Versuch über eine ganzheitliche Betrachtung zu den Geschlechtern

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Dieser Text wurde von der geschlechterpolitischen Initiative MANNdat e.V. mit 250 € prämiert.

Stand: 11.02.2018

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Die gesellschaftlichen Verhältnisse, die beklagt werden, wie etwa höheres Einkommen der Männer gehen auf eine Privilegierung der Frau zurück. Wesentliche Annahme dabei ist, dass Arbeit weder Selbstverwirklichung und Karriere bedeutet sondern Mühsal, Entbehrung und Leid. Indem der Mann dieses Leid auf sich nimmt, befreit er die Frau von dieser Entbehrung, wodurch sie sich zu Hause ihren Kinderwunsch erfüllt und damit tatsächliche Selbstverwirklichung betreibt. Da die Frau davon befreit ist, die finanzielle Hauptlast der Versorgung einer Familie zu tragen, bringt sie sich weniger ins Arbeitsleben ein und wählt zudem einfachere und erfüllendere, aber genau deshalb auch schlechter bezahlte Berufe als Männer. Dies führt dazu, dass Männer – zurecht – mehr verdienen und auch höher aufsteigen.

Der zweite große Aspekt – Gewaltausübung von Männern gegen Frauen – basiert auf Lügen. Frauen üben genauso (sexuelle) Gewalt gegen Kinder, Alter, Pflegebedürftige und nicht zuletzt Männern aus. Der Unterschied ist, dass Frauengewalt tabuisiert wird, was bedeutet, dass Frauen nahezu beliebig (sexuell) gewalttätig sein können, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.

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Frauen sind überall benachteiligt und unterdrückt. Die zwei wesentlichen Hauptaspekte sind dabei:

  1. Die Benachteiligung von Frauen im Beruf, die dazu führt, dass Frauen weniger verdienen und seltener Führungspositionen inne haben.
  2. Frauen als Opfer von Männergewalt, in Form von sowohl sexueller als auch häuslicher Gewalt.

Männer – ganz oben und ganz unten

Es ist also so, dass Chefs eher Männer sind und auch, dass Männer mehr verdienen als Frauen. Ganz oben also, dominieren die Männer. Es ist aber auch so, dass ganz unten die Männer genauso dominieren: Die meisten Obdachlosen sind Männer. Das beißt sich mit der feministischen Theorie von einem „Patriarchat“, welches Männer in allen Lebenslagen bevorzugt. Diese Theorie könnte erklären, warum Männer in den Führungspositionen dominieren, aber nicht, warum sie genauso die Mehrheit unter den Ärmsten der Armen stellen.

Oder auch: Für dieselben Vergehen werden Männer vor Gericht härter bestraft. Woran liegt diese unterschiedlichen Verhältnisse in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft? Macht ein Wirtschaftsstudium aus einem ein Frauenfeind, so dass nur Frauen in der Karriere behindert werden und so die meisten Chefs Männer sind? Und macht ein Jurastudium aus einem ein Männerfeind, so dass man Männer härter bestraft und gegenüber Frauen Milde walten lässt?

Dazu heißt es häufig, dass Männer und Frauen in unterschiedlichen Bereichen mal bevorzugt wären, mal benachteiligt. In der freien Wirtschaft und Politik sind Männer bevorzugt, weshalb sie die Mehrheit unter den Führungspositionen stellen, unter z.B. den Trennungsvätern sind sie benachteiligt. Da aber Männer sonst die Macht haben, sind Trennungsmütter auch nicht bereit, etwas von ihrer Macht über Kinder abzugeben. Da stellt sich aber die Frage, warum Machtmänner nicht für Verhältnisse sorgen, in der sie als Mutter machtlos ist und er ermächtigt. Oder Verhältnisse, in welchen sie und nicht er häufiger von Obdachlosigkeit betroffen ist. Oder Verhältnisse, in welchem sie und nicht er sich das Leben nimmt. Davon ist weit und breit nichts zu sehen im „Patriarchat“ – Männer machen keine Männerpolitik.

Männer – selbst schuld

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Die feministische Erklärung dazu, dass sich Jungen und Männer häufiger das Leben nehmen, oder von anderen Widrigkeiten stärker betroffen sind, lautet, dass sie schlicht unfähig seien, um Hilfe zu fragen. Der Obdachlose, der zwar bereit ist, sich selbst so weit zu erniedrigen, um zu betteln, ist also nicht bereit, an anderer Stelle um Hilfe zu fragen. Und der Trennungsvaters, der aus Verzweiflung darüber, dass er seinen Kindern entfremdet wird (ein auch in der Sklaverei häufig anzutreffendes Verbrechen), an Selbstmord denkt, muss nur an der richtigen Stelle um Hilfe betteln, und alles löst sich in Wohlgefallen auf.

