drei Viertel des familiären Einkommens erwirtschaften, während Männer überwiegend zu Hause wären und gleichzeitig 80 % des Einkommens ausgeben, ich denke uns allen ist klar, wie Idioten wie dieser „Journalist“ dann ebenso nur über die Männer herziehen und die armen Frauen ob ihrer unglaublichen Opfer betrauern würde.

Wer allen Ernstes denkt, Erwerbsarbeit sei im Vergleich zu Haushalt und Kinderpflege ein Zuckerschlecken oder eine geradezu erstrebenswerte Option, der ist in seinem ganzen Leben sicher noch keine Woche in Vollzeit einer echten Erwerbstätigkeit nachgegangen. Es ist schließlich kein Zufall, dass in früheren Zeiten, als die Bedingungen für Arbeiter noch weit schlechter waren in Ermangelung gesetzlicher Regelungen und sozialer Absicherungen, diese Arbeit zu fast 100 % von den Männern verrichtet wurde. Ebenso ist es kein Zufall, dass diese Männer mit Nachdruck über Organisation und Parteienbildung dafür stritten, dass ihnen über staatliche Eingriffe in die Rechte der Arbeitgeber Möglichkeiten gegeben wurden, von ihren Frauen und vor allem Kindern mal mehr zu haben, als sie lediglich am Sonntag mal nicht nur schlafend am frühen Morgen oder späten Abend anzutreffen. Und dieser Kampf ging noch weit bis in das 20. Jahrhundert hinein, als Gewerkschaften dafür stritten, den Samstag als üblichen arbeitsfreien Tag zu installieren (Slogan sehr vielsagend: Am Samstag gehört mein Papa mir!). All das geschah, weil Männer darunter litten, von ihren Familien entfremdet zu sein. Weil sie nicht mehr das Heranwachsen ihrer Kinder in wöchentlichen Eintagesetappen miterleben wollten.

Dennoch sind es nach wie vor überwiegend Männer, die einen großen Teil der Woche getrennt von ihren Frauen und Kindern verbringen, um z. B. dafür zu sorgen, dass das Kind im Hintergrund des Bildes auch weiterhin Spielsachen gekauft bekommt, mit denen es sich vergnügen kann.

Diese Denkfaulheit ist einfach unfassbar. Diese Unfähigkeit zu erkennen, dass das ach so vorbildliche „immer für die Kinder da Sein“ der „Super“-Muttis nur funktionieren kann, wenn da jemand ist, der durch viele Stunden gezwungener Abwesenheit dafür sorgt, dass auch stets das Geld in die Kassen fließt, mit dem „Super“-Mutti das „immer für die Kinder da Sein“ finanziert.

Aber was soll man auch von jemandem halten, der nicht dazu in der Lage ist, zu begreifen, dass der deutlich stärkere Erwerbseinsatz der Väter auch dazu führt, dass sich die meisten Familien gar nicht leisten könnten, dass der mal eben für sieben Monate oder länger in Elternzeit geht. Auf ein Drittel des mütterlichen Nettoeinkommens können viele Familien noch gerade so verzichten, aber bei einem Drittel des väterlichen Anteils weniger, würde es da schon weit heftiger im Getriebe knirschen.

Aber über so etwas muss man sich als aufrechter lila Pudel natürlich keine Gedanken machen. Egal, was ist, in jedem Fall sind Männer Schweine und an allem irgendwie Schuld, weil sie ja solche Schweine sind und Schweine immer an allem Schuld sein müssen. Und deshalb muss man sie eben über solche Dinge zu Maßnahmen zwingen. Ist ja für die Mamis. Dass die von diesen Maßnahmen auch nur Nachteile hätten, da muss nicht drüber nachgedacht werden. Hauptsache der Pudel fühlt sich gut, wenn er Maßnahmen verlangt, die in bester Manier totalitärer, faschistischer Regime in die Privatangelegenheiten von Millionen von Familien reinregeln sollen. Und natürlich immer mit der einseitigen Androhung und somit auch dem einseitigen Vorwurf gegen ausschließlich die Väter.

Widerliche Subjekte, solche Typen…

Und der Vater, der liebt…

In unserer Gesellschaft kommt es oft vor, dass Väter aus dem Leben ihrer Kinder ausgelöscht werden. Dies ist auch für Kinder enorm nachteilhaft, wie es bereits vor Jahrzehnten diagnostiziert wurde. Seitdem gab es nur graduelle Verbesserungen, welche von einer feministischen Mütterlobby an jeder Realität vorbei so interpretiert wurde, dass man Vätern alle Rechte einräumen würde, während den Müttern allein die Pflichten blieben. Für sie haben Männer kein Recht auf Gleichberechtigung, und das baut auf dem Mythos auf, wonach der Vater relativ unwichtig für seine Kinder sei.

  1. Vaterschaft, natürliche
  2. Die bestialische Lehre der Gabriele Uhlmann

Vaterschaft, natürliche

Screenshot_2020-04-13 Vaterliebe

Vaterschaft und Mutterschaft unterscheiden sich scheinbar existentiell schon in der Biologie, also der Natur. Wo ein Mann ein paar Sekunden braucht, um sich fortzupflanzen, dauert das bei einer Frau neun Monate. Daraus wird gefolgert, dass die Mutter wichtig und der Vater unwichtig sei – die biologische, also „natürliche“ und mütterliche Bindung sei wichtiger und stärker. So habe sich der Säugling während der Schwangerschaft an seine Mutter gewöhnt. Das lässt sich in Zweifel ziehen, denn erstens klingt die Stimme im inneren eine Körpers anders aus im äußeren – man bedenke, wie fremd sich die eigene Stimme anhört, wenn man sie auf Tonaufnahmen vernimmt -, und zweitens dürfte auch der Geruch durch z.B. äußerlichen Schweiß sich vom Geruch des Fruchtwassers unterscheiden. Bei der Annahme einer natürlichen, engen Bindung zwischen Mutter und Kind handelt es sich um eine Fehlannahme:

Und ebensowenig wie diese Veränderung der sozialen Wirklichkeit wurde bislang zur Kenntnis genommen, was die moderne Kinderpsychologie über die Rolle des Vaters in der Entwicklung vor allem von Kleinkindern zutage gefördert hat: Die weitverbreitete und noch tief verwurzelte Vorstellung, es gäbe ein besonderes, einzigartiges und biologisch determiniertes Band zwischen Mutter und Kind, hat sich schlicht als falsch erwiesen. Diesen Befund lieferten Psychologen und Sozialforscher mit solcher Klarheit erst in den letzten Jahren. … Geradezu von einer „Renaissance der Kinderforschung“ spricht der Münchner Kinderpsychologe Wassilios E. Fthenakis (siehe Interview Seite 55). Unumstößlich, so der Münchner Forscher, sei nunmehr die „wissenschaftliche Erkenntnis, daß die allgemein verbreitete Annahme einer ausschließlichen Mutter-Kind-Bindung im ersten Lebensjahr des Kindes nicht zutreffend ist“.

Screenshot_2020-04-27 machs gut papa

Aber selbst wenn es nicht so wäre, und es eine biologische Grundlage nur für Mutterschaft aber keine für Vaterschaft gäbe, wäre sie tatsächlich weniger wert als die Liebe der Mutter? Das würde bedeuten, dass sich die Liebe eines Vaters massiv von der einer Mutter unterscheidet. Die des Vater würde sich weniger durch die Biologie – das Materielle – manifestieren sondern durch den Geist. Sie wäre also viel näher an dem Konzept der Nächstenliebe; näher an Mitgefühl mit Fremden, die eine menschliche Gesellschaft, die sich auch um Schwache kümmert, erst möglich macht – eine solche Liebe sollte man nicht geringschätzen.

