Archiv der Kategorie: Zensur

Mit vielen kleinen Schritten in die Diktatur – das Jahr 2020

Zitat Alternativlos-Aquarium:

Meinungsfreiheit

Immer mehr Menschen wie etwa die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse sind der Ansicht, man müsste „das Konzept der Meinungsfreiheit überdenken“. Hassbotschaften gehörten uneingeschränkt gelöscht, das sei keine Zensur, sondern „Müllentsorgung“. Der Blogger Gerd Buurmann hingegen macht deutlich, dass Meinungsfreiheit per Definition auch unangenehme Ansichten einbezieht und das Aufbauschen solcher Ansichten darauf zielt, Andersdenkende mundtot zu machen: „Wer erklärt, ein Mensch würde Gewalt ausüben, weil er spricht, möchte damit nur die tatsächliche Gewalt rechtfertigen, mit der er zum Schweigen gebracht werden soll.“ Eine Studie belegt anhand einer Untersuchung der Frankfurter Goethe-Universität, dass ein großer Teil Studenten, insbesondere aus den Sozialwissenschaften, nicht mit Gedanken konfrontiert werden möchte, die den eigenen widersprechen, und nur zu gern bereit ist, Meinungsfreiheit einzuschränken.

Das antidemokratische Verhalten von Studenten an vielen Hochschulen, die eine Gesinnungsdiktatur fordern und unliebsame Professoren an ihrer Arbeit hindern, wird von der „Exzellenzuniversität Hamburg“ als „diskursive Auseinandersetzung“ bezeichnet, die an Universitäten üblich sei und von den Professoren ausgehalten werden müsse. Die Historikerin Sandra Kostner kritisiert demgegenüber, dass Dozenten es offenkundig versäumt haben, Studenten Grundregeln der Wissenschaft beizubringen, oder ein Klima der Ausgrenzung von kontroversen Positionen gar befördern.

Anmerkung uepsilonniks: Und das schlimmste kommt erst noch, u.a. will man das Internet mit einer Firewall nach chinesischem Vorbild regulieren. Weiterlesen: Medien, Zensur und Manipulation 2020

Zensiert: taz – Geld für Antifeministen

Das alte Spiel, zensierter Kommentar als Antwort auf die These, dass mehr Femininismus und Entzug von Privilegien Männern in Notlagen helfen werde, etwa als Jungen im Schulbetrieb und als Väter in Trennungssituationen (als Folge von feministischem Wirken):

In wie fern Leben wir in einem „Patriarchat“?

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Männer ihr ganzes Leben für Frauen arbeiten. Keine Frau ist bereit, ihr Leben lang malochen zu gehen und den Löwenanteil ihres Lebenseinkommen an Mann und Kinder abzugeben.

Weiterhin haben Mütter – nicht Väter – die Macht, den anderen Elternteil aus der Familie zu entfernen, was oft zu Suizid unter Trennungsvätern führt – diese erhalten aber keine Hilfe, auch nicht von „profeministischen Männervereinen“ wie dem Bundesforum gegen Männer; die sind mit der Machtfülle der Mütter im Matriarchat vollkommen zufrieden.

Wie sieht Hilfe für Männer aus? Man sagt ihnen sie seien toxisch, könnten nicht um Hilfe fragen. Die Realität aber ist, dass es keine Hilfe gibt.

Aber gut. Wo helfen die von dir angeführten irgendwie Jungen, Vätern, Männern – ohne Schuldzuweisungen nach dem Motto: „Selbst schuld!“, ohne Gerede von „toxischer Männlichkeit“? Ganz einfache Frage.

 

Jolanda über das Feminat und ihre Erfahrungen, sich für Männer einzusetzen

Aus der Reihe „Frauen, die meinen Glauben an das weibliche Geschlecht retten“ ein Kommentar:

„Kritik am Feminismus, die berechtigt ist, kommt in ihrer Welt gar nicht vor. Sie entscheidet – ganz autoritär – das die anderen die bösen sind.