(Zum Thema Suizid argumentieren Feministinnen, dass Frauen häufiger Selbstmordversuche unternehmen würden, was als Anlass genommen wird, die toten Jungen und Männer, die es ernst meinten, wegzuwischen. Wenn aber die Annahme stimmt, dass Männer nicht um Hilfe fragen können, andere nicht mit ihren Problemen belästigen wollen, dann folgt daraus auch, dass es ihnen peinlich wäre, mit einem vorgetäuschten Selbstmordversuch andere emotional zu erpressen. Und: Homo-, Trans- und Intersexuelle begehen ebenfalls häufiger Selbstmord. Wollen Feministinnen allen ernstes behaupten, diese Gruppen seien einem geringeren Leidensdruck ausgesetzt als „normale“ Frauen, die mit einem vorgetäuschten Suizidversuch Aufmerksamkeit erregen oder als Borderlinerinnen emotional erpressen wollen?)

Ein empathisches Eingehen auf diese Problematik des Nicht-um-Hilfe-fragen-können wäre aber: „Wie müssen Hilfsangebote gestaltet sein, damit sie trotz dieser höheren Hemmschwelle die Zielgruppe erreichen?“. Von einem solchen Ansatz ist aber nichts zu vernehmen. Das achselzuckende „Kann nicht um Hilfe fragen – selbst schuld“ dient lediglich dem Zweck, das feministische Bild vom männerbevorzugenden „Patriarchat“ zu retten – ähnliches will man erreichen, wenn man sich damit rausreden will, dass das „Patriarchat“ auch Männern schadet. Gleichzeitig plakatieren Organisationen wie „PLAN“ das ganze Land mit der Botschaft, dass Kinder kein besonderes Recht auf Schutz vor Gewalt haben, wenn sie dem falschen Geschlecht angehören. Hier sind von vornherein Hilfsangebote so gestaltet, dass Vertreter des männlichen Geschlechts ausgegrenzt werden, und außer ein paar kleinen Bloggern hat niemand ein Problem damit – und das bei Kindern.

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Das trifft auf ein weiteres Problem, nämlich der Benachteiligung der Jungen an den Schulen. Aber den Frauen an der Macht, sei es als Journalistinnen oder Bildungsministerinnen, ist es ganz Recht, wenn die Machos, die Paschas, die Chauvis von morgen frühzeitig aussortiert werden, denn genau das sind sie: Sie sind nicht nur selbst schuld, sie hängen auch überkommenden Rollenbildern des frauenfeindlichen „Patriarchats“ an, womit man der Welt einen Gefallen tut, wenn man sie im Prekariat stranden lässt. Hier wird Kindern ganz in der Tradition der schwarzen Pädagogik die Verantwortung für ihr Scheitern zugeschoben und darüber hinaus dieses Scheitern mit Befriedigung zur Kenntnis genommen.

(Feministinnen wenden zur Diskriminierung der Jungen in der Schule ein, das sei kein Problem, da später im Berufsleben die Männer die Frauen immer noch „abhängen“ würden. Wie abartig eine solche Kollektiv-Argumentation ist, zeigt sich, wenn man sie auf eine andere Gruppe und eine andere Problematik anwendet: Ist Beschneidung von Mädchen kein Problem, da viele Frauen nicht beschnitten werden und später nicht unter den Folgen zu leiden haben?)

Vor dem Hintergrund ist es äußerst zweifelhaft, dass das Problem allein darin besteht, dass Männer nicht um Hilfe fragen können. Das ist allenfalls eine Ursache unter vielen und diese wiederum ist auf ein Empathiedefizit zurückführen: Denn es ist wenig einfühlsam, ja hart, jemanden darauf zu konditionieren, bis in den Suizid anderen bloß nicht zu Last zu fallen, zäh wie Leder zu sein, die Zähne zusammenzubeißen und niemanden mit seinen Problemen zu belästigen. Der Mann wird darauf konditioniert, anderen – also Frauen – zu helfen, für sie zu sorgen, und die eigenen Interessen hinten anzustellen. Deshalb wird er auf Härte wie Kruppstahl erzogen: Mit dieser Härte, Stärke soll er Frauen das Leben erleichtern. Deshalb ist Schwäche bei Männern nicht erwünscht, denn sie würde dazu führen, dass nicht mehr er anderen nützlich ist, sondern selbst Ressourcen verbraucht. Das zeigt sich auch in der Sprache anhand von Beleidigungen: Schimpfwörter, die jemanden aufgrund von Schwäche herabwürdigen, sind durchgehend männlich: „Jammerlappen“ zum Beispiel oder „Waschlappen“. Oder man versuche mal, die weibliche Form von „Schwächling“ zu bilden. Wenn Frauen schwach sind, motiviert das zu Hilfe, nicht zu Herabwürdigung. Wenn Feministinnen also Männerrechtler als „Jammerlappen“ beschimpfen, dann stellen sie sich nicht, wie sie selbst glauben, dem System entgegen – dem jahrtausendealtem „Patriarchat“ – sie setzen es fort. Schon in der Steinzeit und nicht nur auf der Titanic galt das Prinzip: „He for she“ – bis in den Tod.