Auch scheint es mit der mütterlichen Liebe nicht so weit her zu sein, betrachtet man, ob getrennte Mütter ihre Unterhaltspflichten gegenüber den Kindern nachkommen – das tun sie so gut wie nie. Wenn man dann noch hinzu nimmt, dass Väter, die nicht zahlen, es deshalb nicht tun, weil sie durch die Trennung ruiniert sind (wie auch das väterfeindliche Bundesfrauenministerium einräumen musste), geht die Schere noch weiter auseinander. Für eine Restfamilie, von der man nichts mehr hat, zu arbeiten, so dumm pflichtbewusst sind nur Väter. Selbstlose Liebe findet sich also eher in Vaterschaft und nicht in Mutterschaft.

Screenshot_2020-05-10-vaterliebe

…gestorben.

Dass Vaterschaft keine biologische Grundlage habe, ist aber falsch: Sie beginnt bereits mit der Schwangerschaft der Partnerin:

Die Neuropsychiaterin hat nachgewiesen, dass [bei Männern] in diesen ersten Schwangerschaftswochen der Testosteronspiegel deutlich sinkt und das Prolaktin stark ansteigt. Prolaktin ist als das „Michbildungshormon“ bekannt und bewirkt eine erhöhte Fürsorglichkeit. Vor der Geburt eines Kindes steigert sich dieses Hormon beim Mann um bis zu 20 Prozent und beeinflusst damit auch die Funktion des Gehirns: Brizendine nennt diesen Zeitpunkt den „Übergang vom männlichen zum väterlichen Gehirn“.

Und auch nach der Geburt ist der wissenschaftliche Befund, dass Vaterschaft biologische Grundlagen hat, überwältigend. So kommt eine weitere Studie zum Ergebnis, dass bei Vätern der Testosteronspiegel im Blut sinkt. Dafür steigt umgekehrt das „Kuschelhormon“ Oxytozin – dieser väterliche Hormonspiegel unterscheidet sich nicht zu dem der Mutter. Auch zeigen sich durch gelebte Vaterschaft Auswirkungen auf das Gehirn: So entwickelt sich eine stärkere Verknüpfung der Amygdala (zuständig für Gesichtserkennung und Empathie), wenn der Vater Zeit mit der Säuglingspflege verbringt – die Vergleiche mit schwulen Paaren zeigen, dass es darauf ankommt, wieviel Zeit man mit dem Nachwuchs verbringt, und ist bei Müttern nicht von vornherein stärker ausgebildet.

Auch später sind Väter für Kinder wichtig:

„Väter sind anders“ bringt der nach seiner Rolle befragte Vater Michael M. aus Hamburg seine Situation auf den Punkt. Sie haben andere Interesse und Sichtweisen auf die Welt als die Mütter. Ganz banal bieten sie Schutz und Sicherheit und können die gestresste Mutter entlasten. Das Kind profitiert also von der anderen Sichtweise des Vaters, und die Mutter kann sich erholen, wenn sie sich zurücknimmt und das Kind dem Vater überlässt. Heute ist längst nachgewiesen, dass Kinder, deren Väter sich bei der Erziehung besonders engagiert haben, einfühlsamer, selbstbewusster und sogar intelligenter sind, als Kinder, deren Väter weniger präsent waren. … Die Familienkonstellation Vater-Mutter-Kind hat eine maßgebliche Bedeutung für das Kind. „Als so genannter Dritter verhindert der Vater eine allzu enge Bindung zwischen Mutter und Kind und vermindert die Trennungsängste, wenn das Kind die notwendige Ablösung von der Mutter vollzieht“, sagt der Psychoanalytiker Horst Petri. Fachleute sprechen auch von der Triangulierungsphase (Dreiecksphase) vom ersten bis zum dritten Lebensjahr, in der sich das Kind aus der frühen Symbiose mit der Mutter löst. Später führt der Vater das Kind an die Außenwelt heran, während er mit dem Erwachsenwerden des Kindes die Weichen für den Eintritt in die Gesellschaft stellt. Der Vater konfrontiert das Kind aktiv mit der Umwelt, ermutigt und fördert es auf eine energischere Weise als die Mutter. Dabei geht es nicht um ein besser oder schlechter der väterlichen gegenüber der mütterliche Methode, sondern um sich idealerweise ergänzende Erziehungsstile. Wie wichtig Väter sind, zeigt sich auch bei ihrer Abwesenheit: Aus Amerika sind Zahlen bekannt, wonach laut Horst Petri 63 Prozent der jugendlichen Selbstmörder, 71 Prozent der schwangeren Teenager, 90 Prozent der Ausreißer, 85 Prozent der Jungkriminellen und 75 Prozent der Drogenabhängigen aus vaterlosen Familien kommen. Trennungskinder ohne Vaterkontakt haben häufiger Beziehungsprobleme und neigen zu frühen Ehen, die oft geschieden werden. Besonders schlimm ist es, wenn die Mutter die Scheidung selbst nicht verarbeitet hat und den Vater verteufelt. Dann eignet er sich kaum mehr als positive Identifikationsfigur. Petri fordert als Konsequenz eine „Geschlechterdemokratie“, in der beide Partner gleichberechtigt anerkannt sind und ihre jeweilige Rolle ausüben.

Screenshot_2018-09-29 Mal bei Mama, mal bei Papa So bleiben Scheidungskids gesund

Überraschend auch, dass Kinder beim Erlernen der „Muttersprache“ erheblich von den Vätern geprägt werden. Der Befund ist also eindeutig: Väter sind zum einen wichtig und zum anderen ist ihre Vaterschaft ein in der Natur angelegtes Phänomen; der Mann wurde von der Evolution auf Vaterschaft gepolt.

Die bestialische Lehre der Gabriele Uhlmann

uhlmann_bindung_herrschaft

Es braucht machtvolle Herrschaft, Väter und Kinder getrennt zu halten oder zu trennen.

Für das Monster Gabriele Uhlmann – deshalb ein Monster, das es ihr zufolge geboten ist, Kinder und Väter gewaltsam zu trennen, bzw. gar keine Bindung zwischen ihnen zuzulassen, was zu immensen Leid der Betroffenen führt, auch mal bis in den Suizid – ist die Vater-Kind-Bindung unnatürlich und sollte deswegen abgeschafft werden. Ich habe gerade gezeigt, dass das nicht stimmt, aber selbst wenn: Was ist das Gute an der Natur? Die Natur ist brutal, sie bedeutet ständigen Überlebenskampf. Der Mensch hat sich längst von der Natur emanzipiert. Er würde in der freien Wildbahn ohne zumindest primitiver Technologie gar nicht überleben. Und auch Uhlmann zieht ein beheiztes Haus dem Erfrieren vor.

