Archiv der Kategorie: Vergewaltigung

Wie kann man nur sowas schreiben?

Letzte Woche veröffentlichte ein Frauenhasser einen Artikel, der mich sprachlos zurückließ. Mit seinem Hass, der totalen Kaltschnäuzigkeit, mit der er über die Opfer schwerer Vergewaltigungen hinwegtrampelte, diese sogar begrüßte – „Eine Frau kann mit einer Vergewaltigung einfach gebrochen werden? Ein großes Versprechen!“ – nahm er mir die Worte, mit denen ich sowas kommentieren könnte. Und das auf einer Plattform, die Tausende wenn nicht Millionen erreicht – jede Woche darf er dort seinen Frauenhass ausbreiten – gut bezahlt.

Dabei sind seiner Logik nach die vergewaltigen Frauen selbst schuld. Sie sind in seinen Augen Ekelpakete, die man zu Recht mit einem traumatisierenden Überfall aus dem Weg räumt. Dabei geht er davon aus, dass sich die Männer stets die richtigen vornehmen, die Tat rechtfertigt sich selbst: Vergewaltigt = schuldig = zu Recht kaputt gemacht. Dass es unschuldige Frauen treffen könnte, die sich nichts zu Schulden kommen ließen, kommt in seiner Welt nicht vor. Dieser äh… Mensch strotzt nur so vor kalter Verachtung für das weibliche Geschlecht, die die heiße Wut, den lodernden Hass schon lange hinter sich gelassen hat. Wenn Frauen leiden, ist dies für ihn ein Beitrag für eine bessere Welt.

Die Frage ist: Woher? Woher dieser Hass? Sicher, Frauen regieren und sie tun es nicht gut. So behandeln sie Kinder wie Eigentum. Eigentum, das man abtreiben, töten, misshandeln, weggeben oder dem Vater vorenthalten kann. Sie heucheln Liebe um Männer abzuzocken, die so dumm waren, mit ihr zum Standesamt zu gehen. Sie werden nicht zur Rechenschaft gezogen, wenn sie Männer vergewaltigen.

Aber all das erklärt doch nicht, dass nun buchstäblich alle zum Abschuss freigegeben sind, dass egal ist, welche ich mit einer Vergewaltigung breche, weil alte, weiße Frau = Abfall, der es verdient hat. Es sind doch nicht alle so! Wenn sie sich Mühe geben, können sie Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft werden.

Wer sich den Artikel antun will, ich habe diese kranke Scheiße auf mein Blog kopiert.

Sexuelle Gewalt im Spiegel des Feminismus‘

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Die muskelprotzende Marge nötigt ihren Mann Homer zum Sex. Mit getauschten Geschlechtern: Vergewaltigung. So rum: Lustige Einlage einer Comedy-Serie.

Männer sind Schweine, zum Beispiel erzählen sie sich immer Vergewaltigungswitze. Kennst Du den:

Der Onkel zu seinem Neffen: „Du studierst mal Knastrologie“

Der Teenager antwortet: „Kenn ich, hat was mit Vögeln zu tun!“.

Onkel: „Stimmt, da ist man gut zu vögeln!“

Ja, diesen Scherz durfte man sich in eine erfolgreichen Sitcom zu Gemüte führen. Dass Knastvergewaltigung ein ernstes Problem ist, stört dabei nicht, obwohl die Horrorverhältnisse in Gefängnissen allgemein bekannt sind. Solche Witze mit getauschten Geschlechtern wurden mir im Fernsehen noch nie präsentiert, und das in einer rape-culture…

Ein alter Bekannter von mir fühlte sich in seiner ersten Beziehung unbehaglich wenn es um Sex ging. Er war nicht bereit dazu, diese Intimität schreckte ihn ab. Sie wollte, er nicht. Was wäre bei getauschten Geschlechtern, was würde man darüber denken? Hier würde man ganz genau hinschauen.

