Archiv der Kategorie: Zensur

Twitter, die Ratten und der Hass

Es sind Ideologen, die Wissenschaft hassen.

Ein Freund machte vor kurzem auf Twitter eine verblüffende Erfahrung: Er, nicht dumm, der sonst nur ein paar schlappe Likes für seine Tweets erreichte, durfte erleben, wie ein eloquenter Satz, der einem anschaulich die Risiken der Impfung vor Augen führte, plötzlich mehrere Tausend Herzchen einfuhr. Das war darauf zurückzuführen, dass die Algorithmen geändert wurden, bevor Musk dort aufschlug. Denn es sollte verschleiert werden, wie massiv Twitter bislang die freie Meinungsbildung manipuliert und verhindert hatte – #wirsindmehr.

Mit dem Kauf von Twitter wird dort nun etwas einkehren, was das Establishment fürchtet wie der Teufel das Weihwasser: Meinungsfreiheit. Wobei die natürlich nicht von „Meinungsfreiheit“ sprechen, sondern von Hass und Hetze. Alles, was von der politisch korrekten Meinung abweicht, ist Hass, und Hass ist keine Meinung und damit nicht von Meinungsfreiheit gedeckt – so die Logik derjenigen, die an der Macht sind, und die einen Dreck geben auf einen pluralistischen Diskurs, wozu sie verdammt noch mal verpflichtet sind, zum Beispiel bei der Tagesschau.

Dort packt man die ganz große Keule (inzwischen geändert) aus angesichts dessen, dass man sich nun nicht genehme Meinungen anhören muss, dass auch diejenigen, die man nicht ausstehen kann, ihre Positionen vertreten dürfen:

Musk hat auch angekündigt, dass Twitter zum „Marktplatz der Debatte“ werden solle. Aber auf seinem „Marktplatz“ sollen offenbar auch rassistische oder verschwörerisches Ratten aus ihren Löchern kriechen dürfen. Twitter kann nur relevant bleiben, wenn genau diese Ratten – um im Marktplatzbild zu bleiben – in ihre Löcher zurück geprügelt werden.

Und damit zeigt sich wiedermal: Alles Projektion. Sie sind es, die Hater, die engstirnig und reaktionär und faschistisch alles niedermachen, was von eigenen heiligen Überzeugungen abweicht; die selbst nicht im geringsten dazu bereit sind, das zu üben, was für mich als Linker immer eine Selbstverständlichkeit war und was sie sonst auch immer aggressiv einfordern: Toleranz.

Stattdessen sind es Ideologen, die Wissenschaft hassen. Es sind Rassisten, die Weiße hassen. Es sind Sexisten, die Männer hassen. Es sind Hater, die keinen Widerspruch dulden und Hassrede mit Rede, die sie hassen, verwechseln. Und sie sind an der Macht, nur dass ihr Regime heute mit der Etablierung von Meinungsfreiheit auf einer einzigen Plattform einen kleinen Dämpfer erhalten hat.

Wie geht es weiter? Können die Ideologen, die z.B. behaupten, das Geschlecht wäre ein soziales Konstrukt, diese ihre Lüge weiterhin ohne Widerspruch verbreiten und bei ebensolchen Widerspruch weiter canceln wie bisher? Oder hat es Auswirkungen, wenn so ein Fanatiker auf dieser Plattform nun mit Gegenrede konfrontiert wird?

Man darf gespannt sein.

Hinweis auf eine weit verbreitete, hinterfotzige Zensurmethode

Nicht nur der nicht vertrauenswürdige Merkur wendet diese Taktik an, sondern auch andere. Zum Beispiel youtube-Feministen, Freitag oder auch die taz.

1. Und zwar erlaube man einem Kritiker einen kritischen Kommentar zu schreiben.

2. Dann lasse man jemanden aus seinem eigenen Lager darauf antworten.

3. Wenn wiederum hierauf eine Antwort erfolgt, zensiere man sie.

Dadurch entsteht für den unbedarften Leser der Eindruck, dass keine Zensur stattfindet (Fragen wie: „Warum wurde mein Beitrag nicht freigeschaltet?“ werden genauso zensiert). Weiterhin entsteht der Eindruck, dass eine Kritik erfolgreich widerlegt wurde und dass der Kritiker daraufhin nichts mehr zu entgegnen hätte.