Das ist aktuell das größte Problem seitens „Antifeministen“ und „Männerrechtler“ (in Anführungszeichen, weil ich die Begriffe so nicht wirklich gut finde, denn ‚Anti‘ heißt hier ja eigentlich nicht dagegen, sondern eher eine korrektive/kritische Haltung einnehmen). Wer, wie sicher viele hier, sich öffentlich dazu äußert, stösst schnell auf ablehnde Haltungen oder Widerstand, weil eben ein feministisches Narrativ über die Jahrzente einen fruchtbaren Nähboden hervorbrachte. Weder in der Presse, noch in der Politik sind heute Unterstützer in ausreichender Zahl zu finden, die sich für Männer und damit gegen den allgemeine übergreifenden Feminismus positionieren. Mit der Einführung der Genderstudies und einer entsprechenden Tendez in der Soziologie, der Psychologie, der feministischen Geschichte und weiteren Fächern der Geisteswissenschaften, wird sich daran auch so schnell nichts ändern. Ganz im Gegenteil. Als es vor einiger Zeit eine (wenig wissenschaftliche) Umfrage unter den Voluntären bei den ÖRR gab, war die Tendenz eindeutig Richtung rot/grün/links. Wir haben hier eine hervorragend ausgebildete geistige Elite, die sich aufgrund ihrer Geisteshaltung eines eindeutigen Rückhalts sicher sein können. Das sind die, auch im tagesspiegel genannten, strukturellen Machtnetzwerke (als Patriarchat bezeichnet), die in Wirklichkeit schon längst matriarchale Strukturen sind. Wie gegen solche Netzwerke vorgegangen werden muss, zeigt der geschichtliche Lauf des Feminismus: plakative Provokation, bis hin zu Gewaltakten (z.B. Fall Marianne Bachmeier); Etablierung von Wahrheiten über Einzelfallbeispiele (häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe), die entsprechende Forderungen unterstützen (Gesetzesänderungen, Einführung von Kontrollorganen; Gleichstellungsbeauftragte); Übernahme entsprechender Machtpositionen in Machtstrukturen (Verbände, NGOs, Ministerien).

Es ist heute gefährlicher denn je, sich gesellschaftlich oder politisch für Männer einzusetzen. Meinung gilt heute schnell als Hass oder Hetze. Bei ZON dann auch schnell als polemisch, mit den falschen Quellen belegt (habe versucht Arne als Quelle aufzuführen, Profil wurde gesperrt) oder anderen kruden Begründungen. Auf Twitter kann man sehr gut beobachten, wie sich eine feministische Phalanx bildet, wenn es darum geht feministische Positionen zu verteidigen (auf FB oder in ZON Kommentarbereichen ebenso), bei SPON haben ich das Gefühl, dass da manchmal wieder mehr Meinung zugelassen wird.

Jeder, der hier, bei Arne, uepsilonniks und den anderen Blogs unterwegs ist, sollte außerhalb unserer eigenen Filterblase aktiv Gegenmaßnahmen (im Rahmen gesetzlicher Grundlagen) durchführen: Widerworte, Gegenargumente, Widerspruch, Störaktionen nach Vorbild der Antifa (lässt sich auch damit begründen, dass Feminismus den Strukturen des Faschismus folgt), z.B. Plakate oder Aufkleber mit feministischen Inhalten unkenntlich machen (Freunde, seid mal nicht so phantasielos!). Nach dem 20. gesperrten Profil bei ZON (wobei die Anzahl der Kommentare je Profil immer weniger werden, die Kriterien für eine Sperrung also immer willkürlicher), hat mich das nur weiter angespornt.

Hetze gegen Polizisten für die Meinungsfreiheit

hatefreespeech

Daphne Patai sagte mal, dass man in unserer Gesellschaft keine andere Gruppe in der Öffentlichkeit so niedermachen dürfte wie Männer. Es gäbe einen Aufschrei, wenn man das mit Anderen – Schwarzen, Migranten, etc. – machen würde, sie z.B. als Abfall bezeichnen würde. Es gibt keinen Aufschrei, wenn man das mit Männern macht.

Jetzt hat eine Autorin der taz Polizisten zu Müll erklärt: Auf einer Müllhalde wären sie unter ihresgleichen und würden sich dort auch am wohlsten fühlen, womit bewiesen ist, dass man in Wirklichkeit nur an das Wohl der Beamten im Auge hat.

Wie um Patai zu bestätigen, gibt es nun eine öffentliche Debatte und es droht eine Anzeige von ganz oben – es hat also, anders als bei Männern, Konsequenzen.

Die Frage, die sich jetzt stellt, ist, ob das ein Befreiungsschlag für die Meinungsfreiheit ist, die im Kampf gegen „Hatespeech“ arg gebeutelt wird. Wenn die taz damit durchkommt, bedeutet das dann, dass man wieder freier sprechen darf? Beleidigen?