Uhlmann investiert massiv Energie darauf, den Vater zu vernichten. Ihr zufolge hat Vaterschaft ihre Grundlage allein in Gewalt. Sie versteht nicht, dass Männer nur dasselbe wollen wie Frauen: Für ihre Kinder dasein. Als Vater, als Mutter – warum sollte das eine gewalttätig sein das andere aber nicht? Kinder, die ihre Väter liebten, litten lediglich unter dem Stockholm-Syndrom. Dies sei ein jahrtausendealtes Erbe des „Patriarchats“, welches ein friedfertiges und harmonischen Matriarchat – in dem Vaterschaft unterdrückt war; in ihm gab es keine Väter – gewaltsam gestürzt habe (ich werde auf Matriarchate noch mal zu sprechen kommen, nur soviel: Die waren nicht so friedfertig, wie es sich Matriarchatsnostalgiker zurecht biegen; vergleiche zum Beispiel Felix Stern in „Und wer befreit die Männer?“). Zwecklos dagegen anzuführen, dass Vaterschaft auch ohne Gewalt auskommt, oder dass Gewalt gegen Kinder häufiger von Müttern ausgeht  – und nicht nur psychische. Für Feministen ist die bloße Existenz des Mannes gewalttätig, wie es sich zum Beispiel darin zeigt, dass dem Mann schon bloßes Einnehmen von Raum vorgeworfen wird, also bloß in der Welt ist. Bei diesem Denken kommt weiterhin ein massive narzisstische Kränkung hinzu: Dass die Frau keine allein lebenspendende Göttin ist – das Prinzip „Du sollst keinen anderen Gott neben mir haben!“ ist verletzt. Sie muss den Vater neben sich akzeptieren und auch, dass sie im Universum des Kindes nicht allein vorkommt, dass sie nicht die einzige Bezugsperson ist, sondern dass sich seine Liebe auch auf den Vater richtet – das ist es, was Uhlmann als Gewalt wahrnimmt. Es ist ein alter Traum der Feministinnen, sich dieser Einschränkung, nicht allein göttlich zu sein, zu befreien.

Uhlmann ist stolz darauf, dass sie mit ihren Theorien mehr oder weniger erfolgreich ist, sie sieht das als Beweis für die Qualität ihrer Lehre an. Nun, in unserer Gesellschaft wird auch der blödsinnigste Schwachsinn – Hauptsache männerfeindlich – an Universitäten gefördert. Und wenn im dritten Reich die Theorie, Juden wären ein Plage, erfolgreich ist, dann sagt das weniger etwas über die Juden aus, als vielmehr über die Gesellschaft, in der sowas gelehrt wird. Würde Uhlmann so über Juden oder Farbige dozieren, wie sie es mit Männer tut – sie seien nicht zu (väterlicher) Liebe fähig, also Untermenschen – sie hätte ein Problem mit der Staatsanwaltschaft am Hals, wegen Volksverhetzung. Das ist nicht der Fall, im Gegenteil genießen Mütter im „Patriarchat“ die Macht, den Vater aus der Familie zu entfernen und den Kindern zu entfremden, ganz nach der Intention der Bestien.

uhlmann_vaterschaft

Die Liebe des Vaters als Schlüssel zu seiner Ausbeutung

simpsons homer work 1

Homer gefangen an seinem Arbeitsplatz, der Hölle. Warum lässt er das mit sich machen?

Schon Esther Vilar hielt fest: Männer sind bescheiden. Sie brauchen nicht viel im Leben an Geld und Gütern um glücklich zu sein. Der Radikalmaskulist Eugen Prinz haut in dieselbe Kerbe: Als Mann habe man alles Notwendige mit vier Stunden Arbeit den Tag, kein Grund also, mehr zu arbeiten.

Warum malochen Männer dann doch wie die Verrückten, ihr Leben lang? Antrieb hierfür ist die Liebe zu ihren Kindern. Väter wollen, dass es ihre Kinder gut haben, und ein gutes Leben ist abhängig von Sicherheit, garantiert durch ein stabiles Einkommen. Dass Väter zum Beispiel mehr arbeiten, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist, liegt nicht daran, dass die Männer vor den Babys flüchten würden, sondern um das nötige Kleingeld zu verdienen – Arbeit bedeutet auch für die meisten Männer nicht „Karriere und Selbstverwirklichung“ sondern Entbehrung, Leid, Mühsal. Einer Alice Schwarzers größte Kraftanstrengung besteht darin, einen Kulli zu halten – sie würde anders über die Nurhausfrauen schreiben, wenn sie zum Beispiel unter Tage malochen müsste,  und wenn sie unter diesen Umständen überhaupt noch Zeit und Nerven für die Schriftstellerei finden würde.

Die Liebe zu ihren Kindern geht für die Väter bis zur Grenze der Selbstzerstörung und darüber hinaus – selbst dann noch, wenn sie ihren Kindern keine Väter mehr sein dürfen. Viele Mütter treffen die Entscheidung, den Vater aus dem Leben ihres Eigentums zu löschen, sich aber eben dieses Leben von dem zum Unterhaltssklaven degradierten Vater finanzieren zu lassen, indem sie die Kinder als Geiseln nehmen und damit den Geldfluss erpressen. Bemerkenswert ist übrigens, mit welcher Selbstverständlichkeit Mütter nehmen, sich einbilden, sie hätten ein moralisches Recht darauf. Ein deutliches Zeichen, dass wir in einem Matriarchat leben. Und die Väter machen das mit!

Warum?

Aus demselben Grund, aus dem heraus auch eine Familie das Lösegeld zahlen würde, um ein entführtes Kind zurück zu bekommen. Sie lieben ihre Kinder. Und keiner will sich später vom Kind anklagen lassen, dass er sich nicht gekümmert habe.

Aber Halt! Drücken sich Väter nicht oft um den Unterhalt? Ein bösartiger Giftbeutel von Ministerin glaubte dieses Märchen und wollte „zahlungsunwilligen“ Vätern den Führerschein wegnehmen lassen. Das Ganze verlief im Sande, da die Forschung zu anderen Ergebnissen über die vermeintlichen „Unterhaltspreller“ kam, Arne Hoffmann im gänzlich lesenswerten „Lexikon der Feministischen Irrtümer“:

Die Behauptung, „eine der wichtigsten Ursachen ist die Zahlungsunwilligkeit der ehemaligen Partner“, hatte sich der namentlich wie so häufig nicht genannte Tagesschau-Redakteur anscheinend nur ausgedacht. Entgegen den Behauptungen des ARD-Flaggschiffs gibt es keinerlei entsprechende Anhaltspunkte; Hartmann selbst legt mit seinen Ausführungen nahe, dass die betreffenden Väter schlicht zu wenig verdienen, um Unterhalt leisten zu können. Nachdem Klein den tatsächlichen Sachverhalt aufgedeckt und öffentlich gemacht hatte, musste die Tagesschau ihre Behauptungen zurücknehmen und um Verzeihung bitten:
„Insofern ist die Schlussfolgerung, dass der Nicht-Erhalt des Unterhalts auf
Zahlungsunwilligkeit zurückgehe, unzulässig. Wir bedauern diese Verkürzung und danken unseren Lesern für entsprechende Hinweise.“
In der Tat sind ausbleibende Unterhaltszahlungen vielfach keineswegs Böswilligkeit zu verschulden. „Vielen Vätern bleiben derzeit nur 1100 Euro zum Leben – dieser Selbstbehalt ist bundesweit einheitlich festgelegt“, berichtet der Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV), Josef Linsler. In ländlichen Regionen wie dem Bayerischen Wald komme man damit wahrscheinlich noch gut zurecht, in Großstädten wie Hamburg dagegen kaum. „Viele Väter krebsen am Existenzminimum – das bedeutet, dass viele den Unterhalt nicht zahlen können, obwohl sie wollen.“

Trennungsväter sind einfach sozial erledigt. Dazu gehört übrigens auch, dass sie überdurchschnittlich oft von Obdachlosigkeit und Suizid betroffen sind. Aber Empathinnen prügeln noch mal ein auf solche, die einfach nur Hilfe brauchen, und zwar dringend in einer emotionalen wie wirtschaftlichen Notlage – es ist ein Alptraum, von seinen Kindern getrennt zu werden. Naja, was soll man halten von Gesellschaften, die sich „Ministerien für alle außer Männer“ leisten.