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Maloche und Selbstverwirklichung

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.« wird Simone de Beauvoir zitiert (Seite 259). De Beauvoir konnte oder wollte nicht erkennen, dass sie hier von einem Privileg sprach, welches Männern so nicht zur Verfügung steht. Kein Mann- oder nur verschwindend wenige – kann in seinem Leben die „falsche“ Wahl treffen, zu Hause zu bleiben und sich von einer Frau ernähren lassen. Eine Frau hat die Wahl zwischen Hausfrau und Mutter, Teilzeitarbeit und Vollzeit. Ein Mann hat die Wahl zwischen Vollzeit, Vollzeit und Vollzeit. De Beauvoir propagierte also eine Politik, die Frauen ins Arbeitsleben zu treiben, was wunderbar ins Konzept der neoliberalen Politik der Ausbeutung des Einzelnen passt, denn mit dem steigenden Angebot von Arbeitskraft sank deren Wert, führte zu Lohndumping und war damit dem eigentlichen Ziel des Marktes – nicht „Freiheit“ sondern Profitmaximierung – dienlich.

Erklärtes Ziel feministischer Politik ist also die berufstätige Frau. Auf der internationalen Frauenkonferenz in Peking wurde u.a. festgeschrieben, dass jede Frau möglichst zu allen Zeiten einer Berufstätigkeit nachgehen müsse. Feministen sprechen in dem Zusammenhang häufig von „Karriere“ und „Selbstverwirklichung“. Dass die Frau arbeiten geht, wird als deren „Befreiung“ verstanden.

Feministen führen häufig an, dass es ein großes Unrecht war, dass Frauen in früheren Jahrzehnten die Erlaubnis ihres Mannes brauchten, um arbeiten zu gehen. Unterschlagen wird dabei, dass dem mitnichten so war: Vielmehr musste der Mann in einem Gerichtsprozess beweisen, dass die Ehefrau über ihre Berufstätigkeit ihre Pflicht der Haushaltsführung vernachlässigte, bevor man sie dazu zwingen konnte, ihre außerhäusliche Arbeit aufzugeben. Dazu kam es nur verschwindend selten. Dieses vermeintliche „Arbeitsverbot“ spielte für die große Mehrheit der Ehefrauen und Mütter keine Rolle als lebensbestimmender Faktor. Dort, wo eine verheiratete Frau arbeitete, war die Familie auf das zusätzliche Einkommen angewiesen, so dass es sich für den Ehemann von selbst verbat, seiner Frau das Arbeiten zu verbieten. Dort, wo der Mann genug verdiente, früher weit häufiger der Fall als heutzutage dank neoliberalen Lohndumpings, verspürte die Frau schlicht nicht den Wunsch arbeiten zu gehen. Die Zahl der Fälle, in welchen Männer ihren Frauen erfolgreich das außerhäusliche Arbeiten verboten, gingen gegen Null – es spielte keine Rolle für das weibliche Lebensgefühl. Genauso wenig wie vom Mann „finanziell abhängig“ zu sein, wie es Feministinnen oft formulieren. Da der Mann gesellschaftlich dazu verpflichtet war und ist, sein Einkommen für die Familie aufzuwenden, war diese „Abhängigkeit“ eine Abhängigkeit wie die eines Königs von seinen Bauern oder eines Industrieellen von seinen Arbeitern – und solche Abhängigkeiten verursachen keine Seelenqualen. Diese scheinbare Abhängigkeit diktierte nicht, wer in der Ehe die Hosen anhatte. So war es in früheren Jahrzehnten eine ganz alltägliches Bild, dass die Frauen ihr Männer am Lohntag an den Werkstoren abfingen und ihnen die Lohntüten abnahmen, nicht gerade das Verhalten einer abhängig Unterdrückten… Konsequenz unter anderem: Die Frauen als Überlebende des zweiten Weltkriegs wählten nicht die SPD an die Macht, welche die moderne, emanzipierte Frau als eine arbeitende sah, sondern die CDU, die die traditionelle Rollenverteilung favorisierte.

Das alte Rollenmodell war aber mal: Die feministische Strategie, Frauen in die Knechtschaft zu zwingen, kann man als erfolgreich betrachten. Immer mehr Frauen gehen außerhäuslich arbeiten und man sieht immer mehr der begehrten Sorte: Als Chefinnen. Dennoch nimmt das Glücksgefühl der Frauen ab – was man nicht verstehen kann, denn schließlich ginge es den Frauen „objektiv“ besser als früher.