Und ach ja: Eher lässt man jemanden frei sprechen, der einfach nur sagt, man sei doof, dumm, blöd, als dass man denjenigen freischaltet, der sich um Argumente bemüht. Hierdurch entsteht der Eindruck, die Gegner wären alles Trolle, Hater und Mobber, die einfach nur hassen, aber „natürlich“ ihre Ablehnung der propagierten Position nicht begründen können.

Die Jungs sollen es nicht lesen, denn es ist „jugendgefährdend“

Als ich das letzte Mal nachgesehen habe, war das „Manifest der Gesellschaft zur Zerstückelung des Mannes“ noch ganz legal zu haben. Es erfreut sich unter Feministen großer Beliebtheit, und eine Mitarbeiterin des Bundesministeriums für alle außer Männer interessiert sich einen Scheiß dafür, dass sich Jungen ein vielfaches öfter als Mädchen umbringen, aber das SCUM-Manifesto, ja, das macht ihr Spaß. Einer, die an sowas Freude findet, ist es egal, ob Trennungsväter ihre Kinder sehen, genauso gut könnte man versuchen, bei Nazis Verständnis für die schwierige Situation von Juden zu wecken.

Wie ich jetzt lesen durfte, ist W***a auf dem Index gelandet, heißt: Man darf es aus Jugendschutzgründen nicht mehr verlinken, ja nicht mal beim Namen nennen. Mit Recht! Wo kämen wir hin, wenn die kleinen Jungs irgendwo mitkriegen würden, dass sie sich nicht damit abzufinden brauchen, Verlierer zu sein, vor den Mädchen zurückstecken müssen, wie es ihnen beigebracht wird? Wäre ja noch schöner, wenn irgendjemand männlichen Geschlechts auf den Gedanken käme, die Interessen des männlichen Geschlechts zu wahren!

Ich verlinke nicht auf W***a, da ich nicht will, dass mir der Blog dichtgemacht wird.

Hass ist eine Meinung! (Gegen die Richtigen)

Manche Mitmenschen gefallen sich darin, mit rhetorischen Manövern die Meinungs-freiheit auszuhebeln: „Hass ist keine Meinung!“

Nun, aber eine hasserfüllte Meinung ist es.

Die, die so reden, sind oben. Ihre Ansichten, ihre Perspektiven, z.B. als Feministen dominieren den Mainstream. So lobte damals die Feministin Wizorek die Süddeutsche dafür, dass sie eine straffes Zensurregime einführte. Naja, die Leser der Süddeutschen sind ein asozialer, vor Hass triefender Mob, also kann man diese Entscheidung nachvollziehen, Gell, liebe Süddeutsche? 😉

Wizorek – und viele andere auch – arbeiten hier mit einer Festung-Vorhof-Strategie: Zuerst werden solche Fälle angeführt, die tatsächlich nicht mehr auf dem Boden eines demokratischen, pluralistischen Dialoges stehen, z.B. Morddrohungen – das ist die Festung. Dann wird davon ausgehend sämtliche Kritik unterbunden, indem so getan wird, es gebe keine legitime Kritik z.B. daran, Männer und Frauen fein säuberlich in Täter und Opfer zu unterteilen, wie es Wizorek mit ihrer Aufschreikampagne machte, und so darf bei der Süddeutschen nun überhaupt niemand mehr kommentieren – das sind die Konsequenzen im Vorhof.

Mit dem ganzen Gerede gegen Hassrede soll also auch völlig berechtigte Kritik unterbunden und ein bestimmter Diskurs erzwungen werden, was sich besonders deutlich dort zeigt, wo Hass gegen die Richtigen toleriert wird, z.B. gegen Männer (Punkt 5) oder Impfgegner. Gegen Hassenswerte ist Hass erlaubt, also gegen diejenigen, die nicht unter dem Schutz des dominierenden Zeitgeistes stehen, Wochenblick:

Auch in sozialen Medien, wo sonst Heerscharen von Faktencheckern und Administratioren Beiträge wegen vermeintlicher Hetze oder “Fake News” löschen, beginnt nun eine “Desinformationskampagne” der besonderen Art. So erlaubt Facebook nun Gewaltaufrufe gegen Russland. Todesdrohungen gegen russisches Militär oder Putin werden nicht mehr zensiert. So lässt sich auch eine bestimmte öffentliche Wahrnehmung zu einem Thema herstellen. Ähnliche Maßnahmen, nur in der Gegenrichtung wurden auch beim Corona-Thema angewandt. Kritische Berichterstattung wurde, mit teils absurden Argumentationen, unterdrückt und zensiert, selbst wenn sie sich später als richtig herausstellte. Nach dem jetzigen Probelauf gegen russische Medien ist faktisch ein weiterer Schritt getan, um unliebsame Berichterstattung in Zukunft weiter stärker einzuschränken und zu verbieten.