Bei Jetzt.de solidarisiert man sich mit der Haterin und spricht vom Schutz der „Presse- und Meinungsfreiheit“, soll wohl heißen, wenn man als Kommentator davon spricht, dass die Jetzt.de-Redaktion auf den Müll gehört, dann hätte man dort kein Problem damit.

Nun, ich habe ihnen folgenden Kommentar dagelassen:

Dafür, dass hier nicht zu beanstandende Harmlosigkeiten zensiert werden, ist das ein… äh, „interessanter“ Artikel.

…der zensiert wurde. Was bedeutet das jetzt? Rätsel in der Finsternis.

Meine persönliche Meinung ist, dass solcherlei Beleidigungen erlaubt sein müssen. Gegen Männer. Gegen Polizisten. Und Anderen. Ich bin ein Fan von Meinungsfreiheit, ob ich allerdings soweit gehen würde, alles außer Gewaltandrohungen und Gewaltaufrufen zuzulassen, weiß ich nicht, hier muss ich mir noch eine Meinung bilden.

Die moralischen Maßstäbe des Feminismus am Beispiel „Jetzt.de“

Monika Ebeling kritisierte einmal den Slogan der Bäckerinnung „Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte“, denn hier wird sowohl Gewalt gegen Männer als auch Frauengewalt – auch gegen Kinder – unsichtbar gemacht, womit deren Opfer kein Ausweg aus der Not bleibt unter einer Schlägerin. Einen besonderen Geschmäckle hatte der Spruch, da in derselben Zeit in einem Nachbardorf ein Kind durch Frauenhände brutal ums Leben kam. Feministen griffen die Kritik auf und bemängelten, dass es an dem Prinzip „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ doch nichts auszusetzen sei – sie lügen und betrügen, auch ihre eigenen Anhänger.

„…gegen Frauen und Kinder“ unterteilt die Welt in gut und böse streng nach Geschlecht: Hier die Männer, dort die Frauen und – natürlich – „ihre“ Kinder. Ein ähnlich ressentimentgeladenes Weltbild findet sich nicht nur auf feministischen Seiten, sondern auch im Mainstream. Dass aber Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord – überwiegend von Frauen ausgeht, weiß man sogar bei der feministisch kontrollierten Wikipedia, auch wenn man sich alle Mühe gibt, diese Information möglichst unsichtbar zu machen. Ich habe jetzt auf „Jetzt.de,“ wo die Propaganda (Punkt 2) verbreitet wird, mit der Coronakrise steige die Männergewalt, darauf hingewiesen, was ihnen aber offensichtlich nicht in die Agenda passte (dass sich Frauengewalt auch gegen Männer richtet, erwähnte ich nicht). Mit anderen Worten: Die Feindbildpflege – er: Der Schläger – geht diesen moralisch anständigen Menschen noch vor den Schutz von Kindern, den schwächsten im Haushalt; dass ist kein Einzelfall, das hat System, schon Michail merkte zu einem neuen Gesetz an:

Und das weiter Entblößende: Gewalt gegen Kinder, gegen die Schwächsten also im häuslichen Bereich, wurde aus dem Gesetzesumfang ausgenommen, um zu vermeiden, daß so das Gesetz weitgehend auch gegen Frauen angewandt werden könnte, die ja sogar mehr Gewalt gegen Kinder ausüben als Männer. So präzis werden Frauengesetze vom Feminismus diktiert!

Die Interessen der Frauen gehen vor den Interessen der Kinder. Mehr muss man über Feminismus nicht wissen; das ist einer der Gründe, warum Kinderfolter in unserem Land nicht geahndet wird. Ich hinterließ dem Haufen noch einen weiteren – weit weniger höflichen Kommentar, der natürlich auch nicht freigeschaltet wurde:

Zensiert?

Euch ist die Pflege eures Feindbildes „Mann“ wichtiger, als selbst den Schwächsten in der Gesellschaft zu helfen, wenn sie Opfer von Gewalt werden. Ich sag‘ euch jetzt nicht, was ihr seid.

Zensiert: Meinung: Männer sind Schweine – Frauen erst recht

Betroffener Artikel: Meinung: Männer sind Schweine – Frauen erst recht

Kommentator: A.F.