Väter, die ihre Kinder abtreiben, wie zum Beispiel Leutnant Dino, sind selten. Er hätte keine Vatergefühle für seine Kinder, gibt er zu Protokoll und das war’s dann. Er hat kein schlechtes Gewissen, dass er keinen Unterhalt zahlt, er liebt nicht, also lässt er sich nicht erpressen. Seine Ex, die wie viele andere sich ihr selbstsüchtiges Lebensmodell von ihm finanzieren lassen wollte, hatte sich das anders ausgemalt.

Feministinnen wie Antje Schrupp wollen Väter gänzlich entrechten und Kinderaufziehen über Steuern finanzieren lassen – also der Mann als Kollektiv, nicht als Individuum soll zahlen. Das führt zur Frage, warum sich ein Mann für diese Gesellschaft krummschuften sollte. Aber wenn die Männer sich nicht mehr krummschuften, könnte das Probleme geben mit den Steuern, auf deren reichliches Sprudeln die Feministin spekuliert.

Als Beispiel könne man die „Grasfresser“ in Japan hernehmen. Junge Männer, die nur das nötigste brauchen; und dieses Nötigste ist ein leistungsstarker PC, mehr nicht. Sie ziehen sich in ihre Fantasiewelten zurück, wo sie gegen Drachen kämpfen und unbekannte Sterne erforschen. Sie leben vom Nötigsten, fressen Gras, und denken nicht im Traum daran, das Leben mit Übervollzeitarbeit zu verbringen, um Frauen zu ernähren, von denen sie nicht vorhaben, sie zu heiraten. Wie sagte Esther Vilar? Männer sind bescheiden.

Der Vater und das Monster

764309bittererealittdem

Ein kleines Monster hat was rausgehauen:

Wenn du gerne Vater sein möchtest und ein Kind mit einer Frau hast, die partout nicht mit dir klarkommt, lass sie ziehen, zeug ein anderes oder gehe eine Beziehung mit einer Alleinerziehenden ein, aber einer DIE DICH IN IHREM LEBEN WILL.

und es sekundiert dabei einem großen Monster mit seinem Statement, dass es ein Rückschritt sei, wenn man sich mit so einem Vater abgeben müsste, so einem Mann, so einem haarigen Viech, dass nur zum Müllwegräumen gut genug ist. Bei dem immer sachlichen Christian wird der Dreck analysiert, da ich aber emotional aufgebracht, will ich auch noch was dazu sagen.

Dass man sich einfach ein neues Auto neue Kinder „anschaffen“ soll, wenn man denn unbedingt „welche“ will, ist übrigens ein Ausdruck christlicher Nächstenliebe.Screenshot_2019-02-05 FSI auf Twitter Skandal um Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages am 13 02 209 Zur Anhörung Wech[...]

Diese Statements, dass der Vater seine Kinder aufgeben soll, wenn die Mutter ihr Eigentum für sich allein beansprucht, ist nicht nur rücksichtslos gegenüber Vätern, weil ihnen abgesprochen wird, ihre Kinder zu lieben, und zwar auf eine Weise, in welcher sie nicht beliebig austauschbar sind; eine Brutalität, die nahtlos anschließt an die deutsche Väterentsorgungskultur. Es ist auch brutal gegenüber Kindern, denn diese lieben ihre Väter in der Regel genauso wie ihre Mütter – selbst wenn die Entsorgung vor ihrer Geburt stattgefunden hat. Sie leiden darunter, wenn die Väter von alleinmächtigen Müttern vorsätzlich aus dem Leben ihrer Kinder ausgelöscht werden. Das weiß auch die eine oder andere Mütterberaterin, welche dann rät, den Vater einfach sterben zu lassen, für tot zu erklären, wenn sich die Kinder nach ihm sehnen. Das ist übrigens sehr gnädig gegenüber den Kindern, denn so können sie damit beginnen, Trauerarbeit zu leisten, um den Verlust eines geliebten Menschen aufzuarbeiten, was ihnen nicht möglich ist, wenn sie von der Kindseigentümerin* gepsychofickt werden.

Dem „Kindeswohl“ entspricht es, wenn Mütter ihre Kinder entvätern, Theoretisch. Denn dass Väter die besseren Alleinerziehenden sind und dass Kinder durch eine Trennung stark beeinträchtigt werden, besonders wenn sie ihre Väter verlieren, weiß man seit längerem und wird immer wieder bestätigt. Dass nicht das Kindeswohl sondern die Mutterbedürfnisse im Vordergrund stehen, könnte man auch im Bundestag wissen:

Am häufigsten nannten die Teilnehmer die Motive „Die Mutter möchte die Alleinsorge behalten, um allein entscheiden zu können („einfacherer Weg“)“ und „Die Mutter möchte nichts mehr mit dem Vater zu tun haben und lehnt daher jeden Kontakt auch in Angelegenheiten des Kindes ab“. Beide Motive orientieren sich vorrangig eher an den emotionalen Befindlichkeiten der Mutter, wie zum Beispiel ihrem Sicherheitsbedürfnis (insbesondere beim Motiv „einfacherer Weg“) oder verletzten Gefühlen. Diese beiden Motive wurden von ca. 80% aller Jugendämter und von mehr als 90% der Jugendämter genannt, die mehr als 20 Anfragen pro Jahr haben.

Mutterwohl kommt vor Kindeswohl, Mutterwohl ist Kindeswohl. Tatsächlich kommen in unseren Gesellschaft Fraueninteressen vor Kinderinteressen, schon auf der Titanic. Frau Schrupp haut Monströses raus, sie sagt (via):

Stattdessen müssen wir sagen: Du kannst abtreiben, das ist nicht sozial stigmatisiert. Du kannst auch das Kind bekommen und allein oder mit anderen Leuten großziehen. Es gibt dafür gesellschaftliche Unterstützung, du stürzt dadurch nicht in Armut. Oder du kannst das Kind zur Adoption freigeben, und auch dann erfolgt keine Stigmatisierung. Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären.

Nein, Frau Schrupp. Nein.

Hier stehen nicht die Interessen der Frauen, sondern die der Kinder im Vordergrund.

Deren Rechte. Das Recht auf Nahrung. Das Recht auf ein Obdach. Das Recht auf Gesundheit, Bildung. Das Recht auf einen warmen Schlafplatz. Das Recht zu leben. Und die Mütter stehen hier, wie die Väter, in der Pflicht, wie auch die Gesellschaft. Die feministische Monströsität richtet sich nicht allein gegen Männer, Väter, genauso fallen ihr Kinder zum Fraß: Sie macht nicht nur aus Vätern sondern auch aus Kindern beliebig austauschbare Objekte.

Und wenn wir keine Sexisten sind, also…

Wenn wir davon ausgehen, dass beide Geschlechter gleich gute oder schlechte Eltern sind, ist es doch logisch, dass ihnen beiden die gleichen Rechte und Pflichten gegenüber den Kindern zustehen müssten.

Man beachte, dass dieser Satz geschlechtsneutral formuliert ist – im Gegensatz zur feministischen Dämonisierung, nach welcher es eine Katastrophe wäre, wenn Väter „unbeschränkten Zugang“ zu ihren Kindern hätten. So grassiert also ein potenter Sexismus gegen Männer, Väter, sie seien nicht wichtig, ja schädlich für Kinder; ein Sexismus, der für großes Leid verantwortlich ist, und damit den feministischen Mythos widerlegt, dass es keinen Sexismus gegen Männer geben könne, da diese an der Macht seien.

*hin und wieder trifft es auch Mütter, die entfremdet werden.