Man nehme an, er hätte diese Erfahrung als prägend für sein ganzes Leben angenommen. Er wäre weiterhin eine höchst fragile Persönlichkeit, die so schwach wäre, dass sie nicht persönlich anreisen könnte um einen Preis entgegenzunehmen, da sie mit dem Stress, anlässlich der Preisverleihung vor einem großen Publikum zu stehen, hoffnungslos überfordert wäre. Nehmen wir weiter an, er würde seine Erfahrung generalisieren, sie allen Männern und Frauen überstülpen, um dann als Literat das Fazit zu ziehen:

„Sex ist etwas, das Frauen Männern antun“

Der also eine Opferideologie betreibt, welche alle Männer vereinnahmt und alle Frauen zu Tätern macht. „Antun“ ist Gewalt. Wenn Sex etwas ist, dass Frauen Männern antun, dann handelt es sich um sexuelle Gewalt, um Vergewaltigung, womit in dieser pauschalisierender These der Slogan „All sex is rape“ erfüllte wäre.

Diese Hysterie bleibt leider nicht auf einige bedauernswerte Feministen beschränkt, in Zeiten von #aufschrei und #metoo greift sie auf die gesamte Gesellschaft über. Lappalien werden rechtskräftig zu Vergewaltigungen erklärt, in Schweden darf das, was im Sexualleben der meisten Menschen Alltag ist – Passivität der Frau – nicht mehr als stillschweigendes Einverständnis gewertet werden, der totalitäre Staat schreibt einem vor, wie man sich im Schlafzimmer zu verhalten hat, denn er weiß wohl: „Das Private ist politisch!“ – womit das Private zerstört ist. Da jede sexuelle Interaktion, angefangen mit Blickkontakt, unter Verdacht steht, haben die Menschen immer weniger Sex (Punkt 6), sind sie sich immer weniger nah.

Vergewaltigung gilt als eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt – zumindest, wenn es von Männern verübt wird. Wenn Frauen die Täter sind, greift viel öfter der Mythos, wonach die Opfer es wollten oder genossen. Über Kindervergewaltigerinnen wird gesagt, sie hätten ihre Opfer in die Liebe eingeführt – obwohl die Opfer ihr ganzes Leben darunter leiden. Millionen von Frauen geilen sich an sexuellen Missbrauch auf, und niemand – auch kein Feminist – findet daran etwas auszusetzen. Über Männer, die von Frauen vergewaltigt wurden, heißt es schon mal, dass sie das „Glück“ gepachtet hätten und es ist überhaupt ganz „lustig,“ unbenommen dessen, dass es genauso traumatisch wirkt wie bei Frauen und dieses Trauma u.a. zu Impotenz führen kann. Bis vor zwanzig Jahren war Vergewaltigung durch Frauen nicht mal strafbar, obwohl sie ähnlich häufig vorkommt wie mit getauschtem Geschlecht.

Gerade weil sexuelle Gewalt so schwerwiegend ist, ist die Definition von Sex als etwas, dass Männer Frauen antun – ich habe oben das Geschlecht getauscht sowohl im Zitat als auch beim Urheber – so ungeheuerlich. Ich wurde schon massivst beschimpft, weil ich im Geschlechterkrieg Partei für den Mann ergreife, aber keine Tirade hat mich so sehr erschüttert wie die Unterstellung, ich würde Vergewaltigung legitimieren bzw. selbst verüben. Denn entgegen der Schwachsinnstheorie von der „rape-culture,“ nach welcher sexuelle Gewalt toleriert werde, entfalten solche Falschbezichtigungen eine katastrophale Wirkung (Punkt 10). Von daher ist es einerseits unverständlich aber andererseits auch vielsagend über die herrschenden Verhältnisse, dass eine solche Anklage – Sex als etwas, dass Männer Frauen antun – geäußert werde kann und der Ruf der Anklägerin dennoch unbeschadet bleibt, man ihr auch noch den Literaturnobelpreis zukommen lässt – Quote wirkt.

Also: Auf der einen Seite haben wir eine Verharmlosung von sexueller Gewalt vorliegen, man macht sich auch schon mal drüber lustig, und auf der anderen Seite wird so gut wie alles – All sex is rape – als Vergewaltigung hysterisiert.

Mein Bekannter also, wenn er – was er nicht hat – diese Anklage aus seiner persönlichen Erfahrung des Unbehagens heraus gegen Frauen formuliert hätte, er wäre nur auf taube Ohren gestoßen, man hätte ihn nicht ernst genommen – zu Recht. Auf der anderen Seite des Geschlechtergrabens bleibt diese „zu Recht“ aus und vergiftet damit die ganze Geschlechterbeziehung.

