Wenn Mama will, dass

  • Wenn Mama will, dass das Ungeborene getötet wird, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass das Kind zur Welt kommt und der Vater für den Unterhalt zu sorgen hat, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass der Vater keinen selbstbestimmten Vaterschaftstest durchführen darf, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sich der Vater zuhause der Pflege der Kinder widmet, damit sie Karriere machen kann, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sich der Vater aus dem Leben der Kinder verpisst und nur noch als Unterhaltssklave sein Dasein fristet, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sie die Mutterschaft zurückweisen kann, dann soll es so sein.

Und nicht vergessen: Wie leben in einem Patriarchat!

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Fundstück: Hysterie an US-Amerikanischen Universitäten

Ein Artikel bei Telepolis beschäftigt sich damit, wie an US-Amerikanischen Universitäten jede Rechtsstaatlichkeit und Unschuldsvermutung außer Kraft gesetzt wird, wenn es um Anschuldigungen der sexuellen Gewalt geht. Besonders grotesk wird es, wenn Studentinnen verboten wird, die Opfer-Rolle zurückzuweisen:

Die Beteiligten in diesem fast schon Shakespearschen Drama sind eine begabte Tennisspielerin und ein ebenso begabter Footballspieler, die sich an der Universität kennenlernen, sich treffen und eine Beziehung eingehen. Zoe Katz und Matt Boermeester, beide über 21 Jahre alt, bildeten eines der Sportlerdreamteams und zeigten sich auch in der Öffentlichkeit als strahlendes Paar. Dass sie auch Spaß am Roughhousing hatten, wurde ihnen zum Verhängnis.

Unter „Roughhousing“ wird spielerisches Raufen verstanden, das von Außenstehenden sicherlich falsch interpretiert werden kann. Genau dies passierte den beiden Verliebten, der stille Beobachter erzählte dies einem Mitbewohner, dieser erzählte es dem Trainer an der Universität und dieser ging damit zum „Title IX Büro“, jenen inneruniversitären Behörde, die sich mit jeglichen Vorwürfen in Bezug auf den Title IX befasst.

Von da an ging alles einen fatalen Gang, sowohl für Matt, der nicht nur von seinem Footballteam ausgeschlossen, sondern auch von der Universität geworfen wurde, als auch für Zoe Katz, deren stetes Beharren darauf, dass sie niemals von Matt in irgendeiner Form missbraucht oder angegriffen worden war, als Lüge einer „misshandelten Frau“, die sich vor dem Angreifer fürchte, abgehandelt wurde.

Die kafkaesken Auswirkungen des „Dear Colleague“-Letters zeigten sich darin, dass Zoe mitgeteilt wurde, sie dürfe die derzeitigen Anschuldigungen weder mit anderen Studenten besprechen, öffentlich ansprechen oder Kontakt zu Matt suchen. Sollte sie mit Personen sprechen, die sich ihr als Zeugen anböten, würde es auch zu Ermittlungen gegen sie und ggf. Sanktionen kommen.

Wie ernst es dem Title-IX-Büro ist mit diesen Regelungen, die ursprünglich Zeugenbeeinflussung verhindern sollten, war, zeigte sich daran, dass ein Kommentar von Zoe Katz via Twitter eine prompte Reaktion der Universität mit sich brachte. Deutlich wurde ihr nahegebracht, dass sie auf weitere Tweets verzichten solle. Sie hatte insofern kaum Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren, dass ihr Freund als jemand, der sie misshandelte und sie als misshandelte Frau bezeichnet wurden.

When I told the truth about Matt, in repeated interrogations, I was stereotyped and was told I must be a ‚battered‘ woman, and that made me feel demeaned and absurdly profiled. I understand that domestic violence is a terrible problem, but in no way does that apply to Matt and me.