Zensur von RT mit schweren Strafen bei Zuwiderhandlung

RT berichtet, dass laut geleakten EU-Dokumenten nicht nur RT selbst gesperrt werden soll sondern auch alle privaten Posts mit Bezug auf den russischen Propagandasender insbesondere in sozialen Medien – und in Österreich soll „die Übertragung“ solcher Programme mit bis zu 50.000€ Strafe belegt werden. Was haben die Schweine zu verbergen? Es heißt: “Russia Today ist ein Instrument der Kriegsführung.” – ist nicht eher unsere Zensur eine Instrument der Kriegsführung? Wochenblick weiter:

Das damit die weitreichendsten Zensurmaßnahmen seit dem Ende des zweiten Weltkriegs auf den Weg gebracht wurden, scheint die politisch Verantwortlichen nicht zu stören, auch dass beide Seiten von Medienpropaganda ausgiebig Gebrauch machen. Entweder scheint man den eigenen Bürgern nicht mehr zuzutrauen, sich selbst aus unterschiedlichen Berichten ihre eigene Meinung bilden zu können, oder es ist schlicht nicht mehr erwünscht.

“Fake News” und “Hass im Netz”

Selbst davon, dass Kritiker der Zensurmaßnahmen, wie der britische Medienexperte Stephen Hutchings ein Abdrehen von russischen Sendern als kontraproduktiv bezeichneten, ließen sich die Politiker nicht beeinflussen. Vermutlich aus dem Grund, dass die jetzigen Zensurmaßnahmen nur einen weiteren Schritt in Richtung einer EU-Medienagenda darstellen, die mit dem Kampf gegen angebliche “Fake News” und “Hass im Netz” begann. Nicht umsonst wird von einigen Seiten der “Digital Services Act”, der seitens der EU das Internet EU-weit gleichschalten soll, sehnlichst erwartet. Denn so können missliebige Meinungen in Europa nachhaltiger zensiert werden.

Laut dem Grundgesetz ist eine Zensur unzulässig, jeder hat das Recht sich aus frei zugänglichen Quellen zu informieren: Eine Zensur findet nicht statt. Das würde mich mal interessieren, mit welcher Rechtsgrundlage russische Medien zensiert werden „dürfen“. Diese beleidigen nicht, sie rufen nicht zu Straftaten auf, also: Warum? Zur Zeit des kalten Krieges war es auch möglich, hier im Westen DDR-Medien zu konsumieren. Offenbar hegte man nicht die Befürchtung, dass ein Westler nach diesem Konsum plötzlich „Heil Stalin“ skandieren würde – hegt man etwa diese Befürchtung in Bezug auf russische Propaganda? Verhält es sich vielleicht anders mit diesem Krieg, als es die westlichen Medien erzählen? Auch würde mich mal interessieren, ob davon WordPress-Blogs betroffen sind und ich deshalb mal lieber zur Thematik schweigen sollte wenn ich nicht das Narrativ bediene, welches von oben vorgeschrieben wird.

Internetsperre zu Russia Today umgehen.

[Nachtrag] Ein lesenswerter Beitrag zum Konflikt: Machtpolitik als narzisstische Kränkung

Zensiert! Jetzt über Sexismus

Betroffener Artikel:

„Es geht darum, in sich selbst etwas zu verändern“

Zensierter Kommentar:

Fragt man Männer, ob sie bereits sexuell belästigt wurden, sagen die meisten „Nein“. Fragt man die Handlungen ab, die als sexuelle Belästigung gelten, sind auf einmal verdammt viele „Opfer“ dabei.

Aber Männer sind nicht so. Männer wissen, dass es angenehmen und unangenehme Frauen gibt. Und wenn sie mal eine unangenehme Erfahrung sammeln, sagen sie nicht: „Hilfe, strukturelle Gewalt! Diese S****ßfrauen!“ und starten eine Kampgagne gegen das weibliche Geschlecht. Männer sind nicht so.