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Feministen sprechen davon, dass Kindererziehen und Haushaltsführung „unbezahlte Arbeit“ sei, womit Frauen ein Opfer erbringen, welches nicht genügend gewürdigt werde. Hier haben wir schon einen Fingerzeig darauf, dass Arbeit kein Vergnügen ist – wie „Selbstverwirklichung“ und „Karriere“ – sondern ein Übel. Van Creveld schreibt zum Begriff „Arbeit“:

Tatsächlich gibt es im Althebräischen eigentlich kein Wort für »Arbeit«. Das moderne Wort für Arbeit, avoda, leitet sich vom Stammwort avad, dienen, ab. […] Immer wieder berichtet die Bibel, daß dieses oder jenes Volk unterworfen und dazu gezwungen wurde, dem Eroberer zu »dienen«. Die Söhne Israels beschwerten sich lautstark bei Gott über den »Dienst«, den sie den Ägyptern leisten mußten. »Arbeiten« ist also keineswegs etwas Angenehmes […]. Von avad leitet sich auch das Wort für Sklave, eved, ab, was impliziert, daß Arbeit gleichbedeutend ist mit Dienst und Dienst mit Arbeit. Ebenso kann ponos, das griechische Wort für Arbeit, auch »Leiden« oder »Strafe« bedeuten. […] Das lateinische Wort »labor« hat die Nebenbedeutungen »erdulden«, »leiden«, »Not« und »Qual« — einschließlich der Qualen, die Frauen während der Geburt erleiden. Das moderne englische »labor«, das italienische lavoro und das französische travail enthalten noch immer diese Bedeutungen. Außerdem wird im Englischen in der Wortverbindung »labor under« (leiden unter) der Bezug zwischen Arbeit und Leiden besonders deutlich. („Das bevorzugte Geschlecht“ – Seite 114)

Die Männerfeindin Laurie Penny hatte für eine Feministin diese bemerkenswerte Erkenntnis, eben dass Arbeit kein Vergnügen ist:

„… wenn du einen [Job] hast, bist du frei, Baby. Wer schon einmal einen Tag lang richtig malocht hat, weiß, dass das eine gigantische Lüge ist. Dennoch wurde die Frauenemanzipation umdefiniert…[dass sie Berufstätigkeit bedeutet]“

Der Grund, warum Frauen unglücklicher geworden sind, ist, dass Frauen mehr arbeiten, und zwar, weil sie es müssen. Frauen sind nicht freier geworden, sie sind unfreier geworden. De Beauvoir spricht davon, dass man den Frauen eine „Wahl“ nehmen muss – über eine „Wahl“ zu verfügen hat aber etwas mit Freiheit zu tun.

Anstatt also den Mann etwas Freiheit zu gönnen, ihn aus der Tretmühle zu entlassen, treiben Feministen und Neoliberale die Frau in die Maloche unterstützt von einer von Frauenerwerbstätigkeit und staatlicher Kindeserziehung besoffenen Linken und Mitte.

Dass Männer nicht nur unten, z.B. bei den Obdachlosen, sondern auch oben als Chefs und Manager dominieren, und zwar nicht deshalb, weil sie „bevorzugt“ seien, passt dabei ins Bild, dass Arbeit Entbehrung und nicht Selbstverwirklichung bedeutet, Hoffmann schreibt:

Untersuchungen unter Tausenden von Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern
großer Firmen und Konzerne sowie freiberuflich Tätigen (Rechtsanwälte,  Wirtschaftsprüfer, Ärzte) und Angestellten des mittleren Managements brachten folgende Erkenntnisse über das Lebensgefühl oberhalb der »gläsernen Decke« hervor: Fast die Hälfte beklagt, dass sie ihre Arbeit so in Anspruch nimmt, dass für ein Privatleben kaum Zeit bleibt. Jeder Fünfte ist generell unzufrieden mit dem Malocherzwang. Was nicht verwundert: In den obersten Etagen wird heute 13 Stunden pro Tag gerackert, das Wochenende eingerechnet. Bei jedem vierten Schwerverdiener nimmt der Beruf mehr als vier Fünftel des gesamten Tages in Anspruch – eine Sklaverei, die sich mit manchem Geplacke in den untersten Schichten vergleichen lässt. 84 Prozent der Manager wissen, dass ihr Tagesrhythmus sich mit einer unbelasteten Ehe nicht vereinbaren lässt (dafür machen ihre Frauen bei der Scheidung reiche Beute), Freunde haben sie aus Zeitmangel auch so gut wie keine mehr, und selbst in der Rolle des autoritären »Chefs« fühlen sich viele unbehaglich. 53 Prozent fällt es schwer, Anweisungen zu geben. Viele Bosse bezweifeln, dass man sie ohne Titel und Status überhaupt respektieren würde. Oft genug war es für sie nur nach (selbst-)zerstörerischen Schlammschlachten möglich, an die Spitze zu kommen. 58 Prozent der im mittleren Management Tätigen sowie der erfolgreichen Selbständigen glauben, wegen der Karriere gedankenlos Jahre verschwendet zu haben und nun trotz allen äußerlichen Erfolges ein sinnentleertes Leben zu führen: »Ich bin wütend, weil ich in meiner Eile, gleich nach der Schule eine Karriere aufzubauen, so dass ich ein gutes Auskommen erzielen konnte, so dass ich heiraten konnte, so dass ich meinen Eltern, Verwandten und dem Rest der Welt zeigen konnte, dass ich ein >reifer und verantwortungsbewusster Mann< war, einige
Träume aufgegeben habe, was mir heute sehr leid tut.« Zu dem zwanghaften Drang, schwierige und umfangreiche Aufgaben zu übernehmen, um endlich die für das Selbstwertgefühl so dringend notwendige und bislang vermisste Anerkennung zu erhalten, kommt die wachsende Unfähigkeit, eigene Bedürfnisse und Wünsche von Fremdbestimmung zu unterscheiden. Bereits Ende der achtziger Jahre, fand der Geschlechterforscher Hollstein heraus, wollten siebzig Prozent der Männer lieber einen anderen als den eigenen  Beruf ausüben. Nur selten aber teilten sie ihren Partnerinnen ihre Unzufriedenheit mit: »Unter der Arbeit zu leiden gilt als unmännlich.« (SFBM?, Seite 375)