Über feministischen Totalitarismus und Vergewaltigung

[Update]

In Schweden wurde wieder mal das Sexualstrafrecht verschärft, das bedeutet:

Passivität soll damit nicht länger als stilles Einverständnis interpretiert werden können.

Womit einvernehmlicher Sex, wie er ganz alltäglich praktiziert wird, nun als eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt strafbar ist.

Feministen streben eine totalitäre Willkürherrschaft der Frau über den Mann an. Für sie ist „Gleichberechtigung“ erst dann erreicht, wenn ein Mann auf das bloße Wort einer Frau hin vernichtet wird – Anschuldigung = Schuldig: Genauso wird mit Statistiken über Vergewaltigungen verfahren. Beschuldigte, die nicht verurteilt wurden, werden als Fälle von Justizirrtümern gehandelt. Wenn 90% der Beklagten nicht verurteilt werden, heißt das für Feministen nicht, dass wir 90% Falschbeschuldigungen vorliegen haben, sondern dass 90% Vergewaltiger zu Unrecht auf freien Fuß bleiben. Also brauchen wir eine Verschärfung im Rechtssystem. Angestrebt wird u.a. eine Beweislastumkehr. Unschuldig verurteilte Männer werden billigend im Kauf genommen, denn jeder Feminist weiß: Frauen lügen bei sowas nicht bzw. so gut wie nie. Nach dieser Annahme begründet sich die weibliche Definitionsmacht, nach der eine Frau auch im Nachhinein einvernehmlichen Sex als Vergewaltigung deklarieren kann.

Totalitarismus bedeutet, dass der Staat einen vorschreibt, wie man sich auch im intimsten Bereich zu verhalten hat. „Das private ist politisch!“ heißt die Agenda sowohl eines totalitären Systems wie auch der Feministinnen, nur: „Wenn das Private politisch ist, dann ist das Private zerstört.“ Es rächt sich, wenn solche Konzepte, die von jeder anderen Gruppe, wie z.B. Nazis, sofort als demokratiegefährdend erkannt werden würden, nicht ernst genommen werden, weil sie von Feministinnen kommen. Gestern nahm man sie nicht ernst, heute setzen sie ihre menschenfeindlichen Gesetze durch. Feministen rechtfertigen ihre Politik nicht, sie setzen sie rücksichtslos durch. Sie diskutieren und begründen ihre Agenda nicht, sie zensieren auf ihren Hoheitsgebieten jede kritische Meinungsäußerung. Das mag ja noch angehen, dass eine solche Politik auf irgendwelchen Blogs betrieben wird, nur wird es ja nicht dabei belassen. Es wird eine Meinungshoheit über die gesamte Gesellschaft angestrebt, und hier sind wir mitten drin im Totalitarismus. Um zurück zum Sex zu kommen: Feministinnen wollen nicht nur für sich privat das Aussprech-„Konsensprinzip“ umsetzen, sondern es auf die gesamte Bevölkerung ausdehnen. Der totalitäre Aspekt im „Konsensprinzip“ zeigt sich schon allein in der Benennung, denn er unterstellt, dass wenn der Mann nicht verbal um Erlaubnis bittet, kein Konsens vorliege. Und damit ist so gut wie jeder Sex zwischen Männlein und Weiblein eine Vergewaltigung, denn diese Praxis wird von so gut wie von niemanden ausgeübt, der Konsens wird von der überwältigende Mehrheit der Fälle nonverbal hergestellt.

Blick nach Schweden: Dort hat man nun das „Konsensprinzip“ verpflichtend vorgeschrieben. [Update: Der Artikel steht in der Kritik, hier die korrigiert Version in einer anderen Zeitung] Nun müssen selbst Ehepaare vor dem Sex ihren Partner um Erlaubnis fragen. Wenn das nicht geschieht gilt das allen Ernstes als Vergewaltigung. Begründet wird das u.a. damit:

Oft beschreiben [Frauen] auch, dass sie beim Akt zwar völlig gegenwärtig waren, aber psychisch „eingefroren“ und es ihnen deshalb nicht möglich war „nein“ zu sagen.