Frauen gegen Meinungsfreiheit

Es gilt, dass immer das Gegenteil dessen zutrifft, was im Feminismus postuliert wird. Und so heißt es feministischerseits bspw., dass Frauen die wahren Hüter der Demokratie wären – sofern sie nicht gerade den Rechtsstaat als „Rotz weißer Männer“ niedermachen. Gunnar zerlegt das Märchen hier und da stellt sich mir die Frage: Warum?

Warum sind Frauen eher als Männer gegen Meinungsfreiheit?

Ich hätte eigentlich gedacht, dass beide Geschlechter gleichermaßen pro oder contra sind.

So heißt es: „Frauen sind fremdenfeindlicher, rassistischer und islamophober als Männer“. Gut, dazu haben sie auch allen Grund. Denn diejenigen, die man „fremdenfeindlich, rassistisch und islamophob“ anfeinden könnte, bringen alles mit, warum man so eine Haltung ihnen gegenüber pflegen sollte – weil sie u.a. frauenfeindlich sind. Weil sie Frauen in Mülltüten stecken wollen und jene, die sich dem nicht beugen, als Freiwild betrachten – Gruppenvergewaltigung war vor der Masseneinwanderung von Muslimen in Deutschland kein Thema, heute sind’s rund zwei pro Tag [Nachtrag: siehe Kommentar]

Allerdings: Das Anfeinden dieser Gruppen unterliegt einem Tabu. Sie dürfen nicht so angefeindet werden wie man z.B. Männer anfeindet. Der Slogan „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die muslimische / männliche überwinden“ ist einmal ein Fall für den Verfassungsschutz und ein andermal für das SPD-Grundsatzprogramm. Von daher müsste man eigentlich davon ausgehen, dass Frauen für mehr Meinungsfreiheit sind, damit man so über Muslime reden darf wie über Männer.

Ich werde da nicht schlau draus.

Oder sehen Frauen mit mehr Meinungsfreiheit die Gefahr am Horizont, dass das Lügenmärchen Risse bekommen könnte, wonach sie allüberall benachteiligt und unterdrückt würden? Will sie nicht, dass ihr Mann, der Esel, beim Zeitungslesen über den Artikel stolpert, der ihm verklickert, dass sie und nicht er das bessere Los gezogen hat? Denn das ist auch was, was in so gut wie allen Medien nicht gesagt werden darf.

Zensiert! – auch „Merkur“ ist nicht zu trauen

Merkur lässt nur scheinbar freie Diskussionen zu. Die zensierten Kommentar wurden zweimal eingereicht.

Betroffener Artikel: Gendergerechte Sprache: „Wir Männer sollten da einfach mal die Klappe halten“

Art der Zensur: Vorzensur.

Zensierte Kommentare:

Meine Behauptungen [dass mehr Geld für medizinische Forschung nur für Frauen ausgegeben wird] sind richtig. Die Mainstreammedien wie auch die Zeit propagieren eine Benachteiligung von Frauen auf _allen_ Gebieten. Medikamente sind _scheinbar_ auf Männer zugeschnitten, da wir die Risiken der medizinischen Versuche eher Tieren, Ratten und Männern zumuten als Schwangeren, Frauen und Kindern. Das liegt am Empathiedefizit, aus dem heraus uns auch schwerer Schaden an Männern weniger interessiert. Wenn z.B. Selbsttötung weiblich wäre, würden die MSM wie auch die Zeit regelmäßig darüber berichten wie über die Lohnlüge und sie würden uns erklären, dass man genau daran die Brutalität des sogenannten „Patriarchats“ ablesen könnte. So aber interessiert das Thema nicht.

Empathiedefizit am Beispiel Holocaust (worüber Sie nie was bei der Zeit lesen):

Auch bei dem von Deutschland begangenen Völkermord, dem Holocaust an den Juden im Dritten Reich, lässt sich feststellen, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gegenüber männlichen Opfern deutlich niedriger liegt. »Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.«

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Halten wir fest: Sie können mir keine [männlichen Privilegien] nennen.