Das also, was einem von aller Welt als das ultimative Ziel im Leben verkauft wird: Karriere zu machen und so hoch wie möglich aufzusteigen, ist mit einem enormen Leidensdruck verbunden.

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Frauen, die sich auf diesen Weg begeben, dürften das bereits frühzeitig bemerken und sich einer solchen Lebensplanung verweigern, ein Grund dafür, warum die vermeintliche „Gläserne Decke“ dicht über dem Boden schwebt. Denn auch wenn weniger und weniger Männer in der Lage sind, eine Frau Vollzeit von der außerhäuslichen Arbeit freizustellen, bleibt es dabei, dass nach wie vor Männer den Löwenanteil des Familieneinkommens erarbeiten müssen. Kein junger Mann, der die Schule abgeschlossen hat, denkt sich: „Und dann werde ich ein paar Jahre (oder ganz) zu Hause bleiben, um die Kinder großzuziehen.“ Genauso wenig denkt eine junge Frau daran, mal einen gesunden, erwachsenen Mann zu ernähren, mal sozial nach unten zu heiraten; bevor es dazu kommt, schafft sie sich lieber Kinder als Halbwaisen an. Davon ausgehend, dass es ihm überlassen ist, den größten Teil wenn nicht das ganze Familieneinkommen zu stemmen, orientieren sich Männer auf besser bezahlte aber auch unerfreulichere Berufe – wenn schon denn schon -, während Frauen sich den Luxus leisten, mehr ihren Interessen zu folgen, ein erfülltes Leben auch im Beruf zu leben und dabei ein geringeres Einkommen in Kauf zu nehmen.

Hinzu kommt: Ein Vater, der will, dass es seine Kinder gut haben, wird motiviert sein, Karriere zu machen und somit mit einem hohen Einkommen für die seinen sorgen. Denn wenn man will, dass es jemanden gut geht, ist es eine gute Strategie, sein Leben auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Das ist der Grund, warum Väter diese Maloche auf sich nehmen, und nicht etwa, wie der Giftbeutel Laurie Penny meint, weil sie etwas Macht über Frau und Kinder ausüben wollen.

Männer arbeiten für Frauen. Nicht umgekehrt. Die „unbezahlte Arbeit“, die Frauen leisten ist ein Mythos. Und Frauen verdienen auch nicht weniger durch dieselbe Arbeit. Stattdessen fließt ein gigantischer Strom von Leistungen vom Mann zur Frau: Zum einen durch den individuellen Mann, der die Ernährerrolle übernimmt; zum anderen durch den kollektiven Mann, der durch Steuern und Kassenbeiträge belastet wird, wovon mehrheitlich Frauen profitieren: Männer füllen die Kassen, Frauen leeren sie.

Männer sind keine Frauenunterdrücker, sie sind Frauendiener. Man nehme hierzu als weiteres Beispiel zu dem, was man zwar Männern aber nicht Frauen zumuten kann, ein Beispiel, wie Männer für die Gesellschaft verwertet, verbraucht werden, die Wehrpflicht: Diese stellt(e) den totalen Zugriff auf Körper und Leben des Mannes bis in den Tod dar, der auf der weiblichen Seite keinen Vergleich kennt. Feministinnen argumentieren hier, dies sei gerechtfertigt, weil die Mutter die Kinder erziehen würde. Zum einen leistet aber der Vater mit dem Ernähren der Frau einen ähnlichen Dienst, zum Anderen: Die Frau, die Mutter wird, tut dies aus freien Stücken und wird nicht dazu gezwungen. Keine denkt dabei daran, etwas für die Gesellschaft zu tun, zum Beispiel für die demografische Entwicklung. Sie wird Mutter, weil sie einen Kinderwunsch verspürt, also Selbstverwirklichung betreibt.

Das ganze Gerede über Arbeit als „Selbstverwirklichung“ oder „Karriere“ kommt von Frauen, die in Amüsierberufen unterwegs sind; die sich in vollklimatisierten Büros in Kaffeemaschinenreichweite den Hintern breitsitzen und der schwersten Arbeit es ist, einen Kulli zu halten. Simone de Beauvoir war keine Putzfrau, keine Altenpflegerin, keine Arbeiterin, sie ging im universitären Elfenbeinturm ihrem Hobby nach und ließ sich das von vom Steuerzahler königlich vergolden. Sie war völlig losgelöst von der harten Realität und hatte schlicht keine Ahnung, wovon sie sprach.