Zoe Katz hat insofern keine Möglichkeit mehr, selbst darüber zu bestimmen, mit wem sie auf dem Campus zusammen sein möchte und wie sie ihre Beziehung gestalten will bzw. darf nicht einmal Kontakt zu ihrem selbstgewählten Partner aufnehmen, wenn sie dies möchte, solange gegen ihn eine Title-IX-Untersuchung läuft.

Wenn die Pseudolinke nicht umdenkt, wird es mit der AfD schlimmer

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Da ich den Frevel begehe, und 3 Millimeter von der pseudolinken, wenn nicht antideutschen Postion abweiche, verweise ich noch mal auf meine Wahlwerbung, in der deutlich wird, was ich von der AfD aus einer urlinken Sicht halte. Nicht, dass das was nützen wird.

Da wurde auf „Übermedien“ ein Artikel veröffentlicht, der die Verlogenheit der „BILD“ vorführt, die sich entsetzt über das Abschneiden der AfD zeigt, aber doch alles getan hat, dass es genauso kommt, indem sie der Lügenrechten zuarbeitet, zum Beispiel:

Die über den Flüchtlings-„Sex-Mob“ zum Beispiel, der durch Frankfurt getobt sei, um Frauen zu belästigen und Geschäfte auszurauben. Was nicht stimmt.

Oder die Geschichte über die Sanitäter in Bautzen, die aus Angst vor Attacken im Flüchtlingsheim kugelsichere Westen tragen müssten. Was nicht stimmt.

Oder die Geschichte darüber, dass Flüchtlinge in Hamburg schwarzfahren dürften. Was nicht stimmt.

Oder die Geschichte darüber, dass muslimische Straftäter vor Gericht einen „Islamrabatt“ bekämen. Was nicht stimmt.

Oder die Geschichte darüber, dass Politiker gefordert hätten, im Weihnachtsgottesdienst muslimische Lieder zu singen. Was nicht stimmt.

Oder die Geschichte darüber, dass aus politischer Korrektheit die Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden müssten. Was nicht stimmt.

Es ist auffällig, dass die Lügenrechten die realen Verhältnisse nicht schlimm genug sind, sondern zusätzlich noch Verbrechen erfinden müssen, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu schüren.

Ich habe unter dem Artikel aber die wohl gar nicht harmlose Frage gestellt, wie man Sorgen und Ängste zerstreuen will, die sich aus der Flüchtlingskrise ergeben – zum Beispiel, dass die sozialen Systeme kollabieren könnten. Ich wurde darüber aufgeklärt, dass die Flüchtlinge überwiegend Ingenieure und Ärzte sind, die unsere Wirtschaft beleben werden zensiert. Dass ich zensiert wurde, nehme ich als Indiz, dass meine Sorgen begründet sind – man kann sie nicht zerstreuen, was ich mir ehrlich wünschen würde.

Mein Kommentar war nicht rassistisch, nicht sexistisch, nicht mal beleidigend, aber er enthielt die Reizworte „Sorgen“ und „Ängste“. Die waren für mich früher mal – inzwischen habe ich umgedacht – nichts anderes als widerwärtige Propaganda. Ich glaubte nicht daran, dass es diese Ängste wirklich gab; sie waren für mich nur ein Vorwand, um rassistische Hetze zu schüren. Im Zuge des Zuzugs unzähliger Flüchtlinge, von denen viele nicht aus Kriegsgebieten kommen, änderte ich meine Meinung: Es ist unmöglich, alle aufzunehmen, es sei denn man ist Antideutscher.

Auf meine Meinung als weißer Mann ist natürlich geschissen, mehr ernst genommen werden Frauen, auch in den Leidmedien: So spricht SPON gaaaaanz vorsichtig das Thema an, dass Frauen angesichts der Verbrechen von Nichtdeutschen verunsichert sind (und hetzt zugleich gegen: Biodeutsche Väter, Brüder, Söhne, Nachbarn, Ehemänner, Lebenspartner, Bekannte, Unbekannte – hier ist Verunglimpfen erlaubt, hier darf ausgeteilt werden, denn bekanntlich sind weiße Männer an der Macht, weshalb ein bisschen Hetze nicht schadet).

