Archiv der Kategorie: Vergewaltigung

Die Twitter-Zensur-Struktur und ein Nachtrag zu „Nein heißt Nein“

Sie war ein armes kleines Mädchen welches mitten aus dem umkämpften Aleppo twitterte. Da geht einem das Herz auf, da gibt man jedes kritische Denken auf, denn das wäre nun wirklich herzlos. Dumm nur, dass es sich um eine Propagandalüge handelte, ähnlich wie die Brutkastenlüge.

Warum funktionierte diese Lüge? Weil Twitter eine besondere Blockfunktion hat, die sich wesenhaft von einer Ignore-Funktion unterscheidet. Die Blockfunktion zeichnet sich dadurch aus, dass sie gegenüber den eigenen Followern zensierend wirkt:

  1. A folgt B.
  2. B lügt.
  3. C stellt die Lüge richtig.
  4. B blockt C.
  5. A kann die Richtigstellung der Lüge bei Punkt 3. nicht mehr lesen, da er Opfer der Zensur wurde.

Deswegen funktionierte die Propagandalüge: Jedes kritische Nachfragen bei dem armen Mädchen aus Aleppo wurde sofort geblockt, so dass die vielen Follower keinen Zweifel entwickelten.

Und jetzt wieder zum wichtigsten Menschen auf dem Planeten, also mir. Ich wurde bezichtigt u.a. „Vergewaltigung zu legitimieren„. Dann nahm man mir die Möglichkeit, mich gegen diese ungeheuerliche Anschuldigung zu wehren, in dem ich gleich von mehreren Anklägern geblockt wurde.

Entgegen dem feministischen Fantasma, wonach Vergewaltigung in unserer Kultur toleriert wird (Rape-Culture-Theorie), ist der Vorwurf, ein Vergewaltiger zu sein, ein äußerst schwerwiegender mit weitreichenden Konsequenzen. Freunde kündigen einem die Freundschaft. Man kann seinen Arbeitsplatz verlieren. Selbst die eigene Familie kann einen verstoßen. Man kann für lange Zeit ins Gefängnis gehen, wo man misshandelt wird, da man ganz unten in der Knasthierarchie steht. Man muss schon schwere Wahrnehmungsstörungen haben, wenn man nicht erkennt, dass Vergewaltiger geächtet sind. Selbst Mörder sind sympathischer als Vergewaltiger und das obwohl sie einen größeren Schaden anrichten. Deswegen ist Falschbeschuldigung auch kein Kavalierinnendelikt, auch wenn Falschbeschuldigerinnen nur selten erwarten dürfen, zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Deswegen bin ich auch emotional höchst betroffen davon, als Vergewaltiger bezichtigt zu werden und dann nicht die Möglichkeit zu haben, mich zu verteidigen. Nehmen wir z.B. die hier:

nein-trotzdem-ficken

Ungehörte Antwort: „Nein, tu nicht. Was denkst Du bloß?!“

Diese liebenswerte Dame, die mir diese Frage stellte, welche vermittelt, ich sei ein Vergewaltiger, hat gar nicht meine Antwort abgewartet, sondern mich geblockt. Man beachte die vielen Likes. Was dieser Mob über mich denkt ist vermutlich nicht sehr schmeichelhaft und zudem ist er von meiner Antwort abgeschnitten (wobei sich die Frage stellt, ob sie überhaupt an meiner Antwort interessiert sind – wer in Lynchmordstimmung ist, ist kaum für eine nüchterne Diskussion zu haben).

Eine andere Unterstellung, die mir gegenüber erhoben wurde, war, dass ich Vergewaltigungen zu Lappalien erklären würde. Ich antwortete, dass ich das mitnichten tun würde, sondern stattdessen kritisiert hatte, dass Lappalien zu Vergewaltigungen aufgeblasen würden, wie man an diesem Beispiel hier sehen könne. Auch hier wurde ich geblockt mit der Folge, dass alle, die dort mitlesen mich weiterhin für ein Monster halten dürfen.

Nachdem ich meinen Text zum feministischen Dogma „Nein heißt Nein“ veröffentlicht hatte, bat ich auf Twitter Dritte darum, diejenigen, die mich geblock hatten, auf meine umfangreiche Antwort und Richtigstellungen hinzuweisen. Ein freundlicher Zeitgenosse erklärte mir daraufhin, er würde meiner Bitte nicht nachkommen, da jeder das Recht habe, andere zu ignorieren und er dieses Recht respektiere. Auf meine Frage, was mit meinem Recht sei, mich gegen ungeheuerliche Anschuldigungen zu verteidigen, erhielt ich keine vernünftige Antwort mehr.

Weiter kam es zu Gewaltfantasien, so wünschte man mir Pfefferspray in die Fresse. Auch hier wurde ich geblockt.