Bis hier gilt also:

1. Männer arbeiten für Frauen, sowohl individuell als auch kollektiv.  Wichtig hierbei ist, dass Arbeit entgegen der feministischen Auffassung kein Privileg – „Selbstverwirklichung“ – ist, sondern ein notwendiges Übel. Dieses Übel nehmen Männer häufiger in Kauf, da sie weit weniger als Frauen die Möglichkeit haben, sich ihm zu entziehen. Daraus folgt, dass Männer mehr verdienen und öfters Führungspositionen inne haben.

2. Männer unterliegen einem Empathiedefizit, was dazu führt, dass man sich weniger um sie sorgt, ihnen weniger Hilfe zukommen lässt, woraus sich ganz handfeste Notlagen wie Obdachlosigkeit oder Suizid ergeben.

Und damit lässt sich dann auch erklären – um auf das eingangs genannte Beispiel zurückzukommen – warum Männer für dieselben Vergehen härter bestraft werden als Frauen. Wir sind durch das Empathiedefizit darauf geeicht, im Mann das hassenswerte Monster wahrzunehmen. Wir haben weniger Mitgefühlt mit ihm, weshalb wir ihn härter bestrafen, während wir bei der Frau eher bereit sind, sie als einen Menschen wahrzunehmen, der aus der Not heraus mit dem Gesetz in Konflikt geriet und der gegenüber wir somit Milde zeigen. Einen männlichen Kindesmissbraucher wollen wir am liebsten hinrichten, wenn nicht foltern, bei einer Frau denken wir eher an „Hilfe statt Strafe“.

Aus dem primären Privileg, nicht einem Empathiedefizit ausgesetzt zu sein, und Andere für sich sorgen zu lassen, ergeben sich aber auch Nachteile. Ein solcher sekundärer Nachteil ist beispielsweise, wenn die Frau beim Bewerbungsgespräch kritisch gefragt wird, ob sie vorhabe, mal Kinder zu bekommen, was für den Arbeitgeber eine Belastung darstellt, wenn sie in den Mutterschutz geht. Dieser sekundäre Nachteil ergibt sich aus dem primären Privileg, von dem jeder weiß, nämlich, dass wenn sie Kinder bekommt, sie kaum die Ernährerrolle übernehmen wird, und damit einen Ausfall für das Unternehmen darstellt.

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Gewalt – nur gegen die wertvollen Menschen der Rede wert

Da jeder jeden Tag in der Zeitung liest, dass Männer Frauen unterdrücken und misshandeln, glauben die Männer, dass zwar nicht sie selbst aber all die Anderen es tun würden. Hinter Gewalt gegen Frauen steht aber 1. keine Systematik und 2. sind Männer genauso davon betroffen, sowohl von sexueller Belästigung, sexueller Gewalt und häuslicher Gewalt, welche gegenüber Männern auch nicht „harmloser“ ist als gegenüber Frauen. Dass allein von Frauen als Opfer und allein von Männern als Täter die Rede ist, spiegelt ebenfalls die realen Machtverhältnisse wieder und der Umstand, dass von Gewalt betroffene Männer kein Anlass für empathisches Einfühlen ist.

Wer in einer Beziehung den Ton angibt wird nicht durch Körperkraft sondern durch die Persönlichkeitsstrukturen festgelegt. Dasselbe gilt für die Gewaltrichtung: Er sanftmütig, sie aggressiv, schon ist sie es, die ihn prügelt. Nicht eine, nicht zehn, nein: Hunderte von Studien belegen, dass Frauen in Beziehungen entweder genauso oft oder öfters gewalttätig sind als Männer. Dabei sind sich die Täterinnen ihres Opferabos durchaus bewusst: „Ruf doch die Polizei, die glauben dir eh nicht!“ ist ein häufig ausgesprochener Satz. Es sind Fälle dokumentiert, in welche er die Polizei um Hilfe rief, diese dann auch kam, dann aber ihn als Gewalttäter der Wohnung verwies. Ein Polizist wird mit dem Satz zitiert: „Natürlich nehmen wir den Mann mit“. Das Vorurteil über die friedfertige Frau und den gewalttätigen Mann sitzt so tief, dass Männer Videoaufnahmen machen müssen, um die wahren Begebenheiten beweisen zu können. So heißt es auf Man-Tau:

Er habe das Smartphone immer dabei gehabt und Sorge getragen, mit ihm unauffällig Aufnahmen machen zu können.

Eines Abends hätte seine Frau einen massiven Wutanfall gehabt, geschrien, die Wohnungseinrichtung zerstört und ihn so hart geschlagen, dass das älteste Kind hilfesuchend einen Verwandten angerufen hätte.