Zensierter Kommentar (Hinweis: Die Links wurden von mir – yx – nachgetragen):

Erst einmal, die sogenannte „Gender Pay Gap“ ist inzwischen schon oft genug als Mythos belegt worden! Sie existiert einfach nicht.
Interessanterweise bevorzugen Frauen in unserer Wohlstandsgesellschaft – aller feministischen Propaganda zum trotz – das Versorger-Modell und das wird auch so bleiben.

Viele Punkte, die hier angesprochen wurden, werden von der Männerrechtsbewegung – deren Vorreiter „MANNDat„, Agens und der Journalist Arne Hoffmann (Genderama) sind – schon lange thematisiert.

Als Folge davon wird die deutsche Männerrechtsbewegung sowohl von Medien, feministischen Gruppierungen und der Politik als „Frauenfeindlich“, „Reaktionär“ und noch schlimmeren bezeichnet und man verweigert jede Diskussion und jede Zusammenarbeit.
Wärend Frauenverbände Gelder in Millionenhöhe bekommen (z.B. gerade 120 Mio. für die Aktion „Gewalt gegen Frauen“), gehen Männerverbände und Einrichtungen für Männer praktisch leer aus.

Interessanterweise hört man nur dann in den Medien von derartigen Problemen, wenn FRAUEN sie ansprechen!

Zensiert: „Das bisschen Arbeit“

Betroffener Artikel: Jetzt.de – „Das bisschen Arbeit

Kontext: Text über ein kleines Twitterprojekt, welches vermeintlich die Rollen der Geschlechter tauscht, also ein Matriarchat beschreibt, um so zu verdeutlichen, dass unser „Patriarchat“ frauenfeindlich sei.

Zensierter Kommentar:

Oha, ein Matriarchat also?

Also eine Gesellschaft, in der Frauen die Mehrheit der Obdachlosen und Selbstmörder stellen; unter Tage arbeiten, Mülltonnen reißen oder in den Kanälen die Sch***e wegräumen? Eine Gesellschaft, in der die meisten (tödlich) Verunglückten im Berufsleben Frauen sind, und dieses Geschlecht auch generell die geringere Lebenserwartung hat? Eine Gesellschaft, in der der Vater die Macht hat, die Mutter aus dem Leben „seiner“ Kinder auszulöschen, und sich dieses Lebensmodell von eben jener Mutter mit erzwungenen Unterhaltsleistungen finanzieren zu lassen?

Leute: Ich bin dabei!

Ok, um mal auf das Beispiel der „umgekehrten Diskriminierung“ im Titel einzugehen: Jeder weiß, dass wenn Kinder kommen, es die Frauen sind, die zu Hause bleiben. Und dem ist so, weil das kein Nachteil ist, sondern ein Privileg. Arbeit bedeutet nämlich nur selten „Karriere oder Selbstverwirklichung“ sondern Leid, Entbehrung und Mühsal – es ist ein Vorteil, sich dem entziehen zu können (Feminismus war schon immer ein sehr elitäres Projekt). Eine Studie der Glücksforschung kam zum Ergebnis, dass Hausfrau der, nicht: ein, DER! glücklichste Beruf ist (ich würd‘ verlinken, darf hier aber nicht). Frauen kommen nicht auf die Idee, ein ganzes Leben lang malochen zu gehen, und den größten Teil ihres Einkommens an Mann und Kind abzugeben (btw.: Obwohl Frauen weniger Geld erarbeiten, geben sie mehr aus, soviel zum Thema „Taschengeld“). Eine andere Studie kam zum Ergebnis, dass Frauen sich einfach weigern, einen Mann erneut zu daten, wenn er weniger als sie verdient, auf diese Weise legen Frauen fest, wer von der außerhäuslichen Maloche befreit wird: Natürlich der, der weniger verdient.

Umgekehrt Väter: Diese lieben ihre Kinder und wollen, dass es ihnen gut geht. Und ein verdammt gute Grundlage dafür, dass es jemanden gut geht, ist, sein Leben auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Das heißt: Sie hängen sich erst recht rein.

Daraus ergibt sich, dass auf einen Mann einfach mehr Verlass ist. Der vermeintliche Sexismus ist also nicht willkürlich oder kommt aus dem Nichts – auf der anderen Seite gibt es aber Gesetze, die Frauen vor daraus folgender Diskriminierung schützen sollen.