Crumar: Geschlechterrollenwünsche der Jugend

Ein Kommentar, zu kostbar, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Die 18. Shell-Jugenstudie 2019 stützt sich auf eine repräsentativ zusammengesetzte Stichprobe von 2.572 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren, die zu ihrer Lebenssituation und ihren Einstellungen und Orientierungen befragt wurden.

Die hier dargestellten Ergebnisse entnehme ich der Zusammenfassung (Quelle unten), sie befinden sich auf den Seiten 25-26. Interessant ist, es handelt sich hier um die m.W. erste Zusammenfassung, die diese Themenkomplexe darstellt. Daher kann ich sie leider nicht im zeitlichen Verlauf präsentieren.
Alle Hervorhebungen und Kommentare sind von mir.

Einstieg: „Fragt man Jugendliche, wie sie sich die partnerschaftliche Aufteilung der Erwerbstätigkeit wünschen würden, wenn sie 30 Jahre alt wären und ein zweijähriges Kind hätten, sind sich junge Männer und Frauen recht einig bezüglich der idealen Rollenverteilung: In einer Partnerschaft mit kleinem Kind sollte die Frau und nicht der Mann beruflich kürzer treten.
65 % der Frauen würden gerne maximal halbtags arbeiten – und 68 % der jungen Männer wünschen sich genau das von ihrer Partnerin.“

Womit dem immer wieder geäußerten Mantra, wonach „die verhaltensstarren Männer verhindern, dass Frauen mehr Erwerbsarbeit verrichten, um Karriere machen zu können“ eine Realität entgegensteht, in der knapp zwei Drittel der befragten Mädchen und jungen Frauen eine solche Option gar nicht wahrnehmen wollen.

Hier wird es merkwürdig: „Viele Männer wünschen sich eine Rolle als »aktiver Vater«, der sich an der Kinderbetreuung beteiligt, und nur 41 % von ihnen möchten in der beschriebenen Familiensituation in Vollzeit arbeiten. Von den jungen Frauen wünschen sich etwas mehr (51 %), dass der Vater in Vollzeit arbeitet.
Insgesamt haben beide Geschlechter also recht ähnliche Vorstellungen, was die Erwerbstätigkeit eines Vaters und einer Mutter angeht.“

Zunächst einmal wollen deutlich mehr junge Frauen von (!) Männern, sie mögen Vollzeit arbeiten, als diese es für sich selbst wollen, nämlich die Mehrheit dieser jungen Frauen (auffällig ausgelassen wird, wieviel Prozent der jungen Frauen sich einen „aktiven Vater“ wünschen).

59% der jungen Männer wollen in dieser familiären Situation demnach nicht (!) Vollzeit arbeiten, aber es bleibt unklar, wie die 68% der jungen Männer, die ihrerseits Frauen zugestehen, „maximal halbtags“ zu arbeiten es für möglich halten, ohne Vollzeit-Erwerbsarbeit familiär über die Runden zu kommen.

Ich strukturiere den Text folgend in Spiegelstrichen: „Insgesamt ist es mehr als die Hälfte (54 %) aller 12- bis 25-Jährigen, die ein »männliches Versorgermodell« favorisieren:
– 10 % bevorzugen das Modell eines »männlichen Alleinversorgers« (der Mann versorgt die Familie allein und arbeitet 30 oder 40 Stunden in der Woche), weitere
– 44 % präferieren das Modell eines »männlichen Hauptversorgers« (der Mann arbeitet mindestens 30 Stunden, die Frau maximal halbtags).“

Das traditionelle Familienmodell hat längst nicht ausgedient und es wird mehrheitlich auch gewünscht. Welche anderen Familienmodelle die – immerhin – 46% der Befragten sich vorstellen wird leider nicht dargestellt. Es wird leider auch nicht regional (siehe folgend) nach West und Ost aufgeschlüsselt.

Wenig erstaunlich „sind Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern zu sehen. Junge Menschen im Westen denken hier traditioneller:
– 58 % der Männer und 56 % der Frauen würden sich eine Familie mit männlichem Allein- oder Hauptversorger wünschen, während sich im Osten dem nur
– 38 % der Männer und 31 % der Frauen anschließen.“

Das sind erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West! Meine These, es gibt zwei Patriarchate in Deutschland, bzw. zwei Evolutionen wurde wieder glänzend bestätigt. 😉

Es folgt der feministisch inspirierte Euphemismus des Tages: „Der Vater als Ernährer der Familie ist – zumindest im Westen – offensichtlich keine rein männliche Vorstellung, dieses Modell wird auch von vielen jungen Frauen favorisiert.“

Wenn 56% der jungen Frauen sich dieser Vorstellung anschließen, dann handelt es sich nicht um „viele“, sondern um die Mehrheit der jungen Frauen. Damit hat sich die Ideologie, es handle sich um eine „rein männliche Vorstellung“ gründlich blamiert.
Nicht, dass die Forscher das daran hindern würde, den gleichen Quatsch immer wieder von sich zu geben. Natürlich nicht!

Die letzte Schlussfolgerung hat eine ähnliche Qualität: „In den neuen Bundesländern erfreuen sich dafür gleichwertiger aufgeteilte Modelle deutlich größerer Beliebtheit als im Westen.“

Man könnte nämlich auch sagen, 62% der jungen Männer und 69% der jungen Frauen lehnen den „Vater als Ernährer der Familie“ ab und nur die sogenannte Minderheit der jungen Männer und Frauen vertreten im Osten eine solche Ansicht.
Traditionelle Vorstellungen vom Vater als Ernährer der Familie: Westen = Mehrheit, Osten = Minderheit – das Konzept ist eigentlich ganz einfach zu verstehen.

Hier lassen sich die Erfolge des (West-) Feminismus besichtigen: Die Mehrheit der jungen Frauen (zumindest im Westen) strebt 2019 weder eine Beschäftigung über Teilzeit hinaus an, möchte, dass der Mann Vollzeit arbeitet und sieht den Mann als Haupt- oder Alleinversorger.
Das ist die ernüchternde Bilanz nach 50 Jahren Feminismus und es steht zu befürchten, die Einführung des Gendersternchen wird daran nichts ändern, weil auch das Binnen I seltsam wirkungslos blieb…

Zumindest wissen wir nun – und auch die jungen Männer sollten es wissen – was von all den schönen Umfragen über die „modernen Beziehungsvorstellungen“ junger Frauen zu halten ist.
Mehrheitlich gar nichts – ein Fall für das Altpapier.
Ermutigend nur der prozentuale Anteile von jungen Männern, die sich eine Rolle als aktiver Vater vorstellen können. Es bleibt viel Aufklärungsarbeit für uns zu leisten. Das steht fest!

Download hier: https://www.shell.de/ueber-uns/shell-jugendstudie.html

Väter: „Wie wenig wir wussten“

168

Der Vatertag ist für viele Qualitätsmedien ein Anlass, Dreck über Väter auszukübeln.

Um dem ein Gegengewicht entgegenzustellen, zitiere ich ausführlich aus einem älteren Artikel, der leider hinter einer Paywall versteckt wird:

Anna Machin: »Ich war geschockt, wie wenig wir wussten«

Väter sind nicht wichtig – das war lange das Forscherdenken. Die Oxford-
Professorin Anna Machin ändert das nun: mit erstaunlichen Erkenntnissen

[…]

Laut vieler Studien verringert die Gegenwart eines Vaters die Baby- Sterblichkeit.
Bei einer Auswertung von Daten aus dem US-Bundes-staat Georgia
kam man zu dem Ergebnis, dass die Gefahr, dass das Kind im ersten Jahr stirbt,
2,5 Mal höher ausfällt, wenn kein Vater in der Geburtsurkunde steht. Das
Erstaunliche: Diese Zahl ist unabhängig vom sozio-ökonomischen Hintergrund
der Frau und der Gesundheit des Babys bei der Geburt.