Es wäre also höchste Zeit für die Linke, umzudenken. Leider sieht es nicht danach aus. Für die Pseudolinken ist urdeutscher Rassismus die Wurzel des Problems, und damit liegen sie falsch. Gerade der hier beispielhaft angeführte Tarik ist ein Rassist und Sexist, der weißen Männern gerne mal ins Gesicht spuckt und in Notsituationen verhöhnt. Auch Aufrufe zu Gewalt sind nicht Teil der Lösung sondern Teil eines Problem der (Pseudo-)Linken, die sich immer weiter von sich selbst entfernt – sie produziert den Rassismus, den sie zu bekämpfen vorgibt.

Tipps für die Linke auf Genderama.

Nichtwähler aller Bundesländer vereinigt euch!

„Hinter dem, was wir für die Regierung halten, thront im Verborgenen eine Regierung ohne jede Bindung an und ohne jede Verantwortung für das Volk. Die Vernichtung dieser unsichtbaren Regierung und Zerschlagung der unheiligen Allianz von korrupter Wirtschaft und korrupter Politik ist die entscheidende politische Herausforderung dieser Zeit.“ – Theodore Roosevelt

Aus Frustration und einem Gefühl der Ohnmacht gehen viele nicht wählen, und angesichts des Umstands, dass die gegenwärtige Regierungsform nur eine Demokratiesimulation ist, ist das auch gut verständlich. Und die, die aus Sorge um die Flüchtlingskrise daran denken, die AfD zu wählen, sollten sich klar machen, dass man mit der AfD nicht nur rechte sondern auch eine knallharte neoliberale Politik wählt, die Afd will:

  • Arbeitgeberanteil bei Arbeiten im Rentenalter streichen
  • späteres Renteneintrittsalter, also Rentenkürzung
  • Arbeitgeberanteil bei ALG 1 streichen
  • ALG 1 privatisieren
  • gesetzliche Unfallversicherung abschaffen
  • Gewerbe- und Erbschaftssteuer abschaffen
  • Verschärfung von Hartz IV
  • Strafmündigkeitsalter auf zwölf Jahre senken
  • Dienstpflicht für Frauen / Wehrpflicht für Männer
  • Klimaschutzpolitik beenden

Telepolis schreibt, dass es sich bei der AfD,

…um eine Elitenpartei handelt, unter deren Herrschaft vor allem all jene „kleinen Leuten“ zu leiden hätten, für deren Wohl die Parteigrößen einzustehen vorgeben. […]
Da die Rechtspopulisten keine neuen Schulden machen wollen, würden diese Steuergeschenke für Reiche durch Sozialkürzungen finanziert.

Gut, das alles kommt sowieso, wenn Roosevelt Recht hat; aber man muss es ja nicht auch noch forcieren.

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Da die nächste Marionette also schon feststeht, kann man die ganze Sache auch mit Humor nehmen, und einer Partei ins Parlament helfen, die das System nicht ernst und auf den Arm nimmt. Wer Die PARTEI wählt, wählt satirische Gesellschaftskritik, die das System vorführt, und es besteht die Chance, dass sie die 5%-Hürde schafft:

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Deshalb:

Mausfeld: Die autoritäre Scheindemokratie

Parlamentswahlen spielen offenkundig in kapitalistischen Demokratien für alle grundlegenden politischen Entscheidungen keine Rolle mehr. Die großen politischen Entscheidungen werden zunehmend von Instanzen und Akteuren bestimmt, die nicht der Kontrolle der Wähler unterliegen. Während also die Hülse einer repräsentativen Demokratie weitgehend formal intakt erscheint, wurde sie ihres demokratischen Kerns nahezu vollständig beraubt. Demokratie birgt also für die eigentlichen Zentren der Macht keine Risiken mehr.

Die Wahrheit über die Demokratie