Hier liegt das Problem aber nicht beim „Täter“, sondern beim vermeintlichen Opfer. Es ist nicht ein Fehlverhalten des Mannes, welches verurteilt wird, sondern eine psychische Störung beim „Opfer“. Das ist ungefähr so, als würde bei einem Autounfall nicht der eigentlich Schuldige verurteilt, sondern der andere Beteiligte, weil der Verursacher eine Panikattacke hatte [Mehr dazu in den Kommentaren].

Und hier zeigt sich der Totalitarismus: Der Staat schreibt vor, wie man sich selbst im Schlafzimmer zu verhalten hat. Damit folgt Schweden internationalen Vorbildern wie z.B. Deutschland. Auch hier sind inzwischen Lappalien als „Vergewaltigung“ strafbar. Damit wird aus einem Verbrechen, das für Frauen angeblich „schlimmer als der Tod“ sei, eine Lachnummer. Eigentlich eine schallende Ohrfeige für jede Frau, die tatsächlich ver-gewalt-igt wurde. Bestraft werden damit nicht mehr tatsächlich unmoralische Taten wie Gewaltanwendung sondern es zählt allein das Empfinden der Frau.

#mentoo: Sexuelle Gewalt von Frauen an Männern

Das hier ist ein recycelter Kommentar auf eine Liebeserklärung an die Männerwelt und geht auf die Arbeit der Quellenmaschine Arne Hoffmann zurück:

Ein paar Zahlen, entommen aus: „Anderson, Peter und Aymami, Ronelle: Reports of Female Initiation of Sexual Contact: Male and Female Differences. In: Archives of Sexual Behavior, Vol. 22, No.4,1993“

darin heißt es über Männer, die unerwünschten Sex hatten:

· 44,9 Prozent der Männer, schon einmal betrunken oder high gemacht worden
zu sein;
· 20.3 Prozent, ihre Partnerin habe gedroht, sich selbst etwas anzutun;
· 29,9 Prozent, sie habe sie mit Argumenten bestürmt;
· 18,0 Prozent, die Frau habe ihre Macht oder Autorität eingesetzt;
· 26,6 Prozent, sie habe die Sexualität ihres männlichen Partners in Frage
gestellt;
· 19,5 Prozent, sie habe Vorteil aus einer kompromittierenden Situation
gezogen;
· 15,6 Prozent, sie habe mit körperlicher Gewalt gedroht;
· 15,6 Prozent, sie habe körperliche Gewalt eingesetzt;
· 18,0 Prozent, sie habe gedroht, die Beziehung zu beenden;
· 83,2 Prozent, sie sei zu erregt gewesen, sich zu bremsen;
· 17,3 Prozent, sie habe sich dadurch an ihrem Partner für etwas rächen wollen
und:
· 4,7 Prozent, sie habe mit einer Waffe gedroht

was die Häufigkeit angeht, so schreibt Hoffmann:

„An solche Geschlechterklischees [dass Vergewaltigungen allein von Männern ausgehen] glauben viele, die aktuelle Forschung deckt sie nicht: So weist der Geschlechter- und Antidiskriminierungsforscher Dr. Peter Döge in einer Studie für die evangelische Kirche Deutschlands darauf hin, dass acht Prozent aller Frauen angegeben hatten, ihren Partner bereits sexuell genötigt zu haben. Der Anteil der Frauen, die sich durch ihre Männer sexuell genötigt fühlten, liegt mit zwölf Prozent nur um ein Drittel höher. In seiner zusammenfassenden Metastudie „Weibliche Gewalt in Partnerschaften“ erkennt der Berliner Soziologe Bastian Schwithal gar: „Beim Verüben von sexueller Gewalt ergibt sich ein Geschlechtsverhältnis von 57,9% Männer gegenüber 42,1% Frauen und hinsichtlich erlittener Gewalt ein Männer-Frauen-Verhältnis von 40,8% zu 59,2%.“