ShootMessenger

Als Fazit kann man festhalten, dass FeministInnen offenbar nicht zur vernünftigen Diskussion in der Lage sind. Sie sehen einfach Rot und schlagen im Mob vereint blindwütig auf einen ein, der auf einen einfachen Fakt hinweist: Hier, dass der feministische Mythos „Nein heißt Nein. Immer. Punkt.“ schlicht nicht zutrifft, um sich dann vernichtende Urteile über den Boten der unangenehmen Wahrheit zu bilden.

[Nachtrag] Wenn ich mir anschaue, wie hier Vorwürfe bzgl. Vergewaltigung erhoben wird, erscheint es mir als plausibel, dass Falschbeschuldigungen durch Frauen sehr leichtfertig erhoben werden, von wegen: „Frauen lügen bei sowas nicht!“.

Sexualstrafrecht: Kein vernünftiger Mensch würde es ausnutzen!

Die Verschärfung des Sexualstrafrechts ist durch, und Dr. Stevens erklärt schon mal, was man heute besser lassen sollte, will man nicht das Risiko eingehen, für ein paar Jahre ins Gefängnis zu wandern. Kritiker fürchten also, dass eine Welle von Falschbeschuldigungen durchs Land schwappt. Dieser Befürchtung widmet sich in einem Interview auch die taz. Dort wird abgewiegelt und erklärt, warum es nicht zu mehr Falschbeschuldigungen komme – meint jedenfalls die Interviewte, eine Professorin für Strafrecht und führende Expertin für Sexualstrafrecht. Kann man sich also beruhigt schlafen legen?

Nein, denn im Interview heißt es:

Ein weiteres Problem der neuen Rechtslage: Ein Paar liegt im Bett, sie will Sex. Er sagt, er sei zu müde. Sie gibt nicht auf und streichelt seinen Penis, bis er doch Lust hat. Ist das künftig strafbar, weil sie sein Nein ignoriert hat?

 

Das Verhalten der Frau mag zwar den Tatbestand des neuen Gesetzes erfüllen. Aber ich bitte Sie, welcher Mann zeigt seine Partnerin nach einer solchen Situation an?

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Professorin und Expertin für Sexualstrafrecht räumt hier ein, dass eine einfache Anzeige dazu führen würde, dass jemand verurteilt wird für eine Handlung, die kein vernünftiger Mensch als strafwürdig betrachtet. Und als einzige Ausflucht mutmaßt die Expertin, dass schon niemand diese Waffe ausnutzen würde!

In einer schönen Welt lebt die Interviewte da. Eine Welt, in der alle in Liebe und Harmonie zusammenleben, es keine Kriege gibt und niemand einen unlauteren Vorteil für sich ausnutzen würde. Nein, Sarkasmus beiseite: Hier zeigt sich, dass genau das zutrifft, was geleugnet wird: Noch nie war Falschbeschuldigung so einfach, und natürlich wird das die Fälle von Falschbeschuldigung erhöhen. Schon vor der Verschärfung war Falschbeschuldigung ein Problem und wird gerne auch in Sorgerechtsstreitigkeiten angewandt, um den Vater von den Kindern fern zu halten.

Interessant ist, dass hier ein Mann als „Opfer“ präsentiert wird. Dieses neue Gesetz ist auf feministischen Mist gewachsen, es handelt sich um ein Anti-Männer-Gesetz. Kaum eine Feministin wird ernsthaft damit rechnen, dass es Frauen in großer Zahl treffen wird – zurecht, denn Männer übernehmen die Initiative wodurch sie es sind, die sich strafbar machen. Auch Männer werden umgekehrt kaum wegen Lappalien zur Polizei rennen, und wenn, wird man sie einfach nicht ernstnehmen.

Tatsächlich ist es notwendig, eine „übergriffige“ Frau und keinen Mann als Beispiel anzuführen, um die Problematik des neuen Gesetzes deutlich zu machen. Dank der Dämonisierung des Mannes – dass er seit Jahrhunderten als Monster gezeichnet  wird – könnte man in einem Beispiel, in welchem eine Mann „einfach weitermacht“, nicht veranschaulichen, dass das Gesetz so falsch ist, wie es nur falsch sein kann. Bei einem Mann, der „einfach weitermacht“, wäre man alarmiert, man würde sofort keine Bagatelle sondern einen Übergriff wahrnehmen, die Problematik des Gesetzes kann nur mit getauschten Geschlechtern veranschaulicht werden. So tief ist die Dämonisierung des Mannes bereits ins kollektive Unterbewusstsein eingesickert.