Ich weiß aber, worauf Sie anspielen. Dass Frauen (scheinbar) weniger verdienen und weniger hoch aufsteigen liegt aber am Privileg der Frauen, Männer (sowohl kollektiv als auch individuell) für sich arbeiten zu lassen. Das führt dazu, dass Frauen weniger arbeiten und weniger hart arbeiten (z.B. sind die von der Weltgesundheitsorganisation als „Todesberufe“ bezeichneten Jobs Männersache) und das dann wiederum dazu, was ihnen als Nachteil ausgelegt wird. Wenn aber eine Frau sich dazu entscheidet, lebenslang in Übervollzeit zu arbeiten, hat sie es leichter – es besteht eine Nachfrage nach Führungsfrauen, die das Angebot nicht decken kann. Siehe dazu meinen Artikel „Die gläserne Decke“ auf meinem Blog. Grundsätzlich gilt: Frauen zahlen keine Steuern, da gigantische Geldmengen zu ihnen umverteilt werden; würden Männer die Kassensysteme genauso belasten und genauso wenig einzahlen wie Frauen, sie würden zusammenbrechen, siehe „Die matriarchale Dividende“ auf meinem Blog.

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Meine Kommentare verstoßen nicht geltendes Recht und sind auch nicht beleidigend. Warum also werden sie zensiert?

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Diese Mail ging an die Redaktion:

­Sehr geehrte Damen und Herren,

unter diesem Artikel wurden mehrere Kommentare von mir (Pseudonym: uepsilonniks) zensiert, die nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Ich bitte um Aufklärung, warum dies geschehen ist angesichts dessen, dass andere, deutlich aggressivere Kommentare freigeschaltet wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Wenn Merkur auf diese Weise seine Leser manipuliert, warum sollte man ihm Vertrauen schenken?

Falls dieser Blog plötzlich verschwunden sein sollte…

[Nachtrag]

Etwas, das in keiner Diktatur fehlen darf: Ein straffer Zensurapparat. Die haben jetzt ohne Übertreibung ein Wahrheitsministerium installiert, bitte die Petition unterschreiben:

Sukzessive werden die Landesmedienanstalten zu Zensurbehörden umgebaut. Unter dem Vorwand, die sogenannte „journalistische Sorgfaltspflicht“ kontrollieren zu wollen, überwachen diese jetzt das Internet und drohen mißliebigen Internetseiten, Blogs und Kanälen mit Verwaltungsverfahren.

Wie sich eine Verletzung der „journalistischen Sorgfaltspflicht“ ausdrückt, wird von den zuständigen Landesmedienanstalten nicht erklärt. Absichtlich werden hier Grauzonen geschaffen. Dieses Vorgehen dient einzig der Einschüchterung und hat das Ziel, kritische Seiten mundtot zu machen.

Die Landesmedienanstalten rechtfertigen ihr Vorgehen mit dem neuen Medienstaatsvertrag, der im letzten November von den Bundesländern verabschiedet wurde. Dieser Vertrag ermächtigt die Landesmedienanstalten zu einer umfassenden Kontrolle redaktioneller Inhalte im Netz.

Darüber gab es keine öffentliche Aussprache oder Debatte. Ein der Öffentlichkeit weitgehend unbekanntes Gremium, die Rundfunkkommission unter dem Vorsitz der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, hat in Abstimmung mit der Europäischen Union in langer Vorbereitung die Vorlage geschaffen, um die Kompetenzen der Landesmedienanstalten auf alle Medien auszudehnen und ihnen umfassende Eingriffsrechte zu geben.

Der Kampf um die Meinungsfreiheit ist nicht nur in Deutschland, sondern im gesamten Westen zum entscheidenden Konflikt geworden. Denn ohne Meinungsfreiheit gibt es keine funktionierende Demokratie.“

[Nachtrag] Es wurde bereits versucht, dieses Instrumentarium einzusetzen, und zwar gegen die Freie Welt:

Auch wir haben vor einigen Wochen ein Schreiben von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg erhalten. Darin werden wir aufgefordert, unsere Inhalte, besonders zur Corona-Politik, nach Vorgabe der Regierung »anzupassen«, sonst drohe gegen die Online-Zeitung ein Verwaltungsverfahren.

Der Staat will vorschreiben, wie unabhängige Medien ihre Inhalte zu gestalten haben… das ist ein Skandal, der aber in der Coronakrise völlig unter geht.

[Nachtrag 2] Siehe auch den Kommentar von Beweis.