Zensiert: „Jetzt“ über „metoo“

Betroffener Artikel: „Ich habe mich leer und ausgenommen gefühlt“

Als Antwort auf:

Sind es nicht vielleicht eher die Taten selbst, die das Verhältnis zwischen den Geschlechtern vergiften? #Täter-Opfer-Umkehr

Zensierter Kommentar:

Damit nehme Sie Männer in Kollektivhaft – und das ist Sexismus, nur ein heutzutage tolerierter. Sie unterstellen, „die Männer“ würden sich eines Fehlverhalten schuldig machen.

In unserer Gesellschaft werden sowohl männliche Opfer wie weibliche Täter ausgeblendet. Parallel werden weibliche Oper wie männliche Täter betont. Durch solch sexistische Berichterstattung erhalten Sie und viele andere den Eindruck, dass ein Geschlechterrassismus gegen Männer in Ordnung sei.

Zu Unrecht: Denn Frauen üben genauso sexuelle Gewalt aus(*1). Und viele Studien kommen zum Ergebnis, dass Falschbeschuldigung durch Frauen geradezu ein Volkssport ist (*2). Viele Anklägerinnen wie etwa die gegen Weinstein verdienten Millionen. Da lohnt sich eine kleine Lüge. Und in vielen #metoo-Fällen handelt es sich schlicht um solche Frauen, die sich nach oben geschlafen haben. Dazu sagte eine ihrer Geschlechtsgenosseninnen: Wenn also eine Frau auf diesen Handel eingeht, ist sie kein Opfer, sondern verhält sich wie Zitat:

… „der Handwerksmeister, der dem korrupten Entscheider auf dessen mehr oder minder subtile Aufforderung einen Umschlag über den Tisch schiebt.“

Den Männern wir Schreckliches angetan, wenn sie als Vergewaltiger verhetzt werden, denn im Gegensatz zur feministischen Propaganda sind Vergewaltiger geächtet. Einige haben sich aufgrund solcher Anklagen das Leben genommen.

Beide Quellenangaben, auf meinem Blog (uepsilonniks)

*1: „#mentoo: Sexuelle Gewalt von Frauen an Männern

*2: „Rape Culture: Jede Frau ist eine potentielle Falschbeschuldigerin

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Weiterhin zensiert:

„Warum wurde mein Kommentar nicht freigeschaltet?“

Crumar: Feministische Selbstbestätigung und Zensur

Kommentare, zu wertvoll, um sie in der Versenkung verschwinden zu lassen.

[Kontext: Es geht um die Mädchenfragen und Jungsantworten im feministischen Medium „jetzt.de“, konkret diese Frage und Antwort zur Frauenquote]

Crumar: Auffällig bei der „Jungs“-Antwort ist aus meiner Sicht, es muss auf jeden Fall mindestens ein feministisches Stereotyp über Männer bedient und bestätigt werden.
Oder das komplette frame ist eine einzige Bestätigung des feministischen Narrativs – „Mädchen“ wiederum nutzen jede Gelegenheit, ihre (moralische) Überlegenheit zur Schau zu stellen.
Der Anlass ist völlig unerheblich.
Die „Jungs“ sind m.E. von ihrer Funktion her Sockenpuppen und Stichwortgeber der Selbstbestätigung der „Mädchen“.

Was mich jedoch stutzig macht an diesem Schema: Wie unsicher muss man eigentlich in seiner Weltsicht und in seinem Ego sein, ständig dieser massiven Bestätigung zu bedürfen?
Wenn mir permanent jemand auf die Schulter hauen würde und mir versicherte, wie toll ich in allem bin, was ich sage oder tue, wäre ich nach einiger Zeit genervt, danach würde ich mutmaßen verkaspert zu werden und letztlich würde ich es mir verbitten.

Diese Kolumne läuft jedoch schon seit Jahren nach dem gleichen Schema, sie werden der (Selbst-) Beweihräucherung einfach nicht müde; anders herum gesagt hängen sie an der externen Bestätigung wie ein Junkie an der Nadel.

uepsi:

Was mich jedoch stutzig macht an diesem Schema: Wie unsicher muss man eigentlich in seiner Weltsicht und in seinem Ego sein, ständig dieser massiven Bestätigung zu bedürfen?