Nachdem sie gemerkt habe, dass das Kind sie „verpfiffen“ hatte („ratted [her] out“), sei sie mit einem Schlachtermesser auf das Kind losgegangen, das sich im Badezimmer – dessen Tür sie einzutreten versuchte – versteckt hatte. Sie habe geschrien:

„Komm raus und schau Dir an, was du getan hast! Komm raus und sieh es dir an! Sieh dir an, wozu du mich bringst!” (“Come out here and see what you did! Come out here and watch! Watch what you are making me do!”)
Max habe schließlich die Polizei gerufen, und bei deren Eintreffen hätte die zuvor nicht zu bändigende Frau sich plötzlich ruhig und zivil verhalten. Dieses Mal aber hätte ihr das nicht geholfen, da er alles auf Video aufgenommen hätte und vorzeigen konnte.
„Und meine Kinder und ich, wir sind entkommen.“ („And my children and I, we got away.“)
Offensichtlich bietet hier nur ein fast verrücktes Verhalten – die beständige Bereitschaft zur Aufnahme des alltäglichen Lebens – die Möglichkeit, eine verrückte Situation zu beenden. Max ist sich sicher, dass er seiner Ex-Frau das Messer hätte entreißen können: Er scheute davor zurück, weil er befürchtete, ihr dabei blaue Flecken zuzufügen, die gegen ihn hätten verwendet werden können.
In Deutschland wird durch das sog. „Gewaltschutzgesetz“ die Allmacht der Frau im Haus nochmal mit dem Prinzip „Der Schläger geht, die Geschlagene bleibt“ zementiert. Nun hat sie die Macht, den Mann willkürlich aus den Haus werfen zu können. Während offizielle Stellen beteuern, dass es schon nicht zu Missbrauch komme, rät Karin Dietl-Wichmann, ehemals Chefredakteurin von „Bunte“ und „Cosmopolitan“ zu dieser Taktik:
„Das Trennungsjahr in der gemeinsamen Wohnung durchzustehen kostet Nerven. Vor allen dann, wenn man den anderen am liebsten zur Hölle wünschen würde. Was tun? Hier können Sie in die Trickkiste greifen. Warten Sie bis er aus der Wohnung ist. Lassen Sie dann ein neues Schloss einbauen. Kommt er dann nach Hause und verlangt lautstark, eingelassen zu werden, rufen Sie die Polizei. Schildern, dass Ihr Mann gewalttätig wird, dass Sie ihm Trennungsjahr leben und dauernd Angst vor ihm hätten; die Beamten werden ihn mitnehmen.“ („Lass dich endlich scheiden“ von Karin Dietl-Wichmann)

Damit ist der Weg frei zur Misshandlung oder Entfremdung der Kinder. Durch das Gewaltschutzgesetz werden Kinder einer Täterin ausgeliefert, gegen die der Vater der einzige Schutz war.

Aber es muss nicht nur körperliche Gewalt sein. Auch psychische Gewalt, die von Frauen ausgeht, beweist nicht gerade, dass die Frau unterdrückt ist, denn Unterdrückte nörgeln ihre Unterdrücker nicht systematisch zu Tode. Der psychische Stress, den Männer durch ihre Frauen ausgesetzt sind, kostet ihnen ganze Lebensjahre.

Zurück zur sexuellen Gewalt: Den Links oben kann man entnehmen, dass auch Frauen zu Tätern und auch Männer zu Opfern werden. Zur Theorie einer „rape-culture“ lässt sich anführen, dass 1. Vergewaltigung ein überaus seltenes Verbrechen ist, auch wenn eine hysterische Medienlandschaft mit Berichten über unbehagliche Begegnungen (= „Vergewaltigung“) den gegenteiligen Eindruck erweckt. 2. wird Vergewaltigung sehr hart bestraft, selbst mit schwerer Körperverletzung kann man besser wegkommen. 3. kommen Repräsentative Umfragen zu dem Ergebnis, dass 99% der Menschen Vergewaltigung für eine schlimmes Verbrechen halten. Das gilt auch für Kriminelle: in den Justizvollzugsanstalten stehen Vergewaltiger ganz unten in der Hierarchie, gerade so noch über den Kindesmissbrauchern; auch ein Beleg dafür, dass Vergewaltiger nicht etwa die gefeierten Helden eines „Patriarchats“ seien, wie es Männerhasserinnen behaupten. Um ein Beispiel zu nennen: Ein James Bond kann hunderte von Männer töten, es tut seiner Sympathie keinen Abbruch. Würde er auch nur eine Frau vergewaltigen, sein ganzes Image wäre zunichte, er wäre kein Sympathieträger mehr. Man muss schon schwere Wahnrnehmungsstörungen haben, um nicht zu erkennen, dass Vergewaltiger gehasst und verachtet werden. Wenn überhaupt, liegt eine Rape-Culture gegen Männer vor.

Frauen können also fast nach Belieben gewalttätig gegen ihre Mitmenschen sein, gegen Kinder, Alte, Pflegebedürftige und Männer. Und auch wenn sie ein Kind oder einen Erwachsenen vergewaltigen, können sie damit rechnen, nicht zur Verantwortung gezogen zu werden und wenn doch ziehen sie bei weitem nicht das soziale Stigma und den Hass auf sich, den männliche Täter ausgesetzt sind. Die tatsächlichen Verhältnisse sind also genau umgekehrt zur feministischen Propaganda der Opferfrau und des Tätermannes.