[…]

Wie Frauen verändern sich auch Männer durch die Geburt
biologisch. Ihr Gehirn, ihre Hormone. Sie haben wie Mütter einen
Elterninstinkt. Sie haben auch Wochenbettdepressionen. Und wenn das nichts
hilft, weil die Leute gern sagen, Väter sollten sich nicht so anstellen, schließlich
kriegen nicht sie, sondern die Mütter die Kinder, dann sage ich: Okay,
vergessen wir den Vater, denken wir nur an die Kinder. Wir müssen etwas über
die Väter erfahren, denn sie haben einen enormen Einfluss auf die Entwicklung
des Kindes – Sie wollen doch auch gesunde Kinder, oder?

[…]

Väter haben Wochenbettdepressionen?
Ja, jeder zehnte. Wobei der Begriff Wochenbett falsch ist. Sie haben sie erst
nach einem Jahr, Frauen früher. Solche Väter haben Ängste, sind aggressiv,
ziehen sich zurück. Das hat eine größere Wirkung auf das Kind, als viele
denken. Solche Männer brauchen Hilfe, so wie eine Frau mit einer solchen
Depression, der im Wochenbett ja auch keiner sagt, sie solle sich nicht so
anstellen. Aber um helfen zu können, muss man erst mal wissen, dass es diese
Depressionen bei Vätern überhaupt gibt und wie sie sich von denen der Mutter
unterscheiden. Sie führen oft zur Selbstmedikation mit Alkohol.

[…]

Wie gehen die Väter mit diesem ersten Frust um?
Viele machen es instinktiv richtig: Sie übertreiben die Interaktion. Viele Mütter
kennen das – der Vater kommt nach Hause, hebt das Kind hoch und wirbelt es
durch die Luft, oder er lässt es krabbeln und jagt hinterher. Sie verdrehen die
Augen und denken: Wie soll ich das Baby wieder runterkriegen, es soll doch ins
Bett! Aber das ist die einzige Chance der Männer, eine ähnliche Bindung zu
erlangen wie die Mutter beim Stillen. Durch das Toben, Kitzeln, Raufen werden
wichtige Bindungshormone ausgeschüttet – bei Vater und Kind: Oxytocin,
Dopamin und Beta-Endorphin, die euphorische Gefühle erzeugen oder
Menschen verbinden.

[…]

Das Gehirn verändert sich?
Schon vor der Geburt. Für die Natur beginnt die Vaterschaft vorher. Viele
können sich das nicht vorstellen, schließlich gibt es anders als bei der Mutter
keine körperliche Verbindung. Aber während der Schwangerschaft sinkt der
Testosteronspiegel des Vaters. Das ist ein weltweites Phänomen, unabhängig
von Kultur und sozialer Gruppe. Männer mit hohem Testosteronlevel erfahren
einen besonders starken Abfall. Dafür muss der Vater nicht einmal mit der
Mutter zusammenleben, ein regelmäßiger Kontakt genügt. Der Hormonspiegel
steigt zwar nach der Geburt wieder – aber nie mehr auf den alten Stand.

[…]

Die Evolution hat es so angelegt. Weil Babys so lange von ihren Eltern
abhängig sind, sichert ein anwesender Vater ihr Überleben. Männer hören das
nicht so gern. Ich sage ihnen aber: Keine Panik, von der Evolution her seid ihr
auf dem Höhepunkt der Männlichkeit – mehr als Vatersein geht nicht. Und: Je
niedriger das Testosteron, desto besser bist du als Vater. Du kannst dich in dein
Kind einfühlen, seine Bedürfnisse lesen. Und die Belohnungshormone
Oxytocin und Dopamin kommen auch vermehrt. Das verschafft euch echte
Hochgefühle.

[…]

 

Sie haben über Ihre Studienergebnisse und die Erkenntnisse anderer
Forscher auf der Welt ein Buch geschrieben, The Life of Dad: The Making
of a Modern Father. Darin schreiben Sie, Väter seien in manchen Phasen
für die geistige Gesundheit des Kindes wichtiger als Mütter. Das ist schwer
zu glauben.

Es stimmt aber. In bestimmten Lebensphasen eines Kindes ist die Mutter
wichtiger für dessen Entwicklung – und in anderen eben der Vater. Wenn wir
uns Untersuchungen über die langfristige geistige Gesundheit von Kindern
ansehen, besonders während der Pubertät, so sind Kinder, die früher ein enges
Band zum Vater hatten, deutlich robuster und gesünder. Der Vater ist mit seiner
Rolle enorm wichtig dafür, das Kind widerstandsfähig zu machen. Natürlich ist
mir klar, dass solche Zuweisungen kontrovers sind, weil sie althergebrachte
Gender-Rollen bedienen.

[…]

Wann ist die Funktion des Vaters besonders wichtig?
Im Kindergartenalter, im Einschulungsalter und als Jugendliche – weil der Vater
das Kind auf die Welt außerhalb der Familie vorbereitet. Es gibt dazu
inzwischen viele Studien. Wenn sich Väter in gewissen Kindheitsphasen
wirklich kümmern, hat das verblüffende Folgen. Zum Beispiel hat es eine starke
Wirkung auf die akademische Karriere Zwanzigjähriger, wenn ein Vater viel
mit ihnen gelesen und geübt hat, als sie sieben waren. Das ist ein Effekt, den
vorlesende Mütter nicht erzielen. Besonders wichtig scheint der Vater auch für
die Ausbildung des Selbstbewusstseins und der Geschlechtsidentität zu sein.

Warum Väter die besseren Alleinerziehenden sind

168

Eine Studie aus Dänemark kam zu einem erstaunlichen Resultalt: Wenn schon alleinerziehend, dann sollte das Kind besser zum Vater als zur Mutter – warum, darauf komme ich zum Schluss noch mal zu sprechen – Matussek 1998 schreibt zu einer Studie:

Nicht im satten, gelähmten Deutschland, sondern in Dänemark ging man daran, den Wert der Väter bei der Erziehungsarbeit zu ermitteln. Das Sozialforschungsinstitut in Kopenhagen hat Vergleiche zwischen alleinerziehenden Müttern und Vätern angestellt. Es kam zu einem verblüffenden Ergebnis. Es sind die Väter, zu denen die untersuchten Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren ein «weniger problematisches Verhältnis» haben.

Alleinerziehende Väter, so die Studie, sind toleranter, neigen weniger zu Wutanfällen und strafen weniger, um Konflikte zu lösen. Für Kinder, die bei ihren Müttern leben, war ein generöses Umgangsrecht mit den Vätern lebenswichtig. «Kinder mit hochinvolvierten Vätern wurden besser stimuliert, was unter anderem an schulischen Leistungen abzulesen war»

Ähnliches berichtet auch Joan Bitterman:

Dieser „andere Umgang“ der Väter mit den Kindern zeichnet auch hier ein Bild, welches mit dem geläufigen Geschlechterbild nicht übereinstimmt. Die Väter als die besseren Eltern nämlich. Wo zum Beispiel die Mütter die Kinder als Waffe in ihrem Kampf missbrauchen oder sich die Liebe ihrer Kinder mit teuren Geschenken kaufen wollen, kümmern sich die Väter mit ausschließender Aufmerksamkeit, sind ganz für ihre Töchter und Söhne da – mit durchschlagendem Erfolg.