Von noch bemerkenswerteren Zahlen berichtete die US-amerikanische Professorin für Frauenstudien Abigail Rine im Juni 2013 in dem Magazin „The Atlantic“, wobei Rine sich auf die National Intimate Partner and Sexual Violence Survey aus dem Jahr 2010 bezieht, eine nationale, repräsentative Untersuchung über Opfer sexueller Gewalt. In den 12 Monaten vor der Erhebung, berichtet Rine, waren 1,26 Millionen Männer (1,1 Prozent aller Männer insgesamt) ihren Angaben nach „zur Penetration gebracht“ worden, was fast deckungsgleich sei mit den 1,27 Millionen Frauen (ebenfalls 1,1 Prozent aller Frauen insgesamt), die im selben Zeitraum vergewaltigt worden sein sollen. „Wenn diese Zahlen auch nur annähernd zutreffen“, so Rine, „zeigen sie ein signifikant anderes Bild von sexueller Gewalt in den USA, als ich gewohnt bin.“ Auf diese Relation wiesen auch die Feministin Hanna Rosin im Magazin „Slate“ und die männerfreundliche Equity-Feministin Cathy Young anhand neuerer Zahlen im Nachrichtenmagazin „Time“ hin. Im Oktober 2013 schließlich berichtete das Wissenschaftsmagazin „National Geographic“ über eine aktuelle Studie, die von den Wissenschaftlerinnen Michele Ybarra und Kimberly Mitchell in der akademischen Fachzeitschrift „JAMA Pediatrics“ veröffentlicht wurde. Diese Untersuchung zeigte, dass im Alter von unter 18 Jahren beide Geschlechter in etwa demselben Ausmaß zu sexuellen Übergriffen neigen. „Vor nicht allzu langer Zeit wurden Männern die Fragen über Tätererfahrungen und Frauen die Fragen über Opfererfahrungen gestellt“, erläutert Ybarra den sexistischen Hintergrund, der zur bis heute bestehenden Schieflage der Debatte über sexuelle Gewalt führte. „Wir haben die Tatsache nie wahrgenommen, dass Männer Opfer und Frauen Täter sein könnten.“ All diese Artikel stehen immer noch online.“

Übrigens: Frauen, die sich einfach Sex nehmen, gehen noch weit häufiger als Männer davon aus, dass ihr Opfer es so wollte.

Die Twitter-Zensur-Struktur und ein Nachtrag zu „Nein heißt Nein“

Sie war ein armes kleines Mädchen welches mitten aus dem umkämpften Aleppo twitterte. Da geht einem das Herz auf, da gibt man jedes kritische Denken auf, denn das wäre nun wirklich herzlos. Dumm nur, dass es sich um eine Propagandalüge handelte, ähnlich wie die Brutkastenlüge.

Warum funktionierte diese Lüge? Weil Twitter eine besondere Blockfunktion hat, die sich wesenhaft von einer Ignore-Funktion unterscheidet. Die Blockfunktion zeichnet sich dadurch aus, dass sie gegenüber den eigenen Followern zensierend wirkt:

  1. A folgt B.
  2. B lügt.
  3. C stellt die Lüge richtig.
  4. B blockt C.
  5. A kann die Richtigstellung der Lüge bei Punkt 3. nicht mehr lesen, da er Opfer der Zensur wurde.

Deswegen funktionierte die Propagandalüge: Jedes kritische Nachfragen bei dem armen Mädchen aus Aleppo wurde sofort geblockt, so dass die vielen Follower keinen Zweifel entwickelten.

Und jetzt wieder zum wichtigsten Menschen auf dem Planeten, also mir. Ich wurde bezichtigt u.a. „Vergewaltigung zu legitimieren„. Dann nahm man mir die Möglichkeit, mich gegen diese ungeheuerliche Anschuldigung zu wehren, in dem ich gleich von mehreren Anklägern geblockt wurde.

Entgegen dem feministischen Fantasma, wonach Vergewaltigung in unserer Kultur toleriert wird (Rape-Culture-Theorie), ist der Vorwurf, ein Vergewaltiger zu sein, ein äußerst schwerwiegender mit weitreichenden Konsequenzen. Freunde kündigen einem die Freundschaft. Man kann seinen Arbeitsplatz verlieren. Selbst die eigene Familie kann einen verstoßen. Man kann für lange Zeit ins Gefängnis gehen, wo man misshandelt wird, da man ganz unten in der Knasthierarchie steht. Man muss schon schwere Wahrnehmungsstörungen haben, wenn man nicht erkennt, dass Vergewaltiger geächtet sind. Selbst Mörder sind sympathischer als Vergewaltiger und das obwohl sie einen größeren Schaden anrichten. Deswegen ist Falschbeschuldigung auch kein Kavalierinnendelikt, auch wenn Falschbeschuldigerinnen nur selten erwarten dürfen, zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Deswegen bin ich auch emotional höchst betroffen davon, als Vergewaltiger bezichtigt zu werden und dann nicht die Möglichkeit zu haben, mich zu verteidigen. Nehmen wir z.B. die hier:

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Ungehörte Antwort: „Nein, tu nicht. Was denkst Du bloß?!“

Diese liebenswerte Dame, die mir diese Frage stellte, welche vermittelt, ich sei ein Vergewaltiger, hat gar nicht meine Antwort abgewartet, sondern mich geblockt. Man beachte die vielen Likes. Was dieser Mob über mich denkt ist vermutlich nicht sehr schmeichelhaft und zudem ist er von meiner Antwort abgeschnitten (wobei sich die Frage stellt, ob sie überhaupt an meiner Antwort interessiert sind – wer in Lynchmordstimmung ist, ist kaum für eine nüchterne Diskussion zu haben).

Eine andere Unterstellung, die mir gegenüber erhoben wurde, war, dass ich Vergewaltigungen zu Lappalien erklären würde. Ich antwortete, dass ich das mitnichten tun würde, sondern stattdessen kritisiert hatte, dass Lappalien zu Vergewaltigungen aufgeblasen würden, wie man an diesem Beispiel hier sehen könne. Auch hier wurde ich geblockt mit der Folge, dass alle, die dort mitlesen mich weiterhin für ein Monster halten dürfen.

Nachdem ich meinen Text zum feministischen Dogma „Nein heißt Nein“ veröffentlicht hatte, bat ich auf Twitter Dritte darum, diejenigen, die mich geblock hatten, auf meine umfangreiche Antwort und Richtigstellungen hinzuweisen. Ein freundlicher Zeitgenosse erklärte mir daraufhin, er würde meiner Bitte nicht nachkommen, da jeder das Recht habe, andere zu ignorieren und er dieses Recht respektiere. Auf meine Frage, was mit meinem Recht sei, mich gegen ungeheuerliche Anschuldigungen zu verteidigen, erhielt ich keine vernünftige Antwort mehr.

Weiter kam es zu Gewaltfantasien, so wünschte man mir Pfefferspray in die Fresse. Auch hier wurde ich geblockt.

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Als Fazit kann man festhalten, dass FeministInnen offenbar nicht zur vernünftigen Diskussion in der Lage sind. Sie sehen einfach Rot und schlagen im Mob vereint blindwütig auf einen ein, der auf einen einfachen Fakt hinweist: Hier, dass der feministische Mythos „Nein heißt Nein. Immer. Punkt.“ schlicht nicht zutrifft, um sich dann vernichtende Urteile über den Boten der unangenehmen Wahrheit zu bilden.

[Nachtrag] Wenn ich mir anschaue, wie hier Vorwürfe bzgl. Vergewaltigung erhoben wird, erscheint es mir als plausibel, dass Falschbeschuldigungen durch Frauen sehr leichtfertig erhoben werden, von wegen: „Frauen lügen bei sowas nicht!“.

Sexualstrafrecht: Kein vernünftiger Mensch würde es ausnutzen!

Die Verschärfung des Sexualstrafrechts ist durch, und Dr. Stevens erklärt schon mal, was man heute besser lassen sollte, will man nicht das Risiko eingehen, für ein paar Jahre ins Gefängnis zu wandern. Kritiker fürchten also, dass eine Welle von Falschbeschuldigungen durchs Land schwappt. Dieser Befürchtung widmet sich in einem Interview auch die taz. Dort wird abgewiegelt und erklärt, warum es nicht zu mehr Falschbeschuldigungen komme – meint jedenfalls die Interviewte, eine Professorin für Strafrecht und führende Expertin für Sexualstrafrecht. Kann man sich also beruhigt schlafen legen?

Nein, denn im Interview heißt es:

Ein weiteres Problem der neuen Rechtslage: Ein Paar liegt im Bett, sie will Sex. Er sagt, er sei zu müde. Sie gibt nicht auf und streichelt seinen Penis, bis er doch Lust hat. Ist das künftig strafbar, weil sie sein Nein ignoriert hat?