Dazu passt auch das rigide Zensurregime. Auch wenn es ihnen nicht bewusst ist, so ahnen sie wohl, dass das eigene Bild mit dem simplen Schwarz-Weiß-Muster „böse mächtige Männer, gute unterdrückte Frauen“ einer intensiven Kritik nicht standhalten würde. Sowohl die Zensur als auch die beständige Selbstbestätigung soll das marode Gebäude dieser Weltanschauung vor dem Zusammenbrechen bewahren.

Crumar:

@uepsi

Was du hier geschrieben hast (Herv. von mir):

Ein Medium wie der Jugendableger der Zeit ze.tt versagt nicht nur darin, sich antidemokratischen Bestrebungen entgegenzustellen, sie wirkt bei deren Durchsetzung mit. Dabei weiß man ganz genau, gegen wen Hassrede erlaubt ist und gegen wen nicht. So darf man z.B. Männer als korrupt, dumm und unfähig hinstellen, aber die Richtigstellung dazu wird zensiert. Das geht solange gut, bist der Wind sich dreht. Zensurstrukturen, heute gegen den politischen Gegner installiert, können morgen auf einen selbst angewendet werden.

Kann man nicht oft genug wiederholen!
Und auch der Zusammenhang beider Sätze ist wichtig, denn sie sind genau die Büttel des autoritären Staates, gegen den sie vermeintlich anschreiben.
„Es gilt nur die von oben veröffentlichte Meinung!“ ist der eigentliche Zweck der Zensurmaßnahme und dazu in der Lage sind sie, weil sie Teil des Establishments sind.
Die Verkennung ihrer privilegierten Sprechposition macht sie m.E. besonders anfällig für elitäre Einstellungen. Man sollte sie daran erinnern: Sie sind nicht bei der u.a. Zeit, weil sie klüger sind als ihre Leser, sondern weil sie Journalisten sind.
Die schreckliche Idee, man müsse zusammen mit dem Staat progressive Ideen gegen den Pöbel durchsetzen, macht sie zu Erfüllungsgehilfen des Staates, dem sie eigentlich auf die Finger schauen sollten.
Wer kauft einem Journalisten noch ab seinen Job zu machen, wenn der primär daraus besteht eine „Haltung“ zu zeigen, die in erster Linie systemkonform ist und auf „Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.“ in der Praxis scheißt?

„Sowohl die Zensur als auch die beständige Selbstbestätigung soll das marode Gebäude dieser Weltanschauung vor dem Zusammenbrechen bewahren.“

Ja, das glaube ich auch.
Sehr, sehr traurig.

Über zensurwütige Pseudolinke

Pseudolinke, die bereits geringfügige Meinungsabweichungen nicht tolerieren, diese dann pauschal als Naziposition abtun und dann demzufolge diesen „Nazis“ sowohl ihr Recht auf freie Rede, ja sogar auf körperliche Unversehrtheit absprechen, merken offenkundig nicht, in wessen Stiefeln sie stecken. Mit rhetorischen Tricks wie „X ist keine Meinung“ wird dabei die Meinungsfreiheit zugrunde gerichtet, und diese Symptomatik breitet sich aus. So befürchte ich, Heise – bisher ein leuchtendes Beispiel links-liberaler Toleranz – hat seine Moderationspolitik geändert und geht nun dazu über, massiv in den freien Diskurs einzugreifen und ihn damit zu negieren. Ich komme darauf zum Schluss noch mal zu sprechen.

Ich hatte vor einiger Zeit eine unschöne Begegnung mit einem, bzw. zwei Linksautortitären, anhand derer sich die Krise der Linken und der daraus folgende DH5nf_WXsAAl22uAufstieg von AfD, Trump und Konsorten veranschaulichen lässt. Ein offensichtlich Rechtsgesinnter problematisierte die hinterpfotzigen Zensurpraktiken bei Twitter. „Hinterpfotzig“ deshalb, weil die Twitterherren zwar manipulativ in den Diskurs eingreifen aber nicht dazu stehen. So muss man umständliche Tests bemühen, um herauszufinden, ob man einer Zensur, einem sogenannten Shadowban, unterliegt. Er positionierte sich dabei als „islamkritisch“ was einen Linksautoritären auf den Plan rief, der dann auch umstandslos die ganz dicke Keule auspackte: „Islamkritik“ sei nichts anderes als „Nazisprech“. Dazu jede Menge Bildchen.