Väter sind also gut für das Kindeswohl und Kindeswohl ist… eine der am häufigsten missbrauchten Begriffen in unserer Gesellschaft. Denn bei uns gilt die Formel: „Kindeswohl = Mutterwohl“. Man muss nur der Mutter ihren Willen lassen, dann regelt sich alles bestens zum Kind. Das ist allgemein akzeptiert und wird von den Institutionen wie Jugendamt oder Familiengericht auch so durchgesetzt im sogenannten „Patriarchat“, in welchem Männer die „institutionelle Macht“ innehaben. Wie es aber aussieht, scheint sich diese Theorie etwas mit der Wirklichkeit zu beißen, so schreibt Bitterman weiter zu den allmächtigen Müttern, die die Kinder missbrauchen, um den Vater zu erpressen und zu bestrafen:

„Die Kinder sind in über 90% der Fälle der »Knackpunkt«. Mit grauenvollen Folgen für »die Brut«, wie Angelika das formuliert. Eine Schwangerschaft, ein Kind, wird häufig dazu mißbraucht, die angeknackste Beziehung / Ehe zu kitten. Manchmal ist der Versuch erfolgreich, mißlingt er jedoch, ist das Kind dennoch auf der Welt. Plötzlich ergibt sich dann ein Besitzanspruch auf das Kind, die Kinder. Dieser Besitzanspruch ist gleichzeitig eine Waffe gegen den Partner, die gerade während einer Auseinandersetzung gezielt eingesetzt wird Der Part des Kindes in diesem Teufelskreis ist der beklagenswerteste. Es ist von zwei Seiten »egoistischer Liebe« ausgesetzt. Es sind fast ausnahmslos Frauen, die sich »der Kinder bedienen«. Der Kampf ums Sorgerecht wird in der Regel gewonnen.“ Und weiter: „Weitaus schlimmer ist die Aufrechterhaltung der Fassade bei der Kindererziehung. Denn hier wird nicht wiedergutzumachend gesündigt. Über 39% der Frauen beklagen, daß ihre Kinder Bettnässer sind, Sprachstörungen haben oder andere Defekte, die ganz eindeutig auf schwerste psychische Belastungen deuten. Diese Frauen setzen ihre Kinder dem gleichen Wechselbad der Gefühle aus, mit welchem sie ihre Partner / Ehemänner »umerziehen« wollen. Psycho-Zuckerbrot und Psycho-Peitsche finden rücksichtslose Anwendung. Weil die Väter mit ihren Kindern meist völlig anders umgehen, wird der Terror komplett.“

und auch Matussek notiert:

Amerikanische Soziologen haben längst begonnen, die Verheerungen einer vaterlosen Gesellschaft zu untersuchen. Aus vaterlosen Familien stammen in den USA:
• 63 Prozent der jugendlichen Selbstmörder,
• 71 Prozent der schwangeren Teenager,
• 90 Prozent aller Ausreißer und obdachlosen Kinder,
• 70 Prozent der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen,
• 85 Prozent aller jugendlichen Häftlinge,
• 71 Prozent aller Schulabbrecher,
• 75 Prozent aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren

und weiter:

Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
• 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
• 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
• 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
• 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
• l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
• 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
• 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
• 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
• 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
(28). Alles klar?

(Matthias Matussek – „Die Vaterlose Gesellschaft“)

Hinter solchen Zahlen verbergen sich Tragödien. Um eine zu erzählen: Die eines Jungen, der mit 10 Jahren seinen Vater mit seinen verblüffenden Leistungen in Mathematik begeisterte und ein naturwissenschaftliches Fach studieren wollte. Dann die Trennung und die Entscheidung einer Robe, dass die Mutter das Beste für Kinder sei. Der Junge schmiert ab, sitzt nur vor dem Rechner verlässt das Haus nur, um mal Kiffen zu gehen. Dann – viel zu spät – zum Vater, der den geschädigten jungen Mann langsam ein bisschen aufbauen kann. Es besteht die Gefahr, dass er unter der Brücke endet, eine riesige Lücke im Lebenslauf, schwerste Defizite wie Konzentrationsstörungen und die Suche nach einem Ausbildungsplatz ist vergebens, immer nur Absagen. Zukunftsperspektive?

Wenn es also um das Kindeswohl ginge, hätte man schon lange umdenken müssen. Die herrschende Praxis allerdings orientiert sich am Mütterwohl, und die Mütter wiederum orientieren sich häufig nicht am Kindeswohl: Aus einer Antwort zu einer Anfrage an die Bundesregierung Drucksache 16/10047:

Im Ergebnis wurden von den Teilnehmern sowohl kindeswohlorientierte Gründe als auch kindeswohlferne Gründe genannt. Am häufigsten nannten die Teilnehmer die Motive „Die Mutter möchte die Alleinsorge behalten, um allein entscheiden zu können („einfacherer Weg“)“ und „Die Mutter möchte nichts mehr mit dem Vater zu tun haben und lehnt daher jeden Kontakt auch in Angelegenheiten des Kindes ab“. Beide Motive orientieren sich vorrangig eher an den emotionalen Befindlichkeiten der Mutter, wie zum Beispiel ihrem Sicherheitsbedürfnis (insbesondere beim Motiv „einfacherer Weg“) oder verletzten Gefühlen. Diese beiden Motive wurden von ca. 80% aller Jugendämter und von mehr als 90% der Jugendämter genannt, die mehr als 20 Anfragen pro Jahr haben.

Mütter wollen also häufig den Vater aus dem Leben ihres Eigentums entfernen. Dazu sei angemerkt, dass Mütter dabei natürlich nicht angeben, dass purer Egoismus Triebfeder dieses Willens ist, sondern den Vater als Monster zeichnen, dem man also auf keinem Fall die Kinder „ausliefern“ darf. Jüngst luden Mutterlobbyisten Familienrichter dazu ein, einen väterfeindlichen Film zu sehen, der die Propaganda mit ihm als Unhold transportiert. Nun, Gewalt gegen Kinder geht überwiegend von Müttern aus, einschließlich Mord und Totschlag. Und der Film „Das Geheimnis ihres Todes“ erzählt eine Geschichte, in der die Mutter das sagen hat und alle ihre Kinder in den Tod treibt. Häufig geht die Trennung mit einem weiteren Verbrechen einher, bei welchem das Kind umprogrammiert, einer Gehirnwäsche unterzogen wird. Das Kind wird genötigt, den einst geliebten Vater zu hassen. Dazu schreibt einer, der von solch einer Gehirnwäsche betroffen ist, dass es für Kinder besser sei, wenn ihr Vater gestorben sei, denn:

Kinder lieben ihre Väter und leiden darunter, von ihnen getrennt zu sein. Nur: Wenn der Vater etwa bei einem Unfall ums Leben kam, dann hat es die Möglichkeit, um ihn zu trauern. Es kann am Grab weinen, es kann seinen Verlust formulieren und sich von der Mutter trösten lassen – also Trauerarbeit leisten. Auch das Trennungskind erleidet einen solchen Verlust, nur dass es nicht trauern darf, sondern vom Mütter-Regime vorgeschrieben bekommt, den Geliebten zu verteufeln – PAS ist systematische seelische Vergewaltigung von Kindern. Man muss kein Psychologe sein, um zu erkennen, dass sowas zu massiven Beeinträchtigungen führt.

und Schoppe führt dazu aus:

Die Praxis des Vater- und Kindesentzugs trifft die Kinder noch härter als die Väter, weil diese ja als erwachsene Menschen immerhin noch anderes kennen, einen Rahmen von Erfahrungen haben, in den sie diesen Verlust einbauen können – die Kinder haben ihn nicht.