 

Das Verhalten der Frau mag zwar den Tatbestand des neuen Gesetzes erfüllen. Aber ich bitte Sie, welcher Mann zeigt seine Partnerin nach einer solchen Situation an?

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Professorin und Expertin für Sexualstrafrecht räumt hier ein, dass eine einfache Anzeige dazu führen würde, dass jemand verurteilt wird für eine Handlung, die kein vernünftiger Mensch als strafwürdig betrachtet. Und als einzige Ausflucht mutmaßt die Expertin, dass schon niemand diese Waffe ausnutzen würde!

In einer schönen Welt lebt die Interviewte da. Eine Welt, in der alle in Liebe und Harmonie zusammenleben, es keine Kriege gibt und niemand einen unlauteren Vorteil für sich ausnutzen würde. NIemals gehen Mann und Frau im Streit auseinander, im Hass, um dann jede Waffe zu nutzen, die sich nutzen lässt. Nein, Sarkasmus beiseite: Hier zeigt sich, dass genau das zutrifft, was geleugnet wird: Noch nie war Falschbeschuldigung so einfach, und natürlich wird das die Fälle von Falschbeschuldigung erhöhen. Schon vor der Verschärfung war Falschbeschuldigung ein Problem und wird gerne auch in Sorgerechtsstreitigkeiten angewandt, um den Vater von den Kindern fern zu halten.

Interessant ist, dass hier ein Mann als „Opfer“ präsentiert wird. Dieses neue Gesetz ist auf feministischen Mist gewachsen, es handelt sich um ein Anti-Männer-Gesetz. Kaum eine Feministin wird ernsthaft damit rechnen, dass es Frauen in großer Zahl treffen wird – zurecht, denn Männer übernehmen die Initiative wodurch sie es sind, die sich strafbar machen. Auch werden Männer umgekehrt kaum wegen Lappalien zur Polizei rennen, und wenn, wird man sie einfach nicht ernstnehmen.

Tatsächlich ist es notwendig, eine „übergriffige“ Frau und keinen Mann als Beispiel anzuführen, um die Problematik des neuen Gesetzes deutlich zu machen. Dank der Dämonisierung des Mannes – dass er seit Jahrhunderten als Monster gezeichnet  wird – könnte man in einem Beispiel, in welchem eine Mann „einfach weitermacht“, nicht veranschaulichen, dass das Gesetz so falsch ist, wie es nur falsch sein kann. Bei einem Mann, der „einfach weitermacht“, wäre man alarmiert, man würde sofort keine Bagatelle sondern einen Übergriff wahrnehmen, die Problematik des Gesetzes kann nur mit getauschten Geschlechtern veranschaulicht werden. So tief ist die Dämonisierung des Mannes bereits ins kollektive Unterbewusstsein eingesickert.

Es zeigt sich, dass es sich rächt, Feministinnen nicht ernst zu nehmen. Meine Erfahrung ist, dass es weit weniger Feministinnen in Real Life gibt, als es die feministisch dominierten Medien vermuten lassen. Man distanziert sich von ihnen, aber sieht in ihnen auch keine große Gefahr. Zu Unrecht, denn Feminismus ist eine starke Lobby. Feministinnen sprechen davon, dass Männer Frauen systematisch benachteiligen würden, was zu Frauenquoten führt. Feministinnen behaupten, Gewalt sei etwas, das Männer Frauen antun, was dazu führt, dass Männer und Kinder nicht vor gewalttätigen Frauen geschützt werden. Feministinnen behaupten, dass Frauen im Internet massiver Hate-Speech ausgesetzt seien, was dann zur Einschränkung der Meinungsfreiheit führt. Oder sie hetzen gegen Männer und unterstellen ihnen eine „Vergewaltigungskultur“, von der alle Männer profitieren, und die alle Frauen in Angst und Schrecken hält, was dann in einer Gesetzgebung resultiert, welche nun wie ein Damokles-Schwert über jeden Mann hängt, der sich auf sexuelle Aktivitäten einlässt. Es zeigt auch den totalitären Charakter des Feminismus: Wie jede totalitäre Ideologie will er jeden Bereich kontrollieren und seinen Willen durchsetzen – bis in die Schlafzimmer, denn wie lautet ein feministischer Slogan: „Das Private ist Politisch!“ – womit das Private zerstört ist.