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Erziehung in der Steinzeit

Die interessante Frage ist, warum das so ist. Dazu gibt es zwei Theorien. Zum einen wäre da die Evolutionspsychologie: Ein einzelner Mann kann theoretisch tausende von Frauen schwängern, eine Frau hingegen kann nur wenige Kinder gebären. Damit ist für das Überleben der menschlichen Rasse das Überleben der Frau im Stamm bzw. der Gesellschaft wichtiger als das Überleben des Mannes. Daraus ergibt sich, dass wir alle instinktiv darauf geeicht sind, eher Frauen in Not zur Hilfe zu eilen, ihr zu dienen, ihr Überleben zu sichern.

Der zweite Punkt ist, dass die Erziehungshoheit bei den Frauen liegt. Von klein auf lernen wir, dass es eine Frau ist, die festlegt, was richtig ist und was falsch. Ihr Urteil ist es, nach der wir die Welt einteilen. Hinzu kommt, dass wir den Menschen, der die direkte Pflegearbeit leistet, emotional mehr verbunden sind. In der Regel lieben wir unsere Mutter, diese ist eine Frau, damit findet eine Übertragung statt: Die Liebe zu unserer Mutter projizieren wir von ihr als Vertreterin der Frauen auf alle Frauen.

Was den zweiten Punkt angeht, muss man Vätern die Möglichkeit bieten, sich mehr von der undankbaren Aufgabe, aus der Ferne für seine Kinder zu sorgen, zurückzuziehen und direkte Pflegearbeit leisten zu können. Das wird auch von Feministinnen teilweise propagiert, da sie darin die Möglichkeit sehen, dass Frauen mehr Zeit für außerhäusliche Arbeit zur Verfügung stände; das ist aber nicht das Problem, war es nie: Obwohl Frauen dank Ganztagsschulen heute mehr Zeit haben, arbeiten sie nicht mehr, was vor dem Hintergrund, dass Arbeit nur selten Selbstverwirklichung sondern Mühsal und Leid bedeutet, nicht überraschend ist. Dennoch bietet sich hier ein Ansatzpunkt, mit Feministen ins Gespräch zu kommen.

Der feministische Trieb, Frauen in die Erwerbstätigkeit zu treiben, geht in meinen Augen auf einen geschlechtsspezifischen Minderwertigkeitskomplex zurück. Dadurch, dass Männer mehr als Frauen zur Arbeit genötigt werden, vollbringen sie auch die eindrucksvolleren Taten. Männer zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie Verbrecher sind, wie es Feministinnen propagieren, sondern dass sie die Erbauer quasi der ganzen Welt stellen. Der größte Wissenschaftler, Erfinder, Held, Poet und, und, und… ist ein Mann. Feministinnen sind verhinderte Geschlechterpatriotinnen; sie wären gerne stolz auf ihr Geschlecht, nur verblasst es neben dem Mann. Daher der Gender-Wahn, die Geschlechter abschaffen zu wollen. Es bleibt spannend, wie sich die feministische Diktatur entwickeln wird.

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Die Folgen

Das Emathiedefizit gegenüber Männern hat verheerende Folgen, und es wird nicht besser dadurch, dass mehr und mehr Kinder ohne Vater als geliebten Elternteil aufwachsen:

Es wäre mal eine interessante Aufgabe zu analysieren, welche Folgen vaterlos aufgewachsene Kinder für die Gesellschaft haben. Bei uns kann ein Junge oder Mädchen aufwachsen, ohne jemals ein tiefe, liebevolle Beziehung zu einem Mann als Vater zu führen. Das bedeutet weniger Liebe gegenüber Männern und von Männern in Form von Vaterliebe, die Liebe in der Gesellschaft nimmt ab, sie wird insgesamt kälter. Und das spüren dann auch die Frauen

Wenn wir uns um das Wohl von Männern genauso sorgen würden wie um das der Frauen, wäre das ein Segen für die Gesellschaft. Zum Beispiel wäre eine tatsächlich linke Sozialpolitik durchzusetzen, man würde – um nur einen von vielen Punkten zu nennen – die Obdachlosen von den Straßen holen. Dadurch, dass die Linke wie hypnotisiert allein auf die scheinbar benachteiligte Frau starrt, und allen Ernstes die sowieso schon bis zum Erbrechen privilegierte Managerin mit Frauenquoten fördern will, kastriert sie sich selbst.

Kaltschnäuzigkeit gegenüber Männer, ja eine perverse Freude an männlichem Leid, gehen auf dieselben Ursachen zurück, wie die größten Verbrechen der Menschheit:

Auch bei dem von Deutschland begangenen Völkermord, dem Holocaust an den Juden im Dritten Reich, lässt sich feststellen, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gegenüber männlichen Opfern deutlich niedriger liegt. »Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.« Was die Ermordungen von Juden während der ersten Wochen des Unternehmens Barbarossa anging, den Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion, gelangt der Historiker Professor Christopher Browning zu einer ähnlichen Einschätzung. (Seite 184)

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