Twitter manipuliert und zensiert. Betroffen sind sowohl Rechte als auch andere Abweichler von der PC-Ideologie, etwa solche, die Hilfe für Notleidende auch dann fordern, wenn sie dem falschen Geschlecht, dem männlichen nämlich, angehören. Das heißt, ich war auch schon von der politisch korrekten Zensur betroffen. Der Pseudolinke nun hatte damit kein Problem, er ist pro Zensur. Er ist pro Netz-DG und er denunziert fließig. Das heißt er stimmt mit der durchgesetzten Meinung auf Twitter überein, er hat die Herrschaftselite im Rücken.

Diejenigen, die zensiert werden, sind aus seiner Warte:

1. Arschlöcher zum einen und zum anderen

2. Nazis, welche nach dem Philosophen Popper ebenfalls zensiert werden müssen, denn ihm zufolge gilt: „Intoleranz der Intoleranz“.

Um zu Punkt 1. zu kommen: Das Meme, nachdem der Zensierte ein Arschloch sei und damit zurecht zensiert würde, kommt ohne jede politische Ausrichtung daher. Es kann von jedem angewendet werden – egal ob Stalinist oder Nazi -, der gerade „oben“ ist, der sich in der komfortablen Situation befindet, dass seine Meinung protegiert und die anderer zensiert wird. Es wäre interessant zu sehen, was mein linksautoritärer Twitter-Held dazu sagen würde, wenn man ihm etwa auf den Seiten der „Jungen Freiheit“ genau das verklickern würde: Er sei ein Arschloch also zurecht zensiert.

Ich zitierte dort weiter ein Zitat in Anlehnung an die Linke Rosa Luxemburg: „Meinungsfreiheit ist immer die Freiheit anderer“. Darauf erhielt ich die Antwort, dass Luxemburg kotzen würde, wenn sie wüsste, wer sie zitierte. Damit wurde unter Beweis gestellt, dass eine ganz fundamentale Eigenschaft von „Toleranz“ nicht verstanden wurde. Toleranz bedeutet, dass man etwas duldet, was einem zuwider ist. Man findet es zum Kotzen, aber man hält es trotzdem aus. Pseudolinke, die Toleranz gegenüber „ihren“ Minderheiten angeblich üben, sind gar nicht tolerant. Denn wenn man mit einer Meinung oder einer Gruppe konform geht, mit ihnen sympathisiert, muss man ihnen gegenüber nicht tolerant sein. Ich bin gegenüber Schwarzen oder meiner Mutter nicht tolerant, da ich kein Problem mit ihnen habe. Ich muss tolerant gegenüber Feministen sein, da deren Ideologie, die über die Leichen von Männern hinwegtrampelt, mir zutiefst zuwider ist. Diejenigen also, die „Toleranz“ einfordern, sind meistens selbst überhaupt nicht tolerant.

Zu Punkt 2: Man führte Popper an, wonach man gegenüber Intoleranten intolerant sein muss. Der erste Punkt ist, dass man mich dabei ohne Gerichtsverfahren in die Schublade „Nazi“ – also zu den Intoleranten – gesteckt hatte, weil ich es wagte mit Rechten zu reden. Nun, ich würde auch mit Stalin, Hitler oder Mao reden, um dann alles in meiner nicht vorhandenen Macht stehende zu tun, damit sie nicht an die Macht kommen. Diese Anklage steht für einen eiskalten, dogmatischen Wind, welcher das „Hören von Feindsendern“ – wie es die Nazis nannten – als Verrat mit dem Tode bestraft. Denn der Pseudolinke ist laut seiner eigenen Memes gewaltbereit, derjenige der sich gegen Gewalt ausspricht, offenbare lediglich: „Ich habe Angst“. Willkommen in der Angstherrschaft! Nun: Warum ich als Maskulist nicht rechts bin habe ich hier erörtert.

Zur Androhung von Gewalt kam Diskussionsverweigerung. Anstatt in irgendeiner Weise inhaltlich zu antworten, postete man sinnentleerte Meme-Bildchen. Wir haben also 1.) Dialogverweigerung und 2.) Gewaltandrohung. Dazu nochmal zu Popper, der gegen mich angeführt wurde, zu diesem lässt sich sagen:

Dass viele derer, die Popper im Mund führen, mit diesem Paradox leben, den Widerspruch ertragen können, spricht für den beklagenswerten Zustand ihrer geistigen Kapazitäten. Dass sie ihre eigenen Defizite aber Popper in die Schuhe schieben wollen, geht zu weit. Liest man die Stelle, die die meisten, die ihn zitieren, nicht kennen, bei Popper weiter, dann erfährt man, dass Popper seine Aussage an zwei Bedingungen knüpft: (1) Verweigerung des rationalen Diskurses und (2) Gewalt. Nur wenn es jemand mit einer schrägen Meinung, die andere Meinungen kategorisch ausschließt, verweigert, über seine Meinung und Kritik an seiner Meinung zu diskutieren und jeden Versuch, darüber zu diskutieren, mit Gewalt unterdrücken will, dann ist Popper der Ansicht, müsse man ihn und seine Meinung nicht tolerieren.