Es zeigt sich, dass es sich rächt, Feministinnen nicht ernst zu nehmen. Meine Erfahrung ist, dass es weit weniger Feministinnen in Real Life gibt, als es die feministisch dominierten Medien vermuten lassen. Man distanziert sich von ihnen, aber sieht in ihnen auch keine große Gefahr. Zu Unrecht, denn Feminismus ist eine starke Lobby. Feministinnen sprechen davon, dass Männer Frauen systematisch benachteiligen würden, was zu Frauenquoten führt. Feministinnen behaupten, Gewalt sei etwas, das Männer Frauen antun, was dazu führt, dass Männer und Kinder nicht vor gewalttätigen Frauen geschützt werden. Feministinnen behaupten, dass Frauen im Internet massiver Hate-Speech ausgesetzt seien, was dann zur Einschränkung der Meinungsfreiheit führt. Oder sie hetzen gegen Männer und unterstellen ihnen eine „Vergewaltigungskultur“, von der alle Männer profitieren, und die alle Frauen in Angst und Schrecken hält, was dann in einer Gesetzgebung resultiert, welche nun wie ein Damokles-Schwert über jeden Mann hängt, der sich auf sexuelle Aktivitäten einlässt. Es zeigt auch den totalitären Charakter des Feminismus: Wie jede totalitäre Ideologie will er jeden Bereich kontrollieren und seinen Willen durchsetzen – bis in die Schlafzimmer, denn wie lautet ein feministischer Slogan: „Das Private ist Politisch!“ – womit das Private zerstört ist.

Sexuell aktive Männer in Zukunft mit einem Bein im Knast

Frau Hummel spricht von einem Missverständnis:

Karl, ein Student aus Kiel, war für ein Praxissemester zu seiner Freundin nach Graz gezogen und hatte am Nachmittag mit einer Kollegin, die er beim Praktikum kennengelernt hatte, in einem Kaffeehaus gesessen. „Als sie mich auf dem Heimweg dann gefragt hat, wo ich wohne, habe ich ihr völlig arglos das Zimmer gezeigt, das ich mit meiner Freundin zur Untermiete bewohnte. Aber kaum war die Tür hinter uns ins Schloss gefallen, erstickte sie mich mit Küssen“, erinnert sich Karl und klingt dabei immer noch verwundert.

Und jetzt stelle man sich vor, der „verwunderte“ Karl zeigt seine Kollegin an, und zwar wegen „Vergewaltigung“, sie habe nämlich „überraschend“ übergriffig gehandelt – so will es nämlich die Verschärfung des Sexualstrafrechts, über die heute im Kabinett beraten wird. (Video ~30Sekunden) Nun, einer Frau wird das natürlich nicht passieren, solch grotesken Anklagen würden nur Männer betreffen, so heißt es auch in der Tagesschau-Meldung, dass „Frauen“ – und nur diese – besser vor Vergewaltigung geschützt werden sollen. Entscheidend hierbei ist, dass in Zukunft keine Gewalt ausgeübt oder angedroht werden muss, um als Ver-gewalt-iger verurteilt zu werden. So soll es bereits ausreichen, wenn man ein „Überraschungsmoment“ ausnutzt.

Das ist ein Gummiparagraf, der sich nahezu beliebig interpretieren lässt. Denn strenggenommen könnte ja jeder Mann „überraschend“ gehandelt haben, wenn er z.B. vor dem ersten Kuss nicht nachgefragt hatte. Damit wird im Grunde die männliche Hälfte der Bevölkerung der weiblichen Willkür ausgeliefert, denn kaum jemand wendet das unsägliche, feministische Aussprech-Prinzip an, aus gutem Grund übrigens, denn Fragen wie „Darf ich dich küssen?“ wirken ungemein abturnend, selbst wenn die Frau vorher wollte, will sie es danach nicht mehr. Dies ist ein schönes Beispiel für den totalitären Aspekt des Feminismus: Er will selbst noch intimsten Bereich der Menschen wirken, dort seinen Willen durchsetzen, Motto: „Das Private ist Politisch“. Das hat Folgen: feministischer Sex bedeutet einen Ausverkauf der Erotik.

Schon jetzt ufern Falschbeschuldigungen aus entgegen dem Vergewaltigungsmythos, dass Frauen bei „sowas“ nicht lügen. Sie tun es eben doch, sie lügen wie gedruckt, wenn sie in ihrer Rachsucht eine Existenz zerstören wollen. Nur jemand, der dem so verbreiteten wie falschen Mythos anhängt, dass Frauen die besseren Menschen seien, kann sowas gutheißen. Nachdem im real existierenden Matriarchat Frauen bereits Herrinnen über Leben und Tod von Ungeborenen sind (und massenhaft abtöten), Herrinnen über die Familie, mit der Macht, den Vater nach Belieben zu entsorgen und auch auf die Bedürfnisse ihrer Kinder keine Rücksicht nehmen, wird dem weiblichen Geschlecht hiermit eine weitere Waffe in die Hand gegeben, mit der nun beliebig, also willkürlich, Männer vernichtet werden können.

Was bleibt, ist eine weitere Zone verbrannter Erde zwischen den Geschlechtern. Was sich bereits heute zeigt, nämlich dass sich Männer von den Frauen zurückziehen, was von diesen beklagt wird, wird sich als Trend noch verstärken. Feministinnen freilich stört das nicht, denn wie sie wissen: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“; wenn eine Frau einsam bleibt, ist das aus feministischer Sicht eine gute Sache.