…womit sie später in der Schule scheitern, harte Drogen missbrauchen, mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Mütter werden vom System – u.a. von der Mütterlobby oder von Scheidungsanwälten, die Profit machen wollen und vom Trennungskrieg leben – regelrecht dazu angeleitet, den Vater zu entsorgen. Es gibt aber auch Ausnahmen. In einer Dokumentation der Öffentlich-Rechtlichen wird das „Cochemer Modell“ vorgestellt. Hierbei handelte es sich um die Praxis eines engagierten Familienrichters, der Sorge trug, dass den Kindern beide Elternteile auch nach der Trennung erhalten blieben. Hierzu wurde auch eine Mutter interviewt, vor der ich höchsten Respekt habe, denn sie räumte ein, nur deswegen keinen schweren, aus der Selbstsucht geborenen Fehler begangen zu haben, weil man sie zwang – dazu gehört wahre Größe. Ihr zufolge wollte sie zu Beginn der Trennung die Kinder ganz für sich allein. Zum Zeitpunkt des Interviews, Jahre später, wo alte Wunden, große und kleine Kränkungen vernarbt waren, war sie froh, dass sie nicht alleinerziehend war, sondern sich die Sorge mit dem Vater teilte und beurteilte dies als das beste für die Kinder und auch für sich selbst!

 

Zurück zu den alleinerziehenden Vätern. Warum sind sie besser für die Kinder? Sie sind nicht besser, sie haben nur nicht die Macht, die Mütter zu entsorgen und die Kinder zu entfremden. Mütter haben die Macht. Diese missbrauchen sie. Ein Vater hat nicht die Möglichkeit, die Mutter aus der Familie zu entfernen. Ein alleinerziehender Vater hat nicht in einem brutalen Willkürakt Kinder und Mutter getrennt, sich aus selbstsüchtigen Motiven über die Interessen der Kinder hinweggesetzt. Er wird aus anderen Gründen alleinerziehend, etwa, weil die Mutter bei einem Unfall oder durch eine Krankheit ums Leben kam. Er wird also dem Kind ermöglichen, um den Verlust zu trauern. Dem gegenüber steht die Mütterherrschaft, welche auf Macht und Willkür thront und Kindern verbietet, den Verlust des Vaters zu betrauern und diese Brutalität für die ganze Beziehung prägend ist. Väter sind nicht besser, es ist nur so, dass Mütter so schlecht sind, und das sind sie, weil man ihnen den Missbrauch ihrer Macht durchgehen lässt, ja sie dazu ermuntert.

Als Lösungsansatz: Die wissenschaftliche Forschung zum Thema hat gezeigt, dass das Wechselmodell im Falle einer Trennung das beste für die Kinder ist – was jedem Nichtsexisten, der keine Ressentiments gegen Männer bzw. Väter pflegt auch sofort einsichtig ist. Zum Wohle der Kinder, also als eine Maßnahme, die tatsächlich dem Kindeswohl dient, muss die Allmacht der Mutter beschnitten werden. Das Alleinerziehendenmodell hat sich als ein katastrophaler Irrweg erwiesen. Die Alternative Wechselmodell stellt sicher, dass den Kindern nach der Trennung beide Elternteile erhalten bleiben. Aktuell lässt sich dazu eine Petition hier unterschreiben: Kinder brauchen Mama und Papa.

Zum Abschluss ein Video des NDR: Wechselmodell tut Trennungskindern gut. (~6 Minuten)

Homer Simpson: Do it for her

simpsons homer work 1

Homer Simpson: Gefangen am Arbeitsplatz, der Hölle

Der Giftbeutel Laurie Penny hatte für eine Feministin die bemerkenswerte Einsicht, dass Arbeit weder Selbstverwirklichung noch Karriere noch Befreiung bedeute: Dies sei eine riesige Lüge. Die Frage, die sich in der Geschlechterdebatte dann stellt, ist, warum Väter das auf sich nehmen, warum sie malochen gehen, wenn es doch so eine undankbare Aufgabe ist, die Ernährerrolle zu übernehmen. Der Giftbeutel hat darauf sogleich die Antwort: Macht. Es ginge den Vätern um Machtausübung über die Frau und den Kindern.

Bei einer solch widerlichen Bösartigkeit bin ich echt ein paar Sekunden dafür, so manche Feministin den Säuretod sterben zu lassen, denn da wird aus mir ein kleiner Hater – aus Gründen. Auf diese bösartige Unterstellung Pennys geh ich gleich noch mal ein.

Ich möchte hier auf eine Folge der „Simpsons“ zu sprechen kommen: „And Maggie Makes Three“. In der Folge kündigt der Familienvater Homer Simpson seinen verhassten Job im Kraftwerk um sich als Mitarbeiter in einer Bowlingbahn selbst zu verwirklichen, seinen Traumberuf auszuüben. Dann wird aber seine Frau Marge mit dem dritten Kind – Maggie – schwanger. Da der neue Job nicht das nötige Kleingeld bringt, um eine nun fünfköpfige Familie zu ernähren, muss er ins Kraftwerk zurückkehren und unter großer Demütigung seinen alten Posten wieder annehmen. Sein Arbeitgeber hängt ihn ein Schild an seinen Arbeitsplatz, welches Homer seine auswegs- und hoffnungslose Situation immer vor Augen halten soll: „Don’t forget: You’re here forever“. Als Maggie geboren wird, ist es Liebe auf den ersten Blick. Homer entscheidet sich, die trostlose Existenz im Kraftwerk für sie auf sich zu nehmen und er überklebt das Marterschild mit Babyfotos von Maggie: Do it for her.

simpsons homer work 2

Mit anderen Worten: Hier liegt das exakte Gegenteil dessen vor, was die Femischistin Laurie Penny bei arbeitenden Vätern vermutet: Sie tun es aus Liebe, weil sie sich wünschen, dass es ihren Kindern gut geht; und wenn man will, dass es jemanden gut geht, ist es ein guter Anfang, sein Leben auf eine solide finanzielle Basis zu stellen – das ist der Grund, warum sich Väter beruflich mehr reinhängen.

Aber wir können ja nicht in die Köpfe der Väter hineinsehen, vielleicht hat Laurie Penny ja doch Recht? Das lässt sich widerlegen mit einen Blick auf Unterhaltspflicht, zu der Trennungsväter verpflichtet werden. Das ganze System würde nicht funktionieren, wenn getrennte Männer nicht für geliebte Kinder sondern allein für die Ex aufzukommen hätten. Sie zahlen Unterhalt – soweit sie können, die, die es nicht tun, sind meist sozial erledigt – weil ihre Kinder in Geiselhaft genommen wurden. Ginge es Vätern allein um Macht, sie würden sich den Unterhaltsverpflichtungen entziehen und nach der Trennung einen feuchten Dreck an Frau und Kindern zahlen – denn in dieser Situation können sie nicht mehr im Geringsten Macht ausüben. Tatsächlich sind es die Mütter, die hier Macht ausüben. Sie üben Macht aus, indem sie die Kinder als Geiseln nehmen und dann Lösegeld in Form von Unterhalt erpressen – das ganze Gewäsch von wegen Männer und Macht, welches man ständig von Femischisten hört, ist reine Projektion. Und dieses Prinzip, Unterhalt mit den Kindern als Geiseln zu erpressen funktioniert nur, da der Vater seine Kinder liebt, wäre das nicht der Fall, Väter würden genausowenig Unterhalt zahlen wie Mütter. Denn wenn mal eine Mutter zu Unterhalt verpflichtet wird, kommt sie dieser Pflicht so gut wie nie nach. Aus der Ferne an eine Restfamilie zu zahlen, von der man nichts mehr hat, so loyal gegenüber ihren Kindern sind nur Männer.