Das heißt: Dem Philosophen nach, mit dem Zensur und Intoleranz gegenüber politisch Andersdenkenden auf hohem intellektuellen Niveau moralisch legitimiert werden soll, diesem Philosophen nach müssten sich die Linksautoritären selbst löschen.

Dieses kurze Intermezzo halte ich für beispielhaft für die Krise der Linken, die die Leute abstößt, und welche dann in Scharen den Rechten in die Hände laufen. Denn das sind keine Ausreißer, solche Linken sind es, die den Diskurs beherrschen. Und bevor jetzt ein Neoliberaler oder Rechter sich befriedigt die Hände reibt àla: „Ein Linker gibt zu, dass die Linken an der Macht sind!“, stelle ich klar: Ich rede von Pseudolinken. Linke im besten Sinne wurden ausmanövriert. Sie beherrschen nicht den Diskurs zu Themen wie Arbeitnehmerrechten, Sozialstaat, fairen Zugang zu Bildung oder Rente. Der dominierenden Pseudolinken wird lediglich gestattet, sich bei Pseudoproblematiken auszutoben, zum Beispiel ob man noch von „Zigeunerschnitzeln“ oder „Farbigen“ sprechen darf. Die feministische Pseudolinke darf dort Politik treiben, wo es um das Übermalen eines Gedichts geht. Die Pseudolinke darf dort Politik treiben, wo es um „Mikroaggressionen“ geht. Hier ist die Machtelite gnädig, hier darf man. Ich halte solche Typen wie die angeführten Pseudolinken für nützliche Idioten, die eine neoliberale Herrschaft der Reichen stützen.

Diese Symptomatik breitet sich aus. Wenn meine Befürchtung zutrifft, gibt es auf den Seiten von Heise.de keine Redefreiheit mehr. Kürzlich wurde dort ein Artikel über Trolle eingestellt, wonach sich Sozialwissenschaftler einer Studie zufolge über die „Kloake“ beschwerten, die sich oft in Foren fände. Nun, was „Kloake“ ist, darüber gehen die Meinungen auseinander, da braucht es Meinungsfreiheit, das zu klären. Ich zum Beispiel empfinde solche Hassrede, wie sie niemals über Frauen oder Migranten geduldet würde, als Auswurf einer solchen „Kloake“. Und wenn daraufhin mit nicht immer freundlichen Worten zurückgeschossen wird, dann sehe ich hier das alte Prinzip erfüllt, wonach es aus dem Wald schallt, wie man hineinruft. Als ich gestern zum Trollartikel einen Kommentar postete, war kurz darauf das Laden der Seite nicht mehr möglich. Ein Probeaufruf mit dem privaten Modus der Browsers zeigte, dass das Anzeigen der Seite nur dann unterbunden wurde, wenn ich eingeloggt war. Es wird dabei nicht nur zensiert, es wird genauso zensiert, dass zensiert wird. Man erhält keinerlei Mitteilung, dass man auf einer Blockliste gelandet ist. Auch gerät man auch dann unter den Bann, wenn die eigenen Beiträge nicht zensiert, gelöscht werden. Es liegt also kein Regelbruch, keine Beleidigung oder Rechtsverletzung vor, die eine Löschung rechtfertigen würden. Allein: Man läuft mit seinen – nicht zu beanstandenden – Äußerungen lediglich der politischen Agenda der Moderation zuwider. Die Community auf Heise hat die feministische Herrinnenideologie immer abgelehnt. Wenn sich das in Zukunft ändern sollte, dann nicht, weil die öffentliche Meinung – nicht zu verwechseln mit der veröffentlichten Meinung – plötzlich profeministisch ist, sondern weil sich Heise den anderen Zensurmedien angeschlossen hat. Das wäre ein herber Schlag.