Sexuell aktive Männer in Zukunft mit einem Bein im Knast

Frau Hummel spricht von einem Missverständnis:

Karl, ein Student aus Kiel, war für ein Praxissemester zu seiner Freundin nach Graz gezogen und hatte am Nachmittag mit einer Kollegin, die er beim Praktikum kennengelernt hatte, in einem Kaffeehaus gesessen. „Als sie mich auf dem Heimweg dann gefragt hat, wo ich wohne, habe ich ihr völlig arglos das Zimmer gezeigt, das ich mit meiner Freundin zur Untermiete bewohnte. Aber kaum war die Tür hinter uns ins Schloss gefallen, erstickte sie mich mit Küssen“, erinnert sich Karl und klingt dabei immer noch verwundert.

Und jetzt stelle man sich vor, der „verwunderte“ Karl zeigt seine Kollegin an, und zwar wegen „Vergewaltigung“, sie habe nämlich „überraschend“ übergriffig gehandelt – so will es nämlich die Verschärfung des Sexualstrafrechts, über die heute im Kabinett beraten wird. (Video ~30Sekunden) Nun, einer Frau wird das natürlich nicht passieren, solch grotesken Anklagen würden nur Männer betreffen, so heißt es auch in der Tagesschau-Meldung, dass „Frauen“ – und nur diese – besser vor Vergewaltigung geschützt werden sollen. Entscheidend hierbei ist, dass in Zukunft keine Gewalt ausgeübt oder angedroht werden muss, um als Ver-gewalt-iger verurteilt zu werden. So soll es bereits ausreichen, wenn man ein „Überraschungsmoment“ ausnutzt.

Das ist ein Gummiparagraf, der sich nahezu beliebig interpretieren lässt. Denn strenggenommen könnte ja jeder Mann „überraschend“ gehandelt haben, wenn er z.B. vor dem ersten Kuss nicht nachgefragt hatte. Damit wird im Grunde die männliche Hälfte der Bevölkerung der weiblichen Willkür ausgeliefert, denn kaum jemand wendet das unsägliche, feministische Aussprech-Prinzip an, aus gutem Grund übrigens, denn Fragen wie „Darf ich dich küssen?“ wirken ungemein abturnend, selbst wenn die Frau vorher wollte, will sie es danach nicht mehr. Dies ist ein schönes Beispiel für den totalitären Aspekt des Feminismus: Er will selbst noch intimsten Bereich der Menschen wirken, dort seinen Willen durchsetzen, Motto: „Das Private ist Politisch“. Das hat Folgen: feministischer Sex bedeutet einen Ausverkauf der Erotik.

Schon jetzt ufern Falschbeschuldigungen aus entgegen dem Vergewaltigungsmythos, dass Frauen bei „sowas“ nicht lügen. Sie tun es eben doch, sie lügen wie gedruckt, wenn sie in ihrer Rachsucht eine Existenz zerstören wollen. Nur jemand, der dem so verbreiteten wie falschen Mythos anhängt, dass Frauen die besseren Menschen seien, kann sowas gutheißen. Nachdem im real existierenden Matriarchat Frauen bereits Herrinnen über Leben und Tod von Ungeborenen sind (und massenhaft abtöten), Herrinnen über die Familie, mit der Macht, den Vater nach Belieben zu entsorgen und auch auf die Bedürfnisse ihrer Kinder keine Rücksicht nehmen, wird dem weiblichen Geschlecht hiermit eine weitere Waffe in die Hand gegeben, mit der nun beliebig, also willkürlich, Männer vernichtet werden können.

Was bleibt, ist eine weitere Zone verbrannter Erde zwischen den Geschlechtern. Was sich bereits heute zeigt, nämlich dass sich Männer von den Frauen zurückziehen, was von diesen beklagt wird, wird sich als Trend noch verstärken. Feministinnen freilich stört das nicht, denn wie sie wissen: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“; wenn eine Frau einsam bleibt, ist das aus feministischer Sicht eine gute Sache.